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(11) |
EP 0 353 625 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1993 Patentblatt 1993/02 |
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Anmeldetag: 27.07.1989 |
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Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienpult einer Druckmaschine, insbesondere einer
Offset-Rotationsdruckmaschine
Method for field selection on the control desk of a printing press, particularly of
a rotary offset press
Méthode de sélection d'une zone dans un pupitre de presse, notamment d'une rotative
offset
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
03.08.1988 DE 3826383
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.1990 Patentblatt 1990/06 |
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Patentinhaber: M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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63012 Offenbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Walter, Claus
D-6475 Glauburg 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Marek, Joachim, Dipl.-Ing. |
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c/o MAN Roland Druckmaschinen AG
Patentabteilung/FTB S,
Postfach 10 12 64 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 080 667
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EP-A- 0 095 649
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer
Druckmaschine,insbesondere einer Offset-Rotationsdruckmaschine, mit zwei parallelen,
Tastenreihen, in denen jeweils zwei benachbarte Tasten, jeweils eine aus jeder Reihe,
zur zonenweisen Einstellung des Farb- und/oder Feuchmittelprofils dienen und eine
Einrichtung zur Bereichsauswahl.
[0002] Aus der europäischen Patentschrift 0 047 926 ist ein Verfahren zur Abschaltung angetriebener
Farbdosierelemente in Rotationsdruckmaschinen bekannt, bei dem ein Mikrocomputer so
programmiert ist, daß durch Betätigen einer Befehlstaste "Formatwahl" mit nachfolgender
Betätigung eines Befehltasters "weniger Farbe" in einem angewählten Farbwerk die Farbzonenstellelemente,
gewöhnlich Stellmotoren, in Nullstellung zur Farbkastenwalze gebracht und stillgesetzt
werden. Diese Farbzonenstellelemente sind bis zur Aufhebung des Stillsetzungsbefehles,
nämlich bis zur erneuten Betätigung der Taste "Formatwahl" weder für eine Farbzoneneinzelverstellung
noch für eine Farbzonen-Gesamtverstellung zugänglich. Durch die Verwendung zusätzlicher
Tasten wird zum einen das Bedienungspult unübersichtlich und zum andern benötigen
diese für ihre Anordnung Platz und verursachen Herstellungs- und Einbaukosten. Letztlich
ist dieses bekannte Verfahren zur Formatwahl wenig flexibel, denn es gestattet lediglich
die Abschaltung von nicht benötigten Farbzonenstellelementen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult
einer Druckmaschine, insbesondere einer Offset-Rotationsdruckmaschine, zu schaffen,
bei dem keine separate Formatwahl- bzw. Bereichsauswahltaste oder -schalter benötigt
wird und mit dem in flexibler Weise sowohl die Bereichsauswahl als auch eine Vielzahl
von Verstellmöglichkeiten in einfacher und sicherer Weise geboten wird. Diese Aufgabe
wird durch die Anwendung der Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der Beschreibung
in Verbindung mit den Zeichnungen. Diese zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Bereichsauswahl- und Steuerverfahren,
Fig. 2 ein Impulsdiagramm;
Fig. 3 eine Tastenausbildung;
Fig. 4 eine Tastenbrücke,
Fig. 5 eine Doppeltastenreihe und
Fig. 6 und 7 Anzeigen in Form von Diodenreihen an einem Bedienungspult.
[0004] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Bereichsauswahl eignet sich besonders zum Einsatz
an Offset-Rotationsdruckmaschinen, und zwar sowohl für Bogen- als auch für Rollen-Rotationsdruckmaschinen.
Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, umfaßt das Verfahren ein Steuerpult 1 mit einer
Farbzonenanzeige, z.B. in Form von Diodenreihen, die mit 3₁-3
n bezeichnet sind. Es versteht sich, daß anstelle der Diodenanzeige auch andere Anzeigeelemente
verwendet werden können. Mit den Diodenreihen 3₁-3
n können die Stellungen von Farb- oder Feuchtdosierelementen, beispielsweise Farbschiebern
angezeigt werden, wobei sich entsprechend der jeweiligen Einstellpositionen der Farbschieber
auf der Farbzonenanzeige 2 ein sich in horizontaler Richtung erstreckendes Lichtband
ergibt (Farbverteilungsanzeige). Aufleuchtende Lichtpunkte in den einzelnen Diodenreihen
3₁-3
n zeigen jeweils die individuelle momentane Stellung eines Farbdosierelementes an.
[0005] Des weiteren befinden sich am Steuerpult 1 zwei parallel zueinander verlaufende Tastenreihen
4₁-4
n und 5₁-5
n und vorzugsweise sind die Tastenreihen 4 und 5 dicht nebeneinander angeordnet. Jeweils
benachbarte Tasten, z.B. 4₁, 5₁, bilden ein Tastenpaar, mit dem bei Tasteneinzelbetätigung
eine zonale Veränderung bzw. Einstellung des zu dosierenden Farb- oder Feuchtmittels
möglich ist. Eine erhöhte Farbgebung ist beispielsweise durch die als Plustaste einsetzbare
obere Taste, z.B. 4₁ und eine reduzierte Farbgebung bzw. Farbabstellung mit der zugehörigen
unteren Taste, beispielsweise 5₁ möglich. Weist die zu steuernde Druckmaschine mehrere
Durckwerke auf, können diese individuell, beispielsweise mit Hilfe einer Farbwerksauswahltaste
6 ausgewählt bzw. angesteuert werden. Des weiteren ist es oft vorteilhaft, zur Gesamtverstellung
in Plusrichtung und der Minusrichtung jeweils, wie angedeutet, eine Gesamtplus- 8
und eine Gesamtminustaste 9 zu verwenden, durch deren Betätigungen jeweils die ansteuerbaren,
d.h. nicht ausgeblendeten Farbzonen-Stellelemente insgesamt verstellbar sind, jedoch
ist, wie im nachfolgenden noch beschrieben wird, eine derartige Verstellung auch mit
den Tasten in den Tastenreihen 4 und 5 in vielfältiger Weise möglich.
[0006] Jede Taste 4₁-4
n und 5₁-5
n ist über Leitungen 10, beispielsweise in Form einer Bus-Leitung, mit einer Tastenerkennungsschaltung
11 verbunden. Die Tastenerkennungsschaltung 11 weist Tastenzustandsspeicher 11₁-11
n auf, die jeweils den Betätigungszustand der Tasten 4₁-4
n und 5₁-5
n speichern können.
[0007] Neben der Tastenerkennungsschaltung 11 weist das erfindungsgemäße Verfahren eine
Bereichserkennungsschaltung 12 und zweckmäßigerweise auch eine Bereichsanzeige 13
auf. Diese kann direkt unter der Farbzonenanzeige 2 angeordnet sein, um eine gute
Zuordnung eines eingestellten bzw. ausgewählten Bereiches zu den Farbzonen zu ermöglichen.
Mit der Bereichserkennungsschaltung 12 ist des weiteren eine Zählereinheit 16 verbunden,
die für jede der Tasten 4₁-4
n und 5₁-5
n einen Zähler 14₁-14
n bzw. 15₁-15
n aufweisen kann. Es ist im Rahmen der Erfindung jedoch auch möglich, eine geringere
Anzahl von Zählern zu verwenden, wenn beispielsweise Multiplexer (Zeit- oder Frequenzmultiplex)
eingesetzt werden, über die z.B. zeitweilig bzw. periodisch Tasten 4₁-4
n bzw. 5₁-5
n bestimmten Zählern oder umgekehrt zugeschaltet werden. Hierdurch wird jedoch der
Steuerungsaufwand zugunsten des Teileaufwandes erhöht.
[0008] Mit der Tastenerkennungsschaltung 11 und der Bereichserkennungsschaltung 12 ist eine
Motorsteuerung 17 ansteuerbar, von der über Leitungen 18 einzelnen Farbzonen zugeordnete
Stelleinrichtungen vorzugsweise in Form von Stellmotoren 19₁-19
n ansteuerbar sind. Mit Hilfe der Stellmotoren 19₁-19
n sind an einer Farbkastenwalze 22 angeordnete Farbschieber hinsichtlich ihres Abstandes
zur Farbkastenwalze 22 einstellbar, um das in der jweiligen Farbzone erforderliche
Farbprofil einzustellen. Durch bei 20₁-20
n angedeutete Sensoren kann die jeweilige Stellung der Farbschieber oder Farbzonenstellelemente
erfaßt und über nicht näher dargetellte Leitungen mit den Diodenreihen 3₁-3
n angezeigt werden. Es versteht sich, daß anstelle von Farbschiebern 21 auch ein durchgehendes
Farbmesser verwendbar ist.
[0009] Die erforderlichen Informationen zwischen der Tastenerkennungsschaltung 11 und der
Bereichserkennungsschaltung 12 bzw. zwischen letzterer und der Zählereinheit 16 können
mittels bei 23 und 24 angedeutete Leitungen jeweils in beide Richtungen übertragen
werden. Der erfindungsgemäß auszuwählende Bereich wird vorzugsweise in der Bereichserkennungsschaltung
12 in einem oder mehreren bei 25 angedeuteten Bereichsspeichern abgespeichert.
[0010] Um eine sichere Arbeitsweise des Verfahrens zu gewährleisten, erfolgt vorzugsweise
bei der Betätigung einer jeden Taste 4₁-4
n bzw. 5₁-5
n der Start eines Zählers 14₁-14
n bzw. 15₁-15
n, wie in Fig. 2 durch einen Zählimpuls 26 angedeutet ist, und zwar z.B. durch eine
Startflanke 27 bei Feststellung einer Tastenbetätigung. Wird während einer vorgegebenen
Zeit, beispielsweise 0,1 Sekunden, im Zeitraum 28 gemäß Fig. 2 nach der erstbetätigten
Taste z.B. 4₁ in der anderen Tastenreihe die zugeordnete Taste, beispielsweise 5₁
betätigt, so wird der Zähler 14₁ gestoppt und dadurch festgestellt, daß es sich um
eine Doppeltastenbetätigung handelt. Wird in dem vorgegebenen Zeitraum 28 bis zum
Zeitpunkt 29 die zugeordnete bzw. benachbarte Taste aus der anderen Tastenreihe nicht
betätigt, so erfolgt die Feststellung "Einzeltastenbetätigung" und der zugeordnete
Stellmotor, beispielsweise 19₁ wird in der durch die Taste vorgegebenen Richtung (plus
oder minus) verstellt und die Verstellung in der zugeordneten Diodenreihe, beispielsweise
3₁ angezeigt.
[0011] Auch bei der Feststellung einer "Doppeltastenbetätigung" erfolgt bereits bei der
Betätigung der zuerst gedrückten Taste, beispielsweise 4₁ eine Verstellung des zugeordneten
Stellmotors, beispielsweise 19₁, jedoch wird diese Verstellung korrigiert, also auf
den Ausgangswert zurückgestellt, nachdem eine Doppeltastenbetätigung erkannt wurde.
[0012] Erfindungsgemäß wird mit Hilfe der Bereichserkennungsschaltung 12 nach dem Feststellen
einer Doppeltastenbetätigung ein Ende bzw. die Grenze eines auszuwählenden Bereiches
erkannt und abgespeichert. Wird gleichzeitig mit der Doppeltastenerkennung oder danach
zumindest eine weitere Taste, beispielsweise 4₄ oder ein weiteres Tastenpaar, z.B.
4₄ und 5₄ betätigt so wird dadurch das andere Ende bzw. die andere Grenze des auszuwählenden
Bereiches erkannt und abgespeichert, beispielsweise in dem Bereichsspeicher 25. Für
die Bereichsauswahl ist es also ausreichend, daß nach der erfolgten Betätigung eines
Tastenpaares, beispielsweise 4₁ und 5₁ eine weitere Taste z.B. 4₄ betätigt wird, jedoch
sollten vorzugsweise ein weiteres Tastenpaar betätigt werden, also hier 4₄ und 5₄.
Der ausgewählte Bereich kann mit der Bereichsanzeige 13 angezeigt werden.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme liegt darin, daß die über die Leitungen 10 übertragenen
Tastenerkennungssignale erst dann ausgewertet werden, wenn die betätigten Tasten wieder
losgelassen werden. Durch die erfindungsgemäße Verwendung eines beim Drücken einer
Taste aktivierten Zeitgliedes, vorzugsweise in Form von Zählern in der Zählereinheit
16, wird eine sichere Arbeitsweise bzw. Erkennung ermöglicht, die ansonsten nicht
gewährleistet ist, denn es ist praktisch nicht möglich, zur Einleitung einer Bereichsauswahl
völlig exakt gleichzeitig zwei benachbarte Tasten, also ein Tastenpaar, aus unterschiedlichen
Tastenreihen 4, 5 zu betätigen und somit weiß die Erkennungsschaltung nicht, ob es
sich um die Einleitung einer Bereichsauswahl oder um eine Einzelbetätigung einer Taste
zur Plus- oder Minuseinstellung bzw. Ansteuerung eines der Stellmotore 19₁ bis 19
n handelt.
[0014] Es ist vorteilhaft, die im Rahmen der Erfindung verwendeten Tasten in den beiden
Tastenreihen in besonderer Weise auszubilden, nämlich so, daß durch ausgeprägte Tastenformen
dem Benutzer die gleichzeitige Betätigung von zwei Tasten erleichtert wird. Beispielsweise
können bei dicht nebeneinanderliegenden Tastenreihen, benachbarte Tasten 30, 31 eine
abgeschrägte oder halbkreisförmige Ausnehmung bzw. Erhöhung der Betätigungsflächen
32, 33 bzw. 32a, 33a zur Mitte hin aufweisen, so daß sich der Finger der Bedienungsperson
zwanglos anzulegen vermag. Sind die Tastenreihen weit auseinander, wie bei Fig. 4
angedeutet, so daß die einzelnen benachbarten Tasten 34, 35 nicht durch eine einzige
Fingerbetätigung gleichzeitig gedrückt werden können, also z.B. zwei Finger einer
Hand benötigt werden, bietet sich eine Tastenbrücke 36 an. Diese kann mechanisch ausgebildet
sein, d.h. beim Drücken eines Verbindungssteges werden beide Tasten 34 und 35 gedrückt
oder es kann eine Tastenbrücke in Form der kapazitiven oder induktiven oder sonstiger
elektrischer Kopplung eingesetzt werden. Es ist des weiteren vorteilhaft, daß mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren für die Bereichsauswahl zur Abschaltung von Farbzonen
benachbarte Tasten, beispielsweise je 4₁, 5₁ lediglich nur gleichzeitig betätigt werden
müssen, wodurch beispielsweise eine Abschaltung nicht benötigter Stellmotoren 19₁
bis 19
n z.B. an den beiden Randbereichen bei Formatänderungen erfolgen kann. Hierfür bietet
sich eine weitere Zählvorrichtung an, die hier nicht dargestellt ist, um festzustellen,
ob innerhalb einer vorbestimmten Zeit, nach einer Doppeltastenbetätigung eine weitere
Taste oder ein weiteres Tastenpaar gedrückt wird, um eine Bereichsauswahl vorzunehmen,
oder ob es sich um die Abschaltung einer Farbzone handelt, wofür lediglich ein Tastenpaar
zu betätigen ist. Hierdurch kann eine Formatwahl vorgenommen werden, d.h. die für
das zu bedruckende Format nicht benötigten Farbzonen werden abgeschaltet und sind
somit weder für eine Einzeltastenbetätigung noch für eine Betätigung "Plus"- oder
"Minus-Gesamt" zugänglich.
[0015] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Bereichsauswahl können gemäß Fig. 6 und 7
eine Vielzahl von Verstellmöglichkeiten der im ausgewählten Bereich liegenden Stellmotoren
19₁ bis 19
n vorgenommen werden, um die dadurch definierten Farbzonen in der gewünschten Weise
mit mehr oder weniger Farbe zu versorgen. So kann beispielsweise eine Parallelverschiebung
(nach plus oder nach minus) der Farbschieber 21 innerhalb der ausgewählten Bereiche
vorgenommen werden, indem jeweils an den Enden eines Bereiches 43 liegende obere Tasten
40, 42 oder untere 39, 41 gleichzeitig aktiviert werden, was zu einer Verschiebung
der Anzeigelinie 44 führt, wie durch den Pfeil 45 angedeutet ist. Eine Aufsteuerung
der Farbschieber 21 (plus) wird vorgenommen, wenn die Tasten 40 und 42 betätigt werden
und eine Zusteuerung, wenn die Tasten 39 und 40 betätigt werden. Werden jeweils an
den Enden des ausgewählten Bereiches 43 liegenden Tasten in unterschiedlichen Tastenreihen
37, 38 betätigt, beispielsweise die Taste 40 und die Taste 41 oder die Taste 39 und
die Taste 42, so ergibt sich eine schräge Auf- oder Zusteuerung bzw. -drehung in Richtung
der Pfeile 46 bzw. 47. Damit kann durch entsprechende Festlegung des Ausmaßes der
Verstellung der Farbschieber mit unterschiedlichen Werten jeweils der benachbarte
Farbschieber um einen bestimmten Betrag stärker verstellt werden, d.h. eine schrittweise
inkrementale Erhöhung oder eine schrittweise dekrementale Reduzierung. Somit ergibt
sich beispielsweise von einer Endstellung eines ausgewählten Bereiches entsprechend
dem Pfeil 47 von links nach rechts eine sukzessiv zunehmende stärkere Verstellung
von Farbzone zu Farbzone. Auch durch eine einzelne Tastenbetätigung an einem der Enden
des Bereiches 43, zum Beispiel Taste 40 oder 39, kann eine Schrägverstellung bzw.
Drehung der Anzeigelinie ermöglicht werden.
[0016] Gemäß Fig. 7 können auch seitliche Bereiche, beispielsweise 3₁ und 3₂ und 3
n ausgenommen oder abgeschaltet werden, wie durch die Pfeile 48 und 49 angedeutet ist,
wenn z.B. ein kleineres Format bedruckt werden soll. Dieses Abschalten von Zonen ist
durch einzelne Doppeltastenbetätigung möglich, oder durch Einstellen eines Bereiches
in der vorangehend beschriebenen Weise und anschließender Tastenbetätigung einer der
Bereichsgrenzen.
[0017] Das Verfahren zur Bereichsauswahl kann sowohl softwaremäßig als auch hardwaremäßig
realisiert werden. Bei der softwaremäßigen Realisierung wird ein programmierbarer
Mikrocomputer verwendet, der vorzugsweise die erforderlichen Zähler, Speicher und
sonstigen Steuerschaltungen aufweist.
[0018] Eine Aufhebung der Bereichsauswahl ist dadurch möglich, daß die zur Einleitung der
Bereichsauswahl betätigten Tasten bzw. Tastenpaare ein zweitesmal betätigt werden
oder daß durch einen separaten Löschbefehl die Bereichsauswahl gelöscht bzw. eliminiert
wird.
1. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, insbesondere
einer Offset-Rotationsdruckmaschine, mit zwei parallelen Tastenreihen, in denen jeweils
zwei benachbarte Tasten, jeweils eine aus jeder Reihe, zur zonenweisen Einstellung
des Farb- und/oder Feuchtmittelprofils dienen und mit einer Einrichtung zur Bereichsauswahl,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Betätigen einer Taste (4₁-4n; 5₁-5n) ein Zeitglied (14₁-14n; 15₁-15n) zur Zeitmessung aktiviert wird, daß bei der Zeitmessung festgestellt wird, ob innerhalb
einer vorbestimmten Zeit die zugehörige Taste (4₁-4n bzw. 5₁-5n) aus der anderen Reihe (4 bzw. 5) betätigt wird, daß die so erkannte gleichzeitige
Betätigung zweier Tasten (z.B. 4₁, 5₁) als Bereichsauswahlfunktion erkannt und ein
Ende des auszuwählenden Bereiches (43) definiert wird und daß durch die gleichzeitige
oder nachfolgende Betätigung einer weiteren Taste (z.B. 4₄) oder eines weiteren jeweils
aus einer Taste (4₁-4n, 5₁-5n)von jeder Tastenreihe (4, 5) bestehenden Tastenpaares (z.B. 4₄, 5₄) das andere Ende
des Bereiches (43) erkannt wird und daß der ausgewählte Bereich abgespeichert und/oder
angezeigt wird.
2. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgewählte Bereich (43) durch wiederholtes Betätigen
der für die zur Bereichsauswahl gedrückten Tasten bzw. Tastenpaare (39, 40; 41, 42)
oder durch eine gesonderte Löschinformation löschbar ist.
3. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Betätigung einer Taste (4₁-4n; 5₁-5n) der zugeordnete Stellmotor (19₁-19n) stets angesteuert wird und daß nach der Feststellung, daß die Tastenbetätigung im
Rahmen einer Bereichsauswahl oder Zonenabschaltung erfolgte, eine Korrektur des Stellmotors
(19₁-19n) auf die vor der Tastenbetätigung vorhandenen Ausgangsposition eingeleitet wird.
4. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Tastenerkennungsschaltung
(11) Tastenzustandsspeicher (11₁-11n) vorgesehen sind und daß in der Tastenerkennungsschaltung (11) Tastenbetätigungen
zur Bereichsauswahl und Tastenbetätigungen zur Einzelsteuerung und zur bereichsweisen
Steuerung der Stellmotoren (19₁-19n) erkannt werden.
5. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmotoren (19₁-19n) innerhalb eines ausgewählten Bereiches um den gleichen Betrag (nach plus oder minus)
dadurch verstellbar sind, daß gemeinsam die in der einen Tastenreihe (4) oder in der
anderen Tastenreihe (5) an den Bereichsenden liegenden Tasten (4₁-4n oder 5₁-5n) betätigt werden.
6. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwerte für die Stellmotoren
(19₁-19n) von Farbzone zu Farbzone um vorgegebene Dekremente reduziert oder Inkremente erhöht
werden.
7. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmotoren (19₁-19n) in einem ausgewählten Bereich um abgestufte Beträge (nach plus oder minus) verstellbar
sind, indem die an entgegengesetzten Enden des ausgewählten Bereiches liegenden Tasten
(4₁-4n; 5₁-5n) in unterschiedlichen Tastenreihen (4, 5) betätigt werden.
8. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach einem der
vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Ausblendung einer Farb- oder Feuchtzone
durch gleichzeitige Betätigung benachbarter Tasten (4₁-4n bis 5₁-5n) aus je einer Tastenreihe (4, 5).
9. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereichsauswahl über ein
technisches Programm (Software) erfolgt.
10. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach einem der
vorangehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereichsauswahl mittels
durch Steuer-, Zähler- und Speicherschaltungen (11, 12, 16) als Hardwarelösung konzipiert
ist.
11. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach einem der
vorangehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die durch betätigte
Tasten (4₁-4n; 5₁-5n) eingeleiteten Funktionen jeweils beim Loslassen einer Taste bzw. eines Tastenpaares
erfaßt oder ausgewertet werden.
12. Verfahren zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Bereichsauswahl eine
Formatbegrenzung durchgeführt wird.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine mit der Tastenerkennungsschaltung (11) verbundenen Zählereinheit (16) mit den
Tasten (4₁-4n; 5₁-5n) zuordenbaren Zählern (14₁-14n; 15₁-15n).
14. Vorrichtung zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach Anspruch
13, gekennzeichnet durch mindestens zwei multiplexgesteuerte Zähler, die taktgesteuert
zeitweilig bestimmten Tasten (4₁-4n; 5₁-5n) zugeordnet werden.
15. Vorrichtung zur Bereichsauswahl am Bedienungspult einer Druckmaschine, nach Anspruch
13, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ausgewählten Bereich zugeordneten Stellmotoren
(19₁-19n) gemeinsam durch separate Taster (8, 9) verstellbar sind.
16. Vorrichtung zur Bereichsauswahl nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasten (30, 31) so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie mit einem Finger
gleichzeitig betätigbar sind.
17. Vorrichtung zur Bereichsauswahl nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tasten (30, 31) zur Mitte hin abgeflachte oder halbkreisförmige Ausnehmungen oder
Erhöhungen (32, 33; 32a, 33a) aufweisen.
18. Vorrichtung zur Bereichsauswahl nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tastenreihen voneinander beabstandet sind und jeweils zwischen
zwei Tasten (34, 35) eine Brücke (36) angeordnet ist, über die mechanisch oder elektrisch
(kapazitiv, induktiv) beide Tasten (34, 35) gleichzeitig aktiviert werden.
1. Method for field selection on the control desk of a printing press, particularly a
rotary offset printing press, with two parallel key rows in which, in each case, two
neighbouring keys, in each case one from each row, serve for zonewise adjustment of
the ink and/or damping agent profile and with a device for field selection, characterised
in that on actuation of a key (4₁-4n; 5₁-5n) a timing member (14₁-14n; 15₁-15n) is activated for time measuring, that with the time measurement it is determined
whether within a predetermined time the corresponding key (4₁-4n or 5₁-5n) out of the other row (4 or 5) respectively is actuated, that the so detected simultaneous
actuation of two keys (e.g. 4₁, 5₁) is recognised as a field selection function and
one end of the field (43) to be selected is defined and that by the simultaneous or
successive actuation of a further key, (e.g. 4₄) or a further key pair (e.g. 4₄, 5₄)
consisting in each case of one key (4₁-4n, 5₁-5n) from each key row (4, 5) the other end of the field (43) is determined and that
the selected field is stored and/or indicated.
2. Method for field selection on the control desk of a printing press according to Claim
1, characterised in that the selected field (43) can be cancelled by repeated actuation
of the keys or key pairs (39, 40; 41, 42) pressed for the field selection or by a
specific cancel instruction.
3. Method for field selection on the control desk of a printing press according to Claim
1, characterised in that on an actuation of one key (4₁-4n; 5₁-5n) the respective adjusting motor (19₁-19n) is always controlled and that following the determination that the key actuation
took place within the framework of a field selection or zone switch off a correction
to the adjusting motor (191-19n) to the starting position existing before the actuation
of the key is initiated.
4. Method for field selection on the control desk of a printing press according to one
of the preceding Claims, characterised in that in a key recognition circuit (11) key
condition stores (11₁-11n) are provided and that in the key recognition circuit (11) key actuations for field
selection and key actuations for individual control and for field-wise control of
the adjusting motors (19₁-19n) are detected.
5. Method for field selection on the control desk of a printing press according to one
of Claims 1 to 4, characterised in that the adjusting motors (19₁-19n) within a selected field are adjustable by the same amount (towards plus or minus)
in such a way that together the keys (4₁-4n or 5₁-5n) in the one key row (4) or in the other key row (5) against the region ends are actuated.
6. Process for field selection on the control desk of a printing press according to one
of the preceding Claims, characterised in that the adjustment values for the adjusting
motors (19₁-19n) are reduced by predetermined decrements or raised by predetermined increments from
ink zone to ink zone.
7. Method for field selection on the control desk of a printing press according to Claim
6, characterised in that the adjusting motors (19₁-19n) can be adjusted in a selected region by stepped amounts (towards plus or minus)
in that the keys (4₁-4n; 5₁-5n) lying on opposite ends of the selected region are actuated in differing key rows
(4, 5).
8. Method for field selection on the control desk of a printing press according to one
of the preceding Claims, characterised by the shutting off of an inking or damping
zone by simultaneous actuation of neighbouring keys (4₁-4n to 5₁-5n) in each case from one key row (4, 5).
9. Method for field selection on the control desk of a printing press according to one
of the preceding Claims, characterised in that the field selection results via a technical
programme (software).
10. Method for field selection on the control desk of a printing press according to one
of the preceding Claims 1 to 8, characterised in that the field selection is effected
by means of control, counter and storage circuits (11, 12, 16) constructed as a hardware
solution.
11. Method for field selection on the control desk of a printing press according to one
of the preceding Claims 1 to 10, characterised in that the functions initiated by
actuated keys (4₁ -4n; 51-5n) in each case are detected or evaluated on release of a key or a key pair.
12. Method for field selection on the control desk of a printing press according to one
of the preceding Claims, characterised in that with the field selection a format limitation
is carried out.
13. Process for carrying out the method according to Claim 1, characterised by a counter
unit (16) connected with the key recognition circuit (11) with counters (14₁-14n; 15₁-15n) which can be allocated to the keys (4₁-4n; 5₁-5n).
14. Apparatus for carrying out field selection at the control desk of a printing press
according to Claim 13, characterised by at least two multiplex control counters to
which are arranged time controlled time delay determined keys (4₁-4n; 5₁-5n).
15. Apparatus for field selection at the control desk of a printing press according to
Claim 13, characterised in that the adjusting motors (19₁-19n) associated with the selected field are displaceable in common by separate keys (8,
9).
16. Apparatus for field selection according to one of the preceding Claims, characterised
in that the keys (30, 31) are so constructed and arranged that they can be simultaneously
actuated with one finger.
17. Apparatus for field selection according to Claim 16, characterised in that the keys
(30, 31) have flattened off towards the middle or semi-circular shaped apertures or
raised portions (32, 33; 32a, 33a).
18. Apparatus for field selection according to at least one of the Claims 13 to 17, characterised
in that the key rows are separated from one another and that in each case between
two keys (34, 35) bridge (36) is arranged by means of which mechanically or electrically
(capacitative, inductive) both keys (34, 35) are simultaneously activated.
1. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie,
en particulier d'une rotative offset, comportant deux rangées de touches parallèles,
dans lesquelles chaque fois deux touches voisines, une de chaque rangée, servent au
réglage par zones du profil du fluide d'encrage et/ou de mouillage et un dispositif
pour la sélection d'une zone,
caractérisé en ce que, lors de la manipulation d'une touche (4₁-4n ; 5₁-5n), un organe (14₁-14n ; 15₁-15n) pour la mesure du temps est activé, en ce que, lors de la mesure du temps, on vérifie
si, pendant un temps prédéfini, la touche correspondante (4₁-4n ou 5₁-5n) de l'autre rangée (4 ou 5) est actionnée, en ce que la manipulation simultanée de
deux touches (par exemple 4₁,5₁), ainsi reconnue, est reconnue comme fonction de sélection
d'une zone et une extrémité de la zone à sélectionner (43) est définie, et en ce que
l'autre extrémité de la zone (43) est reconnue par la manipulation simultanée ou consécutive
d'une autre touche (par exemple 4₄) ou d'une autre paire de touches (par exemple 4₄,5₄)
constituée d'une touche (4₁-4n, 5₁-5n) de chacune des rangées de touches (4,5), et en ce que la zone sélectionnée est stockée
et/ou affichée.
2. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la zone sélectionnée (43) peut être effacée par des manipulations
successives des touches ou des paires de touches (39,40 ; 41,42) qui avaient été enfoncées
lors de la sélection de la zone ou par une information d'effacement spécifique.
3. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, lors de la manipulation d'une touche (4₁-4n ; 5₁-5n), le moteur de positionnement correspondant (19₁-19n) est toujours mis en route et en ce que, lorsqu'il a été constaté que la manipulation
des touches a été effectuée dans le cadre d'une sélection de zone ou d'un effacement
de zone, une correction du moteur de positionnement (19₁-19n) sur la position initiale existant avant la manipulation des touches, est engagée.
4. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des mémoires d'état des touches (11₁-11n) sont prévues dans un circuit de reconnaissance de touches (11) et en ce que des
manipulations de touches pour la sélection d'une zone et des manipulations de touche
pour la manoeuvre individuelle et pour la manoeuvre en zones des moteurs de positionnement
(19₁-19n) sont reconnues dans le circuit de reconnaissance de touches (11).
5. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que les moteurs de positionnement (19₁-19n) peuvent être réglés, à l'intérieur d'une zone sélectionnée, d'une même valeur (vers
plus ou moins) de sorte que les touches (4₁-4n ou 5₁-5n) se trouvant aux extrémités des zones dans l'une des rangées de touches (4) ou dans
l'autre rangée de touches (5) sont actionnées simultanément.
6. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, de zone d'encrage en zone d'encrage, les valeurs de réglage
pour les moteurs de positionnement (19₁-19n) sont réduites de décréments prédéfinis ou augmentées d'incréments.
7. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon la revendication 6,
caractérisé en ce que, dans une zone sélectionnée, les moteurs de positionnement (19₁-19n) sont réglables suivant des valeurs échelonnées (vers plus ou moins) en actionnant,
dans des rangées de touches différentes (4,5), les touches (4₁-4n ; 5₁-5n) se trouvant aux extrémités opposées de la zone sélectionnée.
8. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications précédentes,
caractérisé par l'élimination d'une zone d'encrage ou de mouillage par la manipulation
simultanée de touches voisines (4₁-4n à 5₁-5n) de chacune des rangées de touches (4,5).
9. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la sélection de zone résulte d'un programme technique (logiciel).
10. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que la sélection de zone est conçue comme une solution matérielle
au moyen de circuits de commande, de comptage et de mémorisation (11,12,16).
11. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que les fonctions déclenchées par la manipulation de touches (4₁-4n ; 5₁-5n) sont saisies ou exploitées lors du relâchement d'une touche ou d'une paire de touches.
12. Procédé de sélection d'une zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce q'une limitation de format est effectuée par la sélection de zone.
13. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1,
caractérisé par une unité de comptage (16) reliée au circuit de reconnaissance de
touches (11), comportant des compteurs (14₁-14n ; 15₁-15n) associés aux touches (4₁-4n ; 5₁-5n).
14. Dispositif pour la sélection de zone dans le pupitre d'une machine d'imprimerie selon
la revendication 13, caractérisé par au moins deux compteurs commandés en multiplex
qui sont associés à des touches (4₁-4n ; 5₁-5n) temporairement définies et commandées en cadence.
15. Dispositif pour la sélection de zone dans le pupitre de commande d'une machine d'imprimerie
selon la revendication 13,
caractérisé en ce que les moteurs de positionnement (19₁-19n) associés à la zone sélectionnée, peuvent être réglés simultanément par des touches
séparées (8,9).
16. Dispositif pour la sélection de zone selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les touches (30,31) sont réalisées et agencées de sorte qu'elles
peuvent être actionnées simultanément par un doigt.
17. Dispositif pour la sélection de zone selon la revendication 16,
caractérisé en ce que les touches (30,31) présentent vers leur milieu des évidements
ou des bosses (32,33 ; 32a,33a) aplatis ou en forme de demi-cercle.
18. Dispositif pour la sélection de zone selon au moins une des revendications 13 à 17,
caractérisé en ce que les rangées de touches sont séparées les unes des autres et,
à chaque fois, un pont (36) est agencé entre deux touches (34,35), par lequel mécaniquement
ou électriquement (capacitif, inductif) les deux touches (34,35) sont activées simultanément.

