[0001] Auf Straßen und Plätzen müssen immer wieder Baken der verschiedensten Art sowie Hinweisschilder,
Verbotsschilder, Absperrschranken und dergleichen vorübergehend aufgestellt werden.
Insbesondere an den Baustellen auf den Fernstraßen und Autobahnen werden Baken mit
oder ohne zusätzliche Verkehrszeichen oder Lampen in größerer Anzahl dicht hintereinander
aufgestellt, um an den vom üblichen Verkehrsweg abweichenden Streckenabschnitten eine
visuell möglichst lückenlose Verkehrsführung zu schaffen.
[0002] Diese Baken sind manchmal Teil von Bakenständern, die auch Fußplattenständer genannt
werden und die eine Fußplatte, ein Bakenrohr sowie das am Bakenrohr befestigte Bakenblatt
aufweisen. Manchmal sind diese Baken auch als hohle Bakenkörper ausgebildet, an deren
unterem Ende ein Pfostenteil befestigt oder daran angeformt ist.
[0003] Bei diesen Bakenständern wird das Bakenrohr oder der Pfostenteil einfach in eine
Ausnehmung im mittleren Bereich der Fußplatte eingesteckt, die auf die Form und die
Abmessungen des Bakenrohres bzw. des Pfostenteils abgestimmt ist. Soweit das Bakenrohr
oder der Pfostenteil und die zugehörige Ausnehmung in der Fußplatte eine unrunde Querschnittsform
haben, und zwar im allgemeinen eine quadratische oder rechteckige Querschnittsform,
ist für das Bakenblatt oder den Bakenkörper zugleich eine Verdrehsicherung geschaffen,
durch die verhindert wird, daß die Bake sich unter der Einwirkung von Windkräften
oder durch die Luftstöße vorbeifahrender Fahrzeuge verdreht. Eine solche Verdrehsicherung
ist schon bei Tage sehr wichtig, damit die in aller Regel mit einem besonderen Farbmuster
versehene Bakenfläche möglichst rechtwinklig zur Streckenführung ausgerichtet ist.
Bei Nacht ist eine solche Verdrehsicherung noch wichtiger, weil die Bakenfläche im
allgemeinen mit einer reflektierenden Folie belegt ist, die bei einer Schrägstellung
der Bakenfläche beim Auftreffen des Lichtes vorbeifahrender Kraftfahrzeuge unerwünschte
Lichtstreuungen hervorrufen würde, die zugleich die Leitwirkung der Bake erheblich
vermindern, wenn nicht gar beseitigen würde.
[0004] Bei Bakenständern mit runden Bakenrohren ist eine gesonderte Verdrehsicherung zwischen
dem Bakenrohr und der Fußplatte erforderlich. Bei einem bekannten Bakenständer dieser
Art (DE-GM 84 14 270.7) wird die Verdrehsicherung durch einen im unteren Endbereich
des Bakenrohres angeordneten Querstift und durch zwei diametral angeordnete lotrecht
verlaufende Führungsnuten gebildet, die an der Fußplatte in der Ausnehmung für das
Bakenrohr diametral angeordnet sind.
[0005] Bei dieser einfachen Steckverbindung zwischen dem Bakenrohr und der Fußplatte und
bei der ebenso einfachen Verdrehsicherung ist unter anderem von Nachteil, daß keinerlei
Aushebesicherung vorhanden ist, die verhindert, daß das Bakenrohr mit dem Bakenblatt
aus der Ausnehmung der Fußplatte herausgerissen wird, wenn der Bakenständer durch
ein Fahrzeug angefahren wird. Solche weggeschleuderten Bakenrohre und Bakenblätter
können bei anderen in der Nähe befindlichen Fahrzeugen schwere Beschädigungen hervorrufen
und bei davon getroffenen Verkehrsteilnehmern schwere Verletzungen hervorrufen, wenn
nicht gar deren Tod herbeiführen.
[0006] Bei einer der Ausführungsformen des bekannten Bakenständers wird die Ausnehmung in
der Fußplatte durch einen Stahlrohrabschnitt gebildet, der mit den übrigen Stahlteilen
dieser Fußplatte verschweißt ist. Anstelle der beiden lotrecht durchgehenden Führungsnuten
sind im oberen Teil des Rohrabschnittes zwei radial durchgehende Schlitze eingeschnitten,
deren Abwicklung zumindest näherungsweise einem um 90° gedrehten Z entspricht. Wenn
in diese Halterung ein Bakenrohr mit einem Querstift eingesetzt wird, werden die beiden
Enden des Querstiftes in dem lotrecht ausgerichteten ersten Abschnitt des Schlitzes
abgesenkt. Dann wird das Rohr um einen gewissen Winkel verdreht, wodurch die Enden
des Querstiftes sich an dem waagerecht verlaufenden Abschnitt des betreffenden Schlitzes
entlangbewegen. Anschließend wird das Rohr nochmals tiefer in die Halterung eingesteckt,
wodurch die Enden des Querstiftes in den zweiten lotrechten Abschnitt der Schlitze
abgesenkt werden. In dieser Stellung bilden die beiden Z-förmigen Schlitze sowohl
eine Verdrehsicherung, wie auch bis zu einem gewissen Grade eine Aushebesicherung.
Diese versagt aber dann, wenn beim Anfahren eines solchen Bakenständers das Bakenrohr
mit dem Bakenblatt angehoben wird und dabei infolge eines außermittigen Kraftangriffes
am Bakenblatt das Bakenrohr gerade in der Richtung verdreht wird, in der der waagerechte
Abschnitt des Z-förmigen Schlitzes verläuft. Dann kann aufgrund der am Bakenblatt
meist weiterwirkenden Kraft das Bakenrohr vollständig aus der Halterung herausgezogen
und das Bakenrohr weggeschleudert werden. Abgesehen von diesem Nachteil hat dieser
Bakenständer auch noch den Nachteil, daß dieser zweifache Z-förmige Schlitz nur sehr
umständlich und mit einem sehr hohen maschinentechnischen Aufwand durch spanabhebende
Bearbeitung, nämlich durch Ausfräsen mit einem Fingerfräser, hergestellt werden kann.
Daher scheitert diese kombinierte Verdreh- und Aushebesicherung schon an den viel
zu hohen Fertigungskosten. Ein weiterer großer Nachteil dieses Bakenständers ist der,
daß bei dem rauhen Betrieb auf den Straßenbaustellen die an den Z-förmigen Schlitz
angrenzenden Wandbereiche plastisch verformt werden können und dann das Bakenrohr
entweder gar nicht mehr oder nur noch zum Teil in die Halterung eingesetzt werden
kann. Dann wird bei den Anwendern solcher Bakenständer das Vorhandensein einer Aushebesicherung
vorgetäuscht, ohne daß sie in Wirklichkeit vorhanden ist. Außerdem können beim Transport
der Fußplatten auf Baustellenfahrzeugen, beim Abladen der Fußplatten und beim Verteilen
der Fußplatten entlang der Aufstellinie Schmutzteile in die Schlitze gelangen und
sich darin festsetzen. Das ist besonders kritisch, wenn es sich dabei um Sand- und/oder
Splittkörner handelt, die mit Bitumen benetzt sind, wodurch diese Körner in den Schlitzen
festkleben und festbacken können. Auch dann lassen sich die Bakenrohre mit den Querstiften
nicht mehr bis zur gesicherten Endstellung in die Fußplatten einsetzen. Dann ist bei
diesen Bakenständern die Gefahr noch größer, daß bei einem Auffahrunfall das Bakenrohr
mit dem Bakenblatt aus der Fußplatte herausgerissen wird, weil es in die Fußplatte
nur teilweise eingesetzt ist.
[0007] Der im Anspruch 1 und 3 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bakenständer
mit einer Fußplatte und einem Bakenrohr oder einem Pfostenteil zu schaffen, bei dem
das Bakenrohr oder der Pfostenteil sowohl gegen Verdrehen, wie auch gegen Herausreißen
zuverlässiger gesichert ist, als bei dem bekannten Bakenständer.
[0008] Dadurch, daß bei der Ausführungsform nach Anspruch 1 zwei Querstifte vorhanden sind,
die in einem gewissen axialen Abstand voneinander im Grundriß kreuzförmig angeordnet
sind, wird erreicht, daß beim Einsetzen des Pfostenteils zunächst der untere Querstift
in die Führungsnuten eingesetzt wird, bis der obere Querstift an der Oberseite der
Fußplatte in der Umgebung der Ausnehmung aufsitzt. Da dabei der untere Querstift bereits
aus der Ausnehmung ausgetreten ist, kann der Pfostenteil anschließend um 90° gedreht
werden, bis der obere Querstift mit den beiden Führungsnuten fluchtet. Anschließend
wird der Pfostenteil bis zum Aufsitzen seines Anschlagteils in die Ausnehmung so weit
hineingesteckt, daß der obere Querstift vollständig in die Führungsnuten eintaucht.
Der obere Führungsstift bildet dadurch eine Verdrehsicherung. Wenn das Bakenrohr bei
einem Auffahrunfall angehoben werden sollte, kann zwar der obere Querstift aus den
Führungsnuten herausgehoben werden. Der untere Querstift, der um 90° gegenüber den
Führungsnuten verdreht ist, legt sich dabei jedoch an der Unterseite der Fußplatte
in der Umgebung der Ausnehmung an und verhindert ein weiteres Anheben oder gar Herausziehen
des Pfostenteils aus der Fußplatte.
[0009] Bei einer Ausgestaltung dieses Bakenständers nach Anspruch 2 wird erreicht, daß nach
dem Austreten des unteren Querstiftes aus den Führungsnuten und nach dem Verdrehen
des Pfostenteils um 90° die überstehenden Enden des Querstiftes sich an den Anschlagnocken
fest anlegen, damit anschließend der obere Querstift in die Führungsnuten eingeführt
werden kann. Bei richtiger Abstimmung aler Teile wird durch elastisches Verspannen
der beiden Anschlagstifte gegen zwei einander entgegengesetzt wirkende Paare von Seitenflächen
eine zusätzliche Sicherung des Bakenrohres gegen Rüttelbewegungen sowohl um eine horizontale
Achse, wie auch um die lotrechte Längsachse des Pfostenteils vermieden.
[0010] Bei der Ausführungsform des Bakenständers nach Anspruch 3 wird der einzige vorhandene
Querstift zunächst ebenfalls vollständig durch die Führungsnuten hindurch bis zur
Unterseite der Fußplatte eingesteckt. Beim anschließenden Verdrehen des Pfostenteils
gleiten die überstehenden Enden des Querstiftes an den beiden kreisringabschnittförmigen
Anlageflächen entlang, die beide als axiale Rampenflächen oder Nockenflächen wirken
und die den Pfostenteil im Rahmen der elastischen Verformbarkeit aller Teile so weit
und so stark in die Fußplatte hineinziehen, daß der Längsanschlag am Pfostenteil fest
an der Oberseite der Fußplatte in der Umgebung der Ausnehmung anliegt. Durch die dabei
auftretende erhebliche Reibungskraft wird eine ausreichende Verdrehsicherung erreicht.
Dadurch, daß die überstehenden Enden des Querstiftes an einer um 90° gegenüber den
Führungsnuten verschwenkten Stelle an den waagerecht ausgerichteten Flächenabschnitten
anliegen, wird eine spielfreie Aushebesicherung geschaffen.
[0011] Bei einer Ausgestaltung dieses Bakenständers nach Anspruch 4 wird eine zusätzliche
Sicherung des Pfostenteils in der Drehendstellung erreicht, weil dann die überstehenden
Enden des Querstiftes zumindest in der einen Richtung an den Anlageflächen der Anschlagnocken
anliegen.
[0012] Bei einer Ausgestaltung dieses Bakenständers nach Anspruch 5 wird durch das Zusammenwirken
des weitgehend zylindrischen Endabschnittes des Pfostenteils und der kegeligen Mantelflächenabschnitte
an den zusätzlichen Wandteilen eine Verkeilung des unteren Endes des Pfostenteils
erreicht. Das trägt zusätzlich zu einer spielfreien Halterung des Bakenkörpers an
der Fußplatte bei.
[0013] Bei einer Ausgestaltung des Bakenständers nach Anspruch 6 wird die Wirkung der Verdrehsicherung
und der Aushebesicherung dadurch nochmals gesteigert, daß die dabei mitwirkenden Wandteile
an der Fußplatte aus einem Werkstoff höherer Festigkeit gefertigt sind, so daß die
gute Sicherung und die spielfreie Halterung des Bakenkörpers auch dann gewährleistet
ist, wenn der übrige Teil der Fußplatte aus einem billigeren Kunststoff, insbesondere
aus einem Recycling-Kunststoff hergestellt wird, der selbst nur eine geringere Festigkeit
hat.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Bakenständers gemäß der Erfindung mit einer Fußplatte
und mit einem Bakenkörper mit Pfostenteil;
- Fig. 2
- einen gegenüber Fig. 1 vergrößert dargestellten Querschnitt der Fußplatte;
- Fig. 3
- eine gegenüber Fig. 1 vergrößert dargestellte Draufsicht der Fußplatte;
- Fig. 4
- einen vergrößert dargestellten Ausschnitt aus der Draufsicht in Fig. 3;
- Fig 5 und 6
- je eine ausschnittweise dargestellte Ansicht des Pfostenteils des Bakenständers nach
Fig. 1, in zwei verschiedenen Winkelstellungen;
- Fig. 7
- eine Untersicht des Pfostenteils nach Fig. 5 und 6;
- Fig 8 und 9
- je einen ausschnittweise dargestellten Querschnitt der Fußplatte und je eine ausschnittweise
dargestellte Ansicht des Pfostenteils des Bakenkörpers, letzterer in zwei verschiedenen
Montagestufen;
- Fig.10
- eine ausschnittweise dargestellte Untersicht des Pfostenteils nach Fig. 9 mit einer
abgewandelten Fußplatte;
- Fig.11
- einen ausschnittweise dargestellten Querschnitt der abgewandelten Fußplatte nach Fig.
10;
- Fig.12
- teils einen ausschnittweise dargestellten Querschnitt und teils eine ausschnittweise
dargestellte Ansicht der Fußplatte bzw. des Pfostenteils einer weiteren Ausführungsform
des Bakenständers;
- Fig.13
- eine ausschnittweise dargestellte Ansicht des Pfostenteils nach Fig. 12;
- Fig.14
- eine ausschnittweise dargestellte Untersicht der Fußplatte nach Fig. 12;
- Fig.15
- eine ausschnittweise dargestellte Abwicklung eines Teils der Fußplatte nach Fig. 12.
- Fig.16
- einen ausschnittweise dargestellten Querschnitt der Fußplatte nach Fig. 12;
Der Bakenständer 20 weist als Hauptbestandteile einen Bakenkörper 21 mit einem daran
angeformten Pfostenteil 22 sowie eine Fußplatte 23 auf.
[0015] Der Bakenkörper 21 ist als Hohlkörper ausgebildet. Seine Querschnittsfläche hat entweder
eine langgestreckte rechteckige Umrißlinie oder eine lanzettförmige Umrißlinie. Der
Hohlkörper ist in herkömmlicher Kunststoff-Blastechnik gefertigt.
[0016] Am unteren Ende des eigentlichen Bakenkörpers 21 ist ein Übergangsteil 24 angeformt,
das ebenfalls hohl ist. Es verbindet den prismatischen oder näherungsweise zylindrischen
Bakenkörper 21 mit dem hohlzylindrischen Pfostenteil 22 (Fig. 5 und 6). Im Inneren
des Pfostenteils 22 ist ein Metallrohr 25, und zwar im allgemeinen ein Stahlrohr,
eingeformt. Dieses Metallrohr 25 erstreckt sich auch durch den hohlen Übergangsteil
24 hindurch in den Hohlraum des Bakenkörpers 21 hinein. Das Metallrohr 25 ist so lang
bemessen, daß es bei lotrecht stehendem Bakenkörper 21 mindestens die übliche Höhe
der Stoßstangen an Personenkraftwagen erreicht. Bei einem Auffahrunfall nimmt es die
von der anstoßenden Stoßstange auf den Bakenkörper 21 übertragenen Kräfte auf und
verhindert so, daß der Hohlkörper des Bakenkörpers 21 zerbrochen oder zerrissen wird
und die dabei entstehenden Einzelteile weggeschleudert werden.
[0017] Die Fußplatte 23 (Fig. 2 und 3) hat näherungsweise die Gestalt eines flachen Quaders
mit einer Höhe von ca. 60 mm. Entlang der oberen Längs- und Querkanten ist die Fußplatte
23 abgeschrägt. Die Fußplatte 23 ist als Kunststoff-Formteil hergestellt, und zwar
im allgemeinen aus Kunststoffabfällen, aus sogenanntem Recycling-Kunststoff.
[0018] Die Fußplatte 23 weist zumindest näherungsweise in ihrer Mitte eine lotrecht verlaufende
durchgehende erste Ausnehmung 26 auf, die einen kreisrunden Querschnitt für die Aufnahme
des kreiszylindrischen Pfostenteils 22 hat. An der Innenwand der Ausnehmung 26 sind
zwei Führungsnuten 27 eingeformt, die in der Querrichtung der Fußplatte 23 diametral
angeordnet sind. Sie sind parallel zu den Mantellinien der Ausnehmung 26 ausgerichtet.
Die Führungsnuten 27 sind in ihrer Längsrichtung, d.h. in lotrechter Richtung, durchgehend
offen, so daß Schmutzablagerungen leicht nach unten herausgestoßen werden können.
[0019] An der Unterseite 28 der Fußplatte 23 ist in der Umgebung der ersten Ausnehmung 26
eine zweite Ausnehmung 29 eingeformt. Sie hat die Gestalt eines flachen Kreiszylinders.
Die lichte Weite der zweiten Ausnehmung 29 ist größer als der lichte Abstand des Nutgrundes
der beiden Führungsnuten 27, so daß die beiden Führungsnuten in der zweiten Ausnehmung
29 frei münden.
[0020] In Fig. 2 ist an der Unterseite 28 der Fußplatte 23 eine dritte Ausnehmung 31 gestrichelt
angedeutet. Diese dritte Ausnehmung 31 hat eine Grundrißform, die annähernd gleich
derjenigen eines ringförmig in sich geschlossenen Führungswulstes 32 ist, der eine
quadratische Umrißlinie hat. Dieser Führungswulst 32 erhebt sich um ein gewisses Maß
über die Oberseite 33 der Fußplatte 23. Dieser Führungswulst 32 bildet zusammen mit
der dritten Ausnehmung 31 eine Stapelhilfe für das Aufstapeln der Fußplatten 23. Da
diese Stapelhilfe für die Halterung zwischen Fußplatte 23 und Pfostenteil 21 keine
Bedeutung hat, bleibt sie im folgenden außer Betracht.
[0021] Wie aus Fig. 5 und 6 zu ersehen ist, sind am Pfostenteil 22 zwei Querstifte 34 und
35 vorhanden. Dafür werden Spannstifte aus Federstahlband verwendet. Sie sind in je
eine auf ihren Durchmesser abgestimmte Querbohrung des Pfostenteils 22 stramm eingesetzt.
Diese Querbohrungen sind diametral zum Pfostenteil 22 ausgerichtet. Sie durchsetzen
dabei auch das Metallrohr 25 (Fig. 5).
[0022] Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, sind in einer Axialprojektion oder in einer Grundrißprojektion
des Pfostenteils 22 die beiden Querstifte 34 und 35 in einem Winkel von zumindest
annähernd 90° gegeneinander verschwenkt angeordnet.
[0023] Der lichte Abstand zwischen den einander zugekehrten und parallel zueinander ausgerichteten
Tangentialebenen der beiden Querstifte 34 und 35 ist größer als der Abstand zwischen
der Oberseite 33 der Fußplatte 23 und der Stirnseite 36 der zweiten Ausnehmung 29
(Fig. 8).
[0024] Wie aus Fig. 8 und 9 ebenfalls zu ersehen ist, ist die radiale lichte Weite der zweiten
Ausnehmung 29 größer als die radiale Erstreckung des unteren oder zweiten Querstiftes
35. Die lichte Höhe der zweiten Ausnehmung 29 ist größer als die Höhe desjenigen Längenabschnittes
37 des Pfostenteils 22, der aus der ersten Ausnehmung 26 heraus und nach unten in
die zweite Ausnehmung 29 hineinragt, wenn der Pfostenteil 22 in die Fußplatte 23 vollständig
eingesetzt ist (Fig. 9). Dadurch wird vermieden, daß der Pfostenteil 22 nach unten
über die Unterseite 28 der Fußplatte 23 hervorsteht. Sofern die Fußplatte 23 an ihrer
Unterseite mit Füßen, Fußleisten oder Noppen versehen ist, bezieht sich die Angabe
'Unterseite' der Fußplatte 23 auf die Aufstandsfläche dieser zusätzlichen Formteile.
[0025] Wie vor allem aus Fig. 9 ersichtlich ist, stellt der Übergangsteil 24 des Bakenkörpers
21 einen Längsanschlag für den Pfostenteil 22 dar. Das gilt streng genommen für die
in Fig. 9 gestrichelt angedeutete Querschnittsebene 38, an der der Übergangsteil 24
mit seiner Mischform aus Pyramide und Kegelstumpf in die rein kreiszylindrische Form
des Pfostenteils 22 übergeht. In Höhe dieser Querschnittsebene 38 legt der Übergangsteil
24 sich als Anschlagteil an der oberen Innenkante 39 der ersten Ausnehmung 26 an.
[0026] Wie aus der Abfolge von Fig. 8 und 9 erkennbar ist, wird der Bakenkörper 21 mit der
Fußplatte 23 in der Weise vereinigt, daß der Pfostenteil 22 so in die erste Ausnehmung
eingesteckt wird, daß der an seinem unteren Ende befindliche zweite Querstift 35 mit
den beiden Führungsnuten 27 fluchtet. Der Pfostenteil 22 wird zunächst so weit in
die erste Ausnehmung 26 hineingesteckt, bis sein erster Anschlagstift 34 an der Oberseite
33 der Fußplatte 23 in der Umgebung der Ausnehmung 26 aufliegt. In dieser Montagestellung
befindet sich der zweite Querstift 35 bereits unterhalb der ersten Ausnehmung 26 und
ihrer Führungsnuten 27. Der Bakenkörper 21 wird dann um 90° gedreht, bis sein erster
Querstift 34 mit den beiden Führungsnuten 27 fluchtet. Dann wird der Pfostenteil 22
nochmals ein Stück weiter in die erste Ausnehmung 26 eingesteckt, bis der als Längsanschlag
dienende Übergangsteil 24 an der Innenkante 39 der ersten Ausnehmung 26 sich anlegt
und er erste Querstift 34 sich um ein gewisses Maß unterhalb der Oberseite 33 der
Fußplatte befindet. Der zweite Querstift 35 ragt dabei frei in die zweite Ausnehmung
29 hinein. In der Grundrißprojektion ist er um 90° gegenüber derjenigen Diametralebene
geschwenkt, in der die beiden Führungsnuten 27 gelegen sind.
[0027] Wenn der Bakenständer 20 angefahren wird und dabei durch äußere Kräfte sein Bakenkörper
21 angehoben wird, tritt allenfalls der erste Querstift 34 aus den Führungsnuten 27
der ersten Ausnehmung 26 heraus. Der zweite Querstift 35 legt sich dabei an die Stirnseite
36 der zweiten Ausnehmung 29 an und hält dadurch den Bakenkörper 21 an der Fußplatte
23 fest.
[0028] Aus Fig. 10 und 11 ist eine Abwandlung des Bakenständers 20 zu ersehen.
[0029] Die Fußplatte 41 mit ihrer kreiszylindrischen ersten Ausnehmung 42 und den beiden
Führungsnuten 43 weist an ihrer Unterseite zwei Anschlagnocken 44 auf. Diese sind
als axiale Fortsätze des die Ausnehmung 42 umgebenden Wandteils 45 und auch als zusätzliche
Wandteile der Fußplatte 41 zu verstehen. Die eine nahezu radial ausgerichtete Seitenwand
46 der Anschlagnocken 44 fluchtet mit der einen Seitenwand 47 der Führungsnuten 43.
Die zweite ebenfalls annähernd radial ausgerichtete Seitenwand 48 der Anschlagnocken
44 bildet eine in Umfangsrichtung wirkende Anlagefläche für den zweiten Querstift
35 wenn dieser aus der mit den Führungsnuten 43 fluchtenden Drehstellung heraus um
90° in seine Endstellung verschwenkt wird (Fig. 10). Wenn danach der Pfostenteil 22
tiefer in die Fußplatte 41 hineingesteckt wird, so daß auch sein oberer erster Querstift
34 in die Führungsnuten 43 eintaucht, dann legt dieser sich an der Seitenwand 47 der
Führungsnuten 43 an und gleitet an ihr entlang. In Fig. 10 ist nur der besseren Übersichtlichkeit
halber zwischen der mit der Seitenwand 46 fluchtenden Seitenwand 47 der Führungsnut
43 und dem ersten Querstift 34 ein kleines Spiel dargestellt, das in Wirklichkeit
nicht vorhanden ist.
[0030] Im folgenden wird anhand Fig. 12 bis 16 eine zweite Ausführungsform des Bakenständers
erläutert. Soweit dabei einzelne Merkmale nicht mehr gesondert erwähnt werden, ist
davon auszugehen, daß sie gleich oder zumindest ähnlich den entsprechenden Merkmalen
des Bakenständers 20 ausgebildet und/oder angeordnet sind.
[0031] Der nur ausschnittweise dargestellte Bakenständer 50 weist, ebenso wie der Bakenständer
20 einen Bakenkörper 51 mit dem Pfostenteil 52 sowie eine Fußplatte 53 auf.
[0032] Die Fußplatte 53 weist wiederum eine kreiszylindrische erste Ausnehmung 54 für die
Aufnahme des Pfostenteils 52 auf. Der Übergangsteil 55 zwischen dem eigentlichen Bakenkörper
51 und seinem Pfostenteil 52 wirkt auch hier als Längsanschlag für den Bakenkörper
51, der in der Betriebsstellung des Bakenkörpers 51 dessen axiale Relativstellung
gegenüber der Fußplatte 53 festlegt.
[0033] Am Pfostenteil 52 ist nur ein Querstift 56 vorhanden, der im Bereich des unteren
Endes des Pfostenteils 52 angeordnet ist. Er hat von dem Übergangsteil 55 als Längsanschlag
einen lichten Abstand, der gleich ist dem Außenabstand 'a' zwischen der Oberseite
57 der Fußplatte 53 und der Stirnseite 58 einer zweiten Ausnehmung 59, die an der
Unterseite der Fußplatte 53 in der Umgebung der ersten Ausnehmung 54 als eine Art
Erweiterung dieser Ausnehmung vorhanden ist.
[0034] Diese zweite Ausnehmung (59) ist zumindest näherungsweise auf zwei diametral gelegene
Quadranten der Umgebung der ersten Ausnehmung 54 beschränkt. Die zweite Ausnehmung
59 weist in diesen beiden Quadranten an ihrer Stirnseite je eine Anlagefläche 61 für
eines der überstehenden Enden des Querstiftes 56 auf. Diese beiden Anlageflächen haben
die Grundrißform eines Kreisringabschnittes, dessen innerer Halbmesser gleich dem
Halbmesser der ersten Ausnehmung 54 ist und dessen Außenhalbmesser etwas größer als
das Halbmessermaß eines der freien Enden des Querstiftes 56 ist. Die Umfangserstreckung
der beiden Anlageflächen 61 entspricht einem Schwenkwinkel von zumindest annähernd
90°, wenn man von der in der Schwenkrichtung des Querstiftes 56 gelegenen Seitenwand
62 der zugehörigen Führungsnut 63 ausgeht.
[0035] Die beiden Anlageflächen 61 sind nicht eben. Sie weisen zwei Flächenabschnitte mit
unterschiedlichem Verlauf auf. Der erste Flächenabschnitt 64, der bei der Seitenwand
62 der Führungsnut 63 beginnt (Fig. 14 und 16), ist als Rampenfläche ausgebildet.
Sie hat von der Oberseite 57 der Fußplatte 53 in der Umgebung der ersten Ausnehmung
54 einen lichten Abstand, der am Anfang des Flächenabschnittes 64 kleiner als der
lichte Abstand 'a' zwischen dem Querstift 56 und dem Längsanschlag 55 ist. Im Verlauf
des ersten Flächenabschnittes 64 steigt der Abstand von der Oberseite 57 stetig bis
auf einen Wert an, der im Rahmen der elastischen Verformbarkeit der Fußplatte 53 und
des Pfostenteils 52 einschließlich des Übergangsteils 55 größer als der lichte Abstand
'a' ist. Der an den ersten Flächenabschnitt 64 anschließende zweite Flächenabschnitt
65 hat einen Außenabstand von der Oberseite 57 der Fußplatte 53, der entweder gleich
dem Abstandswert am Ende des ersten Flächenabschnittes 64 ist oder der vom Ende des
ersten Flächenabschnittes 64 an geringfügig abnimmt.
[0036] Beim Einsetzen des Bakenkörpers 51 in die Fußplatte 53 wird der Pfostenteil 52 in
seiner Schwenkstellung so ausgerichtet, daß der Querstift 56 mit den beiden Führungsnuten
63 fluchtet. Der Pfostenteil 52 wird in die Ausnehmung 54 so weit eingesteckt, bis
der Übergangsteil 55 als Längsanschlag an der Innenkante der ersten Ausnehmung 54
sich anlegt. Danach wird der Bakenkörper 51 in der Drehrichtung gedreht, in der sich
an die Führungsnuten 63 die beiden Anlageflächen 61 anschließen. Nach einem gewissen
Schwenkweg trifft der Querstift 56 auf die Rampenfläche des ersten Flächenabschnittes
64. Unter Anwendung eines gewissen Drehmomentes wird der Bakenkörper 51 weitergedreht,
wodurch der Querstift 56 auf dem ersten Flächenabschnitt 64 entlanggleitet, bis er
den zweiten Flächenabschnitt 65 erreicht hat. Dabei werden alle zusammenwirkenden
Teile in axialer Richtung, bezogen auf den Pfostenteil 52, elastisch verspannt. Auf
dem ebenen oder allenfalls leicht abschüssigen zweiten Flächenabschnitt 65 bleibt
der Querstift 56 infolge der dort wirkenden Reibungskraft von alleine stehen, was
bei einem abschüssigen Verlauf des Flächenabschnittes 65 noch unterstützt wird.
[0037] Mit den anderen beiden Quadranten, die zwischen den beiden Quadranten mit den Anlageflächen
61 gelegenen sind, sind wiederum zwei Anschlagnocken 66 vorhanden, die ähnlich den
Anschlagnocken 42 (Fig. 10) ausgebildet sind. Ihre den Anlageflächen 61 zugekehrte
Seitenfläche 57 wirkt wiederum als Schwenkanschlag für den Querstift 56, wenn dieser
in seine Endstellung beim zweiten Flächenabschnitt 65 geschwenkt wird (Fig. 15).
[0038] Abweichend von der kreiszylindrischen Innenfläche der Anschlagnocken 42 ist bei den
Anschlagnocken 66 die an die erste Ausnehmung 54 stufenlos anschließende Innenfläche
68 als Abschnitt einer Kegelstumpf-Mantelfläche ausgebildet, die einen sehr kleinen
Kegelwinkel hat. Diese Kegelstumpf-Mantelflächen verjüngen sich zu ihrem freien Rand
hin, der der Unterseite der Fußplatte zugekehrt ist. Durch diese Verjüngung der Innenflächen
68, die wiederum im Rahmen der elastischen Verformbarkeit des Werkstoffes und der
Form der Anschlagnocken 66 liegt, wird bewirkt, daß der zumindest annähernd kreiszylindrische
Endabschnitt 69 des Pfostenteils 52 der unterhalb des Querstiftes 56 gelegen ist (Fig.
12), sich unter elastischer Verformung der Anschlagnocken 66 an deren Innenfläche
68 anlegt, wenn der Pfostenteil 52 in seine axiale Endstellung gebracht wird und er
darin unter Ausnutzung der Rampenwirkung des ersten Flächenabschnittes 64 zusätzlich
zwischen die Anschlagnocken 66 hineingedrückt wird.
[0039] In Fig. 15 ist ein Rastelement 71 in Form des Linsenkopfes einer Linsenkopfschraube
dargestellt, die am Übergang zwischen dem ansteigenden ersten Flächenabschnitt 64
und dem ebenen oder absteigenden zweiten Flächenabschnitt 65 angeordnet ist. Ein solches
Rastelement 71 ist dann zweckmäßig, wenn die Abriebfestigkeit des Werkstoffes der
Fußplatte 53 zumindest im Bereich der beiden Flächenabschnitte 64 und 65 nicht sehr
groß ist und dadurch der Fall eintreten könnte, daß gerade im Übergangsbereich der
beiden Flächenabschnitte 64 und 65 der Werkstoff durch den Querstift 56 beim wiederholten
Einsatz abgeschabt wird.
[0040] Noch viel zweckmäßiger ist eine Ausgestaltung des Bakenständers 54, die in den Zeichnungen
nicht dargestellt ist und die darin besteht, daß die Wandteile der ersten Ausnehmung
54, der zweiten Ausnehmung 59 mindestens im Bereich der beiden Anlageflächen 61, besser
im gesamten
[0041] Bereich der zweiten Ausnehmung 59 einschließlich der Innenflächen 68 der Anschlagnocken
66, als verhältnismäßig dünne Wandteile eines zusammenhängenden Kunststoff-Formteils
ausgebildet sind, das aus einem Kunststoff gefertigt wird, dessen Formfestigkeit und
Abriebfestigkeit erheblich größer ist als der Werkstoff des übrigen Teils der Fußplatte
53. Dieses Kunststoff-Formteil wird bei der Fertigung der Fußplatte in diese mit eingeformt
oder, umgekehrt ausgedrückt, der übrige Teil der Fußplatte 53 an diesem Kunststoff-Formteil
angeformt. Zur Verbesserung der Verankerung des Kunststoff-Formteils in der Fußplatte
53 können auf der Außenseite des Kunststoff-Formteils zusätzliche Verankerungselemente
angeformt sein.
1. Bakenständer mit den Merkmalen:
- ein Bakenkörper weist an seinem unteren Ende für die Verbindung mit einer Fußplatte
einen Pfostenteil auf, dessen Querschnittsfläche zumindest eine kreisrunde Umhüllende
hat,
- die Fußplatte weist zumindest näherungsweise im mittleren Bereich ihrer Umrißprojektion
eine lotrecht verlaufende durchgehende Ausnehmung mit kreisrundem Querschnitt für
die Aufnahme des Pfostenteils des Bakenkörpers auf,
- am Pfostenteil des Bakenkörpers ist in demjenigen Längenabschnitt, der in die Ausnehmung
an der Fußplatte eingesteckt wird, ein erster Querstift als Führungsstift angeordnet,
der beiderseits über die Mantelfläche des Pfostenteils um ein gewisses Maß nach außen
übersteht,
- an der Innenwand der Ausnehmung der Fußplatte sind zwei Führungsnuten vorhanden,
- - die diametral angeordnet sind,
- - die parallel zu den Mantellinien der Ausnehmung ausgerichtet sind und
- - deren Grundrißprojektion auf die Grundrißprojektion der überstehenden Enden des
Querstiftes abgestimmt ist,
gekennzeichnet durch die Merkmale:
- am Pfostenteil (22) des Bakenkörpers (21) ist ein zweiter Querstift (35) vorhanden,
- - der im Bereich des vom Bakenkörper abgekehrten unteren Endes des Pfostenteils
(22) angeordnet ist,
- - dessen Grundrißprojektion gegenüber derjenigen des ersten Querstift (34) um einen
Winkel von zumindest annähernd 90° verschwenkt ausgerichtet ist und
- - der vom ersten Querstift (34) einen bestimmten lichten Abstand hat,
- am Pfostenteil (22) ist oberhalb des ersten Querstiftes (34) in einem bestimmten
Abstand von diesem ein Längsanschlag (24) befestigt oder angeformt, der mit der Oberseite
(33) der Fußplatte (23) in der Umgebung der Ausnehmung (26) zusammenwirkt,
- an der Unterseite (28) der Fußplatte (23) ist in der Umgebung der Ausnehmung (26)
für den Pfostenteil (22) als Erweiterung dieser Ausnehmung eine zweite Ausnehmung
(29) vorhanden,
- - deren radiale lichte Weite in Bezug auf die Längsachse der ersten Ausnehmung (26)
größer als die radiale Erstreckung der freien Enden des zweiten Querstiftes (35) ist,
und
- - deren Stirnfläche (36) im Schwenkbereich der Enden des zweiten Querstiftes (35)
von der Oberseite (33) der Fußplatte (23) in der Umgebung der ersten Ausnehmung (26)
höchstens gleich dem lichten Abstand der beiden Querstifte (34; 35) ist und
- - deren lichte Höhe in Bezug auf die Unterseite (28) der Fußplatte (23) größer ist
als der aus der ersten Ausnehmung (26) herausragende Längenabschnitt (37) des Pfostenteils
(22).
2. Bakenständer nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die Merkmale:
- an der Unterseite (28) der Fußplatte (23) ist im Schwenkbereich der überstehenden
Enden des zweiten Querstiftes (35) wenigstens ein Anschlagnocken (42) vorhanden, der
von der in der einen Schwenkrichtung gelegenen Seitenwand (46) der Führungsnut (43)
der ersten Ausnehmung (42) um einen Schwenkwinkel von wenigstens annähernd 90° entfernt
liegt,
- vorzugsweise sind zwei Anschlagnocken (44) vorhanden, die diametral angeordnet sind
und in Bezug auf die Längsachse der ersten Ausnehmung (42) spiegelbildlich ausgerichtet
sind,
- bevorzugt erstrecken sich die vorhandenen Anschlagnocken (44) in Umfangsrichtung
zumindest annähernd bis zu der ihnen zugekehrten Seitenwand (46) der in der Schwenkrichtung
des zweiten Querstiftes (35) nächstfolgenden Führungsnut (43) hin.
3. Bakenständer mit den Merkmalen:
- ein Bakenkörper weist an seinem unteren Ende für die Verbindung mit einer Fußplatte
einen Pfostenteil auf, dessen Querschnittsfläche zumindest eine kreisrunde Umhüllende
hat,
- die Fußplatte weist zumindest näherungsweise im mittleren Bereich ihrer Umrißprojektion
eine lotrecht verlaufende durchgehende Ausnehmung mit kreisrundem Querschnitt für
die Aufnahme des Pfostenteils des Bakenkörpers auf,
- am Pfostenteil des Bakenkörpers ist ein Querstift angeordnet, der beiderseits über
die Mantelfläche des Pfostenteils um ein gewisses Maß nach außen übersteht,
- an der Innenwand der Ausnehmung der Fußplatte sind zwei Führungsnuten vorhanden,
- - die diametral angeordnet sind,
- - die parallel zu den Mantellinien der Ausnehmung ausgerichtet sind und
- - deren Grundrißprojektion auf die Grundrißprojektion der überstehenden Enden des
Querstiftes abgestimmt ist,
gekennzeichnet durch die Merkmale:
- am Pfostenteil (52) ist ein Längsanschlag (55) vorhanden, der die Einsteckstrecke
des Pfostenteils (52) in die Ausnehmung (54) der Fußplatte (53) hinein auf ein bestimmtes
Maß begrenzt,
- der Querstift (56) ist in der Nähe des Endabschnittes (69) des Pfostenteils (52)
in einem bestimmten lichten Abstand (a) vom Längsanschlag (55) angeordnet,
- an der Unterseite der Fußplatte (53) ist in der Umgebung der ersten Ausnehmung (54)
als Erweiterung dieser Ausnehmung eine zweite Ausnehmung (59) vorhanden,
- die zweite Ausnehmung (59) weist an ihrer Stirnseite zwei Anlageflächen (58) auf,
- - die die Grundrißform eines Kreisringabschnittes haben, dessen innerer Halbmesser
gleich dem Halbmesser der ersten Ausnehmung (54) ist und dessen Außenhalbmesser zumindest
gleich dem Halbmessermaß eines der freien Enden des Querstiftes (56) ist,
- - deren Umfangserstreckung von der in der Schwenkrichtung des Querstiftes (56) gelegenen
Seitenwand (62) der benachbarten Führungsnut (63) aus einem Schwenkwinkel von zumindest
annähernd 90° entspricht, und
- - die wenigstens zwei Flächenabschnitte (64; 65) aufweisen,
- - - von denen der erste Flächenabschnitt (64) am Anfang an der Seitenwand (62) der
Führungsnut (63) von der Oberseite (57) der Fußplatte (53) in der Umgebung der ersten
Ausnehmung (54) einen Außenabstand hat, der höchstens gleich dem lichten Abstand (a)
zwischen dem Querstift (56) und dem Längsanschlag (55) ist, und der zum Ende hin stetig
bis auf einen Wert ansteigt, der im Rahmen der elastischen Verformbarkeit der Fußplatte
(53) und des Pfostenteils (52) größer als der lichte Abstand (a) zwischen dem Querstift
(56) und dem Langsanschlag (55) ist, und
- - - von denen der anschließende zweite Flächenabschnitt (65) entweder einen gleichbleibenden
oder einen geringfügig abnehmenden Außenabstand hat.
4. Bakenständer nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch die Merkmale:
- am Ende des zweiten Flächenabschnittes (65) ist ein Anschlagnocken (66) vorhanden,
der in Umfangsrichtung von der am Anfang des ersten Flächenabschnittes (64) gelegenen
Seitenwand (62) der Führungsnut (63) um einen Schwenkwinkel von wenigstens 90° entfernt
liegt,
- bevorzugt erstrecken sich die Anschlagnocken (66) in Umfangsrichtung zumindest annähernd
bis zu der ihnen zugekehrten Seitenwand der in der Schwenkrichtung des Querstiftes
(56) nächsfolgenden Führungsnut (63) hin.
5. Bakenständer nach Anspruch 3 oder 4,
gekennzeichnet durch das Merkmal:
- an zwei diametral gelegenen Umfangsbereichen außerhalb der kreisringabschnittförmigen
Anlageflächen (61) der Stirnseite der zweiten Ausnehmung (59), soweit Anschlagnocken
(66) vorhanden sind, bevorzugt in deren Umfangsbereich, schließt an die Wand der ersten
Ausnehmung (54) je ein zusätzlicher Wandteil an, dessen innen gelegene Umfangsfläche
(68) ein Abschnitt einer Kegelstumpfmantelfläche ist,
- - die einen sehr kleinen Kegelwinkel hat,
- - die sich zum freien Ende hin verjüngt und
- - deren Kegelachse mit der Längsachse der ersten Ausnehmung (54) fluchtet.
6. Bakenständer nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5,
gekennzeichnet durch die Merkmale:
- die Wand bzw. die Wände der ersten Ausnehmung (54), deren Führungsnuten (63), der
Oberseite (57) der Fußplatte (53) in der Umgebung der ersten Ausnehmung (54), der
kreisringabschnittförmigen Anlageflächen (61) der Stirnseite der zweiten Ausnehmung
(59), gegebenenfalls der Anschlagfläche (67) der Anschlagnocken (66) und gegebenenfalls
der zusätzlichen Wandteile (66) im Anschluß an die erste Ausnehmung (54) werden durch
die entsprechenden Wandteile eines verhältnismäßig dünnwandigen Kunststoff-Formteils
gebildet, das in einem Stück aus einem Kunststoff gefertigt ist, dessen Formfestigkeit
größer als diejenige des übrigen Teils der Fußplatte ist;
- bevorzugt ist das Kunststoff-Formteil auf seiner Außenseite mit Verankerungselementen
versehen, und
- bevorzugt ist das Kunststoff-Formteil bei der Fertigung der Fußplatte (53) in diese
eingeformt.
1. A beacon stand with the features:
- a beacon body has a post part at its lower end for connection to a base plate, the
cross-sectional surface of this post part having at least one circular covering,
- the base plate has a vertically extending, continuous recess arranged at least approximately
in the central region of its contour projection and having a circular cross-section
for receiving the post part of the beacon body,
- on the post part of the beacon body, a first cross pin is arranged as a guide pin
in the longitudinal portion which is inserted into the recess on the base plate, this
cross pin projecting outwards on both sides over the surface of the post part to a
certain extent,
- on the inner wall of the recess of the base plate, two guide grooves are present
- - which are arranged diametrically,
- - which are aligned parallel to the surface lines of the recess and
- - whose contour projection is coordinated with the contour projection of the projecting
ends of the cross pin,
characterised by the features:
- on the post part (22) of the beacon body (21), a second cross pin (35) is present
- - which is arranged in the region of the lower end of the post part (22) facing
away from the beacon body,
- - whose contour projection is tilted about an angle of at least approximately 90°
relative to that of the first cross pin (34) and
- - which has a certain clear distance from the first cross pin (34),
- a longitudinal stop (24) is attached to or formed on the post part (22) above the
first cross pin (34) and at a certain distance from the latter, this longitudinal
stop (24) cooperating with the upper side (33) of the base plate (23) in the vicinity
of the recess (26),
- on the lower side (28) of the base plate (23), a second recess (29) is present in
the vicinity of the recess (26) for the post part (22) as an enlargement of this recess,
- - whose clear radial width in relation to the longitudinal axis of the first recess
(26) is greater than the radial extension of the free ends of the second cross pin
(35), and
- - whose front surface (36) in the swivelling region of the ends of the second cross
pin (35) is at most the same distance from the upper side (33) of the base plate (23)
in the vicinity of the first recess (26) as the clear distance between the two cross
pins (34; 35) and
- - whose clear height in relation to the lower side (28) of the base plate (23) is
greater than the longitudinal portion (37) of the post part (22) projecting out of
the first recess (26).
2. A beacon stand according to Claim 1,
characterised by the features:
- at least one stop cam (42) is present on the lower side (28) of the base plate (23)
in the swivelling region of the projecting ends of the second cross pin (35), this
stop cam (42) being tilted away from the side wall (46) of the guide groove (43) of
the first recess (42), located in the one swivelling direction, about an angle of
swivel of at least approximately 90°,
- there are preferably two stop cams (44) which are arranged diametrically and are
aligned symmetrically in relation to the longitudinal axis of the first recess (42),
- the present stop cams (44) preferably extend in the peripheral direction until they
reach, at least approximately, the facing side wall (46) of the next guide groove
(43) following in the swivelling direction of the second cross pin (35).
3. A beacon stand with the features:
- a beacon body has a post part at its lower end for connection to a base plate, the
cross-sectional surface of this post part having at least one circular covering,
- the base plate has a vertically extending, continuous recess arranged at least approximately
in the central region of its contour projection and having a circular cross-section
for receiving the post part of the beacon body,
- a cross pin is arranged on the post part of the beacon body, this cross pin projecting
outwards on both sides over the surface of the post part to a certain extent,
- two guide grooves are present on the inner wall of the recess of the base plate,
- - which are arranged diametrically,
- - which are aligned parallel to the surface lines of the recess and
- - whose contour projection is coordinated with the contour projection of the projecting
ends of the cross pin,
characterised by the features:
- a longitudinal stop (55) is present on the post part (52), this longitudinal stop
(55) limiting the distance by which the post part (52) is inserted into the recess
(54) of the base plate (53) to a certain extent,
- the cross pin (56) is arranged near the end portion (69) of the post part (52) at
a certain clear distance (a) from the longitudinal stop (55),
- on the lower side of the base plate (53), a second recess (59) is present in the
vicinity of the first recess (54) as an enlargement of this latter recess,
- on its front side, the second recess (59) has two contact surfaces (58),
- - whose contour takes the form of a circular ring portion, whose inner radius is
equal to the radius of the first recess (54) and whose outer radius is at least equal
to the radius measurement of one of the free ends of the cross pin (56),
- - whose peripheral extension from the side wall (62) of the adjacent guide groove
(63), located in the swivelling direction of the cross pin (56), corresponds to an
angle of swivel of at least approximately 90°, and
- - which have at least two surface portions (64; 65),
- - - of which, at the point where it starts at the side wall (62) of the guide groove
(63), the first surface portion (64) has an external clearance from the upper side
(57) of the base plate (53) in the vicinity of the first recess (54) which is at most
equal to the clear distance (a) between the cross pin (56) and the longitudinal stop
(55), and which towards the end steadily increases to a value which, within the scope
of the elastic deformability of the base plate (53) and the post part (52), is greater
than the clear distance (a) between the cross pin (56) and the longitudinal stop (55),
and
- - - of which the adjoining second surface portion (65) either has a constant or
a slightly decreasing external clearance.
4. A beacon stand according to Claim 3,
characterised by the features:
- a stop cam (66) is present at the end of the second surface portion (65), this stop
cam (66) lying in the peripheral direction and being tilted away from the side wall
(62) of the guide groove (63), situated at the start of the first surface portion
(64), about an angle of swivel of at least 90°,
- the stop cams (66) preferably extend in the peripheral direction until they reach,
at least approximately, the facing side wall of the next guide groove (63) following
in the swivelling direction of the cross pin (56).
5. A beacon stand according to Claim 3 or 4, characterised by the feature:
- an additional wall part adjoins the wall of the first recess (54) on two diametrically
arranged peripheral regions outside the circular-ring-shaped contact surfaces (61)
of the front side of the second recess (59), in so far as stop cams (66) are present,
preferably in their peripheral region, the inner peripheral surface (68) of this additional
wall part being a portion of the surface area of a truncated cone,
- - which has a very small angle,
- - which tapers towards the free end and
- - whose axis is in alignment with the longitudinal axis of the first recess (54).
6. A beacon stand according to one or more of Claims 3 to 5,
characterised by the features:
- the wall/walls of the first recess (54), its guide grooves (63), the upper side
(57) of the base plate (53) in the vicinity of the first recess (54), the circular-ring-shaped
contact surfaces (61) of the front side of the second recess (59), where appropriate
the stop surface (67) of the stop cams (66) and where appropriate the additional wall
parts (66) adjoining the first recess (54) are formed by the corresponding wall parts
of a relatively thin-walled plastic preform produced in one piece from a plastics
material whose non-deformability is greater than that of the other part of the base
plate,
- the outside of the plastic preform is preferably provided with anchoring elements,
and
- the plastic preform is preferably formed in the base plate (53) during the production
of the latter.
1. Support de balises avec les caractères distinctifs suivants :
- un corps de balise comporte à son extrémité inférieure, pour la liaison avec une
plaque d'assise, une partie en forme de poteau dont la surface de section transversale
a au moins, une enveloppe circulaire,
- la plaque d'assise comporte au moins, dans la zone médiane de projection de son
contour, un évidement s'étendant verticalement d'un bout à l'autre avec une section
transversale circulaire pour recevoir la partie en forme de poteau du corps de palier,
- sur la partie en forme de poteau du corps de balise, est disposé, dans le tronçon
longitudinal de cette partie qui est enfichée dans l'évidement sur la plaque d'assise,
une première broche transversale jouant le rôle de broche de guidage, qui fait saillie
dans une certaine mesure vers l'extérieur des deux côtés au-delà de la surface enveloppe
de la partie en forme de poteau,
- sur la paroi interne de l'évidement de la plaque d'assise, il est prévu deux gorges
de guidage,
- qui sont disposées diamétralement,
- qui sont orientées parallèlement par rapport aux génératrices de l'évidement,
- et dont la projection sur un plan horizontal est accordée à la projection sur un
plan horizontal des extrémités en saillie de la broche transversale,
support de balises caractérisé en ce que :
- sur la partie en forme de poteau (22) du corps de balise (21) est prévue une seconde
broche transversale (35),
- qui est disposée dans la zone de l'extrémité inférieure de la partie en forme de
poteau (22) éloignée du corps de balise,
- et dont la projection sur un plan horizontal est orientée en étant décalée en rotation
d'au moins approximativement 90° de la projection sur le plan horizontal de la première
broche transversale (34)
- et qui est à une distance déterminée de la première broche transversale (34).
- sur la partie en forme de poteau (22) est fixée ou bien formée au-dessus de la première
broche transversale (34) à une distance déterminée de celle-ci, une butée longitudinale
(24), qui coopère avec la face supérieure (33) de la plaque d'assise (23) dans l'environnement
de l'évidement (26),
- sur la face inférieure (28) de la plaque d'assise (23) il est prévu dans l'environnement
de l'évidement (26) pour la partie en forme de poteau (22), en tant qu'élargissement
de cet évidement, un second évidement (29),
- dont la largeur radiale par rapport à l'axe longitudinal du premier évidement (26)
est plus grande que l'extension radiale des extrémités libres de la seconde broche
transversale (35),
- et dont la surface frontale (36) dans la zone de pivotement des extrémités de la
seconde broche transversale (35) est au plus éloignée de la face supérieure (33) de
la plaque d'assise (23) dans l'environnement du premier évidement (26) d'une distance
égale à la distance entre les deux broches transversales (34, 35),
- et dont la hauteur libre, par rapport à la face inférieure (28) de la plaque d'assise
(23) est supérieure au tronçon longitudinal (37) de la partie en forme de poteau (22)
faisant saillie hors du premier évidement (26).
2. Support de balises selon la revendication 1, caractérisé en ce que :
- sur le côté inférieur (28) de la plaque d'assise (23) il est prévu, dans la zone
de pivotement des extrémités en saillie de la seconde broche transversale (35), au
moins une came de butée (42), qui est éloignée d'un angle de pivotement d'au moins
approximativement 90° de la paroi latérale (46), placée dans l'un des sens de rotation,
de la gorge de guidage (43) du premier évidement (42),
- il est prévu, de préférence, deux cames de butée (44) qui sont disposées diamétralement
et qui sont alignées symétriquement par rapport à un plan par rapport à l'axe longitudinal
du premier évidement (42),
- de préférence, les cames de butée (44) ainsi prévues, s'étendent en direction périphérique
au moins approximativement jusqu'à la paroi latérale (46) tournée vers elles de la
gorge de guidage (43) venant immédiatement à la suite dans le sens du pivotement de
la seconde broche transversale (35).
3. Support de balise avec les caractères distinctifs suivants :
- un corps de balise comporte à son extrémité inférieure, pour la liaison avec une
plaque d'assise, une partie en forme de poteau dont la surface transversale a au moins
une enveloppe circulaire,
- la plaque d'assise comporte au moins, approximativement dans la zone médiane de
la projection de son contour, un évidement s'étendant verticalement d'un bout à l'autre
avec une section transversale circulaire pour recevoir la partie en forme de poteau
du corps de balise,
- sur la partie en forme de poteau du corps de balise est disposée une broche transversale
qui fait saillie dans une certaine mesure vers l'extérieur, des deux côtés au-delà
de la surface enveloppe de la partie en forme de poteau,
- sur la paroi interne de l'évidement de la plaque d'assise, sont prévues deux gorges
de guidage,
- qui sont disposées diamétralement,
- qui sont orientées parallèlement aux génératrices de l'évidement,
- et dont la projection sur un plan horizontal est accordée à la projection sur un
plan horizontal des extrémités en saillie de la broche transversale,
support de balise caractérisé en ce que :
- sur la partie en forme de poteau (52) est prévue une butée longitudinale (55) qui
limite une quantité déterminée la longueur d'enfichage de la partie en forme de poteau
(52) dans l'évidement (54) de la plaque d'assise (53),
- la broche transversale (56) est disposée au voisinage de la partie terminale (69)
de la partie en forme de poteau (52) à une distance libre (a) déterminée de la butée
longitudinale (55),
- sur le côté inférieur de la plaque d'assise (53) il est prévu un second évidement
(59) dans l'environnement du premier évidement (54) en tant qu'élargissement de cet
évidement,
- le second évidement (59) comporte sur sa face frontale deux surfaces d'appui (58),
- qui ont en vue de dessus la forme d'un tronçon d'anneau circulaire, dont le demi-diamètre
interne est égal au demi-diamètre du premier évidement (54) et dont le demi-diamètre
externe est au moins égal à l'étendue sur un demi-diamètre d'une des extrémités libres
de la broche transversale (56),
- et dont l'étendue périphérique à partir de la paroi latérale (62), se trouvant dans
la direction de pivotement de la broche transversale (66), de la gorge de guidage
(63) voisine, correspond à un angle de pivotement d'au moins approximativement 90°,
- et qui comporte au moins deux parties de surface (64, 65),
- dont la première (64) de ces parties de surface au début contre la paroi latérale
(62) de la gorge de guidage (63) est à une distance externe de la face supérieure
(57) de la plaque d'assise (53) dans l'environnement du premier évidement (54), qui
est au plus égale à la distance libre (a) entre la broche transversale (56) et la
butée longitudinale (55), et qui vers l'extrémité augmente constamment jusqu'à une
valeur qui dans le cadre de la possibilité de déformation élastique de la plaque d'assise
(53) et de la partie en forme de poteau (52) est supérieure à la distance libre (a)
entre la broche transversale (56) et la butée longitudinale (55),
- et dont la seconde partie de surface (65) s'y raccordant a, soit une distance externe
restant la même, soit une distance externe décroissant légèrement.
4. Support de balise selon la revendication 3, caractérisé en ce que :
- à l'extrémité de la deuxième partie de surface (65) est prévue une came de butée
(66) qui est éloignée en direction périphérique d'un angle de pivotement d'au moins
90° de la paroi latérale (62) de la gorge de guidage (63) se trouvant au début de
la première partie de surface (64),
- de préférence, les cames de butée (66) s'étendent en direction périphérique au moins
approximativement jusqu'à la paroi tournée vers elles de la gorge de guidage (63)
immédiatement suivante dans la direction de pivotement de la broche transversale (56).
5. Support de balise selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé en ce
que :
- en deux zones périphériques diamétralement opposées en dehors des surfaces d'appui
en forme de tronçon d'anneau circulaire (61) de la surface frontale du second évidement
(59), dans la mesure ou sont prévues des cames de butée (66), de préférence dans leur
zone périphérique, se raccorde chaque fois à la paroi du premier évidement (54) une
partie de paroi supplémentaire dont la surface périphérique (68) placée à l'intérieur
est une partie d'une surface enveloppe d'un tronc de cône,
- qui a un très petit angle au sommet,
- qui va en se resserrant vers l'extrémité libre,
- et dont l'axe est aligné avec l'axe longitudinal du premier évidement (54).
6. Support de balise selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que :
- la paroi ou bien les parois du premier évidement (54), ses gorges de guidage (63),
la face supérieure (57) de la plaque d'assise (53) aux environs du premier évidement
(54), les surfaces d'appui en forme de tronçon d'anneau circulaire (61) de la face
frontale du second évidement (59), éventuellement la surface de butée (67) des cames
de butée (66) et éventuellement des parties de paroi supplémentaires (66) en raccordement
au premier évidement (54), sont formées par les parties de paroi correspondantes d'une
pièce moulée en matière plastique à parois relativement minces, qui est fabriquée
d'un seul tenant en une matière plastique dont la stabilité de forme est supérieure
à celle de l'autre partie de la plaque d'assise,
- cette pièce moulée en matière plastique est de préférence munie d'éléments d'ancrage
sur sa face externe,
- cette pièce moulée en matière plastique est de préférence formée dans la plaque
d'assise (53) lors de la fabrication de celle-ci.