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EP 0 357 816 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.1993 Patentblatt 1993/43 |
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Anmeldetag: 07.09.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 13/115 |
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Doppelflachfederkontakt
Double-pronged flat spring contact
Contact à doubles ressorts plats
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.03.1990 Patentblatt 1990/11 |
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Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. |
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D-32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Spanke, Reinhold
D-6074 Rödermark (DE)
- Beer, Dieter
D-8759 Mösbach/Feldkahl (DE)
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Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Loesenbeck
Dipl.-Ing. Stracke
Jöllenbecker Strasse 164
Postfach 10 18 82 33518 Bielefeld 33518 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 515 580 DE-U- 8 430 683 US-A- 3 588 789
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DE-A- 3 418 249 US-A- 2 711 524
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Doppelflachfederkontakt mit zwei einander gegenüberliegenden
Federschenkeln, die mit einem eine Trennfuge aufweisenden Kontaktkasten verbunden
sind, an dem eine Anschlußzone angeordnet ist, sowie mit einer Einrichtung zur Verhinderung
eines Aufweitens des Kontaktkastens.
[0002] Doppelflachfederkontakte sind nach ihrem grundsätzlichen Aufbau seit langem bekannt.
Es handelt sich um kleine bis sehr kleine Stanz- und Biegeteile aus Metall, mit Wandstärken
von nur wenigen Zehntel mm.
[0003] Bei den üblichen Doppelflachfederkontakten kann es bei der Kontaktierung quadratischer
Stifte oder rechteckiger Messer zu einer nur punktförmigen Kontaktierung kommen, da
durch die mechanische Belastung der Kontaktschenkel der Kontaktkasten im Hinblick
auf seine Trennfuge, die sich dabei etwas öffnet, mitfedert. Das Öffnen der Trennfuge
bewirkt praktisch eine kleine Schrägstellung der Federschenkel. Diese Problematik
besteht auch bei solchen bekannten Doppelflachfederkontakten, bei denen die Trennfuge
nicht seitlich in Bezug auf den Kontaktkasten liegt, sondern in der Ebene der Federschenkel,
wodurch dann mehrschenklige Kontaktfedern entstehen.
[0004] Auch hier öffnet sich gegebenenfalls die Trennfuge und die beiden betroffenen Kontaktschenkel
stellen sich ein klein wenig schräg.
[0005] Die genannte punktförmige Kontaktierung führt unter Zugrundelegung einer konstanten
Kontaktkraft zu einem erhöhten Kontaktdruck und dieser wiederum bei den Steckzyklen
zu einem vorzeitigen Durchrieb der Kontaktoberflächen mit Riefenbildung bis auf das
Grundmaterial. Im Hinblick auf das Auffedern des Kastens müssen die dabei auftretenden
Maßabweichungen berücksichtigt werden. Ferner liegen durch die Aufweitung des Kastens
die Angriffspunkte der Kontaktkraft außermittig zu den Federschenkeln, in denen dadurch
ein asymmetrischer Spannungsverlauf mit erheblich hohen Spitzenspannungen auftreten
kann. Man hat nun versucht, das Aufweiten des Kontaktkastens mit Hilfe einer dem entgegenwirkenden
Einrichtung zu verhindern, wozu man bislang bei derartigen Doppelflachfederkontakten
ausschließlich mit Zusatzfederteilen gearbeitet hat (DE 35 02 633 C1). Man bildet
hierzu praktisch einen weiteren zusätzlichen Federkontaktkasten, an dem sich auch
noch kleine Federansätze zur Verstärkung der Federkraft der Federschenkel befinden
und läßt diesen zweiten Kasten den eigentlichen Federkontaktkasten, mit versetzt liegender
Trennfuge, umgreifen. Nachteilig ist insbesondere das Erfordernis eines im Hinblick
auf den Massenseriencharakter derartiger Teile zu aufwendigen Zusatzteiles mit entsprechendem
Materialeinsatz und insbesondere im Hinblick auf die Kleinheit derartiger Teile schwierige
Montage. Ferner können bei erheblichen Kontaktkräften Aufweitungen des eigentlichen
Federkontaktkastens nicht mit aller Sicherheit vermieden werden, da auch das Zusatzteil
in seinem Kastenbereich durch seine Trennfuge immer noch als federndes Element anzusehen
ist und insoweit lediglich der Versatz der beiden Trennfugen nicht in allen Fällen
ausreicht.
[0006] Bei einer gattungsgemäß abweichenden Kontaktbuchse (US-A-27 11 524) ist es bekannt,
an deren Spitze im Bereich der Eintrittszone des Kontaktstiftes ein unzulässig großes
Aufweiten der hinter dieser Eingangszone liegenden drei Kontaktfedern der Kontaktbuchse
dadurch zu verhindern, daß in diesem Spitzenbereich an einer Trennfuge eine vorspringende
Lasche mit hinterschneidender Geometrie angeordnet ist, die in eine korrespondierende
Aussparung an der angrenzenden Wand eingreift, wobei die Lasche in Aufweitrichtung
spielfrei in der Aussparung angeordnet ist. Um zu gewährleisten, daß beim Zusammenbiegen
der Kontaktbuchse die Lasche exakt in der korrespondierenden Aussparung zu liegen
kommt, sind Teile der korrespondierenden Schnittkanten der Lasche und der Aussparung
durch spezielle Anprägungen in geschwungener Form ausgebildet. Die Herstellung derart
geschwungener Stanzkanten ist schwierig, erfordert eine hohe Fertigungsqualität und
ist umso problemvoller, je dünner das Blech, aus dem die Kontakte hergestellt sind,
ist.
[0007] Bei den hier betroffenen Doppelflachfederkontakten hat man sich bislang im Hinblick
auf deren Kleinheit und die sehr geringen Wandstärken sowie im Hinblick darauf, daß
eine Verhinderung des Aufweitens des Kontaktkastens die andererseits bei den Federschenkeln
gewünschten Federwerte nicht in Frage stellen darf, nur zur Verwirklichung der eingangsgenannten
Zusatzfederelemente imstande gesehen.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, einen Doppelflachfederkontakt
der gattungsgemäßen Art zu schaffen, der bei denkbar geringem konstruktiven Aufwand
eine zuverlässige Verhinderung des Aufweitens des Kontaktkastens unter Gewährleistung
der benötigten Federungswerte im Bereich der Federschenkel gewährleistet.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei einem Doppelflachfederkontakt der gattungsgemäßen
Art darin, daß die Einrichtung zur Verhinderung des Aufweitens des Kontaktkastens
durch eine an einer Kontaktkastenwand an der Trennfuge vorspringende Lasche mit hinterschneidender
Geometrie und einer in der angrenzenden Kontaktkastenwand gebildeten korrespondierenden
Aussparung zur Aufnahme der Lasche gebildet ist, wobei die Lasche zumindest in Aufweitrichtung
des Kontaktkastens spielfrei in der Aussparung angeordnet ist, wobei an der die Lasche
tragen den Wand des kontaktkastens im Bereich der Trennfuge eine Anschlagschulter
gebildet ist.
[0010] Es hat sich völlig überraschend gezeigt, daß trotz der Kleinheit und der sehr geringen
Wandstärken im Bereich weniger Zehntel mm die Einbringung der Lasche in der entsprechenden
Aussparung zu einer starren, jedwedes Aufweiten verhindernden Verriegelung des Kontaktkastens
führt, wobei es sich ebenso überraschend gezeigt hat, daß trotz dieser jetzt erreichten
tatsächlichen Starrheit die gewünschten Federkennwerte im Bereich der Federschenkel
im wesentlichen erhalten bleiben. Überraschend ist im Hinblick auf die hier in Frage
stehenden Dimensionen und die sehr geringe Wandstärke auch, daß die Lasche in der
Aussparung durchaus einen zuverlässigen Halt findet. Durch die Anschlagschulter gerät
du Lasche beim Zusammen beigen des kontaktkastens exakt in die Aussparung und kann
darin verprägt werden.
[0011] Der erfindungsgemäße Doppelflachfederkontakt zeichnet sich somit bei denkbar einfachem
konstruktiven Aufbau durch das Fehlen der eingangs genannten Nachteile aus, die mit
einer Aufweitung des Kontaktkastens verbunden sind. Da nur noch die beiden Kontaktfederschenkel
federn, kommt es bei der Kontaktierung der genannten Stifte und Messer zu einer Linienkontaktierung
mit entsprechend hohen Lebensdauersteckzyklen. Durch die nunmehr gleichmäßige Spannungsverteilung
in den beiden Federschenkelquerschnitten ergeben sich erheblich geringere Spitzenspannungen.
Hieraus resultiert eine erheblich vergrößerte Sicherheit gegen eine plastische Verformung.
Ferner ist das Relaxationsverhalten bei höheren Temperaturen durch die in der Spitze
geringere Spannung erheblich weniger ausgeprägt.
[0012] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0013] Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Doppelflachfederkontakte werden nachstehend
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
[0014] Es zeigen
- Figur 1
- einen Doppelflachfederkontakt gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung
mit einem Crimpanschluß,
- Figur 2
- einen Querschnitt durch die Kontaktzone des Doppelflachfederkontaktes mit eingestecktem
Stift,
- Figur 3
- eine perspektivische Teildarstellung einer weiteren Ausführungsform, bei der die dargestellte
Anschlußzone des Doppelflachfederkontaktes als Schneidklemmanschluß ausgebildet ist.
[0015] Bei dem in Figur 1 dargestellten Doppelflachfederkontakt handelt es sich um ein Blechkleinteil,
das serienmäßig in sehr großen Stückzahlen als Stanz-Biegeteil aus einem Blech mit
einer Wandstärke von wenigen Zehntel mm hergestellt wird. Eine typische Auslegung
der Federcharakteristik ist beispielsweise die Auslegung auf einen einzusteckenden
Stift von 1 x 1 mm und ein Flachmesser von 0,8 x 1,6 mm bis 08, x 2,4 mm bei einer
maximalen Strombelastbarkeit des Kontaktsystemes von 16 A. Zur Veranschaulichung der
Größenordnung ist darauf zu verweisen, daß derartige Kontakte in ihren Außenabmessungen
beispielsweise für ein Rastermaß bzw. einen Reihenabstand von 5,08 bis 5,0 mm konzipiert
werden.
[0016] Der in Frage stehende Doppelflachfederkontakt besteht im wesentlichen aus einem Kontaktkasten
1, der durch jeweils rechtwinklige Umbiegung entsprechend im Zuschnitt gebildeter
Wandbereiche geformt wird, wobei an zwei gegenüberliegende Wände jeweils die beiden
einander gegenüberliegenden Federschenkel 2 und 3 angeformt sind. An dem den Federschenkeln
2, 3 gegenüberliegenden Ende des Kontaktkastens 3 ist eine Anschlußzone vorgesehen,
die im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 als normaler Crimpanschluß 4a ausgebildet
ist.
[0017] Bei dem Doppelflachfederkontakt nach Figur 1 befindet sich die Trennfuge 5 des Kontaktkastens
1 in einer der Kastenecken. Für eine starre Verriegelung des Formkastens 1 gegenüber
einem Aufweiten beim Kontaktieren eines Stiftes oder eines Federmessers durch die
Federschenkel 2, 3 ist nun an eine der an der Bildung der Trennfuge 5 beteiligten
Kontaktkastenwände, im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 die obere Wand 1a eine vorspringende
Lasche 6 mit hinterschneidender Geometrie, im dargestellten Ausführungsbeispiel eine
im wesentlichen T-förmige Lasche, vorspringend angeformt und in der anderen an die
Trennfuge 5 angrenzenden Wand 1b des Kontaktkastens 1 ist eine der Lasche 6 entsprechende,
sie aufnehmende Aussparung 7 gebildet. Dabei ist im Sinne der starren Verriegelung
des Kontaktkastens 1 dafür Sorge getragen, daß die Lasche 6 zumindest in Richtung
einer möglichen Aufweitung des Formkastens 1 spielfrei in der Aussparung 7 sitzt.
Um die zum Einsatz kommenden Stanz- und Biegewerkzeuge nicht mit zu hohen Maßvorgaben
und engen Toleranzen belasten zu müssen, und um andererseits im Hinblick auf die insoweit
nicht zu vermeidenden Maßabweichungen das Einbiegen bzw. Einschwenken der Lasche 6
in die Aussparung 7 problemlos zu ermöglichen, wird bei der Zuschneidung der Lasche
6 deren Abmessung so gewählt, daß zumindest auf der Seite der freien Endkante der
T-förmigen Lasche zunächst ein gewisses Spiel verbleibt. In weiterer sehr zweckmäßiger
Ausgestaltung wird aber in einem weiteren Arbeitsgang die Lasche 6 allseitig spielfrei
in der Aussparung 7 verprägt, wodurch sie in dieser einen federungsfreien, starren
und insbesondere auch sehr zuverlässigen Halt findet, um zu vermeiden, daß sie beim
Aufnehmen der bei der Kontaktierung auftretenden Aufweitkräfte im Hinblick auf die
hier in Frage stehenden sehr geringen Wandstärken aus der Aussparung 7 heraus gelangt.
[0018] Weiterhin ist an dem Kontaktkasten 1 im Bereich der Trennfuge 5 eine Anlageschulter
8 gebildet, die bei der Formung des Kontaktes als Anschlag dient und den Biegevorgang
in vorteilhafter Weise begrenzt.
[0019] Dadurch, daß dank der starren Verriegelung des Kontaktkastens 1 ausschließlich die
beiden Federschenkel 2 und 3 federn, ergibt sich bei Einsteckung beispielsweise eines
zu kontaktierenden Stiftes 9 die angestrebte Linienkontaktierung, wie es in Figur
2 illustriert ist.
[0020] An einer der Wände des Kontaktkastens 1, im dargestellten Ausführungsbeispiel an
die oben liegende Wand 1a, die die Lasche 6 trägt, ist auf ihrer dem Federschenkel
2 gegenüberliegenden Endkante noch ein rechtwinklig nach unten abgebogener Anschlagschenkel
10 angeformt. Dieser kann beim Aufstecken des Kontaktes auf lange Stifte oder Messer
das Eindringen des entsprechenden vorderen Endes in die Anschlußzone 4a und damit
eine mechanische Beschädigung des Anschlusses verhindern. Der Anschlagschenkel 10
kann andererseits als Drahtanschlag beim Anschließen eines Drahtes in der Anschlußzone
4a benutzt werden.
[0021] Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform sind der Kontaktkasten und die Federschenkel
identisch wie im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ausgebildet. Dagegen ist die am
Kontaktkasten angeordnete Anschlußzone 4b nun hier nicht als Crimpanschluß, sondern
als Schneidklemmanschluß ausgebildet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei
Schneidklemmzonen 11, 12 vorgesehen. Der eigentliche Schneidklemmspalt 13 wird im
Schnitt gestanzt und in einer Station im Stanzwerkzeug um 90° hochgebogen, wodurch
sich eine erhebliche Genauigkeit des Spaltmaßes beim Schneiden erreichen läßt und
die Maßtoleranz sehr klein gehalten werden kann. Die Anschlußzone 4b ist im wesentlichen
kastenförmig und wird durch die beiden U-förmig hochgebogenen Seitenwände 14, 15 gebildet,
die im Bodenbereich durch einen Verbindungssteg 16 versteift und stabilisiert werden.
[0022] Bevorzugt ist eine Ausgestaltung, bei der der Schneidklemmspalt 13, wie in Figur
3 illustriert, bis über den Bereich der unteren 90°-Biegung verläuft. Hierdurch wird
gewährleistet, daß auch beim Einpressen kleiner Einzeladern bis zum Grund des Anschlußkastens
eine federnde Schenkellänge, nämlich die sich über den 90°-Bogen im Bodenbereich erstreckende
Schenkellänge, verbleibt. Anderenfalls könnte bei vorgegebener Kontaktkraft die Auslenkung
der beiden Schneidschenkel 17, 18 gegen Null gehen oder bei einer vorgegebenen Auslenkung
der Schneidschenkel 17, 18 die Kontaktkraft extrem groß werden, was dazu führen könnte,
daß infolge zu großer mechanischer Belastung im Bereich des Schneidspaltgrundes hier
Riß- und Bruchgefahr besteht, oder aber ein Ritzenbündel oder ein Teil der Einzeldrähte
durchschnitten würde.
[0023] Zweckmäßigerweise kann das innere Abstandsmaß zwischen den U-förmig hochgebogenen
Seitenwänden 14, 15 im Stanzwerkzeug variiert werden, da hierdurch das Federverhalten
der beiden Schneidschenkel 17, 18 unterstützt werden kann. Es läßt sich durch die
Seitenwände eine Zusatzkraft erzeugen, die auf die Schneidschenkel aufgebracht werden
kann, um die Kontaktkraft im Schneidklemmspalt zu erhöhen, bzw. um bei gleichbleiblender
Kontaktkraft die Biegebelastung in den Schneidschenkeln zu verringern.
[0024] In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung befindet sich anschließend an die Schneidklemmzone
11, 12 eine Isolationscrimpzone 19. Die Vercrimpung erfolgt beim Einpressen der Einzeladern
in die Schneidklemmanschlußzone. Die Isolationsvercrimpung hält Zugbelastungen von
den Schneidzonen fern.
1. Doppelflachfederkontakt mit zwei einander gegenüberliegenden Federschenkeln (2, 3),
die mit einem eine Trennfuge (5) aufweisenden Kontaktkasten (1) verbunden sind, an
dem eine Anschlußzone (4a, 4b) angeordnet ist, sowie mit einer Einrichtung zur Verhinderung
eines Aufweitens des Kontaktkastens (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung durch eine an einer Kontaktkastenwand (1a) an der Trennfuge
(5) vorspringende Lasche (6) mit hinterschneidender Geometrie und einer in der angrenzenden
Kontaktkastenwand (1b) vorgesehenen, korrespondierenden Aussparung (7) zur Aufnahme
der Lasche (6) gebildet ist, wobei die Lasche (6) zumindest in Aufweitrichtung des
Kontaktkastens (1) spielfrei in der Aussparung (7) angeordnet ist und wobei an der
die Lasche (6) tragenden Wand (1a) des Kontaktkastens (1) im Bereich der Trennfuge
(5) eine Anschlagschulter (8) gebildet ist.
2. Doppelflachfederkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge
(5) in einer Eckkante des kontaktkastens (1) gebildet ist.
3. Doppelflachfederkontakt nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Kontaktkastenwände (1a) an ihrer den Federschenkeln (2,
3) abgewandten Seite einen rechtwinklig nach innen gebogenen Anschlagschenkel (10)
aufweist.
4. Doppelflachfederkontakt nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die an dem Kontaktkasten (1) den Federschenkeln (2,3) gegenüberliegend
angeordnete Anschlußzone (4b) als Schneidklemmanschluß (11, 12) ausgebildet ist.
5. Doppelflachfederkontakt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidklemmspalt
(13) im Schnitt gebildet und die ihn definierenden Schneidschenkel (17, 18) um 90°
hochgebogen sind.
6. Doppelflachfederkontakt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidklemmspalt
(13) über den 90°-Bogen verläuft.
7. Doppelflachfederkontakt nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneidklemmzone (11, 12) eine Isolationscrimpzone (19) nachgeordnet ist.
1. A double flat spring contact having two mutually oppositely disposed spring legs (2,
3) which are connected to a contact box (1) which has a separation line (5) and on
which a connection zone (4a, 4b) is arranged, and a means for preventing expansion
of the contact box (1), characterised in that the means is formed by a tongue (6)
of undercut geometry, which projects on a contact box wall (1a) at the separation
line (5), and a corresponding opening (7) provided in the adjoining contact box wall
(1b), for receiving the tongue (6), wherein the tongue (6) is arranged in the opening
(7) play-free at least in the direction of expansion of the contact box (1) and wherein
an abutment shoulder (8) is formed on the wall (1a) of the contact box (1), which
carries the tongue (6), in the region of the separation line (5).
2. A double flat spring contact according to claim 1 characterised in that the separation
line (5) is formed in a corner edge of the contact box (1).
3. A double flat spring contact according to one or more of the preceding claims characterised
in that one of the contact box walls (1a), at the side thereof which is remote from
the sprig legs (2, 3), has an abutment leg (10) which is bent inwardly at a right
angle.
4. A double flat spring contact according to one or more of the preceding claims characterised
in that the connection zone (4b) which is arranged on the contact box (1) in opposite
relationship to the spring legs (2, 3) is in the form of a cutting clamping connection
(11, 12).
5. A double flat spring contact according to claim 4 characterised in that the cutting
clamping gap (13) is formed in the cutting operation and the cutting legs (17, 18)
defining it are bent up through 90°.
6. A double flat spring contact according to claim 5 characterised in that the cutting
clamping gap (13) extends over the 90° arc.
7. A double flat spring contact according to one of claims 4 to 6 characterised in that
arranged after the cutting clamping zone (11, 12) is an insulation crimping zone (19).
1. Contact à double ressort plat comportant deux branches de ressort (2, 3), opposées
l'une à l'autre, qui sont reliées à un boîtier de contact (1) présentant une fente
de séparation (5), sur lequel est prévue une zone de raccordement (4a, 4b), et comportant
un dispositif destiné à empêcher que le boîtier de contact (1) ne s'ouvre, caractérisé en ce que ce dispositif est formé par une patte (6) faisant saillie sur une paroi (1a) du boîtier
de contact sur la fente de séparation (5), avec une géométrie à détalonnage et par
une découpe (7) correspondante, prévue dans la paroi (1b) adjacente du boîtier de
contact, destinée à loger la patte (6), la patte (6) étant logée sans jeu dans la
découpe (7), au moins dans le sens de l'ouverture du boîtier de contact (1) et un
épaulement de butée (8) étant formé sur la paroi (1a), portant la patte (6), du boîtier
de contact (1), dans la zone de la fente de séparation (5).
2. Contact à double ressort plat selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fente
de séparation (5) est formée dans une arête du boîtier de contact (1).
3. Contact à double ressort plat selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'une des parois (1a) du boîtier de contact présente, sur son
côté tourné à l'opposé des branches de ressort (2, 3), une aile de butée (10) pliée
à angle droit vers l'intérieur.
4. Contact à double ressort plat selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la zone de raccordement (4b), située en face des branches de
ressort (2, 3), sur le boitier de contact (1), est conçue sous la forme d'un raccordement
à bornes dénudantes (11, 12).
5. Contact à double ressort plat selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'encoche
(13) de dénudage est formée dans le flan et les branches de coupe (17, 18) qui la
définissent sont repliées vers le haut à 90°.
6. Contact à double ressort plat selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'encoche
de dénudage (13) s'étend sur le coude de 90°.
7. Contact à double ressort plat selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en
ce qu'à la zone (11, 12) de raccordement par bornes dénudantes fait suite une zone
de sertissage surisolant (19).
