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EP 0 350 527 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.07.1992 Patentblatt 1992/30 |
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Anmeldetag: 15.07.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F24B 1/192 |
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Heizkamin für die Wohnraumbeheizung
Fireplace for room heating
Cheminée de chauffage de locaux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR LI LU NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.1990 Patentblatt 1990/03 |
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Patentinhaber: BUDERUS HEIZTECHNIK GmbH |
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D-35522 Wetzlar (DE) |
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Erfinder: |
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- Kolbe, Gerhold
D-3563 Dautphetal-Hommertshausen (DE)
- Weide, Bernd-Jürgen
D-3560 Biedenkopf (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 527 810 GB-A- 667 570
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DE-C- 505 953 US-A- 4 196 714
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Heizkamin für die Wohnraumbeheizung mit einer zum Wohnraum
hin durch einen im horizontalen Schnitt kreisbogenförmig gekrümmte, in Führungsbahnen
verschiebbare, durchsichtige Scheibe abschirmbaren Feuerstelle.
[0002] Ein solcher Heizkamin ist der DE-A-35 27 810 zu entnehmen. Dort ist eine im horizontalen
Schnitt kreisbogenförmig gekrümmte, durchsichtige Scheibe vorhanden, die in Führungsbahnen
verschiebbar ist. Der Heizkamin kann je nach den Wünschen des Betreibers als geschlossene
oder als offene Feuerstelle betrieben werden. Im Falle einer geschlossenen Betriebsweise
schirmt die verschiebbare, durchsichtige Scheibe die Feuerstelle zum Raum hin ab.
Es ist dervolle Effekt eines Kamines mit dem vom Raum her frei sichtbaren Feuer vorhanden.
Zur Bedienung der Feuerung wird die Scheibe weggeschoben. Bei dieser Stellung der
Scheibe handelt es sich dann um einen offenen Kamin.
[0003] Im Gegensatz zu Heizkaminen mit ebenen Scheibenelementen, die nur einen begrenzten
Einblick in die Feuerung von vorne erlauben und zu Heizkaminen mit zusätzlichen Seitenscheiben,
bei denen aber die notwendigen Metallrahmen einen Teil der Feuerung verdecken, besitzt
ein solcher Heizkamin einen etwas größeren Einblickwinkel in die Feuerung ohne störende
Zwischenstege. Der Einblick ist wegen des einzigen, gekrümmten Scheibenelementes,
das die schmale Feuerraumöffnung abdeckt oder freigibt, jedoch noch sehr begrenzt.
[0004] Es soll ein Heizkamin geschaffen werden, beidem auch bei geschlossener Scheibe ein
völlig freier Einblick in die Feuerung vorhanden ist, und zwar sowohl von vorne als
auch von beiden Seiten her. Dabei soll die vordere Begrenzung der Feuerstelle die
Form eines großzügig gestalteten Ovals besitzen.
[0005] Gemäß der Erfindung wird dieses dadurch erreicht, daß die verschiebbare Scheibe aus
zwei nebeneinander angeordneten, sowohl von vorne als auch von beiden Seiten her den
Blick in die Feuerung freigebenden, gekrümmten Teilscheiben besteht, wobei zur Erzeugung
einer vorderen Begrenzung der Feuerstelle in Form eines Ovals die einander zugekehrten
Enden der Teilscheiben im horizontalen Schnitt gerade ausgeführt sind und die Krümmungsmittelpunkte
der Führungsbahnen beider Teilscheiben im horizontalen Schnitt einen Abstand voneinander
aufweisen.
[0006] Die zwei nebeneinander angeordneten, gekrümmte Teilscheiben geben sowohl von vorne
als auch von beiden Seiten her den Blick in die Feuerung frei. Die einander zugekehrten,
im horizontalen Schnitt gerade ausgeführten Enden der beiden Teilscheiben ergeben
eine vordere Begrenzung der Feuerstelle in Form eines Ovales ohne störende Zwischenelemente.
Infolge des großzügig gestalteten Scheibenaufbaus ist die Feuerung von vorne und von
beiden Seiten her einzusehen. Es entsteht ein sehr ansprechender Panoramaeffekt.
[0007] Die DE-C-505 953, die US-A-4 196 714 und die GB-A-667 570 zeigen wohl Heizkamine
mit im horizontalen Schnitt bogenförmig gekrümmten, in Führungsbahnen verschiebbaren
Türen bzw. Gittern. Die Türen geben im geschlossenen Zustand keinen Blick in die Feuerung
frei. Die Gitter erfüllen nicht den Zweck der geschlossenen Scheibenelemente. Die
Türen und Gitter besitzen aber auch nicht den besonderen Aufbau und die Zuordnung
wie die erfindungsgemäßen Teilscheiben. Es fehlt die vordere Begrenzung in Form eines
Ovals mit dem freien Einblick in die Feuerung.
[0008] Die beigefügte Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigt:
Fig. 1: Einen Heizkamin für Holzfeuerung in der Vorderansicht,
Fig. 2: den Heizkamin für Holzfeuerung in der Seitenansicht,
Fig. 3: den Heizkamin für Kohlefeuerung in der Vorderansicht,
Fig. 4: den Heizkamin für Kohlefeuerung der Seitenansicht,
Fig. 5: den Heizkamin in horizontalem Schnitt.
[0009] Der Heizkamin besitzt eine Feuerstelle 1, mit unterer Verbrennungsluftzufuhr 2 und
oberem Abzug 3. Die vordere Abschirmung erfolgt durch eine Scheibe aus zwei im horizontalen
Schnitt bogenförmig gekrümmten Teilscheiben 4. Diese Teilscheiben 4 besitzen an den
einander zugekehrten Enden gerade Teilbereiche, wodurch ein vorderes Oval erzielt
wird. Ohne störende Zwischenelemente ist die freie Sicht von vorne und von den Seiten
her zur Feuerstelle 1 vorhanden. Vordere Bedienungsgriffe 5 erlauben, die Teilscheiben
4 in Führungen 6 zu verschieben und zueinander zu verriegeln. Die Führungen 6 verlaufen
dabei hinter die Feuerstelle 1, so daß die Teilscheiben 4 bei einem offenen Kamin
nicht mehr gesehen werden. Die Krümmungsmittelpunkte beider Führungsbahnen besitzen
im horizontalen Schnitt einen Abstand voneinander.
1. Heizkamin für die Wohnraumbeheizung mit einer zum Wohnraum hin durch eine im horizontalen
Schnitt kreisbogenförmig gekrümmte, in Führungsbahnen (6) verschiebbare durchsichtige
Scheibe abschirmbaren Feuerstelle (1),
dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Scheibe aus zwei nebeneinander angeordneten,
sowohl von vorne als auch von beiden Seiten her den Blick in die Feuerung freigebenden,
gekrümmten Teilscheiben (4) besteht, wobei zur Erzeugung einer vorderen Begrenzung
der Feuerstelle (1) in Form eines Ovals die einander zugekehrten Enden der Teilscheiben
im horizontalen Schnitt gerade ausgeführt sind, und die Krümmungsmittelpunkte der
Führungsbahnen (6) beider Teilscheiben im horizontalen Schnitt einen Abstand voneinander
aufweisen.
1. A fireplace for room heating, comprising a fire location (1) to be screened by a transparent
plate being circularly curved, in a horizontal section, and being displaceable in
guide tracks (6),
characterised by that said displaceable plate is composed of two adjacent, curved
partial plates ($) allowing the view of the fire from front as well as from the sides,
and for creating a front limitation of the fire location (1) in the form of an oval,
the ends of said partial plates directed toward each other being plane, and that the
centres of curvature of said guide tracks (6) of both partial plates are spaced to
each other, in a horizontal section.
1. Cheminée de chauffage de locaux, comprenant un foyer (1) à blinder vers le local par
une plaque transparente étant courbée, en une coupe horizontale, en arc de cercle
et étant déplaçable dans des glissières (6), caractérisée en ce que la plaque déplaçable
se compose de deux parties partielles (4) courbées étant agencées l'une à côté de
l'autre et permettant une vue libre du feu de front et aussi des deux côtés, et pour
former la limitation avant du foyer (1) en forme d'un ovale, les extrémités dirigées
l'une vers l'autre des parties partielles étant rectilignes, en une coupe horizontale,
et les centres de courbure des glissières (6) des deux parties partielles ayant une
distance l'un de l'autre, en une coupe horizontale.