[0001] Die Erfindung betrifft einen Verschlußdeckel für die Füllöffnung eines Kühlmittelbehälters
in Kfz-Kühlanlagen umfassend ein in die Füllöffnung eingreifendes Deckelgehäuse mit
einem den zu verschließenden Behälterraum mit der Außenluft verbindenden Kanal und
ein Ventil zum Absperren desselben mit einer Ventilmembran, die mit einer Dichtfläche
unter der Kraft einer in Richtung der Kanalachse wirkenden und sich an einer gehäusefesten
Fläche abstützenden Feder an einem den Kanal umgebenden Ventilsitz anliegt und von
diesem durch Überdruck in dem Behälterraum gegen die Federkraft abhebbar ist.
[0002] Durch die Wahl der Federvorspannung wird der Druckwert eingestellt, bei dem das
Ventil öffnet, um einen in der Kühlanlage herrschenden Überdruck bis auf einen vorgegebenen
Wert abzubauen und damit ein Platzen des Kühlers infolge Überdrucks zu verhindern.
Beim Start des Fahrzeuges wird auch eine das Kühlmittel in der Kühlanlage umwälzende
Kühlmittelpumpe in Betrieb gesetzt, durch die innerhalb der Kühlanlage eine Druckdifferenz
zwischen Saugseite und Druckseite der Kühlmittelpumpe entsteht. Auf der Saugseite
der Kühlmittelpumpe vermindert sich der Innendruck des Kühlers um einen bestimmten
Betrag. Um genau diesen Betrag wächst damit die Druckdifferenz, die zu überwinden
ist, bis das Sicherheitsventil im Verschlußdeckel infolge des Überdrucks öffnet. Liegt
beispielsweise der Druckschwellwert, bei dem das Ventil öffnet, bei einem Überdruck
von 1,2 Bar und vermindert sich der Druck auf der Saugseite beim Anlaufen der Kühlmittelpumpe
um 0,6 Bar, so ist bei laufendem Motor eine Druckdifferenz von 1,8 Bar zu überwinden,
bis das Ventil im Verschlußdeckel öffnet.
[0003] Im Betrieb heizt sich nun das Kühlmittel auf, wodurch sich der Druck im Kühlsystem
erhöht. Aufgrund der vergrößerten Druckdifferenz an der Saugseite der Kühlmittelpumpe,
in deren Nähe auch der Verschlußdeckel liegt, kann der Druck auf einen Wert steigen,
der über dem Öffnungsdruck oder Druckschwellwert liegt, bei dem das Ventil im Verschlußdeckel
bei stillstehender Kühlmittelpumpe öffnen würde. Wird in diesem Zustand der Motor
abgestellt und damit auch die Kühlmittelpumpe stillgesetzt, entfällt augenblicklich
die Druckminderung an der Saugseite der Kühlmittelpumpe. Der Druck in dem Kühlsystem
liegt über dem Öffnungsdruck des Ventils des Verschlußdeckels, so daß dieses schlagartig
öffnet. Dadurch kann es nicht nur zu Kühlmittelverlusten, sondern auch zu Verletzungen
von Personen durch schlagartig austretendes heißes Kühlmittel oder Kühlmitteldampf
kommen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verschlußdeckel der eingangs genannten
Art anzugeben, bei dem die Druckdifferenz bis zum Erreichen des Öffnungsdruckes des
Ventiles des Verschlußdeckels unabhängig davon ist, ob die Kühlmittelpumpe arbeitet
oder nicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ventilsitz an einer in
dem Deckelgehäuse axial gegen die Kraft der Feder verstellbaren Hülse ausgebildet
ist, die mit einer der Feder abgewandten, mindestens annähernd achsnormalen Fläche
an einen Druckraum angrenzt, der in der Schließstellung des Verschlußdeckels gegenüber
der Außenluft und dem Behälterraum abgeschlossenen und mit der Saugseite einer das
Kühlmittel in der Kühlanlage umwälzenden Kühlmittelpumpe verbindbar ist. Bei der erfindungsgemäßen
Lösung wird bei arbeitender Kühlmittelpumpe in dem Druckraum gegenüber dem Zustand
bei stillstehender Kühlmittelpumpe ein Unterdruck erzeugt, wodurch die Hülse in Richtung
der auf die Ventilmembran einwirkenden Ventilfeder verstellt wird. Da sich dabei die
Ventilfeder entspannt, öffnet sie nun bei einem - absolut betrachtet - geringeren
Überdruck. Durch den einstellbaren Stellweg der Hülse, kann die Änderung des Öffnungsdruckes
oder Schwellwertes gerade so gewählt werden, daß sie der durch das Einschalten der
Kühlmittelpumpe an der Saugseite derselben bewirkten Druckminderung entspricht. Wird
die Kühlmittelpumpe abgestellt, so herrscht in dem Druckraum wieder der Ausgangsdruck.
Die den Ventilsitz tragende Hülse und damit auch die Ventilfeder werden wieder in
ihre der stillstehenden Kühlmittelpumpe entsprechende Ausgangsstellung verstellt.
Die Öffnung des Ventiles erfolgt somit sowohl bei stillstehender als auch bei laufender
Antriebsmaschine unabhängig von der durch die Kühlmittelpumpe bewirkten Druckänderung
jeweils bei derselben Drucksteigerung in dem Kühlmittelbehälter. Eine schlagartige
Öffnung des Ventils nach dem Abstellen der Kühlmittelpumpe kann nicht mehr auftreten.
[0006] Die Führung der Hülse in dem Deckelgehäuse muß so ausgebildet sein, daß zwischen
der Hülse und dem sie umgebenden Gehäuseabschnitt kein Druckausgleich zwischen dem
Behälterinnenraum und der Außenluft stattfinden kann. Dies läßt sich auf einfache
und wirksame Weise dadurch erreichen, daß zwischen der Hülse und dem sie umgebenden
Gehäuseabschnitt eine die Hülsenbewegung ermöglichende Dichtmembran angeordnet ist.
[0007] Um die Einstellung definierter Schwellwerte zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, wenn
der Stellweg der Hülse durch gehäusefeste Axialanschläge begrenzt ist.
[0008] Die Abdichtung des Druckraumes läßt sich auf konstruktiv einfache Weise dadurch erreichen,
daß der Druckraum als die Hülse umgebender Ringraum ausgebildet ist, der mindestens
teilweise von einem entgegen der Federkraft dehnbaren Balg eingeschlossen ist. Dadurch
ist eine Abdichtung von gegeneinander verschiebbaren Teile nicht erforderlich.
[0009] Der Anschluß des Druckraumes an die Saugseite der Kühlmittelpumpe kann auf einfache
Weise dadurch erfolgen, daß der Druckraum eine zur Umfangsfläche des Deckelgehäuses
hin offene Anschlußöffnung aufweist und daß axial beiderseits desselben an der Umfangsfläche
des Deckelgehäuses Dichtringe angeordnet sind, die zur Anlage an eine die Füllöffnung
begrenzenden Wand bestimmt sind, wobei an dieser Wand ein mit der Saugseite der Kühlmittelpumpe
verbindbarer Anschlußkanal mündet. Wird der Verschlußdeckel somit in die Füllöffnung
eingesetzt, wird automatisch die Verbindung zwischen der Saugseite der Kühlmittelpumpe
und dem Druckraum hergestellt.
[0010] Bei Ausbildung des Verschlußdeckels als Schraubdeckel ist es zweckmäßig, wenn der
Deckel aus einem mit einem Außengewindestutzen versehenen ersten Gehäuseteil und
einem mit diesem frei drehbar verbundenen zweiten Gehäuseteil besteht, welches das
Ventil aufnimmt und die Dichtringe trägt. Wird dieser Verschlußdeckel in die Füllöffnung
eingesetzt, so läßt sich das erste Gehäuseteil einschrauben, ohne daß dabei das die
Dichtringe tragende zweite Gehäuseteil gedreht wird. Es wird lediglich beim Einschrauben
des ersten Gehäuseteils axial verschoben.
[0011] Die folgende Beschreibung erläutert in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung die
Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels. Es zeigt:
Fig. 1 einen die Deckelachse enthaltenden Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Verschlußdeckel,
der in die Füllöffnung eines schematisch angedeuteten Ausgleichsgefäßes eines Kraftfahrzeugkühlers
eingeschraubt ist, wobei die Darstellung dem Fahrbetrieb entspricht, und
Fig. 2 einen der Figur 1 entsprechenden Teilschnitt, welcher den Verschlußdeckel bei
stillstehendem Fahrzeug zeigt.
[0012] In Figur 1 ist mit 10 ein Ausgleichsbehälter eines Kraftfahrzeugkühlers bezeichnet,
in dessen Einfüllstutzen 12 ein allgemein mit 14 bezeichneter Verschlußdeckel eingeschraubt
ist. Dieser umfaßt ein erstes Deckelteil 16 mit einem Griffteil 18 und einem Außengewindestutzen
20, der in einem Innengewindeabschnitt 22 der Einfüllöffnung 12 eingeschraubt ist.
[0013] Mit dem ersten Deckelteil 16 ist ein zweites Deckelteil 24 verbunden. Dieses weist
ein im wesentlichen rohrförmiges Gehäuse 26 auf, das an seinem dem ersten Deckelteil
16 zugewandten Ende mit einem ringförmigen Ansatz 28 versehen ist, der in einen rohrförmigen
Ansatz 30 des ersten Deckelteiles 16 eingreift und mit einer radial nach außen gerichteten
Ringklaue 32 eine radial nach innen gerichtete Ringklaue 34 des rohrförmigen Ansatzes
30 hintergreift, wobei der Ansatz 28 aufgrund der an den Ringklauen 32 und 34 ausgebildeten
Schrägflächen 36 bzw. 38 in den Rohransatz 30 eingeklipst werden kann. Damit ist das
zweite Deckelteil 24 frei drehbar an dem ersten Deckelteil 16 gehalten. Wird der Verschlußdek
kel 14 in die Füllöffnung 12 eingesetzt, so legen sich Dichtringe 40, die in axial
beabstandeten Nuten 42 an der Außenumfangsfläche des Gehäuses 26 liegen, an die Innenumfangsfläche
44 der Einfüllöffnung 12 an. Die freie Drehbarkeit zwischen den beiden Deckelteilen
16 und 24 erlaubt es, das erste Deckelteil 16 einzuschrauben, ohne daß sich das zweite
Deckelteil 24 mitdreht, was zu einem höheren Verschleiß der Dichtringe 40 führen würde.
[0014] In dem Gehäuse 26 ist eine Hülse 46 axial verschiebbar gehalten. Diese umfaßt einen
dem ersten Deckelteil 16 zugewandten durchmessergrößeren Abschnitt 48 und einen dem
Innenraum des Ausgleichsbehälters 10 zugewandten durchmesserkleineren Abschnitt
50. Der Zwischenraum zwischen der Hülse 46 und dem Gehäuse 26 wird durch eine ringförmige
Dichtmembran 52 abgedichtet, die mit ihrem inneren wulstförmigen Rand 54 in eine
Nut 56 der Hülse 46 eingreift und mit ihrem äußeren wulstförmigen Rand 58 zwischen
einer Schulter 60 an dem Gehäuse 26 und einem in diesen eingreifenden Stützring 62
eingeklemmt ist. Der Stützring 62 trägt ferner einen sich radial nach innen erstreckenden
ringförmigen Balg 64, der zusammen mit dem Stützring 62 einen abgeschlossenen Ringraum
bildet, welcher nur über eine den Stützring 62 durchsetzende Bohrung66 zugänglich
ist. Der Stützring 62 und der Balg 64 werden durch ein Verschlußteil 68 gehalten,
das in das dem Innenraum des Druckausgleichsbehälters 10 zugekehrte freie Ende des
Gehäuses 26 eingesetzt und durch eine eine Ringklaue an dem Verschlußteil 68 sowie
eine Ringklaue 72 an dem Gehäuse 26 umfassende Klipsverbindung gesichert ist. Mit
seiner dem Verschlußteil 68 abgewandten Ringfläche 74 liegt der Balg 64 an einer achsnormalen
Ringfläche 76 der Hülse an.
[0015] Die Hülse 46 weist an dem freien Ende des durchmesserkleineren Abschnittes 50 einen
radial nach außen weisenden Flansch 78 auf, der in eine Ringnut 80 des Verschlußteiles
68 eingreift, deren axiale Ausdehnung größer als die axiale Ausdehnung des Flansches
78 ist. Dadurch kann sich die Hülse 46 bei einer Ausdehnung des Balges 64 zwischen
der in Figur 1 dargestellten Stellung und der in Figur 2 dargestellten Stellung axial
verschieben.
[0016] Der dem ersten Deckelteil 16 zugekehrte Rand des Hülsenabschnittes 48 ist als Ventilsitz
82 für eine Ringdichtung 84 ausgebildet, die zwischen einer ersten Stahlmembran 86
und einer zweiten Stahlmembran 88 eingespannt ist. Die erste Stahlmembran 86 wird
durch eine Schraubendruckfeder 90 gegen den Ventilsitz 82 vorgespannt, wobei sich
die Schraubendruckfeder 90 einerseits in einer topfförmigen Vertiefung 92 in dem
Deckel 94 des Gehäuses 26 und andererseits in einer topfförmigen Vertiefung der ersten
Membran 86 abstützt. Die zweite Membran 88 wird durch eine Schraubendruckfeder 98
gegen die der Hülse 46 zugekehrte Fläche der Ringdichtung 84 gespannt, wobei sich
diese Schraubendruckfeder 98 einerseits an der Membran 88 und andererseits an einer
Innenschulter 100 der Hülse 46 abstützt. Die Membranen 86 und 88 und der zwischen
ihnen eingeschlossene Dichtring 84 bilden in Verbindung mit den Federn 90 und 98 ein
Ventil, das sowohl bei Überdruck als auch bei Unterdruck in dem Ausgleichsbehälter
10 öffnen kann, wobei die Öffnungsschwellwerte durch die jeweilige Federkraft und
Federvorspannung vorgegeben sind. Bei einer Öffnung des Ventils aufgrund eines Überdruckes
hebt die Ringdichtung 84 von dem Ventilsitz 82 ab, so daß ein Druckausgleich durch
die Hülse 46 und Öffnungen 102 in der Gehäusedeckfläche 94 hindurch in den Deckelraum
104 erfolgen kann, der über einen oder mehrere Spalte 106 in dem ringförmigen Ansatz
28 und eine Entlüftungsöffnung 108 in dem Ausgleichsbehälter 10 mit der Außenluft
in Verbindung steht.
[0017] Bei Unterdruck hebt die Membran 88 von der Ringdichtung 84 ab, so daß ein Druckausgleich
zwischen diesen beiden Teilen und eine zentrale Öffnung 109 in der Membran 86 hindurch
erfolgen kann.
[0018] Der zwischen den Dichtringen 40 liegende Wandabschnitt der Füllöffnung 12 besitzt
einen gegenüber dem Außenumfang des Deckelgehäuses 26 größeren Durchmesser, so daß
dadurch ein Ringraum 110 gebildet ist, der über einen radialen Anschlußkanal 112
mit einem Anschlußstutzen 114 in Verbindung steht. Gleichzeitig ist dieser Ringraum
110 über eine Bohrung 115 in dem Deckelgehäuse 26 und die mit der Bohrung 114 fluchtende
Bohrung 66 mit dem Innenraum 116 des Balges 64 verbunden. Der Anschlußstutzen 114
wird mit der Saugseite der das Kühlmedium in der Kraftfahrzeug-Kühlanlage umwälzenden
Kühlmittelpumpe verbunden. Bei stillstehendem Motor des Kraftfahrzeuges, wobei auch
die Kühlmittelpumpe stillsteht, herrscht in dem Ausgleichsbehälter 10 und in dem Ringraum
116 des Balges 64 zumindest annähernd derselbe Druck. Die Hülse 46 befindet sich
in ihrer in Figur 2 dargestellten Stellung. Bei einem in dem Ausgleichsbehälter auftretenden
Überdruck öffnet das Ventil somit bei Überschreiten des durch die Vorspannung der
Feder 90 in dieser Stellung vorgegebenen Schwellwertes. Wird der Antriebsmotor des
Kraftfahrzeuges angelassen und damit auch die Kühlmittelpumpe in Betrieb gesetzt,
wird an deren Saugseite der Kühlmitteldruck vermindert. Durch die Verbindung des Innenraums
116 des Balges 64 mit der Saugseite der Kühlmittelpumpe, zieht sich durch den verminderten
Druck der Balg zusammen, wodurch die Hülse 46 durch die Kraft der Feder 90 nach unten
in die Stellung der Fig. 1 verschoben wird. Dadurch wird die Feder 90 entspannt und
damit der Überdruckschwellwert herabgesetzt, so daß die Druckdifferenz, um die der
Druck im Kühlmittelbehälter bis zum Öffnen des Ventils steigen muß, bei stillstehender
und bei arbeitender Kühlmittelpumpe gleich groß ist.
1. Verschlußdeckel für die Füllöffnung (12) eines Kühlmittelbehälters (10) in Kfz-Kühlanlagen
umfassend ein in die Füllöffnung (12) eingreifendes Deckelgehäuse (16, 24) mit einem
den zu verschließenden Behälterraum mit der Außenluft verbindenden Kanal und ein Ventil
(82, 84, 86, 88, 90, 98) zum Absperren desselben mit einer Ventilmembran (86), die
mit einer Dichtfläche (84) unter der Kraft einer in Richtung der Kanalachse wirkenden
und sich an einer gehäusefesten Fläche (92) abstützenden Feder (90) an einem den
Kanal umgebenden Ventilsitz (82) anliegt und von diesem durch Überdruck in dem Behälterraum
gegen die Federkraft abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (82) an einer in dem Deckelgehäuse (26) axial gegen die Kraft
der Feder (90) verstellbaren Hülse (46) ausgebildet ist, die mit einer der Feder (90)
abgewandten, mindestens annähernd achsnormalen Fläche (76) an einen Druckraum (116)
angrenzt, der in der Schließstellung des Verschlußdeckels (14) gegenüber der Außenluft
und dem Behälterraum abgeschlossen und mit der Saugseite einer das Kühlmittel in
der Kühlanlage umwälzenden Kühlmittelpumpe verbindbar ist.
2. Verschlußdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hülse (46) und dem sie umgebenden Gehäuseabschnitt (26) eine die
Hülsenbewegung ermöglichende Dichtmembran (52) angeordnet ist.
3. Verschlußdeckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellweg der Hülse (46) durch gehäusefeste Axialanschläge begrenzt ist.
4. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (116) als die Hülse (46) umgebener Ringraum ausgebildet ist, der
mindestens teilweise von einem entgegen der Federkraft dehnbaren Balg (64) eingeschlossen
ist.
5. Verschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (116) eine zur Umfangsfläche des Deckelgehäuses (26) hin offene
Anschlußöffnung (66, 114) aufweist, und daß axial beiderseits derselben an der Umfangsfläche
des Deckelgehäuses (26) Dichtringe (40) angeordnet sind, die zur Anlage an einer die
Füllöffnung (12) begrenzenden Wand (44) bestimmt sind, wobei an dieser Wand (44) ein
mit der Saugseite der Kühlmittelpumpe verbindbarer Anschlußkanal (112) mündet.
6. Verschlußdeckel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er als Schraubdeckel ausgebildet ist und ein mit einem Außengewindestutzen (20)
versehenes erstes Gehäuseteil (16) und ein mit diesem frei drehbar verbundenes zweites
Gehäuseteil (24) umfaßt, welches das Ventil (82, 84, 86, 88, 90, 98) aufnimmt und
die Dichtringe (40) trägt.