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EP 0 358 643 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1992 Patentblatt 1992/01 |
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Anmeldetag: 17.03.1988 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8800/162 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8808/677 (17.11.1988 Gazette 1988/25) |
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| (54) |
LAUFSOHLE FÜR SPORTSCHUHE
RUNNING SOLE FOR SPORTS SHOES
SEMELLE POUR CHAUSSURE DE COURSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
15.05.1987 DE 3716424
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.1990 Patentblatt 1990/12 |
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Patentinhaber: ADIDAS AG |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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Erfinder: |
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- ANDERIE, Wolf
D-8522 Herzogenaurach (DE)
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Vertreter: LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH |
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Hauptstrasse 19 82319 Starnberg 82319 Starnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 220 215 FR-A- 1 418 562
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DE-U- 8 126 540 FR-A- 2 350 038
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Laufsohle für Sportschuhe, mit einem Trägerelement aus
relativ hartem Material und mit an dem Trägerelement laufseitig befestigten, relativ
weicheren Sohlenteilen.
[0002] Bei einer bekannten Sportschuhsohle der vorstehend angegebenen Art (US-PS 40 30 213)
sind die aus sehr nachgiebigem Gummi oder entsprechendem elastomerem Material bestehenden
Sohlenteile an einem Trägerelement befestigt, das seinerseits aus einem verhältnismässig
harten Material, z.B. aus Hartgummi oder Leichtmetall, besteht und folglich insgesamt
steif ist. Das Trägerelement ist in Sohlenlängsrichtung auf seiner Unterseite bogenförmig
gekrümmt und weist im Gelenkbereich eine solche Dicke auf, daß es dort zwischen den
auf der Vordersohle und im Fersenbereich befestigten Sohlenteilen mit dem Boden in
Kontakt kommt und als Abstützung wirksam ist. Hinter dieser Laufsohlenkonstruktion
steht die Absicht, mittels des Trägerelements beim Lauf und insbesondere beim Abrollvorgang
des Fusses diesen fest und in seiner Lage relativ gleichbleibend zu unterstützen,
jedoch - durch die weich nachgiebigen Sohlenteile - eine weitgehende Aufpralldämpfung
und einen gewissen Katapulteffekt zu erzielen.
[0003] Durch diese bekannte Sohlenkonstruktion wird zwar aufgrund der Anordnung der weich
nachgiebigen Sohlenteile unter dem unverformbaren steifen Trägerelement eine gute
Aufpralldämpfung erzielt. Nachteilig daran ist jedoch, daß das steife Trägerelement
den natürlichen Abroll- und Bewegungsvorgang des Fusses völlig unterbindet und die
dadurch beabsichtigte Stütz- und Führungsfunktion sehr weitgehend durch die nachgiebigen
Sohlenteile beeinträchtigt wird.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Laufsohle dieser Art zu schaffen, bei der die
Stütz- und Führungsfunktion nicht durch die nachgiebigen Sohlenteile beeinträchtigt
wird.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Trägerelement eine Sohlenplatte
mit annähernd senkrecht zur Plattenfläche stehenden, weitgehend der Sohlenrandkontur
folgenden Versteifungswänden ist, und daß zur Erzielung einer Verformbarkeit des Trägerelements
im Gelenkbereich die Höhe der Versteifungswände im Gelenkbereich der Sohlenplatte
zumindest örtlich betont geringer als im Fersenbereich der Sohlenplatte ist.
[0006] Die Erfindung beruht auf der Überlegung, daß die Stütz- und Führungsfunktion, die
die Laufsohle in Bezug auf den Fuß haben soll, nicht so weitgehend dem formsteifen
Trägerelement übertragen werden darf, daß der Fuß seine natürliche Bewegung nicht
mehr ausüben kann. Wie biomechanische Untersuchungen gezeigt haben, bedarf nämlich
diese Stütz- und Führungsfunktion einer Steuerung durch den Fuß selbst; diese kann
durch ein Trägerelement allein nicht erbracht werden und wird durch ein steifes unverformbares
Trägerelement folglich ausgeschaltet. Aus diesem Grund ist das Trägerelement bei der
erfindungsgemässen Laufsohle als eine an sich etwas formsteife sohlenplatte gestaltet,
die jedoch durch einen "Rahmen" von seitlichen Versteifungswänden nach Art eines Doppel-T-Trägers
fixiert ist. Durch die Höhe der seitlichen Versteifungswände kann, ohne daß an der
Dicke der Sohlenplatte selbst etwas geändert werden müsste, diese Fixierung und damit
die Längssteifigkeit sehr gezielt eingestellt werden. Dabei ist durch eine verringerte
Höhe der Versteifungswände im Gelenkbereich dafür gesorgt, daß dort die Sohlenplatte
sowohl eine Verbiegung um eine Querachse als auch eine Torsion um eine Längsachse
ausführen kann, um den entsprechenden Fußbewegungen beim Abrollvorgang in dem notwendigen
Ausmaß folgen zu können. Im Verein mit der geschilderten Steuerung durch den Läufer
selbst kann daher das Trägerelement die gewünschte Stütz- und Führungsfunktion entfalten,
ohne den Läufer durch eine unnatürliche Fußhaltung und Fußbewegung in seiner Laufleistung
zu beeinträchtigen und zu ermüden. Die weitere wesentliche Funktion des Dämpfens beim
Aufprall und während des ganzen Abrollvorganges übernehmen ausschließlich die weich
nachgiebigen Sohlenteile, die an der Unterseite des Trägerelements befestigt sind.
[0007] Ein wesentlicher, mit der geschilderten Konzeption einhergehender Vorteil besteht
darin, daß infolge der Ausbildung des Trägerelements als (dünne) Sohlenplatte mit
seitlichen Versteifungswänden das Gewicht des Trägerelements im Vergleich zu der eingangs
geschilderten bekannten Ausführung erheblich vermindert werden kann, da das Trägerelement
seine Formsteifigkeit durch Ausbildung nach Art eines Doppel-T-Profils oder Kastenprofils
erhält. Zur Erzielung der gewünschten Formstabilität des Trägerelements besteht dieses
aus hart eingestellten Kunstoffmaterialien, z.B. aus Polyamid oder Polyurethan, die
ggf. mit Kohlefasern oder Glasfasern verstärkt sind. Diese Materialien haben aufgrund
ihrer harten Einstellung eine geringe Druck- und Zugverformbarkeit, jedoch sind sie
in dem notwendigen Ausmaß biegeelastisch, so daß das Trägerelement zumindest in dem
geschilderten Ausmaß eine Beige- und Torsionsverformung erfahren kann. Aus Steifigkeitsgründen
ist es im Prinzip gleichgültig, ob die Versteifungswände nur nach oben oder nach unten
über die Sohlenplatte hinausragen, so daß beides im Rahmen der Erfindung möglich ist.
Es hat jedoch einen besonderen Vorteil, die Versteifungswände nach oben und nach unten
über die Sohlenplatte hinausragen zu lassen, weil hierdurch für die laufseitig angebrachten
Sohlenelemente seitliche Begrenzungsränder oder Rahmen geschaffen werden, durch die
ein seitliches Ausweichen der nachgiebigen Sohlenteile bei der Belastung und ein dadurch
bedingtes "Schwimmen" verhindert werden. Dabei kann daran gedacht werden, die Sohlenteile
mit den sie umfassenden seitlichen Wänden nicht fest, z.B. durch Klebung oder direktes
Angießen, zu verbinden, um die Druckverformung in das Innere der durch die Seitenwände
gebildeten Rahmen hinein zu begünstigen. Andererseits bildet der nach oben über die
Sohlenplatte überstehende Teil der Seitenwände, der mit dem Schuhschaft verbunden
sein kann, eine Umfassung für den Fuß selbst und fördert dadurch die beschriebene
Stütz- und Führungsfunktion des Trägerelements. Die an dem Trägerelement zu befestigenden
Sohlenteile können entweder fest oder lösbar daran angeordnet sein. Da die Stütz-
und Führungsfunktion der Sohle ausschließlich durch das Trägerelement über- nommen
wird, können die Sohlenteile allein nach den Gesichtspunkten einer optimalen Dämpfung
ausgebildet und auch nur in den Bereichen der Laufsohle angeordnet sein, in denen
die Dämpfungsfunktion dies erfordert und ein ins Gewicht fallender Bodenkontakt zu
erwarten ist. So sind zweckmässigerweise die auf der Vordersohle und im Fersenbereich
angeordneten Sohlenteile voneinander getrennt, so daß sie im Gelenkbereich einen Abstand
voneinander aufweisen. Hierdurch wird das Verformungsverhalten des Trägerelements
durch die normalerweise plattenförmig ausgebildeten Sohlenteile nicht beeinflusst.
Wenn eine solche Beeinflussung jedoch in einem gewissen Ausmaß erwünscht ist, kann
an einem der beiden Sohlenteile, die sich auf der Vordersohle oder im Fersenbereich
befinden, ein sich in Sohlenlängsrichtung erstreckender schmaler Vorsprung vorgesehen
sein, der in den Gelenkbereich hineinragt und mit der Unterseite der Sohlenplatte
verbunden ist. Aufgrund der einstückigen Verbindung mit dem zugehörigen Sohlenteil
kann dadurch die Biegesteifigkeit des Trägerelements im Gelenkbereich, abhängig von
der Beigesteifigkeit dieses Vorsprunges selbst, erhöht werden. Andererseits kann aber
auch im Gelenkbereich ein gesonderter Sohlenteil angeordnet sein, der mit den davor
und dahinter befindlichen Sohlenteilen nicht in Verbindung steht und im wesentlichen
nur als Abstützung dient. In diesem Fall bleibt des Biegeverhalten des Trägerelements
dadurch weitgehend unbeeinflusst.
[0008] Andere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Laufsohle von der Fußinnenseite
her;
Fig. 2 eine Seitenansicht von der Fußaußenseite her;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Laufsohle gemäß den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine Untenansicht der Laufsohle, und
Fig. 5 eine Rückansicht der Laufsohle, gesehen in Richtung des Pfeiles V in Fig. 2.
[0010] Die in den Zeichnungen dargestellte erfindungsgemässe Laufsohle besteht im wesentlichen
aus einem im Ganzen mit 1 bezeichneten Trägerelement und zwei an dessen Unterseite
befestigten Sohlenteilen 2 und 3, die im Vordersohlenbereich bzw. im Fersenbereich
des Trägerelements befestigt sind. Das Trägerelement seinerseits besteht aus einer
durchgehenden, in Fig. 1 gestrichelt eingezeichneten Sohlenplatte 11, die eine Dicke
von nur etwa 1,5 bis 3 mm hat, sowie aus seitlichen Versteifungswänden 13, 14 und
16, 17. Die Versteifungswände 13, 14 sind am inneren Sohlenrand der Sohlenplatte 1
einstückig mit dieser ausgebildet und erstrecken sich längs deren Randkontur, wobei
die Versteifungswand 13 auf den Vordersohlenbereich beschränkt ist und nur nach unten
über die Sohlenplatte 11 hinausragt, während die Versteifungswand 14 am Ende des Vordersohlenbereiches
beginnt, im Gelenkbereich 4 an Höhe allmählich zunimmt, am Ende des Gelenkbereiches
und im Übergang zum Fersenbereich ihr Maximum erreicht und dann zur Fersenscheitellinie
5 hin wieder auf eine sehr geringe Höhe abfällt. Während am Ende des Vordersohlenbereiches
und im Gelenkbereich 4 die Versteifungswand 14 nur nach oben über die Sohlenplatte
11 hinausragt, erstreckt sie sich im Fersenbereich sowohl nach oben als auch nach
unten.
[0011] In ähnlicher Weise ist der Sohlenaußenrand des Trägerelements 1 entsprechend Fig.
2 gestaltet. Dort ragt die auf den Vordersohlenbereich beschränkte Versteifungswand
16 nur nach unten über die Sohlenplatte 11 hinaus, während im Gelenkbereich 4 und
im Fersenbereich die dort vorgesehene Versteifungswand 17 sowohl nach oben wie nach
unten übersteht.
[0012] Das Trägerelement 1 besteht aus einem hart eingestellten Polyamid oder Polyurethan,
das ggf. durch Kohle- oder Glasfasern verstärkt ist.
[0013] Wie aus Fig. 3 hervorgeht, weist die Sohlenplatte 11 im Vordersohlenbereich einen
Durchbruch 18 und im Fersenbereich einen Durchbruch 19 auf, in denen die Oberseite
der Sohlenteile 2 bzw. 3 freiliegt und deren Ränder ausgeschärft sind, um Druckstellen
zu vermeiden. Außerdem können die im Vordersohlenbereich vorgesehenen Versteifungswände
13 und 16 von deren unterem Rand ausgehende Einschnitte 15 aufweisen, die dazu dienen,
die Biegesteifigkeit um eine Querachse des Vordersohlenbereiches des Trägerelements
1 zu verringern, ohne die Höhe der Versteifungswände 13 und 16, die den Sohlenteil
2 einfassen, verringern zu müssen.
[0014] Die Sohlenteile 2 und 3 bestehen aus einem beliebigen, Dämpfungseigenschaften aufweisenden
Sohlenwerkstoff, z.B. aus geschäumtem Polyurethan mit einer Shore-Härte im Bereich
von 30 bis 70. Sie besitzen im wesentlichen Plattenform und haben die aus Fig. 4 ersichtliche
Kontur. Außerdem weisen sie eine in Fig. 4 nur angedeutete Profilierung 21 bzw. 31
auf, die im Ausführungsbeispiel durch kleine napfförmige Ausnehmungen gebildet ist.
Außerdem ist im Ballenzentrum des Sohlenteils 2 ein "Drehkreis" 22 in Form eines Ringprofils
vorgesehen. Der hintere Sohlenteil 3 besitzt einen schräg zur Sohlenlängsrichtung
vorspringenden Abschnitt 32, der fest mit der Unterseite der Sohlenplatte 11 verbunden
ist und kurz vor dem hinteren Rand des Sohlenteils 2 endet. Dieser Vorsprung 32 ist
erheblich schmaler als das Trägerelement 11 im Gelenkbereich 4 und trägt daher lediglich
in einem geringen Ausmaß zur Erhöhung der Biegesteifigkeit des Trägerelements 1 im
Gelenkbereich 4 bei, beeinflusst jedoch die Torsionssteifigkeit davon fast nicht.
Die Sohlenteile 2 und 3 sind mit der Unterseite der Sohlenplatte 11 fest verbunden,
z.B. verklebt.
[0015] Abweichend von den in Fig. 3 gezeigten Durchbrüchen 18, 19 kann die Sohlenplatte
anders gestaltete Durchbrüche und auch jeweils eine Mehrzahl davon aufweisen, die
dafür sorgen, daß in diesen Abschnitten die Sohlenplatte eine gewisse Verformung gestattet,
um den Fuß besser auf den darunter angeordneten nachgiebigen und dampfenden Sohlenteilen
2 und 3 abzustützen. Weiterhin kann daran gedacht werden, die Sohlenplatte 11 auch
noch im Gelenkbereich 4 mit längs- oder schrägverlaufenden Ausnehmungen oder Durchbrüchen
zu versehen, um hierdurch die Torsions- und Biegefähigkeit des Trägerelements 1 zu
steuern.
[0016] Die erfindungsgemässe Laufsohle kann in üblicher Weise mit einem nicht dargestellten
Schuhschaft verbunden, z.B. verklebt, werden, wobei die seitlichen Versteifungswände
mit den davon bedeckten Schaftteilen ebenfalls verbunden werden. Aufgrund der geschilderten
Konstruktion ist die Laufsohle leicht und ergibt eine gute Stütz- und Führungsfunktion
in Verbindung mit einer beliebig wählbaren Dämpfung, die durch entsprechende Auswahl
von Material und Dicke der Sohlenteile unabhängig von dem Trägerelement eingestellt
werden kann.
1. Laufsohle für Sportschuthe, mit einem Trägerelement (1) aus relativ hartem Material
und mit an dem Trägerelement (1) laufseitig befestigten, relativ weicheren Sohlenteilen
(2, 3), dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (1) eine Sohlenplatte (11) mit
annähernd senkrecht zur Plattenfläche stehenden, weitgehend der Sohlenrandkontur folgenden
Versteifungswänden (13, 14, 16, 17) ist, und daß zur Erzielung einer Verformbarkeit
des Trägerelements (1) im Gelenkbereich (4) die Höhe der Versteifungswände (13, 14,
16, 17) im Gelenkbereich (4) der Sohlenplatte (11) zumindest örtlich betont geringer
als im Fersenbereich der Sohlenplatte ist.
2. Laufsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungswände (14,
17) nach oben und unten über die Sohlenplatte (11) hinausragen.
3. Laufsohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Versteifungswände
(14, 17) im Fersenbereich zur Scheitellinie (5) hin abnimmt.
4. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Vordersohlenbereich
die Wersteifungswände (13, 16) zur Steuerung der örtlichen Verformbarkeit des Trägerelements
(1) Einschnitte (15) aufweisen.
5. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nach
unten vorspringenden Versteifungswände Halterungsrahmen für die Sohlenteile (2, 3)
bilden.
6. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenplatte
(11) zumindest im Fersenbereich einen oder mehrere Durchbrüche (19) aufweist, in denen
der darunter angeordnete Sohlenteil (3) freiliegt.
7. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die im
Vordersohlenbereich und im Fersenbereich des Trägerelements (1) angeordneten Sohlenteile
(2 bzw. 3) voneinander getrennt sind und den Gelenkbereich (4) des Trägerelements
weitgehend freihalten.
8. Laufsohle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Gelenkbereich (4) ein
gesonderter Sohlenteil angeordnet ist.
9. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Gelenkbereich
ein sich in Sohlenlängsrichtung erstreckender und mit der Unterseite der Sohlenplatte
(11) verbundener Vorsprung (32) eines der im Vordersohlenbereich bzw. im Fersenbereich
angeordneten Sohlenteile (2, 3) ausgebildet ist, der wesentlich schmaler als das Trägerelement
(1) ist.
1. An outsole for sports shoes comprising a carrier element (1) of relatively hard
material and relatively softer sole portions (2, 3) which are secured to the carrier
element (1) on the outward side thereof, characterised in that the carrier element
(1) is a sole plate (11) with stiffening walls (13, 14, 16, 17) which are disposed
approximately perpendicularly to the surface of the sole plate and which substantially
follow the contour of the edge of the sole, and that to provide for deformability
of the carrier element (1) in the shank region (4) the height of the stiffening walls
(3, 14, 16, 17) in the shank region (4) of the sole plate (11) is at least locally
markedly lower than in the heel region of the sole plate.
2. An outsole according to claim 1 characterised in that the stiffening walls (14,
17) project upwardly and downwardly beyond the sole plate (11).
3. An outsole according to claim 1 or claim 2 characterised in that the height of
the stiffening walls (14, 17) decreases in the heel region towards the apex line (5).
4. An outsole according to one of claims 1 to 3 characterised in that in the front
sole region the stiffening walls (13, 16) have grooves (15) to control the local deformability
of the carrier element (1).
5. An outsole according to one of claims 1 to 4 characterised in that the downwardly
projecting stiffening walls form holding frames for the sole portions (2, 3).
6. An outsole according to one of claims 1 to 5 characterised in that the sole plate
(11) is provided at least in the heel region with one or more apertures (19) in which
the sole portion (3) disposed therebeneath is exposed.
7. An outsole according to one of claims 1 to 6 characterised in that the sole portions
(2 and 3) arranged in the front sole region and the heel region respectively of the
carrier element (1) are separated from each other and keep the shank region (4) of
the carrier element substantially free.
8. An outsole according to claim 7 characterised in that a separate sole portion is
arranged in the shank region (4).
9. An outsole according to one of claims 1 to 7 characterised in that provided in
the shank region is a projection (32), which extends in the longitudinal direction
of the sole and which is connected to the underside of the sole plate (11), of one
of the sole portions (2, 3) which are arranged in the front sole region and in the
heel region respectively, said projection being substantially narrower than the carrier
element (1).
1. Semelle pour chaussure de sport, comprenant un élément porteur (1) en une matière
relativement dure et des parties de semelle (2, 3) relativement plus molles fixées
à l'élément porteur (1) du côté inférieur, caractérisée en ce que l'élément porteur
(1) est une plaque de semelle (11) comportant des parois de renforcement (13, 14,
16, 17) qui suivent largement le contour de bord de semelle et qui sont situées approximativement
perpendiculairement à la surface de plaque, et en ce que, pour obtenir une déformabilité
de l'élément porteur (1) dans la zone de cambrure (4), la hauteur des parois de renforcement
(13, 14, 16, 17) est au moins localement plus faible, de façon marquée, dans la zone
de cambrure (4) de la plaque de semelle (11) que dans la zone de talon de la plaque
de semelle.
2. Semelle suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les parois de renforcement
(14, 17) font saillie vers le haut et vers le bas sur la plaque de semelle (11).
3. Semelle suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisée en ce
que la hauteur des parois de renforcement (14, 17) diminue, dans la zone de talon,
jusqu'à la ligne saillante (5).
4. Semelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que,
dans la zone antérieure de semelle, les parois de renforcement (13, 16) présentent
des entailles (15) pour le réglage de la déformabilité locale de l'élément porteur
(1).
5. Semelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
les parois de renforcement qui font saillie vers le bas forment des cadres de fixation
pour les parties de semelle (2, 3).
6. Semelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
la plaque de semelle (11) présente au moins dans la zone de talon un ou plusieurs
creux (19) dans lesquels est apparente la partie de semelle (3) agencée là-dessous.
7. Semelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que
les parties de semelle (2 et respectivement 3) agencées dans la zone antérieure de
semelle et dans la zone de talon de l'élément porteur (1) sont séparées l'une de l'autre
et laissent largement libre la zone de cambrure (4) de l'élément porteur.
8. Semelle suivant la revendication 7, caractérisée en ce qu'une partie de semelle
séparée est agencée dans la zone de cambrure (4).
9. Semelle suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
dans la zone de cambrure est formée une saillie (32), d'une des parties de semelle
(2, 3) agencées dans la zone antérieure de semelle ou bien dans la zone de talon,
qui s'étend dans la direction longitudinale de semelle, qui est raccordée à la face
inférieure de la plaque de semelle (11) et qui est sensiblement plus étroite que l'élément
porteur (1).