(19)
(11) EP 0 360 089 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.03.1990  Patentblatt  1990/13

(21) Anmeldenummer: 89116599.5

(22) Anmeldetag:  08.09.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 13/424
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB LI LU NL

(30) Priorität: 20.09.1988 DE 8811904 U

(71) Anmelder: Viessmann Werke GmbH & Co.
D-35107 Allendorf (Eder) (DE)

(72) Erfinder:
  • Arend, Hans-Otto, Dipl.-Ing.
    D-3559 Allendorf/Eder (DE)
  • Gücker, Ludolf
    D-3559 Hatzfeld (DE)

(74) Vertreter: Wolf, Günter, Dipl.-Ing. 
Postfach 70 02 45
D-63427 Hanau
D-63427 Hanau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Steckeranschluss


    (57) Der Steckeranschluß ist insbesondere für die Verkabelung von Heizkesselregelungen mit peripheren Geräten bestimmt und besteht aus einem Gehäuse mit Befestigungselementen.
    Der aus einem quaderförmigen Gehäuse gebildete Steckeranschluß besteht aus einem als Steckerkamm ausgebildeten Mittelteil (2) mit daran lösbar befestigten und untereinader verdrahteten Steckaufnahme- und Einsteckanschlüssen (13,13′). Am Mittelteil (2) sind beidseitig je zwei obere Kabelhalter (3) und untere Steckanschlußverrastungen (4) in Reihe angeordnet und ferner sind dem Mittelteil (2) beidseitig verrastbare, kastenförmige Abdeckschalen (5) zugeordnet, die im Bereich der Kabelhalter (3) zum Mittelteil (2) hin offene Kabeldurchgriffsausnehmungen (6) aufweisen und die unterhalb der Steckanschlußverrastungen (4) mit je einer sich über die ganze Länge der Abdeckschalen (5) er­streckenden Steckaufnahmeanschlußausnehmung (8) versehen sind. Die Steckaufnahme- und Einsteckanschlüsse (13,13′) und die Steckanschlußverrastungen (4) sind mit sich entsprechenden Ra­sterabmessungen versehen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Steckeranschluß, insbesondere für die Verkabelung von Heizkesselregelungen mit peripheren Geräten gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.

    [0002] Um die Verbindung sogenannter peripherer Geräte von Heizkes­sel bzw. Heizungsanlagen mit der Kesselregelung möglichst einfach herstellen zu können, ist nach dem DE-U-85 07 142 be­reits ein Steckeranschluß in Form einer beidseitig mit Auf­steckzapfen versehenen Tragleiste bekannt, wobei untereinan­der verdrahtete Kabelanschlußteile ggf. mit einzelnen Abdeck­hauben versehen sein können, d.h., um ein in sich geschlos­senes Gehäuse handelt es sich bei diesem vorbekannten Steckeranschluß nicht, abgesehen davon, führen von allen an der Tragleiste angeordneten Steckeranschlüssen bzw. Stecker­anschlußgruppen Einzelkabel zum Regel- und Steuergerät. So­fern in das Regel- und Steuersystem noch bspw. Frostschutz­funktion, Schaltuhr mit Tages- und Wochenprogramm, sowie ge­trennte Schaltzeiten für Kessel und Brauchwasserbereitung in­tegriert sind, ergibt sich eine Vielzahl von Leitungen bzw. Kabel, die alle einerseits mit dem Regel- und Steuergerät und andererseits mit den peripheren Geräten zu verbinden sind, wobei auch auf eine scharfe Trennung zwischen dem Niederspan­nungs- und dem Normalspannungsbereich (220 V) und ferner auf einen verbindungssicheren Anschluß der geräteseitigen Kabel trotz Verwendung von Steckanschlüssen zu achten ist. Dieser Vielzahl von Forderungen, nämlich weitgehend vollständige Verkapselung der Anschlußleiste, Steckverbindungssicherer An­schluß von Steckern, Abgang einer reduzierten Anzahl von Ka­beln zur Regelgeräteseite hin, Trennung von Niederspannuns­teil zum Normalspannungsteil usw., ist mit der vorbekannten Tragleiste nicht zu genügen.

    [0003] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Steck- bzw. Verbindungsanschluß zu schaffen, der trotz ein­fachen Aufbaues eine allseitige Umschließung aller stromfüh­renden Teile bei Trennung in einen Niederspannungs- und einen Normalspannungsbereich bei trotzdem leichter Zugänglichkeit ermöglicht, und zwar mit der Maßgabe, die Kabelverbindungen zwischen Steckeranschluß und Regel- und Steuergeräte minimie­ren zu können, eine Kompatibilität zu allen verfügbaren Re­gelungen zu schaffen und wobei ferner bei steckverbin­dungssicherem Anschluß der Einsteckanschlüsse für deren leichte Austauschbarkeit gesorgt sein soll.

    [0004] Diese Aufgabe ist mit einem Steckeranschluß nach der Erfin­dung durch die im Kennzeichen des hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und praktische Ausführungsformen ergeben sich nach den Unteransprüchen.

    [0005] Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung ist ein Steckeran­schluß geschaffen, der bei einfacher Ausbildung insgesamt die gestellten Forderungen erfüllt. So gewährleisten die beiden seitlichen Aufsteckschalen eine allseitige Umschließung aller stromführenden Teile und das Mittelteil sorgt für eine konse­quente Trennung zwischen Niederspannungs- und Normalspan­nungsbereich. Da die Steckaufnahme- und Einsteckanschlüsse und auch die Steckanschlußverrastungen mit sich entsprechen­den Rasterabmessungen versehen sind, ist auch deren Aus­tauschbarkeit innerhalb des Steckeranschlusses gewährleistet. Da ferner die Aufsteckschalen neben den Steck­aufnahmeanschlußausnehmungen, die natürlich einem Vielfachen des Rastermaßes in ihrer Länge entsprechen, Freiflächen auf­weisen, d.h., die Schalen nicht einfach nach unten offen sind, ist damit die Möglichkeit geschaffen, in Weiterbildung für einen steckverbindungssicheren Anschluß der Einsteckan­schlüsse zu sorgen, was noch näher erläutert wird. Da die Steckaufnahmeanschlüsse unten aus den Schalenausnehmungen herausragen, sind diese, und das ist wesentlich, im unteren Bereich der Schaleninnenräume an den dortigen Anschlußverra­stungen angeordnet, wodurch innerhalb der Schalen ausreichend Platz verfügbar ist, um dort einerseits die Steckaufnahmean­schlüsse untereinander verdrahten und auch die Vielzahl der Einzelkabelstränge andererseits unterbringen zu können, die zu maximal insgesamt vier aus dem Steckeranschluß nach oben zum Regelgerät abgehenden, mehradrigen Verbindungskabeln ge­hören. Die vorerwähnten Freiflächen der Schalen neben ihren Ausnehmungen, aus denen die Steckaufnahmeanschlüsse her­ausragen, bieten außerdem vorteilhaft auch ausreichend Platz für die Anbringung für Indizes, so daß die mit entsprechenden Indizes versehenen Einsteckanschlüsse an der richtigen Stelle eingestöpselt werden können. Da ferner die Steckaufnahmean­schlüsse in einfacher Weise auf die Verrastungselemente des Mittelteiles aufsteckbar sind, ist das Ganze nicht nur mon­tage- sondern auch außerordentlich verdrahtungsfreundlich, denn die Verdrahtung der Steckaufnahmeanschlüsse kann unab­hängig vom Mittelteil in räumlich großzügiger, aber schon stellungsentsprechender Anordnung der Aufnahmeanschlüsse er­folgen und zwar einschließlich der Einzelstränge der nur zu dritt oder zu viert aus dem Gehäuse nach oben herausführenden mehradrigen Kabel, die zum Regelgerät führen. Nach erfolgter Verdrahtung werden die Steckaufnahmeanschlüsse einfach stellungsentsprechend am Mittelteil aufgesteck. Soweit dabei an den im entsprechenden Rasterabstand angeordneten Verrastungselementen am Mittelteil Steckplätze freibleiben, so werden in vorteilhafter Weiterbildung diese Freistellen ebenfalls schon am Mittelteil mit den Ausnehmungsverschlüssen geschlossen, so daß auch die Geräteanschlußseite des Stecker­anschlusses absolut geschlossen ist.

    [0006] Der erfindungsgemäße Steckeranschluß wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.

    [0007] Es zeigt schematisch

    Fig. 1 den geschlossenen Steckeranschluß in perspek­tivischer Ansicht;

    Fig. 2 den Steckeranschluß von der Unterseite her gesehen;

    Fig. 3 in perspektivischer Ansicht und distanziert voneinander dargestellt die wesentlichen Teile des Gehäuses;

    Fig. 4 eine Ansicht des Steckeranschlusses mit den zugehörigen Steckaufnahme- und Einseckan­schlüssen und

    Fig. 5 eine Seitenansicht des Steckeranschlusses gemäß Fig. 4.



    [0008] Während der Steckeranschluß in den Fig. 1, 2, 4 und 5 im ge­schlossenen Zustand dargestellt ist, zeigt Fig. 3 perspekti­visch die einzelnen Gehäuseteile im geöffneten Zustand, wobei die beiden Abdeckschalen 5 um 90° abgekippt dargestellt sind, die im Sinne der Pfeile B geschwenkt am Mittelteil 2 ange­setzt und an diesem mit Verrastungszungen 15 verrastet wer­den, wofür das Mittelteil mit hier nicht dargestellten Verrastungsaufnahmen versehen sind. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, ist der Steckeranschluß derart ausgebildet, daß der aus einem quaderförmigen Gehäuse 1 gebildete Stecker­anschluß aus einem als Steckerkamm ausgebildeten Gehäusemit­telteil 2 mit daran lösbar befestigten und untereinander ver­drahteten Steckaufnahmeanschlüssen 13 und Einsteckanschlüssen 13′ (siehe Fig. 4, 5) besteht, an welchem Mittelteil 2 beid­seitig je zwei obere Kabelhalter 3 und untere Steckanschluß­verrastungen 4 in Reihe angeordnet sind. Dem Mittelteil 2 sind beidseitig verrastbare, kastenförmige, einerseits einen Niederspannungs- und andererseits einen Normalspannungsteil umschließende Abdeckschalen 5 zugeordnet, die im Bereich der Kabelhalter 3 des mit Befestigungselementen 2˝ versehenen Mittelteiles 2 zum Mittelteil hin offene Kabeldurchgriffsaus­nehmungen 6 aufweisen und die unterhalb der in Reihe angeord­neten Steckanschlußverrastungen 4 mit je einer sich über die ganze Länge der Abdeckschalen 5 erstreckenden Steckaufnahmeanschlußaufnehmungen 8 versehen sind. Sowohl die Steckaufnahme- und Einsteckanschlüsse 13, 13′ und ferner die Steckanschlußverrastungen 4 sind mit sich entsprechenden ein- oder mehrfachen Rasterabmessungen bemessen bzw. angeordnet. Zweckmäßig ist dabei das Mittelteil 2 in form einer die In­nenräume 5′ der aufgesteckten Abdeckschale 5 trennenden Wand 2′ ausgebildet. Die beiden großen Steckanschlußausnehmungen 8 der Schalen 5 sind mindestens zum Teil mit einzelnen, der Ra­sterabmessung entsprechenden Ausnehmungsverschlüssen 9 verse­hen, die in ihrer Breite B der Breite der Einsteckanschlüsse 13′ entsprechen und die ansteckanschlußfrei gebliebenen Steckanschlußverrastungen 4 lösbar verrastet werden. Die Form dieser Ausnehmungsverschlüsse 9 ist aus Fig. 3 ersichtlich, die mit ihren Öffnungen 9′ auf von Steckaufnahmeanschlüssen 13 freigebliebenen Steckanschlußverrastungen 4 ebenfalls auf­gesteckt werden können. Für das Aufstecken der Steckaufnahme­anschlüsse 13 sind diese oberseitig mit passenden Aufstecknu­ten 13′ versehen, mit denen die Anschlüsse 13 auf die Verra­stungen 4 von der Seite her aufgesteckt werden.

    [0009] Um die an den Kabelhaltern 3 des Mittelteiles 2 fixierten, zum hier nicht dargestellten Regel- und Steuergerät abgehen­den, mehradrigen Kabeln 15 aus dem Gehäuse 1 herausführen zu können, sind die Abdeckschalen 5 mit zum Mittelteil hin offe­nen Kabeldurchgriffsausnehmungen 6, wie vorerwähnt, versehen, welche Ausnehmungen mit einschiebbaren Verschlüssen 7 verse­hen sind. Verlangt bspw. die Verbindung zwischen Steckeran­schluß und Regelgerät die Herausführung nur zweier Kabel 15, so bleiben die freibleibenden Ausnehmungen 6 mit den zuge­hörigen einschiebbaren Verschlüssen 7 verschlossen. Verlangt ein Regel- und Steuergerät aufgrund umfangreicherer Regel- und Steuerfunktionalität vier Kabelverbindungen 15, so können für den Durchgriff der Kabel 15 alle vier vorhandenen Ausneh­mungen 6 benutzt werden. Für einen solchen Fall kann bspw. auch die ganze Länge der Ausnehmungen 8 für die Anordnung von Steckaufnahmeanschlüssen 13 ausgenutzt werden, so daß in die­sem Falle die Anordnung der vorerwähnten Ausnehmungsver­schlüsse 9 entbehrlich wird.

    [0010] Um die Schalen einerseits möglichst dünnwandig ausbilden zu können, diese aber andererseits zu stabilisieren, sind am Mittelteil 2 beidseitig und an den Schalen 5 innenseitig zu­einander fluchtend Schalenstützzapfen 10 wie aus Fig. 3 er­sichtlich, angeordnet.

    [0011] Außer der Anbringungsmöglichkeit der vorerwähnten Indizes auf den Freiflächen 8′ der Schalen bieten diese in Weiterbildung auch noch die Möglichkeit, an den Freiflächen 8′ längs neben den Steckanschlußausnehmungen 8 in Reihe nebeneinander zun­gen- und bügelartige Verrastungselemente 11, 12 im entspre­chenden Rasterabstand anzuordnen. Unter Verweis auf die Fig. 4, 5 sind dabei entsprechend zungenartige Verrastungselemente 11 der Einsteckanschlüsse 13′ in die bügelartigen Verrastungselemente 12 der Schalen 5 und entsprechende bügel­artige Verrastungselemente 12 der Einsteckanschlüsse 13′ an den zugenartigen Verrastungselementen 11 der Schalen 5, wie in Fig. 5 dargestellt, verrastet. Die zungenartigen Verra­stungselemente 11 wiesen dabei vorteilhaft Druck­tastenfortsätze 13 auf, mit deren Hilfe die zungenartigen Verrastungselemente 11 einem Zugriff von außen leicht zugäng­lich sind und niedergedrückt werden können, um den betreffen­den Einsteckanschluß 13′ leicht aus seinem zugehörigen Steck­aufnahmeanschluß 13 herausziehen zu können. Sofern Einsteck­ anschlüsse 13˝, in den Rasterabmessungen entsprechend doppelt so breit sind, wie die anderen Einsteckanschlüsse 13′, werden vorteilhaft diese breiteren Einsteckanschlüsse 13′ mit den bügelartigen Verrastungselementen 12 versehen, denen dann an entsprechender Stelle der Schalen 5 zungenartige Verrastungs­elemente 11 zugeordnet sind.

    [0012] Eine vorteilhafte Weiterbildung bezüglich der Steckaufnahme und Einsteckanschlüsse 13, 13′ bezüglich ihrer eigentlichen Aufnahme- und Einsteckteile besteht darin, daß diese zumin­dest bezüglich der Niederspannungs- und der Normalspannungs­seite untereinander mit unterschiedlichen mechanisch kodier­ten Steckquerschnitten versehen sind. Dies ist aus Fig. 2 er­sichtlich, die u.a. die Anschlüsse 13 zeigt. Abgesehen davon, daß allein schon durch die zungen- und bügelartigen Verra­stungselemente sowohl an den Schalen als auch an den Einsteckanschlüssen eine gewisse Plazierungsvorgabe vorhanden ist, ist außerdem durch diese mechanische Kodierung der Steckquerschnitte sichergestellt, daß keine Fehlplazierunen der Einsteckanschlüsse am Steckeranschluß erfolgen können. Für die Installation des ganzen Steckeranschlusses bzw. des Gehäuses 1 ist das Gehäusemittelteil 2 an seinen seitlichen Enden mit Befestigungselementen 2′ versehen.
    Da in Rücksicht auf die Steckanschlußerfordernisse an beiden Seiten des Mittelteiles und wie aus Fig. 2 ersichtlich, das Mittelteil 2 nicht ganz identische Anschlußmöglichkeiten bie­tet, andererseits der diesbezüglich richtigen Zuordnung der jeweiligen Schale 5 in einfacher Weise Rechnung getragen sein soll, sind das Mittelteil 2 und die beiden Schalen 5, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit zueinander versetzten Aufsteckorien­tierungsfortsätzen 17 versehen, die das Aufstecken der Scha­len 5 nur jeweils an der für sie bestimmten Seite des Mittel­teiles 2 zulassen.


    Ansprüche

    1. Steckeranschluß, insbesondere für die Verkabelung von Heizkesselregelungen mit peripheren Geräten, bestehend aus einem Gehäuse (1) mit Befestigungselementen (2˝),
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der aus einem quaderförmigen Gehäuse (1) gebildete Steckeranschluß aus einem als Steckerkamm ausgebildeten Gehäuseteil (2) mit daran lösbar befestigten und unter­einander verdrahteten Steckaufnahme- und Einsteckan­schlüssen (13, 13′) besteht, an welchem Mittelteil (2) beidseitig je zwei obere Kabelhalter (3) und untere Steckanschlußverrastungen (4) in Reihe angeordnet sind und dem beidseitig verrastbare, kastenförmige Abdeck­schalen (5) zugeordnet sind, die im Bereich der Kabel­halter (3) zum Mittelteil (2) hin offene Kabel­durchgriffsausnehmungen (6) aufweisen und die unterhalb der Steckanschlußverrastungen (4) mit je einer sich über die ganze Länge der Abdeckschalen (5) erstreckenden Steckaufnahmeanschlußausnehmungen (8) versehen sind, wo­bei die Steckaufnahme- und Einsteckanschlüsse (13, 13′) und die Steckanschlußverrastungen (4) mit sich entspre­chenden Rasterabmessungen versehen sind.
     
    2. Steckeranschluß nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Mittelteil (2) in Form einer die Inneräume (5′) der aufgesteckten Abdeckschalen (5) trennenden Wand (2′) ausgebildet ist.
     
    3. Steckeranschluß nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Steckanschlußausnehmungen (8) mindestens zum Teil mit einzelnen, der Rasterabmessung entsprechenden Ausnehmungsverschlüssen (9) versehen sind, die in ihrer Breite (B) der Breite der Einsteckanschlüsse (13′) ent­sprechen und die ansteckanschlußfreien Steckaufnahme-An­schlußverrastungen (4) lösbar verrastet angeordnet sind.
     
    4. Steckeranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kabeldurchgriffsausnehmungen (6) mit ein­schiebbaren Verschlüssen (7) versehen sind.
     
    5. Steckeranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß am Mittelteil (2) beidseitig und an den Schalen (5) innenseitig zueinander fluchtend Schalenstützzapfen (10) angeordnet sind.
     
    6. Steckeranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an den Abdeckschalen (5) auf der Freifläche (8′) längs neben den Steckanschlußausnehmungen (8) in Reihe nebeneinander zungen- und bügelartige Verrastungsele­mente (11, 12) im Rasterabstand angeordnet sind, wobei entsprechend zungenartige Verrastungselemente (11) der Einsteckanschlüsse (13′) in die bügelartigen Verra­stungselemente (12) der Schalen (5) und entsprechend bü­gelartige Verrastungselemente (12) der Einsteckan­schlüsse (13′) an den zungenartigen Verrastungselementen (11) der Schalen (5) verrastet sind.
     
    7. Steckeranschluß nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die zungenartigen Verrastungselemente (11) mit Drucktastenfortsätzen (14) versehen sind.
     
    8. Steckeranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Steckaufnahmeanschlüsse (13) und die Ein­ steckanschlüsse (13′) zumindest bezüglich der Nie­derspannungs- und der Normalspannungsseite untereinander mit unterschiedlich mechanisch kodierten Steckquer­schnitten versehen sind.
     
    9. Steckeranschluß insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in den Kabeldurchgriffsausnehmungen (6) maximal vier Regelgerätekabel (15) angeordnet sind.
     
    10. Steckeranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
    daß am Mittelteil (2) und an den Schalen (5) zueinander versetzte Aufsteckorientierungsfortsätze (17) angeordnet sind,
     
    11. Steckeranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet,
    daß das Mittelteil (2) an seinen Seitenflanken mit Befestigungselementen (2˝) versehen ist.
     




    Zeichnung