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EP 0 347 900 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.1993 Patentblatt 1993/35 |
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Anmeldetag: 22.06.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B63B 21/36 |
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Schirm- oder Faltanker
Foldable anchor
Ancre repliable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
22.06.1988 DE 3821084
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1989 Patentblatt 1989/52 |
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Patentinhaber: Zeisig, Christer |
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S-64591 Strängnäs (SE) |
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Erfinder: |
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- Zeisig, Meinhard
S-15200 Strängnäs (SE)
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Vertreter: Popp, Eugen, Dr. |
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MEISSNER, BOLTE & PARTNER
Widenmayerstrasse 48 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AU-A- 69 174 US-A- 2 540 867 US-A- 3 621 806 US-A- 4 038 934
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FR-A- 2 302 233 US-A- 3 212 110 US-A- 3 651 777
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Faltanker gemaß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiger Anker ist z.B. aus der US-A-3 651 777 bekannt. Dort ist als Sperrelement
eine die freien Enden bzw. Spitzen der Flunken umschließende Kappe ausgebildet, die
lediglich durch die Spreizkraft der Flunken in Flunken-Sperrstellung gehalten wird.
Dies bedeutet, daß die Kappe schon bei geringstem Zug auf die mit der Kappe verbundene
Ankerleine in Flunken-Freigabestellung rutscht, so daß die Flunken aus ihrer am Ankerschaft
angelegten Stellung heraus in eine kreuzförmig auseinandergespreizte Stellung klappen,
und zwar bedingt durch ein elastisches Spreizorgan in Form eines die fußseitigen Flunkenenden
umschließenden Gummi- oder dgl. -rings. Ein zusätzliches Halteelement oder dergleichen
zur Unterstützung der von den Flunken hervorgerufenen Spreizkraft, das die Freigabe
der Flunken durch die Kappe zusätzlich erschwert, ist hingegen nicht vorhanden. Diese
Konstruktion birgt somit die Gefahr in sich, daß bei Verwendung des Ankers als Wurfanker
die Flunken schon während des Fluges auseinanderklappen. Dadurch gerät der Anker aus
seiner gewünschten Flugbahn. Er wird ferner abgebremst. Die Reichweite und Zielgenauigkeit
eines solchermaßen ausgebildeten (Wurf-)ankers läßt demnach zu wünschen übrig. Des
weiteren ist der Fuß des bekannten Ankers topfartig ausgebildet, wobei das erwähnte
elastische Spreizorgan, d.h. der Flunken-Spreizring, innerhalb des topfförmigen Fußes
wirksam ist. Obenseitig ist der topfartige Fuß offen und somit für Schmutz, d. h.
Schlick, Sand oder dgl. zugänglich. Bei etwas stärkerer Verschmutzung des topfförmigen
Fußes, d. h. nach Zusetzen desselben mit Schlick etc. besteht daher die Gefahr, daß
die Flunkenbewegung beeinträchtigt und der Anker entsprechend unwirksam wird. Im übrigen
ist diese Konstruktion hinsichtlich ihrer Handhabung äußerst unpraktisch; dies gilt
insbesondere für das Zusammenklappen der Flunken nach dem Gebrauch des Ankers.
[0003] Ganz ähnlich verhält es sich auch bei dem Anker nach der US-A-3 793 977. Dieser Anker
umfaßt als Sperrelement einen die freien Enden bzw. Spitzen der Flunken umgreifenden
Ring, der ausschließlich mittels einer durch die Spreizkraft der Flunken erzeugten
Reibkraft oder dergleichen in Flunken-Sperrstellung arretierbar ist. Dies hat zur
Folge, daß der Ring bereits bei geringstem Zug über die mit dem Ring verbundene Ankerleine
von den Enden bzw. Spitzen der Flunken gezogen und somit in die Flunken-Freigabestellung
verbraucht wird. Ein gesondertes Halteelement oder dergleichen zum erschwerten Abziehen
des Ringes ist darüber hinaus nicht vorgesehen. Dort besteht zudem die große Gefahr,
daß das fußseitig angeordnete elastische Spreizorgan, d.h. die Flunken-Spreizfedern,
beim Aufprall des Ankers auf einen Untergrund beschädigt werden. Eine sie schützende
Abdeckung fehlt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Anker der genannten
Art zu schaffen, der sich durch kontrollierten Ruck an der Ankerleine am oder kurz
vor dem Zielort ohne die Gefahr eines vorzeitigen Auseinanderklappens der Flunken
beim Wurf bzw. während des Fluges durch die Luft spontan öffnet, konstruktiv einfach,
kompakt, nach außen geschlossen und dementsprechend das elastische Flunken-Spreizorgan
schützend ausgestaltet sowie leicht handhabbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß muß also eine vorgegebene bzw. voreingestellte Kraft überwunden werden,
um das Flunken-Sperrelement in die Flunken-Freigabestellung zu bringen. Vorzugsweise
erfolgt dies durch Anordnung einer Kugelrastsperre zwischen Flunken-Sperrelement und
Ankerkörper, insbesondere Ankerschaft. Die Flunken lassen sich daher durch kontrollierten
Zug auf die Ankerleine bzw. Ruck an der Ankerleine in Spreizstellung klappen.
[0007] Die Ansprüche 2 bis 5 betreffen bevorzugte konstruktive Details der Erfindung, die
zu einer funktionsgerechten und kompakten Leichtbauweise beitragen.
[0008] Durch die Maßnahmen nach Anspruch 6 stellt sich der erfindungsgemäße Anker als eine
nach außen hin geschlossene (Gehäuse-)konstruktion dar. Innerhalb des Schaftgehäuses
ist das zentrale Flunken-Spreizelement vor Schmutz und Stößen geschützt angeordnet.
Gemäß Anspruch 7 ist dieses darüber hinaus in einfacher Weise hinsichtlich seiner
Härte einstellbar.
[0009] Nachstehend wird eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Faltankers
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäß ausgebildeten Faltanker mit am Schaft angelegten Flunken in
Seitenansicht;
- Fig. 2
- den Anker nach Fig. 1 in Ansicht von unten;
- Fig. 3
- das Flunken-Spreizorgan in zerlegter Zuordnung zueinander und zu einer Flunke in Seitenansicht
und vergrößertem Maßstab; und
- Fig. 4
- einen Teil des Ankers gemäß Fig. 1, nämlich die Hülse mit dem U-förmigen Verbindungsbügel,
in Seitenansicht und vergrößertem Haßstab.
[0010] Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Faltanker 1 weist vier am Fuß 1.3 eines zentralen
Schaftes 1.1 kreuzförmig angelenkte (Schwenkachsen 3) Flunken 2 auf. Diese sind entgegen
der Wirkung eines weiter unten noch näher beschriebenen zentralen, elastischen Spreizorgans
4,5,6 nach Art eines Schirms nach innen an den Schaft 1.1 des Ankers anlegbar und
in dieser Stellung entsprechend den Fig. 1 und 2 mittels eines am Schaft 1.1 längsverschieblich
angeordneten Sperrelements in Form einer Hülse 7 fixierbar. Der in Fig. 1 obere bzw.
dem Fuß 1.3 entgegengesetzte Abschnitt des Schaftes 1.1 ist rohrförmig ausgebildet
und endseitig mit einem Griffteil 10 versehen. Durch den rohrförmigen Schaftabschnitt
hindurch erstreckt sich eine steife Verbindung, und zwar in Form eines U-förmigen
Verbindungsbügels 8, zwischen der am Schaft 1.1 längsverschieblich gelagerten Hülse
7 und einem Auge 9 zum Anschluß einer nichtdargestellten Ankerleine. Das Auge 9 ist
an der oberen Umlenkung des Verbindungsbügels 8 angeformt, vorzugsweise auch angeschweißt
(s. Fig. 4). Die Verbindung zwischen der Hülse 7 und den beiden Schenkeln des Verbindungsbügels
8 erfolgt mittels Klemmschrauben 19, die sich quer durch nicht näher dargestellte
axial am rohrförmigen Schaftabschnitt ausgebildete Langlöcher hindurcherstrecken.
Die obere, d. h. dem Fuß 1.3 des Schaftes 1.1 entgegengesetzte Stirnseite des oberen
rohrförmigen Schaftabschnittes ist durch eine diesen abschließende Platte 11 geschlossen.
Die Befestigung der Platte 11 am Schaft 1.1 erfolgt mittels einer oder mehrerer Schrauben
12. Die Platte 11 weist zwei Bohrungen für den gleitenden Durchtritt der beiden Schenkel
des U-förmigen Verbindungsbügels 8 auf. Demnach dient die Platte 11 zugleich als Axialführung
für den Verbindungsbügel 8 und dementsprechend für das Auge 9 in fester Zuordnung
zur axial verschieblichen Hülse 7, mittels der die Flunken 2 in Anlage am Schaft 1.1
fixierbar sind.
[0011] Die Hülse 7 ist, wie Fig. 1 erkennen läßt, entgegen der Wirkung eines elastischen
Elements, nämlich einer federbelasteten Kugelrastsperre 13,14,15 durch Ausübung von
Zug auf das Auge 9 nach oben bzw. durch Ausübung eines entsprechenden Rucks an der
am Auge 9 angeschlossenen Anker eine relativ zum Schaft 1.1 des Ankers nach oben bzw.
vom Fuß 1.3 des Schaftes 1.1 weg verschiebbar, wodurch die freien Enden der am Schaft
1.1 angelegten Flunken 2 freikommen. Die Flunken 2 können dann auseinanderklappen
unter Bildung eines Flunkenkreuzes. Das Auseinanderklappen der Flunken 2 in eine in
Fig. 1 gestrichelt angedeutete, sich etwa senkrecht oder nahezu senkrecht zum Schaft
1.1 erstreckende Lage erfolgt durch ein auf die Flunken 2 zentral wirksames Federelement,
nämlich eine axial wirksame Druckfeder 4, z.B. eine Schraubendruckfeder, die in eine
am unteren Ende des Fußes 1.3 ausgebildete Axialbohrung einsetzbar und in dieser mittels
einer Schraube 5 gehalten ist. Die Übertragung der Federkraft auf die Flunken 2 erfolgt
über einen Druckteller 6, der mittels eines angeformten Zentrierstiftes 6.1 innerhalb
der Druckfeder 4 festgelegt ist (s. Fig. 3). Der Druckteller 6 wirkt auf fußseitig
angeordnete Vorsprünge 2.1 der Flunken 2, die relativ zu den Schwenkachsen 3 der Flunken
2 jeweils diametral zu den freien, mit der Hülse 7 zusammenwirkenden Enden der Flunken
2 ausgebildet sind.
[0012] Wie der Fig. 1 des weiteren entnommen werden kann, ist der Fuß 1.3 des Schaftes 1.1
zylindertopfartig ausgebildet mit einem Durchmesser, der großer ist als der Durchmesser
des oberen rohrförmigen Schaftabschnitts. Demnach ist im Bereich des Fußes 1.3 genügend
Raum zur schützenden Aufnahme von Druckfeder 4, Druckteller 6, Schwenkachsen der Flunken
2 3 und der Vorsprünge 2.1 an den fußseitigen Enden der Flunken 2 vorhanden. Der untere
Schaftabschnitt 1.2 zwischen dem Fuß 1.3 und dem oberen rohrförmigen Schaftabschnitt
ist kegelstumpfförmig ausgebildet. Am Außenumfang des kegelstumpfförmigen Schaftabschnitts
1.2 sind entsprechend der Anzahl der Flunken 2 Längsnuten ausgebildet, die zur zumindest
teilweisen Aufnahme der Flunken 2 in am Schaft 1.1 angelegter Stellung dienen (s.
Fig. 1 und 2). Durch diese teilweise versenkte Anordnung der Flunken 2 im Schaftabschnitt
1.2 erhält man einen äußerst kompakten Wurfkörper.
[0013] Der innere, dem Fuß 1.3 zugewandte Umfangsrand 18 der Hülse 7 ist in Richtung nach
unten konisch erweitert ausgebildet, und zwar in Anpassung an eine komplementär ausgebildete
Abschrägung an den freien Enden der Flunken 2. Durch diese Konfiguration "springt"
die Hülse 7 nach Überwindung der Kugelrastsperre 13,14,15 regelrecht spontan in die
Flunken-Freigabestellung. Die axiale Verschiebung der Hülse 7 in ihre Freigabestellung
ist begrenzt durch den Griffteil 10 bzw. einen fußseitigen Umfangswulst desselben.
[0014] Statt der Kugelrastsperre 13,14,15 kann die Hülse 7 auch durch ein zwischen Griffteil
10 und Hülse 7 (axial) wirksames Federelement in Form einer Druckfeder in Flunken-Schließstellung
gehalten werden. Bei auf dem Schaft 1.1 axial verschiebbarem Griffteil 10 wäre es
grundsätzlich auch denkbar, zwischen diesem und der Platte 11 ein axial wirksames
Federelement in Form einer Druckfeder anzuordnen, so daß die Hülse 7 über dem Griffteil
10 in Schließstellung gehalten wird. Diese Lösung birgt jedoch die Gefahr in sich,
daß die Hülse 7 beim Wegschleudern des Ankers versehentlich in die Flunken-Freigabestellung
rutscht.
[0015] Bei den beiden letztgenannten Ausführungen ist es auch etwas schwieriger, nach Gebrauch
des Ankers die Hülse 7 über die freien Enden der Flunken 2 zu schieben, da zu diesem
Zweck die Hülse 7 entgegen der erwähnten Druckfeder axial nach oben verschoben werden
muß. Gleichzeitig müssen der Schaft 1.1 festgehalten und die Flunken 2 nach innen
in Anlage an den Schaft 1.1 geklappt werden. Diese Schwierigkeiten lassen sich mit
der beschriebenen Kugelrastsperre 13,14,15 ohne weiteres vermeiden.
[0016] Die beschriebene, zentral wirksame Druckfeder 4 mit Druckteller 6 hat gegenüber den
bekannten Konstruktionen auch noch den großen Vorteil, daß beim Anlegen nur einer
einzigen Flunke 2 an den Schaft 1.1 alle übrigen Flunken "drucklos" werden, d. h.
ohne Überwindung der durch die Druckfeder bedingten Spreizkraft gegen den Schaft 1.1
geklappt werden können. Die Handhabung des beschriebenen Ankers ist also wesentlich
einfacher als die des Ankers z. B. gemäß der US-A 3 793 977, bei dem jeder Faltflunke
ein gesondertes Spreizelement zugeordnet ist, oder gemäß der US-A 3 651 777, bei dem
durch das Einklappen einer Flunke die Spreizkraft auf die übrigen Flunken sogar erhöht
wird, also genau der gegenteilige Effekt eintritt wie bei der beschriebenen Ausführungsform.
[0017] Die erwähnte Kugelrastsperre 13,14,15 ist entsprechend Fig. 1 durch eine Querbohrung
in der Hülse 7, eine in diese eingesetzte und mit einer komplementären Vertiefung
am Außenumfang des rohrförmigen Abschnitts des Schaftes 1.1 zusammenwirkende Rastkugel
13 und eine auf diese wirkende Druckfeder 14 gebildet, welche durch eine in die Querbohrung
von außen eingesetzte Schraube 15 gehalten ist. Durch die Schraube 15 ist die Federkraft
auf die Rastkugel 13 einstellbar; ähnlich erfolgt im übrigen die Einstellung der Druckfeder
4 durch die Schraube 5.
[0018] Unter Bezugnahme auf Fig. 1 sei noch erwähnt, daß die Spreizung bzw. das Auseinanderklappen
der Flunken 2 durch gehäuseseitige Anschläge 16 begrenzt ist.
[0019] Die Axialverschieblichkeit der als Flunken-Sperrelement dienenden Hülse 7 ist in
Fig. 1 mit dem Doppelpfeil 17 angedeutet.
[0020] Da der Schaft 1.1 insgesamt als keulenartiges Gehäuse ausgebildet ist, läßt sich
der beschriebene Anker besonders gut als Wurfanker verwenden.
1. Faltanker mit mindestens drei am Fuß (1.3) eines zentralen Schaftes (1.1) angelenkten
Flunken, (2) die entgegen der Wirkung eines elastischen Spreizorgans (4, 5, 6) nach
Art eines Schirms nach innen an den Schaft (1.1) anlegbar und in dieser Stellung mittels
einer am Schaft (1.1) längsverschieblich angeordneten, die Flunkenspitzen wenigstens
teilweise übergreifenden Hülse (7) fixierbar sind, wobei an die Hülse (7) eine Anker-
oder Wurfleine angeschlossen ist, so daß durch Ausübung eines Rucks an der Leine die
Hülse (7) in eine die Flunken (2) freigebende Stellung bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) entgegen der Wirkung eines weiteren elastischen, von dem die Flunken
(2) beaufschlagenden elastischen Spreizorgan (4, 5, 6) unabhängigen Elements (13,
14, 15) in die Flunken-Freigabestellung bringbar ist.
2. Faltanker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) durch eine mit dem Schaft (1.1) zusammenwirkende Kugelrastsperre
(13, 14, 15) und/oder ein in Schaftlängsrichtung wirkendes Federelement in Flunken-Sperrstellung
gehalten ist.
3. Faltanker nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der innere, dem Fuß (1.3) des Schaftes (1.1) zugewandte und mit den freien Enden
der Flunken (2) zusammenwirkende Umfangsrand (18) der Hülse (7) in Richtung nach außen
und zum Fuß (1.3) des Schaftes (1.1) hin konisch erweitert ausgebildet ist.
4. Faltanker nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der dem Fuß (1.3) des Schaftes (1.1) gegenüberliegende obere Schaftabschnitt
rohrförmig ausgebildet und endseitig mit einem Griffteil (10) versehen ist, wobei
sich durch den rohrförmigen Schaftabschnitt eine starre Verbindung, insbesondere in
Form eines U-förmigen Verbindungsbügels (8), zwischen der auf dem rohrförmigen Schaftabschnitt
hin- und herverschiebbaren Hülse (7) und einem Auge (9) zum Anschluß der Ankerleine
hindurch erstreckt.
5. Faltanker nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (1.1) zwischen seinem vorzugsweise zylindertopfförmigen Fuß (1.3)
und seinem oberen rohrförmigen Schaftabschnitt einen sich in Richtung zum Fuß (1.3)
hin konisch erweiternden unteren schaftabschnitt (1.2) umfaßt, welcher am Außenumfang
Längsnuten zur zumindest teilweisen Aufnahme der gegen den Schaft (1.1) geklappten
Flunken (2) aufweist.
6. Faltanker nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flunken (2) durch eine zentral im Fuß (1.3) des Schaftes (1.1) angeordnete
und axial wirksame Druckfeder (4) in Flunken-Spreizstellung vorgespannt sind, wobei
die Druckfeder (4) vorzugsweise über einen Druckteller (6) gleichmäßig auf die Flunken
(2), insbesondere fußseitig daran angeformte, sich radial nach innen erstreckende
Vorsprünge (2.1) einwirkt.
7. Faltanker nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der Druckfeder (4) von außen her, insbesondere mittels einer axialen
Halteschraube (5), variierbar ist.
1. Folding anchor having at least three flukes (2) which are articulated on the foot
(1.3) of a central shank (1.1) and can be moved against the action of a flexible spreading
member (4, 5, 6) in the manner of an umbrella inwards against the shank (1.1) and
can be fixed in this position by means of a sleeve (7) arranged longitudinally displaceably
on the shank (1.1) and engaging at least partially over the tips of the flukes, an
anchoring or casting line being connected to the sleeve (7), so that by exerting a
jerk on the line the sleeve (7) can be brought into a position releasing the flukes
(2), characterised in that the sleeve (7) can be brought into the fluke-releasing
position against the action of a further flexible element (13, 14, 15), which is independent
of the flexible spreading member (4, 5, 6) acting on the flukes (2).
2. Folding anchor according to Claim 1, characterised in that the sleeve (7) is held
in the fluke-blocking position by a ball catch (13, 14, 15) which interacts with the
shank (1.1) and/or by a spring element acting in the longitudinal direction of the
shank.
3. Folding anchor according to Claim 1 or 2, characterised in that the inner circumferential
edge (18) of the sleeve (7), facing the foot (1.3) of the shank (1.1) and interacting
with the free ends of the flukes (2), is designed as widened conically in the direction
outwards and towards the foot (1.3) of the shank (1.1).
4. Folding anchor according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the upper
shank section, opposite the foot (1.3) of the shank (1.1), is of a tubular design
and is provided at the end with a grip part (10), there extending through the tubular
shank section a rigid connection, in particular in the form of a U-shaped connecting
bow (8), between the sleeve (7), displaceable back and forth on the tubular shank
section, and an eye (9) for the connection of the anchoring line.
5. Folding anchor according to Claim 4, characterised in that the shank (1.1) comprises
between its preferably cylindrical pot-shaped foot (1.3) and its upper tubular shank
section a lower shank section (1.2), extending conically in the direction of the foot
(1.3), which lower section has on the outer circumference longitudinal grooves for
at least partially receiving the flukes (2) folded against the shank (1.1).
6. Folding anchor according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the flukes
(2) are prestressed into the fluke-spreading position by a compression spring (4)
which is arranged centrally in the foot (1.3) of the shank (1.1) and acts axially,
the compression spring (4) preferably acting via a pressure disc (6) evenly on the
flukes (2), in particular projections (2.1) formed thereupon at the foot and extending
radially inwards.
7. Folding anchor according to Claim 6, characterised in that the force of the compression
spring (4) can be varied from outside, in particular by means of an axial retaining
screw (5).
1. Ancre repliable comprenant au moins trois pattes (2) articulées au pied (1.3) d'une
tige centrale (1.1), qui peuvent être appliquées vers l'intérieur contre la tige (1.1)
à la manière d'un parapluie, à l'encontre de l'action d'un organe d'écartement élastique
(4,5,6), et être fixées dans cette position au moyen d'un manchon (7) monté à déplacement
longitudinal sur la tige (1.1) et recouvrant au moins en partie les pointes des pattes,
une corde d'ancre ou de lancement étant reliée au manchon (7), de sorte qu'en exerçant
une secousse sur la corde le manchon (7) peut être amené dans une position de libération
des pattes (2),
caractérisée en ce que le manchon (7) peut être amené dans la position de libération
des pattes à l'encontre de l'action d'un autre élément élastique (13,14,15), indépendant
de l'organe d'écartement (4,5,6) sollicitant élastiquement les pattes (2).
2. Ancre repliable selon la revendication 1, caractérisée en ce que le manchon (7) est
maintenu dans la position de blocage des pattes par un verrouillage à bille (13,14,15)
coopérant avec la tige (1.1) et/ou un élément de ressort agissant dans la direction
longitudinale de la tige.
3. Ancre repliable selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le bord périphérique
interne (18) du manchon (7), tourné vers le pied (1.3) de la tige (1.1) et coopérant
avec les extrémités libres des pattes (2), est réalisé de manière à s'élargir coniquement
en direction de l'extérieur et vers le pied (1.3) de la tige (1.1).
4. Ancre repliable selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le tronçon
supérieur de la tige, opposé au pied (1.3) de la tige (1.1), est de forme tubulaire
et est muni à son extrémité d'un manche (10), en sorte qu'une liaison rigide, en particulier
sous la forme d'une bride en forme de U (8), s'étende à travers le tronçon de tige
de forme tubulaire, entre le manchon (7) monté en va-et-vient sur le tronçon de tige
de forme tubulaire et un oeillet (9) de raccordement de la corde d'ancre.
5. Ancre repliable selon la revendication 4, caractérisée en ce que la tige (1.1) comprend,
entre son pied (1.3) réalisé avantageusement sous la forme d'un pot cylindrique et
son tronçon de tige supérieur de forme tubulaire, un tronçon de tige inférieur (1.2)
s'élargissant coniquement en direction du pied (1.3), lequel tronçon comporte sur
sa périphérie extérieure des rainures longitudinales pour recevoir au moins en partie
les pattes (2) repliées contre la tige (1.1).
6. Ancre repliable selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les pattes
(2) sont précontraintes dans la position d'écartement des pattes par un ressort de
pression (4) agencé centralement dans le pied (1.3) de la tige (1.1) et agissant axialement,
le ressort de pression (4) agissant, avantageusement par un plateau de pression (6),
simultanément sur les pattes (2), en particulier sur des saillies (2.1) s'étendant
radialement vers l'intérieur et formées du côté du pied des pattes.
7. Ancre repliable selon la revendication 6, caractérisée en ce que la force du ressort
de pression (4) est réglable de l'extérieur, en particulier au moyen d'une vis axiale
de retenue (5).