[0001] Die Erfindung betrifft ein feuerwiderstandsfähiges, den Wärmedurchgang reduzierendes
Wandelement, insbesondere als Einlage für eine feuerhemmende Tür, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
[0002] Zur Erzielung einer hohen Feuerwiderstandsklasse bei wandartigen Bauelementen ist
man bestrebt, Wärmedämmlagen mit Feuerschutzzonen zu kombinieren, deren Wärmeaufnahmevermögen
dadurch wesentlich erhöht ist, daß beim Temperaturanstieg im Brandfalle endotherme
chemische Reaktionen oder Phasenumwandlungen ablaufen. Bekanntlich bestimmt sich die
Feuerwiderstandsfähigkeit nach der Dauer, bei der bei einem bestimmten Temperaturanstieg
auf der einen Seite des Wandelements die andere Seite des Wandelements unter einer
bestimmten Grenztemperatur, z. B. 180°C, bleibt. Die Standzeit des Wandelementes bis
zum Erreichen dieser Grenztemperatur auf der kalten Seite in Minuten ergibt die Feuerwiderstandsklasse,
wobei nach DIN 4102, Teil 5 z. B. die Einstufung in die Feuerwiderstandsklasse F 30
eine 30-minütige Standzeit bedeutet, F 90 eine 90-minütige Standzeit usw. Es liegt
auf der Hand, daß durch Wärmedämmaßnahmen allein nur eine begrenzte Verzögerung des
Temperaturanstieges auch auf der kalten Seite erzielt werden kann, und hierzu relativ
große Wanddicken erforderlich sind. Darüberhinaus stehen Wärmedämmstoffe mit entsprechend
hohem Wärmedurchlaßwiderstand einerseits und unter den Wandtemperaturen ausreichender
Temperaturbeständigkeit andererseits nicht zur Verfügung, mit Ausnahme von Asbest,
das infolge seiner gesundheitsgefährdenden Auswirkungen nicht verwendet werden soll.
Mineralwolle, wie Steinwolle sintert unter den hohen Brandtemperaturen ausgehend von
der heißen Seite zusammen und büßt so bei geringer Wanddicke auf der heißen Seite
relativ schnell ihre Wirksamkeit als Wärmedämmaterial ein, so daß relativ große Wanddicken
erforderlich sind; weiterhin weist Mineralwolle eine relativ geringe Wärmekapazität
auf und kann daher den Temperaturanstieg auf der kalten Seite durch eigene Wärmeaufnahme
bei geringen Wanddicken nur unwesentlich verzögern.
[0003] Als Material für eine Schicht, die durch Speicherung latenter Wärme infolge Phasenumwandlung
den Temperaturanstieg an der kalten Seite verzögern kann, ist insbesondere Gips im
praktischen Einsatz. Dabei wird die relativ hohe Enthalpie bei Abspaltung des Kristallwassers
genutzt, was ab ca. 50°C erfolgt. Jedoch kann Gips als eine Lage mit den in der Praxis
benötigten Abmessungen nur in Form sogenannter Gipskartonbauplatten gehandhabt werden,
wobei eine Gipsschicht beidseitig mit Karton kaschiert ist. Die Kartonkaschierung
erhöht natürlich die Brandlast und fördert die Entstehung brennbarer Schwel- und Zersetzungsgase.
[0004] Es hat daher auch nicht an Versuchen gefehlt, derartige latente wärmeaufnehmende
Feuerschutzzonen aus anderen Stoffen herzustellen, die keine Kaschierungen aus organischen
Stoffen oder dergleichen benötigen.
[0005] Hierzu ist aus der DE-OS 30 23 632 Natrium-Metasilicat bekannt geworden, ein Stoff,
der bei ca. 48°C unter Wärmeaufnahme im eigenen Kristallwasser aufschmilzt und im
schmelzflüssigen Zustand beständig ist. Hier besteht jedoch das Problem, daß die Schmelze
mit relativ niedriger Viskosität bereits bei niedrigsten Temperaturen gebildet wird
und natürlich die Tendenz hat, sich im unteren Bereich des zur Verfügung stehenden
Raumes anzusammeln. Hierdurch wird gerade der heiße obere Bereich vollständig von
dem Material der schichtförmigen Feuerschutzzone entblößt, so daß dort die Temperatur
an der kalten Seite praktisch sprunghaft ansteigt. Nach der Lehre der DE-OS 30 23
632 soll das Natrium-Metasilicat zur Vermeidung eines allzu schnellen Abfließens in
ein offenporiges Stützgerüst aus einem benetzbaren Material, beispielsweise granulierte
Mineralwolle, eingebettet werden. Nach einer ähnlichen Lehre der DE-OS 30 22 945 soll
zusätzlich ein Stoff mit eingebracht werden, der die Schmelze bindet und mit dieser
eine teigige oder feste Masse bildet. Es hat sich gezeigt, daß mit derartigen Maßnahmen
das Abfließen der Schmelze verzögert werden kann. Eine andere Frage ist der niedrige
Schmelzpunkt von Natrium-Metasilicat von ca. 50°C, der auch ohne Brand unter ungünstigen
Einflüssen erzielt werden kann, so daß sich in einem ungünstigen Fall auch ohne Brandausbruch
Schmelze bilden und im Bodenbereich ansammeln kann, was aber im Brandfall die Feuerwiderstandsfähigkeit
des Wandelementes in der Regel nicht stark verringert.
[0006] Aus der DE-OS 35 10 935 ist ein gattungsgemäßes feuerwiderstandsfähiges, den Wärmedurchgang
reduzierendes Wandelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. Beim bekannten
Wandelement sind die beiden Dämmlagen aus gebundener Mineralwolle mit mindestens einer
Feuerschutzzone aus einem Granulat aus Alkali- oder Erdalkalikarbonat kombiniert,
wobei das Granulat durch ein anorganisches Bindemittel, z. B. Magnesiabinder, gebunden
ist. Dieses bekannte Wandelement setzt zwar einem Brand einen ausreichenden Widerstand
entgegen; da das Material der Feuerschutzzone jedoch aus Alkali- oder Erdalkalikarbonat
in Form von Granulat besteht, ist die Feuerschutzzone relativ breit, was zu einer
relativ großen Baudicke des Wandelements führt. Außerdem ist das bekannte Wandelement
sehr schwer und bruchanfällig.
[0007] Aus diesem Dokument ist auch ein Verfahren zur Herstellung des Wandelements bekannt.
[0008] Ein weiteres feuerwiderstandsfähiges Wandelement mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 ist durch GB-A-1 558 073 bekannt. Dabei ist als anorganisches Material
eine Schicht aus Kaolin vorgesehen.
[0009] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Wandelement der im Oberbegriff
des Anspruches 1 angegebenen Gattung und ein Verfahren zu seiner Herstellung zu schaffen,
welches in Kombination mit Mineralfaser-Dämmlagen eine hohe Feuerwiderstandsklasse
wie F 90 gemäß DIN 4102, Teil 5 bei gegenüber dem Stand der Technik verminderter Baudicke
und vermindertem Gewicht problemlos erreichen kann.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt vorrichtungstechnisch durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 und verfahrenstechnisch durch die Merkmale des Anspruchs
14.
[0011] Als Hydroxide bzw. Bindemittel werden Stoffe verwendet, die sicherstellen, daß im
Brandfalle keine brennbaren und/oder giftigen Gase erzeugt werden. Als wasserabspaltende
Hydroxide können Aluminiumhydroxid Al(OH)
3 oder z. B. Magnesiumhydroxid Mg(OH)
2, Kalziumhydroxid Ca(OH)
2,-Eisenhydroxid Fe(OH)
3 bzw. FeO(OH) eingesetzt werden, die unter Wasserabspaltung in die entsprechenden
Oxide Al
2O
3, MgO, CaO, Fe
2O
3 usw. überführt werden. Die Umwandlung der Hydroxide in die entsprechenden Oxide ist
eine endotherme Reaktion, wodurch Wärme aufgenommen wird. Weiterhin wird in einer
Wärme verbrauchenden endothermen Reaktion Wasser freigesetzt, das in Form von Wasserdampf
entweicht.
[0012] Das Bindemittel hat hierbei die Funktion das wasserabspaltende Hydroxid auf wenigstens
einer Dämmlage in Form einer Schicht zu binden.
[0013] Aluminiumhydroxid Al(OH)
3 (Hydrargillit) geht bei Erwärmung auf ca. 150°C in AIO(OH) (Böhmit) über, der bei
ca. 400°C unter Wasserabspaltung in Gamma-Aluminiumoxid übergeht:

Außerdem steht Aluminiumhydroxid in einer Vielzahl von unterschiedlichen Präparationen,
z. B. als Martinal (eingetragenes Warenzeichen des Martinswerkes, Bergheim) auf dem
Markt zu Verfügung.
[0014] Die Maßnahme, das wasserabspaltende Hydroxid in unterschiedlichen Fraktionen mit
mindestens zwei Korngrößenbereichen einzusetzen, führt zu einer größeren Packungsdichte
des Hydroxids. Die Erhöhung der Packungsdichte hat einerseits den Vorteil, daß mehr
Masse mit endothermen und wasserabspaltenden Eigenschaften in die Schicht eingetragen
werden kann und andererseits, daß der Anteil des teureren Bindemittels bei Bedarf
gesenkt werden kann.
[0015] Selbstverständlich können - insbesondere zur weiteren Einsparung von Bindemittel
- mehrere hinsichtlich ihrer Korngröße aufeinander abgestimmte Fraktionen unter Umständen
auch unterschiedlicher wasserabspaltender Hydroxide verwendet werden.
[0016] Desweiteren führt die Erhöhung der Packungsdichte zu einer geringeren Schwindung
der Schicht während des Trockens, wodurch eine Rißbildung weitgehend unterdrückt werden
kann.
[0017] Dadurch, daß die mittlere Korngröße der feinsten Fraktion unter 2 µm liegt, ist gewährleistet,
daß diese Fraktion sich gut in die durch die Kugelpackung der gröbsten Fraktion mit
einer mittleren Korngröße unter 100 µm und insbesondere untere 30 µm ausgebildeten
Packungslücken einfügt und hierdurch ein dicht gepackter Verbund des wasserabspaltenden
Hydroxides, z. B. des Aluminiumhydroxids gebildet wird.
[0018] Kieselsol ist eine kolloide Lösung von amorphem Siliziumdioxid in Wasser, der bei
technischen Qualitäten geringfügige Mengen Alkali zur Stabilisierung zugesetzt sind.
Handelsübliche Kieselsole, die als anionische oder als kationische Kieselsole vorkommen,
enthalten z.B. 15 bis 45 Gew.-% Feststoff, berechnet als SiO
2. Der Schicht zwischen den Dämmlagen aus gebundener Mineralwolle des erfindungsgemäßen
Wandelementes wird als Kieselsol vorzugsweise ein anionisches Kieselsol mit einem
Feststoffgehalt von 30 bis 45 Gew.-%, insbesondere 40 Gew.-% zugesetzt. Kieselsol
dient in dem erfindungsgemäß eingesetzten Gemisch als Bindemittel und spaltet beim
übergang in den vernetzten Gelzustand und beim Altern sowie beim Erwärmen ebenfalls
Wasser ab unter Bildung von Siliziumdioxid gemäß der folgenden Gleichung:

[0019] Aluminiumhydroxid in Form des Handelsartikels Martinal ist im pH-Bereich zwischen
3,5 und 10,5 inert und unlöslich in Säuren und Laugen. Deshalb ist die Mischung von
Al(OH)
3 (pH etwa 9,1) und Kieselsol (pH etwa 9 bis 10) beständig.
[0020] Statt Kieselsol kann jedoch als Mischungsbestandteil ein Wasserglas, z.B. Kalium-
oder Natriumwasserglas in wäßriger Lösung eingesetzt werden. Solche Lösungen sind
stark basisch, so daß sie Aluminiumhydroxid langsam angreifen. Wenn diese Reaktion
mit Wasserglas störend wirkt, kann als wasserabspaltendes Hydroxid Mg(OH)
2, Ca(OH)
2, Fe(OH)
3 bzw. FeO(OH) oder ein anderes Hydroxid anstatt Aluminiumhydroxid oder eine Mischung
solcher Hydroxide zusammen mit Wasserglas eingesetzt werden.
[0021] Es kann aber auch ein beliebiges wasserabspaltendes Hydroxid, z.B. Mg(OH)
2, Ca(OH)
2, Fe(OH)
3, FeO(OH) oder eine Mischung solcher Hydroxide zusammen mit Kieselsol verwendet werden.
[0022] Zur Herstellung des Wandelements wird eine Masse aus einem geeigneten wasserabspaltenden
Hydroxid, z. B. Aluminiumhydroxid, und einem Kieselsol zu einer plastischen Masse
verarbeitet, die auf eine Seite einer Dämmlage in gleichmäßiger Schicht aufgetragen
wird.
[0023] Das Verfestigen des Kieselsols in der Schicht erfolgt in einem Zeitraum von 2 bis
8 Stunden. Es kann z. B. durch Heizen oder Mikrowellentrocknung erheblich abgekürzt
werden. Das Wasser aus dem feuchten Gemisch aus Hydroxid und einem Wasserglas oder
Kieselsol verteilt sich zu einem geringen Teil in der unterliegenden Dämmlage und
kann im Verlauf der Zeit verdunsten. Die Festigkeit der Schicht ist jedoch nicht von
einer vollständigen Enffernung des Wassers abhängig, da sie vor allem auf dem übergang
des Wasserglases bzw. Kieselsols in den vernetzten Gelzustand beruht.
[0024] Es kann jedoch auch auf die noch feuchte Schicht eine zweite Dämmlage aufgelegt und
durch leichten Druck mit der Schicht aus der plastischen Masse gleichmäßig verbunden
werden. Durch übergang des Kieselsols in den vernetzten Gelzustand werden bei dieser
Vorgehensweise die beiden Dämmlagen miteinander irreversibel verbunden bzw. verklebt.
[0025] Dem Bindemittel einen organischen Stoff, wie ein Polysaccharid, ein Polysaccharidderivat,
insbesondere ein Polysaccharidether, vorzugsweise ein Celluloseether, wie z. B. Tylose
(eingetragenes Warenzeichen) oder ein Kunstharz zuzusetzen, hat den Vorteil, daß durch
diese Maßnahme bei Bedarf drastische Einsparungen an Bindemittel erzielt werden können.
Dies liegt darin begründet, daß der organische Zusatz, beispielsweise Tylose, auch
wenn er in brandtechnisch irrelevanten Konzentrationen von weit unter 1 Gew.-% bezogen
auf die Mischung aus Hydroxid und Bindemittel eingesetzt wird, noch eine solche Bindefähigkeit
bzw. Klebekraft des Hydroxid/Bindemittel-Gemisches bewirkt, daß die sonst übliche
Bindemittelkonzentration um einen Faktor von ca. 2 bis 5 vermindert werden kann. Hierdurch
ergibt sich eine kostengünstige Einsparung von Bindemittel, insbesondere des relativ
teuren Kieselsoles.
[0026] Vorzugsweise werden 70 bis 95 Gew.-% Aluminiumhydroxid und 30 bis 5 Gew.-% Kieselsol,
berechnet als SiO
2, insbesondere 80 bis 90 Gew.-% Aluminiumhydroxid und 20 bis 10 Gew.-% Kieselsol,
z.B. 85 Gew.-% Aluminiumhydroxid und 15 Gew.-% Kieselsol, eingesetzt. Es ist auch
möglich, anstelle eines Teils des Aluminiumhydroxids oder zusätzlich zu Aluminiumhydroxid
Ton oder Tonerde oder ein Tonmineral in Form eines Pulvers oder einer wäßrigen Aufschlämmung
zu verwenden.
[0027] Für gewöhnliche Anwendungen besitzt das so hergestellte Wandelement ausreichende
Feuerwiderstandsfähigkeit. Bei einer erhöhten Anforderung an die Feuerwiderstandsfähigkeit
können noch eine oder mehrere Dämmlagen in gleicher Weise mit dem so hergestellten
Wandelement sandwichartig gestapelt werden.
[0028] Zur Erhöhung der Feuerwiderstandswerte können möglichst dicke Dämmlagen aus gebundener
Mineralwolle eingesetzt werden. Die Dicke der Dämmlagen ist jedoch durch die vorgeschriebene
Höchstdicke von Feuerschutztüren sowie durch das hohe Gewicht von Feuerschutztüren
mit sehr dicken Dämmlagen begrenzt. In der Praxis haben sich als Dämmlagen Platten
mit einer Dicke von 20 bis 40 mm, insbesondere 30 mm und einer Rohdichte von 140 bis
280 kg/m
2, insbesondere 200 kg/m
2 gut bewährt. Die Schicht aus anorganischem Material wird in einer Dicke von 2 bis
5 mm, insbesondere 3 mm aufgetragen, so daß die Schicht 3 ein Flächengewicht von 5
bis 10 kg/m
2, insbesondere 7 bis 8 kg/m
2 besitzt. Mit einem solchen Wandelement 1, welches bei Bedarf symmetrisch aufgebaut
sein kann, lassen sich hervorragende Feuerwiderstandswerte erzielen. Der Grund hierfür
liegt vermutlich darin, daß die in diesem Falle dem jeweiligen Brand zugekehrte äußere
Dämmlage aus Mineralwolle zunächst die Schicht aus anorganischem Material, die gleichzeitig
als Feuerschutzzone dient, dämmt und vor unmittelbarem Flammenzutritt schützt, so
daß letztere erst später der vollen Flammenwirkung ausgesetzt ist. In diesem Fall
verbleibt die zweite Dämmlage aus Mineralwolle, die auf der kalten Seite angeordnet
ist, um die erforderliche Dämmung der kalten Seite zu bewirken. Diese Dämmlage ist
durch die als Feuerschutzzone wirkende Schicht geschützt und kann somit ihre Dämmwirkung
über lange Zeit hinweg voll entfalten.
[0029] Dadurch, daß die Schicht ein Vlies, insbesondere ein Vlies aus Glasfasern aufweist,
wird die Rißbildung in der Schicht aus wasserabspaltendem Hydroxid und Bindemittel
während des Trocknungsvorganges und insbesondere während einer Schnelltrocknung, z.
B. unter 4 min bei 600°C vermindert bzw. verhindert. Das Vlies wird hiebei in die
erstarrende Masse integriert, so daß eine heterogene Schicht gebildet wird, die wasserabspaltendes
Hydroxid, z. B. Aluminiumhydroxid, anorganisches Bindemittel, z. B. Kieselsol und
das Vlies enthält.
[0030] Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme ist es, daß die Schicht aufgrund des ihr aufliegenden
Vlieses eine Armierung aufweist, die die Handhabbarkeit während der Produktion verbessert.
[0031] Steinwolle als Mineralwolle einzusetzen, hat den Vorteil, daß diese zum einen sehr
temperaturbeständig ist und zum anderen kostengünstig in der erforderlichen Konfektionierung,
z. B. als Platte herzustellen ist.
[0032] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Zeichnung.
[0033] Es zeigt die Figur eine Ansicht des erfindungsgemäßen Wandelements.
[0034] Das Wandelement 1 besteht aus zwei Dämmlagen 2, 2a aus Mineralwolle, zwischen denen
eine Schicht 3, hergestellt aus einem Gemisch aus einem wasserabspaltendem Hydroxid
und einem Kieselsol, angeordnet ist. Die Schicht 3 dient dabei als Feuerschutzschicht,
da sie im Brandfalle bei ihrer Erwärmung sich zu Aluminiumoxid bzw. Siliziumdioxid
umwandelt und bei dieser endothermen Umwandlung nicht nur Wasserdampf freisetzt, sondern
auch eine große
[0035] Menge an Energie verbraucht. Ferner bildet die Schicht 3 nach ihrer Erhitzung einen
dichten Schutzschild für die Dämmlage 2 oder 2a, die dem Feuer abgewandt ist. Während
die dem Feuer zugewandte Dämmlage unter der Hitzeeinwirkung relativ rasch zusammensintert,
verzögert die Schicht 3 das Zusammensintern der dem Feuer abgewandten Dämmlage 2a
bzw. 2, wodurch ein schneller Temperaturanstieg an der kalten Seite vermieden werden
kann.
[0036] Das erfindungsgemäße Wandelement dient insbesondere als Einlage für eine feuerhemmende
Tür. Zur Herstellung einer solchen Tür kann das Wandelement 1 einerseits in Form eines
doppellagigen Plattensandwiches vorgefertigt und zwischen den Stahlblechschalen einer
Feuerschutztür eingefügt werden. Andererseits ist es möglich, eine Dämmlage in eine
Stahlblechschale der Feuerschutztür einzulegen, die Schicht aus dem Gemisch aus einem
wasserabspaltenden Hydroxid und einem Kieselsol auf die Dämmlage aufzubringen und
dann die zweite Dämmlage auf die Schicht in die Stahlblechschale für die Feuerschutztür
einzupassen, wonach die beiden Dämmlagen getrocknet und ausgehärtet werden.
[0037] Weiterhin ist auch die Vorfertigung einer über die Schicht 3 verbundenen Verbundplatte
möglich, die dann nach Aushärtung der Schicht 3 als einstückiges Wandelement 1 dient.
[0038] Nach einem besonders bevorzugten Verfahren setzt man Aluminiumhydroxid als wasserabspaltendes
Hydroxid in zwei Fraktionen mit unterschiedlichen Korngrößenbereichen sowie Kieselsol
als anorganisches Bindemittel einBevorzugt ist hierbei eine Mischung von 15,3 Gew.-%
Aluminiumhydroxid mit einem Korngrößenbereich von 0,9 bis 1,3 µm, 61,2 Gew.-% Aluminiumhydroxid
mit einem Korngrößenbereich von 15 bis 25 µm in fester Form oder in Form einer plastischen
wäßrigen Aufschlämmung sowie 23,5 Gew.-% Kieselsol. Anstelle des Kieselsols kann auch
beispielsweise gelöstes Wasserglas als anorganisches Bindemittel verwendet werden.
[0039] Die Verwendung eines wasserabspaltenden Hydroxids mit zwei unterschiedlichen Korngrößenfraktionen
bewirkt durch das Ausfüllen der Pakkungslücken der gröberen Fraktion durch die Partikel
der kleineren Fraktion eine dichtere Packung des sich endotherm umwandelnden Hydroxid-Materials.
Ferner kann hierdurch relativ teures Bindemittel eingespart werden.
[0040] Aufgrund des angegebenen Konzentrationsverhältnisses zwischen Hydroxid und Bindemittel
wird eine Durchfeuchtung der unterliegenden bzw. der ggf. aufgelegten Dämmlage weitgehend
vermieden, da das wasserabspaltende Hydroxid nicht mehr absedimentiert und damit nicht
in die Fasern der Dämmlage eingespült wird.
[0041] Die Bestandteile vermischt man z. B. in einer Förderschnecke und bringt das erhaltene
homogene Gemisch auf eine der beiden Dämmlagen in einer gleichmäßigen Schicht auf.
Anschließend wird die Schicht 3 getrocknet oder ggf. die zweite Dämmlage auf die noch
feuchte Schicht aufgebracht, angedrückt und getrocknet.
[0042] Es ist jedoch auch vorteilhaft möglich, durch einen geringen, brandtechnisch hinsichtlich
seiner Menge irrelevanten Zusatz eines organischen Stoffes, wie z B. Tylose oder Stärke,
Kieselsol oder Wasserglas aus Kostengründen zu ersetzen, da solche Polysaccharide
bzw. Polysaccharidderivate schon in geringen Mengen eine relativ hohe Klebekraft haben
und somit das anorganische Bindemittel zum Teil ersetzen können. Dies gilt ebenfalls
für eine Vielzahl von wasserlöslichen Kunstharzen.
[0043] Wenn Tylose als organischer Zusatz Verwendung findet, wird bevorzugt eine Mischung
aus 96,5 Gew.-% Aluminiumhydroxid, 3,45 Gew.-% Kieselsol und 0,05 Gew.-% Tylose, bezogen
auf die trockene Mischung, zur Herstellung der Schicht 3 verwendet. Dies entspricht
einer Einsparung von weit mehr als der Hälfte der üblichen Kieselsolmenge.
[0044] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform verwendet zur Armierung der Schicht 3 ein
Glasfaservlies, welches beispielsweise ein Gewicht von 50 g/m
2 aufweist. Das Vlies wird auf die Schicht 3 aus Aluminiumhydroxid und Bindemittel
z. B. durch Aufwalzen aufgebracht, wobei das Vlies nach Trocknung und Aushärtung mit
der Schicht 3 verbunden ist.
[0045] Weiterhin bewirkt die Verwendung eines auf die Hydroxidmischung aufgebrachten Vlieses
eine Verminderung der Rißbildung, insbesondere wenn die Schicht 3 einer Schnelltrocknung
z. B. 3 min bei 600°C unterzogen wird.
[0046] Die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist besonders wirtschaftlich,
da das Verfahren kontinuierlich oder halbkontinuierlich durchgeführt werden kann und
die Mischung nach Maßgabe ihres Verbrauches zur Herstellung der Schicht hergestellt
werden kann.
1. Feuerwiderstandsfähiges, den Wärmedurchgang reduzierendes Wandelement, insbesondere
zur Einlage für eine feuerhemmende Tür, mit mindestens zwei Dammlagen (2, 2a) aus
gebundener Mineralwolle, zwischen denen eine Schicht (3) aus einem Gemisch aus zumindest
überwiegend anorganischem Material angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schicht (3) aus einem wasserabspaltenden Hydroxid, außer Kaolin, einem Bindemittel
hergestellt ist;
und wobei das wasserabspaltende Hydroxid in unterschiedlichen Fraktionen mit mindestens
zwei Korngrößenbereichen eingesetzt ist.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserabspaltende Hydroxid
Aluminiumhydroxid ist.
3. Wandelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Korngröße
der feinsten Fraktion unter 2 µm liegt.
4. Wandelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Korngröße
der gröbsten Fraktion unter 100 µm und vorzugsweise unter 30 µm liegt.
5. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel
Kieselsol und/oder Wasserglas ist.
6. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel
einen organischen Zusatz, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Polysacchariden,
Polysaccharidderivaten, insbesondere Polysaccharidethern, vorzugsweise Celluloseethern
und Kunstharzen, in brandtechnisch irrelevanter Konzentration enthält.
7. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht
aus einem Gemisch von 70 bis 95 Gew.-% Aluminiumhydroxid, berechnet als Al(OH)3 und 30 bis 5 Gew.-% Kieselsol, berechnet als SiO2, hergestellt ist.
8. Wandelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch aus etwa 85 Gewichtsteilen
Aluminiumhydroxid und etwa 15 Gewichtsteilen Kieselsol besteht.
9. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch
an Stelle eines Teils des wasserabspaltenden Hydroxids oder zusätzlich zu dem wasserabspaltenden
Hydroxid einen Ton bzw. ein Tonmineral enthält.
10. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht
eine geringere Dicke als jede Dämmlage hat.
11. Wandelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht 1 bis 5 mm,
insbesondere 3 mm stark ist.
12. Wandelement nach 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht ein Vlies, insbesondere
ein Vlies aus Glasfasern aufweist.
13. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mineralwolle
Steinwolle ist.
14. Verfahren zur Herstellung eines feuerwiderstandsfähigen, den Wärmedurchgang reduzierenden
Wandelementes nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
man in einem kontinuierlichen Verfahren einem wasserabspaltenden Hydroxid, außer Kaolin,
in fester Form oder in wäßriger Aufschlämmung ein Bindemittel zusetzt, wobei man das
Hydroxid in unterschiedlichen Fraktionen mit mindestens zwei Korngrößenbereichen zur
Erzielung einer größeren Packungsdichte einsetzt;
beide Bestandteile vermischt;
das erhaltene Gemisch auf eine der zwei Dämmlagen (2,2a) in gleichmäßiger Schicht
(3) aufbringt; und
man das Bindemittel durch Trocknen verfestigen läßt und die zweite Dämmlage (2a) auf
die verfestigte Schicht (3) aufbringt oder die zweite Dämmlage (2a) auf die noch feuchte
Schicht (3) aufbringt und das Bindemittel sich dann verfestigen läßt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel Kieselsol
oder gelöstes Wasserglas verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bindemittel ein
organischer Stoff, bestehend aus: Polysacchariden, Polysaccharidderivaten, insbesondere
Polysaccharidethern, vorzugsweise Celluloseethern und Kunstharzen, in brandtechnisch
irrelevanter Konzentration zugesetzt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine feinste Fraktion mit
einer mittleren Korngröße unter 2 µm verwendet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine gröbste Fraktion mit
einer mittleren Korngröße von unter 100 µm und vorzugsweise unter 30 µm verwendet
wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht
mit einem Vlies, insbesondere einem Vlies aus Glasfasern armiert wird.
1. Fire resistant wall element reducing the passing through of heat in particular as
insertion for a fire retarding door with at least two insulating layers (2, 2a) made
of bound mineral wool between which a layer (3) made of a mixture of at least mainly
inorganic material is disposed, characterised in that the layer (3) is made of a water
separating hydroxide other than kaolin and a binding material, and
whereby the water separating hydroxide is inserted in different fractions with at
least two grain size fractions.
2. Wall element according to claim 1, characterised in that the water separating hydroxide
is aluminum hydroxide.
3. Wall element according to claim 1 or 2, characterised in that the average grain size
of the finest fraction is under 2µm.
4. Wall element according to claim 1 or 2, characterised in that the average grain size
of the coarsest fraction is under 100 µm and preferably under 30µm.
5. Wall element according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the binding
material is silicic sol and/or water glass.
6. Wall element according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the binding
material contains an organic addition selected from the group consisting of: polysaccharides,
polysaccharide derivatives in particular polysaccharide ethers preferably cellulose
ethers and synthetic resins in fine technically irrelevant concentration.
7. Wall element according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the layer
is made of a mixture of 70 to 95 weight % aluminum hydroxide calculated at Al(OH)3 and 30 to 5 weight % silicic sol calculated as SiO2.
8. Wall element according to claim 7, characterised in that the mixture consists of about
85 parts by weight of aluminum hydroxide and about 15 parts by weight of silicic sol.
9. Wall element according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the mixture
contains, instead of a part of the water separating hydroxide or additionally to the
water separating hydroxide, a clay or a clay mineral.
10. Wall element according to one of the claims 1 to 9, characterised in that the layer
has a smaller thickness than each insulating layer.
11. Wall element according to claim 10, characterised in that the layer is 1 to 5mm in
particular 3mm thick.
12. Wall element according to claim 10 or 11, characterised in that the layer has a fleece
in particular a fleece of glass fibres.
13. Wall element according to claims 1 to 12, characterised in that the mineral wall is
rock wool.
14. Process for the manufacture of a fire resistant wall element reducing the passing
through of heat, according to claim 1, characterised in that in a continuous process
a binding material is added to a water separating hydroxide other than kaolin in solid
form or in aqueous slime
whereby the hydroxide is inserted in different fractions with at least two grain size
fractions for achieving a larger packing density;
both constituents are mixed;
the mixture obtained brought to one of the two insulating layers (2, 2a) in uniform
layer (3) and the binding material can be consolidated by drying and the second insulating
layer (2a) brought onto the consolidated layer (3) or the second insulating layer
(2a) is brought on to the still moist layer (3) and the binding material can then
be consolidated.
15. A process according to Claim 14, characterised in that the binder used is silica sol
or dissolved water glass.
16. A process according to Claim 14 or 15, characterised in that an organic substance
consisting of: polysaccharides, polysaccharide derivatives, especially polysaccharide
ethers, preferably cellulose ethers and plastic resins, is added to the binder in
a concentration which is irrelevant with regard to burning properties.
17. A process according to Claim 14, characterised in that a finest fraction with an average
particle size of less than 2 µm is used.
18. A process according to Claim 14, characterised in that a coarsest fraction with an
average particle size of less than 100 µm and preferably less than 30 µm is used.
19. A process according to Claims 14 to 18, characterised in that the layer is reinforced
with a matting, in particular a matting of glass fibres.
1. Elément de cloison résistant au feu, réduisant la transmission de chaleur, notamment
à incorporer dans une porte coupe-feu, comportant au moins deux couches isolantes
(2, 2a) en laine minérale agglomérée, entre lesquelles est disposée une couche (3)
constituée d'un mélange de matériaux au moins principalement minéraux,
caractérisé en ce que
la couche (3) est formée d'un hydroxyde déshydratant et d'un liant ;
l'hydroxyde déshydratant étant utilisé en fractions différentes présentant au moins
deux domaines granulométriques.
2. Elément de cloison selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'hydroxyde déshydratant
est de l'hydroxyde d'aluminium.
3. Elément de cloison selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la taille
moyenne des grains de la fraction la plus fine est inférieure à 2 µm.
4. Elément de cloison selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la taille
moyenne des grains de la fraction la plus grosse est inférieure à 100 µm et est de
préférence inférieure à 30 µm.
5. Elément de cloison selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le
liant est du sol siliceux et/ou du verre soluble.
6. Elément de cloison selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
liant contient un additif organique, sélectionné dans le groupe constitué des polysaccharides,
des dérivés de polysaccharides, notamment des éthers de polysaccharides, de préférence
des éthers de cellulose et des résines synthétiques, en une concentration insignifiante
du point de vue du comportement au feu.
7. Elément de cloison selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la
couche est constituée par un mélange de 70 à 95 % en poids d'hydroxyde d'aluminium,
calculé en tant que Al(OH)3, et 30 à 5 % en poids de sol siliceux, calculé en tant que SiO2.
8. Elément de cloison selon la revendication 7, caractérisé en ce que le mélange est
constitué d'environ 85 parties en poids d'hydroxyde d'aluminium et d'environ 15 parties
en poids de sol siliceux.
9. Elément de cloison selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le
mélange contient, au lieu d'une partie de l'hydroxyde déshydratant ou en plus de l'oxyde
déshydratant, une argile ou un minéral à base d'argile réfractaire.
10. Elément de cloison selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la
couche est d'une épaisseur inférieure à celle de chaque couche isolante.
11. Elément de cloison selon la revendication 10, caractérisé en ce que la couche est
d'une épaisseur de 1 à 5 mm, notamment de 3 mm.
12. Elément de cloison selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la couche
est un non tissé, notamment un non tissé de fibres de verre.
13. Elément de cloison selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la
laine minérale est de la laine de roche.
14. Procédé de fabrication d'un élément de cloison résistant au feu, réduisant la transmission
de chaleur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
selon un processus continu, on ajoute un liant à un hydroxyde déshydratant, sous forme
solide ou en suspension aqueuse, auquel cas on utilise l'hydroxyde en fractions différentes
avec au moins deux domaines granulométriques pour obtenir une densité de tassement
supérieure ;
on mélange les deux composants ;
on applique le mélange obtenu sous la forme d'une couche uniforme (3) sur l'une des
deux couches isolantes (2, 2a) ; et
on laisse le liant durcir par séchage et on applique la seconde couche isolante (2a)
sur la couche durcie (3) ou on applique la seconde couche isolante (2a) sur la couche
(3) encore humide et on laisse durcir le liant.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'on utilise comme liant du
sol siliceux ou du verre soluble dissous.
16. Procédé selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce qu'on ajoute au liant une
substance organique du groupe constitué par des polysaccharides, des dérivés de polysaccharides,
notamment des éthers de polysaccharides, de préférence des éthers de cellulose et
des résines synthétiques, en une concentration insignifiante du point de vue du comportement
au feu.
17. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'une fraction la plus fine
ayant une taille de grains inférieure à 100 µm et de préférence inférieure à 30 µm.
18. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'on utilise une fraction la
plus grosse avec une taille de grains moyenne inférieure à 100 µm et de préférence
inférieure à 30 µm.
19. Procédé selon l'une des revendications 14 à 18, caractérisé en ce que la couche est
armée d'un non tissé, notamment d'un non tissé de fibres de verre.