| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 349 942 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
19.11.1992 Patentblatt 1992/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.07.1989 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E21D 15/44 |
|
| (54) |
Hydraulischer Stahlgrubenstempel
Hydraulic steel prop
Etançon hydraulique en acier
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
04.07.1988 DE 8808519 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.01.1990 Patentblatt 1990/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Heiliger, Martha-Catharina |
|
D-52372 Kreuzau (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Heiliger, Martha-Catharina
D-52372 Kreuzau (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Liermann, Manfred |
|
Patentanwalt Manfred Liermann
Schillingsstrasse 335 D-52355 Düren D-52355 Düren (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 806 508 DE-A- 3 022 490 DE-B- 1 130 782
|
DE-A- 2 631 492 DE-A- 3 541 871 FR-A- 2 347 556
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Stahlgrubenstempel mit einem Unterstempel
im wesentlichen bestehend aus einem äußeren Zylinderrohr mit einerseits einem Zylinderboden
und andererseits einem Bundring, sowie einem einerseits vom Bundring über mindestens
einen Führungsring koaxial verschiebbar im Unterstempel geführten Oberstempel im wesentlichen
bestehend aus einem Zylinderrohr, das einerseits einen gegen die Innenwand des äußeren
Zylinderrohres abgedichteten und geführten Kolben und andererseits einen Stempelkopf
aufweist, sowie mit einem Setz- und Raubventil, einer inneren Ausfahrbegrenzung und
einer Rückholfeder wobei das äußere und das innere Zylinderrohr je mit seinen stirnseitigen
Enden von entsprechenden Ansätzen und stirnseitigen Nuten von Bundring bzw. Kolben
einerseits und Stempelkopf bzw. Zylinderboden andererseits aufgenommen und mindestens
an Kolben, Stempelkopf und Zylinderboden abgedichtet ist und wobei zwischen Stempelkopf
und Kolben ein Zugkräfte zwischen diesen beiden Bauteilen aufnehmendes Element vorgesehen
ist.
[0002] Ein Grubenstempel der oben beschriebenen Art ist beispielsweise bekannt geworden
durch die DE-A-26 31 492. Solche Grubenstempel haben sich hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit
durchaus bewährt. Stahlgrubenstempel an sich sind in zahlreichen Konstruktionsvarianten
bekannt. Wegen ihres groben Gewichtes wurde auch bereits versucht, solche Grubenstempel
aus Leichtmetall herzustellen. Solche Grubenstempel aus Leichtmetall sind jedoch immer
da, wo die Gefahr schlagender Wetter besteht, nicht einsetzbar, weil es bereits durch
leichte Schläge auf die Leichtmetallrohre zur Funkenbildung kommen kann, die dann
eine Gasexplosion auslösen. Darüberhinaus sind solche Grubenstempel aus Leichtmetall
aber auch etwa doppelt so teuer wie entsprechende Stahlgrubenstempel.
[0003] Bei Stahlgrubenstempel der bekannten Art wird ein äußeres Zylinderrohr mit einem
Zylinderboden oder Stempelfuß durch mechanische Mittel wie z.B. Spannhülsen verbunden.
In der Nähe des Stempelfußes am unteren Ende des äußeren Zylinderrohres ist dann ein
gesonderter und sich innen am Stempelfuß abstützender Kolben als Dichtung vorgesehen.
Da dieses äußere Zylinderrohr als Laufbüchse für den inneren Kolben des inneren Zylinderrohres
dient, wird es in der Regel durch Ausbohren und nachfolgendes Schleifen oder Honen
präzise zerspanend bearbeitet. Es kann außerdem in an sich bekannter Weise z.B. mit
Cadmium oder Zink oberflächenbehandelt sein. Im Kopfbereich des Außenstempelrohres
wird eine Nut eingedreht, um den dort angeordneten Bundring mit Tragegriff über einen
Nutdraht, der in die entsprechende Nut eingelegt ist, zu halten. Der Bundring hat
zusätzlich die Aufgabe, einen Ausfahranschlag für das innere Zylinderrohr zu bilden.
Um die Ausfahrlänge zu bestimmen, wird zwischen dem inneren Zylinderrohr und dem äußeren
Zylinderrohr eine Anschlagbüchse eingesetzt, die bei der Ausfahrbewegung vom Kolben
des inneren Zylinderrohres mitgenommen wird. Entsprechend der Länge dieser Anschlagbüchse
kommt die Anschlagbüchse bei mehr oder weniger weit ausgefahrenem inneren Zylinderrohr
gegen die Anschlagfläche des Bundringes, der seinerseits eine zweite Führung für das
innere Zylinderrohr darstellt, zur Anlage, wodurch ein weiteres Ausfahren des inneren
Zylinderrohres nicht möglich wird. Allerdings muß nun der Bundring die gesamte vom
Stempel erzeugte axiale Kraft aufnehmen und diese über den Nutdraht auf das äußere
Zylinderrohr übertragen. Wegen der eingedrehten Nut für den Nutdraht muß das äußere
Zylinderrohr um die Tiefe der Nut dicker sein als aus Festigkeitsgründen erforderlich
wäre. Da die zylindrischen Laufflächen darüberhinaus galvanisch behandelt werden müssen,
können hochfeste Stahllegierungen nicht verwendet werden, weil bei diesen infolge
der galvanischen Behandlung eine Wasserstoffversprödung eintritt. Da hochfeste Legierungen
somit nicht verwendet werden können, muß wegen der auftretenden Belastung (im äußeren
Zylinderrohr treten Drücke von ca.400 bar auf) eine entsprechend große Wandstärke
vorgesehen sein, wodurch entsprechendes Gewicht entsteht. Hierzu ist zu bedenken,
daß Transport und Aufstellung solcher Grubenstempel in der Praxis ausscchließlich
durch Handarbeit erfolgt.
[0004] Die innen liegende Anschlaghülse kann leicht verkrusten und damit ein Zusammenschieben
der Stempelrohre unmöglich machen. Da darüberhinaus diese Hülse beim Ein- und Ausfahren
des Innenstempels mitwandert, ist ebenfalls eine Beschädigung des Oberflächenschutzes
der Innenfläche des Außenstempels unvermeidbar.
[0005] Bei der bekannten Stempelkonstruktion sind Stempelkopf des inneren Stempelrohres
und Kolben des inneren Stempelrohres mit einem Zugkräfte aufnehmenden rohrartigen
Hohlkörper miteinander verbunden. Im Inneren dieses rohrartigen Hohlkörpers ist eine
Zugfeder angeordnet, die den Stempelkopf mit dem Stempelboden verbindet und die bei
Druckentlastung das ausgefahrene innere Stempelrohr wieder einzieht.
[0006] Aus den beschriebenen Konstruktionsmerkmalen ist zu ersehen, daß die bekannten Konstruktionen
der Stahlgrubenstempel sehr schwer sind und es ist ohne weiteres zu erkennen, daß
eine Reparatur solcher Stempel ohne qualifiziertes Personal und ohne eine technische
Ausrüstung an Bearbeitungsmaschinen hoher Qualität nicht möglich ist. Unabhängig davon
aber wird in jedem Fall bei einer Reparatur der Oberflächenschutz der Stempelrohre
mindestens beschädigt. Da darüber hinaus wegen der unterschiedlichen Ausbauhöhen Stahlgrubenstempel
unterschiedlicher Längen benötigt werden, muß immer eine entsprechende Anzahl der
verschiedenen benötigten Längen auf Lager gehalten werden. Eine bedarfsgerechte Anfertigung
solcher Grubenstempel in einer Übertagewerkstatt an Ort und Stelle ist nicht möglich.
Nach der DE-A-35 41 871 wird es bereits als großer Fortschritt angesehen, daß für
die in der Praxis anfallenden unterschiedlichen Ausbauhöhen ein Stempelsortiment von
"nur" 8 unterschiedlichen Längen hergestellt werden muß.
[0007] Ausgehend von dieser Situation liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde einen hydraulischen
Stahlgrubenstempel der eingangs beschriebenen Art vorzuschlagen, der billiger herstellbar
und einfacher handhabbar ist. Er soll reparaturfreundlicher sein und eine billigere
Lagerbevorratung erlauben. Er soll darüber hinaus bei gleicher Stützkraft und Länge
leichter sein und weniger störanfällig durch Schmutz sein. Darüber hinaus soll es
möglich sein, ihn in der für den jeweiligen Bedarf notwendigen Länge an Ort und Stelle
herzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem hydraulischen Stahlgrubenstempel der
eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß ein weiteres, koaxial zu den Zylinderrohren
angeordnetes Zugelement am Zylinderboden befestigt ist und sich als Haltestange durch
den Kolben hindurch erstreckt und im Bereich des freien Endes ein Halteelment aufweist,
wobei koaxial zum Zugelement eine Druckfeder als Rückholfeder angeordnet ist, die
sich einerseits am Halteelement und andererseits am Zugkräfte aufnehmenden Element
oder am Kolben oder einem mit dem Element oder dem Kolben verbundenen Bauteil abstützt
und wobei die Verbindung zwischen Setz- und Raubventil einerseits und Druckraum andererseits
alternativ über den Zylinderboden erfolgen kann. Die erfindungsgemäße Konstruktion
weist somit einen inneren Anschlag auf, der die Ausfahrbegrenzung bildet. Der am äußeren
Zylinderrohr angeordnete Bundring ist somit in jeder Belastungssituation des Stempels
völlig lastfrei und muß nicht mehr als Anschlag dienen, dadurch kann die Nut für den
Nutdraht entfallen, so daß die Wandstärke sowohl des inneren als auch des äußeren
Zylinderrohres dünner gewählt werden kann. Da darüberhinaus irgednwelche Schweißungen
ebenfalls nicht erforderlich sind, können hochfeste Stahllegierungen verwendet werden,
die eine weitere Verminderung der Wandstärke des Innenrohres und des Außenrohres zulassen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn auf eine galvanische Beschichtung der Zylinderflächen
verzichtet werden kann, was bei solchen hochfesten Stahllegierungen möglich ist. Insbesondere
ist dies möglich, weil auf die innere Anschlagbüchse verzichtet werden kann, so daß
die Gefahr von Riefenbildung minimiert ist. Hierdurch also können die Wandstärken
der Zylinderrohre dünner gehalten werden, wodurch der Stempel leichter wird. Die Stempelrohre
sind an ihren jeweiligen stirnseitigen Enden lediglich auf entsprechende Ansätze aufgesetzt
oder in entsprechende Nuten eingesetzt. Sie werden dort nicht mehr verschweißt oder
durch einen Nutdraht befestigt, sondern einfach abgedichtet. Dies Abdichtung kann
z.B. mit einem inneren und bei Bedarf zusätzlich einem äußeren O-Ring erfolgen. Sie
wird aber vorzugsweise mit den heute bekannten und hochwirksamen flüssigen Dichtungen
durchgeführt, die bei Raumtemperatur aushärten und auch bei höchsten Drücken absolut
dicht bleiben. Dieses einfache Einsetzen der Zylinderrohre mit einfachem Abdichten
ist möglich, weil bei den erfindungsgemäßen Stempeln nennenswerte Zugbelastungen von
den Zylinderrohren nicht mehr übernommen werden müssen. es ist damit auch möglich,
den Stempel in seinen Einzelteilen ohne Zylinderrohr auszuliefern und als Zylinderrohr
entsprechend vorbearbeitete und bei Bedarf auch oberflächenbehandelte Rohre, soweit
es sich nicht um eine galvanische Behandlung handelt, als Meterware bereitzuhalten
und oder zu liefern. Soll ein Stahlgrubenstempel für eine bestimmte Ausbauhöhe hergestellt
werden, so ist es lediglich erforderlich, die als Meterware bereit gehaltenen Zylinderrohre
in entsprechender Länge bspw. durch Absägen abzulängen, an den Sägeschnitten zu entgraten
und einfach mit den zugeordneten stirnseitigen Bauteilen zusammenzufügen und z. B.
über die flüssige Dichtung abzudichten. Irgendeine Schweißarbeit oder die Einarbeitung
einer Nut für einen Nutdraht ist nicht erforderlich und es wird der damit verbundene
Verzug des Rohres bzw. die zusätzliche Bearbeitung und Schwächung des Rohres vermieden.
Auch wird eine Beschädigung der behandelten Oberfläche vermieden. Die Beschädigungen
im Schnittbereich, die durch das Ablängen des Rohres entstanden sind, verschwinden
in der Dichtung und sind damit unschädlich.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 26 beschrieben.
[0010] Die Erfindung soll nun anhand verschiedener in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben werden.
[0011] Es zeigen:
Figur 1 Längsschnitt durch einen Stahlgrubenstempel mit Kopfanschluß des Setzventils
Figur 2 Längsschnitt durch einen Stahlgrubenstempel mit Bodenanschluß des Setzventils
und Anordnung des Setzventils im am äußeren Zylinderrohr angeordneten Handgriff
Figur 3 Längsschnitt wie Figur 1, jedoch mit Überdruckventil am Kolben
Figur 4 Längsschnitt wie Figur 2, jedoch mit Überdruckventil am Kolben
Figur 5 Teil eines Längsschnitts durch einen Stahlgrubenstempel mit Sicherheitsventil
am Kolben zur Begrenzung des Ausfahrhubes
[0012] Ein Stahlgrubenstempel nach Figur 1 wird im wesentlichen gebildet von einem äußeren
Zylinderrohr 1, das mit seiner unteren Stirnseite in eine entsprechende Stirnseitennut
eines Zylinderbodens 14′ eingesteckt und dort mit Flüssigkeitsdichtung 5 abgedichtet
ist. Bei Bedarf können quergerichtete Halteschrauben 23 als einfache mechanische Sicherung
vorgesehen sein. Diese können und sollen jedoch keine nennenswerten mechanischen Belastungen
übertragen. Der Zylinderboden 14′ ist in an sich üblicher Weise eingesetzt in einen
sogen. Stempelboden 25, der z.B. über Spannhülsen, von denen nur die Bohrungen 46
dargestellt sind, mit dem Zylinderboden 14′ befestigt ist.
[0013] An der anderen Stirnseite des äußeren Zylinderrohres 1 ist über einen einfachen Zentrieransatz
ein Bundring 16 aufgesetzt, der auch geteilt sein kann. Dieser Bundring 16 weist einen
inneren Führungsring 12 für ein inneres Zylinderrohr 2 und einen diesem zugeordneten
Schmutzabstreifer 17 auf. Von diesem Bundring 16 wird ein inneres Zylinderrohr 2 über
den am Bundring 16 angeordneten Führungsring 12 längsverschieblich im äußeren Zylinderrohr
1 geführt. Im Inneren des äußeren Zylinderrohres 1 weist das innere Zylinderrohr 2
an seinem stirnseitigen Ende einen Kolben 9 auf. Dieser weist einen nicht näher bezeichneten
Aufnahmeansatz auf, mit dem er in das Innere des Rohres 2 eingeschoben ist. Hierbei
kommt dann die Stirnseite des Zylinderrohres 2 am Ende des genannten Ansatzes des
Kolbens 9 zur Anlage. Dieser Verbindungsbereich des inneren Zylinderrohres 2 mit dem
Kolben 9 kann wiederum -vorzugsweise durch eine Flüssigkeitsdichtung 5- einfach abgedichtet
werden. Im äußeren Zylinderrohr 1 wird der Kolben 9 über einen Führungsring 12′ geführt
und über einen Kolbendichtring 10 abgedichtet.
[0014] Am äußeren stirnseitigen Ende des inneren Zylinderrohres 2 ist dieses in eine nicht
näher bezeichnete stirnseitige Ringnut eines Ventilgehäuses 24 eingesetzt und dort
wiederum -vorzugsweise mit Flüssigdichtung 5- abgedichtet. In dieses Ventilgehäuse
24 ist in an sich bekannter Weise ein ebenfalls an sich bekanntes Setz- und Raubventil
21 eingesetzt. Das Ventilgehäuse 24 ist in ebenfalls an sich bekannter Weise auf seiner
Oberseite so ausgebildet, daß es dort einen Stempelkopf 4 aufnehmen kann, der in üblicher
Weise mit dem Ventilgehäuse 24 verbunden sein kann und sich am Ventilgehäuse 24 abstützen
kann, so daß die Stützkraft über den Stempelkopf 4 und das Ventilgehäuse 24 in das
innere Zylinderrohr 2 übertragen wird.
[0015] Auf der Innenseite des Ventilgehäuses 24 ist eine nicht näher bezeichnete Bohrung
vorgesehen, die koaxial zur Längsachse des Stahlgrubenstempels verläuft, mit der Bohrung
für das Setzventil 21 verbunden ist und an ihrem ins Innere des Zylinders zeigenden
Ende mit Gewinde ausgerüstet ist. In dieses Gewinde eingeschraubt ist ein Rohr 3,
das in diesem Gewindebereich in nicht näher dargestellter Weise so abgedichtet ist,
daß sich ein im Inneren des Rohres 3 aufbauender Druck nicht auf dessen Außenseite
fortpflanzen kann.
[0016] Mit seinem anderen stirnseitigen Ende ist das Rohr 3 durch eine entsprechend koaxiale
und nicht näher bezeichnete Bohrung des Kolbens 9 hindurchgeführt und dort über eine
Gewindemutter 13 die als Nutmutter oder Lochmutter ausgeführt sein kann, verbunden.
Hierbei stützt sich die Gewindemutter 13 mit ihrer inneren Planfläche an der entsprechenden
Gegenfläche einer Einsenkung des Kolbens 9 ab und ist in diesem Bereich ebenfalls
abgedichtet, so daß sich ein im Druckraum 26 aufbauender Druck nicht in diesem Bereich
bis auf die Außenseite des Rohres 3 fortsetzen kann. Am mit der Gewindemutter 13 verbundenen
Ende weist das Rohr 3 auf seiner Innenseite einen Anschlagring 11 auf, gegen den sich
stirnseitig eine Spiraldruckfeder 6 abstützt. Diese Spiraldruckfeder erstreckt sich
in das Innere des Rohres 3, so daß man dieses Rohr 3 auch als Federführungsrohr bezeichnen
könnte. Wie jedoch aus der Anordnung zu sehen ist, verbindet das Rohr 3 das Ventilgehäuse
24 und damit den Stempelkopf 4 mit dem Kolben 9, so daß zwischen diesen Teilen auftretende
Zugkräfte vom Rohr 3 aufgenommen werden. Druckkräfte nimmt jedoch das Rohr 3 nicht
auf. Diese werden vielmehr vom Zylinderrohr 2 aufgenommen.
[0017] Die Spiraldruckfeder 6 stützt sich an ihrem zweiten Ende an einem Halteelement 8
ab, welches am inneren freien Ende eines als Stange ausgebildeten Zugelementes 7 angeordnet
ist. Das zweite Ende des Zugelementes 7 ist durch eine entsprechende Bohrung im Zylinderboden
14′ durch diesen Zylinderboden hindurchgeführt und in dieser Position über einen Sicherungsring
47 sicher gegen Herausziehen gehalten. Eine auf der Innenseite angeordnete Dichtung
48 sorgt dafür, daß sich an dieser Stelle der Druck im Druckraum 26 nicht nach außen
fortsetzen kann.
[0018] Aufgrund der beschriebenen Anordnung der Spiraldruckfeder hat diese das Bestreben
den Kolben 9 in Richtung des Zylinderbodens 14′ zu verfahren und damit das innere
Zylinderrohr 2 einzuziehen. Dies ist möglich bei einer entprechenden und an sich bekannten
Schaltstellung des Setz- und Raubventils 21, nämlich wenn dieses in Raubstellung steht.
Die im Druckraum 26 befindliche Flüssigkeit wird dann aufgrund der Federkraft der
Spiraldruckfeder 6 vom Kolben 9 verdrängt und hierbei durch den Innenraum des Rohres
3, der hierfür noch genügend Platz hat, nach oben zum Ventil 21 und dort nach außen
gedrückt.
[0019] In umgekehrter Richtung, wenn also der Stempel ausgefahren werden soll zur Abstützung
des Hangenden, wird das Ventil 21 in Setzstellung gefahren, so daß das Druckmedium
-in der Regel einfaches Wasser- vom Ventil 21 in das Innere des Rohres 3 und von dort
in den Druckraum 26 strömen kann. Hierdurch wird der Kolben 9 und damit das Zylinderrohr
2 mit seinen äußeren Aufbauten ausgefahren, solange bis der Stempelkopf 4 zur Anlage
kommt. Ist jedoch aus irgendeinem Grunde der Stempel zu kurz ausgelegt, so fährt lediglich
die Druckfeder 6 auf Block, wodurch eine weitere Ausfahrbewegung verhindert wird.
Zugbelastungen auf das äußere Zylinderrohr 1 oder auf den Bundring 16 treten nicht
auf. Eine Anschlagbüchse zwischen dem inneren Zylinderrohr 2 und dem äußeren Zylinderrohr
1 ist nicht erforderlich. Entsprechende Oberflächenbeschädigungen durch eine solche
Büchse werden vermieden.
[0020] Ein auf der Außenfläche 27 des äußeren Zylinderrohres 1 angeordneter Handgriff 18
ist in nicht näher dargestellter aber an sich bekannter Weise geteilt ausgebildet
und kann daher auf der genannten Außenfläche 27 verklemmt oder auf ihr verschoben
werden.
[0021] Die Ausführungsform nach Figur 2 ist in ihrem inneren Aufbau fast identisch mit der
Ausführungsform nach Figur 1. Es kann daher auf die vorangegangene Beschreibung zu
Figur 1 verwiesen werden. Bei der Ausführungsform nach Figur 2 ist lediglich der Stempelkopf
4 einstückig ausgebildet ohne das zu Figur 1 beschriebene Ventilgehäuse 24. Statt
dessen wird nach der Ausführungsform nach Figur 2 das Ventilgehäuse für das Ventil
21 gebildet von einem Teil 18′ des auf der Außenfläche 27 des äußeren Zylinderrohres
1 angeordneten Handgriffs. Auch dies ist jedoch an sich bekannt. In der Ausführungsform
nach Figur 2 ist dann das Ventil 21 über einen mit dem Teil 18′ druckdicht verbundenen
Hochdruckschlauch 19 mit einem Anschlußstück 20 verbunden, das als äußerer Nocken
am Zylinderboden 14 angeformt ist. Durch dieses Anschlußstück 20 und den angrenzenden
Teil des Zylinderbodens 14 ist eine Bohrung 22 ins Innere des Druckraumes 26 geführt
die unterhalb der nicht näher bezeichneten Ringnut für die Aufnahme des äußeren Zylinderrohres
1 hindurchläuft, so daß der dazugehörige Dichtungsbereich der Dichtung 5 nicht berührt
wird. Funktionsweise des Stempels und übriger Aufbau ist so wie bereits zu Figur 1
beschrieben. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß auch bei großen Ausfahrlängen des
Stempels das Setz- und Raubventil immer leicht zugänglich ist und während des Setzens
oder Raubens des Stempels seine Höhenlage nicht verändert.
[0022] Figur 3 zeigt nun wiederum einen Stempel, der in seinem Aufbau in allen wesentlichen
Merkmalen identisch mit dem Stempel nach Figur 1 ist. Auch hier kann also diesbezüglich
auf die Beschreibung des Stempels zu Figur 1 verwiesen werden. Bei der Ausführungsform
nach Figur 3 weist jedoch der Kolben 9′ ein häufig auch als Arbeitsventil bezeichnetes
Überdruckventil 15 auf, das mit seinem Eingang über eine Bohrung 30 mit dem Druckraum
26 und mit seinem Ausgang uber eine Bohrung 31 mit dem Zwischenraum 28 zwischen äußerem
Zylinderrohr 1 und innerem Zylinderrohr 2 verbunden ist. Hierbei liegt die Mündung
der Bohrung 31 oberhalb des Kolbendichtringes 10, so daß ein ungehinderter Zutritt
zum genannten Zwischenraum 28 möglich ist.
Gleichzeitig weist der Bundring 16 mindestens eine Entlastungsbohrung 29 auf die einerseits
in den Zwischenraum 28 mündet und andererseits frei in die Umgebungsluft führt.
[0023] Das beschriebene Überdruckventil 15 am Kolben 9′ hat üblicherweise die Funktion bei
einer Überlastung des Stempels ein Einfahren des inneren Zylinderrohres 2 um einen
Betrag, der zum Abbau der Überlast geeignet ist, zu ermöglichen dadurch, daß mittels
des Überdruckventils 15 Druck des Druckmittels durch entsprechendes Ablassen des Druckmittels
aus dem Druckraum 26 abgebaut wird. Die besondere Anordnung und Verbindung nach Figur
3 ermöglicht es nun, den Überdruck des Druckraumes 26 über die Bohrung 30 durch das
Überdruckventil 15 und die Austrittsbohrung 31 hindurch in den Zwischenraum 28 zu
entlassen und damit das üblicherweise als Druckmedium benutzte Wasser in diesen Zwischenraum
28 hineinzuspülen und damit diesen Zwischenraum gleichzeitig von Schmutzteilchen freizuwaschen.
Das aus der Bohrung 31 ausgetretene Wasser kann dann über die Entlastungsbohrung 29
den Zwischenraum 28 verlassen. Hierbei kann dieser Reinigungsvorgang nicht nur bei
Überlastung des Stempels eintreten sondern bewußt dadurch erzwungen werden, daß das
Druckmedium auf Überdruck gefahren wird. Hierdurch wird erstmals eine aktive Reinigung
des Zwischenraumes 28 möglich.
[0024] Figur 4 zeigt nun wiederum einen Stempel mit dem Aufbau nach Figur 2. Jedoch ist
bei der Ausführungsform nach Figur 4 ebenso wie bei der Ausführungsform nach Figur
3 am Kolben 9′ das Überdruckventil 15 in gleicher Anordnung und Funktion wie zu Figur
3 beschrieben, vorgesehen.
[0025] Die Ausbildung des Grubenstempels nach Figur 5 weicht jedoch in wesentlichen Punkten
von den bisher beschriebenen Aufbauten ab. Dies betrifft jedoch nur die Innenteile.
Äußeres Zylinderrohr 1 und inneres Zylinderrohr 2 weisen an ihren jeweiligen Stirnseiten
die gleichen Einrichtungen auf wie zu den Figuren 1 bis 4 bereits beschrieben. Hierbei
ist im Bereich des Stempelkopfes 4 auch das als Federführungsrohr dienende Rohr 3
mit diesem Stempelkopf 4 oder mit einem Ventilgehäuse 24 in gleicher Weise befestigt
wie dies zu den Figuren 1 bis 4 bereits beschrieben wurde. Im Ausführungsbeispiel
nach Figur 5 ist jedoch der mit dem inneren Zylinderrohr 2 verbundene innere Kolben
37 mit einem Sicherheitsventil 32 ausgerüstet. Hierzu ist im Ausführungsbeispiel nach
Figur 5 der Kolben 37 quer in zwei Teile geteilt. Der eine Teil ist als Rohrendplatte
39 ausgebildet und wie die Kolben 9 und 9′ über eine Dichtung 5 stirnseitig mit dem
inneren Zylinderrohr 2 verbunden. Diese Rohrendplatte 39 weist eine konzentrische
Bohrung mit Gewinde auf, in welche das Rohr 3 mit entsprechendem und nicht näher bezeichnetem
Gewinde eingeschraubt und dort abgedichtet ist.
[0026] An diese Rohrendplatte 39 ist an der zum Druckraum 26 zeigenden Stirnseite ein Anschlagelement
40, das als eigentlicher Kolben dient, über Schrauben 49 angeschraubt. Auch diese
Schrauben 49 sind selbstverständlich so gedichtet, daß kein Druck vom Druckraum 26
auf die Außenseite des Rohres 3 und damit in den Innenraum 38 gelangen kann. Im Prinzip
wäre dies zwar nicht schädlich, würde jedoch bedeuten, daß sich in diesem Raum 38
Druckmedium, also in der Regel Wasser, befindet, wodurch das Gesamtgewicht unnötig
erhöht würde.
[0027] Das Anschlagelement 40 weist eine zentrale Bohrung 45 auf, die in ihrem Durchmesser
etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohres 3, so daß sich die wiederum
im Rohr 3 angeordnete Spiraldruckfeder mit ihrem stirnseitigen Ende im Bereich der
zentralen Bohrung 45 an dem Anschlagelement 40 abstützen kann.
[0028] Das Anschlagelement 40 weist eine Einsenkung 41 mit einem Boden 42 auf. In eine nicht
näher bezeichnete Bohrung des Bodens 42 ist das Sicherheitsventil 32 so tief eingesetzt,
daß es nicht über den oberen Rand 43 der Einsenkung 41 übersteht. Hierdurch wird gewährleistet,
daß dann, wenn der Kolben 37 unten am Zylinderboden 14′ aufliegt, die entsprechende
Last nicht vom Sicherheitsventil 32 aufgenommen werden muß.
[0029] Das Sicherheitsventil 32 ist über eine Bohrung 33 mit dem Zwischenraum 28 verbunden.
Hierzu ist die Bohrung 33 oberhalb eines Führungsringes 12 und eines Kolbendichtringes
10 des Anschlagelementes 40 in den Zwischenraum 28 geführt, so daß dort Druckflüssigkeit
ungehindert austreten kann. Die mit dem Druckraum 26 verbundene Einlaßseite des Sicherheitsventils
32 ist nicht näher dargestellt und am Ventil selbst vorgesehen.
[0030] Das Sicherheitsventil 32 weist zu seiner Betätigung einen Nocken 34 auf, der mit
einem nicht näher bezeichneten Laufrädchen an der äußeren Oberfläche eines als Stange
oder Rohr ausgebildeten Zugelementes 7′ anliegt, wobei in dieser Anlage das Sicherheitsventil
32 geschlossen ist. Das Zugelement 7′ kann im wesentlichen wiederum so ausgebildet
sein wie das Zugelement 7 nach den Figuren 1 bis 4. Während jedoch bei den Ausführungsformen
nach den Figuren 1 bis 4 die Spiraldruckfeder 6 bei voll ausgefahrenem Zustand des
Stempels auf Block fuhr und damit das Zugelement 7 mit der gesamten Stempelstützkraft
auf Zug belastete, tritt in der Ausführungsform nach Figur 5 eine solche Belastung
am Zugelement 7′ und an der Spiraldruckfeder 6 nicht mehr auf. Das Zugelement 7′ weist
nämlich eine Ringnut 35 auf, die axial in einer solchen Lage vorgesehen ist, daß dann,
wenn der Stempel so weit ausgefahren ist, daß die Spiraldruckfeder kurz vor der Blocklage
ist, der Nocken 34 in die Ringnut 35 hineinfällt und damit das Sicherheitsventil 32
öffnet. Der Druckraum 26 wird hierdurch druckentlastet und das Druckmedium über die
Bohrung 33 in den Zwischenraum 28 und von dort beispielsweise über Entlastungsbohrungen
29 im Bundring 16 nach außen geblasen. Damit ist eine weiteres Ausfahren des Zylinders
unmöglich und es hat somit das Zugelement 7′ nur die von der relativ geringen Federkraft
der Spiraldruckfeder 6 herrührende Zugbelastung aufzunehmen. Daher ist es auch möglich,
das Zugelement 7′ als Rohr auszubilden, das mit seiner dem Zylinderboden 14′ zugewandten
Stirnseite in eine entsprechende Einsenkung des Zylinderbodens 14′ eingesetzt und
dort abgedichtet ist. Es kann in diesem Bereich ein nicht näher bezeichnetes Innengewinde
aufweisen. In dieses Innengewinde ist ein von außen durch den Zylinderboden 14′ hindurchgeführter
Gewindestopfen 44 eingesetzt, der damit das Zugelement 7′ axial hält.
[0031] Wenn dies gewünscht wird, kann das als Rohr ausgebildete Zugelement 7′ auch an seiner
freien Stirnseite offen sein und Querbohrungen 36 aufweisen, so daß auch ein vom Druckmittel
des Druckraums 26 ausgeübter Druck auf das Zugelement 7′ vermieden wird.
[0032] Die Ausführungsform nach Figur 6 stellt eine Variante dar, bei der die Rückholfeder
im Gegensatz zu den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 5 als Zugfeder ausgebildet
ist. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht in seinem wesentlichen Aufbau dem zu Figur
5 beschriebenen Aufbau des Stempels. Es ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur
6 jedoch an Stelle des Zugelementes 7′ nach Figur 5 ein Rohr 51 verwendet, das ebenso
wie das Zugelement 7′ nach Figur 5 durch den Kolben 37 hindurch in das Rohr 3 hineinragt.
Bis auf die Feder ist der übrige Aufbau der Einrichtung nach Figur 6 ebenso wie der
Aufbau der Einrichtung nach Figur 5. Bei Figur 6 ist jedoch als Rückholfeder eine
Spiralzugfeder 50 eingesetzt, die sich im Inneren der Rohre 3 einerseits und 51 andererseits
erstreckt und mit ihrem einen Ende in geeigneter und an sich bekannter Weise am Stempelkopf
4 bzw. am zugeordneten Ventilgehäuse 24 und mit ihrem anderen Ende am Gewindestopfen
44 befestigt ist. Durch diese Anordnung will die unter Zugbelastung stehende Feder
sich zusammenziehen und damit Stempelkopf 4 und Zylinderboden 14′ näher gegeneinander
fahren, wodurch im drucklosen Zustand der Stempel in gewünschter Weise eingefahren
wird.
[0033] In der Anordnung nach Figur 6 dient das Rohr 51 gleichzeitig als Steuerstange für
das Sicherheitsventil 32. Ist nämlich der Stempel bis in seine zulässige Grenzlage
ausgefahren, so ist damit vom Nocken 34 des Sicherheitsventils 32 das Ende 52 des
Rohres 51 erreicht, so daß der Nocken ungehindert herausfahren und damit das Sicherheitsventil
32 in der bereits beschriebenen Weise öffnen kann. Trotz Erhaltung dieser Funktion
ist es selbstverständlich möglich das Rohr 51 auch länger zu machen wenn man dafür
sorgt, daß an der Stelle 52 eine Eindellung oder eine Nut oder ein Schlitz vorgesehen
ist.
1. Hydraulischer Stahlgrubenstempel mit einem Unterstempel im wesentlichen bestehend
aus einem äußeren Zylinderrohr (1) mit einerseits einem Zylinderboden (14,14′) und
andererseits einem Bundring (16) sowie einem einerseits vom Bundring (16) über mindestens
einen Führungsring (12) koaxial verschiebbar im Unterstempel geführten Oberstempel
im wesentlichen bestehend aus einem Zylinderrohr (2), das einerseits einen gegen die
Innenwand des äußeren Zylinderrohres (1) abgedichteten und geführten Kolben (9,9′)
und andererseits einen Stempelkopf (4) aufweist, sowie mit einem Setz- und Raubventil
(21), einer inneren Ausfahrbegrenzung und einer Rückholfeder (6), wobei das äußere
und das innere Zylinderrohr (1,2) je mit seinen stirnseitigen Enden von entsprechenden
Ansätzen oder stirnseitigen Nuten von Bundring ( 16) bzw. Kolben (9,9′, 37) einerseits
und Stempelkopf (4,24) bzw. Zylinderboden (14,14′) andererseits aufgenommen und mindestens
an Kolben (9,9′, 37), Stempelkopf (4,24) und Zylinderboden (14,14′) abgedichtet ist
und wobei zwischen Stempelkopf (4,24) und Kolben (9,9′,37) ein Zugkräfte zwischen
diesen beiden Bauteilen aufnehmendes Element (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiteres koaxial zu den Zylinderrohren (1,2) angeordnetes Zugelement (7,7′)
am Zylinderboden (14, 14′) befestigt ist und sich als Haltestange durch den Kolben
(9,9′,37) hindurch erstreckt und im Bereich des freien Endes ein Halteelement (8)
aufweist, wobei koaxial zum Zugelement (7,7′) eine Druckfeder (6) als Rückholfeder
angeordnet ist, die sich einerseits am Halteelement (8) und andererseits am Zugkräfte
aufnehmenden Element (3) oder am Kolben (9,9′,37) oder einem mit dem Element (3) oder
dem Kolben (9,9′,37) verbundenen Bauteil (11) abstützt und wobei die Verbindung zwischen
Setz- und Raubventil (21) einerseits und Druckraum (26) andererseits alternativ über
den Zylinderboden ( 14) erfolgen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung eine Flüssigkeitsdichtung
(5) eingesetzt ist, die bei Raumtemperatur erstarrt und abdichtet und bei Temperaturen
geeigneter Höhe wieder flüssig wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (3)
als Rohr ausgebildet ist, welches einerseits am Stempelkopf (4,24) und andererseits
am Kolben (9,9′,37) befestigt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3) im Stempelkopf
(4,24) direkt verschraubt ist und andererseits mindestens teilweise durch den Kolben
(9,9′) hindurchreicht und an diesem Ende mit einer Gewindemutter (13) verbunden ist,
die sich axial gegen den Kolben (9, 9′) abstützt.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum
(38) des Zylinderrohres (2) des Oberstempels gegenüber dem Druckraum (26) des Stahlgrubenstempels
druckdicht abgedichtet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung einerseits
über die Verbindung (5) des Kolbens (9,9′,37) mit dem Zylinderrohr (2) des Oberstempels
und andererseits über Abdichtungen im Bereich der Befestigung des Rohres (3) mit den
zugeordneten Bauelementen (4,24; 13; 39) erfolgt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das kolbenseitige
Ende des Rohres (3) oder der Kolben (9,9′,37) oder ein mit dem Kolben (9,9′) verbundenes
Bauteil (13) ein inneres und konzentrisch zum Zugelement (7,7′) und dieses umfassende
Anschlagelement (11,40) aufweist, gegen das sich die Druckfeder (6) abstützt.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder
(6) als Spiraldruckfeder ausgebildet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Federdrahtes
der Spiraldruckfeder (6) rechteckig oder quadratisch ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser
des Rohres (3) nur geringfügig größer ist als der Außendurchmesser der auf Block gefahrenen
Spiraldruckfeder (6).
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement
(7,7′) lösbar am Zylinderboden (14,14′) befestigt ist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelkopf
zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein oberes Teil den eigentlichen Stempelkopf (4)
bildet, während ein unteres Teil als Ventilgehäuse (24) für ein Setz- und Raubventil
(21) ausgebildet ist, das in an sich bekannter Weise in das Ventilgehäuse (24) eingesetzt
ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Einlaß und Auslaß des Ventils
(21) direkt oder über das Ventilgehäuse (24) mit dem Innenraum des Rohres (3) und
damit mit dem Druckraum (26) verbunden sind.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit einem geteilten und an der Außenfläche
(27) des Zylinders (1) des Unterstempels festklemmbaren und verschiebbar gehaltenen
Handgriff (18), dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (18′) des Handgriffs (18) als
Ventilgehäuse für ein Setz- und Raubventil (21) ausgebildet ist, welches über einen
flexiblen Hochdruckschlauch (19) und eine weiterführende Bohrung (22) im Zylinderboden
(14) und einem daran angeordneten Anschlußstück (20) mit dem Druckraum (26) verbunden
ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Bundring
(16) eine die Umgebungsluft mit dem Zwischenraum (28) verbindende Entlastungsbohrung
(29) vorgesehen ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolben (9′) ein Überdruckventil
(15) angeordnet ist, dessen Eingangsseite mit dem Druckraum (26) und dessen Ausgangsseite
mit dem Zwischenraum (28) verbunden ist.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (15)
auf der dem Druckraum (26) abgewandten Seite des Kolbens (9′) angeordnet ist.
18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß Eingangsseite und Ausgangsseite
des Überdruckventils (15) über Bohrungen (30,31) mit dem Druckraum (26) bzw. dem Zwischenraum
(28) verbunden sind, wobei die Bohrung (31) zur Verbindung der Ausgangsseite mit dem
Zwischenraum (28) kurz oberhalb eines Kolbendichtringes (10) des Kolbens (9′) mündet.
19. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (37) ein Sicherheitsventil
(32) aufweist, das in einer vorbestimmten Endlage des Kolbens (37) den Druckraum (26)
über eine Bohrung (33) und den Zwischenraum (28) und Entlastungsbohrungen (29) mit
der äußeren Umgebung verbindet und daß zwischen Stempelkopf (4,24) und Zylinderboden
eine Spiralzugfeder (50) als Rückholfeder eingspannt ist, die umgeben ist von einem
Zugkräfte zwischen Stempelkopf (4,24) und Kolben (37) aufnehmenden Element (3) und
einem am Zylinderboden (14′) befestigten Rohr (51), das sich mindestens in zusammengefahrenem
Zustand des Stempels teleskopartig und die Spiralzugfeder (50) umfassend in das als
Rohr ausgebildete Element (3) erstreckt zur Betätigung des Sicherheitsventils (32).
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsventil (32)
einen Nocken (34) zur Betätigung aufweist, der an der Oberfläche des Zugelementes
(7′) oder des Rohres (51) anliegt und von einer Oberflächenformänderung in der vorbestimmten
Endlage entsprechender Lage in einen anderen Schaltzustand überführt wird.
21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenformänderung
als Ringnut (35), Einbeulung oder Einkerbung oder Schlitz ausgebildet ist.
22. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenformänderung
vom Ende (52) des Rohres (51) gebildet wird.
23. Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
(37) auf seiner dem Druckraum (26) zugewandten Seite eine Einsenkung (41) aufweist,
in deren Boden (42) das Sicherheitsventil so tief eingesetzt und ausgangsseitig mit
der Bohrung (33) verbunden ist, daß es nicht über den oberen Rand (43) zum Druckraum
(26) hin übersteht.
24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zugelement (7′) mindestens über einen Teil seiner Länge hohl ausgebildet ist und
über einen Gewindestopfen (44) am Zylinderboden (14′) befestigt ist.
25. Einrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (37) quer geteilt ist und aus einer Rohrendplatte (39) und einem sich
axial in Richtung des Druckraumes (26) anschließenden Anschlagelement (40) besteht.
26. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (40)
das Sicherheitsventil (32) und die Bohrung (33) sowie mindestens einen Führungsring
(12) und mindestens einen Dichtring (10) und eine zentrale Bohrung (45) aufweist,
wobei die innere Wand der Bohrung (45) einen Abstand zur äußeren Oberfläche des Zugelementes
(7′) oder des Rohres (51) aufweist, so daß ein Spalt für den Durchtritt des Druckmediums
besteht.
1. Hydraulic steel pit prop comprising a lower prop essentially consisting of an outer
cylindrical tube (1) having at one end a cylinder base (14,14′) and at the other end
an annular collar (16), as well as an upper prop which is displaceably guided at one
end coaxially in the lower prop by the annular collar (16) by means of at least one
guide ring (12) and which essentially consists of a cylindrical tube (2) which includes
at one end a piston (9,9′) sealing against and guided by the inner wall of the outer
cylindrical tube (1) and at the other end a prop head (4), as well as a charging and
abstraction valve (21), an internal extension limiter and a restoring spring (6),
wherein the outer and the inner cylindrical tubes (1,2) each have their respective
ends received by corresponding projections on or grooves in the annular collar (16)
or piston (9,9′,37) on the one hand and prop head (4,24) or cylinder base (14,14′)
on the other hand, wherein the cylindrical tubes are sealed off at least from the
piston (9,9′,37), prop head (4,24) and cylinder base (14,14′), and wherein an element
(3) is provided between prop head (4,24) and piston (9,9′,37) to take up tensile forces
between these two components, characterised in that a further tensile element (7,7′)
is secured to the cylinder base (14,14′) and is arranged coaxially in relation to
the cylindrical tubes (1,2), said tensile element extending as a tie rod through the
piston (9,9′,37) and having a retaining element (8) in the region of its free end,
wherein a compression spring (6) is arranged as a restoring spring coaxially in relation
to the tensile element (7,7′), said compression spring being seated on the one hand
against the retaining element (8) and on the other hand against the element (3) which
takes up tensile forces or against the piston (9,9′,37) or a member (11) connected
to the element (3) or to the piston (9,9′,37), and wherein the connection between
charging and abstraction valve (21) on the one hand and pressure chamber (26) on the
other hand can be effected alternatively by way of the cylinder base (14).
2. Device according to claim 1, characterised in that a liquid seal (5) is used as the
seal, which is solid at room temperature and performs a sealing function and at temperatures
suitably higher than room temperature becomes liquid again.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the tensile element (3) is
formed as a tube which is secured at one end to the prop head (4,24) and at the other
end to the piston (9,9′,37).
4. Device according to claim 3, characterised in that the tube (3) is screwed directly
to the prop head (4,24) and at the other end penetrates at least partially through
the piston (9,9′) and at this end is connected to a threaded nut (13) which seats
axially against the piston (9,9′).
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the internal chamber
(38) of the cylindrical tube (2) of the upper prop is tightly sealed off from the
pressure chamber (26) of the steel pit prop.
6. Device according to claim 5, characterised in that the sealing off is effected on
the one hand by means of the connection (5) of the piston (9,9′,37) with the cylindrical
tube (2) of the upper prop and on the other hand by means of seals in the region of
the fixing of the tube (3) with the associated structural elements (4,24; 13; 39).
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the piston-side end
of the tube (3) or the piston (9,9′,37) or a component (13) connected to the piston
(9,9′) includes an inner stop member (11,40) which is concentric to the tensile element
(7,7′) and encircles this, the compression spring (6) being seated against the stop
member.
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the compression spring
(6) is a helical compression spring.
9. Device according to claim 8, characterised in that the cross section of the spring
wire of the helical compression spring (6) is square or rectangular.
10. Device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the internal diameter
of the tube (3) is only slightly greater than the external diameter of the helical
compression spring (6) moving as a unit.
11. Device according to one of claims 1 to 10, characterised in that the tensile element
(7,7′) is releasably connected to the cylinder base (14,14′).
12. Device according to one of claims 1 to 11, characterised in that the prop head is
in two parts, an upper part forming the actual prop head (4), while a lower part is
constructed as valve housing (24) for a charging and abstraction valve (21) which
in a manner known per se is housed in the valve housing (24).
13. Device according to claim 12, characterised in that the inlet and outlet of the valve
(21) are connected to the internal chamber of the tube (3) and consequently to the
pressure chamber (26) directly or by way of the valve housing (24).
14. Device according to one of claims 1 to 10, with a divided handgrip (18) which is displaceable
and can be clamped fixedly to the external surface (27) of the cylinder (1) of the
lower prop, characterised in that one part (18′) of the handgrip (18) is constructed
as valve housing for a charging and abstraction valve (21) which is connected to the
pressure chamber (26) by way of a flexible high pressure hose (19) and a continuing
bore (22) in the cylinder base (14) and a connection piece (20) arranged thereon.
15. Device according to one of claims 1 to 14, characterised in that a relief bore (29)
connecting the ambient atmosphere with the intermediate chamber (28) is provided in
the annular collar (16).
16. Device according to claim 15, characterised in that on the piston (9′) is arranged
an over-pressure valve (15) whose input side is connected to the pressure chamber
(26) and whose output side is connected to the intermediate chamber (28).
17. Device according to claim 16, characterised in that the over-pressure valve (15) is
arranged on the side of the piston (9′) which is remote from the pressure chamber
(26).
18. Device according to claim 17, characterised in that input side and output side of
the over-pressure valve (15) are connected by way of bores (30,31) to the pressure
chamber (26) and to the intermediate chamber (28) respectively, wherein the bore (31)
for the connection of the output side to the intermediate chamber (28) issues a short
distance above a piston sealing ring (10) of the piston (9′).
19. Device according to claim 1, characterised in that the piston (37) includes a safety
valve (32) which in a predetermined end position of the piston (37) connects the pressure
chamber (26) to the ambient atmosphere by way of a bore (33) and the intermediate
chamber (28) and relief bore (29), and in that between prop head (4,24) and cylinder
base is fixed a helical tension spring (50) as a restoring spring which is encircled
by an element (3) taking up tensile forces between prop head (4,24) and piston (37),
and a tube (51) fixed to the cylinder base (14′), said tube, at least in the compressed
state of the prop, being telescopic and the surrounding helical tension spring (50)
extending into the element (3) formed as a tube in order to actuate the safety valve
(32).
20. Device according to claim 19, characterised in that the safety valve (32) includes
a cam (34) for the actuation, said cam resting against the upper surface of the tensile
element (7′) or of the tube (51) and being transferred into another switching state
by a change in the shape of the upper surface in the position corresponding to the
predetermined end position.
21. Device according to claim 20, characterised in that the change in upper surface shape
is an annular groove (35), protuberance or indentation or slot.
22. Device according to claim 20, characterised in that the change in shape of the upper
surface is provided by the end (52) of the tube (51).
23. Device according to one of claims 19 to 22, characterised in that the piston (37)
includes a recess (41) in its side facing the pressure chamber (26), with the safety
valve being inserted into the bottom (42) of the recess to such a depth and being
connected on the output side with the bore (33) such that it does not protrude beyond
the upper edge (43) into the pressure chamber (26).
24. Device according to one of claims 1 to 18 and 23, characterised in that the tensile
element (7′) is hollow over at least a part of its length and is fixed by means of
a threaded plug (44) to the cylinder base (14′).
25. Device according to at least one of claims 19 to 24, characterised in that the piston
(37) is divided transversely and consists of a tube end plate (39) and a stop member
(40) extending axially in the direction towards the pressure chamber (26).
26. Device according to claim 25, characterised in that the stop member (40) includes
the safety valve (32) and the bore (33) as well as at least one guide ring (12) and
at least one sealing ring (10) and a central bore (45), wherein the inner wall of
the bore (45) is spaced from the outer upper surface of the tensile element (7′) or
of the tube (51) so that there is a gap for the passage of the pressurised medium.
1. Etançon hydraulique en acier comportant un fût inférieur consistant essentiellement
en un tuyau cylindrique extérieur (1) pourvu d'une part d'un fond de cylindre (14,
14′) et d'autre part d'un collet (16), ainsi qu'un fût supérieur guidé à partir du
collet (16) au moyen d'au moins un anneau de guidage (12) pour coulisser coaxialement
dans le fut inférieur et se composant essentiellement d'un tuyau cylindrique (2) qui
présente d'une part un piston (9, 9′) rendu étanche et guidé contre la paroi interne
du tuyau cylindrique extérieur (1) et d'autre part une tête d'étançon (4), ainsi qu'une
soupape d'alimentation et d'évacuation (21), une butée interne de limitation de sortie
et un ressort de rappel (6), le tuyau cylindrique extérieur et le tuyau cylindrique
intérieur (1, 2) étant chacun reçu par ses extrémités de bout par des épaulements
correspondants ou par des rainures sur la face du collet (16) ou du piston (9, 9′,
37) d'une part et la tête d'étançon (4, 24) ou le fond du cylindre (14, 14′) d'autre
part et au moins rendu étanche au niveau du piston (9, 9′, 37), de la tête d'étançon
(4, 24) et du fond du cylindre (14, 14′), un élément étant prévu entre la tête d'étançon
(4, 24) et le piston (9, 9′, 37) pour absorber les forces de traction entre ces deux
éléments (3), caractérisé en ce qu'un autre élément de traction (7, 7′) placé de manière
coaxiale par rapport aux tuyaux cylindriques (1, 2) est fixé sur le fond du cylindre
(14, 14′) et s'étend en tant que tige de retenue dans le piston (9, 9′, 37) et présente
un élément de retenue (8) dans la zone de l'extrémité libre, un ressort de pression
(6) étant placé en tant que ressort de rappel de manière coaxiale à l'élément de traction
(7, 7′), ce ressort s'appuyant d'une part à l'élément de retenue (8) et d'autre part
à l'élément (3) absorbant les forces de traction ou au piston (9, 9′, 37) ou à un
élément de construction (11) lié à l'élément (3) ou au piston (9, 9′, 37), la communication
entre la soupape d'alimentation et d'évacuation (21) d'une part et la chambre de pression
(26) d'autre part pouvant aussi se faire par l'intermédiaire du fond du cylindre (14).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un joint liquide (5) est
utilisé comme garniture d'étanchéité, qui se solidifie à température ambiante et fait
l'étanchéité et qui redevient liquide à des températures de grandeur appropriée.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément
de traction (3) est conçu sous forme de tuyau, qui est fixé d'une part à la tête d'étançon
(4, 24) et d'autre part au piston (9, 9′, 37).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le tuyau (3) est directement
vissé dans la tête d'étançon (4, 24) et d'autre part, en ce qu'il s'étend au moins
en partie dans le piston (9, 9′) et en ce qu'il est relié à cette extrémité par un
écrou fileté (13), qui s'appuie axialement contre le piston (9, 9′).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
l'espace intérieur (38) du tuyau cylindrique (2) du fût supérieur est reçu étanche
à la pression par rapport à la chambre de pression (26) de l'étançon hydraulique en
acier.
6. Dispositif selon la revendication 5, caracterisé en ce que l'étanchéité se fait d'une
part par l'intermédiaire de la liaison (5) du piston (9, 9′, 37) avec le tuyau cylindrique
(2) du fût supérieur et d'autre part par l'intermédiaire de garnitures d'étanchéité
dans la zone de la fixation du tuyau (3) avec les éléments de construction coordonnés
(4, 24 ; 13 ; 39).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
l'extrémité du tuyau (3) côté piston ou le piston (9, 9′, 37) ou un élément de construction
(13) lié au piston (9, 9′) présente un élément de butée (11, 40) intérieur concentrique
à l'élément de traction (7, 7′) et entourant celui-ci et contre lequel s'appuie le
ressort de pression (6).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
le ressort de pression (6) est conçu sous forme de ressort de pression hélicoïdal.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la section transversale
du fil d'acier du ressort hélicoïdal de pression (6) est rectangulaire ou carrée.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9 caractérisé en ce que le
diamètre intérieur du tuyau (3) n'est que légèrement supérieur au diamètre extérieur
du ressort hélicoïdal de pression (6) mené à bloc.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que
l'élément de traction (7, 7′) est fixé amovible sur le fond du cylindre (14, 14′).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
la tête d'étançon est réalisée en deux parties, une partie supérieure constituant
la tête d'étançon (4) proprement dite, tandis qu'une partie inférieure est conçue
en tant que boîte à soupape (24) pour une soupape d'alimentation et d'évacuation (21)
qui est logée d'une manière connue en soi dans la boîte à soupape (24).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'entrée et la sortie
de la soupape (21) sont reliées directement ou par l'intermédiaire de la boîte à soupape
(24) à l'espace intérieur du tuyau (3) et donc à la chambre de pression (26).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10 avec une poignée (18)
séparée qui peut être bloquée sur l'enveloppe (27) du cylindre (1) du fût inférieur
et maintenue de manière à coulisser, caractérisé en ce qu'une partie (18′) de la poignée
(18) est conçue en tant que boîte à soupape pour une soupape d'alimentation et d'évacuation
(21), qui est reliée à la chambre de pression (26) par l'intermédiaire d'un tuyau
souple à haute pression (19) et d'un alésage (22) qui le continue dans le fond du
cylindre (14) et d'un raccord (20).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'il
est prévu, dans le collet (16), un alésage de décharge (29) reliant l'air ambiant
à l'interstice (28).
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'une soupape de surpression
(15), dont le côté entrée est relié à la chambre de pression (26) et dont le côté
sortie est relié à l'interstice (28), est montée sur le piston (9′).
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que la soupape de surpression
(15) est montée sur le côté du piston (9′) qui est à l'opposé de la chambre de pression
(26).
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que le côté entrée et le côté
sortie de la soupape de surpression (15) sont reliés par l'intermédiaire d'alésages
(30, 31) à la chambre de pression (26) où à l'interstice (28), l'alésage (31) destiné
à relier le côté sortie à l'interstice (28) débouchant légèrement au-dessus d'une
bague d'étanchéité de piston (10) du piston (9′).
19. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le piston (37) présente
une soupape de sûreté (32) qui, dans une position finale prédéterminée du piston (37),
relie la chambre de pression (26) par l'intermédiaire d'un alésage (33) et l'interstice
(28) et les alésages de décharge (29) au milieu extérieur, et en ce qu'un ressort
hélicoïdal de traction (50) est monté en tant que ressort de rappel entre la tête
d'étançon (4, 24) et le fond du cylindre, ce ressort étant entouré par un élément
(3) absorbant les forces de traction entre la tête d'étançon (4, 24) et le piston
(37) et par un tuyau (51) fixé sur le fond du cylindre (14′) qui, au moins à l'état
télescopé de l'étançon, s'étend de manière télescopique et en entourant le ressort
hélicoïdal de traction (50) dans l'élément (3) réalisé sous forme de tuyau pour actionner
la soupape de sûreté (32).
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que la soupape de sûreté (32)
présente une came (34) pour l'actionnement, qui porte sur la surface de l'élément
de traction (7′) ou du tuyau (51) et qui est amenée à partir d'une modification de
forme de la surface dans la position correspondant à la position finale prédéterminée
à une autre position de commutation.
21. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé en ce que la modification de forme
de la surface est réalisée sous forme de rainure annulaire (35), d'emboutissage ou
d'entaille ou de fente.
22. Dispositif selon la revendication 20 caractérisé en ce que la modification de forme
de la surface est constituée par l'extrémité (52) du tuyau (51).
23. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 19 à 22, caractérisé en ce que
le piston (37) présente sur son côté tourné vers la chambre de pression (26) un renfoncement
(41) dans le fond (42) duquel la soupape de sûreté est logée profondément et est reliée
du côté sortie à l'alésage (33), de telle manière qu'elle ne dépasse pas du bord supérieur
(43) vers la chambre de pression (26).
24. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 18 et 23, caractérisé en
ce que l'élément de traction (7′) est formé creux au moins sur une partie de sa longueur
et est fixé sur le fond du cylindre (14′) au moyen d'un bouchon fileté (44).
25. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 19 à 24, caractérisé
en ce que le piston (37) est divisé transversalement et se compose d'une plaque d'extrémité
tubulaire (39) et d'un élément de butée (40) qui fait suite axialement dans la direction
de la chambre de pression (26).
26. Dispositif selon la revendication 25, caractérisé en ce que l'élément de butée (40)
présente la soupape de sûreté (32) et l'alésage (33) ainsi qu'au moins une bague de
guidage (12) et au moins une bague d'étanchéité (10) et un alésage central (45), la
paroi intérieure de l'aléxage (45) présentant un écartement par rapport à la surface
extérieure de l'élément de traction (7′) ou du tuyau (51), de telle manière qu'il
reste un interstice pour le passage du moyen de pression.