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EP 0 355 702 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
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Anmeldetag: 16.08.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 4/24 |
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Elektrische Anschlussklemme
Electrical terminal
Borne électrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
18.08.1988 DE 8810472 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.02.1990 Patentblatt 1990/09 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Wohlfart, Artur
D-8000 München 71 (DE)
- Breitschaft, Josef
D-8210 Prien (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 063 206
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US-A- 4 125 311
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Anschlußklemme gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine solche Anschlußklemme ist aus der EP B1 00 63 206 bekannt. Die den Aufnahme-
oder Kontaktierschlitz begrenzenden Teilplatten bzw. Kontaktzungen der Klemme sollen
elastisch auseinanderweichen können, damit sie beim Einpressen des Leiters federnd
nachgeben. Durch die an der Basis freigeschnittenen Kontaktzungen wird dies ermöglicht.
Durch den Freischnitt ist aber die Endposition des Leiters nicht eindeutig vorgegeben.
[0003] Aufgabe vorliegender Erfindung ist es daher, eine Anschlußklemme der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, daß für den eingedrückten Leiter eine definierte Endposition
vorgegeben ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
[0005] Ferner kann vorgesehen sein, daß die Blechzunge entlang der Biegekante umgebogen
ist, wobei sich die Trennschlitze in der zweiten Platte befinden.
[0006] Auf diese Weise kann sich ein Leiter, der in dem Aufnahmeschlitz gegen die Blechzunge
gedrückt worden ist, nicht in unerwünschter Weise in einen der Trennschlitze hineinarbeiten,
während der Aufnahmeschlitz auch in Bodennähe durch die Trennschlitze noch genügend
elastisch bleibt, um die Langzeitstabilität eines elektrischen Kontaktes zwischen
dem Leiter und der Anschlußklemme sicherzustellen.
[0007] Schließlich kann noch vorgesehen sein, daß die Trennschlitze in kreisförmigen oder
ovalen Freischnitten enden.
[0008] Eine Rißbildung in Verlängerung der Trennschlitze wird dadurch sicher verhindert.
[0009] Nachfolgend wird die Anschlußklemme nach der Erfindung anhand einer Zeichnung noch
näher erläutert.
[0010] Dabei zeigen
FIG 1 in Frontansicht,
FIG 2 im Schnitt, und
FIG 3 in Draufsicht die erfindungsgemäße Anschlußklemme.
[0011] Die Figuren 1 bis 3 zeigen grob schematisch unter Weglassung aller nicht unbedingt
zum Verständnis des Erfindungsgegenstandes erforderlichen Einzelheiten die Anschlußklemme
mit einem Kontaktorganabschnitt 1, in welchem ein Aufnahmeschlitz 2 (siehe Figuren
1 und 3) zum Eindrücken eines quer zu diesem gerichteten, nicht dargestellten Leiters
vorgesehen ist.
[0012] Der Kontaktorganabschnitt 1 kann auf der einen Seite einstückig mit einer Kontaktfeder
oder einem Kontaktstift zusammenhängen, während er auf der anderen Seite in einen
weiteren Abschnitt des Kontaktorganes übergeht, der z.B. zum Abfangen einer Isolierstoffumhüllung
des Leiters ausgebildet ist.
[0013] Der dargestellte Kontaktorganabschnitt 1 ist durch Stanzen und Biegen aus einem elektrisch
gut leitenden Blech hergestellt. Er besteht aus einer Bodenwand 3 und zwei einander
gegenüberstehenden Seitenwänden 4, die zusammen ein U-Profil bilden.
[0014] Aus dem Blechzuschnitt, aus dem der Kontaktorganabschnitt 1 besteht, ist eine erste
Platte 5 freigeschnitten und um eine Biegekante 6 (siehe Figur 3) zwischen die Seitenwände
4 hochgebogen, wodurch die erste Platte 5 mit einer von der Bodenwand 3 gebildeten
zweiten Platte 7 einen rechten Winkel bildet.
[0015] Der parallel zu den Seitenwänden 4 gerichtete Aufnahmeschlitz 2 in der Mitte zwischen
den Seitenwänden 4 halbiert die erste Platte 5 in zwei Teilplatten 8. Der Aufnahmeschlitz
2 ist an der offenen Seite des U-Profils ebenfalls offen, so daß ein in das U-Profil
eingefügter Leiter von dieser Seite her in den Aufnahmeschlitz 2 eingedrückt werden
kann.
[0016] Der Aufnahmeschlitz 2 reicht bis zur Biegekante 6 und setzt sich von seinem geschlossenen
Ende aus um die Biegekante 6 herum in zwei parallelen, spaltfreien Trennschlitzen
9 (siehe Figuren 1 und 3) in der zweiten Platte 7 bzw. der Bodenwand 3 fort. Der Aufnahmeschlitz
2 wird hierbei durch eine freigeschnittene Blechzunge 10 gebildet, die nach hinten
entlang der Biegekante 6 umgebogen ist und auf der Bodenwand 3 liegt.
[0017] Die Blechzunge 10, deren Fortsetzung in der Bodenwand 3 durch die Trennschlitze 9
freigeschnitten ist, bildet ein elastisches Widerlager für den in den Aufnahmeschlitz
2 eingepreßten Leiter. Durch die umgebogene Blechzunge 10 ist die Endposition des
Leiters vorgegeben.
[0018] Am Ende 11 (siehe Figuren 2 und 3) der Trennschlitze 9 sind in der Bodenwand 3 ovale
oder kreisförmige Freischnitte vorgesehen.
1. Elektrische Anschlußklemme mit einer ersten und einer zweiten Platte (5, 7), die gegeneinander
unter Bildung einer Biegekante (6) abgewinkelt sind, und mit wenigstens einem in der
ersten Platte (5) rechtwinklig zur Biegekante (6) vorgesehenen Aufnahmeschlitz (2)
für einen elektrischen Leiter, wobei der Aufnahmeschlitz (2) an einem von der Biegekante
(6) abgewandten Rand der ersten Platte (5) eine Mündung zum Eindrücken des quer zum
Aufnahmeschlitz (2) gerichteten Leiters bildet und die erste Platte (5) aus einem
Blechzuschnitt freigeschnitten und unter Bildung der Biegekante (6) zwischen Seitenwände
(4) eines im Profil U-förmigen Kontaktorgangabschnittes (1) hochgebogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Bildung des Aufnahmeschlitzes (2) freigeschnittene Blechzunge (10)
parallel zur zweiten Platte (7) umgebogen ist, und daß der Aufnahmeschlitz (2) sich
in zwei zueinander parallelen, spaltfreien Trennschlitzen (9) die im Abstand von den
Aufnahmeschlitz begrenzenden Kanten vorgesehen sind, fortsetzt.
2. Anschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechzunge (10) entlang der Biegekante (6) umgebogen ist, wobei sich die
Trennschlitze (9) in der zweiten Platte (7) befinden.
3. Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschlitze (9) in kreisförmigen oder ovalen Freischnitten enden (11).
1. Electrical terminal having a first and a second plate (5,7) which are bent with respect
to one another forming a bend edge (6) and having at least one reception slot (2)
which is provided in the first plate (5) at right angles to the bend edge (6) for
an electrical conductor, the reception slot (2) forming at an edge, facing away from
the bend edge (6), of the first plate (5) a mouth for pressing in the conductor which
is directed transversely with respect to the reception slot (2) and the first plate
(5) being cut out of a sheet-metal blank and being bent up forming the bend edge (6)
between side walls (4) of a contactor channel section (1) which is U-shaped in profile,
characterized in that a sheet-metal tongue (10) which is cut away in order to form
the reception slot (2) is bent over parallel to the second plate (7), and in that
the reception slot (2) continues in two gap-free separating slots (9) which are parallel
to one another and are provided at a distance from the edges which bound the reception
slot.
2. Terminal according to Claim 1, characterized in that the sheet-metal tongue (10) is
bent over along the bend edge (6), the separating slots (9) being located in the second
plate (7).
3. Terminal according to Claim 1 or 2, characterized in that the separating slots (9)
terminate in circular or oval punched-free portions (11).
1. Borne électrique de raccordement comportant des première et seconde plaques (5, 7),
qui sont repliées l'une vers l'autre en formant un bord replié (6), et comportant
au moins une fente de logement (2) prévue dans la première plaque (5) perpendiculairement
au bord replié (6) et destiné à loger un conducteur électrique, et dans laquelle la
fente de logement (2) forme, sur un bord de la première plaque (5), tourné à l'opposé
du bord de pliage (6), une embouchure pour l'enfoncement du conducteur dirigé transversalement
par rapport à la fente de logement (2), et la première plaque (5) est formée par découpage
d'un flan en tôle et repliage vers le haut moyennant la formation du bord replié (6)
entre des parois latérales (4) d'une section de passage de contacteur (1) possédant
un profil en forme de U, caractérisée par le fait qu'une languette en tôle (10) découpée
pour former la fente de logement (2) est repliée parallèlement à la seconde plaque
(7), et que la fente de logement (2) se prolonge par deux fentes de séparation parallèles
(9), sans interstice, qui sont prévues à distance des bords délimitant la fente de
logement.
2. Borne de raccordement suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que la
languette en tôle (10) est repliée le long du bord de pliage (6), la fente de séparation
(9) étant ménagée dans la seconde plaque (7).
3. Borne de raccordement suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que
les fentes de séparation (9) se terminent (11) par des ouvertures découpées de forme
circulaire ou ovale.
