[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischkammer mit einem Frischlufteinlaß, einem
Ablufteinlaß, einem Abluftauslaß und einem zumindest in etwa mit dem Ablufteinlaß
fluchtenden Zuluftauslaß, welche ein Stellelement zum wahlweisen Verbinden des Zuluftauslasses
ausschließlich mit dem Frischlufteinlaß oder dem Ablufteinlaß und zum Verbinden des
Zuluftauslasses mit dem Frischlufteinlaß und dem Ablufteinlaß in einem beliebigen
Mischungsverhältnis zwischen ausschließlich Frischluft und ausschließlich Abluft
hat, wobei in den Zwischenstellungen des Stellgliedes der Ablufteinlaß entsprechend
teilweise mit dem Abluftauslaß und dem Zuluftauslaß verbunden ist. Eine solche Mischkammer
ist Gegenstand der DE-PS 31 20 737.
[0002] Die bekannte Mischkammer dient dazu, einen möglichst hohen Anteil der Lösungsmittel
enthaltenden Abluft einer Tiefdruckmaschine als Umluft erneut der Maschine zuführen
zu können, damit der Energieverlust durch die Abluft möglichst gering ist. Auch wenn
man im Abluftsystem eine Lösungsmittelrückgewinnung oder eine Nachverbrennung vorsieht,
will man die Abluftmenge möglichst gering und ihren Lösungsmittelanteil möglichst
hoch halten, damit solche nachgeordneten Anlagen möglichst klein sein können. Diese
Zielsetzung bedingt es, daß die Anlage mit Umluft arbeitet, deren Lösungsmittelkonzentration
relativ nahe der Explosionsgrenze liegt und daß diese Konzentration sehr genau überwacht
wird. Steigt die Konzentration auf einen kritischen Wert, so muß das Stellelement
der Mischkammer möglichst rasch derart umgeschaltet werden, damit keine weitere Umluft,
sondern nur noch Frischluft zur Anlage gelangen kann.
[0003] Bei der Mischkammer gemäß der genannten DE-PS 31 20 737 ist als Stellelement ein
Drehschieber vorgesehen. Dieser muß zum Verändern des Mischungsverhältnisses oder
zum vollständigen Absperren der Verbindung zwischen dem Abluftanschluß und dem Zuluftanschluß
mittels einer Verstelleinrichtung in Form einer Kurbel von Hand verdreht werden,
was im Falle einer rasch auftretenden Explosionsgefahr zuviel Zeit erfordern würde.
Für einen automatischen Betrieb könnte man statt der Kurbel natürlich auch einen
Stellmotor vorsehen. Es ergäben sich dann jedoch ebenfalls relatiy große Stellzeiten.
Außerdem müßten dann aufwendige Mittel vorgesehen werden, die im Falle eines Stromausfalls
den Drehschieber selbsttätig in die der Anlage ausschließlich Frischluft zuführende
Stellung bewegt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mischkammer der eingangs genannten
Art mit möglichst geringem Aufwand derart zu gestalten, daß sich ihr Stellelement
bei einem Energieausfall selbständig in eine der an sie angeschlossene Anlage ausschließlich
Frischluft zuführende Stellung bewegt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Stellelement ein in die
Verbindung zwischen Zuluftauslaß und Ablufteinlaß geradlinig beweglicher, sich in
Offenstellung oberhalb dieser Verbindung befindlicher Schieber ist und daß an der
den Ablufteinlaß aufweisenden, vom Schieber begrenzten Kammerhälfte der Abluftauslaß
und an der anderen Kammerhälfte der Frischlufteinlaß vorgesehen sind.
[0006] Ein solches, geradlinig verschiebbares Stellelement vermag die gleichen Funktionen
auszuführen wie der Drehschieber nach dem eingangs genannten Patent. Da er sich in
Offenstellung, in der die Abluft vollständig der Anlage als Zuluft zugeführt wird,
oberhalb der Verbin dung zwischen Ablufteinlaß und Zuluftauslaß befindet, bewegt
er sich bei einem Energieausfall von selbst nach unten in seine Schließstellung, in
der der Zuluftauslaß ausschließlich mit dem Frischlufteinlaß und der Ablufteinlaß
ausschließlich mit dem Abluftauslaß Verbindung haben. Dadurch kann man beim Auftreten
einer kritischen Lösungsmittelkonzentration sehr rasch und ohne Fremdenergie einem
weiteren Ansteigen der Konzentration und damit einer Explosionsgefahr begegnen. Das
ermöglicht es, Anlagen mit relativ nahe der Explosionsgrenze liegenden Lösungsmittelkonzentrationen
zu betreiben, so daß die Lösungsmittelkonzentration in der Abluft hoch und die Abluftmenge
relativ klein ist. Dadurch können die nachgeschalteten Anlagen, beispielsweise eine
Lösungsmittelrückgewinnung, klein ausgelegt werden.
[0007] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Mischkammer liegt darin, daß das Verhältnis
zwischen Frischluft und Umluft in der Zuluft proportional der Schieberstellung ist,
so daß sich die Mischkammer sehr einfach und genau steuern läßt. Durch den geradlinig
verschieblichen Schieber ist es mit geringem Aufwand möglich, dafür zu sorgen, daß
dieser in seinen beiden Endstellungen die jeweiligen Strömungsverbindungen völlig
dicht voneinander trennt.
[0008] Die Mischkammer ist strömungsmäßig günstig ausgelegt und baut sehr kompakt, wenn
gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung der Abluftauslaß oben am Mischkammergehäuse
rechtwinklig zum Ablufteinlaß und der Frischlufteinlaß parallel dazu oben am Mischkammergehäuse
rechtwinklig zum Zuluftauslaß angeordnet sind.
[0009] Die Strömungsverluste innerhalb der Mischkammer sind besonders gering, wenn der Schieber
satteldachartig ausgebildet ist, nach unten hin eine ebene Grundfläche und auf der
einen Seite zum Ablufteinlaß sowie Abluftauslaß hin sowie zur anderen Seite zum Zuluftauslaß
sowie Lufteinlaß hin eine Luftumlenkfläche aufweist.
[0010] Eine ganz beonders weitgehende Verringerung des Strömungsverlustes läßt sich auf
einfache Weise dadurch erreichen, daß die Luftumlenkflächen viertelkreisförmig gekrümmt
verlaufen.
[0011] Um auch in Offenstellung ein Fahren ausschließlich mit Umluft auszuschließen und
zumindest eine der Leckageluftmenge entsprechende Abluftmenge zwangsläufig abzuführen,
ist es vorteilhaft, wenn das Mischkammergehäuse eine nicht vom Schieber gesteuerte,
ständig offene Bypassverbindung vom Ablufteinlaß zum Abluftauslaß aufweist. Durch
diese Ausbildung wird der bei den bisher bekannten Anlagen separat vorgesehene Bypass
in die Mischkammer integriert.
[0012] Zur weiteren Verminderung der Explosionsgefahr bei weitgehend geöffnetem Schieber
trägt es bei, wenn gemäß einer anderen, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
nahe des Zuluftauslasses auf der Luftumlenkfläche des Schiebers eine um eine horizontale
Achse schwenkbare, eine bei einem Rückschlag und weitgehend geöffnetem Schieber die
Verbindung vom Zuluftauslaß zum Frischlufteinlaß sperrende Rückschlagklappe vorgesehen
ist.
[0013] Für eine kostengünstige Fertigung ist es vorteilhaft, wenn das Mischkammergehäuse
aus zwei separaten, unter Einschluß des Schiebers aneinandergesetzten Kammerhälften
besteht.
[0014] Eine andere, vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß zur Abdichtung
der aneinandergesetzten Kammerhälften und des Schiebers außenseitig auf den Kammerhälften
ein Dichtmittel vorgesehen ist. Hierdurch ist das Dichtmittel von außen sichtbar und
kann ohne Betriebsunterbrechung ausgetauscht werden. Das ist ein ganz wesentlicher
Vorteil gegenüber der Mischkammer mit Drehschieber und Flügelsystem. Bei ihr kann
die Abdichtung nur im Inneren der Kammer vorgenommen werden. Es ist dadurch keine
Kontrolle und kein Austausch der Dichtelemente von außen möglich. Die Kammer muß
geöffnet werden, so daß zur Inspektion und zum Austausch der Dichtelemente eine
Betriebsunterbrechung erforderlich wird.
[0015] Sehr häufig wird man bei Bahntrocknungsanlagen einen Ventilator zum Absaugen der
Trockenluft und einen weiteren Ventilator zum Anblasen der zu trocknenden Bahn einsetzen.
Das hat zur Folge, daß beim Fahren mit einem hohen Umluftanteil der Blasventilator
vom Absaugventilator vorverdichtete Luft zugeführt bekommt, was zu einer Überlastung
des Absaugventilators führen würde. Man könnte dieses Problem durch eine aufwendige
Regeleinrichtung lösen. Dieser Aufwand kann jedoch vermieden werden, wenn gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung in die Verbindung zwischen dem Ablufteinlaß und
dem Zuluftauslaß ein Drosselorgan eingesetzt ist.
[0016] Das Drosselorgan ist optimal angeordnet, wenn es zwischen den Mischkammerhälften
angeordnet und der Schieber über dieses Drosselorgan beweglich ausgebildet ist.
[0017] Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Eine davon ist schematisch in
der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Mischkammer,
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt durch die Mischkammer entlang der Linie C - D in
Figur 1,
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch die Mischkammer entlang der Linie A - B in
Figur 1.
[0018] Die in Figur 1 gezeigte Mischkammer 1 hat ein Mischkammergehäuse 2, welches aus
zwei separaten Kammerhälften 3, 4 besteht, die beide gleich ausgebildet und unter
Einschluß eines Schiebers 5 aneinandergeschraubt sind.
[0019] Die Kammerhälfte 3 hat in der Zeichnung gesehen zur linken Seite hin einen Zuluftauslaß
6 und nach oben hin einen Frischlufteinlaß 7. Entsprechend weist die Kammerhälfte
4 fluchtend zum Zuluftauslaß 6 einen Ablufteinlaß 8 und oben parallel zum Frischlufteinlaß
7 einen Abluftauslaß 9 auf. Weiterhin ist in der Kammerhälfte 4 eine Bypassverbindung
10 vorgesehen, die vom Ablufteinlaß 8 zum Abluftauslaß 9 führt und vom Schieber 5
unbeeinflußt stets offen ist, so daß ein Anteil der Abluft, beispielsweise 15%, zwangsläufig
zum Abluftauslaß 9 strömen kann.
[0020] Der Schieber 5 ist im Bereich der Verbindung zwischen dem Ablufteinlaß 8 und dem
Zuluftauslaß 6 satteldachartig ausgebildet. Er hat eine ebene Grundfläche 11 und
zwei von den beiden Außenseiten der Grundfläche 11 bogenförmig gekrümmt nach oben
führende Luftumlenkflächen 12, 13. An der Seite des Zuluftauslasses 6 ist von oben
her auf den horizontalen Endbereich der Luftumlenkfläche 13 eine um eine horizontale
Achse 14 schwenkbare Rückschlagklappe 15 vorgesehen, welche in ihrer horizontalen
Ruhestellung auf Löchern 16 in der Grundfläche 11 aufliegt.
[0021] Zwischen den Mischkammerhälften 3, 4 ist ein Drosselorgan 17 in Form eines stehend
angeordneten Lochbleches angeordnet, welches den Luftstrom zwischen dem Ablufteinlaß
8 und dem Zuluftauslaß 6 drosselt. Der Schieber 5 ist doppelwandig ausgebildet und
fährt bei seiner Abwärtsbewegung über dieses Drosselorgan 17. Zur Abdichtung der
Kammerhälften 3, 4 zum Schieber 5 hin ist außenseitig auf dem Mischkammergehäuse
2 ein Dichtmittel 18 vorgesehen, dessen gegen den Schieber 5 anliegende Dichtlippen
oben in Figur 1 zu erkennen sind.
[0022] Die Figuren 2 und 3 verdeutlichen, daß das Mischkammergehäuse 2 ebenso wie der Zuluftauslaß
6, der Frischlufteinlaß 7, der Ablufteinlaß 8 und der Abluftauslaß 9 rechteckigen
Querschnitt haben. Der Schieber 5 ragt nach oben aus dem Mischkammergehäuse 2 heraus,
was die Figuren 1 und 3 zeigen. Er ist etwas breiter als das Mischkammergehäuse
2 und zwischen den miteinander verschraubten Kammerhälften 3 und 4 (Fig. 1 und 2)
geführt. Die Figur 2 zeigt die Gestaltung des Dichtmittels 18 im Bereich der Seitenwände
des Mischkammergehäuses 1. Figur 3 zeigt beispielhaft, wie der Schieber 5 mittels
eines üblichen Hubzylinders verfahren werden kann.
[0023] In der in der Zeichnung dargestellten Zwischenstellung des Schiebers 5 wird die am
Ablufteinlaß 8 einströmende Abluft zum größten Teil nach oben zum Abluftauslaß 9 hin
umgelenkt. Ein Teilstrom gelangt als Umluft unterhalb der Grundfläche 11 des Schiebers
5 durch das Drosselorgan 17 zum Zuluftauslaß 6. Der größte Teil der Zuluft strömt
vom Frischlufteinlaß 7 entlang der Luftumlenkfläche 13 zum Zuluftauslaß 6.
[0024] Senkt man den Schieber 5 aus der dargestellten Zwischenstellung vollständig herab,
so setzt er sich mit seiner Grundfläche 11 auf den Boden des Mischkammergehäuses 2.
Der Zuluftauslaß 6 ist dann vollständig vom Ablufteinlaß 8 abgetrennt. Die Abluft
strömt dann vollständig vom Ablufteinlaß 8 zum Abluftauslaß 9, während die Zuluft
ausschließlich am Frischlufteinlaß 7 angesaugt wird.
[0025] Bewegt man den Schieber 5 in seine obere Endstellung, so legt er sich mit seinen
waagerechten Endflächen der Luftumlenkflächen 12 und 13 gegen das Mischkammergehäuse
2 an. Die Grundfläche 11 des Schiebers 5 sperrt dann die Verbindung vom Ablufteinlaß
8 zum Abluftauslaß 9 und vom Frischlufteinlaß 7 zum Zuluftauslaß 6. Dadurch gelangt
alle Abluft als Umluft vom Ablufteinlaß 8 zum Zuluftauslaß 6.
[0026] Senkt man den Schieber 5 aus seiner oberen Stellung ab, so nimmt der Frischluftanteil
in der Zuluft entsprechend dem Verschiebeweg gleichmäßig zu. Kommt es bei weitgehend
hochgezogenem Schieber 5 zu einem Rückschlag, so schwenkt die Rückschlagklappe 15
nach oben und legt sich oben gegen das Mischkammergehäuse 2, so daß die Verbindung
zum Frischlufteinlaß 7 gesperrt wird.
Auflistung der verwendeten Bezugszeichen
[0027]
1 Mischkammer
2 Mischkammergehäuse
3 Kammerhälfte
4 Kammerhälfte
5 Schieber
6 Zuluftauslaß
7 Frischlufteinlaß
8 Ablufteinlaß
9 Abluftauslaß
10 Bypassverbindung
11 Grundlfläche
12 Luftumlenkfläche
13 Luftumlenkfläche
14 Achse
15 Rückschlagklappe
16 Loch
17 Drosselorgan
18 Dichtmittel
1. Mischkammer (1) mit einem Frischlufteinlaß (7), einem Ablufteinlaß (8), einem Abluftauslaß
(9) und einem zumindest in etwa mit dem Ablufteinlaß (8) fluchtenden Zuluftauslaß
(6), welche ein Stellelement zum wahlweisen Verbinden des Zuluftauslasses (6) ausschließlich
mit dem Frischlufteinlaß (7) oder dem Ablufteinlaß (8) und zum Verbinden des Zuluftauslasses
(6) mit dem Frischlufteinlaß (7) und dem Ablufteinlaß (8) in einem beliebigen Mischungsverhältnis
zwischen ausschließlich Frischluft und ausschließlich Abluft hat, wobei in den Zwischenstellungen
des Stellgliedes der Ablufteinlaß (8) entsprechend teilweise mit dem Abluftauslaß
(9) und dem Zuluftauslaß (6) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellelement ein in die Verbindung zwischen Zuluftauslaß (6) und Ablufteinlaß
(8) geradlinig beweglicher, sich in Offenstellung oberhalb dieser Verbindung befindlicher
Schieber (5) ist und daß an der den Ablufteinlaß (8) aufweisenden, vom Schieber (5)
begrenzten Kammerhälfte (4) der Abluftauslaß (9) und an der anderen Kammerhälfte
(3) der Frischlufteinlaß (7) vorgesehen sind.
2. Mischkammer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abluftauslaß (9) oben am Mischkammergehäuse (2) rechtwinklig zum Ablufteinlaß
(8) und der Frischlufteinlaß (7) parallel dazu oben am Mischkammergehäuse (2) rechtwinklig
zum Zuluftauslaß (6) angeordnet sind.
3. Mischkammer (1) nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) satteldachartig ausgebildet ist, nach unten hin eine ebene
Grundfläche (11) und auf der einen Seite zum Ablufteinlaß (8) sowie Abluftauslaß
(9) hin sowie zur anderen Seite zum Zuluftauslaß (6) sowie Lufteinlaß (7) hin eine
Luftumlenkfläche (12, 13) aufweist.
4. Mischkammer (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftumlenkflächen (12, 13) viertelkreisförmig gekrümmt verlaufen.
5. Mischkammer (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischkammergehäuse (2) eine nicht vom Schieber (5) gesteuerte, ständig
offene Bypassverbindung (10) vom Ablufteinlaß (8) zum Abluftauslaß (9) aufweist.
6. Mischkammer (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nahe des Zuluftauslasses (6) auf der Luftumlenkfläche (13) des Schiebers (5)
eine um eine horizontale Achse (14) schwenkbare, bei einem Rückschlag und weitgehend
geöffnetem Schieber (5) die Verbindung vom Zuluftauslaß (6) zum Frischlufteinlaß
(7) sperrende Rückschlagklappe (15) vorgesehen ist.
7. Mischkammer (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischkammergehäuse (2) aus zwei separaten, unter Einschluß des Schiebers
(5) aneinandergesetzten Kammerhälften (3, 4) besteht.
8. Mischkammer (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung der aneinandergesetzten Kammerhälften (3, 4) und des Schiebers
(5) außenseitig auf den Kammerhälften (3, 4) ein Dichtmittel (18) vorgesehen ist.
9. Mischkammer (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen dem Ablufteinlaß (8) und dem Zuluftauslaß (6) ein
Drosselorgan (17) eingesetzt ist.
10. Mischkammer (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan (17) zwischen den Kammerhälften (3, 4) angeordnet und der
Schieber (5) über dieses Drosselorgan (17) beweglich ausgebildet ist.