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EP 0 356 564 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.06.1991 Patentblatt 1991/23 |
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Anmeldetag: 02.09.1988 |
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Mechanische Presse mit einem Doppelpleuelantrieb
Mechanical press with double crank drive
Presse mécanique à entraînement à bielle double
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.1990 Patentblatt 1990/10 |
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Patentinhaber: Gräbener Pressensysteme GmbH & Co. KG |
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D-57250 Netphen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hillingrathner, Franz
D-5902 Netphen 3 (DE)
- Daub, Berthold
D-5902 Netphen 3 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Masch, Karl Gerhard, Dr. et al |
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Patentanwälte,
Andrejewski, Honke & Partner,
Postfach 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 518 453 US-A- 2 771 790 US-A- 3 817 139
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US-A- 2 243 952 US-A- 2 878 909 US-A- 4 697 466
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine mechanische Presse mit einem Doppelpleuelantrieb, der
eine Antriebseinheit aus schwungrad, mit einer Kupplungswelle versehener hydraulischer
Kupplungs/Bremseinheit, Planetengetriebe und Kurbelwelle aufweist.
[0002] Eine aus der Praxis bekannte, druckschriftlich nicht näher belegte Presse der genannten
Art weist nur eine einzige Antriebseinheit auf, die seitlich an die Presse angesetzt
ist und die beide Pleuel betätigende Kurbelwelle antriebt. Nachteilig sind hierbei
zunächst der lange Drehmomentenweg und damit die geringe Drehsteifigkeit. Störend
sind außerdem die einseitige Drehmomenteneinleitung und damit die unterschiedliche
Drehsteifigkeit an den Pleuelstellen. Außerdem wirk erheblicher Bauraum nach der Seite
hin beansprucht.
[0003] Bei einer anderen bekannten mechanischen Presse (US-A-2, 771, 790), bei der für beide
Antriebseinheiten nur eine gemeinsame pneumatische Kupplung vorgesehen ist und die
Getriebe als einfache Zahnrädergetriebe ausgeführt sind, hat man auch schon oberhalb
der Pleuel symmetrish zur Pressenmittelebene zwei bis auf ihre Spiegelsymmetrie identisch
aufgebaute Antriebseinheiten vorgesehen, deren Kupplungswellen über die dazwischenliegenden
Pleuel zu einer einzigen Welle miteinander vereinigt sind. Ahnlich hat man auch den
Aufbau bei einer weiteren bekannten mechanischen Presse (US-A-2, 243, 952) getroffen,
bei der jedoch lediglich eine einzige Antriebseinheit mit Kupplungs/Bremseinheit vorgesehen
ist, die die beiden einfachen Zahnrädergetriebe an den äußeren Kurbelwellenenden antriebt.
Alles das hat die probleme um die eingangs genannte Presse einer Lösung bisher nicht
nähergebracht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Presse der eingangs genannten Art
bezüglich ihres Antriebes so weiterzuentwickeln, daß dieser in den übrigen Bauraum
der Presse integriert wird und besonders kurze Drehmomentenwege sowie damit extreme
und gleichseitige steifigkeit aufweist.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß zwischen den beiden
Pleueln symmetrisch zur Pressenmittelebene zwei bis auf ihre Spiegelsymmetrie identisch
aufgebaute, zueinander koaxiale Antriebseinheiten angeordnet sind, deren Kupplungswellen
an ihren einander zugewandten Wellenenden zu einer einzigen Welle miteinander vereinigt
sind und deren Kupplungs/Bremseinheiten von einer gemeinsamen zentralen Hydraulikmittelzuführung
gespeist sind.
[0006] Die Erfindung geht hierbei von der Überlegung aus, daß durch die symmetrische Drehmomenteneinleitung
zu und zwischen den Pleuelstellen bei kompakten Pressenabmessungen die Gewähr für
einen synchronen und gleichmäßigen Kraftangriff gegeben ist.
[0007] Für die weitere Ausgestaltung bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten.
So sind die beiden Antriebseinheiten vorzugsweise in einem gemeinsamen Antriebsgehäuse
untergebracht. Dabei ist dann eine besonders gute Zugänglichkeit beispielsweise für
Reparatur- und Wartungszwecke gegeben, wenn das Antriebsgehäuse horizontal in zwei
Gehäuseteile geteilt ist, die mittels Zuganker miteinander verspannt sind. Das Antriebsgehäuse
wird man ggf. zweckmäßigerweise vom Pressenständer oder -gehäuse bilden. In der Ausführungsform
als Kurbel- und Exzenterpresse ist es ohne weiteres möglich, das z.B. vom ständer
gebildete Antriebsgehäuse in einem Hohlraum des Stößels vorzusehen. In komstruktiver
Hinsicht ergeben sich darüber hinaus besonders überschaubare Verhältnisse, wenn die
Kupplungs/Bremseinheitan ein gemeinsames Kupplungsgehäuse aufweisen, welches die Schwungräder
trägt. Die Hydraulikmittelzuführung ist dabei mit einer berührungslosen, verschleißfreien
Labyrinthdichtung im Kupplungsgehäuse versehen. Konstruktiv besonders einfach ist
weiterhin die Anordnung, bei der die Kupplungswellen mit ihrem Außenende im zugewandten
Innenende der jeweils zugeordneten Kurbelwelle gelagert sind. Das gleiche gilt dann,
wenn die Kupplungswellen im Bereich ihrer Außenenden Verzahnungen als Sonnenräder
der Planetengetriebe aufweisen. Die Planetenräder der Planetengetriebe sind zweckmäßigerweise
auf Zapfen gelagert, die an Innenwangen der Kurbelwellen angeformt oder in diese eingesetzt
sind. Zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Getriebebelastung sollten die Hohlräder
der Planetengetriebe in ortsfeste Stützringe mittels einer Verzahnung verdrehsteif,
aber radial beweglich gelagert sein. Im übrigen läßt sich die Kompaktheit erhöhen,
wenn die Kurbelwellen auf ihren beiden Wangen gelagert sind.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 Schnitte A-A und B-B durch eine Kniehebelpresse mit Unterantrieb,
Fig. 3 und 4 Schnitte C-C und D-D durch eine Kniehebelpresse mit Oberantrieb,
Fig. 5 und 6 Schnitte E-E und F-F durch eine Kurbel- bzw. exzenterpresse und
Fig. 7 in vergrößerter Darstellung die zugehörige Druckmittelzuführung.
[0009] Die in den Figuren dargestellten Pressen sind mechanische Pressen mit einem Doppelpleuelantrieb.
Der Doppelpleuelantrieb ist aus jeweils zwei Antriebseinheiten 1 aufgebaut, deren
jede aus einem Schwungrad 2, einer mit einer Kupplungswelle 3 versehenen hydraulischen
Kupplungs/Bremseinheit 4, einem Planetengetriebe 5 und einer Kurbelwelle 6 aufgebaut
ist. Diese beiden Antriebseinheiten 1 sind zwischen den beiden Pleueln 7 symmetrisch
zur Pressenmittelebene angeordnet und bis auf ihre Spiegelsymmetrie identisch aufgebaut
sowie zueinander koaxial angeordnet. Die Kupplungswellen 3 sind an ihren einander
zugewandten Wellenenden 8 zu einer einzigen Welle miteinander vereinigt. Die Kupplungs/Bremseinheiten
4 sind von einer gemeinsamen zentralen Hydraulikmittelzuführung 9 gespeist, deren
Einzelheiten aus Fig. 7 deutlicher ersichtlich sind.
[0010] Die beiden Antriebseinheiten 1 sind in einem gemeinsamen Antriebsgehäuse 10 untergebracht.
Die Schwungräder 2 werden über verbundene Kettenräder und Ketten 22, die durch Schlitze
in das Antriebsgehäuse geführt sind, von einem Antriebsmotor angetrieben. In allen
Fällen ist dieses Antriebsgehäuse 10 horizontal in zwei Gehäuseteile geteilt, die
mittels Zuganker 11 miteinander verspannt sind. Bei allen Ausführungsformen ist das
Antriebsgehäuse 10 vom Pressenständer bzw. -gehäuse 12 gebildet. Bei der Ausführungsform
nach den Fig. 5 und 6 ist das Antriebsgehäuse teilweise in einem Hohlraum des Stöbels
13 angeorgnet.
[0011] Wie man aus den Fig. 1, 3 und 5 ohne weiteres erkennt, weisen die Kupplungs/Bremseinheiten
4 ein gemeinsames Kupplungsgehäuse 14 auf, welches die Schwungräder 2 trägt. Die Hydraulikmittelzuführung
9 ist mit einer berührungslosen, verschleißfreien Labyrinthdichtung 23 im Kupplungsgehäuse
14 versehen (vgl. Fig. 7), d.h. die Einführung des Hydraulikmittels in die beiden
hydraulischen Kupplungs/Bremseinheiten 4 vom Kupplungsgehäuse 14 ner in den Mittelteil
der Kupplungswelle 3 erfolgt durch die Labyrinthdichtung 23. Die Kupplungswellen 3
sind mit ihrem Außenende im zugewandten Innenende der jeweils zugeordneten Kurbelwelle
6 gelagert. Im übrigen weisen die Kupplungswellen 3 im Bereich ihrer Außenenden Verzahnungen
15 als Sonnenräder der Planetengetriebe 5 auf. Die Planetenräder 16 der Planetengetriebe
5 sind auf Zapfen 17 gelagert, die an Innenwangen 18 der Kurbelwellen 6 angeformt
oder in diese eingesetzt sind. In diesen Innenwangen 18 sind auch die Kupplungswellen
3 gelagert. Die Hohlräder 19 der Planetengetriebe 5 sind in ortsfesten Stützringen
20 mittels einer Verzahnung verdrehsteif, aber radial beweglich gelagert.
[0012] Bei der Ausführungsform nach den fig. 1 bis 4 handelt es sich jeweils um eine Kniehebelpresse,
bei der die Pleuel 7 auf Kniehebel 21 arbeiten, die zwischen Rahmen und Stössel 13
angeordnet sind. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist der Doppelpleuelantrieb
unten angeordnet, bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 dagegen oben. Die
Ausführunhsform nach den Fig. 5 und 6 ist dagegen eine Kurbel- bzw. Exzenterpresse,
bei der der Doppelpleuelantrieb in einem Hohlraum des Stößels 13 angeordnet ist.
1. Mechanische Presse mit einem Doppelpleuelantrieb, der eine Antriebseinheit (1)
aus Schwungrad (2), mit einer Kupplungswelle (3) versehener hydraulischer Kupplungs/Bremseinheit
(4), Planetengetriebe (5) und Kurbelwelle (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Pleueln (7) symmetrisch zur Pressenmittelebene zwei bis auf
ihre Spiegelsymmetrie identisch aufgebaute, zueinander koaxiale Antriebseinheiten
(1) angeordnet sind, deren Kupplungswellen (3) an ihren einander zugewandten Wellenenden
(8) zu einer einzigen Welle miteinander vereinigt sind und deren Kupplungs/Bremseinheiten
(4) von einer gemeinsamen zentralen Hydraulikmittelzuführung (9) gespeist sind.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Antriebseinheiten
(2) in einem gemeinsamen Antriebsgehäuse (10) untergebracht sind.
3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgehäuse (10) horizontal
in zwei Gehäuseteile geteilt ist, die mittels Zuganker (11) miteinander verspannt
sind.
4. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgehäuse
(10) vom Pressenständer oder -gehäuse (12) gebildet ist.
5. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in der Ausführungsform als Kurbel- oder
Exzenterpresse, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgehäuse (10) in einem hohlraum
des Stößels (13) vorgesenen ist.
6. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs/Bremseinheiten
(4) ein gemeinsames Kupplungsgehäuse (14) aufweisen, welches die Schwungräder (2)
trägt.
7. Presse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikmittelzuführung
(9) mit einer berührungslosen, verschleißfreien Labyrinthdichtung (23) im Kupplungsgehäuse
(14) versehen ist.
8. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungswellen
(3) mit ihrem Aussenende im zugewandten Innenende der jeweils zugeordneten Kurbelwelle
(6) gelagert sind.
9. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungswellen
(3) im Bereich ihrer Außenenden Verzahnungen (15) als Sonnenräder der Planetengetriebe
(5) aufweisen.
10. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenräder
(16) der Planetengetriebe (5) auf Zapfen (17) gelagert sind, die an Innenwangen (18)
der Kurbelwellen (6) angeformt oder in diese eingesetzt sind.
11. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräder
(19) der Planetengetriebe (5) in ortsfesten Stützringen (20) mittels einer Verzahnung
verdrehsteif, aber radial beweglich gelagert sind.
12. Presse nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwellen
(6) auf ihren beiden Wangen (18) gelagert sind.
1. A mechanical press with a double connecting rod drive, that possesses a drive unit
(1) of a flywheel (2), a hydraulic clutch/braking unit (4) provided with a clutch
shaft (3), epicyclic gear (5) and crankshaft (6), characterized in that two drive units (1) are located between the two connecting rods (7) symmetrically
to the central plane of the press and apart from their mirror symmetry are identically
constructed and located on the same axis, their clutch shafts (3) are united at their
shaft ends (8) facing one another to form a single shaft and their clutch/braking
units (4) are fed from a common central hydraulic medium supply (9).
2. A press according to Claim 1, characterized in that the two drive units (1) are accommodated in a common drive housing (10).
3. A press according to Claim 2, characterized in that the drive housing (10) is horizontally divided into two housing sections that are
braced together by means of tie-rods (11).
4. A press according to Claim 1 or 2, characterized in that the drive housing (10) is formed from press frames or housings (12).
5. A press according to one of Claims 1 to 4 in the form of construction as a cranks
press or eccentric press, characterized in that the drive housing (10) is provided in a cavity of the ram (13).
6. A press according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the clutch/braking units (4) possess a common clutch housing (14), which carries
the flywheels (2).
7. A press according to Claim 6, characterized in that the hydraulic medium supply (9) is provided with a non-contacting, wear-free labyrinth
packing (23) in the clutch housing (14).
8. A press according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the clutch shafts (3) are supported with their outer ends in the facing inner end
of the crankshaft (6) associated with each of them.
9. A press according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the clutch shafts (3) possess gear teeth (15) in the region of their outer ends,
forming sun wheels of the epicyclic gear (5)
10. A press according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the planet wheels (16) of the epicyclic gear (5) run on pins (17) that are formed
on to the inner cheeks (18) of crankshafts (6) or are fitted into them.
11. A press according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the annular wheels (19) of the epicyclic gear (5) are supported in stationary support
rings (20) by means of gear teeth, and are prevented from rotating but are radially
movable.
12. A press according to Claim 10 or 11, characterized in that the crankshafts (6) are supported on both their cheeks (18).
1. Presse mécanique avec un entraînement à bielle double, comprenant une unité d'entraînement
(1) constituée d'un volant (2), d'une unité d'embrayage/freinage hydraulique (4) munie
d'un arbre d'enbrayage (3), d'un engrenage planétaire (5) et d'une manivelle (6) caractérisée par le fait qu'entre les deux bielles (7) et symétriquement au plan médian de la presse, sont
disposées deux unités d'entraînement (1) coaxiales qui présentent une construction
identique mise à part leur symétrie spéculaire, dont les arbres d'embrayage (3) sont
réunis à leurs extrémités (8) dirigées l'une vers l'autre en un arbre unique et dont
les unités d'embrayage/freinage (4) sont alimentées à partir d'une installation d'amenée
de fuide hydraulique centralisée (9) commune.
2. Presse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les deux unités d'entraînement
(1) sont logées dans un carter d'entraînement (10) commum.
3. Presse selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le carter d'entraînement
(10) est divisé horizontalement en deux parties de carter qui sont bloquées l'une
sur l'autre au moyen de tirants d'ancrage (11).
4. Presse selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par le fait que le carter
d'entraînement (10) est constitué par le montant ou le bâti de presse (12).
5. Presse selon l'une des revendications 1 à 4, dans la variante de presse à manivelle
ou à excentrique, caractérisée par le fait que le carter d'entraînement (10) est prévu
dans une cavité du coulisseau (13).
6. Presse selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que les unités
d'embrayage/freinage (4) comportent un carter d'embrayage (14) commum qui porte les
volants (2).
7. Presse selon la revendication 6, caractérisée par le fait que l'alimentation en
fluide hydraulique (9) est équipée d'une garniture à labyrinthe (23) sans contact
et résistant à l'usure placée dans le carter d'embrayage (14).
8. Presse selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que les arbres
d'embrayage (3) sont montés avec leur extrémité extérieure dans l'extrémité intérieure
de la manivelle (6) respectivement associée, placée en face.
9. Presse selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par le fait que les arbres
d'embrayage (3) présentent, dans la région de leurs extrémités extérieures, des dentures
(15) sous la forme de roues solaires des engrenages planétaires (5).
10. Presse selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que les
pignons satellites (16) des engrenages planétaires (5) sont montés sur des tourillons
(17) qui sont conformés sur des flasques intérieurs (18) des manivelles (6) ou emboîtés
dans ceux-ci.
11. Presse selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait que, au
moyen d'une denture, les couronnes (19) des engrenages planétaires (5) sont montées
de façon rigide en rotation mais mobile dans le sens radial dans des couronnes d'appui
(20) fixes.
12. Presse selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisée par le fait que les
manivelles (6) sont montées sur leurs deux flasques (18).