| (19) |
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(11) |
EP 0 360 197 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.1994 Patentblatt 1994/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.09.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 39/58 |
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Bürstenhalter
Brush holder
Porte-balais
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
21.09.1988 DE 3832079
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.03.1990 Patentblatt 1990/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Schunk Metall und Kunststoff GmbH |
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D-35435 Wettenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Rogoz, W. Stefan
D-6333 Braunfels-Neunkirchen (DE)
- Tempel, Rolf
D-6730 Neustadt 17 (DE)
- Schmidt, Ulrich
D-6301 Wettenberg 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stoffregen, Hans-Herbert, Dr. Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte Strasse & Stoffregen
Postfach 2144 63411 Hanau 63411 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 276 009 FR-A- 2 613 546
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DE-U- 8 811 808 US-A- 4 329 683
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 10, no. 255 (E-433)(2311) 2 September 1986
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 10, no. 113 (E-399)(2170) 26 April 1986
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Bürstenhalter nach den Oberbetriffen der Ansprüche
1 und 3.
[0002] Bürstenhalter sind für elektrische Maschinen bestimmt, wobei ein Druckhebel, eine
Rollband-, Spiral-, Schraubenzug- oder Schraubendruckfeder sicherstellt, daß die Kohlebürsten
ständig gegen einen Kommutator oder einen Schleifring anliegen. Um einen Stillstand
oder eine Beschädigung des Motors zu unterbinden, muß der Verschleiß der Kohlebürsten
überwacht werden. Um aufwendige Zwischenkontrollen zu vermeiden, durch die ein rechtzeitiges
Wechseln der Kohlebürsten erkannt wird, ist es bekannt, an den Bürstenhaltern Signalgeber
in Form von Schaltelementen vorzusehen, die bei einem bestimmten Verschleiß ein Signal
abgeben (DE-A-30 13 758, DE-U-87 14 263). Es erfolgt also eine punktuelle Überwachung
des Zeitpunktes, wann die Kohlenbürsten so abgenutzt sind, daß ein Wechsel erforderlich
ist. Durch entsprechende Maßnahmen kann jedoch nicht festgestellt werden, ob die Maschine
selbst ordnungsgemäß arbeitet, da erwähntermaßen nur ein ganz bestimmter Zeitpunkt
des Kohlebürstenverschleisses erfaßt wird.
[0003] Aus der DE-C 662 780 bzw. DE-A 25 38 922 sind Elektromotoren mit einer optischen
Bürstenverschleißanzeige bekannt. Allerdings kann der Veischleiß nur unmittelbar an
dem Motor, also vor Ort kontrolliert werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die
Elektromotoren frei zugänglich sind.
[0004] Aus dem "Patent Abstracts of Japan", Vol 10, No. 113 (E-433) (2311) vom 2. September
1986 ist eine Verschleißanzeige zur gleichzeitigen Überwachung mehrerer Kohlebürsten
gemaß den Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. Anspruchs 3 bekannt. Hierzu wird ein Draht
über auf die Kohlebürsten einwirkende Stäbe gespannt, der mit einem Gewicht beschwert
ist, dessen Verstellung ein Maß für den Verschleiß ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Bürstenhalter nach den Oberbegriffen der
Ansprüche 1 und 3 so weiterzubilden, daß eine permanente Überwachung des Kohlebürstenverschleißes
vorgenommen werden kann ohne daß ein zusätzlicher Raumbedarf besteht.
[0006] Die Aufgabe wird durch die den Kennzeichen der nebengeordneten Ansprüche 1 und 3
zu entnehmenden Maßnahmen gelöst. Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Erfindungsgemäß wirkt das Druckelement wie Druckhebel oder Rollbandfeder im wesentlichen
fortwährend auf den Signalgeber ein, um so in Abhängigkeit von der Position des Druckelements,
die ein Maß des Verschleisses der Kohlebürste ist, Signale zu erhalten, die nicht
nur über den Verschleiß, sondern auch über die Funktion der Maschine selbst Aussagen
ermöglichen. Durch die induktiv, kapazitiv oder über einen Widerstand gewonnenen Signale
kann eine Fernüberwachung erfolgen, wobei die aktuellen Signale gegebenenfalls mit
gespeicherten verglichen werden, um rechtzeitig auftretende Fehler erkennen zu können.
Selbstverständlich braucht die Verschleiß- und damit Maschinenüberwachung nicht über
den gesamten Stellweg des Druckelementes erfolgen. Vielmehr kann eine bereichsweise,
dann jedoch kontinuierliche Überwachung durchgeführt werden.
[0008] Um auf einfache Weise genaue Aufschlüsse über den Verschleiß der Kohlebürste zu erhalten,
können zwischen der das Zugelement aufweisenden Welle bzw. den, Bügel und dem Signalgeber
Übersetzungselemente wie kämmende Zahnkränze vorhanden sein. Hierdurch erfolgt eine
erhöhte Signalauflösung.
[0009] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispielen.
[0010] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Bürstenhalters mit unverbrauchter Kohlebürste,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Bürstenhalters nach Fig. 1 mit teilweise verschlissener Kohlebürste,
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsform einer Kohlebürste mit Verschleißüberwachung,
- Fig. 4
- eine Rückenansicht eines Mehrfachbürstenhalters im Ausschnitt,
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform eines Bürstenhalters mit Verschleißüberwachung,
- Fig. 6
- eine Detaildarstellung der Kohlebürstenverschleißüberwachung nach Fig. 5 und
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den Ausschnitt nach Fig. 6.
[0011] In den Figuren, in denen gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind,
sind verschiedene Bürstenhalter in an und für sich bekannter Bauart dargestellt, die
mittels erfindungsgemäß vorgeschlagener konstruktiver Änderungen die Möglichkeit bieten,
den Verschleiß der Kohlebürsten im gewünschten Umfang permanent zu überwachen bzw.
zu verfolgen.
[0012] In den Fig. 1 und 2 ist ein Bürstenhalter 1 dargestellt, der eine Bürstenführung
7 aufweist, in der eine Kohlebürste 13 verschiebbar angeordnet wird. Dabei wirkt ein
um eine Achse 14 dreh- oder verschwenkbarer Druckhebel 2 mit seinem vorderen Ende
12 auf die Kohlebürste 13, damit diese mit ihrem abgewandten Ende 8 fortwährend an
den Kollektoren bzw. Schleifringen einer elektrischen Maschine anliegen. Um den Druck
auszuüben, wirkt auf den Druckhebel 2 eine Zugfeder 9 ein, die zum einen an dem Gehäuse
6 des Bürstenhalters 1 und zum anderen an dem Druckhebel 2 z.B. an nicht näher bezeichneten
Zapfen befestigt ist. Der Druckhebel 2 ist vorzugsweise über Lagerzapfen 16 mit dem
Gehäuse 6 des Bürstenhalters 1 verbunden. Von den Lagerzapfen 16 geht ferner ein Bügel
3 aus, der mittels eines Federelementes eine Krafteinwirkung erfährt, die der Dreh-
bzw. Schwenkbewegung des Druckhebels 2 in Richtung auf die Kohlebürste 13 entgegengerichtet
ist. Der Bügel 3 weist vorzugsweise im Bereich des Zapfens 16 einen Mitnehmer wie
z.B. Zahnkranz 4 auf, der mittelbar oder unmittelbar mit einem Signalgeber 11 in Form
von z.B. eines Drehpotentiometers zusammenwirkt, um so in Abhängigkeit von der Stellung
des Bügels 3 ein Signal zu liefern, das Aufschluß über den Verschleiß der Kohlebürste
13 gibt; denn je weiter der Druckhebel 2 gedreht bzw. verschwenkt ist, also sich in
Richtung der Bürstenführung 7 bewegt bzw. in diese eintaucht (Fig. 2), um so mehr
wird der Bügel 3 entgegen der auf diesen eingreifenden Federkraft -im Ausführungsbeispiel
im Uhrzeigersinn-verschwenkt, wodurch wiederum der Signalgeber 11 aufgrund des Zusammenwirkens
mit dem Übertragungselement 4 beeinflußt wird. Durch diese Maßnahmen ist eine kontinuierliche
Überprüfung der Kohlebürste 13 möglich, so daß nicht nur rechtzeitig erkannt wird,
wann ein Auswechseln der Kohlebürste 13 erforderlich ist, sondern auch z.B. bei einem
ungewöhnlichen hohen Verschleiß Rückschlüsse auf Fehler der elektrischen Maschine
gewonnen werden können.
[0013] Der Bügel 3 ist vorzugsweise U-förmig ausgebildet, wobei Seitenschenkel von den Lagerzapfen
ausgehen und der Steg in Wechselwirkung mit dem Druckhebel 2 tritt, wie insbesondere
die Fig. 2 verdeutlicht.
[0014] In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform eines Bürstenhalters 20 dargestellt, der
eine in einer Bürstenführung 21 verschiebbar angeordnete Kohlebürste 22 aufweist,
auf die ein Druckhebel 23 einwirkt, der um eine Achse 24 dreh- bzw. verschwenkbar
ist. Um eine Kraft von dem Druckhebel 23 auf die Kohlebürste 22 hervorzurufen, um
also sicherzustellen, daß diese permanent an den Kollektoren bzw. Schleifringen einer
elektrischen Maschine anliegen, geht von dem Gehäuse 25 des Bürstenhalters 20 ein
Federelement aus, das in z.B. in einer nicht dargestellten Aussparung an dem Druckhebel
23 festgelegt wird. Die Zugrichtung des Federelementes ist durch die gestrichelte
Linie 26 angedeutet. Der Druckhebel 23 weist in dem der Kohlebürste 22 abgewandten
Bereich einen Abschnitt 27 auf, von dem ein Zugelement 28 ausgeht, das mit einer von
dem Gehäuse 25 ausgehenden Welle 29 verbunden ist, über die ein nicht dargestellter
Signalgeber wie z.B. Drehpotentiometer betätigbar ist. Die Welle 29 kann dabei federvorgespannt
sein. Alternativ besteht die Möglichkeit, daß das Zugelement 28 als Rollbandfeder
ausgebildet ist. Wird nun der Druckhebel 23 in Richtung der Bürstenführung gedreht
bzw. verschwenkt, so verlängert sich scheinbar das Zugelement 28, was sich durch ein
Drehen der Welle 29 bemerkbar macht.
[0015] Mittels der erfindungsgemäßen Lehre kann auch eine Überwachung mehrerer nebeneinander
angeordneter Bürstenhalter und der Verschleiß der in diesen verschiebbar angeordneten
Kohlebürsten erfolgen, wie anhand der Fig. 4 rein schematisch verdeutlicht werden
soll. Im Ausführungsbeispiel sind vier Bürstenhalter 30, 31, 32 und 33 nebeneinander
angeordnet. Auf die nicht dargestellten Kohlenbürsten wirken jeweils getrennte Druckelemente
wie Druckhebel, Federelemente wie Rollbandfeder bekannter Art. Über von diesen Druckelementen
ausgehende Zugelemente 34, 35, 36 und 37 kann nun der Verschleiß der Kohlebürsten
überwacht werden. Hierzu sind die Zugelemente 34, 35, 36, 37 mit einer Welle 38 verbunden,
die im Ausführungsbeispiel mit einem Drehpotentiometer 39 derart zusammenwirkt, daß
in Abhängigkeit von der Stellung der Welle 38 unterschiedliche Signale gewonnen werden.
Die Welle 38 kann dabei federvorgespannt sein. Alternativ hierzu können die Zugelemente
34, 35, 36, 37 als Bandfedern ausgebildet sein. Mittels der Ausführungsform entsprechend
der Fig. 4 können folglich mehrere parallel zueinander angeordnete Bürstenhalter gemeinsam
über einen einzigen Signalgeber überprüft werden, wobei das von dem Signalgeber 39
gewonnene Signal dem Stellweg des Druckelementes entspricht, das auf die Kohlebürste
einwirkt, die am meisten verschlissen ist.
[0016] In Fig. 5 ist ein Bürstenhalter 40 mit einer in einem Gehäuse 41 verlaufenden Bürstenführung
42 dargestellt, in dem eine Kohlebürste 43 verschiebbar angeordnet ist. Das auf die
Kohlebürste 43 einwirkende Druckelement ist im Ausführungsbeispiel eine Rollbandfeder
44, die von einer in einer Tasche 45 des Gehäuses 41 eingerasteten U- bzw. V-förmig
gebogenen Halterung 46 ausgeht. Von der Rollbandfeder 44 geht ein Zugelement 47 aus,
das auf einen Signalgeber wie Drehpotentiometer 48 einwirkt, um so in Abhängigkeit
von der Stellung der Rollbandfeder, die ein Maß für den Verschleiß der Kohlebürste
43 darstellt, unterschiedliche Signale von dem Signalgeber 48 zu gewinnen, durch die
eine Überwachung des Verschleisses der Kohlebürste 43 ermöglicht wird.
[0017] Detaildarstellungen einer diesbezüglichen Konstruktion sind den Fig. 6 und 7 zu entnehmen.
Man sieht einen Schenkel 49 der Halterung 46, von denen die Rollbandfeder 44 ausgeht,
die auf die nicht dargestellte Kohlebürste 43 einwirkt. Das von der Rollbandfeder
44 ausgehende Zugelement wie z.B. Seil, Schnur, Rollband oder ähnliches ist mit dem
Signalgeber 48 in Form des Drehpotentiometers verbunden. Dies erfolgt im Ausführungsbeispiel
dadurch, daß auf einer Welle 50 des Drehpotentiometers 48 ein federvorgespanntes scheibenförmiges
Element 51 angeordnet ist, das über das Zugelement 47 mit der Rollbandfeder 44 verbunden
ist. Das Scheibenelement 51 mit dem Zugelement 47 kann selbstverständlich auch durch
eine Rollbandfeder ersetzt werden, die unmittelbar von der Welle 50 bzw. der Rollbandfeder
44 ausgeht.
1. Bürstenhalter (1, 20) mit zumindest einer eine Kohlebürste (13, 22) aufnehmenden Bürstenführung
(7, 21), einen die Kohlebürste (13, 22) druckbeaufschlagenden Druckelement (2, 23)
sowie einem die Abnutzung der Kohlebürste (13, 22) im wesentlichen kontinuierlich
erfassenden und über die Bewegung des Druckelements (2, 23) betätigbaren, elektrische
Signale erzeugenden Signalgeber (11 39),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement als Druckhebel (2, 23) ausgebildet ist, der auf einen gegen die
Schwenkbewegung des Druckhebels vorgespannten Bügel (3) oder ein Zugelement (28) einwirkt,
der bzw. das seinerseits mit dem induktiv, kapazitiv oder widerstandabhängig arbeitenden
oder als Folgeschalter, Drehgeber, Potentiometer oder Weggeber ausgebildeten Signalgeber
(11) zusammenwirkt.
2. Bürstenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bürstenhalter (1, 20) mehrere nebeneinander angeordnete Bürstenführungen (7,
21) mit diesen zugeordneten Druckhebeln (2, 23) aufweist, und daß sämtlichen Druckhebeln
(2, 23) ein in den Dreh- bzw. Schwenkweg der Druckhebel (2, 23) sich erstreckender
Bügel zugeordnet ist, der auf den Signalgeber (11) einwirkt.
3. Bürstenhalter (40) mit zumindest einer eine Kohlebürste (43) aufnehmenden Bürstenführung
(42), einem die Kohlebürste (43) druckbeaufschlagenden Druckelement (44) sowie einem
die Abnutzung der Kohlebürste (43) im wesentlichen kontinuierlich erfassenden, elektrische
Signale erzeugenden Signalgeber (48),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement eine Rollbandfeder (44) ist, von der ein Zugelement (47) ausgeht,
und daß das Zugelement (47) mit einer drehbar gelagerten Welle (50) verbunden ist,
über die der induktiv, kapazitiv oder widerstandsabhängig arbeitende oder als Folgeschalter,
Drehgeber, Potentiometer oder Weggeber ausgebildete Signalgeber (39, 48) betätigbar
ist.
4. Bürstenhalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (50) federvorgespannt ist.
5. Bürstenhalter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellweg des Druckelements (2, 23) über Übersetzungselemente (4, 11) wie kämmende
Zahnkränze bzw. -scheiben auf den Signalgeber übertragbar ist.
6. Bürstenhalter nach zumindest einem der Ansprüche 3 - 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bürstenhalter (40) mehrere nebeneinander angeordnete Bürstenführungen (42)
mit diesen zugeordneten Rollbandfedern (44) aufweist, und daß senkrecht zum Verschiebeweg
der Kohlebürste eine Welle (38) verläuft, von denen mit denk Rollbandfedern (44) verbundene
Zugelemente (34, 35, 36, 37) ausgehen, über die in Abhängigkeit voll dem Verstellweg
der Rollbandfedern (44) die mit einem Signalgeber (39) zusammenwirkende Welle (38)
drehbar ist.
7. Bürstenhalter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Fernüberwachung für die von dem Signalgeber (11, 39, 48) erzeugten Signale
vorgesehen ist.
1. Brush holder (1, 20), having at least one brush guide (7, 21) accommodating a carbon
brush (13, 22), a pressure element (2, 23) pressurizing the carbon brush (13, 22),
and a transducer (11, 39) which substantially continuously detects wear of the carbon
brush (13, 22), is operable by the movement of the pressure element (2, 23) and generates
electrical signals,
characterized in that
the pressure element takes the form of a pressure finger (2, 23), which acts upon
a clip (3) or tension element (28), which is prestressed counter to the swivelling
movement of the pressure finger and in turn cooperates with the transducer (11) operating
in an inductive, capacitive or resistance-dependent manner or taking the form of a
sequential switch, rotary transducer, potentiometer or position pickup.
2. Brush holder according to claim 1,
characterized in that
the brush holder (1, 20) has a plurality of brush guides (7, 21) disposed adjacent
to one another, with which pressure fingers (2, 23) are associated, and that associated
with all of the pressure fingers (2, 23) is a clip, which extends into the rotation
or turning angle of the pressure fingers (2, 23) and acts upon the transducer (11).
3. Brush holder (40), having at least one brush guide (42) accommodating a carbon brush
(43), a pressure element (44) pressurizing the carbon brush (43), and a transducer
(48) which substantially continuously detects wear of the carbon brush (43) and generates
electrical signals,
characterized in that
the pressure element is a coiled-strip spring (44), from which a tension element (47)
emanates, and that the tension element (47) is connected to a rotatably supported
shaft (50), by means of which the transducer (39, 48), which operates in an inductive,
capacitive or resistance-dependent manner or takes the form of a sequential switch,
rotary transducer, potentiometer or position pickup, is operable.
4. Brush holder according to claim 3,
characterized in that
the shaft (50) is spring-biased.
5. Brush holder according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
the travel of the pressure element (2, 23) is transmissible via transmission elements
(4, 11) such as meshing ring gears or toothed discs to the transducer.
6. Brush holder according to at least one of claims 3 to 5,
characterized in that
the brush holder (40) has a plurality of brush guides (42) disposed adjacent to one
another, with which coiled-strip springs (44) are associated, and that extending at
right angles to the shifting travel of the carbon brush is a shaft (38), from which
emanate tension elements (34, 35, 36, 37), which are connected to the coiled-strip
springs (44) and by means of which the shaft (38) cooperating with a transducer (39)
is rotatable in dependence upon the shifting travel of the coiled-strip springs (44).
7. Brush holder according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
a telemonitoring system is provided for the signals generated by the transducer (11,
39, 48).
1. Un porte-balais (1, 20) avec au moins une glissière (7, 21) logeant un balai de charbon
(13, 22), un élément de pression (2, 23) sollicitant en pression le balai de charbon
(13, 22) ainsi qu'un transmetteur de signaux (11, 39) détectant de manière essentiellement
continue l'usure du balai de charbon (13, 23), pouvant être commandé par le déplacement
de l'élément de pression (2, 23) et engendrant des signaux électriques, caractérisé
en ce que l'élément de pression est réalisé en levier de pression (2, 23), qui agit
sur un archet (3) ou un élément de traction (28) mis en précontrainte contre le mouvement
de pivotement du levier de pression, qui coopère de son côté avec le transmetteur
de signaux (11) opérant par induction, par capacité ou en fonction de la résistance
ou bien comme séquenceur, encodeur, potentiomètre ou transmetteur de déplacement.
2. Porte-balais selon la revendication 1, caractérisé en ce que le porte-balais (1, 20)
comporte plusieurs glissières de balais (7, 21) disposées les unes à côté des autres
avec des leviers de pression (2, 23) associés à celles-ci et en ce qu'à tous les leviers
de pression (2, 23) est associé un archet s'étendant sur tout le parcours de rotation
ou de pivotement des leviers de pression (2, 23) et agissant sur le transmetteur de
signaux (11).
3. Porte-balais (40) avec au moins une glissière (42) recevant un balai de charbon (43),
un élément de pression (44) chargeant le balai de charbon (43) ainsi qu'un transmetteur
de signaux (48) détectant de manière essentiellement continue l'usure du balai de
charbon (43) et produisant des signaux électriques, caractérisé en ce que l'élément
de pression est un ressort à ruban enroulé (44) d'où part un élément de traction (47),
et en ce que l'élément de traction (47) est relié à un arbre (50) pouvant tourner
sur paliers, sur lequel le transmetteur de signaux (39, 48)peut agir par induction,
capacité ou en fonction de la résistance ou bien réalisé comme séquenceur, encodeur,
potentiomètre ou transmetteur de déplacement.
4. Porte-balais selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'arbre (50) est précontraint
par ressort.
5. Porte-balais selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le parcours de réglage de l'élément de pression (2, 23) peut être transféré par
des éléments de transmission (4, 11) comme des couronnes dentées ou des roues dentées
plates au transmetteur de signaux.
6. Porte-balais selon au moins l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que
le porte-balais (40) comporte plusieurs glissières (42) pour balais disposées les
unes à côté des autres avec des ressorts à ruban enroulé (44) associés aux glissières,
et en ce qu'un arbre (38) se développe perpendiculairement au parcours de déplacement
des balais de charbon, d'où partent des éléments de traction (34, 35, 36, 37) reliés
aux ressorts à ruban enroulé (44), par l'intermédiaire desquels l'arbre (38) coopérant
avec un transmetteur de signaux (39) peut tourner en fonction du trajet de réglage
des ressorts à ruban enroulé (44).
7. Porte-balais selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'un contrôle à distance est prévu pour les signaux produits par le transmetteur
de signaux (11, 39, 48).