[0001] Die Erfindung betrifft eine Untermatratze nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei einer derartigen aus der CH-PS 38 85 16 bekannten Untermatratze besteht die nachgiebige
Einrichtung aus federnd nachgiebigen Abstützelementen, auf denen die in unbelastetem
Zustand in der Regel nach oben gewölbten Latten an beiden Enden abgestützt sind, wobei
diese Abstützelemente durch je ein Gummielement gebildet sind, das annähernd die Förm
eines Dreiecks mit nach oben weisender Spitze hat. Die Eckbereiche an der Grundlinie
dieses dreieckigen Gummielementes sind mit Bohrungen versehen, über die jedes dieser
Elemente auf zwei am Rahmen verankerte Zapfen aufgesteckt ist. Im Bereich der Spitze
weisen die Gummielemente zwei Einschnitte auf, in die die gegabelten Enden der Latten
eingreifen.
[0003] Aus WO 85/02 987 ist eine weitere Untermatratze nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs
1 bekannt, bei der die nachgiebige Einrichtung aus einem elastischen Seil besteht,
das über Seilscheiben läuft, wobei die Lattenenden kippbar mit Stößeln verbunden sind,
deren andere Enden weitere Seilscheiben tragen, mit denen die Stößel sich auf dem
über die zuerst genannten Seilscheiben geführten Seil in Führungen im Rahmen der Untermatratze
abstützen.
[0004] Bei dieser bekannten Anordnung wird eine sog. Verbundwirkung insofern erzielt, als
die Belastung an einer Stelle des Seiles durch eine Latte der Untermatratze Wirkungen
auf die Seilspannung an anderen Stellen hat. Bei dieser bekannten Untermatratze ist
somit keine Einzelaufhängung der Latten vorgesehen, sondern werden bei der Einfederung
der mit den Latten verbundenen Stößel am Seil die Spannung und damit die Federkonstante
des Seiles für die Stößel anderer benachbarter Latten in eine derartige Richtung beeinflußt,
daß diese Federkonstante zunimmt.
[0005] Bei der oben genannten bekannten Untermatratze sind die Latten über Achsen schwenkbeweglich
in Längsrichtung des Rahmens an den Stößeln angebracht, so daß ihre Winkelstellung
zur Horizontalrichtung sich der Auflage, beispielsweise eines menschlichen Körpers
auf der über der Untermatratze angeordneten Obermatratze anpassen kann.
[0006] Die bekannte Untermatratze hat jedoch den Nachteil aufgrund der Tatsache, daß die
an beiden Enden teilweise auf Achsen oder Kugeln gelagerten Latten durch einseitige
Körperbelastung nicht immer nur horizontal belastet werden, so daß es zu diagonalen
Verschiebungen kommt, was eine Querstellung der Latten und somit eine Längenänderung
in horizontaler Richtung mit sich bringt, mangels Längenausgleich eine hohe Reibschlüssigkeit
zwischen den Stößeln und dem Rahmen auftreten kann, die so stark sein kann, daß die
Stößel verklemmen und ihre Funktion nicht mehr erfüllen können.
[0007] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht demgegenüber darin, die Untermatratze
nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1 so auszugestalten, daß ein diagonaler Längenausgleich
bei einer einseitigen Belastung der Latten erfolgen kann und damit ein Verkanten der
Latten am Rahmen vermieden werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Ausbildung gelöst, die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegeben ist.
[0009] Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Untermatratze die Lattenenden über die angegebenen
Gelenke auf der nachgiebigen Einrichtung abgestützt sind, liefert diese Gelenkverbindung
die Bewegungsfreiheit, die notwendig ist, um die Latten auch bei einseitiger Belastung
ohne ein Verkanten an dem Rahmen zu halten.
[0010] Besonders bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Untermatratze
sind Gegenstand der Anspruche 2 bis 27.
[0011] Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 in einer Seitenansicht die Abstützung eines menschlichen Körpers durch die
Latten einer Untermatratze,
Fig. 2 in einer perspektivischen Teilansicht ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 3 eine Schnittansicht sowie eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 4 eine Schnittansicht und eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 5 eine Schnittansicht und eine Seitenansicht einer Weiterbildung des in Fig.
4 dargestellten Ausführungsbeispiels,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel einer Abzieh- und Arretiereinrichtung für ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 7 in einer Schnittansicht und einer Seitenansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 8 eine geschnittene Seitenansicht der Unterstützung der unteren Bahn des elastischen
Bandes bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 9 in einer geschnittenen Seitenansicht die Bahnführung,
Fig. 10 eine Schnittansicht und eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 11 eine Schnittansicht und eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 12 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 13 eine Spanneinrichtung für das Band bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 14 noch eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung,
Fig. 15 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 16 und 17 in schematischen Schaltbildern ein pneumatisches Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Untermatratze.
Fig. 18 eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des in Fig. 16 und 17 dargestellten
Ausführungsbeispiels,
Fig. 19 in einer Schnittansicht eine besonders bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Untermatratze,
Fig. 20 in einer Schnittansicht eine Ausbildungsform des in Fig. 19 dargestellten
Ausführungsbeispiels,
Fig. 21 in einer Draufsicht und einer Seitenansicht eine weitere bevorzugte Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Untermatratze und
Fig. 22 in einer Draufsicht, einer Seitenansicht und einer Stirnansicht ein weiteres
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Untermatratze.
[0012] In Fig. 1 ist in einer Seitenansicht ein auf einer Untermatratze mit querverlaufenden
Latten liegender menschlicher Körper dargestellt, wobei aus der Darstellung von Fig.
1 ersichtlich ist, daß sowohl die Höhe als auch der Anstellwinkel zur Horizontalen
der Latten sich dem Körperprofil sowie der Gewichtsverteilung in Längsrichtung des
Körpers anpassen sollte, um einen möglichst vollständigen Auflast- und Gegenlastausgleich
und damit eine vollständige Anpassung an den Körper zu erzielen.
[0013] Um diese Anpassung zu gewährleisten, müssen die Latten 2 sowohl in ihrer Höhe verstellbar
als auch in ihrem Anstellwinkel an den menschlichen Körper anpaßbar am Rahmen 1 gehalten
werden.
[0014] Fig. 2 zeigt ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Untermatratze
mit einem Rahmen 1, in dem ein elastisches vorzugsweise endloses Band 5 über Rollen
6 jeweils geführt ist. Die beiden Bahnen des Bandes 5 verlaufen in Längsrichtung des
Rahmens 1, während in Querrichtung die Latten 2 angeordnet sind, die in der dargestellten
Weise über eine Gelenkverbindung auf dem elastischen Band 5 abgestützt sind. Die Gelenkverbindung
umfaßt einen Gelenkstift 3 am Ende der Latten 2, der einen kugel- oder ellipsoidförmigen
Gelenkkopf 4 aufweist, der in eine Führungsbüchse 7 gepaßt ist, deren Innendurchmesser
mit einem geringen Spiel zum Gelenkkopf 4 dem Außendurchmesser des Gelenkkopfes 4
entspricht. Die Führungsbüchse 7 liegt direkt auf dem elastischen Band 5 zwischen
vorzugsweise zwei Rollenpaaren 6 auf, so daß das Auflagegewicht, das an einer Latte
2 liegt, über die Gelenkverbindung auf das elastische Band 5 übertragen wird. Durch
die daraus resultierende Durchbiegung des Bandes 5 wird das Band an anderen Stellen
gespannt, so daß es dort straffer ist und eine andere Federkonstante hat, die zu einer
strafferen Auflage der Führungsbüchse 7 einer benachbarten Latte 2 führt. In dieser
Weise ergibt sich ein Art Verbundsystem, bei dem die Belastung, die auf eine Latte
2 wirkt, über das Band 5 an andere Stellen der Untermatratze derart übertragen wird,
daß die dort jeweils herrschende Elastizität des Bandes 5 in einem Sinne höherer Federkonstante
beeinflußt wird.
[0015] Durch die Ausbildung der Gelenkverbindung in Form eines Gelenkstiftes 3 mit einem
kugel- oder ellipsoidförmigen Kopf 4 in einer Führungsbüchse 7, die vorzugsweise in
Form eines hohlzylindrischen Elementes ausgebildet ist, ergibt sich ein Bewegungsspielraum
der Latten 2 in jeder Richtung, so daß Kipp- und Schwenkbewegungen sowie einseitige
Belastungen am Rande des Rahmens, die zu einer Schrägstellung der Latten 2 in Querrichtung
und somit zu einer Verkürzung in horizontaler Richtung führen können, aufgefangen
werden können.
[0016] Wie es insbesondere in Fig. 3 dargestellt ist, ist der Rahmen 1 aus zwei Teilen gebildet,
wobei in dem den Latten zugewandten Teil Führungsschlitze 8 vorgesehen sind, in denen
die Gelenkstifte 3 vertikal bewegbar geführt sind.
[0017] Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das sich dazu eignet, direkt unter einer Obermatratze
angeordnet zu werden. Dazu haben die Latten 2 eine Höhe, die wenigstens gleich dem
Außendurchmesser der Führungsbüchse 7 ist, so daß die Obermatratze 9 über die volle
Breite der Latten 2 aufliegen kann. Bei dieser Ausbildung kann der Rahmen der Untermatratze
direkt aus den Seitenteilen eines Bettes bestehen.
[0018] Fig. 5 zeigt das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel in einer Abwandlungsform,
bei der zusätzlich eine Anschlagstange oder ein Anschlagstab 10 am unteren Teil des
Rahmens vorgesehen ist, auf dem die Latten 2 beim vollen Durchfedern, d.h. bei Erreichen
ihrer untersten Lage, zur Auflage kommen. Durch die Stange 10 ist die Bewegung der
Latten 2 in vertikaler Richtung nach unten begrenzt.
[0019] Wie es in Fig. 6 dargestellt ist, kann das Band 5 auch nicht endlos ausgebildet sein,
wobei in diesem Fall ein Ende des Bandes an einer Ratschen- oder Klinkeneinrichtung
12 angebracht ist, von der es am anderen Ende abgezogen werden kann, wobei dieses
andere Ende durch eine Halte- oder Feststelleinrichtung 11 führt, die in an sich
bekannter Weise mit einer Inneneingriffszahnung versehen ist, derart, daß das Band
von der Klinkeneinrichtung 12 durch das Halteelement 11 abgezogen und in dieser festgehalten
werden kann, so daß auf diese Weise die Bandspannung variabel einstellbar ist. Durch
Losen der Arretierung der Klinkeneinrichtung 12 bzw. der Halteeinrichtung 11 ist auch
eine Änderung der Bandspannung in Richtung auf ein Nachlassen der Spannung möglich.
[0020] Bei dem im obigen beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung waren die
Lattenenden direkt über die Gelenkverbindung auf dem Band 5 abgestützt. Bei dem in
Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Lattenenden über die Gelenkverbindung
mit Stößeln 13 versehen, die in Führungen 14 im Rahmen 1 gleiten können und sich mit
ihrem unteren Ende auf dem Band 5 abstützen. Die Ausbildung des Bandes 5 und seine
Führung über Rollen 6 sind im übrigen mit den entsprechenden Ausführungen des ersten
Ausführungsbeispiels identisch. So ist auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel
eine Gelenkverbindung aus einem Gelenkstift 3 mit Gelenkkopf 4 einerseits am Ende
der Latten 2 und eine Führungsbüchse 7 am dem Band 5 gegenüberliegenden Ende der Stößel
13 vorgesehen. Durch die Anordnung der Stößel 13 erübrigt sich die Ausbildung eines
Führungsschlitzes 8 in dem Rahmen 1, in dem der Gelenkstift 3 vertikal geführt ist,
wie es beim ersten Ausführungsbeispiel der Fall war.
[0021] Fig. 8 zeigt eine Weiterbildung des in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiels
derart, daß das Band 5 endlos ausgebildet ist und um Rollen 6 läuft, wobei die den
Auflage- oder Stützstellen der Latten 2 gegenüberliegende Bahn des Bandes 5 auf einem
Schlauch 15 aus einem elastischen Material läuft, der aufblasbar oder ausdehnbar ist
und mit Luft und/oder Wasser oder einem ähnlichen Medium unter variablem Druck gefüllt
ist. Über den Schlauch 15 ist eine Vorgabe und Einstellung einer Grundspannung des
Bandes 5 gegenüber der Belastung durch die am Band 5 abgestützten Latten 2 möglich.
[0022] Wie es in Fig. 9 dargestellt ist, kann das Band 5 so geführt sein, daß es zwischen
zwei Abstützstellen der Latten 2 um eine weitere Rolle in Form einer Schleife 16 geführt
ist, wobei ein Ende des Bandes mit einer Schnalle 39 lösbar und festziehbar, d.h.
in seiner Spannung verstellbar, verankert sein kann.
[0023] Bei dem in Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein mit einem Druckübertragungsmedium
gefüllter Schlauch 29 unter den an den Lattenenden angeordneten Stößeln angebracht,
der mit einem Nippel 30 für einen Druckausgleich versehen ist. Mittels eines nicht
dargestellten elektromechanisch betätigbaren Zylinders kann der Druck auf das jeweilige
Körpergewicht eingestellt werden, das über die Latten und die damit verbundenen Stößel
auf den Schlauch 29 ausgeübt wird.
[0024] Fig. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Rollen 6 mehrfach
eingekehlt sind und mit gummiartigen Bändern 5 oder Schläuchen umspannt sind. Die
Untermatratze kann bei dieser Ausbildung mit einem Gewichtsausgleich in ein bis drei
Einzelabschnitte vorgespannt werden, wobei an den Stellen, an denen mehr Gewicht aufgebracht
wird, zwei bis vier Umspannungen verwendet werden können, während an den Stellen,
an denen weniger Gewicht aufgebracht wird, und die beispielsweise den Schulter- und
Kopfbereichen entsprechen, nur eine Umspannung vorgesehen ist. Im Fuß- und Beckenbereich
können unter Umständen zwei Rollenbespannungen erforderlich sein.
[0025] Bei dem in Fig. 12 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Winkelhebel
17 vorgesehen, die in ihrer Mitte um einen Zapfen 18 gelagert sind, der an der Innenwand
des Rahmens 1 vorsteht. Das untere Ende jedes Winkelhebels 17 ist über einen weiteren
Zapfen 19 an einer Schubstange 20 angelenkt, die in Längsrichtung des Rahmens verschiebbar
ist. Die Winkelhebel 17 sind so angeordnet, daß in einer Stellung der Schubstange
20, die in Fig. 12 durch eine ausgezogene Linie dargestellt ist, die Latten 2 vom
dem Drehzapfen 19 gegenüberliegenden Ende der Winkelhebel 17 unterstützt sind, so
daß eine Durchfederung an der elastischen Einrichtung, d.h. dem im Rahmen angeordneten
Band 5 blockiert ist. In dieser Stellung können die Latten 2 nicht einfedern. Durch
eine Verschiebung der Schubstange 20 können die Winkelhebel 17 in die durch gestrichelte
Linien in Fig. 12 dargestellte Lage geschwenkt werden, in der die Latten 2 wieder
frei auf dem Band 5 abgestützt sind, so daß sie durchfedern können. Die Schubstange
20 kann über eine Einrichtung 21 wahlweise in ihre Sperrstellung bzw. Freigabestellung
bewegt werden.
[0026] Fig. 13 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine Änderung der Spannung
des Bandes 5 über eine Lasche 22 möglich ist, die am Bandende ausgebildet und am Rahmen
arretierbar ist.
[0027] Falls beispielsweise jede zweite Latte in der voll eingefederten Stellung arretiert
werden soll, und damit die Federung der übrigen Latten harter gestaltet werden soll,
kann die in Fig. 14 dargestellte Anordnung verwandt werden, bei der am Endbereich
jeder Latte 2 ein biegsames Zugmittel, beispielsweise ein Drahtseil 23, angebracht
ist, das am Außenumfang eines Scheibenelementes 24 befestigt ist, das über eine Betätigungseinrichtung
25 wahlweise gedreht werden kann. Durch ein Drehen der Scheibe 24 ist es jeweils möglich,
eine der beiden mit der Scheibe verbundenen Latten 2 in der abgesenkten Stellung zu
arretieren, während die andere Latte frei durchfedern kann. Das Drehen der Einstellscheibe
24 erfolgt vorzugsweise wiederum über eine Schubstange, die direkt mit der Einstelleinrichtung
25 verbunden ist und an der die Scheibe 24 über einen Zapfen angelenkt ist.
[0028] Fig. 15 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem im Gegensatz
zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen kein elastisches Band vorgesehen ist,
sondern die Latten 2 sich auf dreieckförmigen Bauteilen 26 abstützen, die um ihren
Scheitelpunkt 27 schwenkbar am Rahmen angebracht sind. Zwischen jeweils zwei Latten
befindet sich ein dreieckförmiges Bauelement 26. Bei dieser Ausbildung sind die beiden
am Rahmenende angeordneten dreieckigen Bauelemente 26 festangeordnet, während über
die anderen drehbar angeordneten Bauelemente 26 eine Verbundwirkung, bei der die
von einer Latte über die Abstützseitenfläche des zugehörigen dreieckigen Bauelementes
26 ausgeübte Kraft entsprechend über die andere Seitenfläche auf die benachbarte Latte
2 usw. übertragen wird. Auf diese Weise läßt sich die gleiche Verbundwirkung erzielen,
wie sie durch ein durchgehendes elastisches Band erreichbar ist. Bei dem in Fig. 15
dargestellten Ausführungsbeispiel können die Latten 2 wiederum über Stößel oder direkt
auf den Seitenflächen der dreieckigen Bauelemente 26 abgestützt sein.
[0029] Die Fig. 16 und 17 zeigen eine pneumatische Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Untermatratze, bei der die Abstützeinrichtungen aus Kolbenzylindereinrichtungen 27
gebildet sind, von denen jeweils eine für jedes Lattenende vorgesehen ist. Die Kolbenzylindereinrichtungen
27 stehen pneumatisch in Verbindung miteinander, so daß wiederum die von einer Latte
auf eine Kolbenzylindereinrichtung 27 ausgeübte Belastung auf die anderen Kolbenzylindereinrichtungen
im Sinne einer Veränderung des dort jeweils herrschenden Gegendruckes übertragen wird.
[0030] Wie es in Fig. 16 dargestellt ist, kann eine Vorspannung der Anordnung mittels eines
Druckausgleichreglers 28 bewirkt werden, der eine Einstelleinrichtung darstellt, bei
dem mechanisch der Druck mittels einer Skala eingestellt werden kann.
[0031] Die elastischen Abstützeinrichtungen, d.h. das Band 5, die miteinander verbundenen
dreieckigen Bauelemente 26 und die miteinander kommunizierenden Kolbenzylindereinrichtungen
27 müssen nicht in Form einer einzigen durchgehenden Anordnung über den gesamten Rahmen
vorgesehen sein, sie können auch unabhängig voneinander abschnittsweise angeordnet
sein, so daß in Längsrichtung der Matratze abschnittsweise Druck- und Spannungsvorgaben
variabel möglich sind. Ein Beispiel ist in Fig. 17 für eine pneumatische Ausbildung
dargestellt, bei der die Untermatratze in drei Abschnitte I, II und III unterteilt
ist, in denen die Kolbenzylindereinrichtungen jeweils miteinander kommunizieren und
mit separaten Druckausgleichsreglern 28 zur Vorgabe der Vorspannung versehen sind.
[0032] Bei dem in Fig. 18 dargestellten pneumatischen System sind zur Einstellung des Druckausgleiches
mehrere Kolbenzylindereinrichtungen 27 in geschlossenen Gruppen angeordnet. Diese
Gruppen dienen beispielsweise zum Druckausgleich über die gesamte Matratzenlänge,
zum Druckausgleich in zwei Gruppen und zum Druckausgleich in drei Gruppen.
[0033] Das Druckausgleichsystem der einzelnen Kolbenzylindereinrichtungen 27 erfolgt über
einen Öl- oder Gasdruckaus gleich oder mittels eines anderen Druckausgleichmediums.
[0034] Bei dem in Fig. 18 dargestellten Ausführungsbeispiel kann ein Grunddruck eingestellt
werden, der an das Körpergewicht der jeweiligen Person angepaßt werden kann. Darüber
hinaus kann über zwei oder drei unabhängig voneinander angeordnete Kolbenzylinderanordnungen
gleichzeitig mittels dafür vorgesehenen elektromechanischen Zylinders pro Anordnung
der Grunddruck variiert werden.
[0035] Die Einstellung des Druckes erfolgt über eine Tastatur, die mit einem Verlängerungskabel
vom Bett aus bedient werden kann. Die Bedienung ist so ausgebildet, daß das Bett in
der ganzen Länge schräggestellt werden kann, d.h. die Längsachse an einer Seite hochgedrückt
werden und an der anderen Seite nach unten gezogen werden kann. Dadurch ist es möglich,
daß Patienten oder ältere Leute das Bett leichter verlassen können und die Kraft,
die sie zum Aufstützen der Arme benötigen, voll auf das Bett übertragen wird. Das
Bett bildet eine Schräge und hat gleichzeitig eine stabilisierende Wirkung, so daß
ein geringerer Kraftaufwand zum Aufstehen benötigt wird. Diese Möglichkeit einer Schrägstellung
erleichtert weiterhin das Wechseln der Bettwäsche bei Krankenhausbetten. Bei einem
derartigen Wechseln der Bettwäsche wird der Patient auf eine Seite gedreht, wird eine
Hälfte des Bettes mit dem Leinentuch ausgelegt und wird anschließend der Patient auf
die andere Seite gedreht, um das Leinentuch voll über das Bett zu spannen. Durch die
mögliche Schrägstellung des Bettes kann der Patient leichter auf eine Seite gedreht
werden.
[0036] Bei dem in Fig. 19 dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Untermatratze
sind die Querlatten aus Holz mit einem zusätzlichen Flüssigkeitsausgleich versehen,
der stabilisierend und pulsierend verwandt werden kann.
[0037] Dazu sind die aus Holz bestehenden Querlatten mit einem aus mehreren Shore-Härten
bestehenden Kunststoffteil 31 überzogen, wobei die Oberseite als Hohlkörper 32 ausgebildet
ist, der mit einem Druckmedium gefüllt ist. Diese Ausbildung kann den Effekt eines
Wasserbettes hervorrufen.
[0038] Die Hohlkörper 32 können mit Luft oder einer Flüssigkeit gefüllt sein.
[0039] Wie es in Fig. 20 dargestellt ist, sind vorzugsweise die Hohlkörper 32 über Verbindungsschläuche
33 von Querlatte zu Querlatte miteinander verbunden, so daß sich ein variabel einstellbares
Auflager ergibt, das eine Matratze ersetzen kann.
[0040] Diese Ausbildung ist insbesondere bei Krankenhausbetten für Patienten mit Brandverletzungen,
Rückratbeschwerden oder Bandscheibenvorfall, zur Therapie des Rückenbereiches und
bei Personen zweckmäßig, die über längere Zeit bettlägerig sind.
[0041] Durch die Verbindung mittels der Schläuche 33 ist es möglich, die Flüssigkeit mit
unterschiedlichem Druck zu beaufschlagen, was vom Personal bzw. Patienten frei gewählt
werden kann. Die Druckeinstellung kann beispielsweise mittels eines elektromechanischen
Zylinders erfolgen. Gleichzeitig kann die Flüssigkeit pulsierend durch die einzelnen
Hohlkörper 32 geschickt werden. Damit ergibt sich eine Vibrationswirkung, welche
bei verschiedenen Krankheiten, aber gleichfalls auch nur zum Entspannen des Körpers
angewandt werden kann.
[0042] Die Verbindung der einzelnen Hohlkörper 32 kann so gewählt sein, daß ähnlich wie
bei einem Aufbau mit ein-, zwei- oder dreiteiliger Druckbelastung auch die Massagewirkung
über den ganzen Körper oder auf einzelne Körperteile gruppenweise, beispielsweise
im Beckenbereich, im Rumpfbereich und im Schulter- und Kopfbereich erzielt werden
kann.
[0043] Bei dem in Fig. 19 und Fig. 20 dargestellten Ausführungsbeispiel erübrigt sich die
herkömmliche Matratze auf den Latten, so daß ersichtlich dieses Ausführungsbeispiel
direkt mit einem normalen Spanntuch überzogen werden kann.
[0044] Bei dem in Fig. 21 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Latten mit ein bis
drei Querschläuchen 34 versehen, die untereinander wiederum durch Verbindungsleitungen
35 gekoppelt sind. Diese Ausbildung erfüllt die gleiche Funktion wie bei dem in Fig.
19 und 20 dargestellten Ausführungsbeispiel, wobei die Druckeinwirkung feiner dosiert
werden kann, so daß die in Fig. 21 dargestellte Ausbildung allgemein für den reinen
Massagebereich anwendbar ist.
[0045] Fig. 22 zeigt schließlich ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das aus einem Schaumgummiaufbau
verschiedener Harte aus Schaumgummikeilen 37 besteht, die die Querlatten ersetzen
und in Längsrichtung mit gummiartigen elastischen Gurten 38 durchspannt sind.
[0046] Die Gewichtseinstellung passend an das Körpergewicht erfolgt über die längsgespannten
Gurte 38 mittels einer Spannrolle 40.
[0047] Über den in Querrichtung verlaufenden Schaumgummikeilen 37 sind zusätzliche Hartfaserstreifen
gespannt, die wie eine Flechtung mit den Längsgurten 38 verbunden sind. Die Längsgurte
sind aus einem gummielastischen Material gefertigt, das Gewebe unterstützt ist.
[0048] Bei der in Fig. 22 dargestellten Ausbildung erfolgt der Gewichtsausgleich durch die
in Längsrichtung gespannten Gurte 38. Die Punktbelastung wird von den querverlaufenden
Schaumgummikeilen 37 aufgenommen, wobei durch die Spanneinrichtung die Belastung
so gewählt werden kann, daß die querverlaufenden Schaumgummikeile 37 mehr in Form
einer Punktdruckaufnahme wirken oder bei höherem Spannen der Längsgurte 38 ein stärkerer
Gewichtsausgleich in Längsrichtung bewirkt wird und die Punktbelastung abgeschwächt
wird.
[0049] Das in Fig. 22 dargestellte Ausführungsbeispiel ist insbesondere für Kinder oder
Jugendbetten geeignet. Versuche haben ergeben, daß sich die in Fig. 22 dargestellte
Ausbildung insbesondere für Kinder und Jugendliche eignet, die bereits erste Haltungsschäden
haben.
1. Untermatratze mit einem Rahmen, der in Querrichtung von einer Vielzahl von Latten
überspannt ist, die an ihren beiden Enden jeweils über wenigstens eine längs des Rahmens
verlaufende, mehrere Lattenenden haltende und in Richtung der Belastung der Untermatratze
nachgiebigen Einrichtung am Rahmen abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet , daß die Lattenenden über Gelenke (3, 4, 7) jeweils an der nachgiebigen Einrichtung
gehalten sind, die aus einem Gelenkstift (3) mit einem kugel- oder ellipsoidförmigen
Gelenkkopf (4) und einer Führungsbüchse (7) jeweils gebildet sind, in die der Gelenkkopf
(4) eingepaßt ist.
2. Untermatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkstift (3) am Lattenende angebracht ist, und die Führungsbüchse (7)
sich auf der nachgiebigen Einrichtung abstützt.
3. Untermatratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbüchse (7) in Form eines hohlzylindrischen Elementes ausgebildet
ist, dessen Innenraum einen Durchmesser hat, der dem Außendurchmesser des Gelenkkopfes
(4) mit einem geringfügigen Spiel dazwischen entspricht.
4. Untermatratze nach einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Einrichtung federelastisch ausgebildet ist.
5. Untermatratze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die federelastisch ausgebildete nachgiebige Einrichtung aus einem elastischen
Band (5) besteht, das über drehbar jedoch ortsfest am Rahmen (1) angeordnete Rollen
(6) geführt ist, die auf wenigstens beiden Seiten der Stellen angeordnet sind, an
denen sich die Gelenke (3, 4, 7) abstützen.
6. Untermatratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlzylindrischen Führungsbüchsen (7) der Gelenke auf Bandabschnitten zwischen
zwei Rollen (6) jeweils aufliegen.
7. Untermatratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lattenenden über Stößel (14) auf dem Band (5) aufliegen, mit denen sie jeweils
über die Gelenke (3, 4, 7) verbunden sind.
8. Untermatratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (5) nach einer Rolle des der Auflagestelle der Führungsbuchse (7) oder
des Stößels (14) zugeordneten Rollenpaares (6) in einer Schleife (16) um eine weitere
Rolle geführt ist, bevor es über die benachbarte Rolle des Rollenpaares (6) der nächsten
Auflagestelle läuft.
9. Untermatratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (5) endlos ist und geradlinig über die Rollen (6) läuft.
10. Untermatratze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Bahnen des endlosen Bandes (5) die Rollen (6) berühren.
11. Untermatratze nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die den Lattenauflagestellen abgewandte Bahn des Bandes (5) auf einem aufblasbaren
oder ausdehnbaren Schlauch (15) aufliegt, der längs des Rahmens (1) verlegt ist.
12. Untermatratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bahnende mit einer Klinkenvorrichtung (12) abziehbar verbunden ist, während
das andere Ende durch eine einen Rücklauf sperrende Halteeinrichtung (11) läuft.
13. Untermatratze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden von jeweils zwei benachbarten Latten verstellbar mit dem Außenumfang
einer Einstellscheibe (24) verbunden sind, die von außen wahlweise drehbar angebracht
ist.
14. Untermatratze nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch Winkelhebel (17), die in ihrer Mitte um einen Zapfen (18) am Rahmen (1) gelagert
und mit ihrem einen Ende über einen weiteren Zapfen (19) an einer Schubstange (20)
gehalten sind, die wahlweise betätigt werden kann, wobei die Winkelhebel (17) derart
angeordnet sind, daß in einer Stellung der Schubstange (20) ihre anderen Enden die
Latten (2) abstützen.
15. Untermatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Einrichtung aus dreieckförmigen Bauteilen (26) besteht, die zwischen
den Lattenenden zweier Latten jeweils um ihre Scheitelpunkte (27) schwenkbar am Rahmen
(1) gehalten sind, wobei die Seitenflächen der dreieckförmigen Bauteile (16) die
Stützflächen für die Lattenenden bilden und die am Rahmenende angebrachten dreieckförmigen
Bauteile (26) fest angeordnet sind.
16. Untermatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere unabhängige nachgiebige Einrichtungen abschnittsweise längs des Rahmens
(1) vorgesehen sind.
17. Untermatratze nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (6) mehrfach eingekehlt sind und abschnittsweise mit Bändern (5) mehrfach
umspannt sind, wobei die Anzahl der Umspannungen in Abhängigkeit von der zu erwartenden
Belastung gewählt ist.
18. Untermatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Einrichtung aus miteinander verbundenen Kolbenzylindereinrichtung
(27) für jedes Lattenende jeweils besteht, auf denen die Lattenenden abgestützt sind.
19. Untermatratze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenzylindereinrichtun gen (27) abschnittsweise (I, II, III) miteinander
verbunden sind.
20. Untermatratze nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenzylindereinrichtungen (27) mit einer Druckeinstelleinrichtung (28)
zum Einstellen des Grunddruckes versehen sind.
21. Untermatratze nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Abschnitt (I, II, III) der Kolbenzylindereinrichtungen (27) eine Druckeinstelleinrichtung
(28) vorgesehen ist.
22. Untermatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Einrichtung aus einem mit einem Druckübertragungsmedium gefüllten
Schlauch (29) besteht, der mit einem Druckausgleichnippel (30) zum Einstellen des
Innendruckes des Schlauches (29) versehen ist.
23. Untermatratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Latten mit einem Kunststoffteil (31) überzogen sind, das an der Oberseite
als Hohlkörper (32) ausgebildet ist.
24. Untermatratze nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (32) durch Schläuche (33) miteinander verbunden sind.
25. Untermatratze nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (32) mit einem Medium gefüllt sind, dessen Druck einstellbar ist.
26. Untermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Latten quer zum Rahmen Querschlaüche (34) angeordnet sind,
die über Verbindungsleitungen (35) miteinander verbunden sind und mit einem Medium
gefüllt sind, dessen Druck einstellbar ist.
27. Untermatratze, gekennzeichnet durch einen Schaumgummiaufbau (36) aus in Querrichtung verlaufenden Schaumgummikeilen
(37) verschiedener Härte, die in Längsrichtung mit elastischen Gurten (38) durchspannt
sind.
28. Untermatratze nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß über die Schaumgummikeile (37) Hartfaserstreifen gespannt sind, die mit den elastischen
Gurten (38) verbunden sind.