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EP 0 352 343 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.1993 Patentblatt 1993/48 |
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Anmeldetag: 26.07.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04F 15/024 |
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Doppelboden-Rastersystem
Grid system for sectional false floors
Système de trame pour faux planchers surélevés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.1990 Patentblatt 1990/05 |
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Patentinhaber: Rheinhold & Mahla AG |
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80992 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Micko, Manfred
D-8057 Eching (DE)
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Vertreter: Seibert, Hannelore et al |
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Seibert Michelis Preissner
Patent- und Rechtsanwälte
Tattenbachstrasse 9 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 157 369 FR-A- 1 222 681 FR-A- 2 595 105 GB-A- 1 331 034 GB-A- 2 185 048 US-A- 3 396 501
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DE-A- 3 721 195 FR-A- 1 329 935 FR-A- 2 602 811 GB-A- 1 430 232 US-A- 3 318 057 US-A- 3 681 882
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Doppelboden-Rastersystem mit vertikal verstellbaren
Stützen aus einem stationären Fußrohr und einem teleskopisch verstellbaren Stützrohr
mit einer horizontalen, am oberen Ende des Stützrohres befestigten Stützplatte, auf
die horizontale Traversen zur Aufnahme von Bodenplatten aufgelegt sind, wobei alle
Traversen identisch gleiche Länge aufweisen und auf die Stützplatten jeweils zwei
fluchtende Traversen mit ihren Stirnkanten aneinanderstoßend und zwei quer dazu liegende
Traversen seitlich an die sich stirnseitig berührenden Traversen anstoßend aufgelegt
sind derart, daß von Stütze zu Stütze die Zuordnung der Traversenenden wechselt.
[0002] Ein derartiges Rastersystem ist aus der GB-A-1 331 034 bekannt. Dabei sind jedoch
die Stützplatten für die Traversen quadratisch ausgebildet und überragen die Auflagenbereiche
der Traversen, so daß damit die Zugänglichkeit zu allen Bereichen unterhalb der Bodenplatten
nicht ausreichend gewährleistet ist. Darüberhinaus ist durch die gegenseitige Arretierung
von Stützplatten und Traversen nur sichergestellt, daß ein seitliches Abrutschen der
Traversen vermieden wird, nicht jedoch eine Halterung, durch die ein Abrutschen der
Traversen in Längsrichtung verhindert wird.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Doppelboden-Rastersystem
zu schaffen, das unter Berücksichtigung eines montage- und wartungsfreundlichen Aufbaues
die Aufnahme hoher vertikaler Lasten ermöglicht, bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit
gegen horizontal wirkende Bremslasteinflüsse, die zu einem Abrutschen der Traversen
führen könnten.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Stützplatten kreuzförmig
ausgebildet sind und einander gegenüberliegend jeweils zwei kürzere Schenkel und zwei
längere Schenkel aufweisen, wobei die stirnseitig aneinanderstoßenden Traversen auf
die kürzeren Schenkel aufgelegt sind und durch stirnseitig an deren Schenkelenden
senkrecht nach oben abgewinkelte, freigeschnittene Nocken, die in entsprechende schlitzförmige
Ausnehmungen auf der Unterseite der Traversen eingreifen, arretiert sind, und daß
die dazu querliegenden Traversen auf die längeren Schenkel aufgelegt und durch seitliche
Aufkantungen der längeren Schenkel geführt und ebenfalls durch nach oben abgewinkelte,
freigeschnittene Nocken in Längsrichtung arretiert sind.
[0005] Durch eine derartige Ausgestaltung ist sichergestellt, daß die Abstützung der Traversen
durch Teile erfolgt, die nur die Breite der Traversen einnehmen und damit die Zugänglichkeit
zu allen Bereichen unterhalb der Bodenplatten sicher gewährleisten. Darüberhinaus
ist durch die entsprechende Ausbildung der Stützplatten und ihrer Halterungs- und
Arretierungsmöglichkeiten für die aufgelegten Traversen jeweils sichergestellt, daß
die Traversen stets in richtiger Reihenfolge und richtiger Zuordnung aufgelegt werden.
Durch ein Einhaken in die aufragenden Nocken wird darüberhinaus sichergestellt, daß
ein Abrutschen der Traversen in Längsrichtung nicht mehr möglich ist.
[0006] Dabei können die abgewinkelten Nocken jeweils entlang der Mittellinie der Kreuzschenkel
paarweise hochgebogen sein.
[0007] Für eine richtige Zuordnung ist es ferner von Vorteil, wenn von Stütze zu Stütze
die Stützplatten jeweils um 90° gedreht zur benachbarten Stützplatte angeordnet sind.
[0008] Zur besseren Halterung und Abstützung der Bodenplatten ist es vorteilhaft, wenn die
Traversen aus Walzprofilen mit rechteckigem Querschnitt bestehen und auf ihrer Oberseite
an einem Ende Sekundärnocken aufweisen, die in die Bohrungen der aufgelegten Bodenplatten
eingreifen.
[0009] Die Arretierungsmittel können dabei aus einem mittig auf der Oberseite der Traversen
verlaufenden Steg bestehen. Dieser Steg kann dabei durch eine entsprechende, aufragende
Falzung der Traversenoberseite gebildet sein.
[0010] Dieser Steg kann dann in einen zur Oberseite der Bodenplatten keilförmig zulaufenden
Spalt zwischen jeweils zwei Bodenplatten mit entsprechend abgeschrägten Seitenkanten
eingreifen.
[0011] Es ist aber auch möglich, als Arretierungsmittel auf der Oberseite der Traversen
abragenden Rastnocken vorzusehen, die in entsprechende Ausnehmungen auf der Unterseite
der Bodenplatte eingreifen.
[0012] Dabei können die Rastnocken durch vertikal hochgebogene Zungen eines entsprechenden
Blechzuschnittes gebildet sein, wobei der Blechzuschnitt auf der Innenseite der Traversen
befestigt sein kann und die Zungen durch entsprechende Ausschnitte in der Traversenoberseite
nach außen ragen.
[0013] Grundsätzlich kann das erfindungsgemäße Rastersystem auch dadurch gebildet werden,
daß jeweils zwei stirnseitig aufeinanderstoßende Traversen als bauliche Einheit ausgebildet
sind, die sich über drei Stützen erstrecken derart, daß jede Doppeltraverse mittig
von zwei quer dazu verlaufenden Doppeltraversen gestoßen ist, und daß die erste Doppeltraverse
selbst mit ihren Stirnflächen mittig zwei andere quer verlaufende Doppeltraversen
stößt.
[0014] Anhand einer schematischen Zeichnung werden Aufbau und Wirkungsweise von Ausführungsbeilspielen
nach der Erfindung näher erläutert.
[0015] Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- eine Aufsicht auf das durch die Traversen gebildete Rastersystem,
- Fig. 2:
- eine Aufsicht auf eine kreuzförmige Stützplatte,
- Fig. 3:
- eine Seitenansicht auf eine Stützplatte mit Stütze,
- Fig. 4:
- einen Teilquerschnitt durch eine Stützplatte mit aufgelegten Traversen und Bodenplatten,
- Fig. 5:
- die Gestaltung einer Rastnocke in Aufsicht und Seitenansicht,
- Fig. 6:
- den Einbau derartiger Rastnocken in eine Traverse und
- Fig. 7:
- ein Rastersystem mit Doppeltraversen.
[0016] In Fig. 1 ist eine Aufsicht aus einem Ausschnitt des erfindungsgemäßen Rastersystems
mit neun Kreuzungsstellen 1-9 gezeigt, die jeweils von einer noch zu erläuternden
Stützplatte und einer Stütze unterstützt sind. Ausgehend von der mittleren Kreuzungsstelle
5 sind dort die vier Traversen 10, 11, 12 und 13 jeweils gleicher Länge derart aufgelegt,
daß sich die Traversen 11 und 13 stirnseitig berühren, während die Traversen 10 und
12 mit ihren Stirnflächen seitlich an die sich stirnseitig berührenden Traversen 11
und 13 anstoßen.
[0017] Die Traverse 10 berührt dann mit ihrem anderen Ende im Kreuzungspunkt 2 stirnseitig
eine weitere Traverse 14, während die Traverse 12 im Kreuzpunkt 8 ebenfalls stirnseitig
eine fluchtende Traverse 15 berührt. Demgegenüber stößt die Traverse 16 im Kreuzungspunkt
4 an zwei sich stirnseitig berührende Traversen 16 und 17 an, während die Traverse
11 mit ihrem anderen Ende an zwei sich ebenfall stirnseitig berührende Traversen 18
und 19 anstößt.
[0018] Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, daß die Zuordnung der Traversenenden von
Stütze zu Stütze wechselt, d.h. die Zuordnung der Traversenenden beispielsweise im
Kreuzungspunkt 5 ist in den umgebenden Kreuzungspunkten 2, 6, 8, 4 jeweils um 90°
versetzt. Demgegenüber weisen die Kreuzungspunkte, die auf einer Diagonalen des Doppelbodens
liegen, jeweils die gleiche Zuordnung der Traversenenden auf, wie man das aus den
auf einer Diagonale liegenden Kreuzungspunkten 3, 5 und 7 einerseits, sowie den Diagonalen
2 und 4, bzw. 6 und 8 andrerseits ersieht.
[0019] In Fig. 2 ist eine Aufsicht auf eine Stützplatte 20 dargestellt, wobei die Stützplatten
des Rastersystems alle identisch ausgebildet sind. Die Stützplatte 20 weist einander
gegenüberliegende jeweils zwei kürzere Schenkel 21 und 22 sowie zwei längere Schenkel
23 und 24 auf. Stirnseitig an den Schenkelenden sind dabei senkrecht nach oben abgewinkelte
Lappen 25, 26, 27 und 28 freigeschnitten, die - wie noch später gezeigt wird - in
entsprechende Traversen eingreifen.
[0020] Wie man insbesondere aus der Ansicht von vorne auf eine derartige Stützplatte 20
entsprechend Fig. 3 ersieht, sind die längeren Schenkel 23 und 24 seitlich zu Stegen
30 und 31 bzw. 32 und 33 aufgekantet, um damit die aufgelegten Traversen, die sich
nicht strinseitig berühren seitlich abzustützen.
[0021] In Fig. 2 ist strichpunktiert die Zuordnung der vier Traversen 10, 11, 12 und 13
entsprechend der Lager am Kreuzungspunkt 5 nach Fig. 1 dargestellt, woraus auch ersichtlich
ist, wie sich die Traversen 11 und 13 stirnseitig berühren und wie die Traversen 10
und 12 seitlich an die sich stirnseitig berührenden Traversen 11 und 13 anstoßen.
[0022] In Fig. 4 ist eine Seitenansicht auf eine Stützplatte mit aufgelegten Traversen und
Bodenplatten mit teilweisem Schnitt durch die für das Verständnis der Erfindung interessierenden
Bereiche gezeigt. Aus dieser Darstllung ist ersichtlich, daß die Stützplatte 20 am
oberen Ende einer Stütze 40 mit teilweise dargestelltem Fußrohr 41 und teleskopisch
über einen Gewindering 42 verstellbaren Stützrohr 43 befestigt ist. Auf die Stützplatte
20 sind von hinten die Traverse 11 (entsprechend der Darstellung in Fig. 2) und von
der Seite her die Traversen 10 und 11 aufgelegt, wobei ebenfalls die Aufkantungen
31 und 33 seitlichen Führung der Traversen 10 und 11 zu ersehen sind.
[0023] Von unten greift dabei eine entsprechende Ausnehmung 45 der hochgebogenen Lappen
28 in die Traversen 11, während die Traversen 10 durch den Lappen 27 und die Traversen
12 durch den Lappen 25 gehalten ist.
[0024] Aus dieser Figur ist ebenfalls die Arretierung der aufgelegten Bodenplatte 50 und
51 an zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen zu ersehen.
[0025] Dabei können die Traversen auf der Oberseite einen senkrecht abragenden Steg 52 aufweisen,
der - wie das in der Traverse 11 im Querschnitt gezeigt ist - aus einer entsprechend
abragenden Faltung 53 der Oberseite 54 der Traverse 11 gebildet ist. Diese Stege 52
bzw. 53 ragen dann in einen Spalt 55, der keilförmig zur Oberseite der Bodenplatten
50 und 51 zuläuft und durch entsprechende Abschrägungen 56 und 57 an den Seitenkanten
der Bodenplatten gebildet ist.
[0026] Bei einer derartig ausgebildeten Arretierung wird also jede Bodenplatte auf allen
vier Seiten von einem Steg 52 bzw. 54 in seiner Lage gehalten und kann damit genau
positioniert werden.
[0027] Eine andere Möglichkeit der Arretierung besteht - wie dies in der rechten Figurenhälfte
gezeigt ist - darin, aus einer Traverse 12 nach oben herausragende Rasternocken 60
vorzusehen, die in eine entsprechende Ausnehmung 61 auf der Unterseite der jeweiligen
Bodenplatte einrasten und damit ebenfalls eine genaue Lagefixierung ermöglichen.
[0028] Wie dazu aus Figur 5 zu ersehen ist, können diese Rasternocken jeweils aus einem
entsprechenden angenähert T-förmigen Blechzuschnitt 62 bestehen, deren seitlich abragende
Zungen 60 und 63 nach oben hochgebogen sind.
[0029] Wie man aus Fig. 6 ersieht, kann ein derartiger Blechzuschnitt 62 dann auf der Innenseite
einer Traverse 12, z.B. durch Punktschweißung befestigt werden, so daß die Rasternocken
60 und 63 durch entsprechende Öffnungen auf der Oberseite der Traverse 12 nach außen
hindurchragen und dann in die entsprechende Bohrung 61 der Bodenplatte einrasten.
[0030] Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, kann das eingangs beschriebene Rastersystem aber auch
verwirklicht werden, daß jeweils zwei stirnseitig aneinanderstoßende Traversen baulich
zu einer Einheit gebildet sind und damit eine doppelte Länge aufweisen und sich über
jeweils drei Stützen erstrecken. Wie man dazu aus der Schemazeichnung nach Fig. 7
ersieht, wird dann beispielsweise eine Doppeltraverse 70 mittig von zwei quer dazu
verlaufenden Doppeltraversen 71 und 72 gestoßen, während die erste Doppeltraverse
70 selbst mit ihren Stirnflächen mittig zwei andere quer verlaufende Doppeltraversen
73 und 74 stößt. Insgesamt ergibt sich ein Aufbau nach dem gleichen Grundprinzip und
es können auch die gleichen Stützplatten verwendet werden, wobei die jeweils kürzeren
Schenkel 21 und 22 zur Aufnahme einer durchlaufenden Doppeltraverse dienen.
[0031] Mit den vorstehend beschriebenen Rastersystemen und der Ausbildung der Einzelteile
können also auf einfache Weise Doppelböden zur Abstützung schwerer Lasten ausgebildet
werden, wobei sich dieser Doppelboden durch einen einfachen Aufbau unter Verwendung
jeweils gleichgroßer und gleichartig ausgebildeter Teile auszeichnet.
1. Doppelboden-Rastersystem mit vertikal verstellbaren Stützen (40) aus einem stationären
Fußrohr (41) und einem teleskopisch verstellbaren Stützrohr (23) mit einer horizontalen,
am oberen Ende des Stützrohres (43) befestigten Stützplatte (20), auf die horizontale
Traversen (10 - 19) zur Aufnahme der Bodenplatten (50, 51) aufgelegt sind, wobei alle
Traversen (10 - 19) identisch gleiche Länge aufweisen und auf die Stützplatten (5;
20) jeweils zwei fluchtende Traversen (10, 12) mit ihren Stirnkanten aneinanderstoßend
und zwei quer dazu liegende Traversen (11, 13) seitlich an die sich stirnseitig berührenden
Traversen (10, 12) anstoßend aufgelegt sind derart, daß von Stütze zu Stütze die Zuordnung
der Traversenenden wechselt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatten (20) kreuzförmig
ausgebildet sind und einander gegenüberliegend jeweils zwei kürzere Schenkel (21,
22) und zwei längere Schenkel (23, 24) aufweisen, wobei die stirnseitig aneinanderstoßenden
Traversen (10, 12) auf die kürzeren Schenkel (21, 22) aufgelegt sind und durch stirnseitig
an deren Schenkelenden senkrecht nach oben abgewinkelte, freigeschnittene Nocken (26,
28), die in entsprechende schlitzförmige Ausnehmungen (45) auf der Unterseite der
Traversen (10, 12) eingreifen, arretiert sind, und daß die dazu querliegenden Traversen
(11, 13) auf die längeren Schenkel (23, 24) aufgelegt und durch seitliche Aufkantungen
(30, 31; 32, 33) der längeren Schenkel (23, 24) geführt und ebenfalls durch nach oben
abgewinkelte, freigeschnittene Nocken (25, 27) in Längsrichtung arretiert sind.
2. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgewinkelten
Nocken (25 ... 28) jeweils entlang der Mittlellinie der Kreuzschenkel (21 ... 24)
paarweise hochgebogen sind.
3. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von Stütze zu
Stütze die Stützplatten (20) jeweils um 90° gedreht zur benachbarten Stützplatte angeordnet
sind.
4. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen
(10 ... 19) aus Walzprofilen mit rechteckigem Querschnitt bestehen und auf ihrer Oberseite
an einem Ende Sekundärnocken (60, 63) aufweisen, die in die Bohrungen der aufgelegten
Bodenplatten (61) eingreifen.
5. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsmittel
aus einem mittig auf der Oberseite der Traversen (10, 19) verlaufenden Steg (52, 53)
bestehen.
6. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg durch
eine entsprechende, aufragende Falzung (53) der Traversenoberseite (54) gebildet ist.
7. Dopoelboden-Rastersystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg
(53) in einem zur Oberseite der Bodenplatten (50, 51) keilförmig zulaufenden Spalt
(55) zwischen jeweils zwei Bodenplatten (50, 51) mit entsprechend abgeschrägten Seitenkanten
(56, 57) eingreift.
8. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsmittel
aus auf der Oberseite der Traversen (12) abragenden Rasternocken (60, 63) bestehen,
die in entsprechende Ausnehmungen (61) auf der Unterseite der Bodenplatten (51) eingreifen.
9. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasternocken
(60, 63) durch vertikal hochgebogene Zungen eines entsprechenden Blechzuschnittes
(62) gebildet sind.
10. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechzuschnitt
(62) auf der Innenseite der Traverse (12) befestigt ist und die Rasternocken (60,
63) durch entsprechende Ausschnitte in der Traversenoberseite (12) nach außen ragen.
11. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei
stirnseitig aneinanderstoßende Traversen als bauliche Einheit ausgebildet sind und
sich über drei Stützen erstrecken derart, daß jede Doppeltraverse (70) mittig von
zwei quer dazu verlaufenden Doppeltraversen (71; 72) gestoßen ist und daß die erste
Doppeltraverse (70) selbst mit ihren Stirnflächen mittig zwei andere, quer verlaufende
Doppeltraversen (73, 74) stößt.
12. Doppelboden-Rastersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle der Nocken (25 ... 28) Bohrungen (64) in der Stützplatte (20) angeordnet
sind.
13. Doppelboden-Rastersystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen
(10 ... 19) aus sogenannten Halfenschienen bestehen, die auf der Stützplatte (20)
mittels Schranken arretiert sind.
1. Grid system for sectional false floors with vertically adjustable supports (40) consisting
of a stationary base pipe (41) and a telescopically adjustable supporting pipe (43)
with a horizontal supporting plate (20) attached to the upper end of the supporting
pipe (43), onto which supporting plate horizontal cross-members (10 - 19) are laid
so as to receive the floor plates (50, 51), whereby all cross-members (10 - 19) have
exactly the same length and onto each of the supporting plates (5; 20) there are laid
two aligned cross-members (10, 12) with their front edges abutting one another and
two cross-members (11, 13) lying at right angles thereto laterally abutting the cross-members
(10, 12) which are in contact frontally in such a manner that the relationship between
the ends of the cross-members changes from support to support, characterised in that
the supporting plates (20) take the form of a cross and each have two shorter side
pieces (21, 22) and two longer side pieces (23, 24) lying opposite one another, whereby
the cross-members (10, 12) abutting frontally are laid onto the shorter side pieces
(21, 22) and are held in place by means of cams (26, 28) cut so as to stand free and
bent vertically upwards at the front of the ends of the side pieces thereof, said
cams engaging in corresponding slit-shaped recesses (45) on the underside of the cross-members
(10, 12), and that the cross-members (11, 13) lying at right angles thereto are laid
onto the longer side pieces (23, 24) and are guided by means of lateral upturned edges
(30, 31; 32, 33) of the longer side pieces (23, 24) and are also held in place in
the longitudinal direction by means of cams (25, 27) cut so as to stand free and bent
upwards.
2. Grid system for sectional false floors according to Claim 1, characterised in that
the bent cams (25 ... 28) are in each case bent upwards in pairs along the centre
line of the side pieces in the shape of a cross (21 ... 24).
3. Grid system for sectional false floors according to Claim 1, characterised in that
from support to support each of the supporting plates (20) is turned by 90° in relation
to the adjacent supporting plate.
4. Grid system for sectional false floors according to Claim 1, characterised in that
the cross-members (10 ... 19) consist of rolled sections with rectangular cross-section
and have on their upper side at one end secondary cams (60, 63) which engage in the
bores (61) of the overlaid floor plates.
5. Grid system for sectional false floors according to Claim 4, characterised in that
the locking means consist of a bridge (52, 53) located centrally on the upper side
of the cross-members (10 ... 19).
6. Grid system for sectional false floors according to Claim 5, characterised in that
the bridge is formed by a suitable upright fold (53) of the upper side (54) of the
cross-member.
7. Grid system for sectional false floors according to Claim 5 or 6, characterised in
that the bridge (53) engages in a gap (55) tapering in a wedge shape towards the upper
side of the floor plates (50, 51) between, in each case, two floor plates (50, 51)
with suitably slanting side edges (56, 57).
8. Grid system for sectional false floors according to Claim 4, characterised in that
the locking means consist of grid cams (60, 63) projecting from the upper side of
the cross-members (12), said cams engaging in corresponding recesses (61) on the underside
of the floor plates (51).
9. Grid system for sectional false floors according to Claim 8, characterised in that
the grid cams (60, 63) are formed by tongues of a suitable cut-out sheet-metal tab
(62), said tongues being bent vertically upwards.
10. Grid system for sectional false floors according to Claim 9, characterised in that
the cut-out sheet-metal tab (62) is attached to the inner side of the cross-member
(12) and the grid cams (60, 63) project outwards through corresponding cut-outs in
the upper side of the cross-member (12).
11. Grid system for sectional false floors according to Claim 1, characterised in that
in each case two frontally abutting cross-members are designed as a structural unit
and extend over three supports in such a way that each double cross-member (70) is
abutted centrally by two double cross-members (71; 72) running at right angles thereto
and that the first double cross-member (70) itself centrally abuts with its front
faces two other double cross-members (73, 74) running at right angles.
12. Grid system for sectional false floors according to one of Claims 1 to 11, characterised
in that instead of the cams (25 ... 28) bores (64) are arranged in the supporting
plate (20).
13. Grid system for sectional false floors according to Claim 11, characterised in that
the cross-members (10 ... 19) consist of so-called Halfen rails which are held in
place on the supporting plate (20) by means of barrier elements.
1. Système tramé pour planchers à double fond comportant des supports (40) déplaçables
verticalement, constitués par un tube formant pied fixe (41) et un tube de support
(43) déplaçable de façon télescopique et comportant une plaque horizontale de support
(20), fixée à l'extrémité supérieure du tube de support (43) et sur laquelle sont
disposées des traverses horizontales (10-19) servant à supporter des plaques de plancher
(50,51), et dans lequel toutes les traverses (10-19) possèdent des longueurs identiques
et, sur les plaques de support (5;20), respectivement deux traverses alignées (10,12)
sont disposées en aboutement par leurs bords frontaux, et deux traverses (11,13) disposées
transversalement par rapport aux précédentes, sont disposées de manière à être latéralement
en aboutement contre les traverses (10,12), qui se touchent frontalement de telle
sorte que l'association des extrémités des traverses est alternée d'un support au
suivant, caractérisé par le fait que les plaques de support (20) sont agencées en
forme de croix et possèdent respectivement deux branches courtes (21,22) et deux branches
longues (23,24), qui sont réciproquement en vis-à-vis, les traverses (10,12), qui
sont en aboutement l'une contre l'autre par leurs faces frontales étant disposées
sur les branches courtes (21,22) et étant bloquées par des ergots (26,28) formés par
découpage, qui sont repliés frontalement à angle droit vers le haut au niveau des
extrémités des branches et qui s'engagent dans des ouvertures correspondantes en forme
de fentes (45) ménagées dans la face inférieure des traverses (10,12), et que les
traverses (11,13), qui sont perpendiculaires aux précédentes, sont disposées sur les
longues branches (23,24) et sont guidées par des parties de chant latérales (30,31;32,33)
des longues branches (23,24) et sont également bloquées dans la direction longitudinale
par des ergots découpés (25,27), qui sont repliés vers le haut.
2. Système tramé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que les ergots repliés
(25...28) sont relevés vers le haut par couples, respectivement le long de la ligne
médiane des branches (21...24) des croix.
3. Système tramé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que d'un support
au suivant, les plaques de support (20) sont disposées en étant pivotées respectivement
de 90° par rapport à la plaque de support voisine.
4. Système tramé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que les traverses
(10...19) sont constituées par des profilés laminés possédant une section transversale
rectangulaire et possèdent, à une extrémité de leur face supérieure, des ergots secondaires
(60,63), qui s'engagent dans les perçages des plaques de plancher installées (61).
5. Système tramé suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que les moyens de
blocage sont constitués par une barrette (52,53), qui s'étend en position centrée
sur la face supérieure des traverses (10,19).
6. Système tramé suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que la barrette
est formée par un pli vertical correspondant (53) de la face supérieure (54) des traverses.
7. Système tramé suivant la revendication 5 ou 6, caractérisé par le fait que la barrette
(53) s'engage par des bords latéraux (56,57) biseautés de façon correspondante, dans
une fente (55) qui se termine par une forme en coin en direction de la face supérieure
des plaques de plancher (50,51), entre respectivement deux de ces plaques.
8. Système tramé suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que les moyens de
blocage sont constitués par des ergots de grille (60,63), qui font saillie sur la
face supérieure des traverses (12) et s'engagent dans des logements correspondants
(61) ménagés dans la face inférieure des plaques de plancher (51).
9. Système tramé suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que les ergots de
grille (60,63) sont formés par des languettes, qui sont repliées verticalement, d'un
flanc en tôle correspondant (62).
10. Système tramé suivant la revendication 9, caractérisé par le fait que le flanc en
tôle (62) est fixé sur la face intérieure de la traverse (12) et que les ergots de
grille (60,63) font saillie extérieurement à travers des découpes ménagées dans la
face supérieure (12) des traverses.
11. Système tramé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que respectivement
deux traverses, qui sont frontalement en aboutement, sont réalisées sous la forme
d'une unité de construction et s'étendent au-dessus de trois supports de telle sorte
qu'au centre de chaque traverse double (70) s'appliquent en butée deux traverses doubles
(71;72), qui sont transversales par rapport à la traverse précédente, et que la première
traverse double (70) elle-même est en butée, avec les surfaces frontales de deux autres
traverses doubles transversales (73,74).
12. Système tramé suivant l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que
des perçages (64) sont disposés, à la place des ergots (25...28), dans la plaque de
support (20).
13. Système tramé suivant la revendication 11, caractérisé par le fait que les traverses
(10...19) sont constituées par ce qu'on appelle des demi-rails ou par des rails Halfen,
qui sont bloqués sur la plaque de support (20) au moyen de barrières.