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EP 0 353 567 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
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Anmeldetag: 21.07.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63C 9/00 |
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Skibindungsteil mit einer auf dem Ski befestigbaren Grundplatte
Ski binding with a base plate for attachment to the ski
Elément de fixation de ski avec une plaque de base pouvant être attachée au ski
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT FR |
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Priorität: |
02.08.1988 DE 3826270
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.1990 Patentblatt 1990/06 |
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Patentinhaber: Marker Deutschland GmbH |
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D-82467 Garmisch-Partenkirchen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bader, Manfred
D-8133 Peissenberg (DE)
- Lehner, Edwin, Dipl.-Ing.
D-8100 Garmisch-Partenkirchen (DE)
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Vertreter: Gossel, Hans K., Dipl.-Ing. et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 503 503 US-A- 3 797 844
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FR-A- 2 338 720
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Skibindungsteile mit einer auf dem Ski befestigbaren
Grundplatte gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Da sich die Grundplatte nicht nur am Grund der Klammer abstützt sondern von dieser
auch noch durch die abgewinkelten Schenkel übergriffen wird, ist man in der Praxis
dazu übergegangen, die Grundplatte mit vertikalem Spiel in der Klammer zu führen,
um ein Verklemmen in der Grundplatte in der Klammer bei Skidurchbiegung zu vermeiden.
[0003] Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen das erwähnte vertikale Spiel durch
eine elastische Kunststoffeinlage überbrückt ist.
[0004] Insbesondere bei langen Grundplatten, die dem Schlitten zur Anpassung an unterschiedliche
Schuhlängen eine möglichstgroße Verstellmöglichkeit bieten, sind die erwähnten bekannten
Verschiebelager nachteilig. Das Spiel in der Klammer führt zu einer zusätzlichen Biegebeanspruchung
der Grundplatte.
[0005] Zweck der vorliegenden Erfindung ist es darum, eine Möglichkeit zu schaffen, die
ein Verschieben der Grundplatte in der Klammer bei Vermeidung eines vertikalen Spiels
zwischen diesen beiden Teilen erlaubt ohne die Gefahr des Verklemmens der Grundplatte.
[0006] Erfindungsgemäß ist dies bei einem gattungsgemäßen Skibindungsteil dadurch erreicht,
daß die Klammer auf dem Ski um eine horizontale Querachse begrenzt schwenkbar gelagert
ist. Hierdurch paßt sich die Klammer bei einer Winkeländerung zwischen der Grundplatte
und der Skioberfläche bei Skidurchbiegungen der Neigung der Grundplatte gegenüber
der Skioberfläche automatisch an. Damit wird ein Festklemmen der Grundplatte in der
Klammer vermieden und die Elastizität des Ski nicht beeinträchtigt. Ebenso wichtig
ist aber auch, daß dadurch der Einfluß dar Skidurchbiegung sich nicht nachteilig auf
eine seitliche Sicherheitsauslösung auswirkt.
[0007] In konstruktiver Ausgestaltung der Erfindung kann die Schwenkachse für die Klammer
aus zwei zylinderischen Scheiben gebildet sein, die in entsprechenden Aussparungen
der Schenkel der Klammer gelagert sind, gegenüber der Unterseite des Steges der Klammer
vorstehen und auf den Ski aufschraubbar sind. Hierbei können zur Sicherstellung einer
guten Lagerung auf dem Ski die Achsscheiben skiseitig abgeflacht sein. Zweckmäßig
weist jede Achsscheibe zwei parallele Abflachungen auf, von denen die zweite dann
eine Anlageschulter für eine Befestigungsschraube bildet.
[0008] Zweckmäßig entsprechen die Achsscheiben wenigstens annähernd der Stärke der Schenkel
der Klammer.
[0009] Insbesondere aus Gründen der Montageerleichterung sowie der Teilesicherung bei der
Lagerung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die beiden Achsscheiben über ihre
gegenüber der Unterseite des Steges der Klammer vorstehenden Teile durch eine Traverse
verbunden sind.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist im folgenden anhand der beiliegenden
Zeichnung ausführlich beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Stirnseiten-Ansicht eines Skibindungsteils im auf einen Ski montierten Zustand,
- Fig. 2
- die auf dem Ski befestigte Klammer in Seitenansicht und
- Fig. 3
- die Klammer in schaubildlicher Darstellung.
[0011] Bei dem in Figur 1 beispielsweise dargestellten Skibindungsteil handelt es sich um
eine Absatzhaltevorrichtung 1 die einen als Schlitten 2 ausgebildeten Gehäuseteil
aufweist, der in einer hier als Schiene ausgebildeten Grundplatte 3 in Längsrichtung
des Ski 4 verschiebbar gelagert ist. In bekannter Weise erfolgt die Verschiebung aus
einer vorderen Grenzstellung heraus entgegen der Kraft einer Andruckfeder. Die vordere
Grenzstellung läßt sich variieren und dadurch der Andruck verändern und auch die Bindung
unterschiedlichen Schuhsohlenlängen anpassen. Zum Halten der Schuhschle ist am Schlitten
ein nicht dargestellter Sohlenhalter vorgesehen.
[0012] In üblicher und darum nicht dargestellter Weise ist die Grundplatte skischuhseitig
auf den Ski geschraubt, wodurch für die Grundplatte auf dem Ski ein Festlager gebildet
ist. Zum Halten des vom Schuh abgelegenen Endes der Grundplatte auf dem Ski dient
eine ein Verschiebelager bildende Klammer 5.
[0013] Nach dem Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung ist die Klammer 5 auf dem Ski 4
um eine horizontale Querachse begrenzt schwenkbar gelagert. Aus den Figuren 2 und
3 ist erkennbar, daß die Schwenkachse aus zwei zylindrischen Scheiben 6, 7 gebildet
ist, die in entsprechenden Aussparungen der Schenkel 8,9 der Klammer 5 gelagert sind.
Diese Scheiben stehen gegenüber der Unterseite des Steges 10 der Klammer vor und sind
mittels Schrauben 11 in üblicher Weise auf den Ski 4 aufgeschraubt. Die beiderseits
gegenüber der Klammer 5 vorstehenden Teile der Achsscheiben 6,7 sind abgeflacht. Die
obere Abflachung bildet dabei eine Anlagefläche für den Kopf der Schraube 11, während
die unter Abflachung als Anschraubfläche auf den Ski 4 dient.
[0014] In nicht dargestellter Weise können noch die beiden Achsscheiben über ihre gegenüber
der Unterseite des Steges 10 der Klammer 5 vorstehenden Teile durch eine Traverse
verbunden sein.
1. Skibindungsteil mit einer auf dem Ski befestigbaren Grundplatte (3), an der ein den
oder die Sohlenhalter tragender Schlitten (2) in Skilängsrichtung verschiebbar gelagert
ist, wobei zur Befestigung der Grundplatte (3) ein Festlager und ein Verschiebelager
(5) vorgesehen sind und das Verschiebelager als eine die Grundplatte von den Seiten
her übergreifende im wesentliche U-förmige Klammer ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (5) auf dem Ski (4) um eine horizontale Querachse
begrenzt schwenkbar gelagert ist.
2. Skibindungsteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse aus zwei zylindrischen Scheiben (6,7)
gebildet ist, die in entsprechenden Aussparungen der Schenkel (8,9) der Klammer (5)
gelagert sind, gegenüber der Unterseite des Steges (10) der Klammer vorstehen und
auf den Ski (4) aufschraubbar sind.
3. Skibindungsteil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achsscheiben (6,7) skiseitig abgeflacht sind.
4. Skibindungsteil nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,daß jede Achsscheibe (6, 7) zwei einander parallele Abflachungen
aufweist.
5. Skibindungsteil nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achsscheiben (6,7) wenigstens annähernd der Stärke
der Schenkel (8,9) der Klammer (5) entsprechen.
6. Skibindungsteil nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Achsscheiben (6,7) über ihre gegenüber der
Unterseite des Steges (10) der Klammer (5) vorstehenden Teile durch eine Traverse
verbunden sind.
1. Ski binding part with a base plate (3) which is adapted to be secured to the ski and
on which a carriage (2) carrying the sole holder or sole holders is mounted to be
slidable in the longitudinal direction of the ski, wherein for the fixation of the
base plate (3) a fixed mounting and a slide mounting (5) are provided, and the slide
mounting is designed to be a substantially U-shaped clamp overlapping the base plate
from the sides thereof, characterized in that the clamp (5) is mounted to the ski
(4) such that it can be pivoted within a limited range about a transverse horizontal
pivot axis.
2. Ski binding part according to claim 1, characterized in that the pivot axis is formed
of two cylindrical disks (6, 7) which are mounted in respective recesses of the legs
(8, 9) of clamp (5), project with respect to the lower side of web (10) of the clamp
and can be screwed onto the ski (4).
3. Ski binding part according to claim 2, characterized in that the axis disks (6, 7)
are flattened on the side facing the ski.
4. Ski binding part according to claim 3, characterized in that each axis disk (6, 7)
has two parallel flattenings.
5. Ski binding part according to any one of claims 2 to 4, characterized in that the
axis disks (6, 7) correspond at least approximately to the thickness of legs (8, 9)
of clamp (5).
6. Ski binding part according to any one of claims 2 to 5, characterized in that the
two axis disks (6, 7) are connected with each other by means of a crossbar via their
parts projecting with respect to the lower side of web (10) of clamp (5).
1. Elément de fixation de ski avec une plaque de base (3) pouvant être attachée au ski,
sur laquelle est monté un chariot (2) supportant le ou les éléments de maintien de
semelle déplaçables dans la direction longitudinale du ski, pour la fixation de la
plaque de base (3) étant prévu un lit ou support fixe et un lit ou support déplaçable
(5) et le lit ou support déplaçable étant réalisé comme élément de serrage essentiellement
en forme de U recouvrant partiellement la plaque de base depuis les côtés, caractérisé
en ce que l'élément de serrage (5) est monté sur le ski (4) de façon à pouvoir pivoter
suivant un degré limité autour d'un axe transversal horizontal.
2. Elément de fixation de ski selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de
pivotement est constitué de deux disques cylindriques (6, 7) qui sont logés dans des
évidements correspondants des branches (8, 9) de l'élément de serrage (5), qui font
saillie par rapport au côté inférieur de l'âme (10) de l'élément de serrage et qui
peuvent être vissés sur le ski (4).
3. Elément de fixation de ski selon la revendication 2, caractérisé en ce que les disques
axiaux (6, 7) sont aplatis côté ski.
4. Elément de fixation de ski selon la revendication 3, caractérisé en ce que chaque
disque axial (6, 7) présente deux aplanissements parallèles l'un à l'autre.
5. Elément de fixation de ski selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce
que les disques axiaux (6, 7) correspondent au moins approximativement à l'épaisseur
des branches (8, 9) de l'élément de serrage (5).
6. Elément de fixation de ski selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce
que les deux disques axiaux (6, 7) sont reliés par une traverse par leurs parties
en saillie par rapport au côté inférieur de l'âme (10) de l'élément de serrage (5).
