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EP 0 353 219 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.1992 Patentblatt 1992/28 |
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Anmeldetag: 20.07.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E21D 9/06 |
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Schildschwanz für eine Schildvortriebsmaschine sowie Verfahren zum Abdichten des Ringspaltes
zwischen dem Schildschwanz und Ausbauelementen
Shield tail for a shield tunneling machine and method for sealing the circular gap
between the shield tail and lining elements
L'arrière-bec d'un bouclier pour une machine d'avancement de tunnel à bouclier et
méthode pour rendre étanche l'anneau circulaire entre l'arrière-bec du bouclier et
éléments de revêtement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
26.07.1988 AT 1906/88
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.1990 Patentblatt 1990/05 |
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Patentinhaber: VOEST-ALPINE Bergtechnik
Gesellschaft m.b.H |
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8740 Zeltweg (AT) |
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Erfinder: |
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- Hentschel, Volker, Dipl.-Ing.
D-3200 Hildesheim (DE)
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Vertreter: Kretschmer, Adolf et al |
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Gustav Tschermakgasse 14 A-1180 Wien A-1180 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 542 869 DE-C- 3 411 857
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DE-B- 1 229 801
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schildschwanz für eine Schildvortriebsmaschine
mit wenigstens einer Schildschwanzdichtung für den dichtenden Anschluß von Ausbauelementen
bzw. Tübbingen, wobei im Bereich der den Ausbauelementen benachbarten Dichtung wenigstens
ein Rohr vorgesehen ist, sowie auf ein Verfahren zum Abdichten des Ringspaltes zwischen
dem Schildschwanz einer Schildvortriebsmaschine und den nachfolgenden Ausbauelementen
bzw. Tübbingen.
[0002] Beim Vortrieb von Tunnels, Stollen od.dgl. im Schildvortriebsverfahren ist es bekannt,
die Ringspalte zwischen einem eingebrachten Tübbingausbau und dem ihn umgreifenden
Schildschwanz oder einem dem Vortriebsschild nachgeführten Nachlaufschild durch Dichtungselemente
abzudichten. Es sind unterschiedliche Schildschwanzdichtungen bekannt, welche aus
elastomerem Material bestehen können oder als sogenannte Drahtborstendichtungen ausgebildet
sein können. Für die Abdichtung können Einzel- und Mehrfachdichtungen eingesetzt werden.
Beim Einbringen von Injektionsmaterial in den Ringspalt werden derartige Dichtungen
mechanisch stark beansprucht und dasjenige Dichtungsprofil, welches durch den Injektionsmörtel
am stärksten beansprucht wird, läßt sich hiebei in der Regel nicht ohne weiteres austauschen
und nicht ohne aufwendige Zusatzmaßnahmen reparieren. Bei Einzeldichtungen sind derartige
Maßnahmen zur Reparatur bei Beschädigung sofort erforderlich, auch bei Mehrfachdichtungen
kann aber ohne eine derartige Reparatur der ersten Dichtung eine Schadensfortpflanzung
eintreten, so daß auch hier nicht auf eine möglichst rasche Reparatur des Dichtungselementes
verzichtet werden kann.
[0003] Aus der DE-PS 36 29 133 ist bereits ein Verfahren zur Durchführung einer Reparatur
an einer in Abschnitte unterteilten Schildschwanzdichtung bekannt, bei welcher ein
gesonderter Fenstertübbing eingesetzt wird, welcher eine verschließbare Aussparung
aufweist. Ein derartiger Fenstertübbing muß während des gesamten Ausbaues mit vorgebracht
werden und vom Beginn des Vortriebes an begleitend gesetzt werden. Im Reparaturfall
muß dann die Aussparung des Fenstertübbings so orientiert werden, daß sie mit dem
zu reparierenden Abschnitt der Dichtung zur Deckung gelangen kann, wobei die Reparatur
oder Auswechslung des reparaturbedürftigen Abschnittes der Dichtung durch die geöffnete
Aussparung hindurch vorgenommen werden kann. Solange eine derartige Aussparung jedoch
geöffnet ist, kann über die Aussparung selbst Wasser in das Innere der Tunnelvortriebsmaschine
eindringen und insbesondere bei Arbeiten bei welchen Tunnelvortriebsmaschinen unter
dem Wasserspiegel eingesetzt werden, kann die Unterbrechung der Dichtung während der
Auswechslung des schadhaften Dichtungselementes bei geöffneter Aussparung nicht ohne
weiteres vorgenommen werden.
[0004] Aus der DE-A-35 42 869 ist ein Schildschwanz der eingangs genannten Art bekanntgeworden,
wobei in Achsrichtung des Schildschwanzes verlaufend wenigstens ein Verpreßrohr zum
Einbringen von Injektionsmaterial zwei hintereinanderliegende Dichtungen durchsetzt,
wodurch der Schildaufbau vereinfacht werden soll. Gleichzeitig ist das Verpreßrohr
in axialer Länge entsprechend der Position der Dichtungen unterteilt ausgebildet,
um gegebenenfalls gemeinsam mit einer Dichtung getauscht werden zu können.
[0005] Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Schildschwanz der eingangs genannten Art
zu schaffen, welcher in einer Weise ausgerüstet ist, daß jederzeit kurzfristig eine
Notabdichtung erzielt werden kann, wobei während des Zeitraumes dieser Notabdichtung
die Dichtungselemente frei zugänglich bleiben und jederzeit gegebenenfalls auch über
ihren gesamten Umfang gleichzeitig getauscht bzw. repariert werden können. Zur Lösung
dieser Aufgabe besteht der Schildschwanz der eingangs genannten Art im wesentlichen
darin, daß das oder die Rohr(e) in Umfangsrichtung des Schildschwanzes verlaufend
angeordnet ist (sind), wobei die Anschlüsse für die Zu- und Ableitung von Kühlmittel
im Inneren des Schildschwanzes münden. Über ein derartiges in Umfangsrichtung des
Schildschwanzes verlaufendes Rohr kann nun bei Auftreten einer Gefahrensituation bzw.
bei Auftreten einer Undichtheit der Dichtung das Eindringen von Wasser in den Tunnel
durch Vereisung direkt verhindert werden. Die Schildvortriebsmaschine hat üblicherweise
kreisförmigen Querschnitt und der Schildschwanz überlappt zur Außenseite des Tübbings.
Die am Schildschwanz in Umfangsrichtung vorgesehene Rohrleitung für das Kühlmittel
vereist daher unmittelbar das den Ringspalt außen umgebende Material, so daß das weiter
innen liegende Dichtungselement ohne Gefahr eines Hereinbrechens von Wasser ohne weiteres
getauscht oder repariert werden kann.
[0006] In vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Ausbildung hiebei so getroffen, daß
das in Umfangsrichtung verlaufende Rohr in gegeneinander abgedichtete Abschnitte unterteilt
ist, an welche gesonderte Anschlüsse für die Zu- und Ableitung von Kühlmittel angeschlossen
sind, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, Reparaturen Abschnittweise vorzunehmen,
ohne übermäßige Mengen an Kühlmittel zu verbrauchen, wobei lokal eine raschere Vereisung
erzielt werden kann. Um die Vereisung des Umgebungswassers rasch und in einem Abstand
durchführen zu können, welcher die freie Zugänglichkeit des Dichtungselementes in
keiner Weise beeinträchtigt, ist die Ausbildung hiebei mit Vorteil so getroffen, daß
wenigstens ein in Umfangsrichtung verlaufendes Rohr konzentrisch zur Dichtung auf
größerem Durchmesser als die Dichtung angeordnet ist.
[0007] Als Kühlmittel kommen unterschiedliche Medien in Betracht. Für die Verwendung von
flüssigem Stickstoff kann die Wärmeableitung bzw. Kühlung dadurch wesentlich verbessert
werden, daß die Ausbildung so getroffen ist, daß wenigstens ein in Umfangsrichtung
verlaufendes Rohr doppelwandig ausgebildet ist und daß an das Innenrohr der Zuleitungsanschluß
und an das Außenrohr der Ableitungsanschluß einander benachbart angeschlossen sind.
Ein derartiges Doppelmantelrohr erlaubt hiebei eine Durchströmung in einer Weise,
daß flüssiger Stickstoff im Außenmantel verdampfen kann und dabei dem Umgebungswasser,
welches rasch auf Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abgekühlt werden kann, die erforderliche
Wärme entzieht. Die Ausbildung ist hiebei für eine abschnittweise Reparatur mit Vorteil
so getroffen, daß das Außenrohr in Umfangsrichtung in durch Trennwände abgeschlossene
Abschnitte unterteilt ist, daß das koaxiale Innenrohr in Abstand vor den Trennwänden
mündet und daß für jeden getrennten Rohrabschnitt gesonderte Anschlüsse für die Zu-
und Ableitung von Kühlmittel vorgesehen sind. Die koaxial zu den Außenrohren liegenden
Innenrohre können in konventioneller Weise mit Abstandhaltern im Außenrohr zentriert
werden, wodurch ein entsprechender Strömungsquerschnitt sichergestellt wird. Der Anschluß
der Zuleitung an das Innenrohr führt hiebei bei verdampfenden Kältemedien dazu, daß
das Medium im Außenmantel verdampft und hiebei über die größere Oberfläche des Außenmantels
Verdampfungswärme aus der Umgebung abzieht. Die Außenfläche eines derartigen Doppelmantelrohres
kann in konventioneller Weise gerippt, genoppt oder mit Scheiben versehen sein, um
die Wärmeaustauschflächen zu vergrößern.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Abdichten des Ringspaltes zwischen dem Schildschwanz
einer Schildvortriebsmaschine und den nachfolgenden Ausbauelementen bzw. Tübbingen
ist hiebei im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß flüssiger Stickstoff in Ringleitungen
im Bereich des Ringspaltes geleitet wird und zumindest teilweise als gasförmiger Stickstoff
wieder abgezogen wird. Durch eine entsprechende Aufteilung der Ringleitungen in einzelne
Sektoren kann eine lokal gezielte Vereisung mit erhöhter Vereisungsleistung durchgeführt
werden. Die koaxialen Rohre können an das Schildschwanzblech angepaßt sein und beispielsweise
auch aus von der Kreisform im Querschnitt abweichenden Rohren insbesondere Vierkantrohren
gebildet sein.
[0009] Da Öffnungen zum umgebenden Gebirge bzw. zur Mörtelfuge nicht geschaffen werden,
besteht keine Beeinträchtigung der Betriebssicherheit während der Reparatur eines
Dichtungselementes.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 einen Längsschnitt durch
einen Teilbereich des Schildschwanzes mit der Schildschwanzdichtung im Bereich des
Ringspaltes zwischen Schildschwanz und dem Tübbingausbau und Fig.2 eine schematische
Darstellung des Ringleitungssystems im Bereich des Schildschwanzes entsprechend der
Fig.1 in Richtung des Pfeiles II der Fig.1.
[0011] In Fig.1 ist mit 1 das Schildschwanzblech bezeichnet. An das Ende des Schildschwanzbleches
ist ein Dichtungselement 2 angeschlossen, welches lösbar mit dem Schildschwanzblech
1 verbunden ist. Mit 3 ist schematisch der Außenumfang der Tübbinge eines Ausbaues
angedeutet.
[0012] An das Schildschwanzende ist in Umfangsrichtung verlaufend ein Doppelmantelrohr 4
angeordnet, dessen Innenrohr mit 5 und dessen Außenrohr mit 6 bezeichnet ist. Der
Anschluß des Innenrohres ist durch die Rohrleitung 7 angedeutet, welche im Inneren
des Schildschwanzbleches geschützt verläuft und in das Innere des Schildschwanzes
geführt ist. Bei einer Beaufschlagung des Innenrohres 5 über die Zuleitung 7 mit Kältemittel,
strömt das Kältemittel über das Innenrohr in den Ringspalt zwischen Innenrohr 5 und
Außenrohr 6 und das im anliegenden Erdreich enthaltene Wasser kann aufgefroren werden.
Die Vereisungsausbreitung ist schematisch durch die konzentrischen Kreise 8 angedeutet.
Nach einer Vereisung des Wasser im benachbarten Erdreich, kann das Dichtungselement
2 gefahrlos ausgetauscht werden.
[0013] In Fig.2 ist die Leitungsführung des Doppelmantelrohres 4 am Ende des Schildschwanzes
schematisch dargestellt. Das Außenrohr 6 ist jeweils in Umfangsrichtung durch Trennwandelemente
abgedichtet und die Abschottungen sind mit 9 bezeichnet. Auf diese Weise entstehen
Segmente, an welche jeweils gesonderte Zu- und Ableitungen münden. Die Zuleitung 10
ist hiebei mit dem Innenrohr 5 verbunden und das durch das Innenrohr zugeführte Medium
strömt im Ringraum um das Innenrohr herum innerhalb des Außenrohres 6 zurück und kann
an einer der Zuleitung 10 benachbarten Ableitung 11 wieder abgezogen werden. Für jedes
Segment, welches durch Abschottungen 9 im Außenrohr voneinander getrennt ist, sind
gesonderte Zuleitungen 10 und Ableitungen 11 vorgesehen. Über diese Zuleitungen 10
kann flüssiger Stickstoff in die Rohrleitung 4 eingebracht werden, wobei dieser flüssige
Stickstoff aus dem Außenrohr 6 zumindest teilweise gasförmig wieder abgezogen wird.
Die für die Verdunstung erforderliche Wärme wird der Umgebung entzogen und es wird
daher eine Vereisung des Wasser im benachbarten Erdreich im Ringspalt zwischen dem
Schildschwanz und der Außenkontur der Tübbinge, wie sie in Fig.1 schematisch mit 3
angedeutet wurde, erzielt.
1. Schildschwanz (1) für eine Schildvortriebsmaschine mit wenigstens einer Schildschwanzdichtung
(2) für den dichtenden Anschluß von Ausbauelementen bzw. Tübbingen, wobei im Bereich
der den Ausbauelementen benachbarten Dichtung (2) wenigstens ein Rohr (4) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Rohr(e) (4) in Umfangsrichtung des Schildschwanzes
(1) verlaufend angeordnet ist (sind), wobei die Anschlüsse (10,11) für die Zu- und
Ableitung von Kühlmittel im Inneren des Schildschwanzes (1) münden.
2. Schildschwanz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Rohr(e)
(4) in gegeneinander abgedichtete Abschnitte unterteilt ist (sind), an welche gesonderte
Anschlüsse (10,11) für die Zu- und Ableitung von Kühlmittel angeschlossen sind.
3. Schildschwanz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines
der Rohre (4) konzentrisch zur Dichtung (2) auf größerem Durchmesser als die Dichtung
angeordnet ist.
4. Schildschwanz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eines der Rohre (4) doppelwandig ausgebildet ist und daß an das Innenrohr (5) der
Zuleitungsanschluß (10) und an das Außenrohr (6) der Ableitungsanschluß (11) einander
benachbart angeschlossen sind.
5. Schildschwanz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (6) in
Umfangsrichtung in durch Trennwände (9) abgeschlossene Abschnitte unterteilt ist,
daß das koaxiale Innenrohr (5) in Abstand vor den Trennwänden (9) mündet und daß für
jeden getrennten Rohrabschnitt gesonderte Anschlüsse (10,11) für die Zu- und Ableitung
von Kühlmittel vorgesehen sind.
6. Verfahren zum Abdichten des Ringspaltes zwischen dem Schildschwanz (1) einer Schildvortriebsmaschine
und den nachfolgenden Ausbauelementen bzw. Tübbingen, dadurch gekennzeichnet, daß
flüssiger Stickstoff in .Ringleitungen (4,5,6) im Bereich des Ringspaltes geleitet
wird und zumindest teilweise als gasförmiger Stickstoff wieder abgezogen wird.
1. Shield tail (1) for a shield mole having at least one shield tail seal (2) for
the sealing connection of lining members or tubbing, at least one tube (4) being disposed
in the region of the seal (2) adjoining the lining members, characterised in that
the tube or tubes (4) is or are disposed to extend in the peripheral direction of
the shield tail (1), while the connections (10, 11) for the supply and discharge of
coolant lead into the interior of the shield tail (1).
2. Shield tail according to Claim 1, characterised in that the tube or tubes (4) is
or are subdivided into portions which are sealed in relation to one another and to
which separate connections (10, 11) for the supply and discharge of coolant are connected.
3. Shield tail according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one of the
tubes (4) is disposed concentrically to the seal (2) over a larger diameter than the
seal.
4. Shield tail according to Claims 1, 2 or 3, characterised in that at least one of
the tubes (4) is double-walled and in that the supply connection (10) is connected
to the inner tube (5) and the discharge connection (11) is connected to the outer
tube (6) at points adjoining one another.
5. Shield tail according to Claim 4, characterised in that the outer tube (6) is subdivided
in the peripheral direction into portions closed off by partitions (9), in that the
coaxial inner tube (5) leads out at a distance upstream of the partitions (9), and
in that for each separate tube portion individual connections (10, 11) are provided
for the supply and discharge of coolant.
6. Method of sealing the annular gap between the shield tail of a shield mole and
the following lining members or tubbing, characterised in that liquid nitrogen is
conducted in annular pipes (4, 5, 6) in the region of the annular gap and is drawn
off again at least partly in the form of gaseous nitrogen.
1. Arrière-bec de bouclier (1) pour machine de perçage de tunnel à bouclier, muni
d'au moins un dispositif d'étanchéité (2) pour le raccordement étanche d'éléments
de développement ou tubages, dans lequel au moins un tube (4) est disposé dans la
région du dispositif d'étanchéité (2) voisine des éléments de revêtement, caractérisé
en ce que le(s) tubes(s) (4) est (sont) disposé(s) dans le sens de la circonférence
de l'arrière-bec de bouclier (1), des raccords (10, 11) pour l'arrivée et l'évacuation
de produits de refroidissement débouchant à l'intérieur de l'arrière-bec de bouclier
(1).
2. Arrière-bec de bouclier selon la revendication 1, caractérisé en ce que le(s) tube(s)
(4) est (sont) divisé(s) en sections isolées les unes des autres, sur lesquelles sont
montés des raccords séparés (10, 11) pour l'arrivée et l'évacuation de produits de
refroidissement.
3. Arrière-bec de bouclier selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé
en ce qu'au moins un des tubes (4) est disposé de manière concentrique par rapport
au dispositif d'étanchéité (2) sur un diamètre plus grand que celui du dispositif
d'étanchéité.
4. Arrière-bec de bouclier selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé
en ce qu'au moins l'un des tubes (4) a une double paroi et en ce que le raccord d'arrivée
(10) est raccordé sur le tube intérieur (5) et le raccord d'évacuation (11) sur le
tube extérieur (6) au voisinage l'un de l'autre.
5. Arrière-bec de bouclier selon la revendication 4, caractérisé en ce que le tube
extérieur (6) est divisé dans le sens de la circonférence en sections fermées par
des cloisons de séparation (9), en ce que le tube intérieur (5) coaxial débouche à
distance devant les parois de séparation (9) et en ce que des raccords séparés (10,
11) pour l'arrivée et l'évacuation de produits de refroidissement sont prévus pour
chaque section de tube séparée.
6. Procédé pour rendre étanche l'espace annulaire entre l'arrière-bec de bouclier
(1) d'une machine de perçage de tunnel à bouclier et les éléments de développement
ou tubages qui suivent, caractérisé en ce que de l'azote liquide est amené dans des
conduites annulaires (4, 5, 6) dans le secteur de l'espace annulaire et est extrait
au moins en partie sous forme d'azote gazeux.
