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EP 0 351 356 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
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Anmeldetag: 09.06.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65H 39/11 |
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Sortiereinrichtung
Sorting apparatus
Dispositif de triage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
11.07.1988 CH 2641/88
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.1990 Patentblatt 1990/03 |
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Patentinhaber: MÜLLER MARTINI VERSAND-SYSTEME AG |
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CH-8031 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- Maier, Willy
CH-8032 Kloten (CH)
- Bachmann, Thomas
CH-8055 Zürich (CH)
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| (74) |
Vertreter: Groner, Manfred et al |
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Isler & Pedrazzini AG,
Patentanwälte,
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 259 829 GB-A- 2 185 465 US-A- 3 941 369
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CH-A- 677 100 US-A- 3 774 902
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sortiereinrichtung nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Patentanspruchs 1.
[0002] Eine Sortiereinrichtung dieser Art ist durch die US-A-3,941,369 bekannt geworden.
Diese weist eine Transportvorrichtung für die zu sortierenden Produkte und einen Sortierwagen
auf. Wird der Sortierwagen entlang von Einlegeflächen nach unten bewegt, so wird zwangsläufig
jedes Fach mit jeweils einem unter dem Fach angeordneten Hebel angehoben, um die Einlegeöffnung
zu vergrössern. Bei einem Plattentransporteur nach der CHA-677 100 am 15.04.91 veröffentlicht
wäre dieses Anheben jedes Faches ungünstig, da bei jedem Durchgang des Sortierwagens
die darin abgelegten empfindlichen Druckplatten bewegt würden. Da nur ein Sortierwagen
vorhanden und möglich ist, müssen bei dieser Sortiereinrichtung sämtliche Fächer mit
einem einzigen Sortierwagen bedient werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sortiereinrichtung der genannten Gattung
zu schaffen, die auch mehrere Sortierwagen aufweisen kann und somit eine schnellere
Beschickung der Fächer möglich ist. Sie soll sich auch für empfindliche Druckplatten
eignen, die somit im sortierten und abgelegten Zustand möglichst wenig bewegt werden.
Die Aufgabe ist durch die Erfindung gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0004] Die in die Sortiereinrichtung abgegebenen Druckprodukte können vertikal von oben
nach unten in die Fächer gefördert werden, wobei sie auf ihrem Förderweg nie stillstehen
und damit eine sehr schnelle Beschickung der Fächer möglich ist. Wesentlich ist, dass
die Fächer in freier Reihenfolge beschickt werden können, d.h. es kann in jedem Fall
das oberste leere Fach berücksichtigt werden. Der Förderweg der Druckplatten kann
somit optimal kurz gehalten werden. Es können auch zwei und mehr Druckplatten in einem
Fach abgelegt werden. Dies ergibt dann eine Verdoppelung der Anzahl lagerbarer Druckplatten.
[0005] Nach einer Weiterbildung weist die zur Förderung der Druckplatten vorgesehene Transportvorrichtung
wenigstens eine Führungsschiene mit Vakuumöffnungen auf, an welche die stehend bewegten
Druckplatten mit geringem Druck gezogen werden, was eine die Druckplatten besonders
schonende Behandlung und sichere Beschickung der Fächer ermöglicht.
[0006] Der Abstand zwischen den Tablaren kann optimal kurz gewählt werden, wenn der Sortierwagen
Mittel aufweist, mit denen beim gewählten Fach das obere Tablar verschwenkt und dadurch
die Einführöffnung vergrössert wird.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- in schematisierter Darstellung eine Ansicht der Sortiereinrichtung,
- Fig. 1b
- eine Teilansicht der Transportvorrichtung zur Förderung der Druckplatten,
- Fig. 2a-2c
- Teilansichten der Sortiervorrichtung,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Tablars und
- Fig. 4
- eine weitere Ausführung der Sortiereinrichtung, wobei aus Darstellungsgründen für
die Erfindung unwesentliche Teile weggelassen sind.
[0008] An einem Gestell 30 sind mehrere Tablare oder Fächer 3 übereinander angeordnet, die
geneigt und parallel zueinander sind. Jedes Fach 3 ist oben über eine Einführöffnung
31 zugänglich und kann unten über eine Entnahmeöffnung 32 geleert werden. Der Abstand
zwischen zwei Fächern 3 ist so gewählt, dass darin wenigstens eine Druckplatte 1 eingelagert
werden kann. Mit einer weiter unten näher erläuterten Transportvorrichtung 6 werden
die Druckplatten 1 von oben nach unten an Oeffnungen 31 entlang bewegt.
[0009] Zwischen den Fächern 3 und der Transportvorrichtung 6 ist wenigstens ein Sortierwagen
2 angeordnet, der mit einem von einem Motor 7 angetriebenen Antriebsorgan 5 nach oben
und nach unten bewegt werden kann. Mit einer hier nicht gezeigten Steuervorrichtung
kann der Sortierwagen 2 zu einem gewünschten Fach 3 bewegt werden. Sind viele, beispielsweise
fünfundvierzig Fächer 3 vorhanden, sind vorzugsweise mehrere Sortierwagen 2 vorgesehen.
Beispielsweise sind bei der Ausführung nach Fig. 4 drei Sortierwagen vorgesehen. Diese
sind fest untereinander verbunden und jeder Sortierwagen bedient eine Anzahl Fächer,
beispielsweise der oberste Sortierwagen fünfzehn Fächer und der zweite Sortierwagen
die nachfolgenden fünfzehn Fächer. Die untersten fünfzehn Fächer werden entsprechend
durch den untersten Sortierwagen bedient. Dies ist bei beiden Ausführungsbeispielen
möglich.
[0010] Der Sortierwagen 2 ist mit einer Klappe 2′ ausgerüstet, die in zwei Stellungen geschaltet
werden kann. In der einen, hier gezeigten Stellung wird eine von oben nach unten bewegte
Druckplatte 1 von der Transportvorrichtung 6 abgelöst und in das angesteuerte Fach
3 geleitet. Wie die Fig. 1b deutlich zeigt, stehen die Druckplatten 1 nach oben heraushebbar
auf Plattenhaltern 22, die an Taktketten 21 befestigt sind. Die Klappe 2′ greift mit
ihrem oberen Rand in der gezeigten Stellung hinter die Druckplatte 1. Damit die Druckplatte
1 bei ihrem Transport nach unten vertikal steht und oben nicht nach vorne fällt, weisen
die Führungsschienen 51 Oeffnungen 52 auf, die mit einer Vakuumpumpe 7 verbunden sind.
Neben den in einer Reihe angeordneten Oeffnungen 52 laufen mit der Geschwindigkeit
der Taktketten 21 geführte Bänder 24, zwischen denen die Oeffnungen 23 freiliegen.
Wird die Vakuumpumpe 8 in Betrieb gesetzt, so werden die Druckplatten 1 flächig an
die Bänder 24 gepresst. So können die Druckplatten 1 ohne Reibung an den Führungsschienen
51 entlang nach unten bewegt werden.
[0011] Sobald eine Druckplatte 1 mit ihrem unteren Rand auf der Klappe 2′ auftritt, wird
sie aus den Plattenhaltern 22 herausgehoben und wie in Fig. 1a gezeigt, in das vorgesehene
Fach 3 umgelenkt und hierbei von den Bändern 24 abgezogen. Etwa gleichzeitig wird
die entsprechende Einführöffnung 31 wie in den Fig. 2a - 2c gezeigt vergrössert. Hierzu
ist jedes Fach 3 an seinem unteren Rand mittels Lagerzapfen 14 in Ausnehmungen 26
eines Trägers 27 verschwenkbar gelagert. Am oberen Rand sind jeweils ebenfalls zwei
seitlich vorstehende Zapfen 13 angebracht, die in Ausnehmungen 28 an weiteren Trägern
29 aufliegen. Der Sortierwagen 2 bzw. jeder Sortierwagen weist an einer Platte 11
einen oder mehrere Stössel 10 auf, die frontseitig mit einem Fach B, das über dem
zu belegenden Fach A liegt, kurz vor dem Einlegen der Druckplatte 1 verschwenkt wird.
Hierbei stösst das Fach B mit an diesem angebrachten Distanzstücken 16 an einem Fach
D an, das ebenfalls, aber um einen kleineren Winkel verschwenkt wird. Das nachfolgende
Fach D wird in der Regel hingegen nicht mehr verschwenkt. Der Stössel 10 wird beispielsweise
mit einem pneumatischen Druckzylinder 9 betätigt. Sobald die Druckplatte 1 in das
Fach 3 eingelegt ist, fährt der Stössel 10 in die Grundstellung zurück und die Fächer
A bis C fallen durch ihr Eigengewicht ebenfalls in ihre Grundstellung zurück. Der
Sortierwagen 2 kann nun an ein anderes, leeres Fach bewegt werden. Diese Erweiterung
der Einführöffnung erlaubt es, die Fächer 3 mit vergleichsweise kurzen Abständen zueinander
und damit platzsparend anzuordnen und dennoch die Druckplatten 1 mit geringer oder
im Fall von Offsetplatten ohne Durchbiegung in ein Fach 3 einzuleiten. Zudem ist es
möglich, Ränder 17 und 18 anzubringen, die das Fach 3 versteifen und zudem ein Verstauben
der abgelagerten Druckplatten 1 zu verringern. Zur Erleichterung der Entnahme der
Druckplatten 1 weist jedes Fach 3 am unteren Rand Ausnehmungen 20 auf. Die ebenfalls
am unteren Rand vorgesehenen abgewinkelten Ränder 19 verhindern ein Herausfallen der
Druckplatten 1.
[0012] Fällt die Funktion der Sortiereinrichtung durch einen pneumatischen oder elektronischen
Fehler aus, so werden die Klappen 2′ automatisch auf Durchlauf gestellt und die Druckplatten
1 werden durch ein festes Umlenkblech 81 in einen Ueberlaufbehälter 4 geleitet.
[0013] Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführung werden die Druckplatten 1 in Fächer 56 eingelagert.
Durch elektronisch gesteuerte Vorwahl wird für jede Druckplatte ein Fach 56 vorbestimmt.
Die Elektronik erkennt freie Fächer 56 und ordnet die Druckplatten 1 diesen zu. Auf
einem Bildschirm 57 ist sichtbar, in welchem der Fächer 56 sich welche Druckplatte
1 befindet. Dadurch ist es möglich, vor Beginn des Andruckes am jeweiligen Falzapparat
die Druckplatten 1 sortiert einzulagern.
[0014] Wie die Fig. 4 zeigt, ist die Sortiereinrichtung mit drei Sortierwagen 70 bestückt,
die an einer Führung 71 geführt sind und die jeweils fünzehn Fächer 56 bedienen. Die
Sortierwagen sind untereinander fest verbunden und haben einen fixen Abstand zueinander.
Jeder Sortierwagen 70 ist mit einer Klappe 54 ausgerüstet, die in zwei Stellungen
geschaltet werden kann. In der Arbeitsstellung ist die Klappe 54 eingeschwenkt und
hebt die ankommende Druckplatte 1 aus den Plattenhaltern 53, die mittels einer Transportvorrichtung
50 bewegt und an einer endlosen Antriebskette 72 angebracht sind. In der anderen Stellung
ist die Klappe 54 ausgeschwenkt und lässt die Druckplatte 1 passieren. Dies ist dann
der Fall, wenn einer der drei Sortierwagen 70 bei einem bereits belegten Fach 56 steht
oder eine nicht identifizierte Druckplatte 1 in einen Ueberlaufbehälter 73 geleitet
werden muss. Die Antriebsketten 72 laufen in Führungsschienen 51, die frontseitig
Düsenöffnungen 52 besitzen. Durch einen Unterdruck in den Führungsschienen 51 werden
die Druckplatten 1 an die Schienen 51 gezogen und dadurch die Druckplatten 1 in vertikaler
Lage gehalten. Da die Druckplatten 1 durch die gefalzten Ränder vergleichsweise steif
sind, genügt ein geringer Druck auf die Druckplatten 1. Der Durchlauf einer Druckplatte
1 wird mit ein Spiegelband 74 aufweisenden Lichtschranken 75 erfasst. Mit weiteren
Lichtschranken 76 und 77 wird der Einlauf der Druckplatten 1 in die Fächer 56 erkannt
und wird festgestellt, welche Fächer 56 belegt bzw. frei sind.
[0015] Die Druckplatten 1 sind bei diesem Ausführungsbeispiel flexible Kunststoffolien,
die unter der Bezeichnung "Flexoplatten" bekannt sind. Die Antriebsketten 72 und die
Führungsschienen 51 können bei dieser Ausführung auch wie in Fig. 1b gezeigt ausgebildet
sein. Ebenfalls können hier die Tablare verschwenkbar ausgebildet sein und die Sortierwagen
70 eine Vorrichtung zum Verschwenken dieser Tablare aufweisen. Anderseits ist bei
der Ausführung nach den Fig. 1 bis 3 eine die elektronische Erkennung mit Lichtschranken
74 - 77 und ein Bildschirm 57 ebenfalls vorgesehen.
1. Sortiereinrichtung, insbesondere für einen Plattentransporteur, der Druckplatten,
insbesondere flexible Druckplatten einem oder mehreren Falzapparaten einzeln zuführt,
wobei an einem Gestell (30) mehrere an ihren unteren Kanten schwenkbar gelagerte Fächer
(3,56) übereinander angeordnet sind, in denen jeweils wenigstens eine Druckplatte
(1) ablegbar ist, und vor den Aufnahmeöffnungen (31) der Fächer (3,56) eine Transportvorrichtung
(6,24,50) angeordnet ist, mit der die Druckplatten (1) den Fächern (3) entlang bewegbar
sind, und ein zwischen den Fächern und der Transportvorrichtung angeordneter Sortierwagen
(2,70) vorgesehen ist, der den Fächern (3,56) entlang steuerbar verfahrbar ist und
der Mittel (2′,54) aufweist um ein Fach zu verschwenken und dadurch die Einführöffnung
zu vergrössern, dadurch gekennzeichnet, dass der Sortierwagen steuerbare Mittel (2′,54)
aufweist, die wahlweise eine Druckplatte (1) von der Transportvorrichtung (6,50) in
ein Fach (3,56) umlenken oder diese Druckplatte (1) passieren lassen, und dass die
Mittel (2′,54) zum Verschwenken eines Faches (3,56) ebenfalls steuerbar sind.
2. Sortiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung
(6,50) wenigstens eine Führungsschiene (25,51) aufweist, an welcher die stehenden
Druckplatten (1) bei ihrem Transport zum vorgesehenen Fach anliegen, wobei die Führungsschiene
(25,51) an einer Vakuumpumpe (8) angeschlossene Oeffnungen (23) zur Erzeugung eines
Unterdrucks zwischen der Führungsschiene (25,51) und den Druckplatten (1) aufweist.
3. Sortiereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung
(6) wenigstens zwei im Abstand zueinander angeordnete vertikale Taktketten (21) mit
einem Halter (22) aufweist, wobei die Druckplatten (1) im Halter (22) stehen.
4. Sortiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Taktketten
(21) in deren Ebene eine Führungsschiene (25) angeordnet ist.
5. Sortiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Fächer (3) jeweils an ihrer unteren Kante schwenkbar gelagert sind und dass der
Sortierwagen (2) Mittel (9,10) aufweist, mit denen bei dem gewählten Fach das darüberliegende
Fach (B) verschwenkt werden kann, um dadurch die Einführöffnung dieses Faches zu vergrössern.
6. Sortiereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fächer (3) jeweils
nahe der Einführöffnung Distanzelemente (16) aufweisen, die beim Verschwenken am nächst
höheren Tablar anliegen und auch dieses Tablar (3) verschwenken.
7. Sortiereinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fächer
(3) jeweils mittels seitlich angeordneten Zapfen (13,14) herausnehmbar in einem Gestell
(27,29) gelagert sind.
8. Sortiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Sortierwagen (2,70) eine verschwenkbare Klappe (2′,54) aufweist, die in einer
Stellung in die Transportvorrichtung (6,50) eingreift und eine ankommende Druckplatte
(1) umlenkt.
9. Sortiereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sortierwagen
(2) vorgesehen sind und jeder Sortierwagen (2) jeweils einen Anteil der Fächer (3)
bedient.
10. Sortiereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sortierwagen
(2,70) mit bestimmtem Abstand fest untereinander verbunden sind.
1. Sorting device, in particular for a plate conveyor which delivers printing plates,
in particular flexible printing plates, one at a time to one or more folding apparatus,
with a plurality of compartments (3, 56), which are pivotably mounted at their lower
edges, being arranged one above the other at a stand (30), in which compartments at
least one printing plate (1) can in each case be deposited, a conveying device (6,
24, 50) being arranged in front of the receiving openings (31) of the compartments
(3, 56), by means of which device the printing plates (1) can be moved along the compartments
(3), and a sorting carriage (2, 70) being provided between the compartments and the
conveying device, which carriage can travel in a controllable manner along the compartments
(3, 56) and comprises means (2′, 54) to pivot a compartment and thus enlarge the insertion
opening, characterised in that the sorting carriage comprises controllable means (2′,
54) which either deflect a printing plate (1) from the conveying device (6, 50) into
a compartment (3, 56) or let this printing plate (1) pass, and that the means (2′,
54) for pivoting a compartment (3, 56) are also controllable.
2. Sorting device according to claim 1, characterised in that the conveying device (6,
50) comprises at least one guide rail (25, 51), against which the upright printing
plates (1) bear when being conveyed to the designated compartment, the guide rail
(25, 51) comprising openings (23), which communicate with a vacuum pump (8), for producing
a partial vacuum between the guide rail (25, 51) and the printing plates (1).
3. Sorting device according to claim 1 or 2, characterised in that the conveying device
(6) comprises at least two spaced vertical timing chains (21) with a holder (22),
the printing plates (1) being in an upright position in the holder (22).
4. Sorting device according to claim 3, characterised in that a guide rail (25) is arranged
between two timing chains (21) in the plane of the latter.
5. Sorting device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the compartments
(3) are in each case pivotably mounted at their lower edge, and that the sorting carriage
(2) comprises means (9, 10) via which the compartment (B) disposed above the selected
compartment can be pivoted in order to enlarge the insertion opening of this compartment.
6. Sorting device according to claim 5, characterised in that the compartments (3) in
each case comprise near the insertion opening distance members (16), which bear against
the next highest shelf when pivoted and also pivot this shelf (3).
7. Sorting device according to claim 5 or 6, characterised in that the compartments (3)
are in each case mounted in a removable manner in a stand (27, 29) by means of laterally
arranged pins (13, 14).
8. Sorting device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the sorting
carriage (2, 70) comprises a pivotable flap (2′, 54), which moves into the conveying
device (6, 50) in one position and deflects an arriving printing plate (1).
9. Sorting device according to claim 8, characterised in that a plurality of sorting
carriages (2) are provided, and each sorting carriage (2) serves a proportion of the
compartments (3).
10. Sorting device according to claim 9, characterised in that the sorting carriages (2,
70) are firmly connected together at a certain spacing.
1. Installation de tri, en particulier pour un transporteur à plaques qui amène des clichés,
en particulier des clichés flexibles, séparément à un ou plusieurs appareils à plier,
sur un bâti (30) étant disposés l'un au-dessus de l'autre plusieurs casiers (4, 56),
montés de manière pivotable à leurs bords inférieurs, dans chacun desquels peut être
déposé au moins un cliché (1), et devant les ouvertures de réception (31) des casiers
(3, 56) étant disposé un dispositif de transport (6, 24, 50) par lequel les clichés
(1) peuvent être déplacés le long des casiers (3) et un chariot de triage (2, 70)
disposé entre les casiers et le dispositif de transport étant prévu, lequel peut être
commandé en déplacement le long des casiers (3, 56) et présente des moyens (2′, 54)
pour faire pivoter un casier et, de ce fait, agrandir l'ouverture d'introduction,
caractérisée en ce que le chariot de triage présente des moyens (2′, 54) pouvant être
commandés qui, au choix, font virer un cliché (1) du dispositif de transport (6, 50)
dans un casier (3, 56) ou laissent passer ce cliché (1) et en ce que les moyens (2′,
54) pour faire pivoter un casier (3, 56) peuvent également être commandés.
2. Installation de tri suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif
de transport (6, 50) présente au moins un rail de guidage (25, 51), sur lequel s'appuient
les clichés (1) debout lors de leur transport vers le casier prévu, le rail de guidage
(25, 51) présentant des orifices (23) raccordés à une pompe à vide (8) pour la production
d'une dépression entre le rail de guidage (25, 51) et les clichés (1).
3. Installation de tri suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif
de transport (6) présente au moins deux chaînes cadencées (21) verticales, disposées
distantes l'une de l'autre, avec un support (22), les clichés (1) se trouvant dans
le support (22).
4. Installation de tri suivant la revendication 3, caractérisée en ce qu'entre deux chaînes
cadencées (21), dans le plan de celles-ci, est disposé un rail de guidage (25).
5. Installation de tri suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
les casiers (3) sont, chacun, montés de manière pivotable sur leur côté inférieur
et que le chariot de triage (2) présente des moyens (9, 10) par lesquels, au casier
choisi, le casier (B) se trouvant au-dessus de ce dernier peut être pivoté afin d'agrandir
ainsi l'ouverture d'introduction de ce casier.
6. Installation de tri suivant la revendication 5, caractérisée en ce que les casiers
(3) présentent, chacun, près de l'ouverture d'introduction, des entretoises (16) qui,
lors du pivotement, s'appuient contre le plateau immédiatement supérieur et font également
pivoter ce plateau (3).
7. Installation de tri suivant la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que !les casiers
(3) sont, chacun, montés de manière amovible dans un bâti (27, 29), à l'aide de tourillons
(13, 14) disposés latéralement.
8. Installation de tri suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
le chariot de triage (2, 70) présente un abattant pivotable (2′, 54) qui, dans une
position, s'engage dans le dispositif de transport (6, 50) et fait virer le cliché
(1) arrivant.
9. Installation de tri suivant la revendication 8, caractérisée en ce qu'il est prévu
plusieurs chariots de triage (2) et que chaque chariot de triage (2) dessert chaque
fois une partie des casiers (3).
10. Installation de tri suivant la revendication 9, caractérisée en ce que les chariots
de triage (2, 70) sont solidaires, à une distance déterminée, l'un de l'autre.