[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum axialen Verschieben von Walzen
im Gerüst eines Walzwerkes gemäß Oberbegriff von Patentanspruch 1; Siehe GB-A 2 024
454.
[0002] Um die im Betrieb eines Walzwerkes unerwünschten und nachteiligen Einflüsse wie Thermik,
Durchbiegung der Arbeitswalzen oder des Walzensatzes, Verschleiß, Riefenbildung an
den Walzenoberflächen etc. auszugleichen bzw. auszuschalten und ein optimal geformtes
Walzprodukt zu erreichen, sind axiale Verschiebungen der Walzen, insbesondere der
Arbeitswalzen erforderlich. Man hat daher, wie beispielsweise der DE-OS 35 21 180
zu entnehmen ist, eine Vorrichtung zum axialen Verschieben von Walzen in Walzgerüsten
konzipiert, bei der die Walzen über ihre Radial- und Axiallager in besonderen Einbaustücken
gehalten sind, die ihrerseits über in den Walzständern des Walzgerüstes angeordneten
Gleitführungen und Schiebeschlitten gleitend geführt sind. Zum axialen Verschieben
der Walzen sind an den Einbaustücken hydraulische Kolben-Zylinderaggregate angelenkt,
die außen am Walzgerüst befestigt sind.
[0003] Da bei dieser bekannten Vorrichtung die axiale Verschiebung der Walzen in sogenannten
Gleitbahnen erfolgt, müssen aufgrund der hierbei auftretenden Gleitreibung von den
hydraulischen Kolben- Zylinderaggregaten zusätzliche und verhältnismäßig hohe Axialkräfte
aufgebracht werden, was mit erhöhtem Energie- und Kostenaufwand verbunden ist. Ferner
ist diese bekannte Verschiebevorrichtung von Walzen im konstruktiven Aufbau kompliziert
und aufgrund der am Walzengerüst außen angeordneten und nach außen weit vorstehenden
hydraulischen sowie mechanischen Verschiebeelemente schwer zugänglich und entsprechend
schwierig zu warten.
[0004] Ferner ist aus der US-PS 4 491 005 eine Vorrichtung zum axialen Verschieben der Arbeitswalzen
im Gerüst eines Walzwerkes bekannt, bei der die Walzen mit ihren Lagern über in Gleitbahnen
geführten Einbaustücken axial beweglich angeordnet sind. Da beim axialen Verschieben
der Walzen auch hierbei die Reibungswiderstände in den Gleitbahnen von den ebenfalls
außen am Walzgerüst angeordneten hydraulischen Verschiebeaggregaten durch erhöhten
Energieaufwand überwunden werden müssen, ist auch dieses bekannte Walzen-Verschiebesystem
mit denselben Nachteilen behaftet, wie die aus der DE-OS 35 21 180 bekannte Walzen-Verschiebevorrichtung.
[0005] Aus der GB-A-2 024 454 ist eine Vorrichtung zum axialen Verschieben von Walzen im
Gerüst eines Walzwerkes bekannt, insbesondere der Arbeitswalzen eines Warm- oder Kaltwalzwerkes,
wobei die Walzen an ihren als Lagerzapfen ausgebildeten Enden in Radiallagern gelagert
und zusätzlich mit einem Axiallager versehen sind, über das ein Verschiebesystem an
der Walze angreift. Dabei werden
einerseits Lösungen gezeigt, bei denen die Walzen zusammen mit ihren Lagern in Einbaustücken
im Gerüst verschoben werden. Andererseits zeigt Figur 4, daß das Lagereinbaustück
im Gerüst festgelegt und der innere am Lagerzapfen der Walze befestigte Lagerring
des als Wälzlager ausgebildeen Radiallagers gegenüber dem äußeren Lagerring des Radiallagers
oder umgekehrt axialbeweglich angeordnet ist. Das Axiallager ist sehr kompliziert
mit einer größeren Zahl innerhalb seines Gehäuses angeordneten einzelnen Stellgliedern
aufgebaut, was dazu führt, daß diese einschließlich der integrierten Weggeber äußerst
schwer zugänglich und schwierig zu warten sind.
[0006] Ausgehend von diesen bekannten Vorrichtungen besteht die Aufgabe der Erfindung darin,
eine Vorrichtung zum axialen Verschieben von Walzen in einem Gerüst eines Walzwerkes
zu schaffen, die frei von diesen oben angeführten bekannten Nachteilen ist und sich
besonders durch ihren sehr einfachen konstruktiven Aufbau sowie leichte Zugänglichkeit
der hydraulischen sowie mechanischen Bauteile auszeichnet.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum axialen Verschieben von Walzen im Gerüst
eines Walzwerks nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 mit einer Ausführung entsprechend
den im Kennzeichnungsteil angegebenen Merkmalen gelöst.
[0008] Dadurch, daß der innere am Lagerzapfen der Walze befestigte Lagerring des als Wälzlager
ausgebildeten Radiallagers gegenüber dem äußeren Lagerring axialbeweglich angeordnet
ist, tritt beim axialen Verschieben der Walze praktisch keine Gleitreibung auf, da
die axiale Bewegung des inneren Lagerringes gegenüber dem äußeren Lagerring von den
zwischen den Lagerringen befindlichen Lagerkörpern durch ihre Abrollbewegungen kompensiert
wird. Es kommt somit bei
der axialen Verschiebung der Walze allenfalls zu einer geringen Lagerrollenreibung
in den Radiallagern der Walze, deren Überwindung jedoch kaum nennenswerte Axialkräfte
erfordern. Die vom Verschiebesystem aufzubringenden Axialkräfte zum axialen Verschieben
der Walze können daher bei dem der Erfindung zugrundeliegenden Lagersytem im Vergleich
zu Walzenverschiebeeinrichtungen mit axialverschiebbaren Einbaustücken niedriger gehalten
und dadurch Energie und Kosten eingespart werden, insbesondere wenn wie bei der der
Erfindung zugrundeliegenden Anordnung das Verschiebesystem als hydraulisches Drucksystem
im Axiallager integriert ist.
[0009] Dabei wird erfindungsgemäß eine weitere Verbesserung und Vereinfachung dadurch erreicht,
daß das im Axiallager integrierte hydraulische Drucksystem aus einer doppeltwirkenden
Kolben-Zylindereinheit besteht, wobei der äußere Lagerring des Axiallagers als Kolben
und das ihn umgebende Lagergehäuse als Zylinder ausgebildet ist.
[0010] Durch diese Ausbildung und Anordnung des hydraulischen Drucksystems im Axiallager
wird in besonders einfacher Weise eine unmittelbare, direkte und nahezu reibungslose
Übertragung der vom Drucksystem ausgehenden, in axialer Richtung wirkenden Druckkräfte
auf die Walze erreicht und ein im konstruktiven Aufbau einfaches, besonders kompaktes
und nach außen geschlossenes Walzenverschiebesystem vorgestellt, das nicht nur leichter
zugänglich und wartungsfreundlicher als die bisher bekannten Walzenverschiebevvorichtungen,
sondern diesen gegenüber auch dynamisch schneller und in seiner Funktionsweise sicherer
ist.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind der als Kolben ausgebildete äußere Lagerring
und das als Zylinder ausgebildete Lagergehäuse des Axiallagers mehrteilig ausgebildet.
Auf diese Weise wird die Wartung sowie das Auswechseln des Lagers oder des hydraulischen
Drucksystems oder von Teilen davon erheblich erleichtert.
[0012] Um die im Betrieb des Walzwerkes von den Walzen ausgehenden, auf die Radiallager
häufig mit stark schwankender Intensität wirkenden Druckbelastungen von den Radiallagern
sicher und dauerhaft aufnehmen zu können, sind die Radiallager nach einer weiteren
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung mit mehreren, in Reihen in Achsrichtung
mit Abstand voneinander angeordneten Lagerkörpern ausgestattet. Es ist hierbei auch
besonders zweckmäßig als Zylinderrollenlager oder als Nadellager ausgebildete Radiallager
einzusetzen.
[0013] Die Vorrichtung zum axialen Verschieben von Walzen im Gerüst eines Walzwerkes gemäß
der Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0014] Die Zeichnung zeigt ein Teilstück einer Walze (1) eines Walzwerkes mit einem am linken
Ende stufenförmig verjüngt ausgebildeten Lagerzapfen (2), der in einem im Längsschnitt
dargestellten Radiallager (3) und einem Axiallager (4) gelagert ist. Das in der Zeichnung
nicht näher dargestellte rechte Ende der Walze (1) ist mit einem einstufig ausgebildeten
Lagerzapfen versehen, der in einem ebenso ausgebildetem Radiallager gelagert ist,
wie das Radiallager (3).
[0015] Diese Radiallager (3) bestehen aus einem inneren, am Lagerzapfen (2) befestigten,
verhältnismäßig lang ausgebildeten Lagerring (5) und zwei äußeren, im Gerüst (6) des
Walzwerkes angeordneten Lagerringen (7, 8) sowie aus den dazwischenliegenden, in vier
Reihen mit Abstand nebeneinander angeordneten Lagerkörpern (9). Diese erfindungsgemäße
Ausbildung der Radiallager (3) ermöglicht sehr vorteilhaft eine axiale Verschiebung
(Pfeile 10) der Walze (1) zusammen mit dem inneren Lagerring (5) gegenüber dem äußeren,
aus zwei Teilen bestehenden Lagerring (7, 8), ohne daß es dabei zu den unerwünscht
nachteiligen, energieverbrauchenden Gleitreibungen zwischen den Lagerringen (5) und
(7, 8) kommt, da die axiale Bewegung des inneren Lagerringes (5) gegenüber dem äußeren
Lagerring (7, 8) von den Lagerkörpern (9) aufgenommen und in eine Rollbewegung von
sehr geringer Reibung umgewandelt wird. Die Radiallager (3) sind hierbei zweckmäßigerweise
als Zylinderrollenlager ausgebildet, um die im Betrieb des Walzwerkes an den Walzen
auftretenden hohen Belastungen sicher aufnehmen und kompensieren zu können. Als Radiallager
können selbstverständlich auch andere Wälzlager wie Nadellager, Tonnenlager etc. in
ein- oder mehrreihiger Anordnung nebeneinander mit Vorteil eingesetzt werden.
[0016] Zum axialen Verschieben der Walze (1) im Gerüst (6) des Walzwerkes ist gemäß der
Erfindung das in der Zeichnung ebenfalls im Längsschnitt dargestellte, auf der linken
Seite angeordnete, mit dem abgestuften Lagerzapfen (2) fest verbundene Axiallager
(4) mit integrierten hydraulischen Drucksystem vorgesehen. Dieses Axiallager (4) besteht
aus einem inneren, am Lagerzapfen (2) befestigten Lagerring (11), der gegen axiales
Verschieben auf dem Lagerzapfen (2) durch Stütz- und Halteringe (12, 13, 14, 15) gesichert
ist, sowie aus einem äußeren Lagerring (16) mit dazwischenliegenden Stützringen (17)
und Lagerrollen (18). Der äußere Lagerrollenstützring (17) wird hierbei durch einen
mit dem äußeren Lagerring (16) fest verbundenen Ring (19) mit Flansch in axialer Richtung
abgestützt. Der äußere Lagerring (16) des Axiallagers (4) ist außen mit einem ringförmigen
Fortsatz (20) mit Dichtring (21) versehen, der in einer zylinderförmigen Ausnehmung
(22) des Lagergehäuses (23) axialbeweglich gleitend geführt ist. An der äußeren Stirnseite
des Lagergehäuses (23), das seinerseits am Walzgerüst (6) befestigt ist, ist eine
Ringscheibe (24) mit Dichtring (25) angebracht, die die zylinderförmige Ausnehmung
(22) im Lagergehäuse (23) nach außen druckdicht abschließt. Der äußere Lagerring (16)
mit dem ringförmigen Fortsatz (20) und das Lagergehäuse (23) mit Ringscheibe (24)
bilden zusammen die doppeltwirkende Kolben-Zylindereinheit des hydraulischen Drucksystems,
wobei der ringförmige Fortsatz (20) die Funktion des Kolbens und die Ausnehmung (22)
im Lagergehäuse (23) die Funktion des Zylinders ausübt.
[0017] Im Lagergehäuse (23) sind ferner für die Zufuhr des hydraulischen Druckmediums in
diese doppeltwirkende Kolben-Zylindereinheit Bohrungen (26, 27) angeordnet, die zu
beiden Seiten des ringförmigen Fortzsatzes (20) in die Ausnehmung (22) des äußeren
Lagerringes (23) münden. An diese Bohrungen (26, 27) sind außen Druckleitungen (28,
29) angeschlossen, die unter Zwischenschaltung einer Schiebersteuerung (30) mit einem
in der Zeichnung nicht dargestellten Pumpaggregat in Verbindung stehen und über die
die hydraulisch doppelwirkende Kolben-Zylindereinheit mit Druckmedium beaufschlagt
wird und die Walze (1) in axialer Richtung verschiebt. Diese in ihrer Funktionsweise
an sich allgemein bekannte, elektromagnetisch arbeitende Schiebersteuerung (30) ist
über elektrische Leitungen (31, 32) mit einem Weggeber (33) verbunden, der an einem
am Lagergehäuse (23) angeordneten Ringdeckel (34) befestigt ist.
[0018] Mit Hilfe des Weggebers (33) kann sehr vorteilhaft der in der Praxis zwischen etwa
0 und 400 mm liegende axiale Verschiebeweg der Walze (1) leicht überwacht und jederzeit
auch während des Walzbetriebes eingestellt und/oder verstellt werden. Zum Schutz der
Lager, Lagerteile und des hydraulischen Drucksystems vor Staub oder sonstiger Verschmutzung
ist ferner das Lagergehäuse (23) durch einen Stirndeckel (35) nach außen hin dicht
abgeschlossen und zwischen dem Walzenkörper (1) und dem Walzgerüst (6) ist hierfür
eine gummi-elastische Manschette (36) angeordnet.
[0019] Im ürigen kann die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung nicht nur sehr vorteilhaft
zum axialen Verschieben von Arbeitswalzen und Stützwalzen im Gerüst eines Warm- oder
Kaltwalzwerkes eingesetzt werden, sondern auch bei Walzwerken z. B. zum Zerkleinern
von harten Materialien oder dgl.. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich
besonders durch ihre sehr einfache und kompakte, nach außen geschlossene, leicht zugängliche,
leicht zu montierende oder demontierende und leicht zu wartende Bauweise aus, die
jederzeit auch nachträglich bei bestehenden Walzwerken eingebaut werden kann. Darüber
hinaus kann die Walzen-Verschiebeeinrichtung gemäß der Erfindung sehr vorteilhaft
bei Duo-, Quarto-, Sexto- und Sonderwalzwerken eingesetzt werden.
[0020] Die erfindungsgemäßen Maßnahmen sind nicht auf das in der Zeichnungsfigur dargestellte
Ausführungsbeispiel beschränkt. So können beispielsweise, ohne den Rahmen der Erfindung
wie er durch die Patentansprüche gezogen ist zu verlassen, die Radiallager beliebige
Form aufweisen, beispielsweise können auch mehrere Radiallager übereinander liegen.
Die jeweilige konstruktive Ausgestaltung ist in Anpassung an die spezielle Verwendung
dem Fachmann anheimgestellt.
1. Vorrichtung zum axialen Verschieben von Walzen (1) im Gerüst (6) eines Walzwerkes,
insbesondere der Arbeitswalzen eines Warm- oder Kaltwalzwerkes, wobei die Walzen an
ihren vorzugsweise als Lagerzapfen (2) ausgebildeten Enden in Radiallagern (3) gelagert
und an einem Ende zusätzlich mit einem Axiallager (4) versehen sind, über das ein
Verschiebesystem an der Walze (1) angreift, wobei der innere am Lagerzapfen (2) der
Walze (1) befestigte Lagerring (5) des als Wälzlager ausgebildeten Radiallagers (3)
gegenüber dem äußeren Lagerring (7, 8) des Radiallagers (3) oder umgekehrt axialbeweglich
angeordnet und das Verschiebesystem als hydraulisches Drucksystem (16, 20, 22, 23)
im Axiallager (4) integriert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das im Axiallager (4) integrierte hydraulische Drucksystem (16, 20, 22, 23)
aus einer doppeltwirkenden Kolben-Zylindereinheit (20, 23) besteht, wobei der äußere
Lagerring (16) des Axiallagers (4) als Kolben (20) und das ihn umgebende Lagergehäuse
(23) als Zylinder (22) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Kolben (20) ausgebildete äußere Lagerring (16) und das als Zylinder
(22) ausgebildete Lagergehäuse (23) des Axiallagers (4) mehrteilig ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Radiallager (3) als Zylinderrollenlager oder Nadellager ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radiallager (3) mit mehreren, in Reihen mit Abstand voneinander angeordneten
Lagerkörpern (9) ausgestattet sind.
1. Device for the axial displacing of rolls (1) in the stand (6) of a rolling mill, particularly
of the working rolls of a hot or cold rolling mill, wherein the rolls are mounted
at their ends, which are preferably constructed as bearing pins (2), in radial bearings
(3) and are additionally provided at one end with an axial bearing (4), by way of
which a displacing system engages at the roll (1), wherein the inner bearing ring
(5), which is fastened to the bearing pin (2) of the roll (1), of the radial bearing
(3) constructed as roller bearing is arranged to be axially movable relative to the
outer bearing ring (7, 8) of the radial bearing (3) or conversely and the displacement
system is integrated as hydraulic pressure system (16, 20, 22, 23) in the axial bearing
(4), characterised thereby that the hydraulic pressure system (16, 20, 22, 23) integrated
in axial bearing (4) consists of a double-acting piston-cylinder unit (20, 23), wherein
the outer bearing ring (16) of the axial bearing (4) is constructed as piston (20)
and the bearing housing (23) surrounding it as cylinder (22).
2. Device according to claim 1, characterised thereby that the outer bearing ring (16)
constructed as piston (20) and the bearing housing (23) constructed as cylinder (22)
of the axial bearing (4) are constructed to be multi-part.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised thereby that the radial bearing (3)
is constructed as cylinder roller bearing or needle roller bearing.
4. Device according to one or several of the preceding claims, in particular according
to claim 1, characterised thereby that the radial bearings (3) are equipped with several
bearing bodies (9) arranged spaced-apart in rows.
1. Dispositif pour déplacer axialement les cylindres (1) dans une cage (6) de laminoir,
en particulier les cylindres de travail d'un laminoir à chaud ou à froid, lesdits
cylindres étant montés dans des paliers radiaux (3) à leurs extrémités, réalisées
de préférence sous la forme de tourillons de palier (2), et étant pourvus additionnellement
à une extrémité d'un palier axial (4) via lequel un système de déplacement attaque
le cylindre (1), dans lequel la bague intérieure de palier (5) du palier radial (3)
réalisé en tant que palier à rouleaux, fixée sur le tourillon de palier (2) du cylindre
(1), est agencée de manière à se déplacer axialement par rapport à la bague extérieure
de palier (7, 8) du palier radial (3) ou vice-versa, et dans lequel le système de
déplacement est intégré dans le palier axial (4) en tant que système sous pression
hydraulique (16, 20, 22, 23), caractérisé en ce que le système sous pression hydraulique
(16, 20, 22, 23) intégré dans le palier axial (4) est constitué d'un unité à piston-et-cylindre
(20, 23) à double effet, la bague extérieure de palier (16) du palier axial (4) étant
réalisée sous la forme d'un piston (2) et le boîtier de palier (23) qui l'entoure
étant réalisé sous la forme d'un cylindre (22).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague de palier extérieur
(16) du palier axial (4) réalisée sous la forme d'un piston (20) et le boîtier de
palier (23) du palier axial (4) réalisé sous la forme d'un cylindre (22) sont réalisés
en plusieurs pièces.
3. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le palier radial (3) est réalisé sous la forme d'un palier à rouleaux cylindriques
ou un palier à aiguilles.
4. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, en particulier
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le palier radial (3) est équipé de
plusieurs corps de palier (9) agencés en rangée à distance les uns des autres.