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EP 0 353 746 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.1989 |
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Vorrichtung und Verfahren zum Erzeugen eines Feststoffaerosols
Device and method for producing a solid-particle aerosol
Dispositif et procédé de production d'un aérosol de particules solides
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
04.08.1988 DE 8809948 U 07.09.1988 DE 8811320 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.1990 Patentblatt 1990/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Palas GmbH
Partikel-und Lasermesstechnik |
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D-76131 Karlsruhe (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Helsper, Christoph, Dr.
D-7500 Karlsruhe 41 (DE)
- Munzinger, Friedrich
D-7500 Karlsruhe 1 (DE)
- Mölter, Leander
D-7513 Stutensee 5 (DE)
- Sturn, Werner
D-6729 Jockgrim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dipl.-Ing. Heiner Lichti
Dipl.-Phys. Dr.rer.nat. Jost Lempert
Dipl.-Ing. Hartmut Lasch |
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Postfach 41 07 60 76207 Karlsruhe 76207 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 281 749 US-A- 2 488 861
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US-A- 1 795 707 US-A- 3 358 114
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- PLASMA CHEMISTRY AND PLASMA PROCESSING, Band 5, Nr. 1, März 1985, Seiten 1-37, New
York, US; R.M. YOUNG et al.: "Generation and behavior of fine particles in thermal
plasmas - A review"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Erzeugen von Feststoffpartikeln
durch Funkenentladung zwischen teilchenabgebenden Elektroden, die über Vorschubantriebe
bewegbar sind, wobei die erzeugten Partikel durch einen Gasstrom mitgeführt werden.
[0002] Es sind verschiedene Einrichtungen zur Erzeugung von Feststoffpartikeln wie eines
Feststoffaerosols bekannt. So können Partikel von einer Säule aus verdichteten Kohlenstoffteilchen
mittels einer Bürste abgenommen und in einen Gasstrom eingebracht werden, von dem
sie ausgetragen werden. Zur Erzeugung eines Kohlenstoffaerosols wurde eine Entladung
über zwei mit Abstand zueinander angeordnete Kohlenstoffelektroden vorgeschlagen.
Bei der Funkenentladung verdampft das Elektrodenmaterial und im Zwischenraum zwischen
den Elektroden kondensieren einzelne Teilchen. Die Elektroden werden von einem Gasstrom
umspült, der die kondensierten Teilchen mitnimmt und als Aerosol aus der Vorrichtung
austrägt. Bei der letztgenannten Vorrichtung können nur Aerosole mit niedriger Konzentration
über eine kurze Zeit im Labormaßstab erzeugt werden, da die Elektroden "abbrennen"
und sich damit die Arbeitsbedingungen ändern, wodurch kein konstanter Betrieb erreichbar
ist.
[0003] Die US-A-3 358 114 betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum elektrischen Sprühschichten
eines Substrats. Hierzu wird zwischen Elektroden mit angespitzten vorderen Enden,
die zueinander unter einem endlichen Winkel ausgerichtet sind, ein Lichtbogen erzeugt,
indem die Elektroden einander angenähert werden, bis eine Entladung aufgrund einer
angelegten Hochfrequenz stattfindet. Die Entladungsfrequenz beträgt dabei etwa 10.000
Hz bei einer geringen Spannung von 50 V und bei einer hohen Stromstärke von 100 A.
Hierdurch bleiben die Elektroden permanent weißglühend, wodurch ein hoher Elektrodenmaterialabtrag
möglich ist und eine Beschichtung in wenigen Sekunden erfolgen kann. Eine hohe Konstanz
der Massenpartikelkonzentration ist nicht erforderlich.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung dahingehend weiterzuentwickeln,
daß - einstellbar über eine große Zeit - äußerst konstante Partikelkonzentrationen
erreicht werden, so daß eine derartige Vorrichtung zur Kalibrierung von Ruß-Meßgeräten,
für Filtertests und für Inhalationsexperimente geeignet ist.
[0005] Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe mittels einer Vorrichtung zum Erzeugen
eines Feststoffaerosols gelöst, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß zu Versuchs-,
Meß- und Eichzwecken Feststoffaerosole mit hoher Massenkonstanz, konstanten Partikelkonzentrationen
und kleinen reproduzierbaren Partikelgrößen, wie eines Kohlenstoffaerosols erzeugt
werden, wobei die Elektroden axial gegeneinanderführbar sind und parallele benachbarte
Stirnflächen aufweisen, eine Einrichtung zur Erzeugung einzelner Spannungspitzen mit
einer Wiederholungsfrequenz von weniger als 1000 Hz zum Verdampfen von Elektrodenmaterial
in einzelnen Funkenentladungen mit einer Hochspannungsquelle für mehr als 1000 V vorgesehen
ist, Einrichtungen zum Führen eines Stromes eines inerten Gases zwischen den Elektroden
hindurch vorgesehen sind, um die erzeugten Aerosolteilchen mitzuführen, an einer Elektrode
ein Spannungsmeßgerät zur Messung der Überschlagsspannung anliegt und mit einer Regeleinrichtung
für den die Elektroden synchron gegeneinanderbewegenden, geregelten Vorschubantrieb
verbunden ist. Ein erfindungsgemäßes Verfahren sieht vor, daß zu Versuchs-, Meß- und
Eichzwecken Feststoffaerosole mit hoher Massenkonstanz, konstanter Partikelkonzentration
und mit kleinen reproduzierbaren Partikelgrößen, wie eines Kohlenstoffaerosols, erzeugt
werden, wobei die Elektroden mit einander benachbarten parallelen Stirnflächen axial
gegeneinander geführt werden, einzelne elektrische Funken mit einer Wiederholungsfrequenz
von weniger als 1000 Hz durch an die Elektroden angelegte Spannungspitzen von mehr
als 1000 V erzeugt werden, durch die einzelnen Spannungsspitzen-Funkenentladungen
Elektrodenmaterial von den ebenen, parallelen benachbarten Stirnflächen der Elektroden
verdampft wird und durch Kondensation kleinste Aerosolteilchen bildet, die Aerosolteilchen
durch einen zwischen den Elektroden hindurchgeführten Gasstrom eines inerten Gases
mitgeführt werden, die Überschlagsspannung zwischen den Elektroden gemessen und die
Elektroden aufgrund der gemessenen Überschlagsspannung geregelt synchron gegeneinanderbewegt
werden.
[0006] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere durch an den Elektroden anliegende Hochspannung
mit einzelnen Spannungsspitzen hoher Wiederholungsfrequenz zur Verdampfung des Elektrodenmaterials
aus. Das Elektrodenmaterial wird durch wiederholt zwischen den Elektroden überschlagende,
einzelne elektrische Funken verdampft und anschließend zu kleinen Teilchen kondensiert.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann erreicht werden, daß der Abstand zwischen
den einander parallel gegenüberliegenden vorderen Stirnseiten der Elektroden über
eine lange Zeit automatisch konstant gehalten wird. Es wird so eine konstante Überschlagsspannung
und damit ein konstanter Partikelgeneratorbetrieb erreicht. Insbesondere wird durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung sichergestellt, daß die Elektroden immer symmetrisch
in einen Gas- und Partikelzuführungskanal ragen und damit der Abbrand der Elektroden
mittig in einer Entladungskammer erfolgt.
[0008] In einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Elektroden über Spindeln
mit gegeneinanderlaufenden Gewinden angetrieben sind, wobei insbesondere die Elektroden
an Laufblöcken festgelegt sind, die mit den Spindeln im Eingriff stehen und die Spindeln
von einem als Elektrodenantriebsmotor dienenden Motor über einen Zahnriehmen angetrieben
sind. Durch diese Ausgestaltung wird eine gleichmäßige Führung der Elektroden erzielt,
was für einen gleichmäßigen Abbrand derselben und die Sicherstellung einer minimalen
Veränderung der Überschlagsspannung wichtig ist.
[0009] Während grundsätzlich die Elektrodenabbrandrate konstant ist, so daß ein gesteuerter
Antrieb vorgesehen sein könnte, wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine mit
der Regeleinrichtung für den Vorschubantrieb weite Einstellbarkeit der Partikelkonzentrationen
ermöglicht, indem der Vorschub - abhängig von jeweils gewünschter Partikelkonzentration
- automatisch geregelt ist und hier nicht verschiedene externe Steuerprogramme vorgesehen
sein müssen.
[0010] Durch die Messung der Überschlagsspannung wird genau diese, deren Konstanz angestrebt
wird, zur Regelung des Elektrodenabstandes und damit der gewünschten Konstanthaltung
der Überschlagsspannung selbst als Meßgröße bzw. Istwertvorgabe genommen.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß ein Gaszuführungskanal für
Trägergas und Teilchenstrom in einem als Funktionsblock dienenden PTFE-Körper ausgebildet
ist. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß möglichst wenig Teilchen im Gaszuführungskanal
haften bleiben, wodurch die ausgetragene Partikelkonzentration verändert werden könnte.
[0012] Insgesamt wird durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ein Aerosolgenerator, insbesondere
zum Erzeugen von reinem Kohlenstoffaerosol, aber auch zur Erzeugung von Aerosolen
aus Metallen bzw. Inertgas oder Metalloxiden bei Verwendung von entsprechenden Metallelektroden,
deren Abbrand im letzten Falle in einer Sauerstoffatmosphäre als Treibgas oxidiert,
geschaffen, mit dem Kalibrierungen von Meßgeräten, Filtertests und Inhalationsexperimente
bequem und mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden können.
[0013] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus
der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung des Antriebs für die Elektroden in Seitenansicht;
- Figur 2
- eine Sicht auf die Vorrichtung entsprechend dem Pfeil II der Figur 1;
- Figur 3
- eine Darstellung des Funktionsblocks mit Elektroden und Gaszuführungskanal in einem
Schnitt senkrecht zu derselben;
- Figur 4
- einen Schnitt entsprechend IV-IV der Figur 3;
- Figur 5
- eine konkrete Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
- Figur 6
- eine Prinzipdarstellung der elektrischen Schaltung.
[0014] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Erzeugen eines Feststoffaerosols weist einen
Funktionsblock 2 aus PTFE oder einem entsprechenden Material mit schlechten Hafteigenschaften
auf. In dem Funktionsblock 2 ist ein Gaszuführungskanal 3, vorzugsweise für ein inertes
Trägergas wie Argon oder dergleichen, ausgebildet. An den Gaszuführungskanal 3 schließt
sich eine Überschlags- oder Entladungskammer 3a an, in die senkrecht zu ihr, diagonal
in diese zentral mündend Führungsdurchbrüche 4 für Feststoffelektroden 6 ausgebildet
sind. Die Elektroden 6 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel Graphitelektroden.
Es können aber grundsätzlich auch andere Elektroden eingesetzt werden, wie beispielsweise
einzelne Metallelektroden, wobei das Trägergas dann ein sauerstoffhaltiges Trägergas
sein kann, um entsprechende Oxid-Aerosole zu erzeugen.
[0015] Auf dem Funktionsblock 2 ist ein Gasführungsflansch 5 befestigt (Fig.3), der mit
einem Gaseinlaß 5a (Fig. 4) versehen ist, der über eine Querbohrung 5b und Gaszuführungsbohrungen
5c zu dem Gaszuführungskanal 3 im Funktionsblock 2 eine Gasverbindung herstellt. Die
mehreren kleinen Gaszuführungsbohrungen 5c ergeben eine gleichmäßige Strömungsverteilung
der Gasströmung. Der Gaszuführungskanal 3 weist einen im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt auf. Das Verhältnis von Querschnittsbreite in Erstreckungsrichtung der
Elektrode zur Querschnittslänge senkrecht hierzu liegt vorzugsweise unter 1:10, wobei
die Breite geringer als 1 mm und geringer als der Elektrodenabstand sein sollte. Vor
den Elektroden 6 verbreitert sich der Gaszuführungskanal 3 zur Entladungskammer 3a,
deren Querschnittsbreite und -länge etwa in der gleichen Größenordnung liegen. Durch
diese Ausgestaltung kann das Trägergas im wesentlichen laminar ohne große Turbulenzbildung
zwischen den Elektroden 6 hindurchströmen und nach einer Entladung zwischen den Elektroden
6, wobei sich von diesen Partikel lösen, die die Aerosolteilchen bilden, diese schnell
aus der Überschlagskammer 3a ausräumen, was eine hohe Entladungsfrequenz und damit
eine hohe Aerosolteilchenrate ermöglicht.
[0016] Die Entladungskammer 3a mündet bei 3b in einen Aerosolauslaßkanal 3c (Fig. 5), in
dem im Einmündungsbereich 3b eine Verdünnungsgasdüse 10 (Fig. 4) angeordnet ist. Hierdurch
kann unter Beibehaltung der durch die mögliche hohe Entladungsfrequenz erzeugten hohen
Teilchenrate die strömende Gasmenge vergrößert werden. Gleichzeitig kann die Konzentration
der Aerosolpartikel in der vergrößerten Gasmenge über die gesamte Querschnittsbreite
des Aerosolauslaßkanals 3c abgesenkt werden, wodurch ein Agglomerieren der Aerosolteilchen
zu größeren Gebilden (Ketten, Flocken oder ähnliches) zuverlässig verhindert wird.
[0017] Insbesondere kann hier ein anderes Gas zugemischt werden. Beispielsweise ist es möglich
Luft zuzumischen, die nicht direkt mit oder statt des Trägergases Argon durch die
Entladungskammer 3a geführt werden kann, da die bei der Entladung sich lösenden Teilchen
(Kohlenstoff aber auch Metallteilchen bei Metallelektroden, wenn ein entsprechendes
Aerosol gewünscht wird) im Entladungsplasma oxidieren (verbrennen) würden. Eine spätere
Zumischung von Sauerstoff ist insofern problemlos und gegenüber der Verwendung ausschließlich
eines inerten Edelgases als Träger preiswerter. Durch die Ausbildung der Zuführung
für das Mischgas als Verdünnungsgasdüse 10 wird ein Eindringen des Mischgases in den
Bereich zwischen den Elektroden 6 zuverlässig verhindert.
[0018] Die Elektroden 6 weisen flache, parallel zueinander gerichtete, einander gegenüberliegende
Stirnseiten 7 auf, die einander in geringem Abstand von wenigen mm, vorzugsweise ca.
1,5 mm, gegenüberstehen. Die Elektroden 6 sind in Halteböcken 8 festgehalten. Die
Halteböcke 8 weisen Führungsdurchbrüche 9 mit einem Innengewinde 11 auf und sitzen
mit diesen Führungsdurchbrüchen 9 auf Spindeln 12, die den Funktionsblock 2 frei drehbar
durchsetzen, ihn beidseitig überragen und an ihren überragenden Enden mit jeweils
entgegengesetzten Gewinden 13,14 versehen sind, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel
der Figur 1 die Gewinde 13 links des Funktionsblocks 2 Linksgewinde und die Gewinde
14 rechts des Funktionsblock 2 Rechtsgewinde sind.
[0019] Auf beiden Spindeln 12 sitzen Zahnscheiben 16,17, über die gemeinsam ein Zahnriemen
18 geführt ist, der ebenfalls über eine Zahnscheibe 19 (Fig. 2) eines Antriebsmotors
21 läuft. Die Spindeln 12 sind in ihren inneren und äußeren Endstellungen mittels
Endschalter abschaltbar.
[0020] Bei der Ausgestaltung der Figur 5 ist der Funktionsblock 2 in einem Gehäuse 15 angeordnet.
Die Elektroden 6 werden durch Elektrodenhülsen 6a gehalten, die rückseitig durch Schraubkappen
6b abgedeckt sind, durch die die Elektrodenhülsen 6a die Elektroden 6 sicher halten.
[0021] Die Elektroden 4 sind über ein Speicherglied 22 (Fig. 6) wie beispielsweise ein RC-Glied,
mit einem Hochspannungsnetzteil 23, das gegebenenfalls einen Transformator T aufweist,
verbunden (eine der Elektroden 6 über "Erde", die andere mit dem weiteren Pol des
Hochspannungsnetzteils 23 über das Speicherglied 22 direkt). Durch die angelegte Hochspannung
werden Spannungsspitzen erzeugt, die zu einer Funkenbildung zwischen den Elektroden
6 führen. Es wird mit einer konstanten Hochspannung von mehr als 1000 Volt, beispielsweise
von ca. 3000 Volt, gearbeitet. Mittels eines Stromreglers 25 wird der Ausgangsstrom
der Hochspannungsversorgung und damit die Funkenfrequenz eingestellt. Die Höhe des
Ausgangsstroms bestimmt die Aufladezeit des Speicherglieds 22 und damit die Funkenfrequenz.
Diese kann zwischen 3 Hz und ca. 1000 Hz gewählt werden.
[0022] Weiter liegt an der direkt mit dem Hochspannungsnetzteil 23 verbundenen Elektrode
6 ein Hochspannungsmeßgerät 24 an, das zu einem Eingang 26 eines Komparators 27 führt,
an dessen anderem Eingang 28 eine für den gewünschten (Soll-) Abstand der Elektroden
6 repräsentative Referenzspannung einer Sollspannungsquelle 29 (relativ zur "Erde")
anliegt. Der Komperator 27 vergleicht die beiden an seinen Eingängen 26,28 anliegenden
Spannungen und regelt entsprechend deren Differenz den Elektrodenantriebsmotor 21.
Derart wird die Überschlagsspannung zwischen den Elektroden 6 gemessen und mittels
ihres Wertes der Elektrodenabstand zwischen den Stirnseiten 7 der Elektroden 6 automatisch
geregelt. Steigt die Überschlagsspannung durch zunehmenden Abstand der Elektroden
6, dann setzt die Ausgangsspannung des Komparators 27 den Elektrodenantriebsmotor
21 in Betrieb, bis der Abstand und damit die Überschlagsspannung wieder ihren Sollwert
erreicht haben. Hierdurch wird eine konstante Überschlagsspannung und ein konstanter
Generatorbetrieb erreicht.
[0023] Der GFG 1000 erzeugt kleinste Kohlenstoffpartikel durch Hochspannungsfunken zwischen
zwei Graphitelektroden. Um Oxidation des Kohlenstoffs zu vermeiden, wird die Strecke
zwischen den Elektroden mit Argon gespült. Der in der Funkenstrecke verdampfte Kohlenstoff
wird von dem Argonstrom aus dem Bereich zwischen den Elektroden heraustransportiert
und kondensiert zu kleinsten Primärpartikeln, die je nach Konzentration mehr oder
weniger große Agglomerate bilden. Über die Stromstärke und damit die Frequenz des
Funkens läßt sich der Partikelmassenstrom in weiten Grenzen weitgehend linear variieren,
wobei der Massenstrom bevorzugterweise im Bereich von 0 bis ca. 0,1 mg/min. liegt.
[0024] Der Elektrodenabbrand wird durch eine automatische Nachführung der Elektroden kompensiert.
Damit wird ein sehr konstanter Betrieb des Generators gewährleistet. Durch gezielte
Verdünnung des Aerosols direkt nach der Entstehung kann die Agglomeratbildung verringert
werden.
1. Vorrichtung zum Erzeugen von Feststoffpartikeln durch Funkenentladung zwischen teilchenabgebenden
Elektroden, die über Vorschubantriebe bewegbar sind, wobei die erzeugten Partikel
durch einen Gasstrom mitgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zu Versuchs-,
Meß- und Eichzwecken Feststoffaerosole mit hoher Massenkonstanz, konstanten Partikelkonzentrationen
und kleinen reproduzierbaren Partikelgrößen, wie eines Kohlenstoffaerosols, erzeugt
werden, wobei die Elektroden (6) axial gegeneinanderführbar sind und parallele benachbarte
Stirnflächen (7) aufweisen, eine Einrichtung (22, 23) zur Erzeugung einzelner Spannungsspitzen
mit einer Wiederholungsfrequenz von weniger als 1000 Hz zum Verdampfen von Elektrodenmaterial
in einzelnen Funkenentladungen mit einer Hochspannungsquelle für mehr als 1000 V vorgesehen
ist, Einrichtungen (3) zum Führen eines Stromes eines inerten Gases zwischen den Elektroden
(6) hindurch vorgesehen sind, um die erzeugten Aerosolteilchen mitzuführen, an einer
Elektrode (6) ein Spannungsmeßgerät (24) zur Messung der Überschlagsspannung anliegt
und mit einer Regeleinrichtung (26, 27, 28, 29) für den die Elektroden (6) synchron
gegeneinanderbewegenden, geregelten Vorschubantrieb verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6) über Spindeln
(12) mit gegeneinanderlaufenden Gewinden (13,14) angetrieben sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6) an Laufblöcken
(8) festgelegt sind, die mit den Spindeln (12) im Eingriff stehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (12)
von einem als Elektrodenantriebsmotor dienenden Motor (21) über einen Zahnriemen (18)
angetrieben sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Gaszuführungskanal (3) für Trägergas und Teilchenstrom in einem als Funktionsblock
dienenden PTFE-Körper (2) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß hinter
den Elektroden (6) im Aerosolauslaß an einem Aerosolauslaßkanal (3c) eine Verdünnungsgasdüse
(10) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aerosolauslaßkanal (3c)
sich quer zum Gaszuführungskanal (3,3a) im Bereich der Elektroden (6) erstreckt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung der Verdünnungsgasdüse
(10) stromab eines Einmündungsbereichs (3b) des Gaszuführungskanals (3,3a) in den
Aerosolauslaßkanal (3c) mündet.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gaszuführungskanal (3) vor den Elektroden (6) als Schlitz mit einer gegenüber dem
Abstand der Elektroden (6) geringeren Breite ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Querschnittsbreite
zu Querschnittslänge des Gaszuführungskanals (3) kleiner als 1:10 ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaszuführungskanal
(3) eine Querschnittsbreite in Erstreckungsrichtung der Elektroden (6) von weniger
als 1 mm aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaszuführungskanal
(3) kontinuierlich vor den Elektroden (6) in eine Überschlags- oder Entladungskammer
(3a), in welche die Elektroden (6) ragen, übergeht.
13. Verfahren zum Erzeugen von Feststoffpartikeln durch Funkenentladung zwischen teilchenabgebenden
Elektroden, die über Vorschubantriebe bewegbar sind, wobei die erzeugten Partikel
durch einen Gasstrom mitgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zu Versuchs-,
Meß- und Eichzwecken Feststoffaerosole mit hoher Massenkonstanz, konstanter Partikelkonzentration
und mit kleinen reproduzierbaren Partikelgrößen, wie eines Kohlenstoffaerosols, erzeugt
werden, wobei die Elektroden (6) mit einander benachbarten parallelen Stirnflächen
(7) axial gegeneinander geführt werden, einzelne elektrische Funken mit einer Wiederholungsfrequenz
von weniger als 1000 Hz durch an die Elektroden (6) angelegte Spannungsspitzen von
mehr als 1000 V erzeugt werden, durch die einzelnen Spannungsspitzen-Funkenentladungen
Elektrodenmaterial von den ebenen, parallelen benachbarten Stirnflächen (7) der Elektroden
(6) verdampft wird und durch Kondensation kleinste Aerosolteilchen bildet, die Aerosolteilchen
durch einen zwischen den Elektroden (6) hindurchgeführten Gasstrom eines inerten Gases
mitgeführt werden, die Überschlagsspannung zwischen den Elektroden (6) gemessen und
die Elektroden (6) aufgrund der gemessenen Überschlagsspannung gereglt synchron gegeneinanderbewegt
werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden
Stirnseiten (7) der Elektroden (6) trotz ihres Abbrandes auf konstanten Abstand geregelt
werden.
1. Apparatus for producing solid particles by a spark discharge between electrodes giving
off particles and movable by means of feed drive, the particles produced being entrained
through a gas stream, characterized in that for testing, measuring and calibration
purposes solid-particle aerosols are produced with a high mass constancy, constant
particle concentrations and small reproducible particle sizes, such as a carbon aerosol,
the electrodes (6) being axially guidable in opposition to one another and have parallel,
adjacent faces (7), a device (22, 23) for producing individual voltage glitches with
a recurrence frequency of less than 1000 Hz is provided for vaporizing electrode material
in individual spark discharges with a high voltage source for more than 1000 V, devices
(3) for guiding a stream of an inert gas between the electrodes (6) is provided so
as to entrain the aerosol particles produced, applies to an electrode (6) a voltage
measuring device (24) for measuring the flashover voltage and connected to a regulating
device (26, 27, 28, 29) for the regulated feed drive synchronously moving the electrodes
(6) against one another.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the electrodes (6) are driven
by means of spindles (12) with oppositely directed threads (13, 14).
3. Apparatus according to claim 2, characterized in that the electrodes (6) are fixed
on running blocks (8), which are in engagement with the spindles (12).
4. Apparatus according to claim 2 or 3 characterized in that the spindles (12) are driven
by means of a toothed belt (18) by a motor (21) serving as the electrode drive motor.
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a gas supply
channel (3) for carrier gas and the particle flow is constructed in a PTFE body (2)
serving as a function block.
6. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a diluting
gas nozzle (10) is placed on an aerosol outlet channel (c) in the aerosol outlet behind
the electrodes (6).
7. Apparatus according to claim 6, characterized in that the aerosol outlet channel (3c)
extends transversely to the gas supply channel (3, 3a) in the vicinity of the electrodes
(6).
8. Apparatus according to claim 6, characterized in that the opening of the diluting
gas nozzle (10) issues downstream of an issuing area (3b) of the gas supply channel
(3, 3a) into the aerosol outlet channel (3c).
9. Apparatus according to one of the preceding claims characterized in that, upstream
of the electrodes (6), the gas supply channel (3) is constructed as a slot with a
smaller width than the spacing of the electrodes (6).
10. Apparatus according to claim 9, characterized in that the ratio of the cross-sectional
width to the cross-sectional length of the gas supply channel (3) is smaller than
1:10.
11. Apparatus according to claim 9 or 10, characterized in that the gas supply channel
(3) has a cross-sectional width in the extension direction of the electrodes (6) of
less than 1 mm.
12. Apparatus according to one of the claims 9 to 11, characterized in that, upstream
of the electrodes (6), the gas supply channel (3) passes continuously into a flashover
or discharge chamber (3), into which project the electrodes (6).
13. Process for producing solid particles by a spark discharge between electrodes giving
off particles and which are movable by means of feed drives, the particles produced
being entrained through a gas stream, characterized in that for testing, measuring
and calibration purposes solid-particle aerosols are produced having a high mass constancy,
constant particle concentration and small, reproducible particle sizes, such as a
carbon aerosol, the electrodes (6) being guided axially in opposition to one another
with adjacent, parallel faces (7), individual electrical sparks are produced with
a recurrence frequency of less than 1000 Hz by voltage glitches of more than 1000
V applied to the electrodes (6), as a result of the individual voltage glitch spark
discharges electrode material is vaporized from the planar, parallel, adjacent faces
(7) of the electrodes (6) and ultra-small aerosol particles are formed by condensation,
the aerosol particles are entrained by an inert gas stream passed between the electrodes
(6), the flashover voltage between the electrodes (6) is measured and as a result
of the measurement flashover voltage the electrodes (6) are moved against one another
in regulated synchronous manner.
14. Process according to claim 13, characterized in that the facing faces (7) of the electrodes
(6) are set to a constant spacing, despite the burn-off thereof.
1. Dispositif de production d'un aérosol de particules solides par décharge à étincelles
entre des électrodes libérant des particules, ces électrodes étant mobiles par l'intermédiaire
d'entraînements d'avance, dispositif dans lequel les particules produites sont emportées
par un flux gazeux, caractérisé en ce que l'on produit à des fins de test, de mesure
et d'étalonnage des aérosols de particules solides à grande constance de masse, à
concentrations en particules constantes, et à tailles de particules petites et reproductibles,
comme celles d'un aérosol de carbone, les électrodes étant mobiles axialement l'une
vers l'autre et présentant des surfaces frontales (7) voisines et parallèles, et en
ce qu'il est prévu un dispositif (22,23) pour la génération de pics individuels de
tension selon une fréquence de récurrence inférieure à 1000 Hz pour vaporiser la matière
de l'électrode par des décharges individuelles à étincelles au moyen d'une source
de haute tension de plus de 1000 V, des dispositifs (3) pour le passage d'un flux
d'un gaz inerte entre les électrodes (6) afin d'emporter les particules d'aérosol
produites, et un appareil de mesure de tension (24) placé sur une électrode (6) pour
mesurer la tension d'amorçage, cet appareil de mesure étant relié à un dispositif
de régulation (26,27,28, 29) de l'entraînement d'avance régulé déplaçant les électrodes
(6) l'une vers l'autre de manière synchrone.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les électrodes (6) sont
actionnées par l'intermédiaire de tiges (12) présentant des filetages en sens opposés
(13,14).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les électrodes (6) sont
fixées sur des blocs mobiles (8) qui sont montés en coopération sur les tiges (12).
4. Dispositif selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que les tiges
(12) sont entraînées par un moteur (21) faisant fonction de moteur d'entraînement
des électrodes par l'intermédiaire d'une crémaillère (18).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un conduit
de circulation gazeuse (13) pour le gaz de transport et le flux de particules est
conformé à partir d'une pièce de PTFE (2) servant de bloc fonctionnel.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une buse
de gaz de dispersion (10) est disposée derrière les électrodes (6) au niveau de la
sortie de l'aérosol débouchant dans un conduit de sortie de l'aérosol (3c).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le conduit de sortie de
l'aérosol (3c) s'étend transversalement au conduit d'alimentation en gaz (3,3a) au
niveau des électrodes (6).
8. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'ouverture de sortie de
la buse de gaz d'appoint (10) débouche en aval d'une zone d'entrée (3b) du conduit
d'alimentation en gaz (3,3a) dans le conduit de sortie de l'aérosol.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conduit
d'alimentation en gaz (3) est conformé avant les électrodes (6) en lente présentant
une largeur réduite par rapport à l'écartement des électrodes (6).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le rapport entre la longueur
et la largeur de la section transversale du conduit d'alimentation en gaz (3) est
inférieur à 1 pour 10.
11. Dispositif selon l'une des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que le conduit
d'alimentation en gaz (3) présente une largeur de section transversale inférieure
à 1 mm dans la direction longitudinale des électrodes (6).
12. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que le conduit
d'alimentation en gaz (3) se prolonge avant les électrodes (6) de façon continue dans
une chambre à amorçage ou à décharge (3a) à l'intérieur de laquelle les électrodes
(6) font saillie.
13. Procédé pour la production de particules solides par décharge à étincelles entre des
électrodes libérant des particules, ces électrodes étant mobiles par l'intermédiaire
d'entraînements d'avance, procédé dans lequel on emporte les particules produites
dans un flux gazeux, caractérisé en ce que l'on produit à des fins de test, de mesure
et d'étalonnage des aérosols solides de grande constance en masse, de concentrations
en particules constantes et de tailles de particules petites et reproductibles, comme
des aérosols de carbone, en ce que l'on déplace axialement les électrodes (6) l'une
vers l'autre au niveau de leurs surfaces frontales (7) voisines et parallèles, on
produit des étincelles électriques selon une fréquence de répétition inférieure à
1000 Hz en transmettant des pics de tension supérieure à 1000 V aux électrodes (6),
les décharges à étincelles des pics individuels de tension provoquant la vaporisation
sur les surfaces frontales (7) voisines et parallèles des électrodes (6) de matériau
d'électrode qui forme par condensation de minuscules particules d'aérosol, les particules
d'aérosol sont entraînées par le flux d'un gaz inerte qu'on fait passer entre les
électrodes (6), on mesure la tension d'amorçage entre les électrodes (6) et on déplace
les électrodes l'une vers l'autre de manière synchrone et de façon régulée en fonction
de la tension d'amorçage mesurée.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'on maintient les surfaces
frontales (7) en regard des électrodes (6) à un écartement constant malgré leur usure.