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EP 0 357 920 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
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Anmeldetag: 20.07.1989 |
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Seitenplatte zur Befestigung an einem Steckträger für Pendelregale
Small side-plate to be fixed on a bracket used with suspended filing racks
Plaquette latérale fixée à une console pour rayonnage à dossiers suspendus
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE GB LU NL |
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Priorität: |
02.09.1988 DE 3829882
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.03.1990 Patentblatt 1990/11 |
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Patentinhaber: Louis Leitz KG |
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D-70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Steiner, Moritz
D-7000 Stuttgart 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolf, Eckhard, Dr.-Ing. |
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Patentanwälte Wolf & Lutz
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AU-B- 47 855 US-A- 3 565 381
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GB-A- 965 360
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Seitenplatte zur Befestigung an einer Breitseitenfläche
eines aus mindestens einer Flachmaterialstange vorzugsweise aus Metall bestehenden
Steckträgers für Pendelregale oder -theken mit mindestens einem auf der der Flachmaterialstange
gegenüberliegenden Seite über die Plattenebene überstehenden Rastorgan für eine Pendelstange.
[0002] Die sogenannten Pendel-Seitenplatten bilden Spezialbeschläge für die Steckträger,
die als Mehrzweckträger für unterschiedlich ausgestaltete Registraturregale verwendbar
sind. So können die in Rastöffnungen von Standrohren eines Regals im Abstand der gewünschten
Fachhöhe einsteckbaren Steckträger neben den Pendelstangen auch zur Aufnahme von Tablaren
für Briefordner und -sammler sowie mit Stangen oder Zügen für Hängeregistraturen ausgestattet
werden.
[0003] Es sind Seitenplatten der eingangs angegebenen Art bekannt, die mittels zweier Gewindeschrauben
mit Muttern an den Steckträgern anschraubbar sind. Bei der Montage eines Grundregals
mit 7 Fächern müssen also 14 Seitenplatten mit 28 Schrauben an den dazugehörigen Steckträgern
befestigt werden. Bei dem im übrigen ausschließlich durch Steckverbindungen aufbaubaren
Regal erfordert dieser Schraubvorgang bei weitem den größten Arbeitsaufwand.
[0004] Weiter ist es bei einer Tragstruktur für Drahtgitterregale an sich bekannt (US-A-3
565 381), eine Seitenplatte zur Befestigung an einer Breitseitenfläche eines aus einer
Flachmaterialstange aus Metall bestehenden Steckträgers vorzusehen, die mindestens
ein auf der der Flachmaterialstange gegenüberliegenden Seite über die Plattenebene
überstehendes Rastorgan für ein Regalelement sowie eine über die Plattenebene überstehende,
die Flachmaterialstange im Bereich der oberen Schmalseitenkante hintergreifende hakenförmige
Abbiegung aufweist.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Seitenplatte der eingangs
angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß die mit einer einfach handhabbaren
und trotz der hohen Belastungen zuverlässigen Steckverbindung mit dem Steckträger
verbindbar ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung die im Kennzeichenteil des Anspruchs
1 angegebenene Merkmalskombination vorgeschlagen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Lösung wurde die Erkenntnis berücksichtigt, daß an den
Seitenplatten einer Pendelregistratur beim Einrasten der Pendelstangen und beim Auf-
Und Abhängen von Pendelmappen nicht nur nach unten weisende Schwerkräfte, sondern
auch nach oben gerichtete Kräfte und Drehmomente angreifen, die eine entsprechende
Verriegelung der Seitenplatte am Steckträger erfordern. Dementsprechend wird gemäß
der Erfindung vorgeschlagen, daß mindestens eine über die Plattenebene überstehende,
die Flachmaterialstange des Steckträgers im Bereich der oberen Schmalseitenkante übergreifende
hakenförmige Abbiegung vorgesehen ist und daß zusätzlich zwei in seitlichem Abstand
voneinander angeordnete, die untere Schmalseitenkante der Flachmaterialstange untergreifende
Schultern vorgesehen sind, wobei eine der Schultern durch die Oberkante einer aus
der Plattenebene herausbiegbaren Lasche gebildet ist.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Lasche über eine vorzugsweise
im Abstand von der Laschenoberkante angeordnete, in der Plattenebene ausgerichtete
biegsame Materialbrücke einstückig mit der Seitenplatte verbunden. Die Lasche kann
dabei entweder von Hand oder selbsttätig beim Aufrasten der Pendelstange aus der Plattenebene
herausgebogen werden. Im letzteren Fall ist an der Lasche eine zur Seite der Rastorgane
überstehende Schrägfläche vorgesehen, auf der die Pendelstange beim Aufrasten aufläuft
und dabei die Lasche in ihre Verriegelungsstellung bringt.
[0009] Die zweite, in seitlichem Abstand von der aus der Plattenebene herausbiegbaren Lasche
angeordnete Schulter kann entweder als Einfachabbiegung oder als die Flachmaterialstange
im Bereich der unteren Schmalseitenkante hintergreifende hakenförmige Abbiegung ausgebildet
sein.
[0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereich der
Laschenoberkante ein auf der Seite der Rastorgane über die Plattenebene und über die
Laschenoberkante überstehender, beim Herausbiegen der Lasche gegen die Breitseitenfläche
der Flachmaterialstange anschlagender Begrenzungsanschlag angeformt.
[0011] Um eine zuverlässige Abstützung im Bereich der oberen Schmalseitenkante zu gewährleisten,
kann seitlich neben der oberen hakenförmigen Abbiegung zusätzlich mindestens eine
die obere Schmalseitenkante der Flachmaterialstange übergreifende einfache Abbiegung
vorgesehen werden. Um auch in Längsrichtung des Steckträgers einen Formschluß zu erzielen,
greifen die oberen Abbiegungen in eine im Verlauf der Oberkante der Flachmaterialstange
angeordnete randoffene Aussparung ein. Die oberen Abbiegungen können dabei unter Bildung
einer sich mit der randoffenen Aussparung der Flachmaterialstange in ihrer Breite
und Tiefe im wesentlichen deckenden randoffenen Aussparung aus der Plattenebene herausgebogen
werden. Dadurch ist es bei auf den Steckträger aufgesteckter Seitenplatte möglich,
auch solche Tablare auf die Seitenplatten aufzulegen, die mit in die randoffenen Aussparungen
eingreifenden Sicken oder Vertiefungen versehen sind.
[0012] Weiter ist es zweckmäßig, im Bereich von flach gegen die Breitseitenfläche der Flachmaterialstange
anliegenden Plattenteilen Bohrungen vorzusehen, die im aufgesteckten Zustand der Seitenplatte
mit Bohrungen im Steckträger fluchten. Dadurch können die Seitenplatten zusätzlich
an den Steckträgern angeschraubt und mit den anschraubbaren Seitenplatten alter Bauart
kombiniert werden.
[0013] Die erfindungsgemäßen Seitenplatten werden bevorzugt an solchen Steckträgern befestigt,
die aus zwei im Abstand unter Freilassung eines Spalts miteinander verbundenen Flachmaterialstangen
bestehen. Erst damit ist es möglich, mit einfachen Mitteln Anbauregale aufzubauen.
Die hakenförmigen Abbiegungen der Seitenplatten greifen hierbei mit ihren freien Enden
zweckmäßig in den Spaltbereich zwischen den beiden Flachmaterialstangen ein. Um problemlos
Anbauregale mit den steckbaren Seitenplatten ausstatten zu können, sind die oberen
hakenförmigen Abbiegungen vorteilhafterweise außermittig innerhalb der randoffenen
Aussparung angeordnet, so daß sie beim Aufstecken auf die einander benachbarten Flachmaterialstangen
eines Steckträgers nicht miteinander kollidieren.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Ausschnitt aus einem Standrohr eines Registraturregals mit Steckträger und zwei
Pendel-Seitenplatten in schaubildlicher Explosionsdarstellung;
- Fig. 2
- eine Darstellung entsprechend Fig. 1 mit montierter Pendel-Seitenplatte und Pendelstange;
- Fig. 3
- eine Rückenansicht der montierten Pendel-Seitenplatte gemäß Fig. 2 mit Abdecktablar;
- Fig. 4
- eine Breitseitenansicht einer Pendelseitenplatte für die Rechtsmontage;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die obere Schmalseite der Pendelseitenplatte nach Fig. 4.
[0015] Die im folgenden beschriebenen Pendel-Seitenplatten 10,10′ sind für Registratur-Regale
bestimmt, die aus mindestens zwei im Abstand voneinander angeordneten Standrohren
12 und einer größeren Anzahl von im Fachabstand voneinander in die Langlöcher 14 eines
in den Standrohren angeordneten Lochrasters einsteckbaren und frei überkragenden Steckträgern
16 bestehen. Die Steckträger 16 sind aus zwei im Abstand unter Freilassung eines Spalts
18 an Schweißpunkten 20 miteinander verschweißten Flachmaterialstangen 16′,16˝ aus
Metall zusammengesetzt. In ihrem rückwärtigen, in das Langloch 14 des Standrohrs 12
eingesetzten Bereich sind die Flachmaterialstangen so gebogen, daß sie flächig gegeneinander
anliegen. Da sie mit ihrer gemeinsamen Wandstärke nur die Hälfte der Lochweite 14
einnehmen, ist es möglich, daß die Standrohre 12 im gleichen Langloch 14 beidseitig
mit Steckträgern 16 bestückt werden können. In der Oberkante der Steckträger 16 befindet
sich im vorderen Bereich eine nach oben randoffene Aussparung 22, die sich mit der
randoffenen Aussparung 24 in den Seitenplatten 10,10′ deckt, und in deren Bereich
die Seitenplatten 10,10′ von oben her eingehängt werden.
[0016] Die Seitenplatten 10,10′ weisen zwei aus dem Plattenmaterial ausgestanzte und einseitig
über die Plattenebene überstehende Rastzungen 30,32 auf, die an ihren nach einander
entgegengesetzten Seiten weisenden Stirnkanten Rastaussparungen 34,36 zur Aufnahme
von an den Pendelstangen 38 angeordneten Randwulsten 40,42 bestimmt sind. Da die beiden
Rastzungen 30,32 unterschiedlich ausgebildet sind, werden verschiedene Seitenplatten
10,10′ für den Rechts- und Linksanschlag benötigt.
[0017] An ihrer Oberkante weist die Seitenplatte 10,10′ eine doppelt abgebogene Hakenzunge
44 sowie zwei seitlich neben der Hakenzunge 44 angeordnete einfache Abbiegungen 46
und 48 auf. Sowohl die Hakenzunge 44 als auch die beiden Abbiegungen 46 und 48 weisen
nach der den Rastzungen 30,32 gegenüberliegenden Seite. Weiter befindet sich an der
Unterkante des seitlichen Lappens 50 eine nach hinten über die Plattenebene überstehende
Abbiegung 52. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Lasche 56 ausgestanzt, die
nur über eine schmale, biegsame Materialbrücke 58 mit der Seitenplatte 10 verbunden
ist. Im Bereich der Oberkante 60 der Lasche 56 befindet sich ein auf der Seite der
Rastzungen 30,32 aus der Plattenebene herausgeprägter, hakenförmig nach oben weisender
Begrenzungsanschlag 62.
[0018] Bei der Montage wird die Pendel-Seitenplatte zunächst schräg auf die benachbarte
Flachmaterialstange 16′ bzw. 16˝ des Steckträgers 16 so aufgesteckt, daß die Hakenzunge
44 die Oberkante der Flachmaterialstange im Bereich der randoffenen Aussparung 22
hintergreift und die Abbiegung 52 die Unterkante der Flachmaterialstange untergreift.
Beim anschließenden Kippen der Seitenplatte schlagen die Abbiegungen 46,48 gegen die
Oberkante im Bereich der randoffenen Aussparung 22 und die Abbiegung 52 gegen die
Unterkante der Flachmaterialstange an. Zur Lagesicherung wird nun noch die Lasche
56 von Hand in Richtung Flachmaterialstange gebogen, bis der Begrenzungsanschlag 62
gegen die Seitenfläche der Flachmaterialstange anschlägt und die Oberkante 60 die
Unterkante der Flachmaterialstange untergreift. Bei dem Biegevorgang wird die Materialbrücke
58 plastisch verformt. Wenn an der Lasche 56 einer zu Seite der Rastzunge 30,32 überstehende,
nicht dargestellte Schrägfläche vorgesehen wird, an der die Pendelstange 38 beim Aufrasten
auflaufen kann, ist es sogar möglich, die Verriegelung selbsttätig beim Aufrasten
der Pendelstange 38 zu bewerkstelligen.
[0019] In den seitlichen Lappen 50 und 54 sind Bohrungen 64 vorgesehen, die in aufgestecktem
Zustand mit entsprechenden Bohrungen 66 des Steckträgers 16 fluchten. Auf diese Weise
ist es möglich, die Seitenplatten 10,10′ an den Steckträgern zusätzlich anzuschrauben
und beispielsweise in Anbauregalen mit Seitenplatten alter Bauart, die ausschließlich
schraubbar waren, zu kombinieren.
[0020] Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, kann auf die Steckträger 16 von oben her ein Tablar
90 aufgesteckt werden, das mit seinen nach unten weisenden Abkantungen 92 in den Spalt
18 zwischen den Flachmaterialstangen 16′,16˝ einführbar ist. Das Tablar 90 weist zusätzlich
eine Längsrinne 94 auf, die an ihrem stirnseitigen Rand in die randoffenen Aussparungen
22,24 des Steckträgers 16 und der Seitenplatte 10,10′ formschlüssig eingreift.
1. Seitenplatte zur Befestigung an einer Breitseitenfläche eines aus mindestens einer
Flachmaterialstange (16',16''), vorzugsweise aus Metall, bestehenden Steckträgers
für Pendelregale oder -theken mit mindestens einem auf der der Flachmaterialstange
(16',16'') gegenüberliegenden Seite über die Plattenebene überstehenden Rastorgan
(30,32) für eine Pendelstange (38) und mindestens einer über die Plattenebene überstehenden,
die Flachmaterialstange (16',16'') im Bereich der oberen Schmalseitenkante hintergreifenden
hakenförmigen Abbiegung (44), gekennzeichnet durch zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete, die untere Schmalseitenkante
der Flachmaterialstange (16',16'') untergreifende Schultern (52,60) von denen eine
(60) durch die Oberkante einer aus der Plattenebene herausbiegbaren Lasche (56) gebildet
ist.
2. Seitenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (56) über eine vorzugsweise im Abstand von der Laschenoberkante (60)
angeordnete, in der Plattenebene ausgerichtete biegsame Materialbrücke (58) einstückig
mit der Seitenplatte (10,10′) verbunden ist.
3. Seitenplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schulter durch eine über die Plattenebene überstehende einfache Abbiegung
(52) gebildet ist.
4. Seitenplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schulter durch eine über die Plattenebene überstehende, die Flachmaterialstange
(16′,16˝) im Bereich der unteren Schmalseitenkante hintergreifende hakenförmige Abbiegung
gebildet ist.
5. Seitenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Laschenoberkante (60) ein zur Seite der Rastorgane (30, 32) über
die Plattenebene und über die Laschenoberkante (60) überstehender, beim Herausbiegen
der Lasche (56) gegen die Breitseitenfläche an der Flachmaterialstange (16′,16˝) anschlagender
Begrenzungsanschlag (62) angeformt ist.
6. Seitenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben der oberen hakenförmigen Abbiegung (44) mindestens eine die obere
Schmalseitenkante der Flachmaterialstange (16′,16˝) übergreifende, einfache Abbiegung
(46,48) angeordnet ist.
7. Seitenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Abbiegungen (44,46,48) in eine im Verlauf der Oberkante der Flachmaterialstange
angeordnete randoffene Aussparung (22) eingreifen.
8. Seitenplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Abbiegungen (44,46,48) unter Bildung einer sich mit der randoffenen
Aussparung (22) des Steckträgers in ihrer Breite und Tiefe im wesentlichen deckenden
randoffenen Aussparung (24) aus der Plattenebene herausgebogen sind.
9. Seitenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich von flach gegen die Breitseitenfläche der Flachmaterialstange (16′,16˝)
anliegenden Plattenteilen (50,54) Bohrungen (64) angeordnet sind, die im aufgesteckten
Zustand mit Bohrungen (66) im Steckträger (16) fluchten.
10. Seitenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Steckträger (16) aus zwei
im Abstand unter Freilassung eines Spalts (18) miteinander verbundenen Flachmaterialstangen
(16′,16˝) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmige Abbiegung (44) mit ihrem freien Ende in den Spalt (18) zwischen
den beiden Flachmaterialstangen (16′,16˝) eingreift.
11. Seitneplatte nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die obere hakenförmige Abbiegung (44) außermittig innerhalb der randoffenen
Aussparung (24) angeordnet ist.
12. Seitenplatte nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsanschlag (62) um weniger als die Materialstärke der Flachmaterialstange
(16′,16˝) über die Plattenebene übersteht.
13. Seitenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine an der Lasche (56) zur Seite der Rastorgane (30,32) überstehende Schrägfläche,
auf die die Pendelstange (38) beim Aufrasten auf das Rastorgan (30,32) unter Herausbiegen
der Lasche (56) aufschiebbar ist.
1. Side-plate for attachment to a broadside surface of a plug-in type bracket, comprising
at least one bar of a flat material (16', 16"), preferably metal, for suspended shelves
or bars, and having at least one detent element (30, 32) for a suspended bar (38),
which element extends beyond the plate plane on the side opposite the bar of flat
material bar (16', 16") , and at least one hook-shaped bend (44), which protrudes
over the plate plane which reaches behind the strip of flat material (16', 16") in
the region of the upper narrow-side edge, characterised by two shoulders, which are arranged at a lateral distance from each other and reach
under the lower narrow-side edge of the strip of flat material (16', 16"), wherein
one of the shoulders is formed by the top edge of a ledge (56) which is bent out of
the plate plane (56).
2. Side-plate according to claim 1, characterised in that the ledge (56) is integrally connected to the side-plate (10, 10') via a flexible
material link which is preferably arranged at a distance from the top edge of the
ledge (60) and aligned in the plate plane.
3. Side-plate according to claim 1 or 2, characterised in that a second shoulder is formed by single bend (52) which protrudes over the plate plane.
4. Side-plate according to claim 1 or 2, characterised in that a second shoulder is formed by a hook-shaped bend, which protrudes over the plate
plane and reaches behind the strip of flat material (16', 16") in the area of the
bottom narrow-side edge.
5. Side-plate according to one of claims 1 to 3, characterised in that a limiting stop (62) is formed in the area of the top edge of the ledge (60), which
stop protrudes at the side of the detent elements (30, 32) over the plate plane and
over the top edge of the ledge (60) and which abuts against the broadside surface
of the strip of flat material (16', 16") when the ledge (56) is bent out.
6. Side-plate according to one of claims 1 to 5, characterised in that at least one single bend (46, 48), which reaches over the top narrow-side edge of
the strip of flat material (16', 16"), is arranged laterally along the upper hook-shaped
bend (44).
7. Side-plate according to one of claims 1 to 6, characterised in that the top bends (44, 46, 48) engage an open-edged cut-out arranged in the extension
of the top edge of the strip of flat material.
8. Side-plate according to claim 7, characterised in that the top bends (44, 46, 48) are bent out of the plate plane whilst forming an open-edged
cut-out (24) which substantially corresponds in width and depth with the open-edged
cut-out (22) of the bracket.
9. Side-plate according to one of claims 1 to 8, characterised in that holes are arranged in the area of plate sections (50, 54) which abut flat against
the broadside surfaces of the strip of flat material (16', 16"), which in their pushed-on
state lie flush with holes (66) in the bracket (16).
10. Side-plate according to one of claims 1 to 9, wherein the plug-in bracket (16) is
formed by two strips of flat material (16', 16") which are interconnected at a distance
whilst maintaining a gap (18), characterised in that the hook-shaped bend (44) engages with its free end a gap (18) between the two strips
of flat material (16', 16").
11. Side-plate according to one of claims 8 to 10, characterised in that the top hook-shaped bend (44) is eccentrically arranged within the open-edged cut-out
(24).
12. Side-plate according to one of claims 5 to 11, characterised in that the limiting stop (62) protrudes over the plate plane by less than the material thickness
of the strip of flat material (16', 16").
13. Side-plate according to one of claims 1 to 12, characterised by a slanted surface, which protrudes at the ledge (56) to the side of the detent elements
(30, 32), onto which a suspended bar (38) is pushed whilst being detented onto a detent
element (30, 32) whilst bending out a ledge (56).
1. Plaquette latérale fixée sur une surface du côté large d'une console pour rayonnages
ou meubles à dossiers suspendus constituée d'au moins une barre plate (16', 16"),
de préférence métallique, avec au moins un organe à cran d'arrêt (30, 32) pour une
barre de suspension (38), qui dépasse du plan de la plaquette du côté opposé à la
barre plate (16', 16") et avec au moins un coude (44) en forme de crochet qui dépasse
du plan de la plaquette en passant derrière la barre plate (16', 16") dans la région
du bord supérieur du petit côté, caractérisée en ce qu'elle comprend deux épaulements (52, 60) disposés à distance latérale l'un par
rapport à l'autre et passant sous le bord inférieur du petit côté de la barre plate
(16', 16"), dont l'un (60) est constitué par le bord supérieur d'une languette (56)
pouvant être pliée hors du plan de la plaquette.
2. Plaquette latérale selon la revendication 1, caractérisée en ce que la languette (56)
est rattachée en un seul tenant à la plaquette latérale (10, 10') par l'intermédiaire
d'un pont de matière (58) flexible disposé de préférence à distance du bord supérieur
(60) de la languette et s'étendant dans le plan de la plaquette.
3. Plaquette latérale selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le
second épaulement est constitué par un simple coude (52) qui dépasse du plan de la
plaquette.
4. Plaquette latérale selon l'une' des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que
le second épaulement est constitué par un coude en forme de crochet qui dépasse du
plan de la plaquette et passe sous la barre plate (16', 16") dans la région du bord
inférieur du petit côté.
5. Plaquette latérale selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que dans
la région du bord supérieur (60) de la languette est conformée une butée de limitation
(62) qui dépasse du plan de la plaquette du côté des organes à crans d'arrêt (30,
32) et du bord supérieur (60) de la languette et qui, lors du pliage de la languette
(56), vient en butée contre la surface du côté large sur la barre plate (16', 16").
6. Plaquette latérale selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que latéralement
à côté du coude (44) supérieur en forme de crochet est disposé au moins un coude simple
(46, 48) qui recouvre le bord supérieur du petit côté de la barre plate (16', 16").
7. Plaquette latérale selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les
coudes supérieurs (44, 46, 48) s'engagent dans un évidement (22) à bords ouverts ménagé
dans l'extension du bord supérieur de la barre plate.
8. Plaquette latérale selon la revendication 7, caractérisée en ce que les coudes supérieurs
(44, 46, 48) sont pliés hors du plan de la plaquette en formant un évidement (24)
à bords ouverts dont la largeur et la profondeur coïncident sensiblement avec celles
de l'évidement (22) à bords ouverts de la console.
9. Plaquette latérale selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que dans
la région d'éléments de plaquette (50, 54) appliqués à plat contre les surfaces des
côtés larges de la barre plate (16', 16") sont disposés des alésages (64) qui, à l'état
emboîté, sont alignés avec des alésages (66) dans la console (16).
10. Plaquette latérale selon l'une des revendications 1 à 9, la console (16) étant constituée
par deux barres plates (16', 16") reliées entre elles à distance l'une par rapport
à l'autre en laissant subsister une fente (18), caractérisée en ce que le coude (44)
en forme de crochet s'engage avec son extrémité libre dans la fente (18) entre les
deux barres plates (16', 16").
11. Plaquette latérale selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que le
coude supérieur (44) en forme de crochet est disposé de manière excentrée à l'intérieur
de l'évidement (24) à bords ouverts.
12. Plaquette latérale selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisée en ce que la
butée de limitation (62) dépasse du plan de la plaquette d'une quantité inférieure
à l'épaisseur de la matière de la barre plate (16', 16").
13. Plaquette latérale selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce qu'elle
comporte une surface inclinée dépassant de la languette (56) en direction des organes
à crans d'arrêt (30, 32) sur laquelle la barre de suspension (38) peut être poussée
lors de l'encliquetage sur l'organe à crans d'arrêt (30, 32) , avec pliage vers l'extérieur
de la languette (56).