(19)
(11) EP 0 359 046 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
21.03.1990  Patentblatt  1990/12

(21) Anmeldenummer: 89116080.6

(22) Anmeldetag:  31.08.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E06C 1/32
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 01.09.1988 DE 8811069 U

(71) Anmelder: KRAUSE-WERK GMBH & CO. KG
D-36295 Alsfeld (DE)

(72) Erfinder:
  • Krause, Günther
    D-6320 Alsfeld (DE)

(74) Vertreter: Missling, Arne, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt Bismarckstrasse 43
D-35390 Giessen
D-35390 Giessen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verbindungselement


    (57) Zur Verbindung zweier Leiterelemente (1, 2) ist ein Verbindungselement vorgesehen wobei die Klemmelemente eines an einem ersten Holm (1) befestigten Verbindungs­elementes in Form einer ebenen, zur Längsachse des ersten Holms (1) geneigten, mit dem Verbindungselement verbundenen Anlageplatte (3) und einer um eine senkrecht zur Längsachse des ersten Holms (1) angeordnete Achse (4) schwenkbaren Schwenkplatte (5) ausgebildet ist.
    Das Verbindungselement ist bei allen Arten von Mehrzweckleitern verwendbar.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungselement zur Verbindung eines ersten und eines zweiten Leiterelementes, wobei das Verbindungselement an einem ersten Holm des er­sten Leiterelementes befestigt ist und Klemmelemente für einen zweiten Holm einer zweiten Leiter umfaßt.

    [0002] Es sind Leitern bekannt, welche ein erstes und ein zweites Leiterelement aufweisen, welche jeweils in Form von geraden Leitern mit zwei Holmen und einer entsprechenden Anzahl von Sprossen ausgebildet sind. Die beiden Leiterelemente sind üblicherweise an ihren oberen Endbereichen miteinander ver­bindbar, um eine selbststehende Leiter in Form einer Auf­stelleiter auszubilden. Um einen sicheren Stand der Leiter zu gewährleisten ist es erforderlich, nicht nur die oberen Endbereiche der Leiterelemente in entsprechender Weise mit­einander zu verbinden, sondern auch dafür Sorge zu tragen, daß die unteren Endbereiche, welche auf dem Boden aufge­stellt sind, sich nicht unter Belastung voneinander entfer­nen, was zu einem Zusammenfallen der Aufstelleiter füh­ren würde.

    [0003] Um das Auseinanderklappen oder Auseinanderbewegen der un­teren Enden der beiden Leiterelemente zu verhindern, ist aus sicherungstechnischen Gründen, insbesondere bei Leiterele­menten, welche in ihrem oberen Bereich durch ein Scharnier verbunden sind, vorgeschrieben, daß die unteren Bereiche der Leiterelemente mittels eines Zugbandes verbunden sind, wel­ches die maximale Spreizung der Leiterelemente begrenzt. Die Verwendung eines Zugbandes erweist sich insbesondere bei Mehrzweckleitern, bei welchen die Leiterelemente auch in anderer Zuordnung zueinander verwendbar sind, als nachtei­lig, da das Zugband von der Bedienungsperson bei Verwendung der Leiterelemente in Form einer Aufstelleiter angebracht werden muß, wobei stets die Gefahr besteht, daß diese Si­cherungsmaßnahme vergessen wird.

    [0004] Bei einem bekannten Verbindungselement zur Verbindung zweier Leiterelemente werden die oberen Bereiche der Leiterelemente miteinander verklemmt. Diese Verklemmung kann bei den be­kannten Verbindungselementen jedoch nicht eine weitere win­kelmäßige Spreizung der Leiterelemente verhindern, da diese üblicherweise aus Aluminiumprofilen dünnen Querschnitts ge­fertigt sind und bei den bekannten Verbindungselementen Kräfte auftreten können, die zu einer Zerstörung oder Be­schädigung der Aluminiumprofile führen können. Deshalb ist es auch bei diesen Ausgestaltungsformen aus Sicherheits­gründen erforderlich, ein Zugband zu verwenden. Das Zug­band erweist sich auch dadurch als nachteilig, daß insbe­sondere eine Verschiebung der beiden Leiterelemente zuei­nander, sowie dies bei anderen Anwendungsfällen wünschens­wert ist, nicht möglich ist, da das Zugband entweder den Verschiebeweg begrenzt oder von der Bedienungsperson ge­löst werden muß, wodurch sich wiederum die bereits be­schriebenen Sicherheitsprobleme ergeben.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungs­element der Eingangs genannten Art zu schaffen, welches bei einfachem Aufbau und betriebssicherer Handhabbarkeit eine Verbindung zweier Leiterelemente so gestattet, daß auf ein Zugband verzichtet werden kann und wobei die relative Be­weglichkeit der beiden Leiterelemente hinsichtlich anderer Anordnungsvarianten nicht behindert wird.

    [0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klemmelemente in Form einer ebenen, zur Längsachse des ersten Holms geneigten, mit dem Verbindungselement verbun­denen Anlageplatte und einer um eine senkrecht zur Längs­achse des ersten Holmes angeordneten Achse schwenkbaren Schwenkplatte ausgebildet sind.

    [0007] Das erfindungsgemäße Verbindungselement zeichnet sich durch eine Reihe erheblicher Vorteile aus. Durch die Verwendung einer Klemmplatte und einer Schwenkplatte ist es möglich, eine große Anlagefläche für den zweiten Holm zu schaffen, so daß eine Beschädigung des zweiten Holmes, insbesondere durch eine Anlage an einer Kante des Verbindungselementes vermie­den werden kann. Durch die Anlageplatte und die Schwenk­platte ist es erfindungsgemäß möglich, den zweiten Holm reibschlüssig zu halten, wobei die Reibungskraft bei Be­lastung einer durch die beiden Leiterelemente gebildeten Aufstelleiter erhöht wird, so daß eine weitere winkel­mäßige Spreizung der beiden Leiterelemente ausgeschlossen ist. Da erfindungsgemäß das Verbindungselement an dem er­sten Holm des ersten Leiterelementes festangebracht ist, ist es auf besonders einfache Weise möglich, die beiden Leiter­elemente zur Ausbildung einer Aufstelleiter miteinander zu verbinden.

    [0008] Da erfindungsgemäß die Anlageplatte in einem Winkel zur Längsachse des ersten Holmes geneigt ist, läßt sich auf diese Weise der bei Ausformung der Aufstelleiter zwischen den beiden Leiterelementen gebildete Winkel auf besonders einfache Weise festlegen.

    [0009] Durch die schwenkbare Anordnung der Schwenkplatte wird ein Verkanten des zweiten Holms relativ zu dem Verbindungsele­ment ausgeschlossen, da sich die Schwenkplatte stets voll­ständig gegen die entsprechende Fläche des Holmes anlegen kann.

    [0010] In einer günstigen Weiterbildung der Erfindung sind die Anlageplatte und die Schwenkplatte an einer an dem ersten Holm befestigten Lagerplatte angebracht. Die Lagerplatte kann entweder entfernbar an dem ersten Holm befestigt sein, es ist auch möglich, diese in nicht lösbarer Weise mit dem ersten Holm zu verbinden. Durch die Verwendung einer zusätz­lichen Lagerplatte ist es möglich, einen ausreichenden Platz zum Anordnen des ersten Holmes bzw. zum Einführen des ersten Holmes zwischen die Anlageplatte und die Schwenkplatte zu schaffen.

    [0011] Um zu Verhindern, daß der Holm unter ungünstigen Belastungs­bedingungen von der Lagerplatte bzw. von der Schwenkplatte abrutscht, kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestal­tung der Erfindung vorgesehen sein, daß die Schwenkplatte zum Umgreifen des zweiten Holms auf der der Lagerplatte ab­gewandten Seite mit einem sich parallel zur Lagerplatte er­streckenden ersten Stützschenkel versehen ist. Bei dieser Ausgestaltung wird der zweite Holm von drei Seiten umgrif­fen, nämlich von der Lagerplatte, der Schwenkplatte und dem Stützschenkel. Die Verbindung der beiden Leiterelemente erfolgt dabei so, daß auch seitliche Verschiebungen der Auf­stelleiter bzw. ein seitliches Wackeln in wirkungsvoller Weise unterbunden werden können.

    [0012] Zu einer sicheren Führung und Halterung des zweiten Holms kann es sich weiterhin als günstig erweisen, daß die Schwenkplatte eine Breite aufweist, welche gleich der Breite des zweiten Holms ist. Durch diese Maßnahme kann eine ge­wisse Klemmung des zweiten Holmes erfolgen, durch welche es möglich ist, die durch die beiden Leiterelemente gebildete Aufstelleiter zu versetzen oder zu tragen, ohne daß diese zusammenklappt.

    [0013] Weiterhin kann es sich als günstig erweisen, wenn die Schwenkplatte mittels eines Lagerbockes oberhalb ihres Schwerpunktes an der der Anlageplatte abgewandten Seite an der Lagerplatte gelagert ist. Bei dieser Ausgestaltungsform beeinflußt zum einen die Lagerung der Schwenkplatte nicht deren Klemmwirkung, da der Lagerbock an der Rückseite der Schwenkplatte angeordnet ist. Durch die Lagerung oberhalb des Schwerpunktes der Schwenkplatte wird erreicht, daß bei einer vertikalen Anordnung des ersten Leiterelementes die Schwenkplatte im wesentlichen parallel zur Längsachse des ersten Holmes angeordnet ist, so daß eine Einführung oder Verschiebung des zweiten Holmes vorgenommen werden kann, ohne daß die Gefahr von ungewollten Klemmwirkungen eintritt.

    [0014] Die Anlageplatte kann einen sich parallel zu der Lagerplatte und in Richtung auf die Schwenkplatte erstreckenden zweiten Stützschenkel umfassen, welcher, ebenso wie der erste Stütz­schenkel zu einer Umgreifung des zweiten Holms dienen kann, um ein seitliches Wackeln der Aufstelleiter zu verhindern. Dabei kann es sich weiterhin als günstig erweisen, wenn in dem zweiten Stützschenkel eine nutartige Ausnehmung zur Ein­führung einer Sprosse des Leiterelementes vorgesehen ist. Durch diese Ausnehmung wird ein formschlüssiges Ergreifen der Sprosse ermöglicht, so daß eine zusätzliche Verankerung des zweiten Leiterelementes geschaffen wird. Durch diese Maßnahme läßt sich die Betriebssicherheit wesentlich er­höhen.

    [0015] Da üblicherweise die Sprossen mit einer Spreizung in Aus­nehmungen der Holme eingeführt sind, kann es sich als gün­stig erweisen, wenn die Anlageplatte zwischen der Lager­platte und dem zweiten Stützschenkel eine Breite aufweist, die größer ist, als die Breite des zweiten Holmes, da zum einen die nutartige Ausnehmung in dem zweiten Stützschenkel genau an die Abmessungen der Sprosse anpaßbar sind und da zum anderen ein unbeabsichtigtes Verklemmen durch die Sprei­zung der Sprossen verhindert wird. Bei dieser Ausgestal­tungsform liegt somit nicht der Holm, sondern die Spreizung der Sprossen flächig an dem zweiten Stützschenkel an.

    [0016] Weiterhin kann es sich als günstig erweisen, die Achse der Schwenkplatte am unteren Endbereich der Lagerplatte anzu­ordnen und die Anlageplatte so auszubilden, daß diese am unteren Endbereich der Lagerplatte endet. Diese Ausgestal­tungsform erleichtert wesentlich das Einführen des zweiten Holms in das Befestigungselement und schafft die Möglich­keit, die reibschlüssige Klemmung so vorzunehmen, daß trotz der geringen Abmessungen des Verbindungselementes relativ große Hebelarme vorliegen.

    [0017] Um die Einführung des zweiten Holmes zu erleichtern und um bei einer Parallelverschiebung der beiden Leiterelemente ein Verklemmen zu verhindern, kann das untere Ende der Anlage­platte abgerundet sein.

    [0018] Die Lagerplatte wird bevorzugterweise mit zwei zueinander parallelen Halteplatten versehen sein, welche sich auf der der Anlageplatte und der Schwenkplatte abgewandten Seite der Lagerplatte erstrecken, so daß durch die Halteplatten und die Lagerplatte ein U-förmiger Querschnitt ausgebildet wird, welcher formschlüssig den ersten Holm umgreifen kann. Durch diese Maßnahme läßt sich die Befestigung der Lagerplatte und damit das Verbindungselement an dem ersten Holm wesentlich vereinfachen und stabiler ausgestalten.

    [0019] Um eine sichere Zuordnung des ersten und des zweiten Lei­terelementes sicherzustellen, ist es vorteilhaft, wenn an jedem Holm des ersten Leiterelementes ein Verbindungsele­ment angeordnet ist. Die Verbindungselemente sind dabei bevorzugterweise spiegelbildlich ausgebildet, so daß es möglich ist, das erste Leiterelement breiter als das zweite Leiterelement auszubilden.

    [0020] Erfindungsgemäß ist durch das Verbindungselement die Mög­lichkeit geschaffen, das erste Leiterelement und das zweite Leiterelement stufenlos zueinander zur Ausbildung einer Auf­stelleiter zu verbinden, insbesondere ist es möglich, die Aufstelleiter so auszubilden, daß diese auch auf Treppen oder Absätzen oder auch auf abhängigem Gelände aufgestellt werden kann.

    [0021] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs­beispiels in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:

    Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungs­beispieles des erfindungsgemäßen Verbindungselemen­tes und von Teilen zugeordneter Leiterelemente

    Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Verbin­dungselementes und

    Fig. 3 eine Draufsicht auf das in Fig. 2 gezeigte Verbin­dungselement.



    [0022] Das in den Figuren 1 bis 3 gezeigte Verbindungselement weist eine Lagerplatte 6 auf, an welcher eine im wesentlichen ebene Anlageplatte 3 befestigt ist, beispielsweise mittels einer Schweißverbindung.

    [0023] An der der Anlageplatte 3 abgewandten Seite sind an der Lagerplatte 6 zwei zueinander parallele Halteplatten 13 aus­gebildet, beispielsweise durch Umbiegung eines Endbereiches der Lagerplatte 6 und durch Anschweißen eines seperaten Elementes. Die beiden Halteplatten 13 weisen zueinander ei­nen Abstand auf, welcher so bemessen ist, daß ein erster Holm 1 eines ersten, in den Figuren weiter nicht dargestell­ten Leiterelementes 1 in den durch die Leiterplatte 6 und die beiden Halteplatten 13 ausgebildeten U-förmigen Quer­schnitt einführbar ist.

    [0024] Die Anlageplatte 3 ist, wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, in einem Winkel zur Längsachse des er­sten Holms geneigt, wobei der Neigungswinkel dem Winkel entspricht, welchen der erste Holm 1 und ein zweiter Holm 2 eines im einzelnen nicht dargestellten Leiterelementes zu­einaner aufweisen, wenn diese beiden Leiterelemente eine Aufstelleiter bilden.

    [0025] Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Lagerplatte 6 weist einen freien Endbereich auf, an welchem um eine senkrecht zur Längsachse des ersten Holms angeordnete Achse 4 eine Schwenkplatte 5 schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkplatte 5 ist mit einem Lagerbock 8 versehen, welcher oberhalb des Schwerpunktes der Schwenkplatte 5 an dieser befestigt ist. Diese außermittige Lagerung bewirkt, daß, wie in Fig. 2 dargestellt, die Schwenkplatte 5 im nicht belasteten Zustand bei vertikaler Anordnung des ersten Holms eine Stellung ein­nimmt, in welcher dieser entweder zu der Anlageplatte 3 oder zur Längsachse des ersten Holms 1 im wesentlichen parallel ist. Diese Anordnung dient zur Erleichterung der Einfüh­rung des zweiten Holms 2.

    [0026] Die Lagerplatte 5 ist weiterhin mit einem ersten Stütz­schenkel 7 versehen, welcher sich im wesentlichen parallel zu der Lagerplatte 6 erstreckt. Die Schwenkplatte 5 und der erste Stützschenkel 7 bilden somit einen rechtwinkeligen Querschnitt. Der zwischen der Lagerplatte 6 und dem ersten Stützschenkel 7 ausgebildete Raum ist so bemessen, daß er zur Breite des zweiten Holms 2 gleich ist, so daß der zweite Holm 2 in kippsicherer Weise relativ zu dem ersten Holm ge­halten werden kann.

    [0027] An dem freien Ende der Lagerplatte 3 ist diese mit einem zweiten Stützschenkel 9 verbunden, welcher sich ebenfalls im wesentlichen parallel zu der Lagerplatte 6 erstreckt. Auch der zweite Stützschenkel 9 dient zur besseren Halterung des zweiten Holms 2 des zweiten Leiterelements.

    [0028] Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weist der zweite Stützschenkel 9 eine Ausnehmung 10 auf, welche nut­artig ausgebildet ist und so dimensioniert ist, daß diese an die Abmessungen einer mit dem zweiten Holm 2 verbundenen Sprosse 11 angepaßt ist. Durch die Möglichkeit, die Sprosse 11 in die Ausnehmung 10 einzuführen, wird eine zusätzliche Sicherung oder Verriegelung des zweiten Holms 2 erreicht.

    [0029] Die Anlageplatte 3 kann an ihrem unteren Ende 12 abgerundet sein, um ein Einschieben des zweiten Holms 2 bzw. ein Ver­schieben des zweiten Holms 2 relativ zu dem ersten Holm 1 zu erleichtern.

    [0030] Die Lagerplatte 6 kann weiterhin mit Ausnehmungen 14 verse­hen sein, durch welche Schrauben oder Nieten durchführbar sind, mittels derer die Lagerplatte 6 an den ersten Holm 1 befestigt werden kann.

    [0031] In Fig. 1 ist das erfindungsgemäße Verbindungselement in einem betriebsbereiten Zustand dargestellt. Dabei ist die Lagerplatte 6 über im einzelnen nicht gezeigte Nieten, wel­che durch die Ausnehmungen 14 durchgeführt sind, mit dem ersten Holm 1 verbunden, wobei sich die beiden Halteplatten 13 in Anlage an dem ersten Holm 1 befinden. Der zweite Holm 2 des zweiten Leiterelementes ist zwischen die Anlageplat­te 3 und die Schwenkplatte 5 eingeschoben und nachfolgend so verschwenkt worden, daß dieser reibschlüssig an der Fläche der Anlageplatte 3 und der Schwenkplatte 5 anliegt. Zusätz­lich wurde die Sprosse 11 in die Ausnehmung 10 des zweiten Stützschenkels 9 eingeführt, um eine zusätzliche Verriege­lung zu bewirken. Wenn der zweite Holm 2 so an dem ersten Holm 1 angeordnet werden soll, daß keine Sprosse 11 im Be­reich der Ausnehmung 10 vorhanden ist, so erfolgt eine si­chere Verklemmung durch die Reibung zwischen der Anlage­platte 3 und der Schwenkplatte 5.

    [0032] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das erste Leiter­element 1 breiter ausgebildet, als das zweite Leiterele­ment 2, so daß letzteres mit seinen Holmen im Bereich zwi­schen den Holmen des ersten Leiterelementes bewegbar oder verschiebbar ist. Um eine stabile Lagerung der beiden Lei­terelemente aneinander zu gewährleisten, ist an jedem Holm des ersten Leiterelementes ein Verbindungselement angeord­net, wobei die beiden Verbindungselemente spiegelbildlich zueinander aufgebaut sind.

    [0033] Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbei­spiel beschränkt, vielmehr ergeben sich für den Fachmann im Rahmen der Erfindung vielfältige Abwandlungsmöglichkeiten.


    Ansprüche

    1. Verbindungselement zur Verbindung eines ersten und eines zweiten Leiterelementes, wobei das Verbindungselement an einem ersten Holm des ersten Leiterelementes befestigt ist und Klemmelemente für einen zweiten Holm einer zwei­ten Leiter umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente in Form einer ebenen, zur Längs­achse des ersten Holms (1) geneigten, mit dem Ver­bindungselement verbundenen Anlageplatte (3) und einer um eine senkrecht zur Längsachse des ersten Holms (1) angeordnete Achse (4) schwenkbaren Schwenkplatte aus­gebildet sind.
     
    2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Anlageplatte (3) und die Schwenkplatte (5) an einer an dem ersten Holm (1) be­festigten Lagerplatte (6) angebracht sind.
     
    3. Verbindungselement nach Anspruch 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Schwenkplatte (5) zum Umgrei­fen des zweiten Holms (2) auf der der Lagerplatte (6) abgewandten Seite mit einem sich parallel zur Lager­platte (6) erstreckenden ersten Stützschenkel (7) ver­sehen ist.
     
    4. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk­platte (5) eine Breite aufweist, welche gleich der Brei­te des zweiten Holms (2) ist.
     
    5. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenzeichnet, daß die Schwenk­platte (5) mittels eines Lagerbockes (8) oberhalb ihres Schwerpunktes an der der Anlageplatte (3) abgewandten Seite an der Lagerplatte (6) gelagert ist.
     
    6. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageplat­te (3) einen sich parallel zu der Lagerplatte (6) und in Richtung auf die Schwenkplatte (5) erstreckenden zwei­ten Stützschenkel (9) umfaßt.
     
    7. Verbindungselement nach Anspruch 6, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Anlageplatte (3) zwischen der Lagerplatte (6) und dem zweiten Stützschenkel (9) eine Breite aufweist, die größer ist, als die Breite des zweiten Holms (2).
     
    8. Verbindungselement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge­kennzeichnet, daß der zweite Stützschenkel (9) mit einer nutartigen Ausnehmung (10) zur Einfüh­rung einer Sprosse (11) des zweiten Leiterelementes versehen ist.
     
    9. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) der Schwenkplatte (5) am unteren Endbereich der Lager­platte (6) angeordnet ist, und daß die Anlageplatte (3) am unteren Endbereich der Lagerplatte (6) endet.
     
    10. Verbindungselement nach Anspruch 9, dadurch gekenn­zeichnet, daß das untere Ende (12) der Anlage­platte (3) abgerundet ist.
     
    11. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der der An­lageplatte (3) und der Schwenkplatte (5) abgewandten Seite der Lagerplatte (6) an dieser zwei zueinander pa­rallele, mit der Lagerplatte (6) einen U-förmigen quer­schnittausbildende Halteplatten (13) angeordnet sind.
     
    12. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Holm des ersten Leiterelementes ein Verbindungselement an­geordnet ist.
     
    13. Verbindungselement nach Anspruch 12, dadurch ge­kennzeichnet, daß die Verbindungselemente jeweils spiegelbildlich ausgebildet sind.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht