[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Mittel sowie seine Verwendung zum Benetzen
von hydrophoben, kapillaren Materialien, wodurch neben einer schnellen Benetzung auch
eine praktisch vollständige Entlüftung der Materialien erzielt wird.
[0002] Die GB-A-0,898,500 offenbart ein Verfahren zum Färben oder Drucken von stickstoffhaltigen
Fasern mit einer wässrigen Flotte, die eine ein Stickstoffatom enthaltende Verbindung,
an deren einem Ende eine Polyglykolether-Kette gebunden ist und die mindestens drei

Gruppen aufweist und eine organische, nicht ionisierbare, hydrophile, wasserlösliche
Verbindung enthält.
[0003] Die DE-A-2,659,705 offenbart ein Verfahren zur Verbesserung der Reiss- und Abriebfestigkeit
von mit Kunstharzen ausgerüsteten Geweben aus regenerierter Cellulose durch Zusatz
einer Emulsion von unverzweigten Estern der Citronensäure, wie z.B. Tributylcitrat
zur Ausrüstungsflotte, wobei als Emulgator Diisotributylcitrat eingesetzt wird.
[0004] Das erfindungsgemässe Mittel zum Benetzen von hydrophoben, kapillaren Materialien
ist dadurch gekennzeichnet, dass es (a) ein wasserlösliches nichtionogenes Tensid
ausgewählt aus der Gruppe der Anlagerungsprodukte von 4 bis 30 Mol Alkylenoxid an
höhere ungesättigte oder gesättigte Fettalkohole, Fettsäuren, Fettamine oder Fettamide
mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder an Phenylphenol, α-Methylbenzylphenol, Bis-α-methylbenzylphenol,
Tris-α-methylbenzylphenol oder Alkylphenole, deren Alkylreste mindestens 4 Kohlenstoffatome
aufweisen und dem Umsetzungsprodukt aus einer 8 bis 22 Kohlenstoffatome aufweisenden
Fettsäure und einem primären oder sekundären, mindestens eine Hydroxyniederalkyl-
oder Niederalkoxyniederalkylgruppe aufweisenden Amin und (b) ein Trialkylester einer
aliphatischen Hydroxytricarbonsäure oder acetylierten Hydroxytricarbonsäure mit 4
bis 8 C-Atomen je Alkylteil mit einem Schmelzpunkt unterhalb 4°C und einem Siedepunkt
oberhalb 200°C (bei 1013 hPa) enthält.
[0005] Vorzugsweise kommen als Trialkylester aliphatischer Hydroxytricarbonsäuren oder acetylierter
Hydroxytricarbonsäuren Tributylcitrat und Acetyltributylcitrat in Betracht.
[0006] Das erfindungsgemäße Mittel enthält zusätzlich ein wasserlösliches anionisches Tensid.
[0007] Beispielsweise kommen als anionische Tenside in Frage:
- sulfatierte aliphatische Alkohole, deren Alkylkette 8 bis 18 Kohlenstoffatome aufweist,
z.B. sulfatierter Laurylalkohol;
- sulfatierte ungesättigte Fettsäuren oder Fettsäureniederalkylester, die im Fettrest
8 bis 20 Kohlenstoffatome aufweisen, z.B. Rizinolsäure und solche Fettsäuren enthaltende
Oele, z.B. Rizinusöl;
- Alkansulfonate, deren Alkylkette 8 bis 20 Kohlenstoffatome enthält, z.B. Dodecylsulfonat;
- Alkylarylsulfonate mit geradkettiger oder verzweigter Alkylkette mit mindestens 6
Kohlenstoffatomen, z.B. Dodecylbenzolsulfonate oder 3,7-Diisobutyl-naphthalinsulfonate;
- Sulfonate von Polycarbonsäureestern, z.B. Dioctylsulfosuccinate oder Sulfosuccinimide;
- die als Seifen bezeichneten Alkalimetall-, Ammonium- oder Aminsalze von Fettsäuren
mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen, z.B. Kolophoniumsalze;
- die mit einer organischen Dicarbonsäure, wie z.B. Maleinsäure oder Sulfobernsteinsäure,
vorzugsweise jedoch mit einer anorganischen mehrbasischen Säure wie o-Phosphorsäure
oder Schwefelsäure in einen sauren Ester übergeführten Anlagerungsprodukte von 1 bis
60 Aethylenoxid und/oder Propylenoxid an Fettamine, Fettsäuren oder Fettalkohole je
mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, an Benzylphenole oder Alkylphenole mit 4 bis 16 Kohlenstoffatomen
in der Alkylkette oder an drei- bis sechswertige Alkanole mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen.
[0008] Weiterhin kommen als anionische Tenside Derivate von Alkylenoxidaddukten, wie z.B.
saure, Ethergruppen oder vorzugsweise Estergruppen von anorganischen oder organischen
Säuren enthaltende Anlagerungsprodukte von Alkylenoxiden, besonders Ethylenoxid und/oder
Propylenoxid oder auch Styroloxid an aliphatische Kohlenwasserstoffreste mit insgesamt
mindestens 4 Kohlenstoffatomen aufweisende organische Hydroxyl-, Carboxyl-, Amino-
und/oder Amidoverbindungen bzw. Mischungen dieser Stoffe. Diese sauren Ether oder
Ester können als freie Säuren oder als Salze, z.B. Alkalimetall-, Erdalkalimetall-,
Ammonium- oder Aminsalze, vorliegen.
[0009] Die Herstellung dieser anionischen Tenside erfolgt nach bekannten Methoden, indem
man z.B. an die genannten organischen Verbindungen mindestens 1 Mol, vorzugsweise
mehr als 1 Mol, z.B. 2 bis 60 Mol, Ethylenoxid oder Propylenoxid oder alternierend
in beliebiger Reihenfolge Ethylenoxid oder Propylenoxid anlagert und anschliessend
die Anlagerungsprodukte verethert bzw. verestert und gegebenenfalls die Ether bzw.
die Ester in ihre Salze überführt. Als Grundstoffe kommen höhere Fettalkohole, d.h.
Alkanole oder Alkenole je mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, zwei- bis sechswertige aliphatische
Alkohole von 2 bis 9 Kohlenstoffatomen, alicyclische Alkohole, Phenylphenole, Benzylphenole,
Alkylphenole mit einem oder mehreren Alkylsubstituenten, der bzw. die zusammen mindestens
4 Kohlenstoffatome aufweisen, Fettsäuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, Amine, die
aliphatische und/oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffreste von mindestens 8 Kohlenstoffatomen
aufweisen, besonders derartige Reste aufweisende Fettamine, Hydroxyalkylamine, Hydroxyalkylamide
und Aminoalkylester von Fettsäuren oder Dicarbonsäuren und höher alkylierter Aryloxycarbonsäuren
in Betracht.
[0010] Gut geeignete anionische Tenside sind saure Ester oder deren Salze eines Polyadduktes
von 2 bis 30 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Fettalkohol mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder
an 1 Mol eines Phenols, das mindestens eine Benzylgruppe, eine Phenylgruppe oder vorzugsweise
eine Alkylgruppe mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen aufweist, wie z.B. Benzylphenol,
Dibenzylphenol, Dibenzyl-(nonyl)-phenol, α-Methylbenzylphenol, Bis-α-methylbenzylphenol,
Tris-α-methylbenzylphenol, o-Phenylphenol, Butylphenol, Tributylphenol, Octylphenol,
Nonylphenol, Dodecylphenol oder Pentadecylphenol.
[0011] Besonders gut geeignete anionische Tenside entsprechen der Formel

worin R Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 22 C-Atomen, Alkylphenyl mit 4 bis 16 C-Atomen
im Alkylteil oder o-Phenylphenyl, X den Säurerest einer anorganischen, Sauerstoff
enthaltenden Säure, wie z.B. Phosphorsäure oder vorzugsweise Schwefelsäure oder auch
den Rest einer organischen Säure, wie z.B. Maleinsäure, Bernsteinsäure, Sulfobernsteinsäure,
und m 2 bis 30, vorzugsweise 2 bis 15 bedeuten, und vor allem der Formel

worin R₁ Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 22 C-Atomen, X₁ Carboxy-C₁-C₃-Alkyl, wie z.B.
Carboxymethyl, Carboxyethyl oder Carboxypropyl und m 2 bis 30, vorzugsweise 2 bis
15 bedeuten.
[0012] Der Alkylrest im Alkylphenyl befindet sich vorzugsweise in para-Stellung. Die Alkylreste
im Alkylphenyl können Butyl, Hexyl, n-Octyl, n-Nonyl, p-ter.Octyl, p-iso-Nonyl, Decyl
oder Dodecyl sein. Bevorzugt sind Alkylreste mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen, insbesondere
Octyl- oder Nonylreste.
[0013] Die Fettalkohole zur Herstellung der anionischen Tenside der Formeln (1) und (2)
sind z.B. solche mit 8 bis 22, insbesondere 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Octyl-,
Decyl-, Lauryl-, Tridecyl-, Myristyl-, Cetyl-, Stearyl-, Oleyl-, Arachidyl- oder Behenylalkohol.
[0014] Der Säurerest X leitet sich beispielsweise von niedermolekularen Dicarbonsäuren ab,
wie z.B. von Maleinsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure oder Sulfobernsteinsäure und
ist über eine Esterbrücke mit dem Ethylenoxidteil des Moleküls verbunden. Insbesondere
leitet sich X jedoch von anorganischen mehrbasischen Säuren, wie Orthophosphorsäure
und insbesondere Schwefelsäure ab. Der Säurerest X kann in Salzform, d.h. z.B. als
Alkalimetall-, Ammonium- oder Aminsalz, vorliegen. Beispiele für solche Salze sind
Lithium-, Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Trimethylamin-, Ethanolamin-, Diethanolamin-
oder Triethanolaminsalze.
[0015] Anionische Tenside der Formel (2) werden in an sich bekannter Weise hergestellt,
so z.B. durch Umsetzung eines Fettalkoholethoxylates mit einer halogenierten niederen
Carbonsäure (C₂-C₄) in Gegenwart von z.B. Natronlauge. Sie können auch in Form ihrer
Salze, z.B. als Alkalimetall-, Ammonium- oder Aminsalz zur Anwendung gelangen. Beispiele
für solche Salze sind Lithium-, Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Trimethylamin-, Ethanolamin-,
Diethanolamin- oder Triethanolaminsalze. Die Natriumsalze sind bevorzugt.
[0016] Geeignete nichtionogene Tenside sind Alkylenoxidanlagerungsprodukte von 4 bis 30
Mol Alkylenoxid, z.B. Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, an 1 Mol eines aliphatischen
Monoalkohols oder einer Fettsäure mit 8 bis 22 C-Atomen. Die Anlagerungsprodukte können
teilweise endständig mit Alkylgruppen mit vorzugsweise 1 bis 5 C-Atomen verethert
sein.
[0017] Die Herstellung solcher endständig blockierter Tenside geschieht in an sich bekannter
Weise, so z.B. durch Umsetzung der Alkylenoxidanlagerungsprodukte mit Thionylchlorid
und nachfolgende Umsetzung der entstandenen Chlorverbindung mit einem Fettalkohol
oder kurzkettigen Alkohol.
[0018] Bei den aliphatischen Monoalkoholen handelt es sich z.B. um wasserunlösliche Monoalkohole
mit vorzugsweise 8 bis 22 Kohlenstoffatomen. Diese Alkohole können gesättigt oder
ungesättigt und verzweigt oder geradkettig sein und können allein oder im Gemisch
eingesetzt werden. Es können natürliche Alkohole wie z.B. Myristylalkohol, Cetylalkohol,
Stearylalkohol oder Oleylalkohol oder synthetische Alkohole wie insbesondere 2-Ethylhexanol,
ferner Trimethylhexanol, Trimethylnonylalkohol, Hexadecylalkohol oder lineare primäre
Alkohole mit durchschnittlichen Kohlenstoffatomzahlen von (8-10), (10-14), (12), (16),
(18) oder (20-22) mit dem Alkylenoxid, besonders Ethylenoxid umgesetzt werden.
[0019] Die Fettsäuren weisen vorzugsweise 8 bis 22 Kohlenstoffatome auf und können gesättigt
oder ungesättigt sein, wie z.B. die Caprin-, Laurin-, Myristin-, Palmitin- oder Stearinsäure
bzw. die Decen-, Dodecen-, Tetradecen-, Hexadecen-, Oel-, Linol-, Linolen- oder vorzugsweise
Rizinolsäure.
[0020] Als nichtionogene Tenside seien beispielsweise genannt:
- Anlagerungsprodukte von vorzugsweise 4 bis 30 Mol Alkylenoxid, insbesondere Ethylenoxid,
wobei einzelne Ethylenoxideinheiten durch substituierte Epoxide, wie Styroloxid und/oder
Propylenoxid, ersetzt sein können, an höhere ungesättigte oder gesättigte Fettalkohole,
Fettsäuren, Fettamine oder Fettamide mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder an Phenylphenol,
α-Methylbenzylphenol, Bis-α-methylbenzylphenol, Tris-α-methylbenzylphenol oder Alkylphenole,
deren Alkylreste mindestens 4 Kohlenstoffatome aufweisen;
- Umsetzungsprodukte aus einer 8 bis 22 Kohlenstoffatome aufweisenden Fettsäure und
einem primären oder sekundären, mindestens eine Hydroxyniederalkyl- oder Niederalkoxyniederalkylgruppe
aufweisenden Amin.
[0021] Gut geeignete nichtionogene Tenside sind Anlagerungsprodukte Von 10 bis 15 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Fettalkohol oder Fettsäure mit jeweils 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder besonders
Fettsäurediothanolamide mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen im Fettsaurerest, wie vor allem
Lauryldiethanolamid oder Kokosfettsäurediethanolamid.
[0022] Als hydrophobe, kapillare Materialien, kommen hauptsächlich Fasermaterialien in Betracht.
Es kann sich aber auch um pulverförmige Materialien handeln.
[0023] Als Fasermaterialien, die mit erfindungsgemässen Mitteln behandelt werden können,
kommen Synthesefasern in Betracht, wie z.B. Polyamid-, Polyester-, Polyacrylnitril-,
Polypropylen-, Polycarbonatfasern, Polyurethan-Elastomerfasern, regenerierte Cellulosefasern
oder natürliche Fasern wie rohe Baumwolle, Flachs, Wolle und Seide.
[0024] Unter Polyamidfasern wird Fasermateral von synthetischem Polyamid, wie z.B. Polyamid-6,
Polyamid-6,6 oder auch Polyamid-12, verstanden.
[0025] Als Polyesterfasern kommen dabei zweckmässigerweise vollsynthetische hochmolekulare
Fasern aus linearen, aromatischen Polyestern (im allgemeinen Polykondensationsprodukte
aus Terephthalsäure und Glykolen, besonders Ethylenglykol, oder Polykondensationsprodukte
aus Terephthalsäure und 1,4-Bis-(hydroxymethyl)-hexahydrobenzol) in Frage.
[0026] Unter Polyacrylnitrilfasern sind z.B. Fasern zu verstehen, die mindestens 85 % polymerisiertes
Acrylnitril enthalten. Solche Polyacrylnitrilfasern bestehen in der Regel aus ternären
Copolymerisaten mit 89-95 % Acrylnitril, 4-10 % eines nichtionogenen Comonomeren und
0,5-1 % eines ionogenen Comonomeren mit einer Sulfo- oder Sulfonatgruppe.
[0027] Polycarbonatfasern sind hauptsächlich Homo- und Copolymere-Polycarbonate, wie z.B.
das Polymer aus Bisphenol A und Phosgen.
[0028] Unter Polyurethan-Elastomerfasern sind z.B. die elastischen Fasern zu verstehen,
die durch Umsetzung niedermolekularer Diisocyanate mit langkettigen, niedrigschmelzenden
Dihydroxyverbindungen, wie z.B. Mischpolyestern aus Adipinsäure und einer Mischung
von Diolen, z.B. aus Ethylenglykol und 1,2-Propandiol oder 1,6-Hexandiol, erhalten
werden.
[0029] Als Polypropylenfasern werden vor allem Fasern verstanden, die aus Homopolymeren
des Propylens und Copolymeren aus Propylen und anderen aliphatischen 1-Olefinen mit
2 bis 8 C-Atomen bestehen.
[0030] Als pulverförmige Materialien, die mit erfindungsgemässen Mitteln behandelt werden
können, sind z.B. Aktivkohle, Küpen- und Dispersionsfarbstoffe zu erwähnen.
[0031] Erfindungsgemässe Mittel können noch andere Zusätze enthalten, wie z.B. Entschäumer,
Viskositätsregler, Elektrolyte oder Konservierungsmittel.
[0032] Als Entschäumer kommen z.B. solche in Frage, wie sie in der DE-B-26 25 706 beschrieben
sind. Es können aber auch solche auf Siliconölbasis oder Alkylendiamide mit Amidgruppen
der Formel RCONH- worin R ein aliphatischer oder cycloaliphatischer Rest, wie z.B.
C₉-C₂₃-Alkyl oder Cyclohexyl ist. Weitere Entschäumungsmittel sind aus der DE-A-1
519 967 oder der EP-A-207 002 bekannt. Bevorzugt sind Entschäumer auf Basis von Siliconölen.
[0033] Die erfindungsgemässen Mittel werden dadurch hergestellt, dass man das wasserlösliche
Tensid gegebenenfalls unter Erwärmen mit Wasser vermischt und der homogenen Lösung
den Trialkylester und gegebenenfalls auch den Entschäumer zugibt.
[0034] Die erfindungsgemässen Mittel enthalten die wasserlöslichen Tenside und den Trialkylester
in einem Gewichtsverhältnis zueinander von 20:1 bis 1:1, vorzugsweise 10:1 bis 2:1.
[0035] Die erfindungsgemässen Mittel können unverdünnt oder mit Wasser verdünnt eingesetzt
werden. Applikationsbäder zur Textilbehandlung können 0,01 bis 50 g/l, vorzugsweise
3 bis 20 g/l und insbesondere 3 bis 5 g/l des erfindungsgemässen Mittels enthalten.
[0036] Bevorzugte erfindungsgemässe Mittel enthalten
10-60 Gew.%, insbesondere 10-50 Gew.% wasserlösliches Tensid,
2-10 Gew.%, Trialkylester entsprechend Komponente (b), vorzugsweise flüssig
0,2-2 Gew.% Entschäumer,
87,8-38 Gew.% Wasser.
[0037] Anhand der folgenden Beispiele soll die vorliegende Erfindung näher erläutert werden.
%-Angaben sind Gew.% und Teile bedeuten Gewichtsteile.
Herstellungsbeispiele
[0038] Beispiel 1: 50 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat werden unter Erwärmen auf 50-60°C mit 36,25
Teile Wasser gemischt und bis zur Homogenität gerührt. Danach werden der homogenen
Lösung 12,5 Teile Tributylcitrat und 1,25 Teile Entschäumer z.B. aus 85 % Silikonöl
und 15 % pyrogene Kieselsaure zugegeben. Man erhält eine hochviskose Flüssigkeit.
[0039] Beispiel 2: 20 Teile Lauryldiethanolamid werden bei 50-60°C mit 74,5 Teile Wasser gemischt und
bis zur Homogenität gerührt. Danach werden der homogenen Lösung 5 Teile Tributylcitrat
und 0,5 Teile des Entschäumers gemäss Beispiel 1 zugegeben. Man erhält eine giessbare,
lagerstabile Flüssigkeit.
[0040] Beispiel 3: 20 Teile Hexadecylpyridiniumchlorid werden bei 50-60°C mit 75 Teile Wasser gemischt
und bis zur Homogenität gerührt. Danach werden der homogenen Lösung 5 Teile Tributylcitrat
zugegeben. Man erhält eine viskose, lagerstabile Flüssigkeit.
[0041] Beispiel 4: 60 Teile des mit einer Carboxymethylgruppe veretherten Anlagerungsproduktes von 5
Mol Ethylenoxid an 1 Mol Laurylalkohol werden mit 26 Teilen Wasser gemischt und bis
zur Homogenität gerührt. Danach werden nacheinander 8 Teile Tributylcitrat, 1 Teil
des Entschäumers gemäss Beispiel 1 und 5 Teile 2-Methyl-2,4-pentandiol zugegeben.
Man erhält eine viskose, lagerstabile Zubereitung.
[0042] Beispiel 5: 30 Teile Kokosfettsäurediethanolamid werden mit 10 Teilen des mit einer Carboxymethylgruppe
veretherten Anlagerungsproduktes von 2,5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Laurylalkohol und
54,5 Teilen Wasser gemischt und bis zur Homogenität gerührt. Danach werden nacheinander
4,5 Teile Acetyltributylcitrat und 1 Teil des Entschäumers gemäss Beispiel 1 zugegeben.
Man erhält eine viskose, lagerstabile Zubereitung.
[0043] Beispiel 6: 30 Teile Kokosfettsäurediethanolamid werden mit 10 Teilen des mit einer Carboxymethylgruppe
veretherten Anlagerungsproduktes von 2,5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Laurylalkohol und
49,5 Teilen Wasser gemischt und bis zur Homogenität gerührt. Danach werden nacheinander
4,5 Teile Tributylcitrat und 5 Teile eines Entschäumers bestehend aus 47 Teilen Butylacrylat/Maleinsäure-2-ethylhexylester,
39 Teile Isopalmitylalkohol, 7 Teile eines ethoxylierten Polydimethylsiloxans, 3,5
Teile des Anlagerungsproduktes von 9 Mol Ethylenoxid und 1 Mol Styroloxid an 1 Mol
C₁₃-Oxoalkohol und 3,5 Teile Oelsäure zugegeben. Man erhält eine viskose, lagerstabile
Zubereitung.
[0044] Beispiel 7: Anstelle des im Beispiel 10 eingesetzten Entschäumers werden 5 Teile einer Zubereitung
bestehend aus 1,65 Teilen N,N'-Ethylen-bis-stearamid, 2 Teilen Magnesiumstearat, 37
Teilen Maleinsäure-bis-2-Ethylhexylester, 37,35 Teilen Paraffinöl (Shelloil L 6189),
11 Teilen eines nichtionischen Emulgators, z.B. Tween 65® und 11 Teilen eines anionischen
Emulgators, z.B. Phospholan PNP9® verwendet. Man erhält eine viskose, stabile Zubereitung.
[0045] Beispiel 8: 25 Teile des Anlagerungsproduktes (OH-127) von 4 Mol Ethylenoxid und 1 Mol Styroloxid
an 1 Mol C₉-C₁₁-Oxoalkohol werden mit 72 Teilen Wasser gemischt und bis zur Homogenität
gerührt. Dann werden nacheinander 2,5 Teile Tributylcitrat und 0,5 Teile eines Silikon-Entschäumers
zugegeben. Man erhält eine dünnflüssige, lagerstabile Zubereitung.
[0046] Beispiel 9: 25 Teile des sauren Maleinsäurehalbesters des Anlagerungsproduktes von 35 Mol Ethylenoxid
und 1 Mol Styroloxid an 1 Mol Stearylalkohol werden mit 72 Teilen Wasser gemischt
und bis zur Homogenität gerührt. Danach werden nacheinander 2,5 Teile Tributylcitrat
und 0,5 Teile eines Silikon-Entschäumers zugesetzt. Man erhält eine lagerstabile,
viskose Zubereitung.
[0047] Beispiel 10: 20 Teile Lauryldiethanolamid und 5 Teile des mit einer Carboxylmethylgruppe veretherten
Anlagerungsproduktes von 10 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Laurylalkohol werden bei 50°C
mit 59 Teilen Wasser gemischt und bis zur Homogenität gerührt. Danach werden der homogenen
Lösung nacheinander 5 Teile Tributylcitrat, 1 Teil des Entschäumers gemäss Beispiel
1, 5 Teile Polyethylenglykol 400 und 5 Teile 2-Methyl-2,4-pentadiol zugegeben. Man
erhält eine viskose, lagerstabile Zubereitung.
Anwendungsbeispiele
[0048] Beispiel A: Zum Entschlichten eines Gewebes aus stärkegeschlichteter Rohbaumwolle wird dieses
mit einer wässerigen Flotte geklotzt, die pro Liter folgende Bestandteile enthält:
1 g enzymatisches Entschlichtungsmittel, z.B. Amylase,
4 g Natriumchlorid und
3 g des Mittels gemäss Beispiel 2.
[0049] Das Gewebe wird auf eine Flottenaufnahme von 100 % abgequetscht und 2 Stunden bei
80°C gelagert. Das Gewebe wird dann wie üblich mit heissem, warmem und kaltem Wasser
gespült und daraufhin getrocknet.
[0050] Zur Prüfung der Güte der Entschlichtung wird das Gewebe mit einer Jod-Jodkalium-Lösung
behandelt. Die Blaufärbung, die auftritt, wenn noch Stärkeschlichte vorhanden ist,
wird beurteilt.
[0051] Durch die Zugabe des Mittels gemäss Beispiel 2 wird das Gewebe schnell benetzt und
vollständig entlüftet.
[0052] Beispiel B: Eine Garnwickelspule aus Rohbaumwollgarn wird in eine Zirkulationsapparatur gegeben,
die eine wässerige, 30 °C warme Zubereitung von 3 g/l des Mittels gemäss Beispiel
2 enthält.
[0053] Durch die starke Netz- und Entlüftungswirkung des Mittels ist der Wickelkörper rasch
durchnetzt und entlüftet und kann in üblicher Weise, mit einer Färbeflotte gefärbt
werden, welche im Flottenverhältnis 1:40
7 g/kg Ware eines Küpenfarbstoffes, bestehend aus einer Mischung von Vat. Blue
4 C.I. 69800 und Vat. Blue 6 C.I. 69825 im Verhältnis 1:3
2 g/l eines Fettalkylbenzimidazolsulfonates
9 g/l Natriumhydrosulfit
25 ml/l wässrige 30%ige Natriumhydroxidlösung
enthält.
[0054] Die Färbeflotte wird nach der gleichmässigen Verteilung der Zusätze im Verlauf von
30 Minuten auf 60°C erwärmt und das Baumwollgarn 60 Minuten bei dieser Temperatur
gefärbt. Anschliessend wird das Färbegut wie üblich oxidiert, geseift, gespült und
getrocknet. Durch die Zugabe des Mittels gemäss Beispiel 2 wird die Garnwickelspule
schnell benetzt und vollständig entlüftet. Man erhält eine gleichmässige Durchfärbung
des Wickelkörpers.
[0055] Beispiel C: Zum Bleichen eines Rohbaumwoll-Gewebes wird das Substrat bei Raumtemperatur und einer
Tauchzeit von 3-5 Sekunden durch ein Foulard geführt und auf eine Flottenaufnahme
von 95 % abgequetscht.
[0056] Die Bleichflotte enthält pro Liter folgende Bestandteile:
10 ml Natriumsilikatlösung 38°Bé,
5 g der Zubereitung gemäss Beispiel 7,
75 ml Natronlauge 36 Bé,
60 ml Wasserstoffperoxid und
5 g Natriumpersulfat.
[0057] Das Gewebe wird während 16 Stunden bei 25-30°C gelagert und anschliessend heiss und
kalt ausgewaschen und neutralisiert.
[0058] Die Zugabe des Netzmittels gemäss Beispiel 7 bewirkt ein homogenes vollständiges
Benetzen des Gewebes.
[0059] Man erhält ein gleichmässig gebleichtes, Gewebe, wobei der CIBA-GEIGY-Weissgrad von
-72 auf 47 angehoben wird, der Durchschnittspolymerisationsgrad der Baumwolle (DP)
von 2740 nur auf 2530 sinkt und der Entschlichtungsgrad nach TEGEWA von Note 1 auf
Note 4 verbessert wird.
1. Mittel zum Benetzen von hydrophoben, kapillaren Materialien, das (a) ein wasserlösliches
nichtionogenes Tensid ausgewählt aus der Gruppe der Anlagerungsprodukte von 4 bis
30 Mol Alkylenoxid an höhere ungesättigte oder gesättigte Fettalkohole, Fettsäuren,
Fettamine oder Fettamide mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder an Phenylphenol, α-Methylbenzylphenol,
Bis-α-methylbenzylphenol, Tris-α-methylbenzylphenol oder Alkylphenole, deren Alkylreste
mindestens 4 Kohlenstoffatome aufweisen und dem Umsetzungsprodukt aus einer 8 bis
22 Kohlenstoffatome aufweisenden Fettsäure und einem primären oder sekundären, mindestens
eine Hydroxyniederalkyl- oder Niederalkoxyniederalkylgruppe aufweisenden Amin und
(b) ein Trialkylester einer aliphatischen Hydroxytricarbonsäure oder acetylierten
Hydroxytricarbonsäure mit 4 bis 8 C-Atomen je Alkylteil mit einem Schmelzpunkt unterhalb
4°C und einem Siedepunkt oberhalb 200°C (bei 1013 hpa) enthält.
2. Mittel gemäss Anspruch 1, welches als Trialkylester einer aliphatischen Hydroxytricarbonsäure
Tributylcitrat enthält.
3. Mittel gemäss Anspruch 1, welches als Trialkylester einer aliphatischen acetylierten
Hydroxytricarbonsäure Acetyltributylcitrat enthält.
4. Mittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich
ein anionisches Tensid enthält.
5. Mittel gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das anionische Tensid eine
Verbindung der Formel

worin R₁ Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, X₁ CarboxyC₁-C₃-Alkyl
und m 2 bis 30 bedeuten, ist.
6. Mittel gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das anionische Tensid eine
Verbindung der Formel

worin R Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 22 C-Atomen, Alkylphenyl mit 4 bis 16 C-Atomen
im Alkylteil oder o-Phenylphenyl, X den Säurerest einer anorganischen, Sauerstoff
enthaltenden Säure oder den Rest einer organischen Säure und m 2 bis 30 bedeuten,
ist.
7. Mittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtionische Tensid ein
Fettsäurediethanolamid mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen im Fettsäurerest ist.
8. Mittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich
einen Entschäumer enthält.
9. Mittel gemäss Anspruch 8, welches als Entschäumer einen solchen auf Basis von Silikonöl
enthält.
10. Mittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, in welchem das wasserlösliche Tensid und
den Trialkylester entsprechend Komponente (b) in einem Gewichtsverhältnis von 20:1
bis 1:1, insbesondere 10:1 bis 2:1 vorhanden sind.
11. Verwendung des Mittels gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Benetzen von hydrophoben,
kapillaren Materialien.
1. A composition for wetting hydrophobic capillary materials, which contains (a) a water-soluble
nonionic surfactant selected from the group consisting of adducts of 4 to 30 mol of
alkylene oxide with higher unsaturated or saturated fatty alcohols, fatty acids, fatty
amines or fatty amides having 8 to 22 carbon atoms, or with phenylphenol, α-methylbenzylphenol,
bis-α-methylbenzylphenol, tris-α-methylbenzylphenol or alkylphenols whose alkyl radicals
have at least 4 carbon atoms, and of the reaction product of a fatty acid having 8
to 22 carbon atoms and a primary or secondary amine containing at least one hydroxy-lower-alkyl
or lower-alkoxy-lower-alkyl group, and (b) a trialkyl ester of an aliphatic hydroxytricarboxylic
acid or acetylated hydroxytricarboxylic acid which has 4 to 8 carbon atoms per alkyl
moiety and has a melting point below 4°C and a boiling point above 200°C (at 1013
hPa).
2. A composition according to claim 1, wherein the trialkyl ester of an aliphatic hydroxytricarboxylic
acid is tributyl citrate.
3. A composition according to claim 1, wherein the trialkyl ester of an aliphatic acetylated
hydroxytricarboxylic acid is acetyl tributyl citrate.
4. A composition according to one of claims 1 to 3, which additionally contains an anionic
surfactant.
5. A composition according to claim 4, wherein the anionic surfactant is a compound of
formula

in which R₁ is alkyl or alkenyl having 8 to 22 carbon atoms, X₁ is carboxy-C₁-C₃alkyl
and m is 2 to 30.
6. A composition according to claim 4, wherein the anionic surfactant is a compound of
formula
R₁-O-(CH₂CH₂O-)m-X₁
in which R₁ is alkyl or alkenyl having 8 to 22 carbon atoms, X₁ is carboxy-C₁-C₃alkyl
and m is 2 to 30.
7. A composition according to claim 1, wherein the nonionic surfactant is a fatty acid
diethanolamide having 8 to 22 carbon atoms in the fatty acid residue.
8. A composition according to any one of claims 1 to 7, which additionally contains an
antifoam.
9. A composition according to claim 8, wherein the antifoam is a silicone oil-based antifoam.
10. A composition according to one of claims 1 to 9, in which the water-soluble surfactant
and the trialkyl ester corresponding to component (b) are present in a weight ratio
of 20:1 to 1:1, in particular 10:1 to 2:1.
11. Use of a composition according to one of claims 1 to 10 for wetting hydrophobic capillary
material.
1. Composition pour le mouillage de matériaux capillaires hydrophobes, contenant
(a) un agent tensioactif hydrosoluble non ionogène, choisi dans le groupe des produits
d'addition de 4 à 30 moles d'oxyde d'alkylène sur des alcools gras, des amines gras
ou des amines gras supérieurs, saturés ou insaturés, comportant de 8 à 22 atomes de
carbone ou sur le phénylphénol, l'α-méthylbenzylphénol, le bis-α-méthylbenzylphénol,
le tris-α-méthylbenzylphénol ou des alkylphénols, dont les résidus alkyle comportent
au moins 4 atomes de carbone et d'un produit de réaction d'un acide gras comportant
de 8 à 22 atomes de carbone avec une amine primaire ou secondaire, possédant au moins
un résidu alkyle inférieur hydroxylé ou substitué par un alcoxy inférieur, et
(b) d'un ester de trialkyle d'un acide aliphatique hydroxytricarboxylique ou d'un
acide hydroxytricarboxylique acétylé, chaque alkyle comportant de 4 à 8 atomes de
carbone, ayant un point de fusion inférieur à 4 °C et un point d'ébullition supérieur
à 200 °C (à 1013 hPa).
2. Composition conforme à la revendication 1, contenant comme ester de trialkyle d'un
acide hydroxytricarboxylique du citrate de tributyle.
3. Composition conforme à la revendication 1, contenant comme ester de trialkyle d'un
acide hydroxytricarboxylique acétylé de l'acétylcitrate de tributyle.
4. Composition conforme à une des revendication 1 à 3, caractérisée en ce qu'elle contient
en outre un agent tensioactif anionique.
5. Composition conforme à la revendication 4, caractérisée en ce que l'agent tensioactif
anionique est un composé de formule
R₁-O-(CH₂CH₂O-)m-X₁
dans laquelle R₁ représente un groupe alkyle ou alcényle comportant de 8 à 22 atomes
de carbone, X₁ représente un groupe alkyle en C₁-C₃ et m vaut de 2 à 30.
6. Composition conforme à la revendication 4, caractérisée en ce que l'agent tensioactif
anionique est un composé de formule
R-O-(CH₂CH₂O-)m-X,
dans laquelle R représente un groupe alkyle ou alcényle comportant de 8 à 22 atomes
de carbone, un groupe alkylphényle comportant de 4 à 16 atomes de carbone dans la
partie alkyle, ou o-phénylphényle, X représente le résidu acide d'un acide minéral
contenant de l'oxygène ou le résidu d'un acide organique et m vaut de 2 à 30.
7. Composition conforme à la revendication 1, caractérisée en ce que l'agent tensioactif
non ionique est un diéthanoladipamide comportant de 8 à 22 atomes de carbone dans
la chaîne d'acide gras.
8. Composition conforme à une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'elle contient
en outre un agent anti-mousse.
9. Composition conforme à la revendication 8, contenant comme agent anti-mousse un agent
à base d'huile de silicone.
10. Composition conforme à une des revendications 1 à 9, dans laquelle l'agent tensioactif
hydrosoluble et l'ester de trialkyle, correspondant au composant (b), sont présents
dans un rapport en poids de 20:1 à 1:1, en particulier de 10:1 à 2:1.
11. Utilisation de la composition conforme à une des revendications 1 à 10 pour le mouillage
de matériaux hydrophobes capillaires.