[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Etikettenspender für mittels einer Nähmaschine an
ein Nähgut anzunähende Etiketten, der aufweist:
(a) eine Halterung für eine Etikettenband-Vorratstrommel;
(b) einen Elektromotor zum abschnittsweisen Vorschieben des Etikettenbands;
(c) einen Lichtsensor zum Erfassen von Lesemarken auf dem Etikettenband, der den Betrieb
des Elektromotors beeinflußt;
(d) ein Messer zum Abschneiden jeweils eines Etiketts von dem Etikettenband; und
(e) eine Klemmeinrichtung zum klemmenden Halten des jeweiligen Etiketts,
gekennzeichnet durch
(f) einen als Schrittmotor ausgebildeten Elektromotor;
(g) eine elektronische Steurung für den Schrittmotor, die mit für die jeweils anzunähenden
Etiketten spezifischen Einstelldaten programmierbar ist und an die der Lichtsensor
angeschlossen ist; und
(h) eine greifende Zuführeinrichtung, mit der das jeweilige, beim Abscheiden Klemmend
gehaltene Etikett zu der Nähmaschine zum Annähen an das Nähgut überführbar ist.
[0002] Ein Etikettenspender mit den im vorstehenden Absatz genannten Merkmalen (a) bis (e)
ist aus dem Dokument GB-A-1 228 843 bekannt. In diesem Dokument ist nicht beschrieben,
daß dieser Etikettenspender auf Etiketten unterschiedlicher Länge einstellbar wäre
und wie eine derartige Einstellung vorgenommen werden könnte. Der bekannte Etikettenspender
stellt das jeweilige Etikett für ein leichtes, manuelles Ergreifen bereit; von dort
muß eine Bedienungsperson das betreffende Etikett entnehmen und von Hand zu der Annähstelle
in der Nähmaschine transferieren.
[0003] Bei einem weiteren bekannten Etikettenspender für Nähmaschinen wird das Etikettenband
mittels eines Asynchronmotors, der mit einer Bremse ausgestattet ist, abschnittsweise
vorgeschoben. Ein Lichtsensor erfaßt Lesemarken auf dem Etikettenband und steuert
aufgrund dessen den Betrieb des Asynchronmotors sowie das Abschneidmesser. Wenn von
einer Art von Etiketten auf eine andere Art von Etiketten, insbesondere Etiketten
mit anderer Länge, übergegangen wird, müssen mechanische Anschläge des Etikettenspenders
und die Position des Lichtsensors längs des Etikettenbands mühsam und genau neu eingestellt
werden. Außerdem besteht keine völlige Sicherheit, daß die Etiketten nicht verkanten
oder verrutschen.
[0004] Auf dem Fachgebiet der Anbringung von Etiketten auf Dosen, Flaschen oder anderen
Verpackungsbehältern ist eine Etikettiermaschine bekannt, die einen elektronisch gesteuerten
Schrittmotor für die Bewegungen eines Etikettenbands aufweist (EP-A-0 109 266).
[0005] Aus dem Dokument US-A-3 792 672 ist eine Vorrichtung zum Bereitstellen mehrfach gefalzter
Saumabschlußstücke bekannt. Die Saumabschlußstücke werden zum Falzen mit zwei Fingerpaaren
gegriffen und anschließend mittels dieser Fingerpaare ein Stück vorgeschoben, um sie
in Nähposition zum Annähen an eine Textilie zu bringen.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Etikettenspender ist keine Neueinstellung beim Übergang
auf andere Etiketten erforderlich. Der Lichtsensor kann fest angeordnet sein, insbesondere
in einem festen Abstand von der Messerkante. Die funktionserforderlichen Daten für
die jeweils zu verarbeitenden Etiketten können in die elektronische Steuerung einprogrammiert
werden. Dabei handelt es sich vorzugsweise um Daten hinsichtlich der Etikettenlänge
und der Position der Lesemarke auf den Etiketten. Das Vorschieben des Etikettenbands
erfolgt durch den elektronisch gesteuerten Schrittmotor genauer als durch den Asynchronmotor
mit Bremse. Die Etiketten können schneller und zuverlässiger verarbeitet werden.
[0007] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben und
werden weiter unten genauer erläutert.
[0008] Vorzugsweise ist der Etikettenspender so ausgebildet, daß er wahlweise sowohl ungefalzte
Etiketten als auch gefalzte Etiketten zum Annähen an Nähgut bereitstellen kann. Im
letzgenannten Fall kann man die Klemmvorrichtung, mit der ggf. eine Blaseinheit zusammenarbeitet,
auch als Falzeinrichtung bezeichnen.
[0009] Die elektronische Steuerung ist vorzugsweise derart programmierbar, daß sie nicht
nur den Schrittmotor sondern auch weitere Funktionen steuert, insbesondere die Klemmvorrichtung
bzw. Falzeinrichtung, ggf. die Blaseinheit, das Abschneidmesser etc. Mittels des erfindungsgemäßen
Etikettenspenders lassen sich die Etiketten unabhängig von ihrer Länge ohne Gefahr
des Verrutschens oder Verkantens immer genau mittig falzen.
[0010] Der Vorschub von Etiketten mit Hilfe des Schrittmotors und das Falzen der Etiketten
sind gleichzeitig durchführbar. Ob dabei die Beschriftung der Etiketten dem Nähgut
zugewandt oder abgewandt sein soll, spielt keine Rolle.
[0011] Die Erfindung wird beispielsweise anhand einer bevorzugten Ausführungsform gemäß
der Zeichnung näher erläutert.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1
- Gesamtansicht eines an einer Nähmaschine angebrachten Etikettenspenders gemäß der
Erfindung,
- Fig. 2
- schematisch einen Längsschnitt durch die Falzeinrichtung des Etikettenspenders nach
Fig. 1 in der in Fig. 3 angedeuteten Schnittebene A-A,
- Fig. 3
- eine Einzelheit der Falzeinrichtung gemäß der Fig. 2 und
- Fig. 4
- schematische Darstellung der Arbeitsweise der Falzeinrichtung gemäß der Fig. 2 in
sechs Schritten a - f.
[0013] In der Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Etikettenspender 1 mittels eines mehrere
Freiheitsgrade aufweisenden Gestells 2 unmittelbar an der Rückseite einer Nähmaschine
N angeordnet. An der Vorderseite der Nähmaschine N befindet sich eine bekannte, durch
einen Schwenkantrieb A
s betätigbare Zuführvorrichtung Z. Diese führt der Nähmaschine N die vom Etikettenspender
1 bereitgestellten Etiketten in einer für das Einnähen in das jeweilige Nähgut geeigneten
Lage zu. Im Gehäuse 3 des Etikettenspenders 1 ist ein elektrischer Schrittmotor 4
vorgesehen, der zum Vorschieben eines von einer außerhalb des Gehäuses 3 angeordneten
Vorratstrommel 5 zulaufenden Etikettenbandes 6 über einen Treibriemen 7 Transportrollen
8, 9 antreibt.
[0014] Die zum korrekten Etikettenvorschub erforderlichen Einstelldaten, nämlich die Länge
der verwendeten Etiketten und der Abstand der darauf vorgesehenen Lesemarken von der
Vorderkante der Etiketten werden einer programmierbaren, elektronischen Steuerung
vorgegeben. Diese kann entweder ebenfalls im Gehäuse 3 oder außerhalb des Etikettenspenders
1 untergebracht sein, wie mit Bezugszeichen 17 angedeutet.
[0015] Zur Erfassung der Lesemarken dient ein ortsfest im Gehäuse 3 gelagerter Lichtsensor
10 an sich bekannter Art. Im Bereich der rechtsseitigen, unteren Ecke des Gehäuses
3 ist ferner eine Falzeinrichtung 11 in Figur 1 angedeutet (vgl. auch Fig. 2), in
der die Etiketten, die gemäß den programmierten Einstelldaten durch die Transportrollen
8, 9 zudosiert werden, unter Umständen nach vollzogenem Falzen, durch ein Messer 12
vom Etikettenband 6 abgeschnitten und sodann an den bereitstehenden Greifern G
z der Zuführvorrichtung Z übertragen werden. Der Lesestrahl des Lichtsensors 10 ist
in einem festen Abstand a von der Schneide des Messers 12 fixiert.
[0016] Dank der erfindungsgemäßen Anordnung können die zeitaufwendige Einstellerei von Anschlägen
zur Vorgabe geänderter Etikettenlänge und eine exakte Ausrichtung des Lichtsensors
10 auf eine neue Lesemarke jeweils vor Verwendung andersartiger Etiketten entfallen.
Obwohl die Lesemarke durch den Lichtsensor 10 bereits während des Etikettentransportes
abgetastet wird, läßt die Steuerung zunächst den programmierten Vorschub zurücklegen
und veranlaßt sodann selbsttätig die Durchführung der notwendigen weiteren Funktionsschritte.
[0017] Eine nochmalige, vergrößerte Darstellung der Falzeinrichtung 11 ist aus der Fig.
2 ersichtlich. Unter dem Messer 12 befindet sich im Innern der Falzeinrichtung 11
eine pneumatische Blaseinheit 14. Messer 12 und Blaseinheit 14 sind von einer Klemmvorrichtung
15 umschlossen. Die Klemmvorrichtung 15 weist eine anhand eines zweifach abgewinkelten
Armes 15.1 fest mit dem Gehäuse 3 verbundene, obere Klemmbacke 15.2 und eine bewegliche,
untere Klemmbacke 15.3 auf, die mittels eines einfach abgewinkelten Armes 15.4 exzentrisch
drehbar einem Drehantrieb 16 angelenkt ist. Zur Führung der Kreiselbewegung der unteren
Klemmbacke 15.3 beim Betrieb ist ferner der angelenkte Schenkel des einfach abgewinkelten
Armes 15.4 mit einer Bohrung 15.5 ausgebildet, in der der eine Endabschnitt einer
Führungsstange 15.6 verfahrbar aufgenommen ist. Der mit einem größeren Durchmesser
ausgestaltete andere Endabschnitt der Führungsstange 15.6 ist am Gehäuse 3 schwenkbar
gelagert. Die pneumatische Blaseinheit 14 weist die Form eines ebenfalls abgewinkelten
Flachkanals und an ihrem sich etwa bis zur Höhe des zulaufenden Etikettenbandes erstreckenden
Ende eine Mehrzahl in die Vorschubrichtung des Etikettenbandes 6 ausgerichteter Düsenöffnungen
14.1 auf (vgl. auch Fig. 3). Das Messer 12 ist in für sich bekannter Weise an einer
Welle befestigt, die parallel zur Zeichnungsebene verlaufend angeordnet und daher
in der Fig. 2 nicht sichtbar ist. Die Schwenkbewegung des Messers 12 wird dann mit
Hilfe eines einfachen Druckzylinders über einen Hebel betätigt, die in der Fig. 2
ebenfalls nicht sichtbar sind.
[0018] Gegenüber der Klemmvorrichtung 15 sind in der Fig. 2 die Umrisse der Zangenbacken
des Greifers G der Zuführvorrichtung Z mittels gestrichelter Linien augedeutet.
[0019] Die Wirkungsweise der Falzeinrichtung 11 wird anhand der Fig. 4 erläutert, die außer
der in Frage stehenden Einrichtung lediglich die beiden Transportrollen 8, 9, das
zwischen diesen zulaufende Etikettenband 6 und die Wirkungslinie des Messers 12 darstellt.
Vor Betriebsbeginn liegt die Vorderkante eines Etiketts auf der Höhe der Messerschneide,
und die Klemmvorrichtung 15 ist bei ausgefahrener Lage der Führungsstange 15.6 geschlossen.
Die ersten drei Bilder a bis c zeigen den nach der Inbetriebnahme der Falzeinrichtung
11 anlaufenden Transport des Etikettenbandes 6. Zunächst erfolgt ein Vorschub des
Etikettenbandes 6 um einen bestimmten Teilabschnitt der vorprogrammierten Gesamtstrecke
als ein erster Arbeitsschritt, gegen dessen Ende sich die Klemmvorrichtung 15 infolge
der nach unten einsetzenden Kreiselbewegung der beweglichen, unteren Klemmbacke 15.3
zu öffnen beginnt (vgl. Bild a). Im Verlaufe eines nachfolgenden zweiten Arbeitsschrittes
wird das Etikettenband 6 um einen weiteren Teilabschnitt der erforderlichen Gesamtstrecke
vorgeschoben, und gleichzeitig weitet sich auch die Öffnung zwischen den Klemmbacken
15.2, 15.3 der Klemmvorrichtung 15 weiter auf (vgl. Bild b). Die Führungsstange 15.6
der beweglichen Klemmbacke 15.3 bleibt während der beschriebenen beiden Arbeitsschritte
gemäß den Bildern a und b im wesentlichen in ihrer ausgefahrenen Position. Dies ändert
sich mit dem dritten Arbeitsschritt nach dem Bild c dahingehend, daß sich die bewegliche,
untere Klemmbacke 15.3 unter Einfahren der Führungsstange 15.6 in ihre Bohrung 15.5
an die zugewandte Seitenfläche der pneumatischen Blaseinheit 14 anlegt und dadurch
der daran überhängende Vorderabschnitt eines Etiketts zwischen diesen beiden Teilen
eingeklemmt wird.
[0020] Wenn das Falzen des eingeklemmten Etiketts erforderlich ist, wird in einem vierten
Arbeitsschritt bei unverändert eingefahrenem Zustand der Führungsstange 15.6 aus jeder
der Düsenöffnungen 14.1 je ein Luftstrahl gegen das diese Öffnungen 14.1 umspannende
Etikett gerichtet und gleichzeitig das Etikettenband 6 vorgeschoben (vgl. Bild d).
Durch dieses Vorgehen kann ein Etikett unabhängig von seiner Länge immer genau in
der Mitte gefaltet werden.
[0021] Im nachfolgenden fünften Arbeitsschritt wird die Klemmvorrichtung 15 geschlossen,
indem sich die untere, bewegliche Klemmbacke 15.3 unter gleichzeitigem Wiedereinfahren
der Führungsstange 15.6 in ihre Bohrung 15.5 an die feststehende, obere Klemmbacke
15.2 anlegt. Dadurch wird das gefalzte Etikett zwecks Abtrennung vom Etikettenband
6 mittels des Messers 12 festgehalten. Zugleich dringt der aus der Klemmvorrichtung
15 ragende Vorderteil des gefalzten Etiketts in den bereitstehenden Greifer G
z der Zuführvorrichtung Z hinein (vgl. Bild e).
[0022] In einem sechsten Arbeitsschritt schließt der Greifer G und nimmt das gefalzte Etikett
aus der sich zu öffnen beginnenden Klemmvorrichtung 15. Es kann ein neuer Arbeitszyklus
anlaufen (vgl. Bild f).
[0023] Der Etikettenspender gemäß der Erfindung gestattet eine Bereitstellung von Etiketten
für das Einnähen in das Nähgut in allen drei möglichen Nähpositionen, nämlich mit
dem Nähgut zu- oder abgewandter Beschriftung oder in gefaltetem Zustand.
[0024] Falls kein Falzen erforderlich ist, wird das über die Blaseinheit 14 vorgeschobene
Etikett nach dem Einklemmen gemäß Bild c durch das Messer 12 vom Etikettenband 6 abgetrennt
und anschließend durch Anblasen aus den Düsenöffnungen 14.1 unter Umkehrung seiner
beiden Seiten an den Greifer G
z weiterbefördert.
1. Etikettenspender (1) für mittels einer Nähmaschine (N) an ein Nähgut anzunähende Etiketten,
der aufweist:
(a) eine Halterung für eine Etikettenband-Vorratstrommel (5);
(b) einen Elektromotor (4) zum abschnittsweisen Vorschieben des Etikettenbands (6);
(c) einen Lichtsensor (10) zum Erfassen von Lesemarken auf dem Etikettenband (6),
der den Betrieb des Elektromotors (4) beeinflußt;
(d) ein Messer (12) zum Abschneiden jeweils eines Etiketts von dem Etikettenband;
und
(e) eine Klemmeinrichtung (15) zum klemmenden Halten des jeweiligen Etiketts,
gekennzeichnet durch
(f) einen als Schrittmotor (4) ausgebildeten Elektromotor;
(g) eine elektronische Steuerung (17) für den Schrittmotor (4), die mit für die jeweils
anzunähenden Etiketten spezifischen Einstelldaten programmierbar ist und an die der
Lichtsensor (10) angeschlossen ist; und
(h) eine greifende Zuführeinrichtung (Z), mit der das jeweilige, beim Abschneiden
klemmend gehaltene Etikett zu der Nähmaschine (N) zum Annähen an das Nähgut überführbar
ist.
2. Etikettenspender nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß er eine Falzeinrichtung (11) zum Falzen des jeweiligen Etiketts aufweist.
3. Etikettenspender nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
eine pneumatische Blaseinheit (14) mit einer Mehrzahl von in Vorschubrichtung der
Etiketten ausgerichteten Düsenöffnungen (14.1) zum Blasen von Luftstrahlen gegen die
mit ihrem einen Endbereich eingeklemmten Etiketten.
4. Etikettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmeinrichtung (15) eine feststehende obere Klemmbacke (15.2) und eine bewegbare,
an einem Winkelarm (15.4) angebrachte, untere Klemmbacke (15.3) aufweist, und daß
ein Drehantrieb (16) mit Exzenter für die Winkelarmbewegungen vorgesehen ist.
5. Etikettenspender nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den Winkelarm (15.4) eine Führungsstange (15.6) vorgesehen ist, die mit einem
Ende schwenkbar an dem Gehäuse (3) des Etikettenspenders (1) befestigt ist und sich
mit dem anderen Ende längsverschieblich in eine Bohrung (15.6) des Winkelarms (15.4)
erstreckt.
6. Etikettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß er für ein wahlweises Bereitstellen von gefalzten und von ungefalzten Etiketten
ausgebildet ist.
7. Etikettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß er für ein wahlweises Bereitstellen von Etiketten mit dem Nähgut zugewandter Beschriftung,
von Etiketten mit dem Nähgut abgewandter Beschriftung, und von gefalzten Etiketten
ausgebildet ist.
1. A label dispenser (1) for labels to be sewn on to a sewing material by means of a
sewing machine (N), which comprises:
(a) a mounting for a label tape supply reel (5);
(b) an electric motor (4) for advancing the label tape (6) in sections;
(c) an optical sensor (10), which influences the operation of the electric motor (4),
for detecting read marks on the label tape (6);
(d) a cutter (12) for cutting off one label each time from the label tape; and
(e) a clamping device (15) for holding the particular label clamped,
characterised by
(f) an electric motor constructed as a step motor (4);
(g) an electronic control system (17) for the step motor (4), which control system
can be programmed with the specific setting data for the particular labels to be sewn
on and to which the optical sensor (10) is connected; and
(h) a gripping feeder device (Z), by means of which each label, which is held clamped
when being cut off, can be transferred to the sewing machine (N) for sewing on to
the sewing material.
2. A label dispenser according to claim 1, characterised in that it has a fold device
(11) for folding each label.
3. A label dispenser according to claims 1 or 2, characterised by a pneumatic blowing
unit (14) with a multiplicity of nozzle openings (14.1) aligned in the direction of
advance of the labels for blowing air jets against the labels which are clamped at
one of their end regions.
4. A label dispenser according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the
clamping device (15) has a fixed upper clamping jaw (15.2) and a movable lower clamping
jaw (15.3) fastened to an angle arm (15.4), and that a rotary drive (16) is provided,
with an eccentric for moving the angle arm.
5. A label dispenser according to claim 4, characterised in that a guide rod (15.6) is
provided for the angle arm (15.4), which guide rod has one end pivotally fastened
to the housing (3) of the label dispenser (1), and the other end of which extends
longitudinally movably into a bore (15.5) in the angle arm (15.4).
6. A label dispenser according to any one of claims 1 to 5, characterised in that it
is constructed for the supply of folded or of unfolded labels, according to choice.
7. A label dispenser according to any one of claims 1 to 5, characterised in that it
is constructed for the supply of labels with the inscription facing the sewing material,
of labels with the inscription away from the sewing material, or of folded labels,
according to choice.
1. Distributeur d'étiquettes (1) pour étiquettes à coudre sur un ouvrage, au moyen d'une
machine à coudre (N) et présentant :
(a) une fixation pour un tambour de réserve de bande à étiquettes (5);
(b) un moteur électrique (4) destiné à faire avancer pas à pas la bande à étiquettes
(6);
(c) un photo-capteur (10) destiné à lire des marques de lecture apportées sur la bande
à étiquettes (6) et influençant le fonctionnement du moteur électrique (4);
(d) une lame (12) destinée à découper chaque fois une étiquette de la bande à étiquettes;
(e) un dispositif de serrage (15) destiné à maintenir avec serrage l'étiquette spécifique;
caractérisé par :
(f) un moteur électrique réalisé en moteur pas à pas (4);
(g) une commande électronique (17) pour le moteur pas à pas (4), programmable avec
des données de réglage spécifiques à l'étiquette devant chaque fois être cousue et
à laquelle le photo-capteur (10) est raccordé; et
(h) un dispositif d'amenée Z, agissant par préhension, à l'aide duquel l'étiquette
spécifique, maintenue avec serrage lors du découpage, est susceptible d'être transférée
à la machine à coudre (N) en vue d'y être cousue sur l'ouvrage;
2. Distributeur d'étiquettes selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il présente
un dispositif de pliage (11) destiné à plier l'étiquette spécifique.
3. Distributeur d'étiquettes selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un ensemble
de soufflage (14) pneumatique avec une pluralité d'ouvertures de buse (14.1) orientées
dans le sens de l'avancement des étiquettes, en vue de souffler des jets d'air vers
les étiquettes enserrées par une de leurs zones d'extrémité.
4. Distributeur d'étiquettes selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le dispositif de serrage (15) présente une mâchoire de serrage supérieure (15.2)
fixe et une mâchoire de serrage inférieure (15.3) déplaçable, montée sur un bras coudé
(15.4), et en ce qu'un entraînement tournant (16) est pourvu d'un excentrique pour
provoquer les déplacements du bras coudé.
5. Distributeur d'étiquettes selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'est prévue,
pour le bras coudé (15.4), une tige de guidage (15.6) fixée de façon pivotante par
une extrémité sur le carter (3) du distributeur d'étiquettes (1) et s'étendant par
l'autre extrémité, de façon déplaçable longitudinalement, dans un alésage (15.6) du
bras coudé (15.4).
6. Distributeur d'étiquettes selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
qu'il est réalisé pour une mise à disposition sélectionnée d'étiquettes pliées et
non pliées.
7. Distributeur d'étiquettes selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
qu'il est réalisé pour une mise à disposition sélectionnée d'étiquettes avec une écriture
tournée vers l'ouvrage, d'étiquettes avec une écriture placée à l'opposé de l'ouvrage
et d'étiquettes pliées.