[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Bürstenhalter mit zumindest einer eine Kohlenbürste
aufnehmenden Bürstenführung und einem auf die Kohlebürste drückbaren beweglichen Druckelement
wie Druckhebel oder Federelement, dem eine die Abnutzung der Kohlebürste im wesentlichen
kontinuierliches erfassendes Element zugeordnet ist.
[0002] Bürstenhalter sind für elektrische Maschinen bestimmt, wobei ein Druckhebel, eine
Rollband-, Spiral-, Schraubenzug- oder Schraubendruckfeder sicherstellt, daß die
Kohlebürsten ständig gegen einen Kommutator oder einen Schleifring anliegen. Um einen
Stillstand oder eine Beschädigung des Motors zu unterbinden, muß der Verschleiß der
Kohlebürsten überwacht werden. Um aufwendige Zwischenkontrollen zu vermeiden, durch
die ein rechtzeitiges Wechseln der Kohlebürsten erkannt wird, ist es bekannt, an
den Bürstenhaltern Signalgeber in Form von Schaltelementen vorzusehen, die bei einem
bestimmten Verschleiß ein Signal abgeben (DE-U 19 03 587, DE-A 30 13 758). Es erfolgt
also eine punktuelle Überwachung des Zeitpunktes, wann die Kohlenbürsten so abgenutzt
sind, daß ein Wechsel erforderlich ist. Durch entsprechende Maßnahmen kann jedoch
nicht festgestellt werden, ob die Maschine selbst ordnungsgemäß arbeitet, da erwähntermaßen
nur ein ganz bestimmter Zeitpunkt des Kohlebürstenverschleisses erfaßt wird.
[0003] Aus der DE-C 662 780 bzw. DE-A 25 38 922 sind Elektromotoren mit einer optischen
Bürstenverschleißanzeige bekannt. Allerdings kann der Verschleiß nur unmittelbar an
dem Motor kontrolliert werden. Dies ist folglich nur dann möglich, wenn die Elektromotoren
frei zugänglich sind.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Bürstenhalter der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß eine im gewünschten Umfang permanente Überwachung des Kohlebürstenverschleisses
erfolgt, um hierüber ggf. Rückschlüsse auf die Funktion der Maschine selbst zu gewinnen,
wobei eine Überprüfung nicht unmittelbar an der elektrischen Maschine erfolgen muß.
[0005] Die Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß das über den Verstellweg des
Druckelements mittelbar oder unmittelbar betätigte Elemente ein elektrische Signale
erzeugender Signalgeber ist.
[0006] Erfindungsgemäß wirkt das Druckelement wie Druckhebel bzw. Rollband-, Spiral-, Schraubenzug-
oder Schraubendruckfeder im wesentlichen fortwährend mittelbar oder unmittelbar auf
den Signalgeber ein, um so in Abhängigkeit von der Stellung des Druckelements, die
ein Maß des Verschleisses der Kohlebürste ist, Signale zu erhalten, die nicht nur
über den Verschleiß, sondern auch über die Funktion der Maschine selbst Aussagen ermöglichen.
Durch die z.B. induktiv, kapazitiv oder über einen Widerstand gewonnenen Signale
kann eine Fernüberwachung erfolgen, wobei die aktuellen Signale ggf. mit gespeicherten
verglichen werden, um rechtzeitig auftretende Fehler erkennen zu können. Selbstverständlich
braucht die Verschleiß- und damit Maschinenüberwachung nicht über den gesamten Stellweg
des Druckelementes wie Dreh- bzw. Schwenkweg des Druckhebels erfolgen. Vielmehr kann
eine bereichsweise Überwachung durchgeführt werden.
[0007] Nach einer besonders hervorzuhebenden Ausführungsform wirkt der Druckhebel auf einen
gegen seine Dreh- bzw. Schwenkbewegung vorgespannten Bügel ein, der den Signalgeber
betätigt. Alternativ kann der Verstellweg des Druckelementes auch über ein Zugelement
wie Seil oder Band erfaßt werden, das zwischen dem Element und einer Welle verläuft,
die ihrerseits mittelbar oder unmittelbar auf den Signalgeber wie Drehpotentiometer
einwirkt. Verschiebt sich bzw. verschwenkt sich das Druckelement, so wird durch die
scheinbare Verlängerung des Zugelementes die Welle in eine Drehbewegung versetzt,
die auf den Signalgeber übertragen wird. Die Welle selbst kann dabei federvorgespannt
oder aber das Zugelement kann als Rollbandfeder ausgebildet sein, über die ebenfalls
die Drehbewegung der Welle hervorgerufen wird.
[0008] Um auf einfache Weise genaue Aufschlüsse über den Verschleiß der Kohlebürste zu erhalten,
können zwischen der das Zugelement aufweisenden Welle bzw. dem Bügel und dem Signalgeber
Übersetzungselemente wie kämmende Zahnkränze vorhanden sein. Hierdurch erfolgt eine
erhöhte Signalauflösung.
[0009] Der Signalgeber selbst kann vorzugsweise als Schaltelement, Drehgeber, Dreh- oder
Schiebepotentiometer oder Weggeber ausgebildet sein. Andere Ausgestaltungen sind ebenfalls
möglich. Wichtig ist allein, daß der Stellweg des Druckelements wie die Dreh- bzw.
Schwenkbewegung des Druckhebels erfaßt wird, um somit eine Aussage über den Verschleiß
der Kohlebürste zu gewinnen.
[0010] Nach einer weiteren eigenerfinderischen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß in an und für sich bekannter Weise der Bürstenhalter mehrere nebeneinander angeordnete
Bürstenhalter mit diesen zugeordneten Druckhebeln aufweist, die gemeinsam auf einen
einzigen Bügel einwirken, der einen Signalgeber betätigt. Alternativ kann jeder Druckhebel
jeweils ein Zugelement aufweisen, wobei sämtliche Zugelemente von einer gemeinsamen
Wellen ausgehen, die ihrerseits auf den Signalgeber einwirkt.
[0011] Die Druckhebel können selbstverständlich auch durch andere bekannte Druckelemente
wie Rollbandfedern ersetzt sein, die von einer gemeinsamen Welle ausgehende Zugelemente
aufweisen, um so in Abhängigkeit von der Verstellung der Druckelemente, die ein Maß
für den Verschleiß der Kohlebürste darstellt, die Welle und damit den Signalgeber
zu betätigen. Dabei wird ebenfalls die Drehung der Welle von dem Zugelement des Druckelements
bestimmt, das am weitesten verstellt ist, bei dem also die Kohlebürste am meisten
verbraucht ist.
[0012] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispielen.
[0013] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Bürstenhalters mit unverbrauchter Kohlebürste,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Bürstenhalters nach Fig. 1 mit teilweise verschlissener
Kohlebürste,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform einer Kohlebürste mit Verschleißüberwachung,
Fig. 4 eine Rückenansicht eines Mehrfachbürstenhalters im Ausschnitt,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines Bürstenhalters mit Verschleißüberwachung,
Fig. 6 eine Detaildarstellung der Kohlebürstenverschleißüberwachung nach Fig. 5 und
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Ausschnitt nach Fig. 6.
[0014] In den Figuren, in denen gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind,
sind verschiedene Bürstenhalter in an und für sich bekannter Bauart dargestellt, die
mittels erfindungsgemäß vorgeschlagener konstruktiver Änderungen die Möglichkeit
bieten, den Verschleiß der Kohlebürsten im gewünschten Umfang permanent zu überwachen
bzw. zu verfolgen.
[0015] In den Fig. 1 und 2 ist ein Bürstenhalter (1) dargestellt, der eine Bürstenführung
(7) aufweist, in der eine Kohlebürste (13) verschiebbar angeordnet wird. Dabei wirkt
ein um eine Achse (14) dreh- oder verschwenkbarer Druckhebel (2) mit seinem vorderen
Ende (12) auf die Kohlebürste (13), damit diese mit ihrem abgewandten Ende (8) fortwährend
an den Kollektoren bzw. Schleifringen einer elektrischen Maschine anliegen. Um den
Druck auszuüben, wirkt auf den Druckhebel (2) eine Zugfeder (9) ein, die zum einen
an dem Gehäuse (6) des Bürstenhalters (1) und zum anderen an dem Druckhebel (2) z.B.
an nicht näher bezeichneten Zapfen befestigt ist. Der Druckhebel (2) ist vorzugsweise
über Lagerzapfen (16) mit dem Gehäuse (6) des Bürstenhalters (1) verbunden. Von den
Lagerzapfen (16) geht ferner ein Bügel (3) aus, der mittels eines Federelementes eine
Krafteinwirkung erfährt, die der Dreh- bzw. Schwenkbewegung des Druckhebels (2) in
Richtung auf die Kohlebürste (13) entgegengerichtet ist. Der Bügel (3) weist vorzugsweise
im Bereich des Zapfens (16) einen Mitnehmer wie z.B. Zahnkranz (4) auf, der mittelbar
oder unmittelbar mit einem Signalgeber (11) in Form von z.B. eines Drehpotentiometers
zusammenwirkt, um so in Abhängigkeit von der Stellung des Bügels (3) ein Signal zu
liefern, das Aufschluß über den Verschleiß der Kohlebürste (13) gibt; denn je weiter
der Druckhebel (2) gedreht bzw. verschwenkt ist, also sich in Richtung der Bürstenführung
(7) bewegt bzw. in diese eintaucht (Fig. 2), um so mehr wird der Bügel (3) entgegen
der auf diesen eingreifenden Federkraft -im Ausführungsbeispiel im Uhrzeigersinn-verschwenkt,
wodurch wiederum der Signalgeber (11) aufgrund des Zusammenwirkens mit dem Übertragungselement
(4) beeinflußt wird. Durch diese Maßnahmen ist eine kontinuierliche Überprüfung der
Kohlebürste (13) möglich, so daß nicht nur rechtzeitig erkannt wird, wann ein Auswechseln
der Kohlebürste (13) erforderlich ist, sondern auch z.B. bei einem ungewöhnlichen
hohen Verschleiß Rückschlüsse auf Fehler der elektrischen Maschine gewonnen werden
können.
[0016] Der Bügel (3) ist vorzugsweise U-förmig ausgebildet, wobei Seitenschenkel von den
Lagerzapfen ausgehen und der Steg in Wechselwirkung mit dem Druckhebel (2) tritt,
wie insbesondere die Fig. 2 verdeutlicht.
[0017] In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform eines Bürstenhalters (20) dargestellt,
der eine in einer Bürstenführung (21) verschiebbar angeordnete Kohlebürste (22) aufweist,
auf dem ein Druckhebel (23) einwirkt, der um eine Achse (24) dreh- bzw. verschwenkbar
ist. Um eine Kraft von dem Druckhebel (23) auf die Kohlebürste (22) hervorzurufen,
um also sicherzustellen, daß diese permanent an den Kollektoren bzw. Schleifringen
einer elektrischen Maschine anliegen, geht von dem Gehäuse (25) des Bürstenhalters
(20) ein Federelement aus, das in z.B. in einer nicht dargestellten Aussparung an
dem Druckhebel (23) festgelegt wird. Die Zugrichtung des Federelementes ist durch
die gestrichelte Linie (26) angedeutet. Der Druckhebel (23) weist in dem der Kohlebürste
(22) abgewandten Bereich einen Abschnitt (27) auf, von dem ein Zugelement (28) ausgeht,
das mit einer von dem Gehäuse (25) ausgehenden Welle (29) verbunden ist, über die
ein nicht dargestellter Signalgeber wie z.B. Drehpotentiometer betätigbar ist. Die
Welle (29) kann dabei federvorgespannt sein. Alternativ besteht die Möglichkeit, daß
das Zugelement (28) als Rollbandfeder ausgebildet ist. Wird nun der Druckhebel (23)
in Richtung der Bürstenführung gedreht bzw. verschwenkt, so verlängert sich scheinbar
das Zugelement (28), was sich durch ein Drehen der Welle (29) bemerkbar macht.
[0018] Mittels der erfindungsgemäßen Lehre kann auch eine Überwachung mehrerer nebeneinander
angeordneter Bürstenhalter und der Verschleiß der in diesen verschiebbar angeordneten
Kohlebürsten erfolgen, wie anhand der Fig. 4 rein schematisch verdeutlicht werden
soll. Im Ausführungsbeispiel sind vier Bürstenhalter (30), (31), (32) und (33) nebeneinander
angeordnet. Auf die nicht dargestellten Kohlenbürsten wirken jeweils getrennte Druckelemente
wie Druckhebel, Federelemente wie Rollbandfeder bekannter Art. Über von diesen Druckelementen
ausgehende Zugelemente (34), (35), (36) und (37) kann nun der Verschleiß der Kohlebürsten
überwacht werden. Hierzu sind die Zugelemente (34), (35), (36), (37) mit einer Welle
(38) verbunden, die im Ausführungsbeispiel mit einem Drehpotentiometer (39) derart
zusammenwirkt, daß in Abhängigkeit von der Stellung der Welle (38) unterschiedliche
Signale gewonnen werden. Die Welle (38) kann dabei federvorgespannt sein. Alternativ
hierzu können die Zugelemente (34), (35), (36), (37) als Bandfedern ausgebildet sein.
Mittels der Ausführungsform entsprechend der Fig. 4 können folglich mehrere parallel
zueinander angeordnete Bürstenhalter gemeinsam über einen einzigen Signalgeber überprüft
werden, wobei das von dem Signalgeber (39) gewonnene Signal dem Stellweg des Druckelementes
entspricht, das auf die Kohlebürste einwirkt, die am meisten verschlissen ist.
[0019] In Fig. 5 ist ein Bürstenhalter (40) mit einer in einem Gehäuse (41) verlaufenden
Bürstenführung (42) dargestellt, in dem eine Kohlebürste (43) verschiebbar angeordnet
ist. Das auf die Kohlebürste (43) einwirkende Druckelement ist im Ausführungsbeispiel
eine Rollbandfeder (44), die von einer in einer Tasche (45) des Gehäuses (41) eingerasteten
U- bzw. V-förmig gebogenen Halterung (46) ausgeht. Von der Rollbandfeder (44) geht
ein Zugelement (47) aus, das auf einen Signalgeber wie Drehpotentiometer (48) einwirkt,
um so in Abhängigkeit von der Stellung der Rollbandfeder, die ein Maß für den Verschleiß
der Kohlebürste (43) darstellt, unterschiedliche Signale von dem Signalgeber (48)
zu gewinnen, durch die eine Überwachung des Verschleisses der Kohlebürste (43) ermöglicht
wird.
[0020] Detaildarstellungen einer diesbezüglichen Konstruktion sind den Fig. 6 und 7 zu entnehmen.
Man sieht einen Schenkel (49) der Halterung (46), von denen die Rollbandfeder (44)
ausgeht, die auf die nicht dargestellte Kohlebürste (43) einwirkt. Das von der Rollbandfeder
(44) ausgehende Zugelement wie z.B. Seil, Schnur, Rollband oder ähnliches ist mit
dem Signalgeber (48) in Form des Drehpotentiometers verbunden. Dies erfolgt im Ausführungsbeispiel
dadurch, daß auf einer Welle (50) des Drehpotentiometers (48) ein federvorgespanntes
scheibenförmiges Element (51) angeordnet ist, das über das Zugelement (47) mit der
Rollbandfeder (44) verbunden ist. Das Scheibenelement (51) mit dem Zugelement (47)
kann selbstverständlich auch durch eine Rollbandfeder ersetzt werden, die unmittelbar
von der Welle (50) bzw. der Rollbandfeder (44) ausgeht.
1. Bürstenhalter (1, 20, 40) mit zumindest einer eine Kohlebürste (13, 22, 43) aufnehmenden
Bürstenführung (7, 21, 42) und einem auf die Kohlebürste drückbaren beweglichen Druckelement
(2, 23, 44) wie Druckhebel oder Federelement, dem eine die Abnutzung der Kohlebürste
im wesentlichen kontinuierliches erfassendes Element (11, 39, 48) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das über den Verstellweg des Druckelements (2, 23, 44) mittelbar oder unmittelbar
betätigte Element ein elektrische Signale erzeugender Signalgeber (11, 39, 48) ist.
2. Bürstenhalter (1, 20) nach Anspruch 1, wobei das Druckelement ein auf die Kohlebürste
(13, 22) unter der Vorspannung eines Federelementes wie Zugfeder (9) andrückbarer
um eine Achse (14, 24) dreh- bzw. verschwenkbarer Druckhebel (2, 23) ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalgeber (11, 39, 48) über die Dreh- bzw. Schwenkbewegung des Druckhebels
(2, 23) mittelbar oder unmittelbar betätigbar ist.
3. Bürstenhalter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckhebel (2, 23) mittelbar mit dem Signalgeber (11, 39) in Wirkverbindung
steht.
4. Bürstenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckhebel (2, 23) auf einen gegen die Schwenkbewegung des Druckhebels vorgespannten
Bügel (3) einwirkt, der seinerseits mittelbar oder unmittelbar mit dem Signalgeber
(11) zusammenwirkt.
5. Bürstenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß von dem Druckelement (23, 40) ein Zugelement (28, 34, 35, 36, 37, 47) wie Seil
oder Band ausgeht, das mit einer drehbar gelagerten Welle (29, 38, 50) verbunden ist,
über die der Signalgeber (39, 48) mittelbar oder unmittelbar betätigbar ist.
6. Bürstenhalter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (38, 50) federvorgespannt ist.
7. Bürstenhalter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zugelement (28, 34, 35, 36, 37, 47) als Rollbandfeder ausgebildet ist.
8. Bürstenhalter nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellweg des Druckelements (2, 23, 40) über Übersetzungselemente (4, 11)
wie kämmende Zahnkränze bzw. -scheiben auf den Signalgeber übertragbar ist.
9. Bürstenhalter nach insbesondere Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bürstenhalter mehrere nebeneinander angeordnete Bürstenführungen mit diesen
zugeordneten Druckhebeln aufweist und daß sämtlichen Druckhebeln ein in den Dreh
bzw. Schwenkweg der Druckhebel sich erstreckender Bügel zugeordnet ist, der mittelbar
oder unmittelbar auf den Signalgeber einwirkt.
10. Bürstenhalter nach insbesondere zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bürstenhalter mehrere nebeneinander angeordnete Bürstenführungen mit diesen
zugeordneten vorzugsweise als Rollbandfedern ausgebildeten Elementen aufweist und
daß senkrecht zum Verschiebeweg der Kohlebürste eine Welle (38) verläuft, von denen
mit den Elementen verbundene Zugelemente (34, 35, 36, 37) ausgehen, über die in Abhängigkeit
von dem Verstellweg der Elemente die mittelbar oder unmittelbar mit einem Signalgeber
(39) zusammenwirkende Welle drehbar ist.
11 Bürstenhalter nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalgeber (11, 39, 48) vorzugsweise als Folgeschalter, Drehgeber, Dreh-
oder Schiebepotentiometer oder Weggeber ausgebildet ist.
12. Bürstenhalter nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verstellweg des Druckelements (2, 23, 44) wie Druckhebel oder z.B. Rollbandfeder
induktiv, kapazitiv oder über einen Widerstand erfaßbar ist.