[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Arretieren von Einkaufswagen,
Transportwagen o. dgl. mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
[0002] Um Transportwagen, Gepäckbeförderungswagen o. dgl., beispielsweise an Flughäfen
oder Bahnhöfen, an einer vorgegebenen Stelle zu arretieren und nur durch Einwurf
einer Münze, eines speziellen Chips o. dgl. für die Benutzung freizugeben, ist es
bekannt, die Wagen untereinander lösbar zu verbinden. Hierbei weist jeder Wagen ein
Verriegelungselement sowie eine Verriegelungsvorrichtung und eine der Verriegelungsvorrichtung
zugeordnete Betätigungseinrichtung auf. Im arretierten Zustand befindet sich das Verriegelungselement
eines jeden Wagens in Eingriff mit der Verriegelungsvorrichtung eines davor oder
daneben angeordneten zweiten Wagens, wobei dieser Eingriff durch Einwurf einer Münze,
eines Chips o. dgl. in die Betätigungseinrichtung lösbar ist, so daß jeweils nur ein
Wagen entfernt und entsprechend verwendet werden kann.
[0003] Darüberhinaus wird bei der zuvor beschriebenen bekannten Einrichtung eine Ausführungsform
verwendet, bei der die Betätigungseinrichtung beim Einführen des Verriegelungselementes
in die Verriegelungsvorrichtung wieder eine Münze o. dgl. abgibt. Hierdurch soll der
jeweilige Benutzer des Wagens motiviert werden, den verwendeten Wagen nach Gebrauch
wieder an eine vorgegebene Stelle zurückzubringen, so daß die benutzten Wagen nicht
unordentlich herumstehen, was insbesondere häufig bei Einkaufswagen an Einkaufsmärkten
zu beobachten ist.
[0004] Die vorstehend beschriebene bekannte Einrichtung weist den Nachteil auf, daß an jedem
Wagen neben dem Verriegelungselement eine Verriegelungsvorrichtung und eine zugehörige
Betätigungseinrichtung erforderlich sind. Dies erfordert eine hohe Investition, so
daß derartige Wagen wegen der zusätzlichen Verriegelungsvorrichtung und der Betätigungseinrichtung
relativ kostspielig sind. Darüberhinaus können die an jedem Wagen vorgesehene Betätigungseinrichtung
und/ oder Verriegelungsvorrichtung leicht beschädigt werden, so daß bei der bekannten
Einrichtung ein relativ hoher Reparaturaufwand erforderlich ist. Dies trifft insbesondere
dann zu, wenn die Betätigungseinrichtung eine Münzprüfvorrichtung umfaßt, da eine
derartige Münzprüfvorrichtung besonders empfindlich ist und somit bei einer etwas
stärkeren Beanspruchung oder unsachgemäßen Handhabung des Wagens leicht versagen
kann und von daher eine weitere Störquelle darstellt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der angegebenen
Art zur Verfügung zu stellen, die bei einer besonders geringen Störanfälligkeit relativ
preiswert herstellbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Einrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß wird somit eine Einrichtung zum Arretieren von Wagen, insbesondere
Einkaufswagen, Transportwagen, Gepäckbeförderungswagen o. dgl. vorgeschlagen, bei
der die Verriegelungsvorrichtung als Verriegelungsschiene ausgebildet ist. In diese
Verriegelungsschiene ist das Verriegelungselement ein bzw. aus der Verriegelungsschiene
herausführbar und wird dort axial gleitend gehaltert. An einem Ende ist die Verriegelungsschiene
mit der Betätigungseinrichtung versehen, die bei Einwurf einer Münze o. dgl. die
Verriegelungsschiene für die Herausführung eines Verriegelungselementes, das an einem
Wagen befestigt ist, freigibt, so daß der Wagen entsprechend seinem Zweck verwendet
werden kann. Das andere Ende der Verriegelungsschiene ist für eine Herausführung des
Verriegelungselementes gesperrt. Ebenfalls ist es möglich, daß das andere Ende der
Verriegelungsschiene mit einer weiteren Betätigungseinrichtung versehen ist, so daß
beim Einwurf einer Münze o. dgl. in diese Betätigungseinrichtung die Verriegelungsschiene
für die Herausführung eines Verriegelungselementes freigegeben wird und somit ein
Wagen aus der Einrichtung entnehmbar ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Einrichtung weist eine Reihe von Vorteilen auf. Bedingt durch
die Ausbildung der Verriegelungsvorrichtung als Verriegelungsschiene wird es möglich,
daß eine Vielzahl von Wagen besonders einfach an der erfindungsgemäßen Einrichtung
arretiert wird, wobei jeder Wagen lediglich das Verriegelungselement aufweist und
eine einzige zentrale Verriegelungsvorrichtung die Vielzahl der Verriegelungselemente
arretiert. Dies wiederum führt dazu, daß sich die erfindungsgemäße Einrichtung im
Vergleich zu der eingangs beschriebenen bekannten Einrichtung besonders preiswert
herstellen läßt, da hierbei nur eine einzige stationär angeordnete Verriegelungsvorrichtung
und demnach auch nur eine einzige Betätigungseinrichtung erforderlich sind. Da an
jedem Wagen nur das gegenüber mechanischer Beanspruchung unempfindliche Verriegelungselement
angeordnet ist und die relativ empfindliche Verriegelungsvorrichtung und Betätigungseinrichtung
hierfür stationär vorgesehen sind, treten bei der erfindungsgemäßen Einrichtung keinerlei
ihre Funktion beeinflussenden Störungen auf, so daß die erfindungsgemäße Einrichtung
vielfach verwendbar ist. So ist es beispielsweise möglich, die der Verriegelungsvorrichtung
zugeordnete Betätigungseinrichtung derart auszubilden, daß die in die Betätigungseinrichtung
eingeworfene Münze o. dgl. nicht wieder abgegeben wird, und somit eine Mietgebühr
für einen Wagen automatisch kassiert wird. Ebenso besteht die Möglichkeit, die erfindungsgemäße
Einrichtung derart auszubilden, daß eine in die Betätigungseinrichtung eingeworfene
Münze o. dgl. wieder ausgegeben wird, wenn ein Verriegelungselement in die Verriegelungsschiene
eingeführt wird, d.h. somit ein Wagen nach Gebrauch zurückgebracht und an der Einrichtung
arretierung wird. Eine derartige Ausführungsform weist den zusätzlichen Vorteil auf,
daß der jeweilige Benutzer, um seine eingeworfene Münze, bei der es sich beispielsweise
um ein Einmarkstück, Zweimarkstück oder Fünfmarkstück handelt, zurückzuerhalten,
gezwungen ist, den Wagen an der erfindungsgemäßen Einrichtung wieder zu arretieren.
Hierdurch wird erreicht, daß die Wagen stets wieder an die gleiche Stelle zurückgebracht
werden, von der sie zuvor entfernt wurden, wobei eine derartige Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Einrichtung auch insbesondere für Einkaufswagen von Einkaufsmärkten
verwendet werden können, zumal die erfindungsgemäße Einrichtung mit technisch sehr
einfachen Mitteln, besonders preisgünstig und ohne großen Aufwand realisiert werden
kann.
[0009] Die bei der erfindungsgemäßen Einrichtung verwendete Verriegelungsschiene kann grundsätzlich
beliebig geformt sein, wobei sie lediglich sicherstellen muß, daß die Verriegelungsschiene
die Vielzahl der einzelnen Verriegelungselemente derart gleitend haltert, daß die
Verriegelungselemente nur über eine Kopfseite bzw. über beide Kopfseiten der Verriegelungsschiene
entfernt werden können. So ist es beispielsweise möglich, daß die Verriegelungsschiene
einen als Erhöhung ausgebildeten Schienenlauf aufweist, der z. B. Ω - förmig ausgebildet
ist. Hierauf können dann von einer Kopfseite bzw. von beiden Kopfseiten der Schiene
her die entsprechend an den Schienenlauf angepaßten Verriegelungselemente der Reihe
nach hintereinander aufgeschoben bzw. einzeln von dem Schienenlauf über ein Kopfende
bzw. beide Kopfenden abgezogen werden, um so die Wagen, insbesondere Einkaufswagen,
zu arretieren bzw. einzeln freizugeben.
[0010] Bei einer besonders geeigneten Ausführungsform der Einrichtung ist die Verriegelungsschiene
als Hohlprofil ausgebildet und weist eine sich axial erstreckende schlitzförmige
Aussparung aus. Ist bei einer derartigen Ausführungsform an einem Ende der Verriegelungsschiene
nur eine Betätigungseinrichtung vorgesehen, so ist das hierzu entgegengesetzte Ende
der Verriegelungsschiene dadurch im einfachsten Fall gesperrt, daß sich die schlitzförmige
Aussparung nicht bis zu diesem Ende erstreckt, sondern vielmehr mit einem gewissen
Abstand, beispielsweise etwa 5 cm bis etwa 10 cm, vor diesem Ende der Verriegelungsschiene
endet. Das mit einer derartigen Verriegelungsschiene zusammenwirkende Verriegelungselement
richtet sich in seiner Ausgestaltung nach dem Querschnitt des Hohlpro fils der Verriegelungsschiene.
Wird beispielsweise eine Verriegelungsschiene mit einem rechteckigen Querschnitt vorgesehen,
so empfiehlt es sich, den Abschnitt des Verriegelungselementes, der mit der Verriegelungsschiene
in Eingriff bringbar ist, ebenfalls rechteckig auszubilden, wobei dieser Abschnitt
des Verriegelungselementes so groß gewählt wird, daß er in die Verriegelungsschiene
einschiebbar ist und dort gleitend gehaltert wird. Stellt man hingegen die Verriegelungsschiene
aus einem Hohlprofil mit einem kreisförmigen Querschnitt her, so wählt man dementsprechend
für den Abschnitt des Verriegelungselementes ebenfalls einen kreisförmigen Querschnitt,
wobei der Querschnittsdurchmesser eines derartigen Abschnittes geringfügig kleiner
ist als der Querschnittsdurchmesser der Verriegelungsschiene.
[0011] Ein besonders störungsfreies und einfaches Ein- bzw. Herausführen des Verriegelungselementes
in eine als Hohlprofil ausgebildete Verriegelungsschiene erlaubt eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Einrichtung, bei der das Verriegelungselement an seinem dem
Befestigungspunkt am Wagen entgegengesetzten Ende mit einem kugelförmigen Verriegelungsabschnitt
versehen ist, wobei der kugelförmige Verriegelungsabschnitt vorzugsweise noch einen
Stift aufweist, der an dem kugelförmigen Abschnitt befestigt ist. Hierbei ist der
Durchmesser des kugelförmigen Abschnittes geringfügig kleiner als der Durchmesser
der als Hohlprofil ausgebildeten Verriegelungsschiene, so daß der kugelförmige Abschnitt
in die Verriegelungsschiene ein- bzw. aus dieser herausführbar ist. Ist der kugelförmige
Abschnitt innerhalb der Verriegelungsschiene angeordnet, d.h. ist der jeweilige Wagen
an der Einrichtung arretiert, so erstreckt sich der an dem kugelförmigen Abschnitt
befestigte Stift durch die in der Verriegelungsschiene vorgesehene schlitzförmige
Aus sparung nach außen und bewirkt so, daß das Verriegelungselement in der Verriegelungsschiene
axial gleitend gehaltert wird und nur über eine bzw. beide Kopfseiten der Verriegelungsschiene
eingeführt bzw. herausgeführt werden kann. Ist zudem noch der kugelförmige Abschnitt
derart mit dem Stift verbunden, daß der kugelförmige Abschnitt relativ zum Stift frei
drehbar ist, so rollt der kugelförmige Abschnitt innerhalb der Verriegelungsschiene
während der axialen Verschiebung. Dies hat den Vorteil, daß ein derartiges Verriegelungselement
besonders leicht in die Schiene einführbar bzw. aus dieser herausführbar und über
die Länge der Schiene ohne das Auftreten von großen Reibungskräften verschiebbar ist,
so daß bei einer derartige Ausführungsform keine großen Kräfte erforderlich sind,
um den Wagen während des Eingriffes des Verriegelungselementes mit der Verriegelungsschiene
zu bewegen. Darüberhinaus ist eine derartige Ausführungsform noch mit dem weiteren
Vorteil verbunden, daß ein mit einem kugelförmigen Abschnitt versehenes und an jedem
Wagen befestigtes Verriegelungselement die Verletzungsgefahr beim Gebrauch des Wagens
ausschließt.
[0012] Eine besonders gute, verkantungsfreie Führung des Verriegelungselementes in der
Verriegelungsschiene ermöglicht eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung, bei der der schlitzförmigen Aussparung der Verriegelungsschiene sich
axial erstreckende Führungsabschnitte zugeordnet sind. Hierbei springen diese Führungsabschnitte
über den Umfang der Verriegelungsschiene radial nach außen unter Bildung einer Auflagefläche
für das vordere Ende des Verriegelungselementes vor und verhindern somit, daß das
Verriegelungselement in der schlitzförmigen Aussparung oder der aus einem Hohlprofil
bestehenden Verriegelungschiene verkanten kann. Insbesondere wird eine derartige
Ausführungsform dann bevorzugt, wenn das Verriegelungselement in seinem dem Befestigungspunkt
am Wagen entgegengesetzten Ende als Verriegelungsstift ausgebildet ist und beispielsweise
einen T-förmigen oder Y-förmigen Querschnitt aufweist.
[0013] Die am Ende (Kopfseite) der Verriegelungsschiene angeordnete Betätigungseinrichtung,
die durch Einwurf einer Münze o. dgl. die Verriegelungsschiene für das Herausführen
eines Verriegelungselementes freigibt, kann grundsätzlich mechanisch oder elektrisch
arbeiten. In jedem Fall umfaßt die Betätigungseinrichtung ein Sperrelement, das zwischen
einer ersten Stellung, in der es sich in die Bewegungsbahn des Verriegelungselementes
erstreckt und ein Herausführen desselben aus der Verriegelungsschiene verhindert,
und einer zweiten Stellung, in der es ein Ein- und/oder ein Herausführen des Verriegelungselementes
aus der Verriegelungsschiene erlaubt, bewegbar ist. Abhängig von der jeweiligen Ausgestaltung
der Betätigungseinrichtung und der Verriegelungsschiene sowie des Verriegelungselementes
ist das Sperrelement beispielsweise verschwenkbar, verschiebbar oder drehbar in der
Bewegungsbahn des Verriegelungselementes angeordnet. So kann das Sperrelement beispielsweise
als Stift ausgebildet sein, der sich in seiner ersten Stellung quer zur Bewegungsbahn
des Verriegelungselementes erstreckt und der bei Einwurf einer Münze in die Betätigungseinrichtung
in seine zweite Stellung verschwenkt oder verschoben wird. Ein derartiges Verschwenken
bzw. Verschieben kann beispielsweise mechanisch dadurch erreicht werden, daß die
eingeworfene Münze aufgrund ihres Gewichtes den Stift aus der ersten Stellung in die
zweite Stellung verschiebt bzw. verschwenkt. Ebenso ist es möglich, daß durch Einwurf
der Münze ein elektrisches Signal erzeugt wird, das einer Steuereinheit zugeführt
wird, die ihrerseits einen Elektromotor ansteuert, um hierdurch die gewünschte Bewegung
des Sperrelementes aus der Bewegungsbahn des Verriegelungselementes herbeizuführen.
[0014] Bei einer besonders geeigneten Ausführungsform, bei der das Sperrelement elektrisch
bewegt wird, wird durch Einwurf der Münze ein elektrischer Kontakt geschlossen, wodurch
das als Kern eines Elektromagneten ausgebildete Sperrelement in die zweite Stellung
verschoben wird, so daß ein Verriegelungselement aus der Verriegelungsschiene herausgeführt
werden kann. Unmittelbar hinter dem Sperrelement, d.h. in Bewegungsrichtung beim
Ausführen desselben, ist ein Sensor angeordnet, der bei Kontakt mit einem Verriegelungselement
die Stromzufuhr zu dem Elektromagneten unterbricht, wodurch dieser aufgrund einer
entsprechenden Federvorspannung in die erste Stellung zurückgeführt wird, so daß aus
der Verriegelungsschiene jeweils nur ein einziges Verriegelungselement herausgeführt
werden kann. Hierbei fällt dann die zuvor eingeworfene Münze in eine Münzsammelvorrichtung.
Beim Einführen eines Verriegelungselementes in die Verriegelungsschiene schließt
seinerseits der in bezug auf das Einführen vor dem Sperrelement angeordnete Sensor
seinerseits einen Stromkreis und bewirkt über den Elektromagneten, daß das als Kern
des Elektromagneten ausgebildete Sperrelement in seine zweite Stellung überführt wird,
so daß das Verriegelungselement das Sperrelement ungehindert passieren kann. Nach
Ablauf einer vorgegebenen Zeit wird die Stromzufuhr zum Elektromagneten unterbrochen,
so daß der entsprechend federvorgespannte Kern, der gleichzeitig das Sperrelement
bildet, in seine erste Stellung zurückbewegt wird. Um dies zu erreichen, ist ein
Zeitglied im Stromkreis an entsprechender Stelle angeordnet. Ebenso ist es möglich,
daß hinter dem Sperrelement, d.h. in Bewegungsrichtung beim Einführen eines Verriegelungselementes,
ein zweiter Sensor vorgesehen ist, der nur dann die Stromzufuhr zum Elektromagneten
unter bricht, wenn er in Kontakt mit einem Verriegelungselement tritt und wenn zuvor
die Stromzufuhr zum Elektromagneten durch den ersten Sensor herbeigeführt worden ist.
Hierdurch wird erreicht, daß der zweite Sensor nicht dann in jedem Fall das Sperrelement
öffnet, wenn er in Kontakt mit einem Verriegelungselement tritt.
[0015] Selbstverständlich ist es möglich, die Betätigungseinrichtung bei den zuvor beschriebenen
beiden Ausführungsformen, die einerseits mit einem Zeitglied und andererseits mit
einem zweiten Sensor arbeiten, so auszubilden, daß nach Ablauf einer vorgegebenen
Zeit bzw. nach Kontakt des Verriegelungselementes mit dem zweiten Sensor eine Münze
abgegeben wird. Hierdurch wird, wie bereits vorstehend erwähnt, der Benutzer dazu
motiviert, den durch Einwurf einer Münze aus der Einrichtung entnommenen Wagen wieder
der Einrichtung zuzuführen, da er hierbei seine ursprüngliche Münze zurückerhält.
[0016] Wie bereits vorstehend dargelegt, kann die Betätigungseinrichtung auch mechanisch
das Sperrelement freigeben bzw. blockieren. So ist es beispielsweise möglich, das
Sperrelement als kreuzförmiges Sperrelement auszubilden, das drehbar innerhalb der
Bewegungsbahn des Verriegelungselementes angeordnet ist. Hierbei ist das Sperrelement
in eine Richtung frei drehbar, während seine Drehung in die andere Richtung erst nach
Einwurf der Münze o. dgl. in die Betätigungseinrichtung freigegeben wird, so daß
das Verriegelungselement beim Einführen in die Verriegelungsschiene eine Drehung
des kreuzförmigen Sperrelementes um 90° bewirkt, ohne daß diese Drehung gesperrt
ist. Ein Herausführen des Verriegelungselementes aus der Verriegelungsschiene ist
nur dann möglich, wenn eine entsprechende Münze o. dgl. in die Betätigungseinrichtung
eingeworfen wird, wodurch eine Drehung des Sperrelementes um etwa 90° freigegeben
wird.
[0017] Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor, daß das
Sperrelement der Betätigungseinrichtung zwischen einer ersten Stellung, in der es
ein Herausführen und ein Einführen des Verriegelungselementes in die Verriegelungsschiene
sperrt, einer zweiten Stellung, in der es nur ein Herausführen des Verriegelungselementes
aus der Verriegelungsschiene erlaubt und einer dritten Stellung, in der es nur ein
Einführen des Verriegelungselementes in die Verriegelungsschiene ermöglicht, bewegbar,
vorzugsweise verschwenkbar, ist. Vorzugsweise wird bei einer derartigen Ausführungsform
die Bewegung bzw. Verschwenkung des Sperrelementes über Sensoren, die vor und hinter
dem Sperrelement angeordnet sind, gesteuert, wie dies bereits vorstehend beschrieben
ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Betätigungseinrichtung derart auszubilden,
daß bei Einwurf einer Münze das Sperrelement aus der ersten Stellung in die zweite
Stellung überführt und dort für eine vorgegebene Zeit verbleibt und anschließend in
die erste Stellung zurückbewegt wird, so daß ein Wagen aus der Einrichtung entnommen
werden kann. Beim Einführen eines Verriegelungselementes in die Verriegelungsschiene
wird dann entsprechend das Sperrelement aus der ersten Stellung in die dritte Stellung
bewegt und verbleibt dort eine vorgegebene Zeit und wird anschließend in die erste
Stellung zurückbewegt, so daß ein Wagen wieder an der Einrichtung arretiert werden
kann, wobei eine derartige Ausführungsform nur einen Sensor benötigt, der in Einführrichtung
gesehen vor dem Sperrelement angeordnet ist und die zuvor beschriebene Bewegung des
Sperrelementes aus der ersten in die dritte Stellung und zurück herbeiführt, da die
Bewegung des Sperrelementes beim Herausführen durch den Einwurf der Münze in die
Betätigungseinrichtung ausgelöst wird. Selbstverständlich kann eine derartige Ausführungsform
auch so weitergebildet werden, daß beim Einführen eines Verriegelungselementes in
die Verriegelungsschiene eine Münze aus der Betätigungseinrichtung abgegeben wird.
[0018] Das Verriegelungselement, das an dem jeweiligen Wagen befestigt ist, und in Eingriff
mit der Verriegelungsschiene tritt, kann verschieden ausgebildet sein. So ist es beispielsweise
möglich, ein flexibles Verriegelungselement vorzusehen, das vorzugsweise an seinem
dem Befestigungspunkt am Wagen entgegengesetzten Ende einen starren Abschnitt aufweist,
so daß dieser starre Abschnitt mit der Hand erfaßt und in die Verriegelungsschiene
eingeführt bzw. aus dieser herausgeführt werden kann. Ebenso ist es möglich, ein starres
Verriegelungselement, beispielsweise ein stabförmiges Verriegelungselement, an dem
Wagen, beispielsweise am Griff des Wagens zu befestigen, wobei das starre Verriegelungselement
beispielsweise in Verlängerung des Griffes des Wagens seitlich vorsteht. Um hierbei
eine Verletzung des Benutzers beim Gebrauch des Wagens auszuschließen, ist es möglich,
das Verriegelungselement federbelastet auszubilden, so daß es nach Herausführen aus
dem Eingriff mit der Verriegelungsschiene, d.h. nach Entnahme des Wagens aus der
Einrichtung, nur noch minimal seitlich, nach oben oder nach unten über den Wagen vorsteht
und im übrigen von einem Teil des Wagens abgedeckt ist. Um dies zu erreichen, kann
man beispielsweise das Verriegelungselement innerhalb des Griffes des Wagens anordnen,
so daß es beim Lösen des Eingriffes mit der Verriegelungsschiene nahezu vollständig
aufgrund einer entsprechend angeordneten Feder in den Griff hineingezogen wird. Will
man hingegen das Verriegelungselement flexibel gestalten, so kann man es als Kette,
Stahlseil o. dgl., ausbilden.
[0019] Die Verriegelungsschiene kann bei der erfindungsgemäßen Einrichtung beliebig angeordnet
werden. So ist es beispielsweise möglich, die Verriegelungsschiene oberhalb des Wagens
oder am Boden anzuordnen. Insbesondere bei Einkaufswagen empfiehlt es sich, die Verriegelungsschiene
seitlich in Handhöhe anzuordnen, so daß das Verriegelungselement ohne große Mühe
in die Verriegelungsschiene eingeführt bzw. aus dieser herausgeführt werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht
vor, daß die Verriegelungsschiene gleichzeitig einen Seitenbereich eines Rahmengestells
für die Aufnahme von Einkaufswagen bildet, wobei das Rahmengestell einseitig offen
ist und eine in etwa der Einkaufswagenbreite entsprechende Kopfseite und eine zur
Verriegelungsschiene parallel verlaufende zweite Seite aufweist, so daß die Einkaufswagen
in einem derartigen Rahmengestell in einer Reihe hintereinander und vorzugsweise ineinander
geschoben angeordnet sind.
[0020] Um ein unerwünschtes Verschmutzen der aus einem Hohlprofil mit einer schlitzförmigen
Aussparung versehenen Verriegelungsschiene zu verhindern, empfiehlt es sich, die
sich axial erstreckende schlitzförmige Aussparung derart anzuordnen, daß sie zum
Boden weist. Hierdurch wird einerseits verhindert, daß Schmutz, Wasser o. dgl. in
die als Hohlprofil ausgebildete Verriegelungsschiene gelangt und zudem noch erreicht,
daß evtl. über das Verriegelungselement eingeschleppter Schmutz aus der Verriegelungsschiene
herausfällt.
[0021] Als Material für die Verriegelungsschiene und das Verriegelungselement ist jedes
Material geeignet, das eine genügende Festigkeit aufweist. Vorzugsweise werden hierfür
hochfeste Kunststoffe oder Stahllegierungen verwendet, wobei erstere zusätzlich noch
den Vorteil haben, daß bei einem relativ geringen Gewicht die Reibungskräfte zwischen
dem Verriegelungselement und der Verriegelungsschiene bei einer axial gleitenden Bewegung
des Verriegelungselementes gering sind.
[0022] Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor, daß
das Verriegelungselement mindestens eine als Vertiefung, Erhöhung und/oder als magnetischen
Bereich ausgebildete Kodierung aufweist. Hierdurch wird bewirkt, daß nicht unbefugterweise
ein Gegenstand in die Verriegelungsschiene eingeführt wird, um so die in der Betätigungseinrichtung
gespeicherte Münze o. dgl. zu erhalten.
[0023] Um die bei dem Verriegelungselement vorgesehene Kodierung erfassen zu können, sieht
eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung vor, daß die Betätigungseinrichtung
eine mechanische, elektrische und/oder elektromagnetische Leseeinrichtung umfaßt.
Hierbei ist diese Leseeinrichtung der Verriegelungsschiene zugeordnet, so daß bei
jedem Einführen in die bzw. bei jedem Herausführen aus der Verriegelungsschiene die
am Verriegelungselement vorgesehene Kodierung gelesen wird.
[0024] Besonders geeignet hierfür erweist sich ein in dem Verriegelungselement oder außen
an dem Verriegelungselement angeordneter Magnet, wobei in diesem Fall die Betätigungseinrichtung
mindestens eine als Reed-Kontakt ausgebildete Leseeinrichtung umfaßt, die der Verriegelungsschiene
zugeordnet und mit dem an dem Verriegelungselement vorgesehenen Magneten in Wirkeingriff
bringbar ist. Ist zudem noch eine derartige Leseeinrichtung innerhalb der Verriegelungsschiene
angeordnet, so wird diese Leseeinrichtung wirksam gegen Witterungseinflüsse geschützt.
[0025] Eine besonders geeignete Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht
eine Betätigungseinrichtung vor, die mit einer Steuereinrichtung für mindestens ein
elektrisch betätigtes Sperrelement versehen ist. Hierbei ist dieses Sperrelement der
Verriegelungsschiene zugeordnet, wobei es zum Schutz gegen Witterungseinflüsse vorzugsweise
innerhalb der Verrieglungsschiene angeordnet ist. Das elektrisch betätigte Sperrelement
bewirkt, daß beim Ein- bzw. Herausführen des Verriegelungselementes in die bzw. aus
der Verriegelungsschiene dieses freigegeben wird.
[0026] Vorzugsweise besitzt die bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung vorgesehene Steuereinrichtung einen mit Eingängen und Ausgängen versehenen
Mikroprozessor, eine Speichereinheit, einen Adreßzwischenspeicher, eine Treibereinheit
und eine Spannungsstabilisiereinheit. Hierbei dient die Steuereinrichtung dazu, um
das Sperrelement abhängig von dem Einwurf einer Münze in die Betätigungseinrichtung
bzw. vom Einführen eines Verriegelungselementes in die Verriegelungsschiene aus der
Bewegungsbahn des Verriegelungselementes zu bewegen, so daß einwandfrei und störungsfrei
jeweils nur ein einzelnes Verriegelungselement aus der Verriegelungsschiene herausgeführt
bzw. in die Verriegelungsschiene eingeführt werden kann.
[0027] In weiterer Ausgestaltung der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist vorgesehen,
daß die Münzprüfvorrichtung beim Einwurf einer Münze in die Betätigungseinrichtung
und nach vorheriger Überprüfung und Akzeptanz dieser Münze o. dgl. den Mikroprozessor
ansteuert und dieser das elektrisch betätigte Sperrelement zum Herausführen eines
einzigen Verriegelungselementes freigibt.
[0028] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor, daß die Verriegelungsschiene
in Bewegungsrichtung des Verriegelungselementes vor und/oder hinter dem Sperrelement
mindestens jeweils einen, vorzugsweise zwei Sensoren umfaßt, die an dem Mikroprozessor
angeschlossen sind. Hierbei können diese Sensoren als mechanische, elektrische und/oder
optische Sensoren ausgebildet sein, wobei bevorzugt Sensoren von kleiner Bauweise,
insbesondere mechanisch arbeitende Mikroschalter, eingesetzt werden. Diese Sensoren
erfassen den Bewegungsablauf des Verriegelungselementes innerhalb der Verriegelungsschiene,
d. h. vorzugsweise die Richtung des Verriegelungselementes. Hierbei bietet es sich
an, auf jeder Seite des Sperrelementes zwei örtlich mit Abstand voneinander angeordnete
Sensoren der vorstehend genannten Bauweisen vorzusehen. Vorzugsweise sind diese Sensoren
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung so geschaltet, daß beim Einführen des Verriegelungselementes
in die Verriegelungsschiene die Sensoren, ggf. in Verbindung mit der Leseeinrichtung,
über den Mikroprozessor das Sperrelement aus der Bewegungsbahn des Verriegelungselementes
bewegen, vorzugsweise verschwenken, und der Mikroprozessor den Münzprüfer zur Freigabe
einer Münze o. dgl. ansteuert.
[0029] Eine besondere geeignete Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht
vor, daß das Sperrelement, vorzugsweise das elektrisch betätigte Sperrelement, als
Vereinzelungseinrichtung ausgebildet ist, so daß gleichzeitig jeweils nur ein einziges
Verriegelungselement aus der Verriegelungsschiene herausgeführt bzw. in die Verriegelungsschiene
eingeführt werden kann. Besonders bewährt hat sich hierbei eine Ausführungsform des
Sperrelementes, das einen Sperrmagneten, einen Zugmagneten und eine federbelastete
Wippe umfaßt. Vorzugsweise sind dabei der Sperrmagnet und die Wippe derart zueinander
ausgerichtet, daß beim Ein- bzw. Herausführen eines Verriegelungselementes in die
bzw. aus der Verriegelungsschiene der Sperrmagnet die Wippe freigibt. Beim Herausführen
des Verriegelungselementes aus der Verriegelungsschiene verschwenkt der Zugmagnet
die Wippe aus der Bewegungsbahn des Verriegelungselementes, wie dies nachfolgend
noch bei dem konkreten Ausführungsbeispiel näher erläutert wird. Da bei einer derartigen
Ausführungsform der Sperr- und der Zugmagnet nur solange erregt werden, bis das Verriegelungselement
die Sensoren passiert hat, benötigt eine derartige Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung einen minimalen elektrischen Energiebedarf.
[0030] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0031] Die erfindungsgemäße Einrichtung wird nachfolgend anhand von Ausführungsformen näher
erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform;
Figur 2 eine vergrößerte Detailansicht mit teilsweise herausgebrochener Vorderwand;
Figur 3 eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform;
Figur 4 eine Draufsicht auf ein in Figur 3 abgebildetes Sperrelement;
Figur 5 eine Schnittansicht gemäß der Linie A-B in Figur 4;
Figur 6 einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Verriegelungsschiene
sowie das hierzu gehörend Verriegelungselement;
Figur 7 eine weitere Ausführungsform einer Verriegelungsschiene sowie eines zugehörigen
Verriegelungselementes;
Figur 8 eine Schnittansicht einer weiteren schematisch abgebildeten Ausführungsform
in der Draufsicht;
Figur 9 eine seitliche Schnittansicht der in Figur 8 abgebildeten Ausführungsform;
und
Figur 10 ein Stromlaufplan bzw. ein Blockschaltbild der in Verbindung mit der in den
Figuren 8 und 9 gezeigten Ausführungsform verwendeten Steuereinrichtung.
[0032] In Figur 1 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Einrichtung zur Arretierung von Wagen,
insbesondere Einkaufswagen, abgebildet. Hierbei weist die Einrichtung 1 eine Verriegelungsschiene
2 auf, die zusammen mit einem insgesamt mit 3 bezeichneten Verriegelungselement, das
an einem Wagen befestigt ist, die Arretierung des Wagens bewirkt.
[0033] Die Verriegelungsschiene 2 ist als rechteckiges Hohlprofil ausgebildet. Sie weist
eine seitliche sich axial erstreckende schlitzförmige Aussparung 7 auf, die sich
von dem linken Ende 2a nahezu über die gesamte Länge der Verriegelungsschiene 2 erstreckt.
Die schlitzförmige Aussparung 7 endet mit Abstand von dem rechten Ende 2b der Verriegelungsschiene
2. Im Bereich des Endes 2a (Kopfseite) ist eine schematisch dargestellte Betätigungseinrichtung
vorgesehen, in die eine Münze o. dgl. einwerfbar ist, wodurch die Herausführung eines
Verriegelungselementes 3 aus der Verriegelungsschiene 2 ermöglicht wird. Ferner gibt
die Betätigungseinrichtung 8 eine Münze frei, wenn ein Verriegelungselement 3 in
die Verriegelungsschiene 2 eingeführt wird, wie dies noch nachfolgend beschrieben
ist. Die Verriegelungsschiene 2 ist auf Stützen angeordnet, wobei die Stützen etwa
derart hoch ausgebildet sind, daß sich die Verriegelungsschiene 2 insgesamt auf Handhöhe
eines Erwachsenen befindet.
[0034] Das Verriegelungselement 3 ist mit seinem Ende 3a an einem nicht gezeigten Einkaufswagen
o. dgl. befestigt. Ferner ist es bei der in Figuer 1 gezeigten Ausführungsform mit
einer Kette versehen, die vorzugsweise einen Kunststoffüberzug aufweist. An dem dem
Befestigungspunkt am Wagen entgegengesetzten Ende 3b weist das Verriegelungselement
3 einen rechteckigen Abschnitt 4 sowie einen hieran befestigten Stiftabschnitt 5 auf.
Der rechteckige Abschnitt 4 weist eine derartige Größe auf, daß er in die Verriegelungsschiene
2 einschiebar ist und dort axial gleitend gehaltert wird. Wird der Abschnitt 4 des
Verriegelungselementes 3 in die Schiene eingeführt, so liegt ein Bereich des stiftförmigen
Abschittes 5 auf den Kanten der schlitzförmigen Aussparungen 7 auf, wodurch einerseits
das Verriegelungselement in der Verriegelungsschiene gehaltert und andererseits bei
einer Verschiebung des Verriegelungselementes dieses geführt wird. Wie insbesondere
in Figur 2 erkennbar ist, weist die schlitzförmige Aussparung 7 der Verriegelungsschiene
2 über die Außenwand der Verriegelungsschiene 2 vorspringende Führungsabschnitte 8
auf, so daß hierdurch die Auflagefläche des stiftförmigen Abschnittes 5 des Verriegelungselementes
3 vergrößert wird, wodurch die axiale Verschiebung des Abschnittes 4 des Verriegelungselementes
3 in der Verriegelungsschiene 2 erleichtert und ein Verkanten des Abschnittes 4 verhindert
wird.
[0035] Die in den Figuren 1 und 2 abgebildete Betätigungseinrichtung 8 arbeitet elektrisch.
Hierbei weist die Betätigungseinrichtung 8 einen dem Münzeinwurf zugeordneten Münzprüfer
auf, der bei Einwurf einer Münze o. dgl. die Münze auf Echtheit überprüft. Ferner
ist in der Betätigungseinrichtung 8 eine Steuereinheit vorgesehen, die beim Einwurf
einer Münze ein elektrisches Steuersignal erzeugt, das einem Elektromotor zugeführt
wird, der abhängig von dem Auftreten des Steuersignales ein dem Elektromotor zugeordnetes
Sperrelement 9, das sich in die Bewegungsbahn des Abschnittes 4 des Verriegelungselementes
3 innerhalb der Verriegelungsschiene 2 erstreckt, aus einer ersten Stellung, wie
sie in Figur 2 gezeigt ist, in eine zweite Stellung bewegt. In der zweiten Stellung
des Sperrelementes 9 ist das Sperrelement 9 außerhalb der Bewegungsbahn des Abschnittes
4 des Verriegelungselementes 3 angeordnet, so daß der Abschnitt 4 frei in die Verriegelungsschiene
2 einschiebbar bzw. aus dieser herausführbar ist. Ferner sind in Figur 2 in der Bewegungsbahn
des Abschnittes 4 zwei Sensoren 10 und 11 angeordnet, die jeweils bei Kontakt mit
dem Abschnitt 4 ein elektrisches Signal erzeugen.
[0036] Die vorstehend in den Figuren 1 und 2 gezeigte Ausführungsform der Einrichtung arbeitet
wie folgt:
[0037] Eine Reihe von Abschnitten 4 ist in der Verriegelungsschiene 2 hintereinander angeordnet,
d.h. eine den Abschnitten 4 entsprechende Zahl von Wagen sind somit an der Einrichtung
1 arretiert. Will nun der jeweilige Benutzer einen Wagen entnehmen, erfaßt er das
Verriegelungselement 3 des entsprechenden Wagens an dem stiftförmigen Abschnitt 5
und führt es bis zum Sperrelement 9, das sich zu diesem Zeitpunkt in der in Figur
2 gezeigten ersten Stellung befindet. Nunmehr wirft der Benutzer eine Münze in die
Betätigungseinrichtung 8. Hierdurch wird der Elektromotor angesteuert, so daß dieser
das Sperrelement 9 in Pfeilrichtung 10 bewegt und somit in seine zweite Stellung überführt,
so daß der Benutzer den Abschnitt 4 aus der Verriegelungseinrichtung herausführen
und somit einen Wagen aus der Einrichtung 1 entnehmen kann. Sobald jedoch der Abschnitt
4 mit dem Sensor 10 in Kontakt tritt, erzeugt dieser Sensor 10 ein Signal, so daß
die Steuereinheit über den Elektromotor eine Bewegung des Sperrelementes 9 entgegengesetzt
zur Pfeilrichtung 10 bewirkt, d.h. das Sperrelement bewegt sich von seiner zweiten
Stellung in die erste Stellung. Hierdurch wird verhindert, daß weitere Abschnitte
und damit weitere Wagen aus der Einrichtung 1 entfernt werden können. Will der Benutzer
nunmehr seine Münze nach Verwendung des Wagens wieder zu rückerhalten, so führt er
den Abschnitt 4 des Verriegelungselementes 3 in die Verriegelungsschiene an deren
Ende 2a ein. Bei Kontakt mit dem Sensor 10 wird ein erneutes Steuersignal erzeugt,
das der Steuereinheit zugeführt wird, wodurch über die Steuereinheit und den Elektromotor
das Sperrelement 9 in Pfeilrichtung 10 bewegt wird (2. Stellung). Bei Kontakt des
Abschnittes 4 mit dem Sensor 11 wird ein erneutes Steuersignal erzeugt, das über die
Steuereinheit ausgewertet wird, wobei der Elektromotor eine Bewegung des Sperrelementes
in dessen erste Stellung bewirkt. Darüberhinaus wird aufgrund dieses Signales des
Sensors 11, falls dies erwünscht ist, eine Münze abgegeben, so daß der jeweilige Benutzer
die Münze an der Betätigungseinrichtung entnehmen kann und somit den Wagen kostenlos
verwendet hat. Ebenso kann selbstverständlich die Steuereinheit derart ausgebildet
werden, daß die Betätigungseinrichtung keine Münze oder einen Teilbetrag der eingeworfenen
Münze abgibt, so daß für den Gebrauch des Wagens ein entsprechender Mietpreis automatisch
kassiert wird.
[0038] Die Figuren 3 bis 5 zeigen eine Ausführungsform der Betätigungseinrichtung 8, die
im Gegensatz zu der vorstehend beschriebenen Ausführungsform mechanisch arbeitet.
Hierbei ist die Verriegelungsschiene 2 nur schematisch angedeutet. Das ebenfalls nur
schematisch gezeigte Verriegelungselement 3 weist an seinem vorderen Ende 3b ebenfalls
einen stiftförmigen Abschnitt 5 auf, der in einem kugelförmigen Abschnitt 12 mündet.
Hierbei ist der Abschnitt 12 relativ zum Abschnitt 5 drehbar gelagert. Die insgesamt
mit 8 bezeichnete Betätigungseinrichtung weist einen Münzschacht 13 auf, der in einem
Bereich 14 einer Münzwaage 15 mündet. Die Münzwaage 15 ist drehbar in Pfeilrichtung
16 bzw. 17 angeordnet. Ein dem Bereich 14 entgegengesetzt angeordnetes Bereich 18
der Münzwaage 15 liegt auf einem ringförmigen Abschnitt 19 auf, der an der Welle 20
des Sperrelementes 21 befestigt ist. Die Welle 20 ist in Pfeilrichtung 24 bzw. 25
drehbar. Sie trägt an ihrem unteren Abschnitt zwei sich unter einem Winkel von etwa
90° kreuzenden Stiften 22 bzw. 23, die in die Bewegungsbahn des Abschnittes 12 hineinragen.
[0039] Wie in den Figuren 4 und 5 erkennbar ist, ist die obere Seite 26 des ringförmigen
Abschnittes 19 speziell ausgebildet. Hier sind kreuzförmig unter einem Winkel von
90° angeordnete Ausnehmungen 27 vorgesehen, in die der Bereich 18 der Münzwaage 15
angeordnet werden kann. Ferner ist die obere Seite 26 des ringförmigen Abschnittes
19 in jedem Viertel mit einer Steigung versehen, wie dies in Figur 5 zum Ausdruck
kommt.
[0040] Die in den Figuren 3 bis 5 gezeigte mechanische Betätigungseinrichtung arbeitet
wie folgt:
[0041] Im gesperrten Zustand ist der Bereich 18 der Münzwaage 15 in einer der vier Ausnehmungen
27 des ringförmigen Abschnittes 19 angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß die Welle
20 nicht in Pfeilrichtung 24 gedreht werden kann. Wird nunmehr durch den Münzschacht
13 die richtige Münze o. dgl. eingeworfen, so gelangt diese Münze auf den Bereich
14 der Münzwaage 15. Die bewirkt, daß der Bereich 18 aus der Ausnehmung 27 gehoben
wird, so daß die Welle 20 in Pfeilrichtung 24 gedreht werden kann. Hierdurch wird
ermöglicht, daß ein Abschnitt 12, wie in Figur 3 gezeigt, das Sperrelement 21 in
pfeilrichtung 28 passieren kann. Durch die Drehung der Welle 20 in Pfeilrichtung 24
wird infolge der Steigung der Bereich 18 in Pfeilrichtung 17 soweit angehoben, daß
er in eine Stellung 29 (Figur 5) gelangt. In dieser Stellung rollt dann die in dem
Bereich 14 befindliche Münze in einen Münzspeicher 30. Bei einer weiteren, geringfügigen
Drehung der Welle 20 fällt der Bereich 18 der nunmehr entlasteten Münzwaage 15 in
die nächste Ausnehmung 27, so daß die Welle 20 für eine weitere Drehung in Pfeilrichtung
24 gesperrt ist, und somit das Sperrelement 21 eine Herausnahme eines weiteren Abschnittes
12 verhindert.
[0042] Soll nunmehr bei der zuvor gezeigten Ausführungsform ein Abschnitt 12 wieder in die
Verriegelungsschiene 2 eingeführt werden, d.h. ein Wagen erneut an der Einrichtung
1 arretiert werden, so bewirkt ein, in Figur 3 mit 31 bezeichneter Freilauf, daß das
Sperrelement 21 um 90° in Pfeilrichtung 25 frei drehbar ist, so daß der Abschnitt
12 an dem Sperrelement 21 entgegengesetzt zur Pfeilrichtung 28 vorbeigeführt werden
kann. Hierdurch wird dieser Abschnitt und damit auch der zugehörige Wagen an der Einrichtung
erneut arretiert. Sieht man bei einer derartigen Ausführungsform zusätzlich noch einen
weiteren, den ringförmigen Abschnitt 19 entsprechenden Abschnitt in einem Bereich
32 der Welle 20 vor, so ermöglicht ein derartiger Abschnitt, daß bei einer Drehung
der Welle 20 und somit des Sperrelementes 21 in Pfeilrichtung 25 eine Münze aus dem
Münzspeicher 30 freigegeben wird. Hierzu ist es lediglich erforderlich, daß ein derartiger
weiterer ringförmiger Abschnitt eine Oberfläche aufweist, wie diese in Figur 5 gezeigt
ist, wobei jedoch bei dem weiteren Abschnitt die Ausnehmungen 27 entfallen.
[0043] In den Figuren 6 und 7 sind weitere Verriegelungsschienen gezeigt. Hierbei weist
die in Figur 6 abgebildete Verriegelungsschiene 2 einen erhöhten, etwa Ω-förmigen
Abschnitt 33 auf, auf den ein Ω-förmiger Abschnitt 4 des daneben gezeigten Verriegelungselementes
3 aufschiebbar ist.
[0044] Die in Figur 7 gezeigte Verriegelungsschiene 2 ist als kreisförmiges Hohlprofil ausgebildet,
das eine schlitzför mige Aussparung 7 sowie beidseitig davon angeordnete Führungsabschnitte
8 aufweist. In diese Verriegelungsschiene 2 ist ein kugelförmiger Abschnitt 4 des
daneben gezeichneten Verriegelungselementes 3 einführbar, wobei das Verriegelungselement
3 den stiftförmigen Abschnitt 5 aufweist, der in Eingriff mit den Führungsabschnitten
8 tritt und somit ein Verkanten des Verriegelungselementes verhindert.
[0045] Die in den Figuren 8 bis 10 gezeigte weitere Ausführungsform der Einrichtung weist
eine als C-Profil ausgebildete Verriegelungsschiene 2 auf, die das Verriegelungselement
3 axial in Pfeilrichtung 70 und umgekehrt hierzu verschiebbar haltert. Das Verriegelungselement
3 ist mit einem magnetischen Bereich 52 versehen, der innerhalb des Verriegelungselementes
3 angeordnet ist und aus einem Permanentmagnet besteht. In der Bewegungsbahn des Verriegelungselementes
3 sind in Pfeilrichtung 70 gesehen zunächst zwei Sensoren 63 angeordnet, wobei diese
Sensoren 63 mit Abstand voneinander angeordnet sind und bei der abgebildeten konkreten
Ausführungsform aus zwei Mikroschaltern bestehen. In der Seitenwand der C-förmigen
Verriegelungsschiene ist auf der Höhe der Mikroschalter 63 ein Reed-Kontakt 50 vorgesehen,
der bei der gezeigten Ausführungsform die Leseeinrichtung bildet und zusammen mit
dem Magneten 52 zusammenwirkt und somit sicherstellt, daß nur das für die beschriebene
Ausführungsform vorgesehene und hierauf abgestimmte Verriegelungselement in die Verriegelungsschiene
eingeführt wird. Hieran schließt sich in Pfeilrichtung 70 ein insgesamt mit 62 bezeichnetes
Sperrelement an, das aus einer Wippe 62c, einer Feder 62e, einem elektrisch betätigten
Zugmagneten 62b und einem Sperrmagneten 62a besteht. Hierbei ist dieses Sperrelement
62 in Pfeilrichtung 71 und 72 um seine Drehachse 62d verschwenkbar. Weiterhin folgen
auf das Sperrelement 62 in Pfeilrichtung 70 gesehen zwei mit Abstand voneinander
angeordnete Sensoren 63, die als Mikroschalter ausgebildet sind. Auf Höhe dieser weiteren
Mikroschalter 63 in der Seitenwandung der Verriegelungsschiene 2 ist eine zweite
Leseeinrichtung 51 vorgesehen, die ebenfalls als Reed-Kontakt ausgebildet ist.
[0046] Die in der Figur 10 gezeigte und insgesamt mit 53 bezeichnete Steuereinrichtung
umfaßt einen mit Ausgängen und Eingängen versehenen Mikroprozessor 54, eine Speichereinheit
55, einen Adreßzwischenspeicher 56, eine Treibereinheit 57 und eine Spannungsstabilisiereinheit
58. Bei dem Mikroprozessor 54 handelt es sich um ein übliches, elektronisches Bauteil
mit der Typenbezeichnung 8032. Die Speichereinheit 55 ist als EPROM oder als E EPROM
ausgebildet. Der Adreßzwischenspeicher 56 ist ebenfalls als übliches elektronisches
Bauteil ausgebildet und besteht aus acht einzelnen JK-Master-Slave-Speicherzellen.
Die Treibereinheit 57 umfaßt drei Entkoppelglieder 57a sowie drei Verstärkerstufen
57b, wobei jede einzelne Verstärkerstufe einem Entkoppelglied zugeordnet ist. Hierbei
verbindet die Treibereinheit den Mikroprozessor 54 mit der Spule des Zugmagneten 62b
und mit der Spule des Sperrmagneten 62a. Eine weitere Verbindung bewirkt die Treibereinheit
zu einem in der Figur 10 schematisch angedeuteten Münzprüfer 69, wobei der Münzprüfer
69 über einen nicht gezeigten Münzspender eine Münze freigibt, sobald ein Verriegelungselement
eines Einkaufswagens in die Verriegelungsschiene 2 in Pfeilrichtung 70 eingeführt
und das Sperrelement 62 bzw. die in der Figur 8 gezeigten und links angeordneten Mikroschalter
63 passiert hat. Beim Passieren des Sperrelementes 62 verschwenkt dieses durch seinen
Eingriff mit dem Abschnitt 62h des Sperrelementes 62 einen weiteren Abschnitt 62e
in die Bewegungsbahn des Verriegelungselementes, so daß kein weiteres Verriegelungselement
mehr in die Verriegelungsschiene eingeführt werden kann. Sobald jedoch sich das Verriegelungselement
nicht mehr in Anlage mit dem Abschnitt 62h befindet, verschwenkt das Sperrelement
umgekehrt zur Pfeilrichtung 71 bzw. 72 aufgrund der Federkraft der Feder 62e, so daß
das Sperrelement in die in Figur 8 gezeigte Ausgangsstellung gelangt. Sobald die linken
Mikroschalter (Figur 8) beim Einführen des Verriegelungselementes betätigt werden,
gibt der Mikroprozessor 54 über die Treibereinheit 57 ein Signal an den Münzprüfer
69, der über eine nicht gezeigte Münzspendereinrichtung verfügt, so daß eine entsprechende
Münze o. dgl. freigegeben wird.
[0047] Bei einem Herausführen eines Verriegelungselementes 3 aus der Verriegelungsschiene,
d. h. bei einer Bewegung umgekehrt zur Pfeilrichtung 70 in Figur 8, passiert das Verriegelungselement
zunächst die beiden linken Mikroschalter. Hierdurch wird ein elektrisches Signal dem
Mikroprozessor 54 zugeführt, das über die Treibereinheit 57 die Spule des elektrisch
betätigten Sperrmagneten 62a erregt, wodurch das Sperrelement 62 entriegelt wird.
Ferner wird über die Mikroschalter 63, dem Mikroprozessor 54 und die Treibereinheit
57 ein elektrischer Impuls der Spule des Zugmagneten 62b zugeführt, wodurch diese
Spule erregt wird, so daß der Zugmagnet 62b die Wippe 62c gegen die Federkraft der
Feder 62e (Druckfeder) in Pfeilrichtung 71 bzw. 72 verschwenkt. Hierbei dauert die
Erregung der Spule des Zugmagneten 62b solange an, bis das einzelne Verriegelungselement
den Abschnitt 62h passiert hat. Sobald dies geschehen ist, bewirkt die Feder 62e,
daß die Wippe 62c in entgegengesetzter Pfeilrichtung 71 bzw. 72 verschwenkt wird
und somit in die in Figur 8 gezeigte Ausgangsstellung gelangt. Diese Bewegung wird
jedoch nur ermöglicht, wenn die Münzprüfeinrichtung dem Mikroprozessor vorher ein
Signal zugeführt hat, das anzeigt, daß eine vom Münzprüfer akzeptierte Münze in die
Betätigungseinrichtung eingeworfen wurde.
1. Einrichtung zum Arretieren von Einkaufswagen, Transportwagen o. dgl., mit einer
Verriegelungsvorrichtung zur Aufnahme und Arretierung eines an jedem Wagen befestigten
Verriegelungselementes und einer der Verriegelungsvorrichtung zugeordneten Betätigungseinrichtung,
in die eine Münze o. dgl. einwerfbar ist, wodurch die Arregierung des Verriegelungselemente
gelöst und ein Wagen freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung als eine Verriegelungsschiene (2) ausgebildet
ist, daß das Verriegelungselement (3) in die Verriegelungsschiene (2) ein- bzw. aus
der Verriegelungsschiene (2) herausführbar ist und dort axial gleitend gehaltert
ist und daß die Verriegelungsschiene (2) an einem Ende (2a) mit der Betätigungseinrichtung
(8) versehen ist, die bei Einwurf der Münze o. dgl. die Verriegelungsschiene (2) für
die Herausführung eines Verriegelungselementes (3) freigibt, wobei das andere Ende
(2b) der Verriegelungsschiene (2) für eine derartige Herausführung des Verriege lungselementes
(3) gesperrt ist oder eine weitere Betätigungseinrichtung aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsschiene (2) eine sich axial erstreckende, schlitzförmige Aussparung
(7) aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsschiene (2) Führungsabschnitte (8) aufweist, die relativ zur
Verriegelungsschiene (2) vorspringen und im Bereich der Aussparung (7) angeordnet
sind.
4. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsschiene (2) als Hohlprofil, vorzugsweise als rundes oder rechteckiges
Hohlprofil, ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (3) an seinem vorderen Ende (3b) einen kugelförmigen
Verriegelungsabschnitt (4) besitzt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der kugelförmige Abschnitt (4) mit einem stiftförmigen Abschnitt (5) derart
verbunden ist, daß der kugelförmige Abschnitt relativ zum stiftförmigen Abschnitt
(3) drehbar ist.
7. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (8) ein Sperrelement (9, 21) umfaßt, das zwischen
einer ersten Stellung, in der es sich in die Bewegungsbahn des Verriegelungselementes
(3) erstreckt und ein Herausführen desselben aus der Verriegelungsschiene (2) verhindert,
und einer zweiten Stellung, in der es ein ein- und/oder ein Herausführen des Verriegelungselementes
(3) in die bzw. aus der Verriegelungsschiene (2) erlaubt, bewegbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement in eine dritte Stellung bewegbar ist, wobei in der zweiten
Stellung des Sperrelementes das Verriegelungselement (3) in die Verriegelungsschiene
(2) einführbar und in der dritten Stellung des Sperrelementes das Verriegelungselement
(3) aus der Verriegelungsschiene (2) herausführbar ist.
9. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (8) das Sperrelement (21) mechanisch betätigt.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (8) das Sperrelement (9) elektrisch betätigt.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (8) eine Steuereinheit zur Steuerung des von einem
Elektromotor bewegten Sperrelementes (9) aufweist.
12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (8) beim Einwurf einer Münze ein elektrisches Signal
erzeugt und daß die Steuereinheit abhängig von diesem elektrischen Signal das Sperrelement
(9) durch den Elektromotor aus der ersten Stellung in die zweite Stellung bewegt.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit ein Zeitglied umfaßt, um das Sperrelement (9) nach einer
vorgegebenen Zeit aus der zweiten Stellung in die erste Stellung zu bewegen.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sperrelement (9) mindestens ein Sensor (10., 11) zugeordnet ist, der beim
Einführen eines Verriegelungselementes (3) in die Verriegelungsschiene (2) und/oder
beim Herausführen des Verriegelungselementes (3) aus der Verriegelungsschiene (2)
ein elektrisches Sensorsignal erzeugt, wobei das Sensorsignal der Steuereinheit zugeführt
wird und die Steuereinheit über den Elektromotor abhängig von dem Sensorsignal das
Sperrelement (9) aus der ersten Stellung in die dritte Stellung bzw. aus der ersten
Stellung in die zweite Stellung bewegt.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sperrelement (9) zwei Sensoren (10, 11) zugeordnet sind.
16. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (8) eine Münzprüfvorrichtung aufweist.
17. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung nach Einführen eines Verriegelungselementes (3)
in die Verriegelungsschiene (2) eine Münze o. dgl. abgibt.
18. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (21) als drehbares Sperrelement mit mindestens zwei sich kreuzenden
stegförmigen Abschnitten (22, 23) ausgebildet ist.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement in eine Richtung (25) frei und in die hierzu entgegengesetzte
Richtung (24) erst nach Einwurf einer Münze o. dgl. in die Betätigungseinrichtung
(8) drehbar ist.
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (21) jeweils um 90° drehbar ist.
21. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verriegelungselement (3) mindestens eine als Vertiefung, Erhöhung und/oder als
magnetischen Bereich (52) ausgebildete Kodierung aufweist.
22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
eine mechanische, eine elektrische und/oder elektromagnetische Leseeinrichtung (50,
51) für die am und/oder im Verriegelungselement (3) vorgesehene Kodierung (52) umfaßt.
23. Einrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement
(3) einen dem Verriegelungselement (3) zugeordneten Magneten (52) aufweist und daß
die Betätigungseinrichtung mindestens eine als Reed-Kontakt (50, 51) ausgebildete
Leseeinrichtung umfaßt, die der Verriegelungsschiene (2) zugeordnet und mit dem Magneten
(52) in Wirkeingriff bringbar ist.
24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungseinrichtung eine Steuereinrichtung (53) für mindestens ein elektrisch betätigtes
Sperrelement (62) aufweist, das der Verriegelungsschiene (2) zugeordnet ist und das
ein Ein- bzw. Herausführen des Verriegelungselementes (3) in die bzw. aus der Verriegelungsschiene
(2) freigibt.
25. Einrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(53) einen mit Eingängen (59) und Ausgängen (60) versehenen Mikroprozessor (54), eine
Speichereinheit (55), einen Adreßzwischenspeicher (56), eine Treibereinheit (57) und
eine Spannungsstabilisiereinheit (58) umfaßt.
26. Einrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsschiene
(2) in Bewegungsrichtung des Verriegelungselementes (3) vor und/oder hinter dem Sperrelement
(62) mindestens jeweils einen, vorzugsweise zwei Sensoren (63) umfaßt, die an dem
Mikroprozessor (54) angeschlossen sind.
27. Einrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einwurf
einer Münze o. dgl. in die Betätigungseinrichtung die Münzprüfvorrichtung (69) den
Mikroprozessor (54) ansteuert und dieser das elektrisch betätigte Sperrelement (62)
zum Herausführen eines einzigen Verriegelungselementes (3) freigibt.
28. Einrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Einführen des Verriegelungselementes (3) in die Verriegelungsschiene (2) die Sensoren
(63), ggf. in Verbindung mit der Leseeinrichtung (50, 51), über den Mikroprozessor
(54) das Sperrelement (62) aus der Bewegungsbahn des Verriegelungselementes (3) in
der Verriegelungsschiene bewegt und der Mikroprozessor (54) den Münzprüfer (69) zur
Freigabe einer Münze o. dgl. ansteuert.
29. Einrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrelement (62) als Vereinzelungseinrichtung ausgebildet ist und einen Sperrmagneten
(62a), einen Zugmagneten (62b) und eine federbelastete Wippe (62c) umfaßt.
30. Einrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- bzw. Herausführen
eines Verriegelungselementes (3) in die bzw. aus der Verriegelungsschiene (2) der
Sperrmagnet (62a) die Wippe (62c) freigibt.
31. Einrichtung nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugmagnet
(62b) die Wippe (62c) beim Herausführen des Verriegelungselementes (3) aus der Verriegelungsschiene
(2) aus der Bewegungsbahn des Verriegelungselementes (3) verschwenkt.
32. Wagen, vorzugsweise Einkaufswagen, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Sperrelement
(3) aufweist, das mit einem Ende am Wagen befestigt ist und das mindestens einen Abschnitt
umfaßt, der in eine Verriegelungsschiene (2) einführbar ist.
33. Wagen nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement
(3) an seinem vorderen Ende (3b) einen auf die jeweilige Verriegelungsschiene (2)
angepaßten Abschnitt (4) aufweist, der vorzugsweise kugelförmig ausgebildet ist.
34. Wagen nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (4)
mit einem stiftförmigen Abschnitt (5) drehbar verbunden ist.
35. Verwendung der Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31 zur Arretierung von
Einkaufswagen in Einkaufsmärkten.