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(11) |
EP 0 353 712 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.1993 Patentblatt 1993/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.08.1989 |
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Einrichtung zum Be- und Entladen von Containern an Schiffen
Installation for loading ships with containers and unloading these therefrom
Installation pour charger et décharger des conteneurs de navires
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
02.08.1988 DE 3826274
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.1990 Patentblatt 1990/06 |
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Patentinhaber: TAX INGENIEURGESELLSCHAFT MBH |
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D-80802 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Tax, Hans
D-80802 München (DE)
- Hösler, Klaus, Dr.
D-8031 Eichenau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
H. Weickmann, Dr. K. Fincke
F.A. Weickmann, B. Huber
Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 064 978 US-A- 3 891 079
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DE-A- 2 726 407
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Containerverladeeinrichtung, umfassend ein kaiseitiges
Traggerüst und ein an diesem Traggerüst angebrachtes Fahrträgersystem mit einer von
mindestens einer containeraufnehmenden Laufkatze befahrbaren horizontalen Fahrbahn,
wobei die Laufkatze über ein Hubseilsystem einen Spreader trägt.
[0002] Eine solche Einrichtung ist aus der DE-A 1 906 212 bekannt. Bei dieser bekannten
Einrichtung ist das Fahrträgersystem in unveränderlicher Höhe an dem Traggerüst angebracht.
[0003] Die zum Transport von Containern bestimmten Schiffe werden immer größer und nehmen
sowohl im Schiffsinneren als auch an Deck Container in zunehmender Stapelhöhe auf.
Je größer die Stapelhöhe der Container an Deck wird, umso höher muß das Fahrträgersystem
über Deck stehen, damit auch die obersten Container der auf Deck aufgebauten Stapel
erfaßt werden können und insbesondere damit das Fahrträgersystem nicht in Kollision
mit den Containerstapeln tritt. Dies bedeutet aber gleichzeitig, daß die Hubhöhe der
zur Containeraufnahme bestimmten, mittels Seilen an der Laufkatze aufgehängten Containeraufnahmerahmen
(Spreader) immer größer wird, wenn es gilt, einen Container im Schiffsinneren oder
in einer unteren Stapelschicht der auf Deck aufgebauten Stapel zu erfassen. Diese
zunehmende Hubhöhe bringt insofern Schwierigkeiten, als die an langen Seilen hängenden
Spreader allzu leicht in Schwingungen geraten, die das Einbringen der Container an
dem jeweiligen Bestimmungsort über Deck oder das Einbringen eines Containers in eine
Deckluke erschweren.
[0004] Es sind schon die verschiedenen Möglichkeiten vorgeschlagen worden, um solche Schwingungen
zu unterdrücken.
[0005] Ein weiteres Problem ergibt sich dadurch, daß mit zunehmender Höhe des Fahrträgersystems
über Deck die vertikalen Hubwege für eine im Schiffsinneren oder nahe über Deck angeordneten
Container, der an Land transportiert werden soll oder umgekehrt, größer werden. Diese
Fahrwege bestimmen die Umschlagzeiten und damit letztlich die Liegezeiten des jeweiligen
Schiffes im Hafen. Diese Liegezeiten stellen einen erheblichen Kostenfaktor dar. In
der Vergangenheit hat man versucht, die Umschlagzeiten bei großen Hubhöhen dadurch
zu reduzieren, daß man die Hubgeschwindigkeiten entsprechend vergrößert hat. Der Vergrößerung
der Hubgeschwindigkeiten sind aber vom Material her, insbesondere aber von der Leistungsfähigkeit
des Kranführers her, Grenzen gesetzt.
[0006] Aus der US-A 3 891 079 ist eine Schiffsentladevorrichtung für Schüttgut, umfassend
ein kaiseitiges Traggerüst und ein an diesem Traggerüst angebrachtes Fahrträgersystem
mit einer von einer Laufkatze befahrbaren horizontalen Fahrbahn, bekannt, wobei die
Laufkatze ein in sich im wesentlichen höhenunveränderliches Schöpfradsystem trägt.
Dabei ist zur Erfassung der Gesamthöhe des geschütteten Ladeguts notwendigerweise
eine Höhenverstellbarkeit des Fahrträgersystems erforderlich und demgemäß auch offenbart.
[0007] Aus der DE-A 20 64 978 ist eine weitere Schiffsverladevorrichtung für Schüttgut bekannt,
umfassend ein kaiseitiges Traggerüst und ein an diesem Traggerüst angebrachtes Fahrträgersystem
mit einer von einer Laufkatze befahrbaren horizontalen Fahrbahn, wobei die Laufkatze
an einem Hubseil eine Greifbaggerschaufel trägt. Dabei ist das Fahrträgersystem durch
Kabelsätze höhenverstellbar und durch Zahnstangeneinrichtungen auf die jeweils gewünschte
Höhe feststellbar. Die mit der Handhabung von Spreadern verbundenen Probleme stellen
sich bei dieser Schüttgutverladeeinrichtung nicht. Insbesondere stellt sich nicht
das Problem, Container über Deck in unterschiedlichen Höhen zu beladen und zu entladen.
Für den Zugang zu dem Schüttgut, das ausschließlich innerhalb des Schiffsrumpfes aufgenommen
wird, ist vielmehr eine konstante Höhe des Fahrträgersystems über Deck vorzusehen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs bezeichneten
Art so auszubilden, daß bei großer Stapelhöhe von Containern über Deck das Seilschwingungsproblem
bei der Bedienung von im Schiffsinneren oder nahe über Deck gelegenen Containerstandplätzen
erleichtert und die Umschlagzeiten bei akzeptierbaren Hubgeschwindigkeiten erhöht
werden.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Fahrträgersystem
an dem Traggerüst durch ein Gelenkparallelogramm und ein zugehöriges Kraftgerät höhenverstellbar
ist, wobei eine im wesentlichen vertikale Parallelogrammseite mit dem Traggerüst und
die gegenüberliegende Parallelogrammseite mit dem Fahrträgersystem verbunden ist.
[0010] Diese Maßnahme erscheint ungewöhnlich, wenn man sich die Größenverhältnisse vorstellt:
Die Höhe des Fahrträgersystems über dem Kainiveau beträgt beispielsweise 45 m. Die
Länge des Fahrträgersystems vom seeseitigen Ende bis zum landseitigen Ende beträgt
beispielsweise 85 m. Die Stapelhöhe über Deck beträgt bei sechs übereinander gestapelten
Containern beispielsweise 15 m. Bei solchen Dimensionen hat man bisher die höhenfeste
Anordnung des Fahrträgersystems an dem Traggerüst als unvermeidlich angesehen und
demzufolge immer wieder und über Jahrzehnte hinweg versucht, das Problem der Seilschwingungen
durch Dämpfungsmaßnahmen und das Problem der Umschlagzeiten durch Hubgeschwindigkeitsvergrößerung
in den Griff zu bekommen. Der erfindungsgemäße Vorschlag stellt deshalb eine grundsätzliche
Abkehr von dem bisherigen Entwicklungstrend in der Containerkrantechnik dar. Durch
diesen Vorschlag wird das Problem der Schwingungsunterdrückung und das Problem der
Umschlagzeiten nunmehr in überaschend einfacher Weise gelöst: Die Hubhöhe der Container
bzw. Spreader reduziert sich bei höhenverstellbarem Fahrträgersystem erheblich, denn
das Fahrträgersystem kann beim Be- und Entladen eines Schiffes jeweils auf eine Höhe
knapp überhalb der jeweiligen Standplatzhöhe des Containers über Deck eingestellt
werden. Dabei ist davon auszugehen, daß beim Be- und Entladen der deckseitigen Container
eines Containerschiffes die Container häufig schichtweise fortschreitend von einem
zum anderen Schiffsende aufgesetzt bzw. abgehoben werden, so daß das Fahrträgersystem
für jede Schicht auf neue Betriebshöhe eingestellt werden kann oder beispielsweise
bei sechs Containerschichten über Deck jeweils nach zwei Schichten in der Höhe angepaßt
werden kann. Damit reduziert sich das Hubhöhenproblem nicht nur seeseitig, sondern
auch landseitig und dementsprechend reduzieren sich die Probleme der Seilschwingungen
und der langen Umschlagzeiten.
[0011] Aus Sicherheitsgründen und zur Entlastung des Kraftgerätes wird in Weiterbildung
der Erfindung vorgeschlagen, daß das Fahrträgersystem in der jeweiligen Betriebshöhe
an dem Traggerüst feststellbar ist.
[0012] Um den Kranführer an definierte Hubhöhen zu gewöhnen, empfiehlt es sich, daß das
Fahrträgersystem in diskreten Höhenlagen feststellbar ist, deren Höhenunterschied
annähernd der ein- oder mehrfachen Höhe eines Containers entspricht.
[0013] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung liegt auch darin, daß man die Lenker des
Gelenkparallelogramms traggerüstseitig in Knotenpunkten des Traggerüsts anlenken kann
und damit zu einer statisch günstigen und rechnerisch leicht beherrschbaren Krafteinleitung
in das Traggerüst kommt, wobei Biegebelastung des Traggerüsts weitgehend vermieden
wird.
[0014] Das Gelenkparallelogramm ist vorzugsweise gebildet von den oberen Endabschnitten
zweier in Kailängsrichtung beabstandeter Stiele des Traggerüsts als Basis, zwei unteren
von dieser Basis ausgehenden, zueinander im wesentlichen parallelen Verbindungslenkern,
einem oberen zwischen den beiden Stielen angeordneten, zu den beiden unteren Verbindungslenkern
im wesentlichen parallelen Verbindungslenker und einer Dreieckscheibe, welche die
basisfernen Enden der unteren Verbindungslenker und des oberen Verbindungslenkers
miteinander verbindet und das Fahrträgersystem aufnimmt. Diese Bauweise führt zu einer
sehr stabilen Konstruktion.
[0015] Bei Ausführung des Traggerüsts mit zwei quer zur Kaikante beabstandeten Stielsystemen
kann die Basis im Bereich des einen Stielsystems angeordnet sein, während der das
Fahrträgersystem aufnehmende Teil des Gelenkparallelogramms im Bereich des anderen
Stielsystems angeordnet werden kann. Dabei ist zu empfehlen, daß die Basis des Gelenkparallelogramms
im Bereich des kaikantenfernen Stielystems und der das Fahrträgersystem tragende Teil
des Gelenkparallelogramms im Bereich des kaikantennäheren Stielsystems angeordnet
ist. Mit dieser Anordnung wird den üblichen geometrischen Verhältnissen bei einem
Containerverladekran Rechnung getragen und insbesondere den Längsausladungen der seeseitigen
und landseitigen Abschnitte des Fahrträgersystems.
[0016] Bei einer solchen Ausführungsform kann man den das Fahrträgersystem aufnehmenden
Teil des Gelenkparallelogramms an dem ihm räumlich näheren Stielsystem feststellbar
machen, wiederum mit dem Ergebnis einer stabilen Konstruktion.
[0017] Das Fahrträgersystem kann einerseits im unteren Bereich des es tragenden Teils des
Gelenkparallelogramms angelenkt sein und andererseits durch Verspannungsmittel mit
Abspannpunkten im oberen Endbereich dieses Teils des Gelenkparallelogramms verbunden
sein. Hierdurch wird erreicht, daß das Fahrträgersystem parallel zu sich selbst höhenverstellbar
ist.
[0018] Um den Schiffsverkehr unter allen Situationen unbehindert durch die Verladeeinrichtung
durchführen zu können, wird vorgeschlagen, daß das Fahrträgersystem einen hochschwenkbaren
seeseitigen Abschnitt umfaßt, während der landseitige Abschnitt in der Regel stets
horizontal angeordnet sein kann.
[0019] Es ist grundsätzlich möglich, daß ein und dieselbe Laufkatze zum Containerheben und
Containersenken und zum Horizontaltransport der Container längs der Fahrbahn bestimmt
und ausgebildet ist. Größere Umschlaggeschwindigkeiten lassen sich dann erreichen,
wenn mindestens eine Laufkatze zum Heben und Senken der Container und eine weitere
Laufkatze zum Horizontaltransport der Container längs der Fahrbahn bestimmt und ausgebildet
sind und wenn Übergabemittel zum Übergeben der Container zwischen den beiden Laufkatzen
vorgesehen sind. Noch eine weitere Verbesserung der Umschlagleistung läßt sich erreichen,
wenn je eine seeseitige und eine landseitige Laufkatze zum Heben und Senken und eine
weitere Laufkatze zum Horizontaltransport der Container zwischen den beiden erstgenannten
Laufkatzen vorgesehen sind.
[0020] Das Kraftgerät kann zwischen einem Festpunkt des Traggerüsts und dem Gelenkparallelogramm
angeordnet sein, insbesondere in der Weise, daß das Kraftgerät in einer Diagonalen
des Gelenkparallelogramms angeordnet ist. Auch dies dient wiederum der Freihaltung
von Biegekräften.
[0021] Das Kraftgerät kann beliebiger Bauart sein, insbesondere kann es mit einer Seilwinde
oder mit einem Hubzylinder ausgebildet sein.
[0022] Die Erfindung betrifft im Hinblick auf die weiter oben formulierte Aufgabe weiterhin
ein Verfahren zum Be- und Entladen von Containerschiffen, welche in übereinander gelegenen
Schichten mit Containern beladen sind, unter Verwendung einer Containerverladeeinrichtung,
welche ein kaiseitiges Traggerüst, ein an dem Traggerüst angebrachtes Fahrträgersystem
und eine Laufkatze mit einem an einem Hubseilsystem hängenden Spreader umfaßt. Hierbei
ist vorgesehen, daß die Container schichtweise be- und entladen werden, wobei jeweils
nach Be- bzw. Entladung der Container einer Schicht die Höhe des Fahrträgersystems
um eine Schichthöhe entsprechend der als nächster zu beladenden Schicht bzw. der als
letzter entladenen Schicht vergrößert oder verkleinert wird.
[0023] Die Schichthöhe kann dabei der einfachen oder der mehrfachen, insbesondere zweifachen,
Höhe eines Containers entsprechen. Von einer Schicht wird bereits dann gesprochen,
wenn eine Reihe von Containern in Längsrichtung des Fahrträgersystems nebeneinander
angeordnet ist oder wenn zwei solcher Reihen von Containern übereinander angeordnet
sind.
[0024] Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels;
es stellen dar:
- Figur 1
- Eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Einrichtung in Längsrichtung der Kaikante
gesehen;
- Figur 2
- eine schematische Ansicht des das Fahrträgersystem aufnehmenden Lenkersystems in Pfeilrichtung
II der Figur 1;
- Figur 3
- die Einrichtung gemäß Figur 1 bei abgesenktem Fahrträgersystem.
- Figur 4
- die Einrichtung gemäß Figur 1 bei angehobenem Fahrträgersystem.
[0025] In Figur 1 ist mit 10 der Kai in einem Containerhafen bezeichnet. Die Kaikante 12
verläuft senkrecht zur Zeichenebene. An der Kaikante ist ein Containerschiff 14 verankert,
das sowohl im Schiffsinneren als auch über Deck 16 Container 18 gestapelt aufnimmt.
[0026] Am Kaigelände steht eine Containerverladeeinrichtung in Form eines Containerkrans,
der ganz allgemein mit 20 bezeichnet ist. Dieser Containerkran 20 umfaßt ein Traggerüst
22 und ein Fahrträgersystem 24. Das Fahrträgersystem 24 besteht aus einem landseitigen
Fahrträgerabschnitt 24a und einem seeseitigen, hochschwenkbaren Fahrträgerabschnitt
24b. Das Fahrträgersystem 24 ist an einem Lenkersystem in Form eines gelenkparallelogramms
26 befestigt. Dieses Lenkersystem 26 ist von zwei unteren Verbindungslenkern 26a,
26b und einem oberen Verbindungslenker 26c gebildet. Die unteren Verbindungslenker
26a, 26b sind in Knotenpunkten 28 rückwärtiger Stiele 22a, 22b des Traggerüsts 22
angelenkt, während der Verbindungslenker 26c in der Mitte eines senkrecht zur Zeichenebene
verlaufenden Verbindungsträgers 22c des Traggerüst 22 angelenkt ist. Die jeweils anderen
Enden der Verbindungslenker 26a, 26b, 26c sind mit einer von Lenkern gebildeten starren
Dreiecksscheibe 30 gelenkig verbunden. An dem Verbindungsträger 22 ist ein Windwerk
32 angebracht, das mit einem Flaschenzug 34 kombiniert ist. Der Flaschenzug 34 verläuft
diagonal in bezug auf das Parallelogrammlenkersystem 26 zwischen dem Verbindungsträger
22 und der Scheibe 30. Durch Einziehen des Flaschenzugs 34 kann die Dreiecksscheibe
30 angehoben werden, durch Nachlassen des Flaschenzuges kann sie abgesenkt werden.
An der Dreiecksscheibe 30 ist in einem Gelenkpunkt 36 der landseitige Fahrträger 24a
angelenkt. Zusätzlich ist der landseitige Fahrträger 24a durch ein Abspannseil 38
an der Spitze 40 der Dreiecksscheibe 30 aufgehängt. Der seeseitige Fahrträger 24b
ist bei 42 an dem landseitigen Fahrträger 24a angelenkt und durch ein weiteres Abspannseil
44 ebenfalls an der Spitze 40 der Dreiecksscheibe 30 aufgehängt. Das Abspannseil 44
ist verkürzbar, so daß der seeseitge Fahrträger 24b in die strichpunktierte Lage gebracht
werden kann.
[0027] Das gesamte Fahrträgersystem 24 kann durch Einholen bzw. Nachlassen des Flaschenzuges
34 gehoben bzw. gesenkt werden. In den vorderen Stielen 22d und 22e des Traggerüsts
20 sind Auflegerstellen 46 ausgebildet. In diesen Auflegerstellen 46 können Auflegerbolzen
für den landseitigen Fahrträger 24a eingesteckt werden, so daß der Flaschenzug 34
in verschiedenen diskreten Höheneinstellungen des Fahrträgersystems 24 entlastet werden
kann. Die Auflager können dabei so ausgebildet sein, daß der landseitige Fahrträger
24a verschiebbar auf ihnen aufliegt, so daß keine Biegekräfte in die Stiele 22a und
22e eingeleitet werden. Auch durch die Lenker 26a, 26b und 26c werden keine Biegemomente
in die Stiele 22a, 22b eingeleitet, da die Lenker 26a, 26b in dem Knotenbereich 28
angelenkt sind und der Lenker 26c ebenfalls in einem Knotenbereich bei 22c.
[0028] Auf dem Fahrträgersystem 24 ist eine Fahrbahn 48 ausgebildet, die sich über den landseitigen
Fahrträger 24a und den seeseitigen Fahrträger 24b erstreckt. Auf der Fahrbahn 48 sind
drei Laufkatzen 50, 52 und 54 verfahrbar. Die Laufkatze 50 ist über den Bereich der
Breite des Containerschiffes 14 verfahrbar. Die Laufkatze 54 ist über den Bereich
landseitiger Transportmittel verfahrbar, die zur Übernahme bzw. Übergabe von Containern
auf dem Kaigelände angeordnet bzw. verfahrbar sind. Die Laufkatze 52 übernimmt den
Containertransport zwischen den beiden Laufkatzen 50 und 54. Die Übergabe der Container
zwischen den einzelnen Laufkatzen kann etwa so erfolgen wie in der deutschen Patentschrift
1 906 212 beschrieben.
[0029] Die Laufkatzen 50 und 54 sind mit Spreadern 50a und 54a versehen, die jeweils an
Hubseilen 50b und 54b hängen. Der Spreader 50a kann die Container 18 auf Deck 16 und
- durch Lucken - auch die Container 18 im Schiffsinneren erfassen. In der Figur 1
ist das Fahrträgersystem 24 auf eine Höhe eingestellt, die der Erfassung der obersten
Stapelreihe A der auf Deck gestapelten Container dient. Man erkennt, daß die Hubhöhe
der Spreader 50a gering ist. Entsprechend gering ist die Hubzeit und entsprechend
gering ist die Tendenz der Hubseile 50b zum Schwingen. Wenn die oberste Reihe A von
Containern 18 abgeräumt ist oder die beiden obersten Reihen A und B, so wird das Fahrträgersystem
24 um eine Stufe abgesenkt, so daß dann die Höhe des Fahrträgersystems 24 über der
jeweils obersten Schicht von Containern wieder die gleiche ist wie in Figur 1.
[0030] In Figur 3 ist das Fahrträgersystem 24 auf die tiefste Stufe abgesenkt, die zur Bedienung
der Containerschichten E und F in Figur 1 dient.
[0031] Das Traggerüst 22 ist längs der Kaikante 12 verfahrbar, so daß durch Kombination
von Bewegungen des Traggerüsts 22 und der Laufkatze 50 jeder Containerstandplatz unter
Deck und über Deck angefahren werden kann.
[0032] Das bezüglich der Laufkatze 50 Gesagte gilt auch bezüglich der Laufkatze 54 und des
dazugehörigen Spreaders 54a. Die Hubhöhe wird durch Absenken des Fahrträgersystems
24 jeweils auf das geringst mögliche Maß reduziert.
1. Containerverladeeinrichtung, umfassend ein kaiseitiges Traggerüst (22) und ein an
diesem Traggerüst (22) angebrachtes Fahrträgersystem (24) mit einer von mindestens
einer containeraufnehmenden Laufkatze (50) befahrbaren horizontalen Fahrbahn (48),
wobei die Laufkatze (50) über ein Hubseilsystem (50b) einen Spreader (50a) trägt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrträgersystem (24) an dem Traggerüst (22) durch ein Gelenkparallelogramm
(26) und ein zugehöriges Kraftgerät (34,32) höhenverstellbar ist, wobei eine im wesentlichen
vertikale Parallelogrammseite (28-22c) mit dem Traggerüst (22) und die gegenüberliegende
Parallelogrammseite (30) mit dem Fahrträgersystem (24) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrträgersystem (24) in der jeweiligen Betriebshöhe an dem Traggerüst (22)
feststellbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrträgersystem (24) in diskreten Höhenlagen (46) feststellbar ist, deren
Höhenunterschied annähernd der ein- und mehrfachen Höhe eines Containers (18) entspricht.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gelenkparallelogramm (26) gebildet ist von den oberen Endabschnitten zweier
in Kailängsrichtung beabstandeter Stiele (22a,22b) des Traggerüsts (22) als Basis,
zwei unteren, von dieser Basis (28-22c) ausgehenden zueinander im wesentlichen parallelen
Verbindungslenkern (26a,26b), einem oberen, zwischen den beiden Stielen (22a;22b)
angeordneten, zu den beiden unteren Verbindungslenkern (26a,26b) im wesentlichen parallelen
Verbindungslenker (26c) und einer Dreiecksscheibe (30), welche die basisfernen Enden
der unteren Verbindungslenker (26a,26b) und des oberen Verbindungslenkers (26c) miteinander
verbindet und das Fahrträgersystem (24) aufnimmt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausführung des Traggerüsts (22) mit zwei quer zur Kaikante beabstandeten Stielsystemen
(22a,22b;22d,22e) die Basis (28-22c) im Bereich des einen Stielsystems (22a,22b) angeordnet
ist und der das Fahrträgersystem (24) aufnehmende Teil (30) des Gelenkparallelogramms
(26) im Bereich des anderen Stielsystems (22d,22e) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis (28-22c) des Gelenkparallelogamms (26) im Bereich des kaikantenfernen
Stielsystems (22a,22b) und der das Fahrträgersystem (24) tragende Teil (30) des Gelenkparallelogramms
(26) im Bereich des kaikantennäheren Stielsystems (22d,22e) angeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Fahrträgersystem (24) aufnehmende Teil (30) des Gelenkparallelogramms
(26) an dem ihm räumlich näheren Stielsystem (22d,22e) feststellbar ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrträgersystem (24) einerseits im unteren Bereich des es tragenden Teils
(30) des Gelenkparallelogramms (26) angelenkt ist und andererseits durch Verspannungsmittel
(38,44) mit Abspannpunkten im oberen Endbereich (40) dieses Teils (30) des Gelenkparallelogramms
(26) verbunden ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrtragersystem (24) einen stets horizontalen landseitigen Abschnitt (24a)
und einen hochschwenkbaren, seeseitigen Abschnitt (24b) umfaßt.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein und dieselbe Laufkatze (50) zum Containerheben und -senken und zum Horizontaltransport
der Container (18) längs der Fahrbahn (48) bestimmt und ausgebildet ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Laufkatze (50) zum Heben und Senken der Container (18) und eine
weitere Laufkatze (52) zum Horizontaltransport der Container (18) längs der Fahrbahn
(48) bestimmt und ausgebildet ist und daß Übergabemittel zum Übergeben der Container
(18) zwischen den beiden Laufkatzen (50,52) vorgesehen sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß je eine seeseitige (50) und eine landseitige Laufkatze (54) zum Heben und Senken
und eine weitere Laufkatze (52) zum Horizontaltransport der Container (18) zwischen
den beiden erstgenannten Laufkatzen (50,54) vorgesehen ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftgerät (34) zwischen einem Festpunkt (22c) des Traggerüsts (22) und dem
Gelenkparallelogramm (26) angeordnet ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftgerät (34) in einer Diagonalen des Gelenkparallelogramms (26) angeordnet
ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftgerät (34) mit einer Seilwinde ausgebildet ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftgerät als Hubzylinder ausgebildet ist.
17. Verfahren zum Be- und Entladen von Containerschiffen, welche in übereinandergelegenen
Schichten (A,B,E,F) mit Containern (18) beladen sind unter Verwendung einer Containerverladeeinrichtung
(20), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 16, welcher ein kaiseitiges Traggerüst
(22), ein an dem Traggerüst (22) angebrachtes Fahrträgersystem (24) und eine Laufkatze
(50) mit einem an einem Hubseilsystem (50b) hängenden Spreader (50a) umfaßt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Container (18) schichtweise be- und entladen werden, wobei jeweils nach Be-
bzw. Entladung der Container (18) einer Schicht (A,B,E,F) die Höhe des Fahrträgersystems
(24) um eine Schichthöhe entsprechend der als nächster zu beladenden bzw. der als
letzter entladenen Schicht (A,B,E,F), vergrößert oder verkleinert wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schichthöhe der einfachen oder mehrfachen Höhe eines Containers entspricht.
1. A container handling apparatus comprising a carrier framework (22) on the quayside
and, mounted on this carrier framework (22), a mobile carrier system (24) with a horizontal
track (48) on which at least one container-holding crane trolley (50) can travel,
the crane trolley (50) supporting a spreader (50a) through a manoeuvring line system
(50b), characterised in that the mobile carrier system (24) on the carrier framework
(22) is adjustable in height by a parallelogram linkage (26) and an associated power
appliance (34, 32), a substantially vertical side (28-22c) of the parallelogram being
connected to the carrier framework (22) while the opposite side (30) of the parallelogram
is connected to the mobile carrier system (24).
2. An apparatus according to claim 1, characterised in that the mobile carrier system
(24) can be fixed on the carrier framework (22) at any operational height.
3. An apparatus according to claim 2, characterised in that the mobile carrier system
(24) can be secured at discrete heights (46), the difference between them corresponding
approximately to once the height and a multiple of the height of a container (18).
4. An apparatus according to one of claims 1 to 3, characterised in that the parallelogram
linkage (26) is formed by the upper end portions of, spaced apart in the longitudinal
direction of the quay, two posts (22a, 22b) of the carrier framework (22) as a base,
emerging from this base (28, 22c) and substantially parallel with each other, two
lower connecting links (26a,, 26b) an upper connecting link (26c) disposed between
the two posts (22a, 22b) and substantially parallel with the two bottom connecting
links (26a, 26b) and with a triangular plate (30) which accommodates the mobile carrier
system (24) and connects to one another the ends of the lower connecting links (26a,
26b) and of the upper connecting link (26c) which are remote from the base.
5. An apparatus according to claim 4, characterised in that if the carrier framework
(22) is constructed with two post systems (22a, 22b; 22d, 22e) which are spaced apart
transversely in relation to the edge of the quay, the base (28-22c) is disposed in
the region of one post system (22a, 22b) while the part (30) of the parallelogram
linkage (26) which accommodates the mobile carrier system (24) is disposed in the
region of the other post system (22d, 22e).
6. An apparatus according to claim 5, characterised in that the base (28-22c) of the
parallelogram linkage (26) is disposed in the region of the post system (22a, 22b)
which is remote from the quay edge while the part (30) of the parallelogram linkage
(26) which carries the mobile carrier system (24) is disposed in the region of the
post system (22d, 22e) which is closer to the quay edge.
7. An apparatus according to claim 5 or 6, characterised in that the part (30) of the
parallelogram linkage (26) which holds the mobile carrier system (24) can be fixed
on the post system (22d, 22e) which is spatially closer to it.
8. An apparatus according to one of claims 1 to 7, characterised in that the mobile carrier
system (24) is on the one hand articulated in the lower area of the parallelogram
linkage (26) which carries it and on the other, is connected by bracing means (38,
44) with bracing points in the upper end region (40) of this part (30) of the parallelogram
linkage (26).
9. An apparatus according to one of claims 1 to 8, characterised in that the mobile carrier
system (24) comprises on the land side a constantly horizontal portion (24a) and on
the sea side a portion (24b) which can be upwardly pivoted
10. An apparatus according to one of claims 1 to 9, characterised in that one and the
same crane trolley (50) is intended and constructed for raising and lowering containers
(18) and for transporting them horizontally along the track (48).
11. An apparatus according to one of claims 1 to 10, characterised in that at least one
crane trolley (50) is used for raising and lowering the containers (18) while a further
crane trolley (52) is intended and constructed for transporting the containers (18)
horizontally along the track (48), transfer means being provided for transferring
the containers (18) between the two crane trolleys (50, 52).
12. An apparatus according to claim 11, characterised in that one seaward (50) and one
landward crane trolley (54) are provided for raising and lowering the containers (18)
and in that a further crane trolley (52)is provided for transporting them horizontally
between the two first-mentioned crane trolleys (50, 54).
13. An apparatus according to one of claims 1 to 12, characterised in that the power appliance
(34) is disposed between a fixed point (22c) of the carrier framework (22) and the
parallelogram linkage (26).
14. An apparatus according to claim 13, characterised in that the power appliance (34)
is disposed on a diagonal of the parallelogram linkage (26).
15. An apparatus according to one of claims 1 to 14, characterised in that the power appliance
(34) is constructed with a cable winch.
16. An apparatus according to one of claims 1 to 14, characterised in that the power appliance
is constructed as a hoisting cylinder.
17. A method of loading and unloading container ships which are loaded with containers
(18) in superposed layers (A, B, E. F), the method employing a container handling
apparatus (20), particular in accordance with one of claims 1 to 16, comprising a
carrier framework (22) on the quay side and a mobile carrier system (24) mounted on
the carrier framework (22) and further comprising a crane trolley (50) with a spreader
(50a) suspended from a hoisting cable system (50b), characterised in that the containers
(18) are loaded and unloaded in layers, whereby in each case after loading or unloading
of the containers (18) in one layer (A, B, E, F) the height of the mobile carrier
system (24) is increased or reduced by a layer height, according to the layer (A,
B, E, F) which is the next to be loaded or the last to be unloaded.
18. A method according to claim 17, characterised in that the layer height corresponds
to the height of a container or to a multiple thereof.
1. Dispositif de transbordement de conteneurs, comprenant une ossature porteuse (22),
côté quai, et un système de support roulant (24) monté sur cette ossature porteuse
(22) avec une voie de roulement horizontale (48) pouvant être parcourue par au moins
un chariot roulant (50) soulevant les conteneurs, le chariot roulant (50) portant
un agrippeur (50a) par l'intermédiaire d'un système de câbles de levage (50b), caractérisé
en ce que Le système de support roulant (24) peut être réglé en hauteur sur l'ossature
porteuse (22) par un parallélogramme articulé (26) et un appareil de force correspondant
(34, 32), un côté essentiellement vertical du parallélogramme (28-22C) étant relié
avec l'ossature porteuse (22) et le côté opposé du parallélogramme (30) avec le système
de support roulant (24).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de support roulant
(24) peut être fixé sur l'ossature porteuse (22) à la hauteur de service considérée.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le système de support roulant
(24) peut être fixé à des positions en hauteur discrètes (46), dont la différence
en hauteur correspond approximativement à une hauteur simple ou multiple d'un conteneur
(18).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le parallélogramme articulé (26) est constitué des segments d'extrémités supérieurs
de deux montants (22a, 22b) de l'ossature porteuse (22), éloignés dans le sens longitudinal
du quai, en tant que base, de deux bras de liaison (26a, 26b) inférieurs, partant
de cette base (28-22c), essentiellement parallèles l'un par rapport à l'autre, d'un
bras de liaison supérieur (26c), monté entre les deux montants (22a, 22b), essentiellement
parallèle aux deux bras de liaison (26a, 26b), et d'une plaque triangulaire (30),
laquelle relie ensemble les extrémités éloignées de base des bras de liaison inférieurs
(26a, 26b), et du bras de liaison supérieur (26c) et reçoit le système de support
roulant (24).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que, lorsque l'ossature porteuse
(22) est réalisée avec deux systèmes de montants (22a, 22b ; 22d, 22e) éloignés de
manière oblique par rapport à l'arête du quai, la base (28, 22c) est montée dans le
secteur de l'un des système de montants (22a, 22b), alors que la partie (30) du parallélogramme
articulé (26) supportant le système de support roulant (24) est montée dans le secteur
de l'autre système de montants (22d, 22e).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la base (28-22c) du parallélogramme
(26) est montée dans le secteur du système de montants (22a, 22b) éloigné sur quai
et la partie (30) du parallélogramme articulé (26) portant le système de support roulant
(24) dans le secteur du système de montants (22,d, 22e) plus proche de l'arête du
quai.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que
la partie (30) du parallélogramme articulé (26) recevant le système de support roulant
(24) peut être fixée sur le système de montants (22d, 22e) le plus proche de lui.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
le système de support roulant (24) est d'une part articulé dans le secteur inférieur
de la partie (30) du parallélogramme articulé (26) qui le porte, et d'autre part relié
par des moyens de haubanage (38, 44) avec des points de haubanage dans le secteur
d'extrémité supérieur de cette partie (30) du parallélogramme articulé (26).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
le système de support roulant (24) comprend une partie côté terre (24a), toujours
horizontal et une partie côté mer (24b) pouvant pivoter vers le haut.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que
un et même chariot roulant (50) est destiné et conçu pour le levage des conteneurs
et l'abaissement des conteneurs (18), et pour le transport horizontal des conteneurs
le long de la voie de roulement (48).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1à 10, caractérisé en ce qu'au
moins un chariot roulant (50) est destiné et conçu pour le levage et l'abaissement
de conteneurs (18) et un autre chariot roulant (52) pour le transport horizontal des
conteneurs (18) le long de la voie de roulement (48) et en ce que des moyens de transfert
pour le transfert des conteneurs (18) sont prévus entre les deux chariots roulants
(50, 52).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un chariot roulant (50)
respectivement côté mer et côté terre pour le levage et l'abaissement et un autre
chariot roulant (54) pour le transport horizontal des conteneurs (18) sont prévus
entre les deux premiers chariots roulants mentionnés (50, 54).
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que
l'appareil de force (34) est monté entre un point fixe (22c) de l'ossature porteuse
(22) et le parallélogramme articulé (26).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'appareil de force (34)
est monté dans une diagonale du parallélogramme articulé (26).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications , caractérisé en ce que l'appareil
de force (34) être pourvu d'un treuil de manoeuvre.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que
l'appareil de force est constitué comme un cylindre de levage.
17. Procédé pour le chargement et le déchargement de bateaux porte-conteneurs, lesquels
sont chargés de conteneurs (18) en couches superposées (A, B, E, F), en utilisant
un dispositif de transbordement de conteneurs (20), particulièrement selon l'une quelconque
des revendications 1 à 16, lequel comprend côté quai une ossature porteuse (22), un
système de support roulant (24) monté sur l'ossature porteuse et un chariot roulant
(50) avec un agrippeur (50a) suspendu à un câble (50b), caractérisé en ce que les
conteneurs (18) sont chargés et déchargés en couche, la hauteur du système de support
roulant (24) étant réduite ou augmentée chaque fois après le chargement ou le déchargement
des conteneurs, d'une hauteur de conteneur correspondant à la prochaine couche (A,
B, E, F) à charger ou à la dernière couche déchargée.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que la hauteur de couche correspond
à la hauteur simple ou multiple d'un conteneur.

