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EP 0 349 710 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.1994 Patentblatt 1994/23 |
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Anmeldetag: 25.03.1989 |
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Entwässerungs-Schöpfrad für Anlagen zur Sandaufbereitung
Dewatering scoop wheel for sand dressing plants
Roue d'égouttage à godets pour installations de traitement du sable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
07.07.1988 DE 3823028
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.1990 Patentblatt 1990/02 |
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Patentinhaber: FRITZ STICHWEH GMBH |
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D-31020 Salzhemmendorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Stichweh, Fritz
D-3216 Salzhemmendorf 7 (DE)
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Vertreter: Brümmerstedt, Hans Dietrich, Dipl.-Ing. |
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Bahnhofstrasse 3
Postfach 1026 30010 Hannover 30010 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 298 425 US-A- 1 812 280
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DE-B- 1 208 261
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Entwässerungs-Schöpfrad, das drehbar in einer Wanne gelagert
ist, für Anlagen zur Sandaufbereitung, bei dem die am Umfang des Schöpfrades angeordneten
Becher die mit dem Sand-Wassergemisch beschickte Wanne durchlaufen, bei dem die Böden
der Becher als Spaltsiebe für den Ablauf des aus der Wanne mitgenommenen Wassers ausgebildet
sind, und bei dem sich an den Boden jedes Bechers eine durch senkrecht zu den Seitenwänden
des Schöpfrades verlaufende Bleche definierte Kammer anschließt, die sich in Richtung
auf das Radinnere erstreckt und an ihrem zum Radinneren weisenden Ende offen ist.
[0002] Bei der Aufbereitung von Sand und Kies wird das geförderte Material in der Regel
zunächst einer Siebmaschine zugeführt, die das Material nach Größen sortiert, und
anschließend wird das ausgesiebte feinkörnigere Material einer Schöpfradanordnung
zugeführt, in der das Material gewaschen und anschließend von dem Wasser getrennt
wird. Das Gemisch aus Sand und Wasser wird dabei in eine Wanne eingeleitet, in der
ein Schöpfrad mit an seinem Umfang angeordneten Bechern langsam rotiert, wobei die
Becher kontinuierlich das Wasser-Sandgemisch aufnehmen. Durch die als Spaltsiebe ausgebildeten
Böden der Becher kann das mitgenommene Wasser, wenn die Becher die Wanne verlassen,
in die Wanne zurückfließen. Nach etwa einer halben Umdrehung des Schöpfrades nach
Auftauchen der Becher aus dem Wassorspiegel in der Wanne geben die Becher dann jeweils
den vom Wasser weitgehend befreiten Sand an eine Förderstrecke ab.
[0003] Die Kies- und Sandvorkommen, die keinerlei Verunreinigungen enthalten, sind inzwischen
weitgehend abgebaut worden, so daß in zunehmendem Maß auch solche Vorkommen ausgebeutet
werden müssen, in denen Holz, Kohle und andere unerwünschte Bestandteile enthalten
sind. Diese Bestandteile müssen aus dem Material entfernt werden, weil sie andernfalls
bei der Verwertung des Sandes in Beton störende Einschlüsse bilden, die zum Teil sichtbar
sind. Während die Entfernung der Verunreinigungen bei grobkörnigem Material bereits
bei der Aussiebung geschieht, muß die Beseitigung aus feinkörnigem Material beim Wasch-
bzw. Entwässerungsvorgang erfolgen. Die bisher bekannten, zur Entwässerung verwendeten
Schöpfräder erfüllen diese Anforderung nur unzureichend oder gar nicht.
[0004] Aus der DE-B-12 08 261 ist eine Kiesentwässerungsvorrichtung mit einem in eine Schöpfwanne
eintauchenden Schöpfrad mit auf dem Umfang verteilten Schöpfbechern bekannt, bei dem
sich an den Boden jedes Bechers eine durch senkrecht zu den Seitenwänden des Schöpfrades
verlaufende Bleche definierte Kammer anschließt, die sich in Richtung auf das Radinnere
erstreckt und an ihrem zum Radinneren weisenden Ende offen ist. Die Bleche haben dabei
lediglich die Funktion von Wasserableitblechen, die an ihrem unteren Ende derart abgekantete
Schenkel aufweisen, daß auf diesen das Wasser zu einer Seite abgeleitet und durch
Ausschnitte in der Seitenwand des Schöpfrades nach außen austreten kann, ohne in die
Wanne zurückzugelangen.
[0005] Aus der US-A-1,812,280 und der CH-PS 298 425 sind Vorrichtungen zum Waschen und Sortieren
von Kies bzw. Sand bekannt, bei denen das zu waschende Material in rotierenden oder
translatorischen Vorrichtungen einem Wasserstrom ausgesetzt wird.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Entwässerungs-Schöpfrad der eingangs
genannten Art zu schaffen, mit dem bei der Entwässerung des Sandes störende Bestandteile
auf einfache Weise beseitigt werden können.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kammern durch
spiralförmige, von den Seitenwänden des Schöpfrades vollständig begrenzte Bleche gebildet
werden, deren eines Ende jeweils an der zum Inneren des Schöpfrades weisenden Seite
des zugehörigen Bodens befestigt ist und deren anderes Ende auf einem vorgegebenen
Radius des Schöpfrades endet, daß mehrere Injektorvorrichtungen ortsfest in der Wanne
unterhalb des Wasserspiegels so angeordnet sind, daß mit ihnen in die an ihnen vorbeilaufenden
offenen Enden der Kammern ein Medium in Richtung auf die Böden der den Kammern zugeordneten
Becher injizierbar ist, und daß die Injektion in eine Kammer unterbrochen wird, sobald
die Oberfläche des zu der Kammer gehörenden auftauchenden Bechers eine vorgegebene
Höhe über dem Wasserspiegel erreicht, während mindestens die nachfolgende Kammer,
vorzugsweise die drei nachfolgenden Kammern, mit dem Medium beaufschlagt bleiben,
daß die Injektion so stark bemessen ist, daß in den betroffenen Bechern ein Aufstrom
entsteht, und daß Mittel vorgesehen sind, um das durch den Aufstrom in den Bechern
gebildete Oberflächenwasser mit darin aufgeschwommenen Verunreinigungen seitlich abzuführen.
[0008] Praktische Versuche haben gezeigt, daß auf diese Weise die unerwünschten Bestandteile
aus dem Sand wirksam entfernt werden können, wobei durch Einstellung von Druck und
Menge des injizierten Mediums auch unerwünschter Feinsand ausgeschwemmt werden kann.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung enthalten die zur Abführung des Oberflächenwassers
dienenden Mittel ein die Befestigungsstelle des Bleches am Boden des Bechers überbrückendes
zweites Blech, das mit den Seitenwänden des Schöpfrades, dem zu dessen Inneren weisenden
Endbereich des ersten Bleches und einem sich an die Befestigungsstelle des ersten
Bleches anschließenden Siebbereich eine zweite, gegenüber der ersten Kammer kleinere
Kammer bildet, die mit einem seitlichen Abfluß versehen ist.
[0010] Vorzugsweise ist dabei der sich an die Befestigungsstelle des ersten Bleches anschließende,
in die zweite Kammer mündende Siebbereich mit einer größeren Siebspaltbreite versehen
als der in die erste Kammer mündende Siebbesreich. Auf diese Weise kann das Oberflächenwasser
mit den Verunreinigungen rasch in die zweite Kammer hineinfließen.
[0011] Es ist von Vorteil, in der Wanne wenigstens eine Überlaufrinne mit einem nach außen
führenden Abfluß vorzusehen, die höhenverstellbar oder schwenkbar angeordnet ist.
Hierdurch wird es möglich, die Menge des auszuscheidenden Feinsandes zu beeinflussen.
[0012] Vorzugsweise dient als injiziertes Medium Wasser. Statt dessen kann jedoch auch Luft
verwendet werden.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:
- Fig. 1
- ein teilweise geschnittenes Schöpfrad in Seitenansicht,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1 zur Veranschaulichung des Aufbaus der Becher
und
- Fig. 3
- einen Querschnitt entlang der Linie A-B in Fig. 1
Fig. 1 und 3 zeigen eine Wanne 1, in die ein Schöpfrad 2, das an seinem Außenumfang
mit Bechern 3 versehen ist, eintaucht und langsam in Richtung des Pfeiles 4 umläuft.
In die Wanne 1 wird kontinuierlich von einer nicht dargestellten Siebmaschine in Richtung
des Pfeiles 5 ein ausgesiebter, mit Wasser vermengter Sand eingegeben. Die Becher
nehmen bei dem Umlauf des Schöpfrades 2 das Wasser-Sandgemisch aus der Wanne 1 mit,
und sobald die Becher 3 den Wasserspiegel 7 in der Wanne 1 verlassen, kann das von
ihnen mitgenommene Wasser durch ihre als Spaltsiebe ausgebildeten Böden 6 in die Wanne
1 zurückfließen. Nach etwa einer halben Umdrehung im Anschluß an das Auftauchen aus
dem Wasserspiegel 7 werfen die Becher 3 den weitgehend von Wasser befreiten Sand in
einen Auslauf 8, von dem der Sand auf eine nicht dargestellte Förderstrecke gelangt.
[0014] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, enden die Enden der nach außen gekehrten Seiten der
Böden 6 in einer Schneide 9, durch die die Aufnahme des Sandes aus der Wanne 1 erleichtert
wird. An den Enden der nach innen gekehrten Seiten der Böden 6 ist jeweils ein massives
Blech 17 befestigt, dessen Ende mit der Schneide 9 des in Umlaufrichtung folgenden
Bechers verbunden ist.
[0015] An der nach innen gekehrten Seite der Böden 6 ist jeweils das eine Ende eines Bleches
10 angebracht. Die Bleche 10 verlaufen spiralförmig in Richtung zum Inneren des Schöpfrades
und enden alle auf demselben Radius 11 des Schöpfrades. Die Bleche 10 bilden mit den
seitlichen Begrenzungswänden 12 unter jedem der Böden 6 eine Kammer 13, die an ihrem
inneren Ende offen ist. Die Böden 6 sind in bekannter Weise als Spaltsiebe ausgebildet,
wobei die Bereiche der Böden, die sich von der Schneide 9 bis zur Befestigungsstelle
14 der Bleche 10 erstrecken, eine Spaltweite haben, die ein problemloses Abfließen
des mitgenommenen Wassers aus den Bechern 3 ermöglicht, während die Spaltweite des
Bereichs 16 der Böden von der Befestigungsstelle 14 bis zu ihrer Verbindung mit dem
Blech 17 wesentlich größer ist als in dem in die Kammern 13 mündenden Bereich. Der
mit der größeren Spaltweite versehene Bereich 16 mündet jeweils in eine kleine Kammer
18, die durch ein die Befestigungsstelle 14 überbrückendes Blech 19, die Begrenzungswände
12 des Schöpfrades 2, den Bereich 16 des Bodens 6 und das obere Ende des Bleches 10
gebildet wird. Die kleinen Kammern 18 sind jeweils mit einem Abfluß 20 versehen, der
in eine nicht dargestellte Rinne außerhalb der Begrenzungswände 12 des Schöpfrades
2 mündet.
[0016] In der Wanne 1 sind ortsfest unterhalb des Wasserspiegels 7 mehrere Düsen 21, die
an Versorgungsrohre 22 angeschlossen sind, so angeordnet, daß in die freien Enden
von mehreren Kammern 13, wenn diese an den Düsen 21 vorbeilaufen, ein Medium in Richtung
auf die zu den Kammern gehörenden Böden 6 injiziert werden kann. Die Versorgungsrohre
sind über regelbare Ventile 23 an eine Wasserversorgung angeschlossen. Durch die Ventile
kann die Menge und der Druck des aus den Düsen 21 in die Kammern 13 injizierten Wassers
eingestellt werden. Die Einstellung erfolgt in jedem Fall so, daß das injizierte Wasser
bis zu den Bechern 3 gelangt und dadurch in diesen ein Aufstrom erzeugt wird, durch
den Verunreinigungen, die leichter als der Sand sind, aufschwimmen.
[0017] Die Düsenanordnung erfolgt so, daß der Aufstrom in den Bechern erzeugt wird, die
vor dem Auftauchen aus dem Wasserspiegel 7 stehen, wobei die Injektion in eine Kammer
13 unterbrochen wird, sobald die Oberfläche des zu dieser Kammer gehörenden Bechers
eine vorgegebene Höhe über dem Wasserspiegel 7 erreicht. Das Oberflächenwasser mit
den aufgeschwommenen unerwünschten Bestandteilen wie Holz, Kohle etc. kann nach dem
Auftauchen durch den Siebbereich 16 mit der großen Spaltweite in die zugehörige kleine
Kammer 18 strömen und von dort über den seitlichen Abfluß 20 abgeführt werden. Eine
mit Wasser oder Luft gespeiste ortsfeste Düsenanordnung 24, die seitlich auf die Oberfläche
des jeweils auftauchenden Bechers gerichtet ist, kann dabei das Hineinströmen in die
Kammer 18 unterstützen. Bei einer praktischen Ausführungsform hat sich eine Siebweite
von etwa 6 mm im Bereich 16 der Böden 6 als geeignet erwiesen, während die Siebweite
im übrigen Bereich der Böden etwa 1 mm beträgt. Die Anzahl der jeweils von den Düsen
21 beaufschlagten Kammern 13 hängt von den jeweiligen Umständen ab und kann diesen
Umständen entsprechend mittels der Ventile 23 gewählt und angepaßt werden.
[0018] Die Höhe des Wasserspiegels kann durch einen einfachen Überlauf konstant gehalten
werden, jedoch können auch Regelvorrichtungen vorgesehen werden, die die Ventile 23
oder Pumpen steuern.
[0019] Von Vorteil ist, wenn ein Überlauf in Form von zwei Überlaufrinnen 25 vorgesehen
ist, die an einander gegenüberliegenden Seiten innerhalb der Wanne 1 angeordnet sind,
und von denen ein Abflußstutzen 26 nach außen führt. Die Abflußrinnen 25 sind in der
Höhe verstellbar gelagert. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Überlaufrinnen
25 jeweils um eine zu ihrer Längsausdehnung senkrecht verlaufende horizontale Achse
27 schwenkbar gelagert, die zugleich die Achse des Abflußstutzens 26 ist. Die Schwenkachse
27 mit dem Abflußstutzen 26 ist jeweils nahe einem Ende der Überlaufrinne angeordnet.
In der Normalstellung verlaufen die Oberkanten der Überlaufrinnen horizontal. In dieser
Stellung ist der Wasserspiegel am höchsten, und der Überlauf des Wassers erfolgt auf
der gesamten Länge der Überlaufrinnen. In diesem Fall wird wenig Feinsand ausgeschieden.
[0020] Um mehr Feinsand auszuscheiden, werden die Überlaufrinnen durch Schwenken um ihre
Achsen 27 an dem dem Abflußstutzen gegenüberliegenden Ende abgesenkt. Dadurch wird
der Wasserspiegel abgesenkt. Außerdem erfolgt der Wasserüberlauf nicht mehr auf der
gesamten Länge der Rinnen, sondern nur noch auf einem Teilstück. In diesem Bereich
ist dann die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers entsprechend größer, so daß mehr
Feinsand ausgeschieden wird.
[0021] Wenn - wie dargestellt - zwei Überlaufrinnen 25 vorgesehen werden, sollte die Schwenkbewegung
synchronisiert werden. Die Mittel für die Ausführung der Schwenkbewegung können beliebig
ausgebildet sein. Z.B. kann das freie Ende der Überlaufrinnen 25 mechanisch, hydraulisch
oder pneumatisch abgesenkt und angehoben werden. Eine einfache Lösung ist in Fig.
1 angedeutet. Dort ist am freien Ende der Überlaufrinne 25 eine Spindel 28 drehbar
gelagert, die mittels eines Handrades 29, das sich auf einer ortsfesten, vorzugsweise
mit der Wanne 1 verbundenen Platte 30 abstützt, in ihrer Achsrichtung verstellbar
ist und dadurch die Überlaufrinne 25 um die Achse 27 schwenkt.
[0022] Natürlich muß auch dafür gesorgt werden, daß eine ausreichende Abdichtung zwischen
der Wanne 1 und dem jeweiligen Abflußstutzen 26 vorhanden ist, damit kein Wasser außerhalb
des Abflußstutzens 26 austritt.
[0023] Das den Düsen 21 zugeführte Medium ist vorzugsweise Wasser, jedoch wäre es statt
dessen auch möglich, den gewünschten Aufstrom der unerwünschten Bestandteile des Sandes
durch Luft zu bewirken.
1. Entwässerungs-Schöpfrad (2), das drehbar in einer Wanne (1) gelagert ist, für Anlagen
zur Sandaufbereitung, bei dem die am Umfang des Schöpfrades (2) angeordneten Becher
(3) die mit dem Sand-Wasser-Gemisch beschickbare Wanne (1) durchlaufen, bei dem die
Böden (6) der Becher (3) als Spaltsiebe für den Ablauf des aus der Wanne mitgenommenen
Wassers ausgebildet sind, und bei dem sich an den Böden (6) jedes Bechers (3) eine
durch senkrecht zu den Seitenwänden (12) des Schöpfrades (2) verlaufende Bleche (10)
definierte Kammer (13) anschließt, die sich in Richtung auf das Radinnere erstreckt
und an ihrem zum Radinneren weisenden Ende offen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (13) durch spiralförmige, von den Seitenwänden (12) des Schöpfrades
(2) vollständig begrenzte Bleche (10) gebildet werden, deren eines Ende jeweils an
der zum Inneren des Schöpfrades (2) weisenden Seite des zugehörigen Bodens (6) befestigt
ist, und deren anderes Ende auf einem vorgegebenen Radius (11) des Schöpfrades (2)
endet, daß mehrere Injektorvorrichtungen (21) ortsfest in der Wanne (1) unterhalb
des Wasserspiegels (7) so angeordnet sind, daß mit ihnen in die an ihnen vorbei laufenden
offenen Enden der Kammern (13) ein Medium in Richtung auf die Böden (6) der den Kammern
zugeordneten Becher (3) injizierbar ist, daß die Injektion in eine Kammer (13) unterbrochen
wird, sobald die Oberfläche des zu der Kammer (13) gehörenden auftauchenden Bechers
(3) eine vorgegebene Höhe über dem Wasserspiegel erreicht, während mindestens die
nachfolgende Kammer, vorzugsweise die drei nachfolgenden Kammern, mit dem Medium beaufschlagt
bleiben, daß die Injektion so stark bemessen ist, daß in den betroffenen Bechern (3)
ein Aufstrom entsteht, und daß Mittel (20) vorgesehen sind, um das durch den Aufstrom
in den Bechern (3) gebildete Oberflächenwasser mit darin aufgeschwommenen Verunreinigungen
seitlich abzuführen.
2. Schöpfrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (23,25) zur Konstanthaltung des Wasserspiegels (7) vorgesehen sind.
3. Schöpfrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Abführung des Oberflächenwassers dienenden Mittel ein die Befestigungsstelle
(14) des Bleches (10) am Boden (6) des Bechers (3) überbrückendes zweites Blech (19)
enthalten, daß mit den Seitenwänden (12) des Schöpfrades (2) dem zu dessen Inneren
weisenden Endbereichs des ersten Bleches (10) und einem sich an die Befestigungsstelle
(14) des ersten Bleches (10) anschließenden Siebbereich (16) eine zweite, gegenüber
der ersten Kammer (13) kleinere Kammer (18) bildet, die mit einem seitlichen Abfluß
(20) versehen ist.
4. Schöpfrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an die Befestigungsstelle (14) des ersten Bleches (10) anschließende,
in die zweite Kammer (18) mündende Siebbereich (16) mit einer größeren Siebspaltbreite
versehen ist als der in die erste Kammer (13) mündende Siebbereich.
5. Schöpfrad nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das injizierte Medium Wasser ist.
6. Schöpfrad nach Anspruch 1 bis 4, dadurch bekennzeichnet, daß das injizierte Medium Luft ist.
7. Schöpfrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Injektor (24) vorgesehen ist, der auf die Wasseroberfläche des jeweils
auftauchenden Bechers (3) derart gerichtet ist, daß eine Strömung des Oberflächenwassers
in Richtung auf die zweite Kammer (18) erzeugt wird.
8. Schöofrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wanne (1) wenigstens eine Überlaufrinne (25) mit einem nach außen führenden
Abfluß (26) vorgesehen ist.
9. Schöpfrad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Überlaufrinne (25) höhenverstellbar angeordnet ist.
10. Schöpfrad nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Überlaufrinne (25) um eine quer zu ihrer Längsausdehnung
verlaufende horizontale Achse (27) schwenkbar gelagert ist.
11. Schöpfrad nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (27) die Achse des Abflußstutzens (26) ist.
12. Schöpfrad nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (27) nahe einem Ende der wenigstens einen Überlaufrinne (25)
angeordnet ist.
13. Schöpfrad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Überlaufrinnen (25) nahe an zwei gegenüberliegenden Seiten der Wanne angeordnet
sind.
1. Hydroextraction bucket wheel (2), which is mounted rotatably in a trough (1), for
sand-preparing plants, in which the buckets (3) disposed on the periphery of the bucket
wheel (2) run through the trough (1), which trough can be charged with the sand-water
mixture, in which the bases (6) of the buckets (3) are configured as slotted hole
screens for the run-off of the water carried with them out of the trough, and in which
the base (6) of each bucket (3) is adjoined by a chamber (13) which is defined by
plates (10) running perpendicular to the side walls (12) of the bucket wheel (2) and
which extends in the direction of the wheel interior and is open at its end pointing
towards the wheel interior, characterized in that the chambers (13) are formed by
spiral plates (10), which are limited fully by the side walls (12) of the bucket wheel
(2) and the one end of which is attached in each case to that side of the associated
base (6) pointing towards the interior of the bucket wheel (2) and the other end of
which ends on a predefined radius (11) of the bucket wheel (2), in that a plurality
of injector devices (21) are disposed in fixed position in the trough (1) beneath
the water level (7) such that they can be used to inject a medium into the open ends,
running past them, of the chambers (13), in the direction of the bases (6) of the
buckets (3) assigned to the chambers, in that the injection into a chamber (13) is
interrupted as soon as the surface of the emerging bucket (3) belonging to the chamber
(13) reaches a predefined height above the water level, whilst at least the following
chamber, preferably the three following chambers, continue to be bombarded by the
medium, in that the injection is calculated to be of such a strength that an up-current
is generated in the buckets (3) concerned, and in that means (20) are provided for
laterally evacuating the surface water formed by the up-current in the buckets (3),
together with impurities which have floated therein to the surface.
2. Bucket wheel according to Claim 2, characterized in that means (23, 25) are provided
for keeping the water level (7) constant.
3. Bucket wheel according to Claim 2, characterized in that the means serving to evacuate
the surface water contain a second plate (19), which bridges the point of attachment
(14) of the plate (10) to the base (6) of the bucket (3) and which forms with the
side walls (12) of the bucket wheel (2), with that end region of the first plate (10)
pointing towards its interior and with a screen region (16) adjoining the point of
attachment (14) of the first plate (10) a second chamber (18), which is smaller in
relation to the first chamber (13) and is provided with a lateral outflow (20).
4. Bucket wheel according to Claim 3, characterized in that the screen region (16) which
adjoins the point of attachment (14) of the first plate (10) and opens out into the
second chamber (18) is provided with a larger screen gap width than the screen region
opening out into the first chamber (13).
5. Bucket wheel according to Claims 1 to 4, characterized in that the injected medium
is water.
6. Bucket wheel according to Claims 1 to 4, characterized in that the injected medium
is air.
7. Bucket wheel according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a further injector
(24) is provided, which is directed at the water surface of the respectively emerging
bucket (3) in such a way that a flow of the surface water in the direction of the
second chamber (18) is generated.
8. Bucket wheel according to one of Claims 1 to 7, characterized in that in the trough
(1) there is provided at least one overflow channel (25) having an outwardleading
outflow (26).
9. Bucket wheel according to Claim 8, characterized in that the at least one overflow
channel (25) is disposed such that it is vertically adjustable.
10. Bucket wheel according to Claim 9, characterized in that the at least one overflow
channel (25) is mounted pivotably about a horizontal axis (27) running transversely
to its longitudinal extent.
11. Bucket wheel according to Claim 10, characterized in that the swivel axis (27) is
the axis of the outflow pipe (26).
12. Bucket wheel according to Claim 11, characterized in that the swivel axis (27) is
disposed close to one end of the at least one overflow channel (25).
13. Bucket wheel according to Claim 12, characterized in that two overflow channels (25)
are disposed close to two opposite sides of the trough.
1. Roue d'égouttage à godets (2), qui peut tourner dans une cuve (1), pour des installations
de traitement du sable, dans laquelle les godets (3) montés sur la circonférence de
la roue à godets (2) parcourent la cuve (1) qui peut être chargée du mélange de sable
et d'eau, dans laquelle les fonds (6) des godets (3) sont prévus en forme de filtre
à fentes pour décharger de l'eau entraînée hors de la cuve et dans laquelle se raccorde,
aux fonds (6) de chaque godet (6), une chambre (13) définie par une plaque (10) perpendiculaire
aux parois latérales (12) de la roue à godets (2), qui est dirigée vers l'intérieur
de la roue et est ouverte à son extrémité tournée vers l'intérieur de la roue, caractérisée en ce que les chambres (13) sont créées par des plaques (10) spiralées, limitées entièrement
par les parois latérales (12) de la roue à godets (2), dont une extrémité est respectivement
fixée au côté du fond correspondant (6) tourné vers l'intérieur de la roue à godets
(2) et dont l'autre extrémité se termine sur un rayon (11) prédéterminé de la roue
à godets (2), en ce que plusieurs dispositifs d'injection (21) sont montés fixes dans
la cuve (1) au-dessous de la surface libre (7) de sorte qu'avec eux, dans les extrémités
ouvertes de la chambre (13), défilant devant eux, un milieu peut être injecté dans
la direction des fonds (6) des godets (3) arrangés aux chambres, en ce que l'injection
dans une chambre (13) est interrompue aussitôt que la surface supérieure du godet
(13) émergeant appartenant à la chambre (13) atteint une hauteur prédéterminée au-dessus
de la surface libre, pendant au moins que la chambre suivante, de préférence les trois
chambres suivantes, demeurent encore injectées par le milieu, en ce que l'injection
a une valeur assez forte pour que, dans les godets (3) concernés, soit engendré un
courant de sustentation, et en ce que sont prévus des moyens (20) pour transporter
latéralement l'eau superficielle créée par le courant de sustentation dans les godets
(3) et contenant des impuretés surnageantes.
2. Roue à godets suivant la revendication 1, caractérisée en ce que sont prévus des moyens (23, 25) pour maintenir constant le niveau de la surface
libre (7).
3. Roue à godets suivant la revendication 2, caractérisée en ce que les moyens servant à transporter l'eau superficielle comprennent une deuxième
plaque (19) pontant l'endroit de fixation (14) de la plaque (10) au fond (6) de godet
(3), en ce qu'avec les parois latérales (12) de la roue à godets (2), la zone terminale
de la première plaque (10) tournée vers l'intérieur et une zone de filtrage (16) reliée
à l'endroit de fixation (14) de la première plaque (10), est créée une seconde chambre
(18), plus petite par rapport à la première chambre (13), qui est pourvue d'une voie
d'écoulement latéral (20).
4. Roue à godets suivant la revendication 3, caractérisée en ce que la zone de filtrage (16) se raccordant à l'endroit de fixation (14) de la première
plaque (10) et débouchant dans la seconde chambre (18) présente une largeur de fente
de filtre plus grande que la zone de filtre débouchant dans la première chambre (13).
5. Roue à godets suivant la revendication 1 à 4, caractérisée en ce que le milieu injecté est de l'eau.
6. Roue à godets suivant la revendication 1 à 4, caractérisée en ce que le milieu injecté est de l'air.
7. Roue à godets suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'il est prévu un autre injecteur (24) qui est dirigé vers la surface de l'eau du
godet (3) qui est en train d'émerger de sorte qu'un courant d'eau superficielle est
produit en direction de la seconde chambre (18).
8. Roue à godets suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que, dans la cuve (1), est prévu au moins un canal de débordement (25) avec une évacuation
(26) conduisant à l'extérieur.
9. Roue à godets suivant la revendication 8, caractérisée en ce qu'au moins le premier canal de débordement (25) est monté réglable verticalement.
10. Roue à godets suivant la revendication 9, caractérisée en ce qu'au moins le premier canal de débordement (25) est supporté orientable autour d'un
axe (27) horizontal transversalement à la dimension longitudinale de la roue.
11. Roue à godets suivant la revendication 10, caractérisée en ce que l'axe d'orientation (27) est l'axe de la buse d'évacuation (26).
12. Roue à godets suivant la revendication 11, caractérisée en ce que l'axe d'orientation (27) est disposé près d'une extrémité d'au moins le premier
canal de débordement.
13. Roue à godets suivant la revendication 12, caractérisée en ce que deux canaux de débordement (25) sont disposés près des deux côtés opposés de
la cuve.