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EP 0 353 482 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
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Anmeldetag: 05.07.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D01G 9/10 |
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Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle
Apparatus for opening and cleaning fibre material, especially cotton
Appareil pour ouvrir et nettoyer une matière fibreuse, notamment le coton
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
02.08.1988 DE 3826202 02.03.1989 DE 3906640
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.1990 Patentblatt 1990/06 |
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Patentinhaber: Trützschler GmbH & Co. KG |
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D-41199 Mönchengladbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Temburg, Konrad
D-4050 Mönchengladbach 1 (DE)
- Leifeld, Ferdinand, Dipl.-Ing.
D-4152 Kempen 1 (DE)
- Schlichter, Stefan, Dr.
D-4050 Mönchengladbach 1 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 360 694 GB-A- 888 542
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GB-A- 748 640 US-A- 2 014 673
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere
Baumwolle, mit wenigstens zwei einer Zuführeinrichtung nachgeordneten Garniturwalzen,
bei der wenigstens zwei Garniturwalzen jeweils mindestens eine Abscheidkante für Verunreinigungen
mit zugehöriger Abscheidöffnung zugeordnet sind und bei der die Fliehkräfte am Umfang
der zweiten Garniturwalze größer sind als bei der ersten Garniturwalze.
[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung (DE-0S 27 12 650) ist nach einer ersten Ausführungsform
(Fig. 1) eine erste Garniturwalze vorgesehen, der eine zweite Garniturwalze nachgeschaltet
ist. Die Drehrichtung der beiden Walzen ist entgegengesetzt. Die gegenüber der ersten
Garniturwalze im Durchmesser kleinere zweite Garniturwalze läuft mit einer wesentlich
höheren Drehzahl als die erste Garniturwalze um, wobei ihre Garniturspitzen in Abnahmestellung
zu denen der ersten Garniturwalze stehen. Der Unterdruck von der nachgeschalteten
Siebtrommel setzt sich über einen Fasertransportkanal bis zur zweiten Garniturwalze
fort. Nach Passieren der Abscheidöffnung löst sich das Fasermaterial, bedingt durch
die über eine Öffnung im Gehäuse und die Abscheidöffnung eintretende Zuluft, von der
zweiten Garniturwalze ab und gelangt zur Siebtrommel. Nach einer zweiten Ausführungsform
(Fig. 2), ist der ersten und der zweiten Garniturwalze eine Garniturwalze zugeordnet.
Die dritte Garniturwalze hat den gleichen Durchmesser wie die erste Garniturwalze
und läuft wie diese entgegen dem Uhrzeigersinn um, jedoch mit niedrigerer Drehzahl.
Die Garniturspitzen der ersten und der dritten Garniturwalze stehen in Kardierstellung
zueinander. Die dritte Garniturwalze ist von einem Gehäuse umschlossen, das durch
eine Abscheidöffnung mit Abscheidkante unterbrochen ist. In beiden Ausführungsformen
arbeitet die zweite Garniturwalze räumlich unmittelbar mit der ersten Garniturwalze
zusammen. Es hat sich gezeigt, daß der Absaugluftstrom, der das Fasermterial von der
zweiten Garniturwalze abnimmt, in nachteiliger Weise auf die erste Garniturwalze rückwirkt.
Insbesondere stört, daß dieser Absaugluftstrom in den Zwischenraum zwischen der ersten
Garniturwalze und dem Gehäuse um die erste Garniturwalze hineinwirkt und dadurch die
Faserführung beeinträchtigt. Nachteilhaft ist weiterhin, daß über die Zuluft von außen
der Absaugluftstrom zusammen mit den von der zweiten Garniturwalze abgelösten Gutfaserflocken
auch Verunreinigungen aus der Abscheidöffnung an der zweiten Garniturwalze mitnimmt.
Der Saugluftstrom von der Siebtrommel wirkt nachteilig auf die Abscheidöffnungen an
der ersten und zweiten Garniturwalze. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das
Fasermaterial beim Übergang unmittelbar bei der ersten auf die zweite Garniturwalze
nur durch besonders hohe Drehzahlen aufgelöst werden kann, was konstruktiv aufwendig
ist, insbesondere durch die sog. biegekritische Drehzahl und die Walzenbreite begrenzt
ist. Sofern das Fasermaterial durch wesentlich geringere Drehzahlen zu wenig aufgelöst
wird, ist die Reingiungswirkung der zweiten Garniturwalze insgesamt zu gering.
[0003] Aus der US-A-2014763 aus dem Jahre 1935 ist eine Vorrichtung zum Kardieren bekannt,
die eine Speisewalze mit Speisetisch und drei nachgeordneten Walzen umfaßt. Auf der
ersten Walze 31 sind am Umfang Zähne vorhanden, die tangential zur Oberfläche der
Walze 31 ausgerichtet sind. Diese einzelnen Zähne sind sehr grob. Auf der zweiten
Walze 33 sind am Umfang Stiftzähne vorhanden. Die Stiftzähne sind entgegen der Drehrichtung
der Walze 33 ausgerichtet, d. h. die Zähne der Walze 31 und die Stiftzähne der Walze
33 sind - nicht in Auflösestellung, sondern - in Kardierstellung zueinander ausgerichtet.
Die Stiftzähne der Walze 33 streifen durch Kanäle der Einzelzähne in der Walze 31
hindurch. Die Walze 33 dreht sich mit einer Geschwindigkeit, die geringer als die
Geschwindigkeit der Walze 31 ist. Die Walze 33 dient zum Sammeln und Verdichten der
Fasern. Unterhalb der Walze 33 ist keine geschlossene, zylindrische Abdeckung vorhanden,
so daß die Luft von der Walze 33 stark verwirbelt wird. Auf der dritten Walze 38 sind
am Umfang Stiftzähne vorhanden. Die Stiftzähne der Walze 38 und die Stiftzähne der
Walze 33 sind - nicht in Auflösestellung, sondern - in Kardierstellung zueinander
ausgerichtet.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine gleichmäßigere
Faserführung gestattet und eine verbesserte Ausreinigung des Fasermaterials erlaubt.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1.
[0006] Durch die Zwischenschaltung der dritten Garniturwalze wird erreicht, daß die erste
und die zweite Garniturwalze räumlich voneinander entfernt sind. Wesentlich ist, daß
die drei Garniturwalzen hintereinander geschaltet sind, d. h. die zweite Garniturwalze
wirkt unmittelbar nur mit der dritten, nicht jedoch mit der ersten Garniturwalze zusammen.
Auf diese Weise wirkt die zweite Garniturwalze nur in bezug auf die dritte und die
dritte Garniturwalze nur in bezug auf die erste Garniturwalze als Abnahme- und Auflösewalze.
Der räumliche Abstand der zweiten von der ersten Garniturwalze infolge der dritten
Garniturwalze (Zwischenwalze) hat den Vorteil, daß lufttechnisch störende Einflüsse
vermieden werden. Dadurch, daß die dritte Garniturwalze (Zwischenwalze) als Abnahme-
und Auflösewalze mit der ersten Garniturwalze zusammenwirkt, d. h., daß die Garniturspitzen
der ersten und der dritten Garniturwalze nicht in Kardierstellung zueinanderstehen,
entsteht der weitere Vorteil, daß das Fasermaterial zusätzlich aufgelöst bzw. verstreckt
wird, so daß die Reinigungswirkung durch die zweite Garniturwalze verbessert ist.
Die Zwischenwalze (dritte Garniturwalze) hat somit einen Doppelvorteil, nämlich Vermeidung
störender Luftströmungen auf die erste Garniturwalze und Verbesserung der Fasermaterialauflösung,
so daß eine insgesamt gleichmäßigere Fasermaterialführung und eine verbesserte Ausreinigung
des Fasermaterials erreicht wird. Eine weitere Verbesserung des Faserstroms wird dadurch
erreicht, daß durch die zusätzliche Verstreckung auf der dritten Garniturwalze die
Faserbelegung auf der zweiten Garniturwalze vergleichmäßigt ist; ungleichmäßige Stellen
in der Fasermatte werden durch die zweite Garniturwalze verstreckt (auseinandergezogen).
[0007] Je weiter örtlich die Abscheidöffnungen (Ausscheidestellungen) für beide Garniturwalzen
(erste und dritte Garniturwalze) auseinanderliegen, desto besser ist die Trennung
der Lufthaushalte und der Luftströmungen im Bereich der Ausscheidestellen. Dadurch
haben aufeinanderfolgende Abscheidöffnungen keine Beeinflussung aufeinander in dieser
Beziehung. Absaugluftstrom für das Fasermaterial und der Strom der ausgeschiedenen
Verunreinigungen sind getrennt. Auch die Ausscheide- und Flugräume für den Abfall
im Bereich unterhalb der beiden Abscheidöffnungen sind weit voneinander entfernt.
Jede Abscheidöffnung erzeugt im Bereich darunter Turbulenzen, und zur Ausscheidung
der Abfälle aus diesen turbulenten Strömungen braucht man große Beruhigungsräume.
Auch diese werden größer ausgeführt und sind weiter voneinander entfernt. Somit kann
der Abfallflug aus der Abscheidöffnung an der zweiten Garniturwalze schwerer zu der
Abscheidöffnung an der ersten Garniturwalze gelangen und auch schwerer in die Saugzonen,
die an jeder Abscheidöffnung auch vorhanden sind.
[0008] Vorzugsweise ist die Drehrichtung der dritten Garniturwalze entgegengesetzt zur Drehrichtung
der ersten und zweiten Garniturwalze gerichtet. Dadurch, daß der Materialfluß zur
zweiten Garniturwalze oberhalb der dritten Garniturwalze verläuft, ist nochmals eine
stärkere lufttechnische Trennung zwischen den Abscheidöffnungen an der ersten und
zweiten Garniturwalze gegeben. Diese beiden Abscheidöffnungen werden ideal entkoppelt.
Zweckmäßig ist die dritte Garniturwalze von einem Gehäuse ohne Abscheidöffnungen und
Abscheidkanten umschlossen. Bevorzugt ist die Umfangsgeschwindigkeit an der dritten
Garniturwalze größer als an der ersten Garniturwalze. Dadurch wird das Fasermaterial
zusätzlich aufgelöst (verstreckt), wodurch die nachfolgende Reinigung auf der zweiten
Garniturwalze verbessert wird. Vorteilhaft ist die Umfangsgeschwindigkeit an der zweiten
Garniturwalze größer als an der dritten Garniturwalze. Die Umfangsgeschwindigkeit
an der zweiten Garniturwalze ist durch die Einschaltung der dritten Garniturwalze
(Zwischenwalze) geringer als im bekannten Fall, wodurch sich konstruktiv Vorteile
ergeben. Zweckmäßig ist der zweiten Garniturwalze eine Einrichtung, die die Fasern
von der Transportluft trennt, z. B. Siebtrommel, Entstaubungsmaschine o. dgl., nachgeschaltet,
der das Fasergut, mittels eines Luftstroms durch eine Transportleitung zugeführt wird.
Vorzugsweise ist der zweiten Garniturwalze eine Fasertransportleitung mit einem Materialtransportventilator
nachgeschaltet. Bevorzugt ist in der Nähe der Faserabgabestelle der zweiten Garniturwalze
ein Luftansaugschlitz vorhanden. Dadurch wird eine Ansaugung der Transportluft in
einem räumlichen Abstand zu der Abscheidkante und zu der Abscheidöffnung der zweiten
Garniturwalze erreicht, so daß nicht in unerwünschter Weise aus der Abscheidöffnung
abgeschiedene Verunreinigungen angesaugt werden. Der Absaugluftstrom für das Fasermaterial
ist von dem Strom der Verunreinigungen (Trash) getrennt, so daß mit den Faserflocken
kein Trash abgesaugt wird. Die Verunreinigungen fallen zweckmäßig durch Flieh- und
Schwerkraft heraus. Zweckmäßig sind der Durchmesser der zweiten Garniturwalze und
der Durchmesser der dritten Garniturwalze gleich oder nahezu gleich. Dadurch wird
die sogenannte biegekritische Drehzahl der zweiten Garniturwalze verbessert. Vorzugsweise
ist die gemeinsame Abdeckung oberhalb der zweiten Garniturwalze und der dritten Garniturwalze
als Ganzes von den Garniturwalzen wegbewegbar und wieder zurückbewegbar. Dadurch ist
die Herstellung der Abdeckung vereinfacht und die Zugänglichkeit zu den Garniturwalzen
verbessert. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Vorrichtung
zum Öffnen und Reinigen eine Faserspeisevorrichtung vorgeschaltet, die einen oberen
Reserveschacht und einen unteren Speiseschacht aufweist, von dem das Fasergut durch
eine Überführungseinrichtung der Speiseeinrichtung zugeführt wird.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0010] Es zeigt:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Speisewalze und Speisetisch in Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine Vorrichtung wie Fig. 1 mit zwei Speisewalzen, zwei Abscheidöffnungen mit Abscheidkanten
an der ersten Garniturwalze und nachgeschalteter Entstaubungsmaschine,
- Fig. 3
- eine Ausführungsform mit gleichem Durchmesser der zweiten und dritten Garniturwalze
und
- Fig. 4
- die Vorrichtung mit vorgeschalteter Faserspeiseeinrichtung und Überführungsvorrichtung.
[0011] Der in einem geschlossenen Gehäuse 1 angeordneten Reinigungsvorrichtung wird das
zu reinigende Fasermaterial, das insbesondere Baumwolle ist, in Flockenform zugeführt.
Dies erfolgt beispielsweise durch einen (nicht dargestellten) Füllschacht. Die Watte
wird mittels eines Speisetisches 2 und einer Speisewalze 3 unter Klemmung einer ersten
Garniturwalze 4 zugeführt, die im Gehäuse 1 drehbar gelagert ist und entgegen dem
Uhrzeigersinn (Pfeil A) um läuft. Der Garniturwalze 4 sind eine dritte Garniturwalze
5 und eine zweite, kleine Garniturwalze 6 nachgeordnet. Die Garniturwalzen 4, 5 und
6 sind mit einer Sägezahngarnitur bezogen. Garniturwalze 4 hat einen Durchmesser von
ca. 360 bis 460 mm, z. B. 410 mm und eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 15 bis 21
m/sec., z. B. 18 m/sec., Garniturwalze 5 hat einen Durchmesser von ca. 135 bis 215
mm, z. B. 175 mm und eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 19 bis 25 m/sec., z. B. 22
m/sec. und Garniturwalze 6 hat einen Durchmesser von ca. 70 bis 130 mm, z. B. 100
mm und eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 23 bis 30 m/sec., z. B. 26,5 m/sec.
[0012] Die Garniturwalzen 4, 5 und 6 werden vom Gehäuse 1 bzw. Gehäuseteilen 17 bis 25 umschlossen.
Die Garniturwalze 4 befindet sich damit in einem geschlossenen Gehäuse, das eine Abscheidöffnung
7 für den Austritt von Faserverunreinigungen freiläßt, deren Größere der jeweiligen
Ausscheidungsstufe angepaßt bzw. anpaßbar ist. Der Abscheidöffnung 7 ist eine Abscheidkante
8, z. B. ein Messer, zugeordnet, das zweckmäßig einstellbar an dem Gehäuseteil 1a
befestigt ist. Durch die Öffnung 26 im Gehäuse 1 steht die Abscheidöffnung 7 mit der
Außenluft in Verbindung.
[0013] Die gegenüber der ersten Garniturwalze 4 und der dritten Garniturwalze 5 im Durchmesser
kleinere zweite Garniturwalze 6 läuft mit einer höheren Drehzahl als die Garniturwalzen
4 und 5 um, wobei ihre Garniturspitzen 6a, wie angedeutet, in Abnahmestellung zu den
Garniturspitzen 5a der dritten Garniturwalze 5 stehen. Die Garniturwalze 6 kann daher
von ihrer Wirkung auf das Fasermaterial her als Abnahme- und Auflösewalze bezeichnet
werden. Die Garniturspitzen 5a der Garniturwalze 5 stehen, wie angedeutet, in Abnahmestellung
zu den Garniturspitzen 4a der ersten Garniturwalze 4. Stehen beispielsweise die Durchmesser
der Garniturwalze 4 und der Garniturwalze 5 und die Durchmesser der Garniturwalze
5 und der Garniturwalze 6 in einem Verhältnis von jeweils 2 : 1, so entstehen bei
der mit wesentlich höherer Drehzahl als die Garniturwalze 4 rotierenden Garniturwalze
6 aufgrund der höheren Winkelgeschwindigkeit stärkere Beschleunigungen und damit Fliehkräfte
als bei der ersten Garniturwalze 4. Die auf das Fasermaterial einwirkenden Fliehkräfte
steigen somit von Garniturwalze zu Garniturwalze an. Die Garniturwalze 6 kann über
eine Fasertransportleitung 14 an eine (nicht dargestellte) Siebtrommel angeschlossen
sein. Das Fasermaterial wird durch den Luftstrom 16 pneumatisch transportiert. Die
Siebtrommel ist zur Erzeugung eines Unterdrucks in ihrem Inneren an eine Saugvorrichtung
(nicht gezeigt) angeschlossen. Der Unterdruck setzt sich über die Fasertransportleitung
14 bis zur Garniturwalze 6 hinfort.
[0014] Die Funktionsweise ist folgende: Die aus Faserflocken bestehende Wickelwatte wird
von der Speisewalze 3 unter Klemmung der ersten Garniturwalze 4 zugeführt, die das
Fasermaterial durchkämmt und Faserbüschel auf ihrer Garnitur mitnimmt. Beim Vorbeilauf
der Garniturwalze 4 an der Abscheidöffnung 7 mit Abscheidkante 8 werden, entsprechend
der Umfangsgeschwindigkeit und Krümmung dieser Walze sowie der dieser ersten Ausscheidungsstufe
angepaßten Größe der Abscheidöffnung 7, Kurzfasern und grobe Verunreinigungen durch
die Fliehkraft aus dem Fasermaterial herausgeschleudert, die nach Passieren der Abscheidöffnung
7 in eine Schmutzkammer 9 im Gehäuse 1 gelangen. Das derart vorgereinigte Fasermaterial
wird durch die Garniturspitzen der dritten Garniturwalze 5 von der ersten Garniturwalze
4 abgenommen, wobei es weiter aufgelöst wird. Anschließend wird das Fasermaterial
durch die Garniturspitzen der zweiten Garniturwalze 6 von der dritten Garniturwalze
5 abgenommen, wobei es weiter aufgelöst wird und an der Abscheidöffnung 10 mit Abscheidkante
11 vorbeigeführt wird. Da bei der zweiten Garniturwalze 6, wie oben dargelegt, die
erzeugte Fliehkraft größer ist als bei der ersten Garniturwalze 4, werden demnach
an der Abscheidöffnung 10 nun die im Fasermaterial enthaltenen feineren Schmutz- und
Staubpartikel aus diesem ausgeschieden. Durch die Auflösung des Fasermaterials in
Einzelfasern oder zumindest sehr feine Faserflocken mittels der Garniturwalze 6 wird
die Trennung dieser feineren Verunreinigungen vom Fasermaterial begünstigt. Die an
den Abscheidöffnungen 7 und 10 ausgeschiedenen Verunreinigungen und Faserteile werden
zweckmäßig durch Rohrleitungen 12 bzw. 13 abgesaugt. Dies kann kontinuierlich, oder
auch diskontinuierlich erfolgen. Nach Passieren der Abscheidöffnung 10 löst sich das
Fasermaterial, bedingt durch die über den Ansaugschlitz 15 eintretende Zuluft sowie
die Fliehkraft, von der zweiten Garniturwalze 6 ab und gelangt durch den Fasertransportkanal
14 zur Siebtrommel. Feine und feinste Verunreinigungen, wie Staub- und Faserfragmente,
treten durch den perforierten Mantel der rotierenden Siebtrommel hindurch und werden
vom Saugluftstrom abgezogen, während die Fasern sich auf der Siebtrommel ablagern
und dort ein Faservlies bilden, das von der Siebtrommel abgelöst und der weiteren
Verarbeitung zugeführt wird.
[0015] Nach Fig. 2 wird die Watte mittels zweier Einzugswalzen 3a, 3b (Drehrichtung siehe
Pfeile E, F) der ersten Garniturwalze 4 zugeführt. Unterhalb der Garniturwalze 4 sind
zwei Abscheidöffnungen 7 und 7a mit zugehörigen Abscheidkanten 8 bzw. 8a angeordnet.
Der zweiten Garniturwalze 6 könnte auch eine weitere Abscheidöffnung 10a mit Abscheidkante
11a (nicht gezeigt) zugeordnet sein. Die Garniturwalze 6 ist über die Fasertransportleitung
14 an eine nachgeschaltete Entstaubungsmaschine 27, z. B. TRÜTZSCHLER DUSTEX DX, angeschlossen.
Das Fasermaterial wird an einer feststehenden Siebfläche 28 von der Staubluft getrennt.
Die Fasertransportleitung 14 mündet an der Ansaugseite eines Ventilators 29. Von der
Blasseite des Ventilators 29 geht eine Fasertransportleitung 30 ab.
[0016] Nach Fig. 3 sind der Durchmesser der zweiten Garniturwalze 6 und der Durchmesser
der dritten Garniturwalze 5 gleich. Die Fliehkraft an der zweiten Garniturwalze 6
ist größer als die Fliehkraft an der ersten Garniturwalze 4. Die Umfangsgeschwindigkeit
an der zweiten Garniturwalze 6 ist größer als die Umfangsgeschwindigkeit an der dritten
Garniturwalze 5. Die gemeinsame Abdeckung 37 oberhalb der ersten Garniturwalze 4,
zweiten Garniturwalze 6 und dritten Garniturwalze 5 ist im Drehlager 38 gelagert und
als Ganzes weg- und wieder zurückbewegbar.
[0017] Fig. 4 zeigt die im Gehäuse 1 angeordnete Reinigungsvorrichtung, der eine Faserspeisevorrichtung
31 vorgeschaltet ist, die einen oberen Reserveschacht 32 und einen unteren Speiseschacht
33 aufweist. Zwischen dem Reserveschacht 32 und dem Speiseschacht 33 sind eine langsamlaufende
Einzugswalze 34 und eine schnellaufende Öffnerwalze 35 angeordnet. Von dem unteren
Ende des Speiseschachtes 33 wird das Fasergut durch eine Überführung 36, z. B. ein
Transportband, den Speisewalzen 3a, 3b der Reinigungsvorrichtung zugeführt.
[0018] Ein weiterer Vorteil der dritten Garniturwalze 5 besteht darin, daß das Fasermaterial
von der ersten Garniturwalze 4 zur zweiten Garniturwalze 6 über eine Zwischenstufe
beschleunigt wird; es erfolgt keine abrupte, sondern eine fasermaterialschonende Beschleunigung.
1. Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle, mit wenigstens
zwei einer Zuführeinrichtung nachgeordneten Garniturwalzen, bei der wenigstens zwei
Garniturwalzen jeweils mindestens eine Abscheidkante für Verunreinigungen mit zugehöriger
Abscheidöffnung zugeordnet sind und bei der die Fliehkräfte am Umfang der zweiten
Garniturwalze größer sind als der ersten Garniturwalze, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der ersten Garniturwalze (4) und der zweiten Garniturwalze (6) eine dritte
Garniturwalze (5) angeordnet ist, daß die drei Garniturwalzen (4, 5, 6) hintereinandergeschaltet
sind und daß die dritte Garniturwalze (5) mit der ersten Garniturwalze (4) und die
zweite Garniturwalze (6) mit der dritten Garniturwalze (5) jeweils als Abnahme- und
Auflösewalze zusammenarbeitet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung (B) der
dritten Garniturwalze (5) entgegengesetzt zur Drehrichtung (A) der ersten Garniturwalze
(4) und zur Drehrichtung (C) der zweiten Garniturwalze (6) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Garniturwalze
(5) von einem Gehäuse (20, 21) ohne Abscheidöffnungen und Abscheidkanten umschlossen
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit
der dritten Garniturwalze (5) größer als die Umfangsgeschwindigkeit der ersten Garniturwalze
(4) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit
an der zweiten Garniturwalze (6) größer als an der dritten Garniturwalze (5) ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten
Garniturwalze (6) eine Einrichtung, die die Fasern von der Transportluft trennt, z.
B. Siebtrommel, Entstaubungsmaschine (27) o. dgl. nachgeschaltet ist, der das Fasergut
mittels eines Luftstromes (16) zugeführt wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten
Garniturwalze (6) eine Fasertransportleitung (14) mit einem Materialtransportventilator
(29) nachgeschaltet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe
der Faserabgabestelle (14a) der zweiten Garniturwalze (6) ein Luftansaugschlitz (15)
vorhanden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser
der zweiten Garniturwalze (6) und der Durchmesser der dritten Garniturwalze (5) gleich
oder nahezu gleich sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame
Abdeckung (37) oberhalb mindestens der zweiten Garniturwalze (6) und der dritten Garniturwalze
(5) als Ganzes von den Garniturwalzen (5, 6) wegbewegbar und wieder zurückbewegbar
ist.
11. Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle, insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorrichtung (1)
eine Faserspeisevorrichtung (31) vorgeschaltet ist, die einen oberen Reserveschacht
(32) und einen unteren Speiseschacht (33) aufweist, von dem das Fasergut durch eine
Überführungsvorrichtung (36) der Speiseeinrichtung (2, 3; 3a, 3b) zugeführt wird.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Reserveschacht (32) und dem Speiseschacht (33) eine Einzugswalze (34) und eine
Öffnerwalze (35) angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten
Garniturwalze (4) mindestens eine Abscheidöffnung (7, 7a) und mindestens eine Abscheidkante
(8, 8a) und der zweiten Garniturwalze (6) mindestens eine Abscheidöffnung (10) und
mindestens eine Abscheidkante (11) zugeordnet ist.
1. Apparatus for opening and cleaning fibre material, especially cotton, having at least
two clothed rollers arranged downstream of a supply device, in which at least two
clothed rollers in each case are associated with at least one separating edge for
impurities having an associated separating opening and in which the centrifugal forces
at the periphery of the second clothed roller are greater than those at the periphery
of the first clothed roller, characterised in that arranged between the first clothed
roller (4) and the second clothed roller (6) is a third clothed roller (5), that the
three clothed rollers (4, 5, 6) are connected one after the other, and that the third
clothed roller (5) cooperates with the first clothed roller (4) and the second clothed
roller (6) cooperates with the third clothed roller (5), in each case as a take-off
and opener roller.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the direction (B) of rotation
of the third clothed roller (5) is opposed to the direction (A) of rotation of the
first clothed roller (4) and to the direction (C) of rotation of the second clothed
roller (6).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the third clothed roller
(5) is surrounded by a housing (20, 21) having no separating openings or separating
edges.
4. Apparatus according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the speed at
the periphery of the third clothed roller (5) is higher than the speed at the periphery
of the first clothed roller (4).
5. Apparatus according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the speed at
the periphery of the second clothed roller (6) is higher than that at the periphery
of the third clothed roller (5).
6. Apparatus according to any one of claims 1 to 5, characterised in that connected downstream
of the second clothed roller (6) is a device that separates the fibres from the transporting
air, for example a screen drum, dust-removing machine (27) or the like, to which device
the fibre material is supplied by means of a stream (16) of air.
7. Apparatus according to any one of claims 1 to 6, characterised in that connected downstream
of the second clothed roller (6) is a fibre-transport line (14) having a material-transport
fan (29).
8. Apparatus according to any one of claims 1 to 7, characterised in that there is an
air-suction slot (15) in the vicinity of the fibre-delivery position (14a) of the
second clothed roller (6).
9. Apparatus according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the diameter
of the second clothed roller (6) and the diameter of the third clothed roller (5)
are the same or virtually the same.
10. Apparatus according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the common
cover (37) above at least the second clothed roller (6) and the third clothed roller
(5) can be moved as a whole away from the clothed rollers (5, 6) and back again.
11. Apparatus for opening and cleaning fibre material, especially cotton, especially according
to any one of claims 1 to 10, characterised in that a fibre-feeding device (31) having
an upper reserve shaft (32) and a lower feed shaft (33) from which the fibre material
is fed by means of a transfer device (36) to the feeding device (2, 3; 3a, 3b) is
connected upstream of the apparatus (1).
12. Apparatus according to any one of claims 1 to 11, characterised in that a take-in
roller (34) and an opener roller (35) are arranged between the reserve shaft (32)
and the feed shaft (33).
13. Apparatus according to any one of claims 1 to 12, characterised in that at least one
separating opening (7, 7a) and at least one separating edge (8, 8a) are associated
with the first clothed roller (4) and at least one separating opening (10) and at
least one separating edge (11) are associated with the second clothed roller (6).
1. Appareil pour ouvrir et nettoyer des produits fibreux, en particulier de coton, comprenant
au moins deux cylindres de carde agencés en aval de moyens d'alimentation, où lesdits
cylindres de carde sont associés respectivement à au moins une arête de séparation
pour des impuretés, avec une ouverture de séparation associée, et où les forces d'inertie
à la périphérie du second cylindre de carde sont supérieures à celles du premier cylindre
de carde, caractérisé en ce qu'un troisième cylindre de carde (5) est agencé entre
le premier cylindre de carde (4) et le second cylindre de carde (6), en ce que les
trois cylindres de carde (4, 5, 6) sont agencés les uns derrière les autres, et en
ce que le troisième cylindre de carde (5) coopère avec le premier cylindre de carde
(4) en tant que cylindre de prélèvement, et le second cylindre de carde (6) coopère
avec le troisième cylindre de carde (5) en tant que cylindre couvert.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la direction de rotation
(B) du troisième cylindre de carde (5) est opposée à la direction de rotation (A)
du premier cylindre de carde (4) et à la direction de rotation (C) du second cylindre
de carde (6).
3. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le troisième cylindre de carde (5) est enfermé par un boîtier (20, 21) dépourvu d'ouvertures
de séparation et d'arêtes de séparation.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la vitesse
périphérique du troisième cylindre de carde (5) est supérieure à la vitesse périphérique
du premier cylindre de carde (4).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la vitesse
périphérique au niveau du second cylindre de carde (6) est supérieure à celle au niveau
du troisième cylindre de carde (5).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des moyens
qui séparent les fibres de l'air de transport, par exemple tambour à filtre, machine
de dépoussiérage (27), ou similaire, sont agencés en aval du second cylindre de carde
(6), moyens auxquels le produit fibreux est admis au moyen d'un courant d'air (16).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un conduit de
transport de fibres (14) comprenant un ventilateur de transport (29) est agencé en
aval du second cylindre de carde (6).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une fente d'aspiration
d'air (15) est prévue au voisinage de l'emplacement de délivrance des fibres (14a)
du second cylindre de carde (6).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le diamètre
du second cylindre de carde (6) et le diamètre du troisième cylindre de carde (5)
sont égaux ou presque égaux.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la couverture
commune (37) située au-dessus d'au moins le second cylindre de carde (6) et le troisième
cylindre de carde (5) peut être enlevée et ramenée sous la forme d'un tout par rapport
aux cylindres de carde (5, 6).
11. Dispositif pour ouvrir et pour nettoyer des produits fibreux, en particulier du coton,
en particulier selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au dispositif
(1) est associé en amont un dispositif d'alimentation en libres (31) qui comprend
une trémie de réserve supérieure (32) et une trémie d'alimentation inférieure (33),
depuis laquelle le produit fibreux est alimenté aux moyens d'alimentation (2, 3; 3a,
3b) via un dispositif de transfert (36).
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un cylindre
d'entrée (34) et un cylindre d'ouvreuse (35) sont agencés entre la trémie de réserve
(32) et la trémie d'alimentation (33).
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'au moins une
ouverture de séparation (7, 7a) et au moins une arête de séparation (8, 8a) sont associées
au premier cylindre de carde (4), et en ce qu'au moins une ouverture de séparation
(10) et au moins une arête de séparation (11) sont associées au second cylindre de
carde (6).