[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Stangmaterial
wie Bewehrungsstählen umfassend zumindest einen entlang des Stangmaterials verschiebbaren
Biegeschlitten mit Biegedorn und um diesen drehbare Biegerolle sowie einen vorzugsweise
im wesentlichen senkrecht zur Stangemateriallängsachse ortsveränderbaren und gegebenenfalls
stufenlos verstellbaren Gegenhalter.
[0002] Aus der DE-B-1139351 und der GB-A-2128913 sind Biegemaschinen bekannt, bei denen
eine Gegenhalterrolle stufenlos zu einem Biegedorn verstellbar ist. Um Biegungen in
entgegengesetztem Sinn durchzuführen, muß das Material von Hand umgelegt werden.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß mit konstruktiv einfachen Mitteln ein Ausrichten des Stangenmaterials
zum Biegedorn möglich ist, uni ein Biegen zu beiden Seiten, also in und entgegen dem
Uhrzeigersinn durchführen zu können.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Stangenmaterial
mittels zumindest eines Elements erfaßbar ist, das zum Umsetzen des Stangenmaterials
von einer Seite des Biegedorns auf die gegenüberliegende Seite verschiebbar und anhebbar
bzw. senkbar ausgebildet ist. Somit kann das Material problemlos in und entgegen dem
Uhrzeigersinn gebogen werden. Hierzu erfolgt auch eine Verstellung des Gegenhalter
und der Biegerolle.
[0005] In Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Element eine Gabel ist oder durch zwei parallel
zueinder verlaufende vorzugsweise stegartig ausgebildete einen Spalt begrenzende Klemmbacken
ausgebildet ist, von denen vorzugsweise eine einer Auswurfrichtung zugewandte Klemmbacke
auf den Durchmesser des festzulegenden Stangenmaterials einstellbar ist und derart
verschwenkbar ist, daß beim Auswerten des gebogenen Materials eine Behinderung nicht
erfolgt.
[0006] Insbesondere kann der Spalt das Material umfangsseitig vollständig umgeben, wodurch
sichergestellt ist, daß das Material beim Biegen und/oder bei einer Positionsverändertung
des Spalts nicht herausrutschen kann.
[0007] Durch die diesbezüglichen Maßnahmen ist nicht nur ein einfaches Umsetzen des Materials
möglich, sondern es ist bei der Verwendung zweier Biegeschlitten nicht mehr erforderlich,
daß zwingend ein Biegeschlitten das stangenförmige Material hält, während der andere
Biegeschlitten verfahren wird und umgekehrt. Vielmehr können die den Spalt begrenzenden
Klemmbacken das Stangenmaterial derart festhalten, daß die Biegeschlitten gleichzeitig
verfahrbar sind, ohne daß hierdurch die Biegeformen negativ beeinflußt werden. Durch
eine mittige Anordnung des Klemmspaltes ist des weiteren gewährleistet, daß diese
eine Behinderung für die Biegeschlitten selbst nicht darstellen.
[0008] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0009] In hervorzuhebender Ausgestaltung der Erfindung erfolgt das Einstellen des Gegenhalters
automatisch in Abhängigkeit von dem Durchmesser des zu biegenden Stangenmaterials
und den Durchmessern von Biegedorn und/oder Biegerolle. Das automatische Einstellen
kann dabei programmgesteuert erfolgen, wodurch sichergestellt ist, daß in Abhängigkeit
der verwendeten Materialien und Biegedorne bzw. -rollen das Stangenmaterial stets
die gewünschte Endform erfährt. Folglich sind die nach dem Stand der Technik bekannten
Lochleisten entbehrlich, die zudem erwähntermaßen nur recht aufwendig einstellbar
sind. Die Einstellung kann dabei durch den Abstand der Tangenten bestimmt werden,
die Biegerolle und Biegedorn beim Anliegen an dem Material mit diesem bilden, ohne
daß das Material verformt wird.
[0010] Nach einem selbständigen Lösungsvorschlag ist bei einer Vorrichtung mit zwei Biegeschlitten,
von denen zumindest einer verschiebbar ausgebildet ist, vorgesehen, daß bei Vorliegen
der Biegeschlitten in ihren äußeren Endstellungen in etwa mittig zwischen den Biegeschlitten
ein das Stangenmaterial klemmend aufnehmender Spalt vorhanden ist. Durch die Maßnahme
wird sichergestellt, daß das zu biegende Material von einer Vorlage kommend derart
in den Spalt eingebracht wird, daß ein Übereinanderliegen erfolgt, so daß beim Erfassen
des Materials durch die Biegeschlitten sichergestellt ist, daß die Materialien nicht
nebeneinander, sondern ausschließlich übereinander zu liegen kommen. Dies wiederum
gewährleistet, daß die Materialien stets die gewünschte Endform innerhalb der zulässigen
Toleranzen aufweisen.
[0011] In Ausgestaltung kann der Spalt von zwei parallel zueinander verlaufenden vorzugsweise
stegartig ausgebildeten Klemmbacken begrenzt sein, von denen eine einer Auswurfrichtung
zugewandte Klemmbacke auf den Durchmesser des festzulegenden Stangenmaterials einstellbar
ist und derart verschwenkbar ist, daß beim Auswerfen des gebogenen Materials eine
Behinderung nicht erfolgt.
[0012] Insbesondere kann der Spalt das Material umfangsseitig vollständig umgeben, wodurch
sichergestellt ist, daß das Material beim Biegen und/oder bei einer Positionsveränderung
des Spalts nicht herausrutschen kann.
[0013] Durch die diesbezüglichen Maßnahmen ist es nicht mehr erforderlich, daß zwingend
ein Biegeschlitten das stangenförmige Material hält, während der andere Biegeschlitten
verfahren wird und umgekehrt. Vielmehr können die den Spalt begrenzenden Klemmbacken
das Stangenmaterial derart festhalten, daß die Biegeschlitten gleichzeitig verfahrbar
sind, ohne daß hierdurch die Biegeformen negativ beeinflußt werden. Durch die mittige
Anordnung des Klemmspaltes ist des weiteren gewährleistet, daß diese eine Behinderung
für die Biegeschlitten selbst nicht darstellen.
[0014] Nach einem weiteren hervorzuhebenden Lösungsvorschlag ist vorgesehen, daß das Material
vorzugsweise mittels zumindest eines Elements wie Gabel und/oder der den Spalt bildenden
Elemente angehoben und über den Biegedorn gehoben wird, so daß das Material in anderer
Richtung gebogen werden kann. Gleichzeitig erfolgt die Verstellung des Gegenhalter
und der Biegerolle.
[0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Biegen von stangenförmigem Material,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten rechten Biegeschlitten,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung einer Vorrichtung zum Bearbeiten von Stangenmaterial,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Bearbeiten von Stangenmaterial
umfassend vorzugsweise die Elemente der Fig. 1 und 3,
- Fig. 5
- eine Klemmeinrichtung für zu biegendes stangenförmiges Material und
- Fig. 6
- beispielhaft einen Biegeablauf.
[0017] In Fig. 1 ist in rein schematischer Darstellung eine Vorrichtung (10) zum Biegen
von stabförmigem Material (12) dargestellt. Dabei kann die Vorrichtung (10) vom Prinzip
her einen Aufbau aufweisen, wie z.B. ihn die Europäischen Patentanmeldungen 0 121
896 oder 0 238 026 zeigen. Die Vorrichtung (10) umfaßt folglich zwei vorzugsweise
verfahrbare Biegeschlitten (14) und (16), die jeweils einen Biegedorn (18) bzw. (20)
und eine um diesen als Mittelpunkt verschwenkbare Biegekurbel oder Biegerolle (22)
bzw. (24) aufweisen.
[0018] Erfindungsgemäß weist jeder Biegeschlitten (14), (16) zusätzliche im wesentlichen
senkrecht zu dem zwischen den Biegeschlitten (14) und (16) verlaufenden Material (12)
Gegenhalter (26) und (28) auf, die stufenlos verstellbar sind. Im Ausführungsbeispiel
werden die Gegenhalter (26) und (28) mittels Spindeln (30) und (32) so auf die Biegedorne
(18) und (20) ausgerichtet, daß beim Biegen des stabförmigen Materials ein Durchbiegen
des zwischen den Biegedornen (18) und (20) verlaufenden Materials unterbleibt. Dabei
braucht selbstverständlich nur derjenige Gegenhalter des Biegeschlittens mit dem stabförmigen
Material (12) wechselwirken, auf dem das Material gebogen wird.
[0019] Das stabförmige Material wird entsprechend der Zeichnung nach Fig. 1 auf sogenannte
Biegetische (34) bzw. (36) gelegt, wobei darauf zu achten ist, daß bei gleichzeitigem
Biegen mehrerer Materialien (12) diese übereinander angeordnet sind. Dies wird durch
die den Fig. 3 bis 5 zu entnehmenden Merkmale sichergestellt.
[0020] In Fig. 2 ist in Draufsicht der Biegeschlitten (14) mit Biegetisch (34), Biegedorn
(18) und Biegerolle bzw. -kurbel (22) dargestellt. Ferner erkannt man den Gegenhalter
(26), der mittels der Spindel (30) stufenlos verstellbar ist. Dabei kann die Verstellbarkeit
des Gegenhalters (26) vorzugsweise programmgesteuert in Abhängigkeit von dem Durchmesser
des zu biegenden Materials (12), dem Durchmesser des Biegedorns (18) sowie dem Durchmesser
der Biegerolle (22) eingestellt werden. Hierdurch bedingt ist sodann gewährleistet,
daß die gebogenen Formen innerhalb der zulässigen Toleranzen übereinstimmen.
[0021] Durch die stufenlose Verstellbarkeit des Gegenhalters (26), der z. B. in eine unterhalb
der Oberfläche des Tischs (34) von der Spindel bewegten Halterung aufgenommen wird,
ist mit konstruktiv einfachen Mitteln gewährleistet, daß ein Ausrichten zu beiden
Seiten des stabförmigen Materials (12) möglich ist, also in Abhängigkeit davon, in
welcher Richtung das Material gebogen wird. So wird in Fig. 2 in der durchgezogenen
Darstellung das Material (12) entgegen dem Uhrzeigersinn gebogen, wohingegen die gestrichelte
Darstellung einen Biegevorgang im Uhrzeigersinn andeuten soll. In diesem Fall befindet
sich der Gegenhalter (26) in der gestrichelten Position (38), um von dieser Seite
ein unkontrolliertes Durchbiegen des Materials (12) zu verhindern.
[0022] In Fig. 2 ist des weiteren rein schematisch ein Element (31) eingezeichnet, mit dem
das stabförmige Material (12) angehoben werden kann, um auf der gegenüberliegenden
Seite des Biegedorns (18) abgesetzt zu werden. Hierdurch wird die Möglichkeit eröffnet,
mit konstruktiv einfachen Mitteln das Material (12) wahlweise im oder entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn zu biegen. Bei dem Element (31) kann es sich um gabelförmige Elemente
handeln, die mittels Hydraulikzylinder anhebbar, parallel zur Spindel (30) verschiebbar
und sodann wieder absenkbar sind bzw. umgekehrt. Die Elemente (31) können dabei in
die Ebene unterhalb der Biegeschlitten (14) und (16) abgesenkt werden, um deren Bewegung
nicht zu behindern. Auch kann ein synchrones Verschieben zusammen mit den Biegeschlitten
(14) und (16) erfolgen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Elemente (31)
im Bereich der insbesondere der Fig. 5 zu entnehmenden Klemmeinrichtung anzuordnen.
[0023] Den Ausführungsbeispielen der Fig. 3 bis 5 ist eine hervorzuhebende Ausgestaltung
einer Vorrichtung zum Biegen von stabförmigem Material zu entnehmen, das bevorzugterweise
zwei verfahrbare Biegeschlitten entsprechend denen der Fig. 1 aufweist. In Fig. 4
sind diese Biegeschlitten (14) und (16) in ihren äußeren Endpositionen dargestellt.
Das mit dem Bezugszeichen (40) bezeichnete stabförmige Material wird von einem Materiallager
(42) über eine rampenförmig ausgebildete Schräge (44) einem Spalt (46) zugeführt,
dessen Breite in Abhängigkeit von dem Durchmesser des stabförmigen Materials (40)
einstellbar ist. Hierdurch wird gewährleistet, daß die gleichzeitig zu biegenden Materialien
(40) übereinander in dem Spalt (46) vorliegen, also auch übereinander zwischen nicht
dargestellter Biegerolle und Biegedorn zu liegen kommen. Hierdurch ist sichergestellt,
daß die zu biegenden Materialien sämtlichst die gleiche Endform erhalten.
[0024] Der Spalt (46) wird dabei im Ausführungsbeispiel von einer einen vertikal verlaufenden
Endabschnitt der rampenförmig ausgebildeten Schräge (44) und von einem verstell- und
verschwenkbaren Backenelement (50) begrenzt.
[0025] Durch das Festklemmen des stangenförmigen Materials innerhalb des Spaltes (50) ist
des weiteren der Vorteil gegeben, daß die Biegeschlitten (14) und (16) gleichzeitig
verschoben werden können, ohne daß die Gefahr besteht, daß das stangenförmige Material
unkontrolliert verrutscht. Seitlich von dem Spalt (50) und demzufolge auch von der
rampenförmigen Schräge (44) sind um eine Achse (52) Arme (54) und (56) verschwenkbar
ausgebildet, um durch Verschwenken der Arme (54) und (56) das gebogene Material einer
Ablage (58) zuzuführen.
[0026] Der Fig. 5 ist eine besonders hervorzuhebende Ausgestaltung der Erfindung zu entnehmen.
Dargestellt ist eine Klemmeinrichtung (60), mittels der die stabförmigen Materialien
(12) vorzugsweise mittig zwischen den nicht dargestellten Biegeschlitten geführt festgeklemmt
werden. Die Klemmeinrichtung umfaßt Backen (62) und (64), die im zusammengefahrenen
Zustand die stabförmigen Materialien (12) umfangsseitig umgeben. Hierzu weist die
Backe (62) eine in Richtung der Backe (64) vorspringende Nase (66) auf, die den zwischen
den Backen (62) und (64) gebildeten Spalt (68) kopfseitig verschließt, also die stabförmigen
Materialien (12) oberseitig abdeckt. Dabei ist die Backe (62) in bezug auf die Backe
(64) verschiebbar ausgebildet. Die Nase (66) ragt dabei teilweise in eine entsprechend
angepaßte Aussparung der Backe (64) hinein, um auch bei größeren Spalten (68) zu gewährleisten,
daß diese vollständig von der Nase (66) abdeckbar sind. Die Backe (62) ist zu der
Backe (64) verschiebbar ausgebildet, um so eine gewünschte Spaltbreite einzustellen.
Ferner ist die aus den Backen (62) und (64) bestehende Einheit zum einen senkrecht
zur Längsachse der Stabmaterialien, also entlang der Pfeile (70) verschiebbar und
zum anderen anhebbar bzw. absenkbar. Diese Bewegung wird beispielhaft mittels des
Zylinders (72) hervorgerufen. Dabei ist das Anheben und Absenken bzw. das Verschieben
entlang des Pfeils (70) dann erforderlich, wenn entsprechend der Darstellung gemäß
Fig. 2 das stabförmige Material (32) in bezug auf den Biegdorn (18) umgelegt werden
soll, also bei einer Positionsveränderung von der durchgezogenen Darstellung in die
gestrichelte und umgekehrt. Die verschiedenen Positionen sind gleichfalls in Fig.
5 angedeutet.
[0027] Das Anheben bzw. Absenken des Materials (12) erfolgt dabei synchron mit der Bewegung
der gabelförmigen Elemente (31), so daß sichergestellt ist, daß das stabförmige Material
im erforderlichen Umfang umgelegt wird.
[0028] Ein diesbezüglicher Verfahrensablauf, also eine Links/Rechtsbiegung, um z.B. eine
Z-Form zu erzielen, ist beispielhaft der Fig. 6 zu entnehmen.
[0029] In Fig. 6 a) ist das ungebogene stabförmige Material (12) dargestellt. Um eine Biegung
im Uhrzeigersinn vorzunehmen, wird die Biegerolle (22) um den Biegedorn (18) gebogen.
(Fig. 6 b)). Sodann wird die Biegerolle zurückgefahren und der die Biegerolle (22)
und den Biegedorn (18) aufweisende Schlitten zu der Position des stabförmigen Materials
verschoben, in der eine Biegung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgenommen werden soll.
Sodann wird senkrecht zur Zeichenebene das stabförmige Material mittels der Klemmeinrichtung
(60) bzw. der gabelförmigen Elemente (31) angehoben. Gleichzeitig wird die Biegerolle
(22) in Richtung des Pfeiles (74) verschwenkt. Auch wird der Gegenhalter (38) entlang
der Bahn (30) bewegt, wie durch den Pfeil (76) angedeutet ist. Außerdem wird das Material
(12) entlang des Pfeils (78) verschoben und sodann abgesenkt. Diese Position ist in
Fig. 6 d) dargestellt. Sodann wird die Biegerolle (22) entgegen dem Uhrzeigersinn
um den Biegedorn (18) gedreht, um das Material entgegengesetzt zu biegen, um also
die in Fig. 6 e) dargestellte Z-Form zu gewinnen.
1. Vorrichtung (10) zum Bearbeiten von Stangenmaterial (12, 40) wie Bewehrungsstählen
umfassend zumindest einen entlang des Stangenmaterials verschiebbaren Biegeschlitten
(14, 16) mit Biegedom (18, 20) und um diesen drehbare Biegerolle (22, 24) sowie einen
im wesentlichen senkrecht zur Stangenmateriallängsachse ortsveränderbaren und gegebenenfalls
stufenlos verstellbare Gegenhalter (26, 28),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stangenmaterial (12, 40) mittels zumindest eines Elements (31, 60, 62, 64)
erfaßbar ist, das zum Umsetzen des Stangenmaterials von einer Seite des Biegedoms
(18,20) auf die gegenüberliegende Seite verschiebbar und anhebbar bzw. absenkbar ausgebildet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Element aus einen das Stangenmaterial (12, 40) aufnehmenden Spalt (68) begrenzenden
Backen (62, 64) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Backe (48, 50) vorzugsweise eine vertikal verlaufende Begrenzungsfläche einer
rampenförmig ausgebildeten Schräge (44) ist, über die das Material (40) von einer
Vorlage (42) der Biegevorrichtung zuführbar ist,
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einer Auswurfrichtung zugewandte Backe (50) auf den Durchmesser des festzulegenden
Stangenmaterials (40) einstellbar und vorzugsweise senkrecht zu der Stangenmateriallängsachse
verschwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Backen (62, 64) zum umfangsseitigen Umfassen des Materials (12) im Kopfbereich
bereichsweise überlappend ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material (12) zum Umsetzen von einer Seite des Biegedorns (18, 20) auf die
gegenüberliegende Seite mittels vorzugsweise gabelförmig ausgebildeter Elemente (31)
verschiebbar und anheb- bzw. absenkbar ist.
7. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Element eine verschiebbare und anhebbare bzw. absenkbare Klemmeinrichtung
(60) ist.
1. Apparatus (10) for working rod material (12, 40) such as concrete steel, comprising
at least one bending carriage (14, 16) which has a bending mandrel (18, 20) and is
displaceable along the rod material, and a bending roller (22, 24) which is rotatable
about said bending mandrel, as well as a steady (26, 28) which is movable substantially
at right angles to the longitudinal axis of the rod material and is optionally continuously
adjustable,
characterised in that
the rod material (12, 40) may be grasped with the aid of at least one element (31,
60, 62, 64) which, for transferring the rod material from one side of the bending
mandrel (18, 20) to the opposite side, is designed so as to be displaceable and capable
of being lifted and lowered.
2. Apparatus according to claims 1,
characterized in that
the element comprises jaws (62, 64) which delimit a gap (68) for receiving the rod
material (12,40).
3. Apparatus according to claim 2,
characterized in that
one jaw (48, 50) is preferably a vertically extending boundary surface of a ramp-like
slope (44), via which the material (40) may be fed from a store (42) to the bending
apparatus.
4. Apparatus according to claim 2 or 3,
characterized in that
the jaw (50) facing an ejection direction is adjustable to the diameter of the rod
material (40) to be secured and is preferably capable of swivelling at right angles
to the longitudinal axis of the rod material.
5. Apparatus according to at least one of the preceding claims, characterized in that
the jaws (62, 64), for encircling the periphery of the material (12), are designed
in the head region so as to overlap in areas.
6. Apparatus according to at least one of the preceding claims, characterized in that
the material (12), for transfer from one side of the bending mandrel (18, 20) to the
opposite side, is displaceable and capable of being lifted and lowered with the aid
of preferably fork-like elements (31).
7. Apparatus according to at least one of the preceding claims, characterized in that
the element is a clamping device (60) which is displaceable and capable of being lifted
and lowered.
1. Dispositif (10) pour travailler des produits en barre (12, 40) tels que des aciers
d'armatures, comprenant au moins un chariot de cintrage (14, 16) coulissant le long
de la barre avec un mandrin de cintrage (18, 20) et des galets de cintrage (22, 24)
tournant autour de ce mandrin ainsi qu'un contre-appui (26, 28) réglable en continu,
cet appui pouvant être changé de place essentiellement perpendiculairement à l'axe
longitudinal de la barre,
caractérisé en ce que la barre (12, 40) peut être prise à l'aide d'un élément (31,
60, 62, 64) qui est coulissant pour faire passer la barre d'un côté du mandrin de
cintrage (18, 20) au côté opposé et peut être soulevée et abaissée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément se compose de
mors (62, 64) délimitant une fente (68) qui reçoit la barre (12, 40).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un mors (48, 50) est de
préférence une surface de limitation verticale d'un plan incliné (44) en forme de
rampe par lequel le produit (40) arrive d'une réserve (42) dans le dispositif de cintrage.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le mors (50) tourné
vers un dispositif éjecteur se règle en fonction du diamètre de la barre (40) à fixer
et peut pivoter de préférence perpendiculairement à l'axe longitudinal de la barre.
5. Dispositif selon ou moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les mors (62, 64) sont réalisés de manière à se chevaucher au moins partiellement
dans la zone de la tête pour enserrer latéralement le produit (12).
6. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le produit (12) peut être coulissé et soulevé ou abaissé de préférence à l'aide
d'éléments en forme de fourches pour passer d'un côté du mandrin de cintrage (18,
20) sur le côté opposé.
7. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'élément est une installation de serrage (60) susceptible de coulisser, de se
soulever ou de s'abaisser.