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EP 0 350 583 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.12.1991 Patentblatt 1991/49 |
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Anmeldetag: 03.05.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B66B 23/22 |
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Balustrade einer Fahrtreppe oder eines Personen-Förderbandes
Escalator or moving walkway balustrade
Balustrade pour un escalier roulant ou pour un transporteur à courroie pour personnes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
11.07.1988 CH 2645/88
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.1990 Patentblatt 1990/03 |
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Patentinhaber: INVENTIO AG |
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CH-6052 Hergiswil NW (CH) |
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Erfinder: |
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- Rülke, Gerhart
A-1232 Wien (AT)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 548 651 FR-A- 2 467 813
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DE-B- 1 274 286 US-A- 4 488 631
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Balustrade einer Fahrtreppe oder eines Personenförderbandes,
welche aus einem Tragkörper, zwei seitlich einwärts vom Tragkörper angeordneten, als
Glasscheibe ausgebildeten Balustradenseiten mit je einem beweglichen Handlauf, einem
zwischen den Balustradenseiten endlos umlaufenden, angetriebenen Stufen- oder Trittplattenband,
einer Aussenverkleidung und mindestens einer äusseren auf beiden Seiten die Aussenverkleidung
und die Balustrade verbindenden Sockelabdeckung besteht.
[0002] Bei Fahrtreppen und Personenförderbändern sind zwei Haupttypen von Balustraden gebräuchlich.
Eine ältere Balustraden-Ausführungsvariante weist äussere und innere Verkleidungsteile
auf, welche bis knapp zur Höhe des beweglichen Handlaufes hochgezogen sind und durch
ein Handlauf-Deckprofil, in welchem auch das Führungsprofil für den Handlauf integriert
ist, miteinander verbunden sind. Die inneren auf der Stufenseite angeordneten Verkleidungsplatten
sind dabei im Bereich des Stufen- oder Förderbandes senkrecht angeordnet, während
die darüber liegenden an das Handlauf-Deckprofil anschliessenden Verbindungsplatten
eine leichte Neigung oder konkave oder konvexe Bögen aufweisen können. Eine weitere
neuere Balustraden-Ausführungsvariante weist je eine senkrechte in der Längsrichtung
auf beiden Seiten des Stufen- oder Förderbandes sich erstreckende Glas- oder Sandwichplatte
auf, welche auf der oberen Seite ein Handlauf-Führungsprofil trägt und auf der Unterseite
schraubstockartig eingespannt in einen auf beiden Seiten der Platten die Befestigungsteile
der Platten abdeckenden Balustradensockel mündet. Der Balustradensockel weist eine
äusere, im Querschnitt meist horizontal angeordnete Blech- oder Profilabdeckung und
eine innere im Bereich der Stufe oder des Förderbandes senkrecht und zwischen dem
Stufen band und den vertikalen Platten schräg gegen das Stufenband abfallende Blech-
oder Profilabdeckungen auf.
[0003] Eine Balustrade dieser letzteren Art geht aus der Fig. 1 der deutschen Offenlegungsschrift
DE 3709637 hervor, welche die Erfindung eines Mehrfunktions-Glasscheibenhalters für
eine Fahrtreppenbalustrade offenbart. Diese Fig. 1 zeigt den Querschnitt durch eine
Balustradenseite mit dem erfindungsgemässen Glashalter, mit einer auf der oberen Seite
die Handlaufführung und den Handlauf tragenden Glasscheibe. Auf der unteren Seite
der Glasscheibe decken aussen ein horizontales und innen, auf der Seite der Stufen
ein schräges Abdeckprofil den gegenüber der Stufen-Oberkante höher liegenden Glashalter
ab und bilden zusammen mit einer senkrechten, seitlich neben den Stufen angeordneten
Verkleidung einen auf beiden Seiten der Glasscheibe sich erstreckenden Balustradensockel.
[0004] Ein Nachteil dieser Fahrtreppen-Balustrade liegt darin, dass sie auf beiden Seiten
je einen inneren Sockel und eine innere Sockelabdeckung benötigt, wodurch die Gesamtbreite
der Fahrtreppe bei gleichbleibender Stufenbreite und gleichbleibender Förderkapazität
verhältnismässig gross wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Balustrade für Fahrtreppen oder Personenförderbänder
vorzuschlagen, mittels welcher die Gesamtbreite der Fahrtreppe oder des Personenförderbandes
bei gleichbleibender Stufen- oder Förderbandbreite bzw. bei gleichbleibender Förderkapazität
verkleinert werden kann, welche eine Einsparung an Sockel-Abdeckteilen gestattet und
welche den optischen Gesamteindruck einer leichter wirkenden Fahrtreppe oder eines
leichter wirkenden Personenförderbandes ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im ersten Anspruch gekennzeichnete Erfindung gelöst.
[0007] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass durch die direkte Führung der Stufen oder der Trittplatten an den senkrechten
Balustradenplatten der innere Sockel auf beiden Seiten neben den Stufen oder den Trittplatten
entfällt und dadurch ein Teil der Gesamtbreite des Körpers der Fahrtreppe oder der
Personenförderbandes eingespart werden kann. Durch den Wegfall der inneren Verkleidungsteile
des Balustradensockels tritt gleichzeitig auch eine Verbilligung der Herstellungskosten
ein. Ein weiterer Vorteil liegt auch darin, dass keine gefährlichen Übergänge zwischen
dem senkrechten Sockel und einer inneren, leicht geneigten Sockelabdeckung entstehen
können, wodurch eine mögliche Gefahrenquelle für Einklemmunfälle ausgeschaltet wird.
Ein weiterer Vorteil liegt auch darin, dass durch den Wegfall der inneren Sockelabdeckung
bei den Fahrtreppen das betretbare schräge Stufenband gegenüber der äusseren Sockelabdeckung
höher angeordnet werden kann, wodurch bei Glasbalustraden ein Teil des bewegten Stufenbandes
auch von der Aussenseite der Fahrtreppe her sichtbar wird, nämlich jeweils die Nasenpartie
jeder einzelnen Stufe. Einerseits kann der potentielle Fahrgast dadurch bereits aus
der Ferne die im Betrieb stehende Fahrtreppe und vor allem deren Fahrtrichtung sehen
; anderseits entsteht durch die tiefer gesetzte äussere Balustrade bzw. durch die
Verkleinerung der Höhe des unteren Tragwerkes der optische Eindruck einer leichter
wirkenden Fahrtreppe.
[0008] Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht einer auf ein oberes und auf ein unteres Auflager aufgesetzten
Fahrtreppe,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Fahrtreppe gemäss Schnitt 11-11 in der Fig. 1
und
Fig. 3 eine Einzelheit des Balustradensockels gemäss Ausschnitt ill in der Fig. 2,
in einem grösseren Massstab dargestellt.
[0009] In den Fig. 1, 2 und 3 ist mit 1 die Balustrade einer Fahrtreppe 20 bezeichnet, welche
auf ein oberes Auflager 21 und auf ein unteres Auflager 22 eines Gebäudes aufgesetzt
ist. Jede Balustrade 1 besteht aus einer neben einem umlaufenden Stufen- oder Trittplattenband
15 angeordneten linken Balustradenseite 1.1 und einer rechten Balustradenseite 1.2.
Im dargestellten Beispiel besteht jede Balustradenseit 1.1, 1.2 aus einer senkrecht
angeordneten Balustraden-Platte 2, z.B. in Sicherheitsglas mit einer genügenden Glasdicke,
einem Handlauf-Trägerprofil 3, einer Handlauf-Führung 4 und einem endlos umlaufenden
Handlauf 5. Die Balustraden-Platte 2 ist an einem durch ein Tragblech 8 mit einem
Tragkörper 6 verbundenen, stabilen Trägerprofil 7 durch Schrauben 9 und Muttern 10
festgemacht. Die Köpfe der Schrauben 9 sind in der Balustraden-Platte 2 versenkt angeordnet
und weisen ein der Versenkung angepasstes Unterlagsfutter 28 auf. Das Trägerprofil
7 dient zusätzlich zur Halterung der Handlaufführung 4 im Rücklaufbereich des Handlaufes
5, zurAufnahme einer äusseren Sockelabdeckung 11, als Gegenführung 7.1 für die Kettenrollen
12 einer die einzelnen Stufen 13 miteinander verbindenden Stufenkette 14 und könnte
in einem vorgesehenen Längskanal 7.2 Leuchtkörper und durchscheinende Abdeckelemente
für die Beleuchtung der Balustraden-Platte 2 aufnehmen. Die einzelnen Stufen oder
Trittplatten 13 sind auf beiden Seiten durch eine Gleitführung 25 direkt an der Balustraden-Platte
2 zwischen der linken Balustradenseite 1.1 und der rechten Balustradenseite 1.2 geführt.
Sie sind durch die auf beiden Seiten angeordneten Stufen- oder Trittplattenketten
14 zu einem endlosen Stufen- oder Trittplattenband 15 zusammengefügt, welches um obere
Antriebsräder 16 und um untere Umlenkräder 17 umgelegt ist. Die Kettenrollen 12 der
Stufenkette 14 laufen auf Stützführungen 26, welche gleichzeitig auch Laufrollen 27
der einzelnen Stufen 13 aufnehmen. Im schrägen Teil des betretbaren Vonaufes des Stufen-
oder Trittplattenbandes 15 sind äussere seitliche Balustradensockel 18 mit den Sockelabdeckungen
11 gegenüber dem Stufen-oderTrittplattenband 15 tieferangeordnet, derart, dass die
Stufennasen 19 der Stufen 13 oder die Oberteile der Trittplatte gegenüber der Oberkante
der äusseren Sockelabdeckungen 11 vorstehen und bei der dargestellten Ausführungsvariante
mit Glasbalustraden die Bewegung des Stufen- oder Plattenbandes 15 auch von der Aussenseite
der Fahrtreppe 20 sichtbar wird. Je eine auf beiden Seiten am Tragkörper 6 angebrachte
Aussenverkleidung 23 und eine auf der Unterseite angebrachte Untersichtverkleidung
24 decken den Tragkörper 6 vollständig ab.
[0010] Die Trägerprofile 7 sind durch die Tragbleche 8 am Tragkörper 6 einstellbar befestigt,
so dass sie lehrenhaltig die Balustraden-Platten 2 aufnehmen, welche gleichzeitig
das Stufen- oder Trittplattenband 15 seitlich führen. Die Balustraden-Platten 2 werden
durch Schrauben 9 und Muttern 10 an den Trägerprofilen 7 befestigt, wobei die in der
Balustraden-Platte 2 vorgesehenen Ansenkungen für die Aufnahme der Köpfe der Schrauben
9 durch angepasste Unterlagsfutter 28 beispielsweise in hartem Kunststoff geschützt
werden. Auf beiden Seiten der Stufen 13 oder Trittplatten angebrachte Gleitführungen
25 verhindern, dass die Stufen 13 oder Trittplatten an den Balustraden-Platten 2 streifen.
Der untere abgewinkelte Teil des Trägerprofiles 7 dient als Gegenführung 7.1 für die
Kettenrollen 12, welche die Stufenkette oder die Trittplattenkette 14 auf ihrer endlosen
Umlaufbahn tragen. Die Kettenrollen 12 wälzen sich auf der Stützführung 26 ab, auf
der auch die Laufrollen 27 der Stufen 13 laufen. Der obere abgewinkelte Teil des Trägerprofiles
7 trägt einerseits die äussere Sockelabdeckung 11 und anderseits die Handlaufführung
4 für den Rücklauf des Handlaufes 5 innerhalb des äusseren Balustradensockels 18.
[0011] Damit der Handlauf 5 im Rücklauf mit genügender Distanz parallel an der Basis der
Balustraden-Platte 2 und am Trägerprof
g 7 vorbeigeführt werden kann, ist im Vorlauf auf den Balustraden-Platten 2 ein von
der Plattenachse abweichendes Handlauf-Trägerprofil 3 vorgesehen. Es ist aber ohne
weiteres auch denkbar, anstelle der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Balustraden
1 mit dem von der Plattenachse abweichenden Handlauf-Trägerprofil 3, den Handlauf
5 mit einem symmetrischen Handtauf-Trägerprofil 3 zentrisch auf der Balustraden-Platte
2 zu führen und den Handlauf im Bereich des oberen und des unteren Balustradenkopfes
durch nach aussen gebogene Balustraden-Platten 2 oder Handlauf-Trägerprofile so abzuleiten,
dass der Rücklauf der Handläufe ausserhalb derTrägerprofile 7 und innerhalb des äusseren
Balustradensockels 18 möglich ist, wobei zur Verkleinerung der Reibung eine der nötigen
Handlaufableitung angepasste, nicht dargestellte, Umlenkrollenbatterie erforderlich
wäre. Im oberen abgewinkelten Teil des Trägerprofiles ist mit dem Längskanal 7.2 die
Möglichkeit gegeben, die Balustrade vom äusseren Balustradensockel 18 her zu beleuchten.
Da das Stufenband 15 bei Fahrtreppen 20 bzw. das Trittplattenband bei Personenförderbändem
gegenüber dem äusseren Balustradensockel 18 versetzt angeordnet ist, könnten bei Glasbalustraden
die von aussen sichtbaren Stufennasen 19 bzw. die Oberteile der Trittplatten zusätzlich
angestrahlt und beleuchtet werden. Damit wird dem möglichen Fahrgast noch deutlicher
aus der Distanz angezeigt, in welcher Richtung sich das Stufenband 15 oder das Plattenband
bewegt und welche Richtung er zum Erreichen eines tiefergelegenen oder eines höhergelegenen
Stockwerkes einschlagen muss.
1. Balustrade (1) einer Fahrtreppe (20) oder eines Personenförderbandes, welche aus
einem Tragkörper (6), zwei seitlich einwärts vom Tragkörper (6) angeordneten, als
Glasscheibe ausgebildeten Balustradenseiten (1.1, 1.2) mit je einem beweglichen Handlauf
(5), einem zwischen den Balustradenseiten (1.1, 1.2) endlos umlaufenden, angetriebenen
Stufen- oder Trittplattenband (15), und einer Aussenverkleidung (23) und mindestens
einer äusseren auf beiden Seiten die Aussenverkleidung (23) und die Balustraden (1)
verbindenden Sockelabdeckungen (11) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Balustradenseiten
(1.1, 1.2) senkrecht angeordnete, das Stufen- oder Trittplattenband (15) seitlich
führende Balustraden-Platten (2) aufweist, und der Abstand zwischen den Balustraden-Platten
(2) nur geringfügig grösser ist als die Breite der Stufen (13) oder dertrittplatten,
und dass das Stufen- oder Trittplattenband (15) im betretbaren Vorlauf gegenüber der
äusseren Sockelbadeckung (11) vorstehend angeordnet ist.
2. Balustrade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Balustraden-Platte
(2) an einem am Tragkörper (6) angeordneten, die äussere Sockelabdeckung (11) tragenden,
im Rücklauf eine Handlauf-Führung (4) aufnehmenden und eine obere Gegenführung (7.1)
der Kettenrollen (12) des Stufen- oder Förderbandes bildenden Trägerprofil (7) befestigt
ist.
3. Balustrade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerprofil (7) einen
Berleuchtungskörper und durchscheinende Abdeckelemente aufnehmenden Längskanal (7.2)
aufweist.
4. Balustrade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Balustraden-Platte
(2) ein den Handlauf (5) seitlich aus der durch die vertikale Mittelachse der Balustraden-Platten
(2) bestimmten Ebene in eine zu dieser parallelen Bewegungsebene verschiebendes, auskragendes
Handlauf-Trägerprofil (3) angeordnet ist.
5. Balustrade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Balustraden-Platte
(2) ein den Handlauf (5) im Vorlauf in der durch die vertikale Mittelachse der Balustraden-Platten
bestimmten Ebene tragendes Handlauf-Trägerprofil (3) angeordnet ist, und dass an der
oberen und an der unteren Handlauf-Umlenkstelle ein den Handlauf in eine seitlich
verschobene parallele Rücklaufebene bringbares Umlenkmittel angeordnet ist.
6. Balustrade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkmittel eine
konvexe, nach aussen gebogene, eine Umlenkrundung und eine Umlenkrollenbatterie aufweisende
Balustraden-Platte 2 ist.
7. Balustrade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkmittel ein eine
Umlenkrollenbatterie aufweisendes Handlauf-Trägerprofil ist.
1. Balustrade (1) of an escalator (20) or a moving walkway and consisting of a carrying
body (6), two balustrade sides (1.1, 1.2), which are constructed as glass panes and
arranged laterally inwards of the carrying body (6) and each with a respective handrail
(5), a driven step or tread plate belt (15) circulating endlessly between the balustrade
sides (1.1,1.2), and an outer cladding (23) and at least one outer pedestal cover
(11) connecting the outer cladding (23) and the balustrades (1) at both sides, characterised
thereby, that the balustrade sides (1.1, 1.2) display vertically arranged balustrade
plates (2) guiding the step or tread plate belt (15) laterally and the spacing between
the balustrade plates (2) is only slightly greater than the width of the steps (13)
or of the tread plates and that the step or tread plate belt (15) is arranged to be
projecting in the accessible forward run relative to the outer pedestal cover (11).
2. Balustrade according to claim 1, characterised thereby, that the balustrade plate
(2) is fastened at a carrier profile member (7), which is arranged at the carrying
body (6), carries the outer pedestal cover (11), receives a handrail guide (4) in
the return run and which forms an upper counterguide (7.1) of the chain rollers (12)
of the step or conveyor belt.
3. Balustrade according to claim 2, characterised thereby, that the carrier profile
member (7) displays an illuminating body and a longitudinal channel (7.2) receiving
transparent covering elements.
4. Balustrade according to claim 1. characterised thereby, that a jutting-out handrail
carrier profile member (3) is arranged on the balustrade plate (2) and displaces the
handrail (5) laterally out of the plane determined by the vertical centre line or
the balustrade plates (2) into a plane of movement of parallel to the first-mentioned
plane.
5. Balustrade according to claim 1, characterised thereby, that a handrail carrier
profile member (3) is arranged on the balustrade plate (2) and carries the handrail
(5) in the plane determined by the vertical centre line of the balustrade plates (2)
and that deflecting means, capable of bringing the handrail into a laterally displaced
parallel return run plane, is arranged at the upper and at the lower handrail deflection
point.
6. Balustrade according to claim 5, characterised thereby, that the deflecting means
is a convex, outwardly arcuate balustrade plate (2) displaying a deflecting curvature
and a battery of deflecting rollers.
7. Balustrade according to claim 5, characterised thereby, that the deflecting means
is a handrail carrier profile member displaying a battery of deflecting rollers.
1. Balustrade (1 ) d'un escalier roulant (20) ou d'un transporteur à bande pour personnes,
formé d'un organe porteur (6), de deux côtés de balustrade (1.1, 1.2) disposés latéralement,
vers l'intérieur de l'organe porteur (6), conçus comme des vitres et comportant chacun
une main courante mobile (5), d'une bande de marches ou de marchepieds (15) sans fin
entraînée entre les côtés de balustrade (1.1, 1.2) suivant un mouvement rotatif, d'un
revêtement extérieur (23) et d'au moins un recouvrement de socle extérieur (11), reliant
des deux côtés le revêtement extérieur (23) et les balustrades (1), caractérisée en
ce que les côtés de la balustrade (1.1,1.2) possèdent des plaques de balustrade (2)
disposées à la verticale et guidant latéralement la bande de marches ou de marchepieds
(15), en ce que l'écartement entre les plaques de balustrade (2) n'est que légèrement
supérieur à la largeur des marches (13) ou des marchepieds, et en ce que la bande
de marches ou de marchepieds (15), en fonctionnement avant avec utilisateur, dépasse
par rapport au recouvrement de socle extérieur (11).
2. Balustrade selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de balustrade
(2) est fixée à un profilé de support (7) qui est disposé au niveau de l'organe porteur
(6), qui porte le recouvrement de socle extérieur (11), qui reçoit, au retour, un
guidage de main courante (4), et qui définit un contre-appui supérieur (7.1) des galets
de chaîne (12) de la bande de marches ou du transporteur à bande.
3. Balustrade selon la revendication 2, caractérisée en ce que le profilé de support
(7) possède un canal longitudinal (7.2) recevant des appareils d'éclairage et des
éléments de recouvrement translucides.
4. Balustrade selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est prévu, sur la
plaque de balustrade (2), un profilé de support de main courante (3) faisant saillie
et déplaçant la main courante (5) latéralement, à partir du plan défini par l'axe
médian vertical des plaques de balustrade (2), dans un plan de déplacement parallèle
à celui-ci.
5. Balustrade selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est prévu, sur la
plaque de balustrade (2), un profilé de support de main courante (3) portant la main
courante (5) dans le plan défini par l'axe médian vertical des plaques de balustrade,
en fonctionnement avant, et en ce qu'il est prévu, aux points de renvoi supérieur
et inférieur de la main courante, un moyen de renvoi apte à amener la main courante
dans un plan de retour parallèle, décalé latéralement.
6. Balustrade selon la revendication 5, caractérisée en ce que le moyen de renvoi
est une plaque de balustrade 2 convexe, courbée vers l'extérieur et possédant une
partie arrondie de renvoi et un ensemble de poulies de renvoi.
7. Balustrade selon la revendication 5, caractérisée en ce que le moyen de renvoi
est un profilé de support de main courante possédant un ensemble de poulies de renvoi.

