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(11) |
EP 0 349 865 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1994 Patentblatt 1994/15 |
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Anmeldetag: 24.06.1989 |
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Anlage zum Ab- und Verbrennen von Explosivstoffen und von mit solchen behafteten Gegenständen
sowie Verfahren zum Betreiben der Anlage
Installation for burning and incinerating explosive substances and objects affected
by such substances and process for operating the installation
Installation pour brûler et incinérer des matières explosives et des objets chargés
de telles matières et procédé pour le fonctionnement de l'installation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
05.07.1988 DE 3822648
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.1990 Patentblatt 1990/02 |
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Patentinhaber: Josef Meissner GmbH & Co. |
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D-50968 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Hermann, Heinrich, Dr.
D-5000 Köln 41 (DE)
- Korthäuer, Helmut, Dipl.-Ing.
D-5000 Köln 90 (DE)
- Pelster, Günther, Dipl.-Ing.
D-5205 St. Augustin (DE)
- Gebauer, Hans-Jürgen, Dipl.-Ing.
D-5210 Troisdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eggert, Hans-Gunther, Dr. et al |
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Räderscheidtstrasse 1 50935 Köln 50935 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 227 266 US-A- 4 136 624
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US-A- 3 848 548
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Ab- und Verbrennen von Explosivstoffen wie
Sprengstoffe, Treibladungspulver, Raketentreibstoffe, Zündstoffe, Anzündstoffe und
pyrotechnische Stoffe, Treibmittel sowie damit behaftete Gegenstände, sowie ein Verfahren
zum Betrieb dieser Anlage.
[0002] Es ist bekannt, nicht mehr verwendungsfähige und mit vertretbarem Aufwand nicht mehr
regenerierbare Explosivstoffe, seien es solche aus überalterten Beständen oder Abfall
aus der Produktion, Konfektionierung oder dergleichen, unter Beachtung entsprechender
Sicherheitsvorschriften zu vernichten. Dies kann auf chemischem Wege, durch Sprengung
oder durch Abbrand bzw. Verbrennung erfolgen.
[0003] Eine Vernichtung auf chemischem Wege ist nur in begrenztem Umfang möglich und mit
verhältnismäßig großem Aufwand, insbesondere für die Entsorgung der dabei anfallenden
Abfallprodukte, verbunden. Bei der Vernichtung durch Sprengung treten relativ große
Umweltbelastungen durch Lärm auf und vor allem ist diese Art der Vernichtung mit erheblichen
Risiken verbunden. Bei der bevorzugten und am weitesten verbreiteten Art der Vernichtung
von Sprengstoffen, Treibmitteln, Raketentreibsätzen oder dergleichen sowie von mit
solchen verunreinigten Gerätschaften, Arbeitsmitteln usw. durch Ab- bzw. Verbrennen
ist es bekannt, diese in Öfen oder aber im Freien durchzuführen.
[0004] Bei der Vernichtung von Explosivstoffen durch Feuer kann es sich sowohl um eine solche
ohne Zuhilfenahme eines Brennstoffes, also um ein Abbrennen, als auch um eine solche
unter Zuhilfenahme eines Brennstoffes, also um ein Verbrennen handeln. Soweit im folgenden
der Ausdruck "Verbrennen" verwendet wird, soll dieser stets auch das "Abbrennen" mit
umfassen.
[0005] Bei einer kontinuierlichen Verbrennung von Explosivstoffen in Drehrohröfen oder im
Wirbelbett muß der Explosivstoff vor der Einführung in den Ofen in einen Slurry überführt
und/oder so portioniert werden, daß keine Detonationsgefahr besteht. Solche Anlagen
sind sehr aufwendig und sowohl hinsichtlich der Investitions- als auch der Betriebskosten
sehr teuer. Unter Berücksichtigung des in den einschlägigen Richtlinien für das Vernichten
von Explosivstoffen der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie enthaltenen
Gebotes, die Explosivstoffe nach Arten getrennt zu vernichten, sind solche Anlagen
überdies nur sinnvoll für die Vernichtung sehr großer Mengen speziell aufbereiteter
Explosivstoffe.
[0006] Ein derartiges Verfahren ist in der US-A-3,848,548 beschrieben, wo der Sprengstoff
als wäßrige Suspension in einem Drehrohrofen unter solchen Bedingungen (650 bis 1200°C)
verbrannt wird, die die schrittweise Verdampfung des Wassers aus der Suspension, das
Trocknen des Sprengstoffes und die anschließende Zündung des Sprengstoffs erlauben.
[0007] Demgegenüber ermöglicht das gemäß den gültigen Richtlinien der Berufsgenossenschaft
ebenfalls zulässige Verbrennen von Explosivstoffen im Freien, d.h. auf einem offenen
Brandplatz, deren wirtschaftliche Beseitigung auch in kleinen und kleinsten Mengen,
wobei in vorteilhafter Weise auf aufwendige Einrichtungen verzichtet werden kann,
sowie die Notwendigkeit einer speziellen Aufbereitung der Explosivstoffe, z.B. in
einen dosierfähigen Slurry, nicht gegeben ist. Durch das auch hier geltende Gebot,
den Explosivstoff nach Arten zu trennen, sowie die weiteren einschlägigen Bestimmungen
wie Festlegung der Mengen pro Brandfall und Fläche, Einhaltung bestimmter Sicherheitsabstände
zwischen mehreren Brandstellen eines Brandplatzes sowie zwischen diesem und Anlagen,
Gebäuden, Wohnhäusern, Verkehrswegen usw. innerhalb und außerhalb des Betriebsgeländes,
ergibt sich hier ein chargenweiser Betrieb. Dieser ermöglicht eine optimale Anpassung
an die Art, die Menge und die Zubereitungsformen der zu vernichtetenden Explosivstoffe.
Das chargenweise Verbrennen erlaubt daher eine außerordentliche Flexibilität im Umgang
mit Explosivstoffen und bietet dabei ein hohes Maß an Handhabungssicherheit. Insbesondere
ermöglicht das chargenweise Verbrennen eine wirtschaftliche und einfache Vernichtung
auch von solchen Explosivstoffen, die nicht ohne Gefahr handhabbar sind.
[0008] Diese in den "Explosivstoff-Vernichte-Richtlinien" Nr. 5 der Berufsgenossenschaft
der chem. Industrie, Ausgabe 4/82 sowie seit neuestem auch in der Unfallverhütungsvorschrift
Sprengarbeiten (VGB 46) festgelegte Art und Weise der Vernichtung von Explosivstoffen
im Freien durch Abbrennen in langen Bahnen oder durch Verbrennen im offenen Holzfeuer
hat jedoch den erheblichen Nachteil, daß ein vollständiger Abbrand bzw. ein vollständiges
Verbrennen nicht gewährleistet ist und die Abluftverunreinigungen durch Ruß, Staub,
saure Gase (HCl, HF, NO
x, SO₂, Phosphorpentoxid usw.) und Schwermetalle weit über das in der TA-Luft zugelassene
Maß hinausgehen können. So steht beispielsweise der beim Abbrennen von Trinitrotoluol
(TNT) bekanntermaßen über dem Brandplatz aufsteigende schwarze Rauchpilz symbolisch
für die Umweltbelastung während des Verbrennens von Explosivstoffen im Freien. Solche
Umweltbelastungen bei der Beseitigung von Explosivstoffen sind aber weder mit den
geltenden einschlägigen gesetzlichen Vorschriften, wie z.B. mit der TA-Luft und mit
dem Abfallbeseitigungsgesetz, noch mit dem heutigen Umweltverständnis vereinbar.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zum Abbrennen von Explosivstoffen,
Treibmitteln und damit behafteten Gegenständen zu schaffen, die unter Beachtung und
Einhaltung der geltenden einschlägigen Vorschriften und unter Erhaltung des Charakters
eines offenen Brandplatzes für die Brandstelle eine umweltfreundliche und umweltgerechte
Vernichtung von Explosivstoffen auf gefahrlose und wirtschaftliche Art und Weise ermöglicht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Anlage zum Ab- und Verbrennen von Explosivstoffen,
Treibmitteln und damit behafteten Gegenständen gelöst, die gekennzeichnet ist durch
ein mit einer in teilfoffener Bauweise ausgebildeten Ausblasewand 2 versehenes Sicherheitsgebäude
1, eine in diesem als ortsfester Brandplatz ausgebildete Brandstelle 3, eine Mehrzahl
von transportablen Explosivstoffträgern 5, eine von der Brandstelle 3 durch eine Sicherheitseinrichtung
getrennte Beladestation 4 für die Explosivstoffträger, eine der Brandstelle 3 nachgeordnete,
durch eine Sicherheitseinrichtung von dieser getrennte Kühlzone 19 für die Explosivstoffträger,
eine der Kühlzone nachgeordnete sowie der Beschickungszone 4 vorhergehende Vorrichtung
zum Entleeren und Reinigen der Explosivstoffträger, eine Einrichtung zum Absaugen
der bei der Verbrennung entstehenden Abgase und eine damit verbundene Vorrichtung
zur Reinigung der Abgase. Zweckmäßige weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche 2 bis 13.
[0011] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Betrieb der vorstehend
erläuterten erfindungsgemäßen Anlage bei dem die zu verbrennenden Explosivstoffe und
die damit behafteten Gegenstände in Teilmengen aufeinanderfolgend zur Brandstelle
transportiert, dort angezündet und abgebrannt werden, die Abgase der Verbrennung abgesaugt,
die darin enthaltenen Verunreinigungen entfernt und umweltgerecht entsorgt werden
und die gereinigten Abgase in die Atmosphäre ausgetragen werden.
Vorzugsweise wird das Verfahren so ausgeführt, daß die Abgase vor Durchführung der
Reinigung einer Nachverbrennung unterzogen werden und die dabei anfallende Asche entsorgt
wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform dieses Verfahrens besteht darin, daß der Abgasstrom
mit einer Frischluftquelle 33 verbunden ist, und der Volumenstrom aus Abgas und Frischluft
so geregelt wird, daß er für alle Betriebsverhältnisse einen konstanten Wert aufweist.
[0012] Durch die Anlage und das zum Betreiben der Anlage eingesetzte Verfahren gemäß der
Erfindung wird erreicht, daß alle Vorteile der geschlossenen Verbrennung von Explosivstoffen
im Wirbelbett oder in Öfen, insbesondere in Drehrohröfen, nämlich die Erfassung der
dabei anfallenden Schadstoffe, insbesondere die Reinigung der bei der Verbrennung
entstehenden Abgase, in Verbindung mit der besonders einfachen, wenig aufwendigen
und sehr sicheren Art der Verbrennung im Freien, d.h. auf einem offenen Brandplatz,
erreicht werden, so daß es nunmehr möglich ist, die Verbrennung von Explosivstoffen
jeder Art umweltgerecht durchzuführen.
[0013] Weiterhin ergeben sich gegenüber der bisher bekannten Art der Verbrennung von Explosivstoffen
im Freien die Vorteile, daß keine unzulässige Kontaminierung des Brandplatzbodens
erfolgt, daß die Schlacke durch automatisches Abfüllen in Container erfolgt, daß für
das Bedienungspersonal eine optimale Sicherheit gewährleistet ist und daß die Abbrennbedingungen
von der Witterung unabhängig sind, die Verbrennung also jederzeit durchgeführt werden
kann.
[0014] Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird anhand
dieser im folgenden beschrieben. Es zeigen
- Figur 1
- in einer Draufsicht in schematischer Darstellung eine gemäß der Erfindung ausgebildete
Anlage,
- Figur 2
- einen Schnitt gemäß Linie A-A der Figur 1 und
- Figur 3
- in einer Seitenansicht ebenfalls in schematischer Darstellung eine geringfügig modifizierte
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anlage.
[0015] In Figur 1 ist das Sicherheitsgebäude 1 mit der in teiloffener Bauweise ausgebildeten
Ausblaswand 2 versehen, so daß für die Brandstelle 3 der Charakter eines offenen Brandplatzes
erhalten ist. Die Anordnung und Ausbildung kann beispielsweise so getroffen sein,
daß auf der ganzen Länge der Ausblaswand 2 zwischen dieser und dem nicht gezeigten
Dach ein genügend hoher offener Schlitz vorhanden ist und das Dach so weit über die
Ausblaswand übersteht, daß sichergestellt ist, daß das Gebäudeinnere gegen Witterungseinflüsse
geschützt ist. Zahlreiche andere Ausführungsformen sind denkbar. Der zu vernichtende
Explosivstoff, beispielsweise ein Raketentreibsatz, wird im Bereich der überdachten
Beschickung 4 in geeigneten und zulässigen Teilmengen auf Explosivstoffträger 5, vorzugsweise
aus Stahl hergestellte Wannen, aufgegeben und auf diesen durch die Umlauf-Transport-Einrichtung
6 zur Brandstelle 3 transportiert. Dabei passieren die Explosivstoffträger 5 einzeln
vorzugsweise die durch Fernsteuerung bedienbare Sicherheitstür 7 und gelangen zunächst
in die Bereitschaftsstellung 8, von wo sie nach Schließen der Tür 7 und Öffnen der
weiteren Sicherheitsstür 9, die also mit einander eine Schleuse bilden, durch die
ferngesteuerte Bedienungseinrichtung, nämlich den Hydraulikzylinder 10 der Brandstelle
3 zugeführt werden. Nach Schließen der Tür 9 wird der auf den Explosivstoffträgern
5 befindliche Explosivstoff mittels vorzugsweise fernbedienter nicht gezeigter Brenner
oder dergleichen gezündet und abgebrannt.
[0016] Über der Brandstelle 3 der Anlage ist vorzugsweise die Haube 11 zum Sammeln und Absaugen
der bei der Verbrennung freiwerdenden Abgase angeordnet. Diese ist über die Abgasleitung
12 mit dem Abgas-Nachbrennofen 13 verbunden. Über die Rohrleitung 14 ist dieser an
den Wäscher 15 angeschlossen, der seinerseits über den Ventilator 16 mit dem Abgaskamin
17 verbunden ist.
[0017] Statt eines besonderen Kamins könnte für den Auslaß der gereinigten Abgase in die
Atmosphäre auch eine andere Möglichkeit vorgesehen werden, beispielsweise könnte der
Ventilator 16 vor dem Wäscher 15 in der Leitung 14 angeordnet und auf dem Wäscher
15 ein Abgasstutzen oder dergleichen angebracht werden.
[0018] Nach erfolgtem Verbrennen des Explosivstoffes wird der Explosivstoffträger 5 unter
Passieren der ferngesteuerten Sicherheitstür 18 in den Kühlbereich 19 transportiert,
wo der Explosivstoffträger 5 gegebenenfalls durch unterseitiges Bedüsen mit Kühlwasser
bzw. Luft abgekühlt wird.
[0019] Von der Kühlzone 19 gelangt der Explosivstoffträger 5 dann unter Passieren der weiteren
Sicherheitstür 20 zu dem Entleerungsbereich 21, wo das Entleeren der in dem Explosivstoffträger
5 verbliebenen Verbrennungsrückstände in den Container 22 erfolgt. Mit dem Reinigungsgerät
23 wird der Explosivstoffträger 5 sauber gereinigt und dann mittels der Umlauf-Transport-Einrichtung
6 unter Passieren der in der Trennwand 24 vorgesehenen Öffnung 25 wieder dem Beschickungsbereich
4 zu erneuter Befüllung zugeführt.
[0020] Wie aus Figur 1 ersichtlich, sind auf der Umlauf-Transport-Einrichtung 6 eine große
Anzahl von Explosivstoffträgern 5 angeordnet und befinden sich sowohl im Beschickungsbereich
4, an der Brandstelle 3, dem Kühlbereich 19 und den Entleerungs- sowie Reinigungsbereichen
21 bzw. 23 jeweils mehrere Explosivstoffträger 5, was eine Beschickung und ein Verbrennen
von Explosivstoff in verhältnismäßig dichter Aufeinanderfolge erlaubt. Durch Anpassung
der Taktzeit an die Abbrenndauer kann dabei erreicht werden, daß ein quasikontinuierliches
Verfahren stattfindet. Durch die Unterteilung des Explosivstoffes in feste Teilmengen
kann somit je nach Abbrenndauer, Menge und Taktzeit die Leistung der Energie- und
Rauchgasfreisetzung geregelt werden, so daß aus dem herkömmlichen offenen Brandplatz
mit mehr oder weniger unkontrollierter Rauchgas- und Energiefreisetzung durch die
erfindungsgemäßen Maßnahmen nunmehr ein offener Brandplatz mit konditionierten Verhältnissen
geworden ist.
[0021] Wie aus Figur 1 ebenfalls ersichtlich, ist die Haube 11 so ausgebildet, daß sich
vorzugsweise gleichzeitig mehrere Explosifstoffträger 5 in ihrem Bereich befinden.
In Abstimmung mit der gewählten Taktzeit läßt sich dadurch erreichen, daß sich jeweils
wenigstens ein gerade im Ausbrennen, ein in vollem Brand sowie ein im Anbrand befindlicher
Explosivstoffträger im Bereich der Abzugshaube 11 befinden, wodurch eine Vergleichmäßigung
der Abbrandgasmenge erzielt wird. Je nach Art des jeweils zur Verbrennung kommenden
Explosivstoffes kann davon abweichend selbständig auch eine solche Anordnung und Ausbildung
getroffen werden, daß sich in den einzelnen Bereichen nur wenige Explosivstoffträger
5 befinden, insbesondere an der Brandstelle 3 vorzugssweise jeweils nur ein einziger
Explosivstoffträger 5.
[0022] Für die hydraulisch und elektrisch betätigbaren Teile sowie für das Aufbereiten des
Wäschers 15 und das Entsorgen der aus den Abgasen bei deren Reinigung ausgeschiedenen
Schadstoffen weist die Anlage gemäß Figur 1 selbstverständlich die hierzu erforderlichen,
hier aber nicht gezeigten, Einrichtungen auf.
[0023] Wie aus Figur 2 ersichtlich, reicht die Abzugshaube 11 seitlich genügend weit über
die Explosivstoffträger 5 hinaus und auch verhältnismäßig weit bis zu den Explosivstoffträgern
5 hinunter, so daß ein sicheres Erfassen aller Abgase durch die Abzugshaube 11 aber
auch ein ausreichender Zutritt von für die Verbrennung erforderlichem Luftsauerstoff
sichergestellt ist. Die Höhe bzw. das Volumen der Abzugshaube 11 wird selbstverständlich
so gewählt, daß diese das freiwerdende Volumen Abgas beim Verbrennen jedweder Art
von Explosivstoffen sicher auffangen kann.
[0024] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 3, bei dem für gleiche Teile wieder die gleichen
Bezugszeichen verwendet sind, sind auf der Umlauf-Transport-Einrichtung 6 die Explosivstoffträger
5 angeordnet, wobei vorzugsweise die Explosivstoffträger 5 einzeln zur Brandstelle
3 transportiert werden. Über dem mit brennendem Explosivstoff versehenen Explosivstoffträger
5' ist die Esse bzw. Abgashaube 11 angeordnet, die vorzugsweise über die Leitung 14
mit dem Nachverbrennungsofen 13 verbunden ist. Dieser ist an seiner Unterseite für
die Entnahme von Asche mit der Klappe 32 versehen. Über die Leitung 14 ist der Nachverbrennungsofen
13 mit der Abgasreinigungsvorrichtung bzw. dem Wäscher 15 verbunden. Um auch bei diskontinuierlich
betriebener Verbrennung und Nachverbrennung am Wäscher 15 kontinuierliche Verhältnisse
zu haben, ist zwischen der Nachverbrennungskammer 13 und dem Wäscher 15 die automatisch
geregelte Frischluftklappe 33 installiert, so daß der Volumenstrom aus Abgas und Frischluft
für alle Betriebsverhältnisse konstant ist. Das hat den Vorteil minimaler Energiekosten
für die Nachverbrennungskammer bei diskontinuierlicher Betriebsweise, optimaler Bedingungen
am Wäscher infolge konstantem Abgasstrom und geringer Störanfälligkeit, da der Ventilator
16 nicht geregelt zu werden braucht.
[0025] Dem Wäscher 15 wird nahe seinem unteren Ende über die Leitung 34 Frischwasser zugeführt
und über die Leitung 35 mit Ausscheidungen aus dem Abgas versehenes Brauchwasser entnommen
und dem Absetzbehälter 31 zugeführt, dem der abgesetzte Schlamm über die am unteren
Ende befindliche Klappe 36 entnommen werden kann. Über die Leitung 37 wird dem Wäscher
15 aus dem Behälter 38 mittels der Pumpe 39 ein Neutralisationsmittel, beispielsweise
Natronlauge, zugeführt und über die in der Leitung 49 angeordnete Pumpe 40 mit Frischwasser
vermischt in mehreren unterschiedlichen Niveauhöhen in den Wäscher 15 eingesprüht.
Das von den noch vorhandenen Verunreinigungen befreite Abgas wird dem Wäscher 15 an
dessen oberem Ende über die Leitung 41 entnommen und über den Ventilator 16 dem Abgaskamin
17 nahe dessen unterem Ende zu und über dessen oberes Ende in die Atmosphäre abgeführt.
Zur Sicherstellung eines ungestörten Betriebes der Anlage werden die Temperaturen
in den Leitungen 12, 14 und 41 mittels der Regeleinrichtungen 42, 43 und 44 überwacht
und ebenso wird der pH-Wert der in den Wäscher eingesprühten Waschflüssigkeit mittels
der mit der Leitung 49 einerseits und mit der Pumpe 39 andererseits verbundenen mit
einem Signalgeber versehenen Regeleinrichtung 45 in der erforderlichen Weise geregelt.
Schließlich werden im Interesse eines ungestörten Betriebsablaufes auch die Flüssigkeitsstände
im Wäscher 15, im Absetzbehälter 31 und im Natronlaugebehälter 38 mittels der erforderlichenfalls
wieder mit Signalgebern versehenen Niveauregler 46, 47 und 48 überwacht und geregelt.
[0026] Da je nach Art des zu verbrennenden Explosivstoffes und der Rauchgaszusammensetzung
die Nachverbrennung der Rauchgase nicht in jedem Fall erforderlich ist, wird zweckmäßig
vorgesehen, die Anlage so auszubilden, daß die Nachverbrennungseinrichtung abgeschaltet
werden kann und die bei der Verbrennung sich entwickelnden Rauchgase direkt dem Wäscher
zugeführt werden.
[0027] Die dem Nachverbrennungsofen 13 entnommene Asche und der dem Absetzbehälter 31 entnommene
Schlamm sowie auch das über die Leitung 50 aus dem Absetzbehälter 31 abgeführte Waschwasser
sind entsprechend den jeweils geltenden Vorschriften zu entsorgen.
[0028] Bei entsprechender Betriebsweise kann die Anlage zwecks Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
mit einer - nicht gezeigten - Abhitze-Rückgewinnungs- Einrichtung ausgerüstet werden.
[0029] Die ganze Anlage wird vorzugsweise mit einer Videoeinrichtung insbesondere zum Überwachen
des Abbrandvorganges versehen, so daß es jederzeit möglich ist, in den Betriebsablauf
in der gewünschten oder erforderlichen Weise einzugreifen.
1. Anlage zum Ab- und Verbrennen von Explosivstoffen, Treibmitteln und damit behafteten
Gegenständen,
gekennzeichnet durch
ein mit einer in teiloffener Bauweise ausgebildeten Ausblasewand (2) versehenes Sicherheitsgebäude
(1),
eine in diesem als ortsfester Brandplatz ausgebildete Brandstelle (3), eine Mehrzahl
von transportablen Explosivstoffträgern (5),
eine von der Brandstelle (3) durch eine Sicherheitseinrichtung getrennte Beladestation
(4) für die Explosivstoffträger,
eine der Brandstelle (3) nachgeordnete, durch eine Sicherheitseinrichtung von dieser
getrennte Kühlzone (19) für die Explosivstoffträger,
eine der Kühlzone nachgeordnete sowie der Beschickungszone (4) vorhergehende Vorrichtung
zum Entleeren und Reinigen der Explosivstoffträger, eine Einrichtung zum Absaugen
der bei der Verbrennung entstehenden Abgase und
eine damit verbundene Vorrichtung zur Reinigung der Abgase.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brandstelle (3) von einer
Abzugshaube (11) überdacht ist.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitseinrichtungen zwischen
Brandstelle (3) und Beladestation (4) bzw. zwischen Brandstelle (3) und Entleerungszone
(21) als Sicherheitsschleusen ausgebildet sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Einrichtung zum Absaugen der Abgase und der Vorrichtung zu ihrer Reinigung ein Nachverbrennungsofen
(13) angeordnet ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung
zwischen der Einrichtung zum Absaugen der Abgase und der Abgasreinigungsvorrichtung
bzw. zwischen dem Nachverbrennungsofen und der Abgasreinigungsvorrichtung mit einer
Frischluftquelle (33) in Verbindung steht, die über eine in der Abgasleitung (12)
angeordnete Regeleinrichtung (42) gesteuert ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Explosivstoffträger
(5) auf einer Umlauf-Transport-Einrichtung (6) angeordnet sind.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlauf-Transport-Einrichtung
(6) die Explosivstoffträger (5) einzeln zur Brandstelle (3) transportiert.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugshaube
(11) gleichzeitig mehrere Explosivstoffträger (5) überdeckt.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brandstelle
(3) mit vorzugsweise fernbedienbaren Brennern für das Anzünden des Explosivstoffes
ausgebildet ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage mit
einer Video-Einrichtung zum Überwachen, insbesondere des Abbrandvorganges, ausgebildet
ist.
11. Verfahren zum Betrieb der Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
zu verbrennenden Explosivstoffe oder die damit behafteten Gegenstände in Teilmengen
aufeinanderfolgend zur Brandstelle transportiert, dort angezündet und abgebrannt werden,
daß die Abgase der Verbrennung abgesaugt, die darin enthaltenden Verunreinigungen
entfernt und umweltgerecht entsorgt werden und daß die gereinigten Abgase in die Atmosphäre
ausgetragen werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase vor Durchführung
der Reinigung einer Nachverbrennung unterzogen werden und die dabei anfallende Asche
entsorgt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgasstrom mit
einer Frischluftquelle (33) verbunden ist, und der Volumenstrom aus Abgas und Frischluft
so geregelt wird, daß er für alle Betriebsverhältnisse einen konstanten Wert aufweist.
1. An installation for deflagrating and burning explosives, propellants and items contaminated
therewith, characterised by a safety building (1) provided with a blow-out wall (2)
constructed in a partially open manner, a burning point (3) which is designed therein
as a fixed burning site, a plurality of transportable explosives carriers (5),
a loading station (4) for the explosives carriers which is separated from the burning
point (3) by a safety means,
a cooling zone (19) for the explosives carriers which succeeds the burning point (3)
and which is separated therefrom by a safety means,
a device for emptying and cleaning the explosives carriers which succeeds the cooling
zone and precedes the charging zone (4),
a means for drawing off the waste gases produced upon combustion, and
a device for purifying the waste gases which is connected thereto.
2. An installation according to Claim 1, characterised in that the burning point (3)
is covered over by a fume hood (11).
3. An installation according to Claim 1, characterised in that the safety means between
the burning point (3) and loading station (4) and between the burning point (3) and
emptying zone (21) are designed as safety gates.
4. An installation according to one of Claims 1 to 3, characterised in that an after-burning
furnace (13) is located between the means for drawing off the waste gases and the
device for the purification thereof.
5. An installation according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the connecting
pipe between the means for drawing off the waste gases and the waste gas-purification
device, and between the after-burning furnace and the waste gas-purification device
communicates with a fresh air source (33) which is controlled by means of a control
means (42) located in the waste gas line (12).
6. An installation according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the explosives
carriers (5) are located on a circulating transport means (6).
7. An installation according to Claim 6, characterised in that the circulating transport
means (6) transports the explosives carriers (5) individually to the burning point
(3).
8. An installation according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the fume
hood (11) covers a plurality of explosives carriers (5) simultaneously.
9. An installation according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the burning
point (3) is constructed with preferably remote-controlled burners for igniting the
explosive.
10. An installation according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the installation
is designed with a video means for monitoring in particular the deflagration operation.
11. A method for operating the installation according to Claim 1, characterised in that
the explosives to be burned or the articles contaminated therewith are transported
successively in partial quantities to the burning point, are ignited there and deflagrated,
that the waste gases from the combustion are drawn off, the impurities contained therein
are removed and are disposed of in environmentally friendly manner, and that the purified
waste gases are discharged into the atmosphere.
12. A method according to Claim 11, characterised in that the waste gases are subjected
to after-burning before purification is carried out, and the ash produced thereupon
is disposed of.
13. A method according to Claim 11 or 12, characterised in that the waste gas stream is
connected to a fresh air source (33), and the volume flow consisting of waste gas
and fresh air is regulated such that it has a constant value for all operating conditions.
1. Installation pour brûler et consumer par le feu des explosifs, des agents propulseurs
et des objets gui en portent des traces, caractérisée par un bâtiment de sécurité
(1) équipé d'une cloison (2) d'évacuation des fumées d'un type de construction partiellement
ouvert, un lieu d'incinération (3) conformé en foyer fixe, de multiples supports transportables
(5) d'explosif, un poste (4) de chargement des supports d'explosif qui est séparé
du lieu d'incinération (3) par un dispositif de sécurité, une zone (19) de refroidissement
des supports d'explosif qui est placée en aval du lieu d'incinération (3) et qui en
est séparée par un dispositif de sécurité, un dispositif de vidage et de nettoyage
des supports d'explosif qui est en aval de la zone de refroidissement et en amont
de la zone de chargement (4), un dispositif d'aspiration des gaz dégagés par la combustion
et un dispositif relié au précédent et destiné à épurer les gaz dégagés.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le lieu d'incinération
(3) est recouvert d'une hotte de tirage (11).
3. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que les dispositifs de sécurité
situés entre le lieu d'incinération (3) et le poste de chargement (4) ainsi qu'entre
le lieu d'incinération (3) et la zone de vidage (21) sont constitués de sas de sécurité.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un four de
post-combustion (13) est disposé entre le dispositif d'aspiration des gaz dégagés
et le dispositif d'épuration de ces derniers.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le conduit
de communication entre le dispositif d'aspiration des gaz dégagés et le dispositif
d'épuration des gaz de même qu'entre le four de post-combustion et le dispositif d'épuration
des gaz dégagés communique avec une source d'air frais (33) qui est commandée par
un dispositif de réglage (42) disposé dans le conduit d'évacuation des gaz dégagés
(12).
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les supports
d'explosif (5) sont disposés sur un dispositif de transport en circuit fermé (6).
7. Installation selon la revendication 6, caractérisée en ce que le dispositif de transport
en circuit fermé (6) transporte les supports d'explosif (5) individuellement vers
le lieu d'incinération (3).
8. Installation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la hotte
de tirage (11) recouvre simultanément plusieurs supports d'explosif (5).
9. Installation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le lieu
d'incinération (3) comprend des brûleurs de préférence télécommandés pour l'inflammation
de l'explosif.
10. Installation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'installation
est équipée d'un dispositif vidéo de contrôle, en particulier du processus de brûlage.
11. Procédé d'exploitation de l'installation selon la revendication 1, caractérisé en
ce que les explosifs devant être brûlés ou les objets qui en portent des traces sont
transportés en lots successivement vers le lieu d'incinération, y sont allumés et
consumés par le feu, en ce que les gaz de combustion sont aspirés, les impuretés que
ceux-ci contiennent sont évacuées et dépolluées pour protéger l'environnement et en
ce que les gaz épurés sont déchargés dans l'atmosphère.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'avant qu'ils soient épurés,
les gaz subissent une post-combustion et les cendres qui en résultent sont dépolluées.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que le flux des gaz dégagés
est relié à une source d'air frais (33) et le flux volumique se composant des gaz
et de l'air frais est réglé de manière qu'il ait une valeur constante à tous les régimes.