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EP 0 352 488 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.10.1993 Patentblatt 1993/40 |
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Anmeldetag: 26.06.1989 |
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Durchlaufdampferzeuger
Once-through steam generator
Chaudière à vapeur à passage unique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
26.07.1988 EP 88112051
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.1990 Patentblatt 1990/05 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Wittchow, Eberhard
D-8520 Erlangen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 426 702 GB-A- 1 163 555
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FR-A- 1 167 371 US-A- 3 498 270
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Durchlaufdampferzeuger.
[0002] Ein bekannter Durchlaufdampferzeuger ist in der US-Patentschrift 3 498 270 beschrieben.
Der zweite Eintrittssammler dieses Durchlaufdampferzeugers ist ebenfalls ein Eintrittssammler
für Rohre des Bodens das vertikalen Gastzuges, d.h. diese Rohre des Bodens sind mit
ihren Eintrittsenden an dem zweiten Eintrittssammler angeschlossen, und in jedes Rohr
der zweiten Rohrgruppe der Rohrwand geht eines der Rohre des Bodens über, die am zweiten
Eintrittssammler angeschlossen sind.
[0003] Es hat sich gezeigt, daß an den Austrittsenden der vertikal angeordneten Rohre der
Rohrwand dieses Durchlaufdampferzeugers ganz erhebliche Wärmespannungen auftreten,
wenn er bei Dampfdruck unterhalb des kritischen Druckes, d.h. beispielsweise mit Teillast
und damit niedriger Leistung der Speisewasserpumpe betrieben wird. Der Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, diese Wärmespannungen zu vermeiden.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe hat ein Durchlaufdampferzeuger erfindungsgemäß die Merkmale
des Patentanspruchs 1.
[0005] Wegen des fehlenden Austrittssammlers für die Rohre des Bodens und des fehlenden
Eintrittssammlers für die Rohre der ersten Rohrgruppe der Rohrwand wird vermieden,
daß sich der in den Rohren des Bodens gebildete Naßdampf beim Übertritt in die Rohre
der ersten Rohrgruppe entmischt. Deshalb gelangt auch zu den Austrittsenden aller
Rohre der ersten Rohrgruppe Naßdampf mit einheitlicher Temperatur, so daß selbst bei
Dampfdruck unterhalb des kritischen Druckes keine Wärmespannungen auftreten. Der aus
der ersten Rohrgruppe in die zweite Rohrgruppe gelangende Naßdampf wird nicht durch
Rohre des Bodens des Gaszuges geführt. Dadurch wird vermieden, daß der Naßdampf in
diesen Rohren des Bodens unterschiedlich viel Wärme aufnehmen kann, weil unterschiedlich
lange Rohrteile der einzelnen Rohre des Bodens überhaupt keiner Wärmeeinstrahlung
ausgesetzt und daher praktisch unbeheizt sind. In den einzelnen Rohren der zweiten
Rohrgruppe der Rohrwand nimmt der Naßdampf indessen verhältnismäßig gleichmäßig Wärme
auf, so daß auch Wärmespannungen an den Austrittsenden der vertikal angeordneten Rohre
der zweiten Rohrgruppe der Rohrwand des Durchlaufdampferzeugers selbst bei Dampfdruck
unterhalb des kritischen Drucks vermieden werden.
[0006] Durch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 2 wird ein Entmischen des aus der ersten
Rohrgruppe austretenden Naßdampfes auf seinem Weg zur zweiten Rohrgruppe bei Dampfdruck
unterhalb des kritischen Druckes vermieden, so daß auch in alle Rohre der zweiten
Rohrgruppe Naßdampf mit etwa gleichem Dampfgehalt eintritt. Dies führt ebenfalls zu
einer Vergleichmäßigung der Temperatur der Rohre der zweiten Rohrgruppe an ihren Austrittsenden
und damit zur Vermeidung von Wärmespannungen in der Rohrwand.
[0007] Durch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 3 wird eine gleichmäßige Kühlung des
Bodens des vertikalen Gaszuges erzielt.
[0008] Durch eine Weiterbildung nach den Patentansprüchen 4 bis 7 kann in vorteilhafter
Weise die Wärmeaufnahme der Rohre der zweiten Rohrgruppe vorgegeben werden. Auch dadurch
kann eine weitere Vergleichmäßigung der Temperatur der Rohre der zweiten Rohrgruppe
an ihren Austrittsenden erzielt werden.
[0009] Die Weiterbildung nach Patentanspruch 8 bewirkt zusätzlich ein vergleichmäßigtes
Temperaturprofil in der Rohrwand an den Austrittsenden der Rohre zum Vermeiden von
Wärmespannungen.
[0010] Die Erfindung und ihre Vorteile seien anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert:
FIG 1 zeigt stark schematisiert eine Abwicklung des vertikalen Gaszuges eines erfindungsgemäßen
Durchlaufdampferzeugers.
FIG 2 zeigt ein Durchflußschema zum vertikalen Gaszug nach FIG 1.
[0011] Figuren 3 bis 5 zeigen abgewandelte Ausschnitte aus der Abwicklung des vertikalen
Gaszuges nach FIG 1.
[0012] Der vertikale Gaszug nach FIG 1 hat einen rechteckigen Querschnitt und weist eine
Rohrwand 2 und einen Boden 3 in Form eines Trichters auf. Alle Rohre 4 und 5 der Rohrwand
2 sind vertikal angeordnet und an ihren Längsseiten gasdicht aneinander geschweißt.
Der Boden 3 ist durch Rohre 6 gebildet, die ebenfalls an ihren Längsseiten gasdicht
aneinander geschweißt sind. Diese Rohre 6 sind geradlinig, sie können aber auch wendelförmig
sein.
[0013] Am unteren Teil der Rohrwand 2 des vertikalen Gaszuges sind sechs Brenner für fossilen
Brennstoff in jeweils einer Öffnung 7 in der Rohrwand 2 angebracht. An einer solchen
Öffnung sind Rohre 4 und/oder 5 der Rohrwand 2 gekrümmt und verlaufen auf der Außenseite
des vertikalen Gaszuges. Ähnliche Öffnungen können auch für Luftdüsen, Rauchgasdüsen,
Rußbläser, Beobachtungsluken etc. gebildet sein.
[0014] Die Rohre 6 des trichterförmigen Bodens 3 sind mit ihren Eintrittsenden an Eintrittssammlern
8 angeschlossen. Die vertikal angeordneten Rohre 4 der Rohrwand 2 bilden eine erste
Rohrgruppe. Jedes Rohr 4 dieser ersten Rohrgruppe ist am Eintrittsende mit den Austrittsenden
von zwei Rohren 6 des Bodens 3 durchflußmäßig verbunden. Die Rohre 4 der ersten Rohrgruppe
münden mit ihren Austrittsenden in einen Austrittssammler 9. Damit gehen in das Eintrittsende
jedes Rohres 4 die Austrittsenden der beiden Rohre 6 über.
[0015] Jedes Rohr 5 einer zweiten Rohrgruppe befindet sich zwischen zwei Rohren 4 der ersten
Rohrgruppe, an denen es an seinen Längsseiten gasdicht angeschweißt ist. Ebenso befindet
sich jedes Rohr 4 der ersten Rohrgruppe zwischen zwei Rohren 5 der zweiten Rohrgruppe,
an denen es ebenfalls an seinen Längsseiten gasdicht angeschweißt ist.
[0016] Ferner sind alle Rohre 5 der zweiten Rohrgruppe mit ihren Eintrittsenden an einem
weiteren Eintrittssammler 10 und mit ihren Austrittsenden an einem weiteren Austrittssammler
11 angeschlossen.
[0017] Wie FIG 2 zeigt, ist der Austrittssammler 9 der Rohre 4 der ersten Rohrgruppe der
Rohrwand 2 durch eine Rohrleitung 12 mit dem Eintrittssammler 10 der Rohre 5 der zweiten
Rohrgruppe ohne Zwischenschaltung von Rohren des Bodens 3 durchflußmäßig verbunden.
Die Rohrleitung 12 befindet sich auf der Außenseite des vertikalen Gaszuges und enthält
einen Verteiler 13. Von diesem Verteiler 13 führen vier Rohre 14 zum Eintrittssammler
10.
[0018] Von den Eintrittssammlern 8 strömt Wasser in die Rohre 6 des Bodens 3 und von dort
in die Rohre 4 der Rohrwand 2 und wird verdampft. In den Austrittssammler 9 gelangt
Naßdampf. Dieser Naßdampf strömt durch die Rohrleitung 12 in den Verteiler 13 und
wird gleichmäßig d.h. mit gleichem Dampfgehalt auf die vier Rohre 14 verteilt. Aus
den Rohren 14 gelangt der Naßdampf in den Eintrittssammler 10 und in die Rohre 5 der
zweiten Rohrgruppe der Rohrwand 2.
[0019] Der Naßdampf wird auf seinem Wege vom Austrittssammler 9 zum Eintrittssammler 10
nicht beheizt und tritt deshalb in alle Rohre 5 der zweiten Rohrgruppe mit gleichem
Dampfgehalt ein. In diesen Rohren 5 wird ihm gleichmäßig Wärme zugeführt, so daß sich
in allen Rohren 5 an ihren Austrittsenden einheitlich nur Naßdampf, Sattdampf oder
überhitzter Dampf befindet und in den Austrittssammler 11 eingespeist wird. Deshalb
sind Wärmespannungen in der Rohrwand 2 bei Dampfdruck unterhalb des kritischen Druckes
selbst dann ausgeschlossen, wenn die Rohre 6 des Bodens 3 verschieden lang sind und
unterschiedlich Wärme aufnehmen.
[0020] Nach FIG 3 bilden die Rohre 5 der zweiten Rohrgruppe in der Rohrwand 2 in einer vorgegebenen
Höhe H₁ ein Oberende, indem sie dort aus der Rohrwand 2 auf die Außenseite des vertikalen
Gaszuges austreten. Oberhalb dieser Höhe H₁ geht jedes Rohr 4 der ersten Rohrgruppe
durchflußmäßig in zwei vertikal angeordnete, ebenfalls zur ersten Rohrgruppe gehörende
Zweigrohre 4a und 4b der Rohrwand 2 über, die mit ihren Austrittsenden am Austrittssammler
9 angeschlossen sind. Dadurch wird nur eine vergleichsweise geringe Wärmemenge an
die Rohre 5 der zweiten Rohrgruppe übertragen, und die Temperatur wird an den Austrittsenden
der Rohre 5, die in den Austrittssammler 11 münden, zur Vermeidung von Wärmespannungen
weiter vergleichmäßigt.
[0021] Nach FIG 4 bilden die Rohre 5 der zweiten Rohrgruppe des vertikalen Gaszuges in einer
vorgegebenen Höhe H₂ ein Unterende, indem sie dort von der Außenseite des vertikalen
Gaszuges in die Rohrwand 2 eintreten. Unterhalb dieser Höhe H₂ gehen jeweils zwei
Rohre 4 der ersten Rohrgruppe durchflußmäßig in ein vertikal angeordnetes Einzelrohr
4c der Rohrwand 2 über, das ebenfalls zur ersten Rohrgruppe gehört und sich oberhalb
der Höhe H₂ befindet. Hierdurch wird eine Wirkung wie mit der Ausbildung nach FIG
3 erzielt.
[0022] Nach FIG 5 ist jedes Rohr 4 der ersten Rohrgruppe am Eintrittsende durchflußmäßig
mit den Austrittsenden von drei Rohren 6 des Bodens 3 verbunden. Ferner sind jeweils
zwei an ihren Längsseiten gasdicht aneinander geschweißte Rohre 5 der zweiten Rohrgruppe
der Rohrwand 2 zwischen zwei Rohren 4 der ersten Rohrgruppe angeordnet und mit Längsseiten
an Längsseiten dieser Rohre 4 gasdicht angeschweißt. Die Anzahl der an den Sammlern
10 und 11 angeschlossenen Rohre 5 der zweiten Rohrgruppe ist damit doppelt so groß
wie die Anzahl der an den Rohren 6 und am Austrittssammler 9 angeschlossenen Rohre
4 der ersten Rohrgruppe. Auch hierdurch wird eine Wirkung wie mit der Ausbildung nach
FIG 3 erzielt.
[0023] Der Austrittssammler für die Rohre der zweiten Rohrgruppe der Rohrwand kann durchflußmäßig
durch eine Rohrleitung mit anderen, nicht zur ersten oder zweiten Rohrgruppe gehörenden
Rohren der Rohrwand des vertikalen Gaszuges oder mit Eintrittssammlern von Überhitzerheizflächen
des Durchlaufdampferzeugers verbunden sein.
[0024] Die Rohre der Rohrwand des vertikalen Gaszuges und des Bodens können wendelartig
geführte Innenrippen aufweisen, so daß sich der Wasseranteil von Naßdampf, der diese
Rohre durchströmt, vorwiegend an der Innenseite der Rohre ansammelt. Dies bewirkt
eine relativ niedrige und gleichmäßige Temperatur der Rohre und verhindert ebenfalls
Wärmespannungen in der Rohrwand und im Boden.
[0025] Aus dem vertikalen Gaszug ausströmendes Rauchgas kann auch in Form einer Rauchgaszirkulation
nach Abkühlung an Heizflächen des Durchlaufdampferzeugers, z.B. mit Rauchgasdüsen
in den vertikalen Gaszug zurückgeführt werden.
1. Durchlaufdampferzeuger mit einem vertikalen Gaszug, an dem Brenner (7) für fossilen
Brennstoff angebracht sind, der eine Rohrwand (2) aus an ihren Längsseiten gasdicht
aneinander geschweißten, vertikal angeordneten Rohren hat und der an einem Unterende
einen in Form eines Trichters gestalteten Boden (3) aus gasdicht miteinander verschweißten
Rohren (6) aufweist,
die mit ihrem Eintrittsende an einem ersten Eintrittssammler (8) und mit ihrem Austrittsende
an Rohre (4) einer ersten mit einem Austrittssammler (9) versehenen Rohrgruppe der
Rohrwand (2) des vertikalen Gaszugs durchflußmäßig angeschlossen sind, indem in das
Eintrittsende jedes Rohres (4) der ersten Rohrgruppe der Rohrwand (2) das Austrittsende
mindestens eines Rohres (6) des Bodens (3) übergeht, während andere Rohre (5) der
Rohrwand (2) des vertikalen Gaszuges eine zweite Rohrgruppe mit einem Austrittssammler
(11) bilden und den Rohren (4) der ersten Rohrgruppe mit einer Rohrleitung zwischen
dem Austrittssammler (9) der ersten Rohrgruppe und einem zweiten Eintrittssammler
(10) durchflußmäßig nachgeschaltet sind, wobei
am zweiten Eintrittssammler (10) die Rohre (5) der zweiten Rohrgruppe der Rohrwand
(2) mit ihren Eintrittsenden durchflußmäßig angeschlossen sind, und wobei
die zur Rohrwand (2) gehörenden Rohre (5) der zweiten Rohrgruppe oberhalb des Bodens
(3) angeordnet sind.
2. Durchlaufdampferzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrleitung (12) zwischen dem Austrittssammler (9) der ersten Rohrgruppe und
dem zweiten Eintrittssammler (10) einen Verteiler (13) aufweist, von dem mehrere Rohre
(14) zum zweiten Eintrittssammler (10) führen.
3. Durchlaufdampferzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einem Rohr (4) der ersten Rohrgruppe durchflußmäßig mindestens zwei Rohre (6)
des Bodens angeschlossen sind.
4. Durchlaufdampferzeuger nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der Rohre (4) der ersten Rohrgruppe der Rohrwand (2) des vertikalen
Gaszuges verschieden von der Länge der Rohre (5) der zweiten Rohrgruppe ist.
5. Durchlaufdampferzeuger nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Rohre (5) der zweiten Rohrgruppe des vertikalen Gaszuges in einer vorgegebenen
Höhe (H₁) in der Rohrwand (2) ein Oberende bilden und daß ein Rohr (4) der ersten
Rohrgruppe der Rohrwand (2) oberhalb dieser Höhe (H₁) durchflußmäßig in mindestens
zwei vertikal angeordnete Zweigrohre (4a; 4b) der Rohrwand 2 übergeht, die sich oberhalb
der Höhe (H₁) befinden.
6. Durchlaufdampferzeuger nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Rohre (5) der zweiten Rohrgruppe des vertikalen Gaszuges in einer vorgegebenen
Höhe (H₂) in der Rohrwand (2) ein Unterende bilden und daß mindestens zwei Rohre (4)
der ersten Rohrgruppe der Rohrwand (2) unterhalb dieser Höhe (H₂) durchflußmäßig in
ein vertikal angeordnetes Einzelrohr (4c) der Rohrwand (2) übergehen, das sich oberhalb
der Höhe (H₂) befindet.
7. Durchlaufdampferzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Rohre (4) der ersten Rohrgruppe verschieden von der Anzahl der
Rohre (5) der zweiten Rohrgruppe ist.
8. Durchlaufdampferzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich in der Rohrwand mindestens ein Rohr der einen Rohrgruppe zwischen zwei Rohren
der anderen Rohrgruppe befindet.
1. Continuous flow steam generator with a vertical gas flue, to which burners (7) for
fossil fuel are fitted, which has a pipe wall (2) comprising vertically arranged pipes
welded to one another in gastight manner at its longitudinal sides, and which has
at a lower end a floor (3) formed in the shape of a funnel, comprising pipes (6) welded
to one another in a gastight manner, which are connected in terms of flow by their
inlet end to a first inlet collector (8) and by their outlet end to pipes (4) of a
first pipe group of the pipe wall (2) of the vertical gas flue, which first pipe group
is provided with an outlet collector (9), such that there passes over into the inlet
end of each pipe (4) of the first pipe group of the pipe wall (2) the outlet end of
at least one pipe (6) of the floor (3), while other pipes (5) of the pipe wall (2)
of the vertical gas flue form a second pipe group with an outlet collector (11) and
are connected in terms of flow after the pipes (4) of the first pipe group with a
pipeline between the outlet collector (9) of the first pipe group and a second inlet
collector (10), whereby the pipes (5) of the second pipe group of the pipe wall (2)
are connected in terms of flow to the second inlet collector (10) by their inlet ends,
and whereby the pipes (5) of the second pipe group belonging to the pipe wall (2)
are arranged above the floor (3).
2. Continuous flow steam generator according to claim 1, characterized in that the pipeline
(12) between the outlet collector (9) of the first pipe group and the second inlet
collector (10) has a distributor (13), from which several pipes (14) lead to the second
inlet collector (10).
3. Continuous flow steam generator according to claim 1, characterized in that at least
two pipes (6) of the floor are connected in terms of flow to a pipe (4) of the first
pipe group.
4. Continuous flow steam generator according to claim 1, characterized in that the length
of the pipes (4) of the first pipe group of the pipe wall (2) of the vertical gas
flue is different to the length of the pipes (5) of the second pipe group.
5. Continuous flow steam generator according to claim 4, characterized in that pipes
(5) of the second pipe group of the vertical gas flue form an upper end at a specified
height (H₁) in the pipe wall (2), and in that a pipe (4) of the first pipe group of
the pipe wall (2) above this height (H₁) passes over in terms of flow into at least
two vertically arranged branch pipes (4a; 4b) of the pipe wall (2), which are located
above the height (H₁).
6. Continuous flow steam generator according to claim 4, characterized in that pipes
(5) of the second pipe group of the vertical gas flue form a lower end at a specified
height (H₂) in the pipe wall (2), and in that at least two pipes (4) of the first
pipe group of the pipe wall (2) under this height (H₂) pass over in terms of flow
into a vertically arranged single pipe (4c) of the pipe wall (2), which is located
above the height (H₂).
7. Continuous flow steam generator according to claim 1, characterized in that the number
of pipes (4) of the first pipe group differs from the number of pipes (5) of the second
pipe group.
8. Continuous flow steam generator according to claim 1, characterized in that there
is located in the pipe wall at least one pipe of the one pipe group between two pipes
of the other pipe group.
1. Générateur de vapeur à passage direct, comportant un tirage vertical de gaz sur lequel
sont montés des brûleurs (7) de combustible fossile, qui a une paroi tubulaire (2)
constituée de tubes verticaux, soudés les uns aux autres de manière étanche au gaz
par leurs côtés longitudinaux et qui comporte, à une extrémité inférieure, un fond
(3) en forme d'entonnoir et constitué de tubes (6) soudés les uns aux autres de manière
étanche au gaz, lesquels sont reliés, de manière à assurer le passage par leur extrémité
d'entrée à un premier collecteur d'entrée (8) et par leur extrémité de sortie aux
tubes (4) d'un premier groupe de tubes de la paroi tubulaire (2) du tirage vertical
de gaz, ce groupe étant muni d'un collecteur de sortie (9), l'extrémité de sortie
d'au moins un tube (6) du fond (3) dépassant de l'extrémité d'entrée de chaque tube
(4) du premier groupe de tubes de la paroi tubulaire (2), tandis que d'autres tubes
(5) de la paroi tubulaire (2) du tirage vertical de gaz forment un second groupe de
tubes avec un collecteur de sortie (11) et sont montés, de manière à assurer le passage,
en aval des tubes (4) du premier groupe de tubes par un conduit entre le collecteur
de sortie (9) du premier groupe de tubes et un second collecteur d'entrée (10), les
tubes (5) du second groupe de tubes de la paroi tubulaire (2) étant raccordés de manière
à assurer le passage par leur extrémité d'entrée au second collecteur d'entrée (10)
et les tubes (5) appartenant à la paroi tubulaire (2) du second groupe de tubes étant
disposés au-dessus du fond (3).
2. Générateur de vapeur à passage direct suivant la revendication 1,
caractérisé,
en ce que le conduit (12) entre le collecteur de sortie (9) du premier groupe de
tubes et le second collecteur d'entrée (10) comportent un répartiteur (13) duquel
plusieurs tubes (14) partent vers le second collecteur d'entrée (10).
3. Générateur de vapeur à passage direct suivant la revendication 1,
caractérisé,
en ce qu'à un tube (4) du premier groupe de tubes sont raccordés, de manière à
assurer le passage, au moins deux tubes (6) du fond.
4. Générateur de vapeur à passage direct suivant la revendication 1,
caractérisé,
en ce que la longueur des tubes (4) du premier groupe de tubes de la paroi tubulaire
(2) du tirage vertical de gaz est différente de la longueur des tubes (5) du second
groupe de tubes.
5. Générateur de vapeur à passage direct suivant la revendication 4,
caractérisé,
en ce que des tubes (5) du second groupe de tubes du tirage vertical de gaz forment,
à un niveau (H₁) prescrite de la paroi tubulaire (2), une extrémité supérieure et
en ce qu'un tube (4) du premier groupe de tubes de la paroi tubulaire (2) se transforme
au-dessus de ce niveau (H₁), de manière à assurer le passage, en au moins deux branches
(4a ; 4b) disposées verticalement de la paroi tubulaire (2), qui se trouvent au-dessus
du niveau (H₁).
6. Générateur de vapeur à passage direct suivant la revendication 4,
caractérisé,
en ce que des tubes du second groupe de tubes du tirage vertical de gaz forment,
à un niveau (H₂) prescrit de la paroi tubulaire (2), une extrémité inférieure et en
ce qu'au moins deux tubes (4) du premier groupe de tubes de la paroi tubulaire (2)
se transforment en-dessous de ce niveau (H₂) de manière à assurer le passage, en un
tube unique (4c) vertical de la paroi tubulaire (2), qui se trouve au-dessus du niveau
(H₂).
7. Générateur de vapeur à passage direct suivant la revendication 1,
caractérisé,
en ce que le nombre des tubes (4) du premier groupe de tubes diffère du nombre
des tubes (5) du second groupe de tubes.
8. Générateur de vapeur à passage direct suivant la revendication 1,
caractérisé,
en ce qu'au moins un tube du premier groupe de tubes se trouve dans la paroi tubulaire
entre deux tubes de l'autre groupe de tubes.

