[0001] Die Erfindung betrifft einen Treibstangenverschluß für Türen oder Fenster mit einem
Gehäuse, einer in dem Gehäuse um eine zur Tür- bzw. Fensterfläche senkrechte Achse
drehbar gelagerten durch einen Drücker oder Knauf drehbaren Drückernuß, einer Rückstellfederung,
welche die Drückernuß derart in eine Ruhelage vorspannt, daß sie in entgegengesetzten
Drehrichtungen aus der Ruhelage verdreht werden kann, einer zur Steuerung von Verschlußelementen
dienenden, längs einer Stulpschiene des Gehäuses geführten Treibstange und einem die
Drückernuß mit der Treibstange verbindenden spielbehafteten, einen Übersetzungshebel
einschließenden Übertragungsgestänge zum Verschieben der Treibstange, wobei die Verdrehung
der Drückernuß in einer ersten Drehrichtung zum Verschieben der Treibstange in eine
Verschluß stellung und die Verdrehung der Drückernuß in einer zweiten Drehrichtung
zum Verschieben der Treibstange in eine Öffnungsstellung führt und das Spiel in dem
Übertragungsgestänge nach Eintritt der jeweiligen Treibstangenstellung bei Loslassen
des Drückers bzw. Knaufs eine Rückführung der Drückernuß durch die Rückstellfederung
in ihre Ruhelage unter Belassung der Treibstange in der jeweils erreichten Treibstangenstellung
gestattet. Ein solcher Treibstangenverschluß ist bekannt aus der europäischen Offenlegungsschrift
168 001, und zwar insbesondere aus deren Figuren 9 und 10 und ist ferner bekannt aus
der europäischen Patentschrift 182 751.
[0002] Durch die Verwendung des Übersetzungshebels in dem Übertragungsgestänge läßt es sich
ermöglichen, daß die Treibstange bei jeweils einem Drehwinkel der Drückernuß von etwa
45° aus der Offenstellung in die Verschlußstellung bzw. umgekehrt verschoben werden
kann, und zwar trotz des in dem Übertragungsgestänge enthaltenen Spiels.
[0003] In der europäischen Offenlegungsschrift 168 001 ist zwischen der Drückernuß und der
Treibstange drückernußseitig zunächst ein erster zweiarmiger Übersetzungshebel angeordnet;
dieser wirkt über eine Paarung von Zahnsegmenten auf einen zweiten Übersetzungshebel
ein und der zweite Übersetzungshebel wirkt schließlich unter Richtungsänderung des
Übertragungsweges auf die Treibstange ein. Der Aufbau des Übertragungsgestänges ist
damit relativ kompliziert und teuer in der Fertigung.
[0004] Nach der europäischen Patentschrift 182 751 wirkt die Drückernuß über eine spielbehaftete
Kupplung auf eine Schubstange ein, welche in der Nähe der Stulpschiene annähernd vertikal
geführt ist. Diese Schubstange wirkt dann auf einen einarmigen Übersetzungshebel
ein, der in der Nähe der der Treibstange gegenüberliegenden Gehäusekante angelenkt
ist und mit seinem treibstangenseitigen Ende in die Treibstange eingreift. Auch diese
Ausführungsform ist in der Fertigung kompliziert und in den Herstellungskosten hoch.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Treibstangenverschluß der eingangs
bezeichneten Art unter Beibehaltung der Möglichkeit einer Treibstangenverschiebung
bei verhältnismäßig kleinem Drehwinkel der Drückernuß in vereinfachter Weise aufzubauen,
so daß die Fertigung erleichtert und die Kosten gesenkt werden.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß das Übertragungsgestänge
ein Steuerelement umfaßt, welches in der Nähe einer der Stulpschiene gegenüberliegenden
Begrenzungskante des Gehäuses parallel zu der Treibstange geführt ist, daß dieses
Steuerelement mit der Drückernuß im wesentlichen spielfrei gekoppelt ist, daß die
Rückstellfederung an dem Steuerelement angreift und daß der Übersetzungshebel als
ein zweiarmiger Übersetzungshebel ausgebildet ist, welcher an mittlerer Stelle zwischen
der Treibstange und dem Steuerelement an dem Gehäuse gelagert ist, einen ersten kürzeren
Hebelarm in spielbehafteten Eingriff mit dem Steuerelement und einen längeren Hebelarm
in Eingriff mit der Treibstange aufweist.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ergibt sich als besonderer Vorteil, daß ein
einziges Element, nämlich das linearbewegliche Steuerelement, sowohl zum Angriff der
Rückstellfederung als auch zur Bewegungsübertragung von der Drückernuß auf die Treibstange
eingesetzt werden kann. Neben diesem Steuerungselement ist dann im Rahmen des Übertragungsgestänges
nur noch der zweiarmige Übersetzungshebel erforderlich. Durch die Anordnung des Steuerelements
in der Nähe der stulpschienenfernen Gehäusekante wird der innerhalb des Gehäuses verfügbare
Raum optimal ausgenutzt. Der Platzbedarf wird insgesamt verringert. Dies hat den Vorteil,
daß die Breite des Schloßgehäuses, welche der Einstecktiefe in dem Tür- bzw. Fensterrahmen
entspricht, gering gehalten werden kann, so daß die Breite des verschlußseitigen Tür-
bzw. Fensterholms - wie erwünscht - ebenfalls gering gehalten werden kann.
[0008] Die erfindungsgemäße Konstruktion ist insbesondere bei solchen Türverschlüssen anwendbar,
bei denen die Treibstange ausschließlich von der Drückernuß her bewegt wird, also
nicht von dem Schließzylinder her, der gleichwohl vorgesehen sein kann, um die Treibstange
in ihrer Verschlußstellung zu sperren.
[0009] Wie an sich schon aus den beiden oben genannten Dokumenten zum Stand der Technik
bekannt, kann auch bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung die Drückernuß auf eine
Falle einwirken, welche durch eine Fallenfederung in Richtung auf eine vorgeschlossene
Stellung vorgespannt ist.
[0010] Die Treibstange kann über ihre Länge verteilt mehrere Verschlußelemente aufweisen,
um das Fenster und insbesondere eine Tür auf ihrer ganzen Höhe im zugehörigen Rahmenteil
feststellen zu können. Daneben kann ein herkömmlicher Riegel vorgesehen sein, welcher
senkrecht zur Stulpschiene in dem Gehäuse verschiebbar geführt und zwischen einer
der Verschlußstellung der Treibstange entsprechenden vorgeschlossenen Stellung und
einer der Offenstellung der Treibstange entsprechenden zurückgeschlossenen Stellung
beweglich und antriebsmäßig mit der Treibstange verbunden ist.
[0011] Um den Riegel durch die Treibstange - wenn diese in Ihrer Verschlußstellung ist -
in seiner vorgeschlossenen Stellung festlegen und gegen unbefugtes Zurücktreiben sichern
zu können, wird weiter vorgeschlagen, daß zwischen der Treibstange und dem Riegel
ein totgangbehaftetes Übertragungsgetriebe vorgesehen ist, derart, daß beim Verschieben
der Treibstange in Richtung ihrer Verschlußstellung der durch die Treibstange angetriebene
Riegel seine vorgeschlossene Stellung erreicht, bevor die Treibstange ihre Verschlußstellung
erreicht und daß an der Treibstange und dem Riegel Riegelsicherungselemente angebracht
sind, welche nach Eintritt des Riegels in seine vorgeschlossene Stellung bei der
dann noch stattfindenden Restbewegung der Treibstange in Richtung auf ihre Verschlußstellung
zum Eingriff kommen und die Rückkehr des Riegels in seine zurückgeschlossene Stellung
unterbinden.
[0012] Der Treibstangenverschluß kann in herkömmlicher Weise durch einen Schließzylinder
gesperrt werden, etwa so, daß der Schließzylinder mit einem Schließbart auf einen
Zusatzriegel einwirkt, welcher quer zur Längsrichtung der Treibstange zwischen einer
Treibstangenlösestellung und einer Treibstangensperrstellung verschiebbar ist und
in der Treibstangensperrstellung ein an der Treibstange befestigtes Treibstangensperrorgan
übergreift.
[0013] Um den Zusatzriegel in seiner Treibstangensperrstellung sperren zu können, wird
vorgeschlagen, daß der Schließbart des Schließzylinders phasenverschoben zur Einwirkung
auf den Zusatzriegel auch auf eine federbelastete Zuhaltung für den Zusatzriegel
einwirkt, welche in der Schlüsselabzugstellung des Schließzylinders den Zusatzriegel
zumindest dann gegen Bewegung sperrt, wenn der Zusatzriegel die Treibstangensperrstellung
einnimmt.
[0014] Eine besonders kompakte Bauweise für die aus dem Steuerelement und der Rückstellfederung
bestehende Baugruppe erhält man dadurch, daß das Steuerelement mit entsprechenden
Schlitzen auf zwei Zapfen des Gehäuses geführt ist und daß die Rückstellfederung von
einer Schraubendruckfeder gebildet ist, welche in einer der Ruhelage der Drückernuß
entsprechenden Ruhestellung des Steuerelements mit beiden Enden an je einem Zapfen
und je einem Anschlag des Steuerelements anliegt.
[0015] Die Kopplung zwischen der Drückernuß und dem Steuerelement kann in der Weise hergestellt
werden, daß das Steuerelement einen Mitnehmerzapfen aufweist, welcher in eine radial
längliche Randausnehmung der Drückernuß eingreift.
[0016] Um bei kleinem Drehwinkel der Drückernuß einen möglichst großen Verschiebeweg des
Steuerelements, und zwar für beide Drehrichtungen der Drückernuß, zu erreichen, wird
vorgeschlagen, daß in der Ruhelage der Drückernuß die Verbindungslinie der Drehachse
der Drückernuß und der Achse des Mitnehmerzapfens annähernd senkrecht auf der Verschieberichtung
des Steuerelements steht.
[0017] Um dem Verbraucher ein Produkt anbieten zu können, das sich ähnlich wie die ihm von
normalen Türen her bekannten Einsteckschlösser mit Drückerbetätigung verhält, wird
vorgeschlagen, daß die Drückernuß zur Herbeiführung der Verschlußstellung bzw. Offenstellung
der Treibstange jeweils um ca. 45° aus der Ruhelage verdrehbar ist. Der Verbraucher
findet dann folgende Situation vor: Zum Öffnen der Tür braucht er den Drücker in herkömmlicher
Weise lediglich um 45° nach unten zu drücken. Dabei öffnet sich der Treibstangenverschluß,
wenn die Treibstange bis dahin in der Verschlußstellung war. Soll dagegen die Tür
verschlossen werden, so braucht der Drücker nur um 45° nach oben verschwenkt zu werden,
so daß die Treibstange in ihre Verschlußstellung übergeht. Dabei kann die Drückernuß
derart angeordnet sein, daß in der Ruhelage der Drücker die bei Türen übliche Horizontalstellung
einnimmt.
[0018] Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels;
es stellen dar:
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Treibstangenverschluß bei in Öffnungsstellung befindlicher
Treibstange und in Ruhelage befindlicher Drückernuß;
Figur 1a eine Darstellung entsprechend Figur 1 unter teilweiser Weglassung der Treibstange
zur Darstellung einer Verrastung, welche die Treibstange in der Offenstellung gegen
unbeabsichtigte Verschiebung sichert;
Figur 2 den Treibstangenverschluß nach Figur 1 nach Verdrehung der Drückernuß im Gegenzeigersinn,
Verschiebung der Treibstange in die Verschlußstellung und Vorschließen des Riegels;
Figur 3 den Treibstangenverschluß nach Figur 1 und 2 nach Verdrehen der Drückernuß
um 45° im Uhrzeigersinn, Zurückziehen der Falle, Verschiebung der Treibstange in
die Öffnungsstellung und Zurückziehung des Riegels in die zurückgeschlossene Stellung;
Figur 4 ein Ausführungsbeispiel eines Verschlußelements in Form eines Zusatzschlosses;
Figur 5 eine Treibstangeneinheit mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Treibstangenverschluß
und zwei Zusatzschlössern gemäß Figur 4;
Figur 6 eine Anordnung entsprechend Figur 5 mit gegenläufigen Schwenkriegeln;
Figur 7 eine Anordnung entsprechend Figur 5 mit abgewandelten Schwenkriegeln;
Figur 8 eine Anordnung entsprechend Figur 5 mit an der Treibstange starr befestigten
Schließkloben.
[0019] In der Figur 1 ist an einer Stulpschiene 1 eine Schloßgehäuse 3 angebracht. Dieses
Schloßgehäuse 3 besteht aus einer Bodenplatte 3a und aus Schmalseitenumfassungswänden
3b, 3c, 3d sowie einer nicht eingezeichneten Schloßdecke. An der Stulpschiene 1 ist
eine Treibstange 10 geführt, die sich in der Regel über die gesamte Höhe des Fensters
bzw. der Tür auf deren von der vertikalen Schwenkachse abgelegener Seite erstreckt.
An der Treibstange 10 sind Verschlußelemente angebracht, wie sie beispielsweise in
den später noch zu erläuternden Figuren 4 bis 8 dargestellt sind. Diese Verschlußelemente
sind zum Eingriff mit entsprechenden Gegenverschlußelementen an dem Tür- bzw. Fensterrahmen
versehen. Darüber hinaus weist der Treibstangenverschluß eine übliche Falle 52 auf,
die beim Zuschlagen der Tür gegen die Kraft einer Feder 53 selbsttätig zurückgeschoben
wird und zum Öffnen der Tür von einer Drückernuß 12 aus unterer Vermittlung eines
Nockens 55 der Drückernuß 12 eines Mitnehmerbleches 57 und eines Fallenschwanzes 59
zurückgezogen werden kann.
[0020] Schließlich weist der Treibstangenverschluß einen Riegel 54 auf, welcher die Stulpschiene
1 durchdringt und in die Stellung gemäß Figur 2 vorgeschlossen wird, wenn die Treibstange
10 in ihre Verschlußstellung, d. h. nach unten, verschoben wird.
[0021] Ein Schließzylinder 74 mit einem Schließbart 76 und einem Schlüsseleinführungsschlitz
74a dient zum Sperren der Treibstange 10 in ihrer unteren Verschlußstellung und über
die Treibstange 10 auch zum Sperren des Riegels 54 in seiner vorgeschlossenen Stellung
gemäß Figur 2. Festzuhalten ist aber, daß ein Verschieben der Treibstange 10 vermittels
des Schließzylinders 74 bei dieser Ausführungsform nicht möglich ist.
[0022] Die Treibstange 10 wird also mit den daran befestigten Verschlußelementen ausschließlich
durch den mit der Drückernuß 12 gekoppelten Außen- und/oder Innentürdrücker (nicht
dargestellt) von der Öffnungsstellung in die Verschlußstellung verschoben und umgekehrt.
[0023] Die Drückernuß 12 weist eine Randausnehmung 14 auf, in welche der an einem parallel
zur Treibstangenbewegung verschiebbaren Steuerelement 16 befestigte Mitnehmerzapfen
18 eingreift. Für die Drehwinkelbegrenzung des Türdrückers ist an der Drückernuß 12
eine weitere, sich in Umfangsrichtung erstreckende Ausnehmung 20 mit den Begrenzungsflächen
22, 22′ vorgesehen, welche in den Schwenkbereich-Endstellungen des Türdrückers an
einem die Schloßdecke (nicht dargestellt) und den Schloßboden 3a verbinddenden Anschlagzapfen
26 anliegen.
[0024] Das Steuerelement 16 besteht bevorzugt aus einer auf dem Schloßboden 3a verschieblich
geführten Trägerplatte 28 und einem auf der Trägerplatte 28 fest angeordneten Federaufnahmerahmen
30. Trägerplatte 28 und Federaufnahmerahmen 30 können auch einstückig im Gießverfahren
hergestellt sein. Zur Führung des Steuerelementes 16 sind zwischen dem Schloßboden
3a und der nicht dargestellten Schloßdecke zwei Zapfen 32, 32′ im Abstand zueinander
angeordnet. Die Trägerplatte 28 weist zwei hintereinander liegende Längsschlitze
34, 34′ auf, die sich im wesentlichen in der Längsmittelebene der Trägerplatte 28
erstrecken und deren mittlerer Abstand zueinander dem Abstand der Zapfen 32, 32′
entspricht. Der Federaufnahmerahmen 30 ist an den schmalen Seitenbereichen mit einer
Kulissenführung 36, 36′ versehen, in welche die Zapfen 32, 32′ in der horizontalen
Nullstellung des Drückers eingreifen. Die verbleibenden schmalen Seitenflächen bilden
zusammen mit den inneren Rahmenlängsflächen den Federaufnahmerahmen 30, wobei die
Rahmenhöhe, senkrecht zur Zeichnungsebene betrachtet, im wesentlichen dem Außendurchmesser
der Schraubendruckfeder 38 entspricht.
[0025] Die Länge der Schlitze 34, 34′ setzt sich zusammen aus dem Sinus des zwischen den
Drehwinkelendstellungen des Mitnehmerzapfens 18 liegenden Kreisbogens und dem Durchmesser
des Zapfens 32 bzw. 32′, wobei zusätzlich noch ein geringer Leerhub berücksichtigt
werden sollte, damit zwischen der jeweiligen Endstellung der Drückernuß 12 und der
gleichzeitigen Endstellung des Steuerelements 16 keine Zwänge entstehen.
[0026] Wesentlich ist, daß in der Ruhelage der Drückernuß 12 die Schraubendruckfeder 38
mit jedem ihrer Enden sowohl an dem jeweiligen Zapfen 32, 32′ als auch an Anschlagflächen
28a, 28b der Trägerplatte oder des Federaufnahmerahmens 30 anliegt, so daß bei Verschiebung
der Trägerplatte 28 nach unten die Schraubendruckfeder 38 an dem unteren Zapfen 32′
in Abstützung bleibt und durch den Anschlag 28a unter Abhebung von den oberen Zapfen
32 komprimiert wird und umgekehrt.
[0027] Auf der schloßeinwärts liegenden Seite des Steuerelements 16 ist eine Randausnehmung
40 für den Eingriff des kurzen Hebelarms eines Übersetzungshebels 42 vorgesehen,
der an einem gehäusefesten Bolzen 44 schwenkbar lagert. Das eine Ende 46 des Übersetzungshebels
dieses kurzen Hebelarms ist annähernd kreisförmig ausgebildet, während der andere
Arm 48 eine Gabel bildet, welche einen treibstangenfesten Zapfen 50 umgreift.
[0028] In der Figur 1 befindet sich die Treibstange 10 in ihrer obersten Stellung,der Öffnungsstellung.
Wenn die Drückernuß gemäß Figur 2 um 45° im Gegenzeigersinn verschwenkt wird, so
nimmt das Steuerelement 16, da das Spiel zwischen dem kreisförmigen Ende 46 und dem
unteren Ende 40˝ der Ausnehmung 40 aufgebraucht ist, das untere Ende 46 mit nach oben,
mit der Folge, daß die Treibstange 10 gleichzeitig nach unten in Richtung auf ihrer
Verschlußstellung verschoben wird. Es stellt sich der Zustand gemäß Figur 2 ein. Wenn
in diesem Zustand dann der Drücker losgelassen wird und die Drückernuß 12 unter der
Wirkung der Schraubendruckfeder 38 wieder in die Stellung gemäß Figur 1 zurückkehrt,
so liegt das kreisförmige Ende 46 spielfrei an der oberen Endfläche 40′ der Ausnehmung
40 an und eine nachfolgende Abwärtsverschiegung des Steuerelements 16 führt dann
unmittelbar zu einer Abwärtsbewegung des kreisförmigen Endes 46 und damit zu einer
Aufwärtsbewegung der Treibstange 10 in Richtung auf ihre Offenstellung.
[0029] Für den Ausschluß des Riegels 54 ist auf einem gehäusefesten Bolzen 56 ein Winkelhebel
58 schwenkbar gelagert, welcher den Riegelschwanz 60 übergreift. Er umfaßt mit einem
gabelartig ausgebildeten Arm 62 einen Riegelzapfen 64 des Riegelschwanzes 60. Der
andere Arm 66 des Winkelhebels 58 wirkt mit einem Steuerprofil der Treibstange 10
zusammen. Dieses Steuerprofil umfaßt eine Profilausnehmung 68 und Nocken 72, 72′
mit einander zugekehrten Profilflächen 70, 70′. Wenn die Treibstange 10 nach unten
geht, so läuft sie zunächst mit ihrer Ausnehmung 68 frei gegenüber dem Arm 66 des
Winkelhebels 58, bis die Profilfläche 70 an dem Arm 66 zum Anschlag kommt. Erst dann
beginnt das Vorschließen des Riegels 54, wobei schließlich der Arm 66 auf das in der
Figur 1 vertikal verlaufende Plateau des Nockens 72 aufläuft. Dann findet keine weitere
Verschiebung des Riegels 54 mehr statt, auch wenn sich die Treibstange 10 noch weiter
nach unten bewegt. Auf diese Weise kann ein Treibstangenfeststellbolzen 92 bei der
restlichen Abwärtsbewegung der Treibstange 10 hinter eine Riegelschulter 94 des Riegels
54 einfahren, so daß ein Zurückschieben des Riegels 54 in der ausgeschlossenen Stellung
des Riegels 54 durch den dann in seiner tiefsten Stellung befindlichen Bolzen 92 unterdrückt
ist.
[0030] In der ausgeschlossenen Treibstangen- und Riegelposition (Fig. 2) kann die Treibstange
10 und auch der Riegel 54 durch Betätigung des Schließzylinders 74 gesichert werden.
Nach eintouriger Drehung des Schließbarts 76 entgegen dem Uhrzeiger wird zunächst
eine Zuhaltung 78 entgegen der Wirkung einer Schraubendruckfeder 80 angehoben, und
ein in einer Zuhaltungsnische 82 der Zuhaltung 78 gefangener Bolzen 84 eines Zusatzriegels
88 freigegeben, so daß bei weiterer Drehung des Schließbarts 76 dieser in eine Ausnehmung
86 des Zusatzriegels 88 eingreifend den Zusatzriegel dann in Richtung nach links verschieben
kann. Der so nach links vorgeschlossene Zusatzriegel 88 hintergreift dann mit einem
Finger 90 den treibstangenfesten Bolzen 92, wodurch die Treibstange 10 gegen unbefugtes
Verschieben aus der Verschlußstellung nach oben in die Offenstellung blockiert ist.
[0031] In Figur 2 ist weiterhin dargestellt, wie der treibstangenfeste Bolzen 92 hinter
die Riegelschulter 94 gefahren ist, um ein unerlaubtes Zurückdrücken des Riegels 54
schloßeinwärts zu unterbinden. In der vorgeschlossenen linken Endstellung des Zusatz
riegels 88 wird der Bolzen 84 des Zusatzriegels 88 von der vorgespannten Zuhaltung
78 durch eine weitere Zuhaltungsnische 82′ gehalten, so daß auch der Zusatzriegel
88 wieder eine gesicherte Lage einnimmt.
[0032] In den Figuren 1 und 2 ist zu erkennen, daß der Zusatzriegel 88 nur dann durch den
Schließbart 76 betätigt werden kann, wenn zuvor die Treibstange 10 und der Riegel
54 in die Verschlußstellungen gebracht worden sind, da ein unter dem Riegelschwanz
60 liegender abgewinkelter Zuhaltungslappen 96 der Zuhaltung 78 am Riegelschwanz
60 anliegend ein Anheben der Zuhaltung 78 durch den Schließbart 76 verhindert, solange
der Riegel 54 zurückgeschlossen ist. Es sei noch erwähnt, daß die Zuhaltung 78 und
auch der Zusatzriegel 88 über Stiftschlitzführungen 97 verschiebbar geführt sind.
[0033] In Figur 1 ist das Treibstangenschloß mit in Offenstellung befindlicher Treibstange
10 dargestellt. Bei Betätigung des Drückers im Uhrzeigersinn wird nur die Falle 52
(Figur 3) zurückgezogen, und die Tür kann geöffnet werden. Hierbei wird das Steuerelement
16 entgegen der Wirkung der Schraubendruckfeder 38 nach unten verschoben, ohne daß
dabei ein Drehmoment auf den Übersetzungshebel 42 ausgeübt wird, da zwischen dem kreisförmigen
Hebelende 46 und der Randausnehmung 40 ein Spiel (Leerhub) vorgesehen ist. Wird der
Drücker wieder losgelassen, dann verschiebt sich das vorgespannte Steuerelement 16
wieder nach oben und schwenkt den Drücker wieder in die Horizontallage.
[0034] Bei einer Drückerbetätigung (Figur 2) entgegen dem Uhrzeiger um ca. 45° wird das
Steuerelement 16 nach oben gezogen, und durch die Anlage des kreisförmigen Hebelendes
46 an der unteren Begrenzungsfläche 40˝ der Randausnehmung 40 wird der Übersetzungshebel
42 entgegen dem Uhrzeiger um den Bolzen 44 aus der in Figur 1 gezeigten Lage in die
Position gemäß Figur 2 verschwenkt. Durch die Zapfenschlitzverbindung 48,50 wird die
Treibstange 10 in die Verschlußstellung verschoben. Wird nun der Drücker wieder losgelassen,
dann bewirkt die zwischen den Zapfen 32, 32′ eingespannte Schraubendruckfeder 38
ein Zurückschwenken des Türdrückers in die horizontale Ruhelage, da sich die Schraubendruckfeder
einerseits an dem Zapfen 32 und andererseits an den schmalen Seitenbereichen 28b des
Federaufnahmerahmens 30 abstützt. Der Übersetzungshebel 42 bleibt jedoch in der Schwenklage
gemäß Figur 2, bedingt durch den bereits erwähnten Leerhub zwischen dem Steuerelement
16 und dem Übersetzungshebel 42.
[0035] Bei gesicherter Verriegelung der Treibstange 10 und des Riegels 54 durch den Zusatzriegel
88 ist eine Betätigung des Drückers nach unten blockiert, weil dann die Endfläche
40′ der Ausnehmung 40 an dem Ende 46 des Übersetzungshebels 42 anliegt, der Hebel
42 aber nicht im Uhrzeigersinn verschwenkt werden kann, nachdem er über die Zapfenschlitzverbindung
48, 50 mit der Treibstange 10 verbunden ist, diese aber durch den Zusatzriegel 88
über die Nase 90 gesperrt ist. Hierin liegt eine Kontrollwirkung für das Vorliegen
der Verriegelungsstellung.
[0036] In Figur 1 und 2 erkennt man zwei Treibstangenanschlagstifte 21,23, die an der Deckplatte
befestigt sind. Der Stift 21 begrenzt die Bewegung der Treibstange 10 nach oben und
der Stift 23 begrenzt die Bewegung der Treibstange 10 nach unten.
[0037] In Figur 1a erkennt man eine an dem Schloßboden 3a befestigte Rastfeder 25, welche
am Schloßboden 3a einseitig eingespannt ist und zwischen die Treibstangenauskragung
27 und dem Übersetzungshebel 42 hineingreift. Diese Rastfeder 25 liegt in der oberen,
d. h. der Offenstellung der Treibstange 10 mit einer Ausbuchtung 29 an dem Umfang
des Stiftes 50 der Zapfenschlitzverbindung 48,50 an, so daß die Treibstange 10 in
ihrer oberen oder Offenstellung gegen unbeabsichtigte Verschiebung in Richtung auf
die untere oder Verschlußstellung gesichert ist. Diese Rastfeder 25 kann durch jede
beliebige andere Schnappvorrichtung ersetzt sein.
[0038] Die Anbringung dieser Rastfeder 25 oder sonstiger Schnappvorrichtungen ist deshalb
geboten, weil sonst die Treibstange 10 sich aus dem Zustand gemäß Figur 1 unbeabsichtigter
Weise nach unten bewegen könnte, etwa bei raschem Bewegen einer Tür in Richtung auf
die Schließstellung oder beim Transport des noch nicht eingebauten Schlosses.
[0039] In den Figuren 4, 5 und 6 ist ein für eine Mehrfachver riegelung vorgesehenes Zusatzschloß
104 dargestellt, welches mit einem hakenförmigen Schwenkriegel 106 ausgerüstet ist.
Die Treibstange 10 ist im Bereich des Zusatzschlosses 104 mit ihrer Schmalseite an
der Stulpschiene 1 geführt und derart abgekröpft, daß sie unmittelbar an der Deckplatte
verschiebbar anliegt. Auf der von der Deckplatte abgewandten Breitseite der Treibstange
10 ist innerhalb des Zusatzschlosses eine Zahnstange 108 befestigt (angenietet),
welche mit einem an dem Schwenkriegel 106 angeformten Zahnsegment 110 in Eingriff
steht. Der ausgefahrene Schwenkriegel 106 greift in bekannter Weise in ein rahmenseitiges
Schließblech 112 ein.
[0040] In Figur 6 sind die hakenförmigen Schwenkriegel 106 im Vergleich zur Anordnung gemäß
Figur 5 gegenläufig angeordnet, wobei ein herkömmliches Umkehrgetriebe erforderlich
ist.
[0041] In Figur 7 sind die zusätzlichen Riegel als bekannte, schwenkbare Reigelzungen 114
und in Figur 8 als Schließkloben 116 ausgebildet.
1. Treibstangenverschluß für Türen oder Fenster mit einem Gehäuse (3), einer in dem
Gehäuse (3) um eine zur Tür- bzw. Fensterfläche senkrechte Achse drehbar gelagerten
durch einen Drücker oder Knauf drehbaren Drückernuß (12), einer Rückstellfederung
(38), welche die Drückernuß (12) derart in eine Ruhelage (Figur 1) vorspannt, daß
sie in entgegengesetzten Drehrichtungen aus der Ruhelage verdreht werden kann, einer
zur Steuerung von Verschlußelementen dienenden, längs einer Stulpschiene (1) des Gehäuses
(3) geführten Treibstange (10) und einem die Drückernuß (12) mit der Treibstange (10)
verbindenden spielbehafteten, einen Übersetzungshebel (42) einschließenden Übertragungsgestänge
(28,42) zum Verschieben der Treibstange (10), wobei die Verdrehung der Drückernuß
(12) in einer ersten Drehrichtung (Gegenzeigersinn) zum Verschieben der Treibstange
(10) in eine Verschlußstellung (Treib stange 10 unten) und die Verdrehung der Drückernuß
(12) in einer zweiten Drehrichtung (Uhrzeigersinn) zum Verschieben der Treibstange
(10) in eine Öffnungsstellung (Treibstange 10 oben) führt und das Spiel (40′, 40˝,
46) in dem Übertragungsgestänge (28, 42) nach Eintritt der jeweiligen Treibstangenstellung
bei Loslassen des Drückers bzw. Knaufs eine Rückführung der Drückernuß (12) durch
die Rückstellfederung (38) in ihre Ruhelage unter Belassung der Treibstange (10) in
der jeweils erreichten Treibstangenstellung gestattet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Übertragungsgestänge (28, 42) ein Steuerelement (28) umfaßt, welches in der
Nähe einer der Stulpschine (1) gegenüberliegenden Begrenzungskante (3c) des Gehäuses
(3) parallel zu der Treibstange (10) geführt ist, daß dieses Steuerelement (28) mit
der Drückernuß (12) im wesentlichen spielfrei gekoppelt ist, daß die Rückstellfederung
(38) an dem Steuerelement (28) angreift und daß der Übersetzungshebel (42) als ein
zweiarmiger Übersetzungshebel (42) ausgebildet ist, welcher an mittlerer Stelle zwischen
der Treibstange (10) und dem Steuerelement (28) an dem Gehäuse (3) gelagert ist,
einen ersten kürzeren Hebelarm (46) in spielbehafteten Eingriff mit dem Steuerelement
(28) und einen längeren Hebelarm (48) in Eingriff mit der Treibstange (10) aufweist.
2. Treibstangenverschluß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drückernuß (12) auf eine Falle (52) einwirkt, welche durch eine Fallenfederung
(53) in Richtung auf eine vorgeschlossene Stellung vorgespannt ist.
3. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibstange (10) mit einem Riegel (54) gekoppelt ist, welcher senkrecht zur
Stulpschine (1) in dem Gehäuse (3) verschiebbar geführt und zwischen einer der Verschlußstellung
der Treibstange (10) entsprechenden vorgeschlossenen Stellung (Figur 3) und einer
der Offenstellung der Treibstange (10) entsprechenden zurückgeschlossenen Stellung
(Figur 1) beweglich ist.
4. Treibstangenverschluß nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Treibstange (10) und dem Riegel (54) ein totgangbehaftetes Übertragungsgetriebe
(58, 64, 68, 72, 72′) vorgesehen ist, derart, daß beim Verschieben der Treibstange
(10) in Richtung ihrer Verschlußstellung der durch die Treibstange (10) angetriebene
Riegel (54) seine vorgeschlossene Stellung erreicht, bevor die Treibstange (10) ihre
Verschlußstellung erreicht und daß an der Treibstange (10) und dem Riegel (54) Riegelsicherungselemente
(92,94) angebracht sind, welche nach Eintritt des Riegels (54) in seine vorgeschlossene
Stellung bei der dann noch stattfindenden Restbewegung der Treibstange (10) in Richtung
auf ihre Verschlußstellung zum Eingriff kommen und die Rückkehr des Riegels (54) in
seine zurückgeschlossene Stellung unterbinden.
5. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Schloßgehäuse (3) ein Schließzylinder (74) unterbringbar oder untergebracht
ist, welcher die Verschiebung der Treibstange (10) aus ihrer Verschlußstellung in
ihre Offenstellung zu sperren gestattet.
6. Treibstangenverschluß nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schließzylinder (74) mit einem Schließbart (76) auf einen Zusatzriegel (88)
einwirkt, welcher quer zur Längsrichtung der Treibstange (10) zwischen einer Treibstangenlösestellung
und einer Treibstangensperrstellung verschiebbar ist und in der Treibstangensperrstellung
(Figur 2) ein an der Treibstange (10) befestigtes Treibstangensperrorgan (92) übergreift
(bei 90).
7. Treibstangenverschluß nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schließbart (76) des Schließzylinders (74) phasenverschoben zur Einwirkung
auf den Zusatzriegel (88) auch auf eine federbelastete Zuhaltung (78) für den Zusatzriegel
(88) einwirkt, welche in der Schlüsselabzugstellung des Schließzylinders (74) den
Zusatzriegel (88) zumindest dann gegen Bewegung sperrt, wenn der Zusatzriegel (88)
die Treibstangensperrstellung einnimmt.
8. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerelement (28) mit entsprechenden Schlitzen (34, 34′) auf zwei Zapfen
(32, 32′) des Gehäuses (3) geführt ist und daß die Rückstellfederung (38) von einer
Schraubendruckfeder (38) gebildet ist, welche in einer der Ruhelage der Drückernuß
(12) entsprechenden Ruhestellung des Steuerelements (28) mit beiden Enden an je einem
Zapfen (32, 32′) und je einem Anschlag (28a, 28b) des Steuerelements (28) anliegt.
9. Treibstangenverschluß nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerelement (28) einen Mitnehmerzapfen (18) aufweist, welcher in eine radial
längliche Randausnehmung (14) der Drückernuß (12) eingreift.
10. Treibstangenverschluß nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Ruhelage der Drückernuß (12) die Verbindungslinie der Drehachse der Drückernuß
(12) und der Achse des Mitnehmerzapfens (18) annähernd senkrecht auf der Verschieberichtung
des Steuerelements (28) steht.
11. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drückernuß (12) zur Herbeiführung der Verschlußstellung bzw. Offenstellung
der Treibstange (10) jeweils um ca. 45° aus der Ruhelage verdrehbar ist.
12. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuhaltung bei zurückgeschlossenem Riegel (54) durch einen Teil des Riegels
(54) oder eines mit ihm verbundenen Riegelschwanzes (60) blockiert ist, derart, daß
eine Schließdrehbewegung des Schließzylinders (74) bei rückgeschlossenem Riegel
(54) verhindert ist.
13. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 5 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Drücker bzw. Knauf in der gesperrten Ver schlußstellung der Treibstange (10)
durch die Treibstange (10) über den Übersetzungshebel (42) gegen eine Verdrehung
aus der Ruhelage in der zweiten Drehrichtung gesperrt ist.
14. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibstange (10) in der Offenstellung durch eine überwindbare Verrastung (25,
29, 50) gegen unbeabsichtigte Verschiebung gesichert ist.
15. Treibstangenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibstange (10) in der Offenstellung und der Verschlußstellung durch Anschläge
(21, 23) festgelegt ist.