[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues wässriges, hartwasserbeständiges Netz-
und Waschmittel sowie seine Herstellung und Verwendung in der Textilvorbehandlung.
[0002] Die EP-A-0,098,803 offenbart wasserlösliche, oder in Wasser dispergierbare Pfropfpolymerisate,
die als Gemische mit anderen Wirksubstanzen als Netzmittel Verwendung finden.
[0003] Das erfindungsgemässe hartwasserbeständige Netz- und Waschmittel ist dadurch gekennzeichnet,
dass es
(a) ein Gemisch aus monomeren und oligomeren Verbindungen, die der Formel

entsprechen,
worin Y₁ Wasserstoff oder -CO-T₁, R₁, X₁ und T₁ je Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und m₁ 1 bis 17 bedeuten,
(b) ein wasserlösliches oder in Wasser dispergierbares Pfropfpolymerisat, das mindestens
20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Pfropfpolymerisat eines hydrophilen, an ein Kohlenstoffatom
gebundenen Bestandteils und mindestens einen hydrophoben Rest aufweist, welcher über
eine Polyglykoletherkette mit dem hydrophilen Bestandteil verbunden ist, wobei die
Polyglykoletherkette 2 bis 200

enthält,
(c) ein nichtionogenes Tensid,
(d) ein Alkalimetallhydroxid
und gegebenenfalls
(e) ein Antischaummittel
enthält.
[0004] Die erfindungsgemässe Komponente (a) stellt wasserlösliche monomere und oligomere
Verbindungen der Formel (1) dar, die vorzugsweise als Alkalimetallsalze, vor allem
als Natrium- und insbesondere als Kaliumsalze vorliegen.
[0005] Bevorzugte Gemische aus monomeren und oligomeren Verbindungen, die als Komponente
(a) der erfindungsgemässen Zusammensetzung eingesetzt werden, entsprechen insbesondere
der Formel

worin R₂ Methyl oder Ethyl und m₂ 1 bis 13 bedeuten.
[0006] Als Bestandteil des Gemisches aus monomeren und oligomeren Verbindungen der Formel
(1) entsprechen die monomeren Verbindungen im allgemeinen der Formel

worin Y₁ Wasserstoff oder -CO-T₁ und R₁ und T₁ unabhänging voneinander jeweils Alkyl
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
[0007] Eine besondere Bedeutung kommt der monomeren Verbindung zu, die der Formel

entspricht.
[0008] Bei den Verbindungen der Komponente (b) handelt es sich um wasserlösliche Pfropfpolymerisate,
die einerseits eine sogenannte Stammkette aus einem anionischen, kationischen, amphoteren
oder vorzugsweise nichtionogenen Polyalkylenoxidaddukt, welches einen hydrophoben
Rest besitzt, aufweisen und andererseits an einzelne Kohlenstoffatome dieser Stammkette
Seitenketten von Strukturelementen aufgepfropft enthalten, die sich von ethylenisch
ungesättigten polymerisierbaren, hydrophile Gruppen aufweisenden Monomeren ableiten,
wie z.B. monomeren Sulfonsäuren oder vorzugsweise Carbonsäuren bzw. deren Anhydriden.
[0009] Die zur Einführung der Seitenketten benötigten Monomere können einzeln oder in Mischung
miteinander verwendet werden.
[0010] Bevorzugte erfindungsgemässe Pfropfpolymerisate besitzen eine Stammkette bestehend
aus mindestens einem einen hydrophoben Rest aufweisenden nichtionogenen Alkylenoxidaddukt,
dessen zweite endständige Hydroxylgruppe unsubstituiert ist. Bei diesen nichtionogenen
Tensiden handelt es sich zweckmässig um Alkylenoxidanlagerungsprodukte von 2 bis 200
Mol Alkylenoxid, z.B. Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, an 1 Mol eines aliphatischen
Monoalkohols mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen, eines 3-bis 6-wertigen aliphatischen
Alkohols oder einer Fettsäure mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen. Die 3- bis 6-wertige
Alkanole enthalten 3 bis 6 Kohlenstoffatome und sind insbesondere Glycerin, Trimethylolpropan,
Erythrit, Mannit, Pentaerythrit und Sorbit.
[0011] Aliphatische Monoalkohole zur Herstellung der nichtionogenen Tenside sind z.B. wasserunlösliche
Monoalkohole mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 12 bis 22 Kohlenstoffatomen.
Diese Alkohole können gesättigt oder ungesättigt und verzweigt oder geradkettig sein
und können allein oder im Gemisch eingesetzt werden. Es können natürliche Alkohole
wie z.B. Myristylalkohol, Cetylalkohol, Stearylalkohol oder Oleylalkohol oder synthetische
Alkohole, z.B. Oxo-Alkohole wie insbesondere 2-Ethylhexanol, ferner Trimethylhexanol,
Trimethylnonylalkohol, Hexadecylalkohol oder lineare primäre Alkohole mit durchschnittlichen
Kohlenstoffatomzahlen von (8-10), (10-14), (12), (16), (18) oder (20-22) mit dem Alkylenoxid
umgesetzt werden.
[0012] Die Fettsäuren weisen vorzugsweise 8 bis 12 Kohlenstoffatome auf und können gesättigt
oder ungesättigt sein, wie z.B. die Caprin-, Laurin-, Myristin-, Palmitin- oder Stearinsäure
bzw. die Decen-, Dodecen-, Tetradecen-, Hexadecen-, Oel-, Linol-, Linolen- oder vorzugsweise
Rizinolsäure.
[0013] Als ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Carbonsäuren oder Sulfonsäuren, die
zur Einführung der aufgepfropften Monomeren (Seitenketten) in die als Stammkette genannten
Polyalkylenoxidaddukte dienen, können sowohl Monocarbonsäuren als auch Dicarbonsäuren
und deren Anhydride sowie auch Sulfonsäuren, die jeweils einen ethylenisch ungesättigten
aliphatischen Rest und vorzugsweise höchstens 7 Kohlenstoffatome aufweisen, in Betracht
kommen. Bei den Monocarbonsäuren handelt es sich z.B. um die Acrylsäure, Methacrylsäure,
α-Halogenacrylsäure, 2-Hydroxyethylacrylsäure, α-Cyanoacrylsäure, Crotonsäure und
Vinylessigsäure. Ethylenisch ungesättigte Dicarbonsäuren sind vorzugsweise die Fumarsäure,
Maleinsäure oder Itaconsäure, ferner die Mesaconsäure, Citraconsäure, Glutaconsäure
und Methylenmalonsäure. Als Anhydrid dieser Säuren sei insbesondere Maleinsäureanhydrid
genannt.
[0014] Als definitionsgemässe Sulfonsäuren kommen beispielsweise Vinylsulfonsäure oder 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure
in Frage. Vorzugsweise handelt es sich um Monocarbonsäuren mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen,
insbesondere um die Methacrylsäure und vor allem um die Acrylsäure.
[0015] Pfropfpolymerisate von besonderem Interesse enthalten als Stammkette Reste eines
Anlagerungsproduktes von 2 bis 40 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Fettalkohol mit 12 bis
22 Kohlenstoffatomen und als Seitenketten mindestens 30 Gew.-%, vorzugsweise mindestens
50 Gew.-%, bezogen auf das Pfropfpolymerisat, aufgepfropfte Acrylsäure.
[0016] Die Herstellung der Pfropfpolymerisate erfolgt nach an sich bekannten Methoden, wie
sie beispielsweise in der europäischen Patentschrift 0,098,803 beschrieben ist.
[0017] Die folgenden Produkte sind Beispiele für die als Stammkette der Komponente (a) verwendeten
nichtionogenen Polyalkylenoxidaddukte:
- A₁
- Anlagerungsprodukt von 6 Mol Ethylenoxid an 1 Mol 2-Ethylhexanol;
- A₂
- Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol 2-Ethylhexanol;
- A₃
- Anlagerungsprodukt von 15 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Stearylalkohol;
- A₄
- Anlagerungsprodukt von 3 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Alfol (8-10);
- A₅
- Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Hexadecylalkohol;
- A₆
- Anlagerungsprodukt von 18 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleylalkohol;
- A₇
- Anlagerungsprodukt von 12 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleinsäure;
- A₈
- Anlagerungsprodukt von 5 Mol Ethylenoxid und 5 Mol Propylenoxid an 1 Mol Alfol (12-14);
- A₉
- Anlagerungsprodukt von 7 Mol Ethylenoxid an 1 Mol C₉-C₁₃-Oxoalkohol.
[0018] Als Komponente (c) kommen neben den oben beschriebenen nichtionogenen Tensiden noch
nichtionogene Alkylenoxidanlagerungsprodukte von 2 bis 200 Mol Alkylenoxid, z.B. Ethylenoxid
und/oder Propylenoxid, an 1 Mol eines gegebenenfalls durch Alkyl oder Phenyl substituierten
Phenols oder einer Fettsäure mit 8 bis 22 C-Atomen in Betracht. Bevorzugt sind Monoalkohole
mit 8 bis 22 C-Atomen.
[0019] Als gegebenenfalls substituierte Phenole eignen sich beispielsweise Phenol, o-Phenylphenol
oder Alkylphenole, deren Alkylrest 1 bis 16, vorzugsweise 4 bis 12 Kohlenstoffatome
aufweist. Beispiele dieser Alkylphenole sind p-Kresol, Butylphenol, Tributylphenol,
Octylphenol, und besonders Nonylphenol.
[0020] Als nichtionogene Tenside seien beispielsweise genannt:
- Anlagerungsprodukte von vorzugsweise 1 bis 30 Mol Alkylenoxiden, insbesondere Ethylenoxid,
wobei einzelne Ethylenoxideinheiten durch substituierte Epoxide, wie Styroloxid und/oder
Propylenoxid, ersetzt sein können, an höhere ungesättigte oder gesättigte Fettalkohole,
Fettsäuren, Fettamine oder Fettamide mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder an Phenylphenol
oder Alkylphenole, deren Alkylreste mindestens 4 Kohlenstoffatome aufweisen;
- Alkylenoxid-, insbesondere Ethylenoxid- und/oder Propylenoxid-Kondensationsprodukte;
- Umsetzungsprodukte aus einer 8 bis 22 Kohlenstoffatome aufweisenden Fettsäure und
einem primären oder sekundären, mindestens eine Hydroxyniederalkyl- oder Niederalkoxyniederalkylgruppe
aufweisenden Amin oder Alkylenoxid-Anlagerungsprodukte dieser hydroxyalkylgruppenhaltigen
Umsetzungsprodukte, wobei die Umsetzung so erfolgt, dass das molekulare Mengenverhältnis
zwischen Hydroxyalkylamin und Fettsäure 1:1 und grösser als 1, z.B. 1,1:1 bis 2:1
sein kann,
- Anlagerungsprodukte von Propylenoxid an einen drei- bis sechswertigen aliphatischen
Alkohol von 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, z.B. Glycerin oder Pentaerythrit, wobei die
Polypropylenoxidaddukte ein durchschnittliches Molekulargewicht von 250 bis 1800,
vorzugsweise 400 bis 900, aufweisen, und
- Ester von Polyalkoholen, insbesondere Mono- oder Diglyceride von Fettsäuren mit 12
bis 18 Kohlenstoffatomen, z.B. Monoglyceride der Laurin-, Stearin- oder Oelsäure.
[0021] Gut geeignete nichtionogene Tenside sind Anlagerungsprodukte von 2 bis 15 Mol Ethylenoxid
an 1 Mol Fettalkohol oder Fettsäure mit jeweils 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder an
1 Mol Alkylphenol mit insgesamt 4 bis 12 Kohlenstoffatomen im Alkylteil oder Fettsäuredialkanolamide
mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen im Fettsäurerest.
[0022] Als Alkalimetallhydroxide der erfindungsgemässen Komponente (d) kommen das Natrium-
und vorzugsweise das Kaliumhydroxid in Betracht.
[0023] Als fakultative Komponente (e) des erfindungsgemässen Waschmittels kommen Entschäumer
auf der Basis von Tributylphosphat oder höherer Alkohole, z.B. 2-Ethylhexanol oder
Isooctylalkohol in Frage. Es können aber auch solche auf Siliconölbasis oder Alkylendiamine
mit Amidgruppen der Formel RCONH-, worin R ein aliphatischer oder cycloaliphatischer
Rest, wie z.B. C₉-C₂₃-Alkyl oder Cyclohexyl ist, sowie Silikonöle selbst eingesetzt
werden. Weitere Entschäumungsmittel sind aus der GB-A-1 197 776 oder der US-A-4 767
568 bekannt.
[0024] Das erfindungsgemässe Netz- und Waschmittel enthält mit Vorteil, bezogen auf das
gesamte Mittel,
4-8 Gew.-% der Komponente (a)
5-10 Gew.-% der Komponente (b)
8-15 Gew.-% der Komponente (c)
4-8 Gew.-% der Komponente (d)
0-5 Gew.-% der Komponente (e) und
ad 100 Gew.-% Wasser.
[0025] Die neuen erfindungsgemässen Formulierungen eignen sich besonders als wirksame Netz-
und Waschmittel in der Textilvorbehandlung.
[0026] Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist demnach auch ein Verfahren zum Waschen
und Benetzen von unbehandelten Textilien. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,
dass man diese Materialien im wässrigen Medium in Gegenwart eines erfindungsgemässen
Netzmittels behandelt.
[0027] Die Einsatzmengen, in denen das erfindungsgemässe Netz- und Waschmittel den Behandlungsflotten
zugesetzt wird, betragen zwischen 0,1 und 20, vorzugsweise 0,5 und 10 g pro Liter
Behandlungsflotte. Diese Flotte kann noch weitere Zusätze enthalten, z.B. Entschlichtungsmittel,
Farbstoffe, optische Aufheller, Kunstharze und Alkalien wie Natriumhydroxid.
[0028] Als Fasermaterialien kommen in Betracht:
Cellulose, insbesondere unvorbehandelte natürliche Cellulose wie z.B. Rohbaumwolle,
Hanf, Leinen, Jute, und regenerierte Cellulose wie Zell wolle, Viskose, Azetatreyon,
Wolle, Polyamid-, Polyacrylnitril-oder Polyesterfasermaterialien sowie Fasermischungen,
z.B. solche aus Polyacrylnitril/Baumwolle oder Polyester/Baumwolle.
[0029] Das zu behandelnde Fasermaterial kann in verschiedenartigen Verarbeitungsstufen vorliegen,
so z.B. das cellulosehaltige Material als loses Material, Garn, Gewebe oder Gewirke.
Hierbei handelt es sich in der Regel stets um textile Fasermaterialien, die aus reinen
textilen Cellulosefasern oder aus Gemischen von textilen Cellulosefasern mit textilen
Synthesefasern hergestellt werden. Das Fasermaterial kann kontinuierlich oder diskontinuierlich
in wässeriger Flotte behandelt werden.
[0030] Die wässerigen Behandlungsflotten können in bekannter Weise auf die Fasermaterialien
aufgebracht werden, vorteilhaft durch Imprägnieren am Foulard, wobei die Flottenaufnahme
etwa 50 bis 120 Gew.% beträgt. Das Foulardierverfahren kommt insbesondere als Pad-Steam-Verfahren,
sowie Pad-Batch-Verfahren zur Anwendung.
[0031] Die Imprägnierung kann bei 20 bis 60°C, vorzugsweise jedoch bei Raumtemperatur, vorgenommen
werden. Nach der Imprägnierung wird das Cellulosematerial direkt, d.h. ohne Zwischentrocknung,
durch Dämpfen bei 95 bis 120°C, vorzugsweise 98 bis 106°C einer Hitzebehandlung unterworfen,
die je nach Art der Hitzeentwicklung und des Temperaturbereiches 30 Sekunden bis 40
Minuten dauern kann. Bei dem Pad-Batch-Verfahren wird die imprägnierte Ware ohne Trocknung
aufgerollt und anschliessend gegebenenfalls mit einer Plastikfolie verpackt, und bei
Raumtemperatur 1 bis 24 Stunden gelagert.
[0032] Die Behandlung der Fasermaterialien kann aber auch in sogenannten langen Flotten
bei einem Flottenverhältnis von z.B. 1:3 bis 1:100, vorzugsweise 1:8 bis 1:25 und
bei 20 bis 100, vorzugsweise 80 bis 98°C während etwa 1/4 bis 3 Stunden unter Normalbedingungen,
d.h. unter atmosphärischem Druck in üblichen Apparaturen, z.B. einem Jigger, einer
Haspelkufe oder Jet erfolgen. Gegebenenfalls kann aber auch die Behandlung bis 150°C,
vorzugsweise 105 bis 140°C unter Druck in sogenannten Hochtemperatur-Apparaturen (HT-Apparaturen)
durchgeführt werden.
[0033] Anschliessend werden die Fasermaterialien, wenn es das Verfahren verlangt, mit heissem
Wasser von etwa 90 bis 98°C und dann mit warmem und zuletzt mit kaltem Wasser gründlich
gespült, gegebenenfalls neutralisiert und hierauf vorzugsweise bei erhöhten Temperaturen
entwässert und getrocknet.
[0034] Wesentliche Vorteile der erfindungsgemässen Textilhilfsmittel sind neben deren ausgezeichneten
Netzwirkung ihre gute Hartwasserbeständigkeit und Schaumarmut bei der Anwendung.
[0035] In den nachfolgenden Beispielen beziehen sich Prozente stets auf das Gewicht.
Herstellungsbeispiele der Zubereitungen
[0036] Beispiel 1: In einem mit einem Anker-Rührwerk versehenen Planschliffgefäss von 1500 ml werden
bei einer Rührgeschwindigkeit von 60 Umdrehungen pro Minute 113 g 50%-ige Kaliumhydroxidlösung
in 239 g deionisiertem Wasser vorgelegt. In dieser Lösung werden 157 g des Oligomerengemisches
der Formel (2), wobei R₂ Methyl bedeutet, teilweise neutralisiert, wobei die Temperatur
auf ca. 55°C ansteigt. Anschliessend werden nacheinander 315 g einer 25 Gew.-%-igen
wässrigen Zubereitung eines Polymerisationsproduktes aus dem Anlagerungsprodukt von
1 Mol eines C₁₃-Oxoalkohols an 9 Mol Ethylenoxid und 1 Mol Acrylsäure, 126 g des Anlagerungsproduktes
von 4 Mol Ethylenoxid an 1 Mol eines C₉-C₁₁-Fettalkohols und 50 g eines Antischaummittels
auf der Basis von 2-Ethylhexanol und Silikonöl langsam zugerührt.
Es resultiert eine giessbare, milchige Zubereitung mit einem pH-Wert von 4,5.
[0037] Beispiel 2: In einer wie in Beispiel 1 beschriebenen Apparatur werden 113 g einer 50%-igen Kaliumhydroxid-Lösung
in 284 g deionisiertem Wasser vorgelegt. In dieser Lösung werden 157 g des Oligomerengemisches
der Formel (2), wobei R₂ Methyl ist, teilweise neutralisiert, wobei die Temperatur
auf 55°C ansteigt. Anschliessend werden nacheinander 315 g einer 25 Gew.-%-igen wässrigen
Zubereitung eines Polymerisationsproduktes aus dem Anlagerungsprodukt von 1 Mol eines
C₁₃-Oxoalkohols an 9 Mol Ethylenoxid und 1 Mol Acrylsäure, 125 g des Anlagerungsproduktes
von 4 Mol Ethylenoxid an 1 Mol eines C₉-C₁₁-Fettalkohols und 5 g einer Silikonölzusammensetzung
langsam zugerührt.
Es resultiert eine giessbare, milchige Zubereitung mit einem pH-Wert von 4,5.
[0038] Beispiel 3: In einer wie in Beispiel 1 beschriebenen Apparatur werden 113 g einer 50%-igen Kaliumhydroxid-Lösung
in 284 g deionisiertem Wasser vorgelegt. In dieser Lösung werden 157 g des Oligomerengemisches
der Formel (2), wobei R₂ Methyl bedeutet, teilweise neutralisiert, wobei die Temperatur
auf ca. 55°C ansteigt.
Anschliessend werden nacheinander 315 g einer 25 Gew.-%-igen wässrigen Zubereitung
eines Polymerisationsproduktes aus dem Anlagerungsprodukt von 1 Mol eines C₁₃-Oxoalkohols
an 9 Mol Ethylenoxid und 1 Mol Acrylsäure, 126 g des Anlagerungsproduktes von 5 Mol
Ethylenoxid an 1 Mol Isotridecylalkohol und 5 g einer Silikonölzusammensetzung langsam
zugerührt.
Es resultiert eine giessbare, milchige Zubereitung mit einem pH-Wert von 4,5.
[0039] Beispiel 4: In einer wie in Beispiel 1 beschriebenen Apparatur werden 113 g einer 50%igen KOH-Lösung
in 239 g deionisiertem Wasser vorgelegt. In diese Lösung werden 157 g eines Oligomerengemisches
der Formel (2), wobei R₂ Methyl bedeutet und für 30 % des Gemisches 2 ≦ m₂ ≦ 13 und
für 70 % des Gemisches m₂ = 1 ist, eingerührt, wobei die Temperatur auf ca. 60°C ansteigt.
Anschliessend werden nacheinander 315 g einer wässrigen Zubereitung eines Polymerisationsproduktes
aus dem Anlagerungsprodukt von 1 Mol eines C₁₃-Oxoalkohols an 9 Mol Ethylenoxid und
1 Mol Acrylsäure, 126 g des Anlagerungsproduktes von 4 Mol Ethylenoxid an 1 Mol eines
C₉/C₁₁-Fettalkohols und 50 g eines Antischaummittels auf der Basis von 2-Ethylhexanol
und Silikonöl langsam zugerührt. Es resultiert eine giessbare, milchige Zubereitung
mit einem pH-Wert von 4,5.
[0040] Beispiel 5: Man verfährt wie in Beispiel 1 angegeben, legt jedoch die Kaliumhydroxid-Lösung in
189 g Wasser vor und setzt als Antischaummittel 100 g eines Entschäumers bestehend
aus 1,65 g N,N'-Ethylen-bis-stearamid, 2 g Magnesiumstearat, 37 g Maleinsäure-bis-2-Ethylhexylester,
37,35 g Paraffinöl (Shelloil L 6189), 11 g eines nichtionogenen Emulgators, z.B. Tween
65® und 11 g eines anionischen Emulgators, z.B. Phospholan PNP9® ein.
[0041] Beispiel 6: Man verfährt wie in Beispiel 5 angegeben, setzt jedoch als Antischaummittel 100 g
eines Entschäumers bestehend aus 47 g des Copolymers aus Butylacrylat und Maleinsäure-di-2-ethylhexylester
50:50, 39 g Isopalmitylalkohol, 7 g eines ethoxylierten Polydimethylsiloxans, 3,5
g des Anlagerungsproduktes von 9 Mol Ethylenoxid und 1 Mol Styroloxid an 1 Mol C₁₃-Oxoalkohol
und 3,5 g Oelsäure ein.
[0042] Beispiel 7: In einer wie im Beispiel 1 beschriebenen Apparatur werden 113 g einer 50%igen KOH-Lösung
in 289 g deionisiertem Wasser vorgelegt. In dieser Lösung werden 157 g eines Oligomerengemisches
der Formel (2), wobei R₂ Methyl bedeutet, teilweise neutralisiert, wobei die Temperatur
auf ca. 50°C ansteigt. Anschliessend werden nacheinander 315 g einer 25 Gew. -%igen
wässrigen Zubereitung des Polymerisationsproduktes aus dem Anlagerungsprodukt von
1 Mol eines C₁₃-Oxoalkohols an 9 Mol Ethylenoxid und 1 Mol Acrylsäure, 126 g des Anlagerungsproduktes
von 4 Mol Ethylenoxid an 1 Mol eines C₉/C₁₁-Fettalkohols zugerührt. Es entsteht eine
giessbare, milchige Zubereitung mit einem pH-Wert von 4,5.
Anwendungsbeispiele
[0043] Beispiel 1: Die entsprechend den Beispielen 1-3 hergestellten Wasch- und Netzmittel werden auf
ihr Waschvermögen gegenüber einem Vergleichswaschmittel, das die Komponente (a) und
(e) der erfindungsgemässen Zubereitungen nicht enthält, geprüft.
Dazu wird ein mit Russ und Motorenöl künstlich angeschmutztes Mischgewebe aus Polyester
und Baumwolle mittels eines AHIBA-Färbeapparates mit Drall 30 Minuten bei 40°C und
einem Flottenverhältnis von 1:25 gewaschen. Die Einsatzmenge der entsprechenden Wirksubstanz
beträgt 1 g/l. Der pH-Wert wird mit Natronlauge auf 10 eingestellt, die Wasserhärte
beträgt 0 bzw. 10° dH.
Nach Beendigung des Waschvorgangs werden die Gewebe einzeln gespült, entwässert und
getrocknet.
Anschliessend erfolgt das Ausmessen der Farbdifferenz nach DIN 6174 zwischen den gewaschenen
und einer nicht gewaschenen Probe. Das nicht gewaschene Muster erhält die Reflexionszahl
0. Je höher die Reflexionszahl, desto besser ist auch der Wascheffekt.
Die Ergebnisse in der nachfolgenden Tabelle zeigen, dass mit den erfindungsgemässen
Zubereitungen bei Verwendung von hartem Wasser (10° dH) deutlich bessere Wascheffekte
erzielt werden als mit dem Vergleichswaschmittel.
| Reflexionszahl |
0° dH |
10° dH |
| Zubereitung gemäss Beispiel 1 |
24,1 |
20,8 |
| Zubereitung gemäss Beispiel 2 |
23,1 |
25,1 |
| Zubereitung gemäss Beispiel 3 |
23,0 |
21,6 |
| Vergleichswaschmittel |
24,1 |
4,5 |
[0044] Beispiel 2: Die entsprechend den Beispielen 1-3 hergestellten Zubereitungen werden auf ihr Schaumverhalten
gegenüber einem Vergleichswaschmittel, das die Komponente (a) und (e) der erfindungsgemässen
Zubereitungen nicht enthält, geprüft.
Dazu werden je 1 g Wirksubstanz der gemäss Beispiel 1-3 hergestellten Zubereitungen
auf 1 l deionisiertes Wasser verdünnt und mit Natriumhydroxidlösung auf den pH-Wert
10 eingestellt.
Anschliessend werden sie gemäss DIN 53902 (Schlagschaummethode) auf ihr Schaumverhalten
gegenüber dem Vergleichswaschmittel geprüft.
Die Ergebnisse in untenstehender Tabelle zeigen, dass die erfindungsgemässen Zubereitungen
gegenüber dem Vergleichswaschmittel ein bedeutend besseres Schaumverhalten zeigen.
| Schaumhöhe (ml) |
sofort |
nach 1 Minute |
| Vergleichswaschmittel |
500 |
480 |
| Zubereitung gemäss Beispiel 1 |
70 |
60 |
| Zubereitung gemäss Beispiel 2 |
70 |
60 |
| Zubereitung gemäss Beispiel 3 |
30 |
20 |
[0045] Beispiel 3: Ein rohes Baumwollgewebe von 250 g/m² wird mit folgender Zubereitung imprägniert:
10 g/l der gemäss Beispiel 1 hergestellten Zubereitung
60 g/l festes Natriumhydroxid
Die Flottenaufnahme beträgt 90 %. Nach dieser Behandlung wird 10 Minuten mit Sattdampf
bei 101°C gedämpft, heiss und kalt gespült, neutralisiert und getrocknet. Der Reinigungseffekt
wird durch die Messung des Weissgrades ermittelt (CIBA-GEIGY-Weissgrad).
Das Rohmaterial weist einen Weissgrad von -65, das durch obige Behandlung gereinigte
Material einen solchen von 10 auf.
[0046] Beispiel 4: Ein Baumwoll/Polyester-Mischgewebe (67/33) von 200 g/m² wird mit einem Webstuhlschmieröl
örtlich beschmutzt und 1 Stunde bei 100°C behandelt (gealtert). Das fleckige Gewebe
wird dann während 30 Minuten bei 60°C in einer Waschflotte, die 10 g/l der Zubereitung
gemäss Herstellungsbeispiel 1 enthält und auf pH 10 eingestellt ist, gewaschen und
anschliessend gespült. Der aufgebrachte und hitzegealterte Oelfleck ist nach dem Waschprozess
vollständig entfernt.
1. Wässriges, hartwasserbeständiges Netz- und Waschmittel, dadurch gekennzeichnet, dass
es
(a) ein Gemisch aus monomeren und oligomeren Verbindungen, die der Formel

entsprechen,
worin Y₁ Wasserstoff oder -CO-T₁, R₁, X₁ und T₁ je Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und m₁ 1 bis 17 bedeuten,
(b) ein wasserlösliches oder in Wasser dispergierbares Pfropfpolymerisat, das mindestens
20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Pfropfpolymerisat eines hydrophilen, an ein Kohlenstoffatom
gebundenen Bestandteils und mindestens einen hydrophoben Rest aufweist, welcher über
eine Polyglykoletherkette mit dem hydrophilen Bestandteil verbunden ist, wobei die
Polyglykoletherkette 2 bis 200

enthält,
(c) ein nichtionogenes Tensid,
(d) ein Alkalimetallhydroxid
und gegebenenfalls
(e) ein Antischaummittel
enthält.
2. Netzmittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Komponente (a) ein
Gemisch aus monomeren und oligomeren Verbindungen enthält, die der Formel

entsprechen, worin R₂ Methyl oder Ethyl und m₂ 1 bis 13 bedeuten.
3. Netzmittel gemäss einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente
(a) als monomeren Bestandteil eine Verbindung der Formel

enthält, worin Y₁ Wasserstoff oder -CO-T₁ und R₁ und T₁ je Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
bedeuten.
4. Netzmittel gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (a) als
monomeren Bestandteil eine Verbindung der Formel

enthält.
5. Netzmittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Komponente (b) ein Pfropfpolymerisat
ist, das in der Stammkette einen Rest eines anionischen, kationischen, amphoteren
oder nichtionogenen Polyalkylenoxidadduktes, welches einen hydrophoben Rest enthält,
und an einzelne Kohlenstoffatome der Stammkette Seitenketten von Strukturelementen
aufgepfropft enthält, die aus einer ethylenisch ungesättigten polymerisierbaren Sulfonsäure
oder Carbonsäure oder deren Anhydrid entstammen.
6. Netzmittel gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stammkette aus einem
Rest eines Anlagerungsproduktes von 2 bis 200 Mol Alkylenoxid an 1 Mol eines aliphatischen
Monoalkohols mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen, eines 3- bis 6-wertigen aliphatischen
Alkohols oder einer Fettsäure mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen besteht.
7. Netzmittel gemäss einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stammkette
aus einem Rest eines Anlagerungsproduktes von 2 bis 40 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Fettalkohol
mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen besteht.
8. Netzmittel gemäss einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente
(b) in den Seitenketten als aufgepfropfte Monomere Monocarbonsäuren mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen
enthält.
9. Netzmittel gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (b) in den
Seitenketten Acrylsäure aufgepfropft enthält.
10. Netzmittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Komponente d) Kaliumhydroxid
enthält.
11. Netzmittel gemäss der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es, bezogen
auf das Mittel
4-8 Gew.-% der Komponente (a)
5-10 Gew.-% der Komponente (b)
8-15 Gew.-% der Komponente (c)
4-8 Gew.-% der Komponente (d)
0-5 Gew.-% der Komponente (e) und
ad 100 Gew.-% Wasser enthält.
12. Verwendung des Netzmittels gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10 als Netz- und Waschmittel
in der Textilvorbehandlung.
13. Verfahren zum Waschen von unbehandelten Textilien, dadurch gekennzeichnet, dass man
diese Materialien in wässrigem Medium in Gegenwart eines Netzmittels behandelt, das
(a) ein Gemisch aus monomeren und oligomeren Verbindungen, die der Formel

entsprechen,
worin Y₁ Wasserstoff oder -CO-T₁, R₁, X₁ und T₁ je Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und m₁ 1 bis 17 bedeuten,
(b) ein wasserlösliches oder in Wasser dispergierbares Pfropfpolymerisat, das mindestens
20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Pfropfpolymerisat eines hydrophilen, an ein Kohlenstoffatom
gebundenen Bestandteils und mindestens einen hydrophoben Rest aufweist, welcher über
eine Polyglykoletherkette mit dem hydrophilen Bestandteil verbunden ist, wobei die
Polyglykoletherkette 2 bis 200

enthält,
(c) ein nichtionogenes Tensid,
(d) ein Alkalimetallhydroxid
und gegebenenfalls
(e) ein Antischaummittel
enthält.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass man das Netzmittel in einer
Menge von 0,1 bis 20 g, vorzugsweise 0,5 bis 10 g pro Liter Flotte einsetzt.
1. An aqueous, hard water-resistant wetting and detergent composition which comprises
(a) a mixture of monomeric and oligomeric compounds of formula

wherein Y₁ is hydrogen or -CO-T₁, R₁, X₁ and T₁ are each alkyl of 1 to 4 carbon atoms,
and m₁ is from 1 to 17,
(b) a water-soluble or water-dispersible graft polymer which contains not less than
20 percent by weight, based on the graft polymer, of a hydrophilic constituent which
is attached to a carbon atom, and at least one hydrophobic radical which is attached
via a polyglycol ether chain to the hydrophilic constituent, which polyglycol ether
chain contains 2 to 200

(c) a nonionic surfactant,
(d) an alkali metal hydroxide,
and optionally
(e) an antifoam.
2. A wetting composition according to claim 1, which comprises as component (a) a mixture
of monomeric and oligomeric compounds of formula

wherein R₂ is methyl or ethyl and m₂ is from 1 to 13.
3. A wetting composition according to one of claims 1 and 2, wherein component (a) comprises
as monomeric constituent a compound of formula

wherein Y₁ is hydrogen or -CO-T₁, and R₁ and T₁ are each alkyl of 1 to 4 carbon atoms.
4. A wetting composition according to claim 3, wherein component (a) comprises as monomeric
constituent a compound of formula
5. A wetting composition according to claim 1, wherein component (b) is a graft polymer
which contains in the main chain a radical of an anionic, cationic, amphoteric or
nonionic polyalkylene oxide adduct which contains a hydrophobic radical, and which
graft polymer contains side-chains of structural units grafted on to individual carbon
atoms of the main chain, which structural units are derived from an ethylenically
unsaturated polymerizable sulfonic acid or carboxylic acid or an anhydride thereof.
6. A wetting composition according to claim 5, wherein the main chain comprises a radical
of an adduct of 2 to 200 mol of alkylene oxide with 1 mol of an aliphatic monoalcohol
containing not less than 8 carbon atoms, of a trihydric to hexahydric aliphatic alcohol
or of a fatty acid of 8 to 22 carbon atoms.
7. A wetting composition according to one of claims 5 and 6, wherein the main chain comprises
a radical of an adduct of 2 to 40 mol of ethylene oxide with 1 mol of a fatty alcohol
of 12 to 22 carbon atoms.
8. A wetting composition according to one of claims 5 to 7, wherein component (b) contains
monocarboxylic acids of 3 to 5 carbon atoms as grafted monomers in the side-chains.
9. A wetting composition according to claim 8, wherein component (b) contains acrylic
acid grafted on in the side-chains.
10. A wetting composition according to claim 1, which contains potassium hydroxide as
component (d).
11. A wetting composition according to claims 1 to 10, which comprises, based on the composition,
4-8 % by weight of component (a),
5-10 % by weight of component (b),
8-15 % by weight of component (c),
4-8 % by weight of component (d),
0-5 % by weight of component (e), and
water to make up 100 % by weight.
12. Use of a wetting composition according to one of claims 1 to 10 as wetting and detergent
composition in textile pretreatment.
13. A process for washing untreated textiles, which comprises treating these materials,
in aqueous medium, in the presence of a wetting composition which comprises
(a) a mixture of monomeric and oligomeric compounds of formula

wherein Y₁ is hydrogen or -CO-T₁, R₁, X₁ and T₁ are each alkyl of 1 to 4 carbon atoms,
and m₁ is from 1 to 17,
(b) a water-soluble or water-dispersible graft polymer which contains not less than
20 percent by weight, based on the graft polymer, of a hydrophilic constituent which
is attached to a carbon atom, and at least one hydrophobic radical which is attached
via a polyglycol ether chain to the hydrophilic constituent, which polyglycol ether
chain contains 2 to 200

(c) a nonionic surfactant,
(d) an alkali metal hydroxide,
and optionally
(e) an antifoam.
14. A process according to claim 13, wherein the wetting composition is used in an amount
of 0.1 to 20 g, preferably 0.5 to 10 g, per litre of liquor.
1. Agent mouillant et détergent aqueux, stable dans de l'eau dure, caractérisé en ce
qu'il contient :
(a) un mélange de composés monomères et oligomères correspondant à la formule :

dans laquelle Y₁ représente un atome d'hydrogène ou un groupe -CO-T₁, R₁, X₁ et T₁
représentent chacun un groupe alkyle comportant de 1 à 4 atomes de carbone, et m₁
représente un nombre valant de 1 à 17,
(b) un polymère de greffage soluble ou dispersable dans l'eau, comportant au moins
20 % en poids, par rapport au polymère de greffage, d'un constituant hydrophile lié
à un atome de carbone, ainsi qu'au moins un résidu hydrophobe lié au constituant hydrophile
par l'intermédiaire d'une chaîne poly-(éther de glycol) qui comporte de 2 à 200 groupes
-C-C-O-,
(c) un tensioactif non-ionogène
(d) un hydroxyde de métal alcalin,
et éventuellement
(e) un agent anti-mousse.
2. Agent mouillant conforme à la revendication 1, caractérisé en ce qu'il contient, en
tant que composant (a), un mélange de composés monomères et oligomères correspondant
à la formule :

dans laquelle R₂ représente un groupe méthyle ou éthyle et m₂ vaut de 1 à 13.
3. Agent mouillant conforme à l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le composant (a) contient, en tant que constituant monomère, un composé de formule
:

dans laquelle Y₁ représente un atome d'hydrogène ou un groupe -CO-T₁, et R₁ et T₁
représentent chacun un groupe alkyle comportant de 1 à 4 atomes de carbone.
4. Agent mouillant conforme à la revendication 3, caractérisé en ce que le composant
(a) contient, en tant que constituant monomère, un composé de formule :
5. Agent mouillant conforme à la revendication 1, caractérisé en ce que le composant
(b) est un polymère de greffage qui contient, dans sa chaîne de base, le reste d'un
produit de polyaddition d'oxyde d'alkylène, anionique, cationique, amphotère ou non-ionogène,
contenant un reste hydrophobe, et, greffées sur des atomes de carbone individuels
de la chaîne de base, des chaînes latérales de motifs structuraux qui dérivent d'un
acide polymérisable à insaturation éthylénique, sulfonique ou carboxylique, ou d'un
anhydride d'un tel acide.
6. Agent mouillant conforme à la revendication 5, caractérisé en ce que la chaîne de
base est constituée du reste d'un produit d'addition de 2 à 200 moles d'oxyde d'alkylène
sur 1 mole d'un monoalcool aliphatique dont la molécule comporte au moins 8 atomes
de carbone, d'un alcool aliphatique trifonctionnel à hexafonctionnel, ou d'un acide
gras dont la molécule comporte de 8 à 22 atomes de carbone.
7. Agent mouillant conforme à l'une des revendications 5 et 6, caractérisé en ce que
la chaîne de base est constituée par le reste d'un produit d'addition de 2 à 40 moles
d'oxyde d'éthylène sur 1 mole d'un alcool gras dont la molécule comporte de 12 à 22
atomes de carbone.
8. Agent mouillant conforme à l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le
composant (b) contient dans ses chaînes latérales, en tant que monomères greffés,
des acides monocarboxyliques comportant de 3 à 5 atomes de carbone.
9. Agent mouillant conforme à la revendication 8, caractérisé en ce que le composant
(b) contient, dans ses chaînes latérales, de l'acide acrylique greffé.
10. Agent mouillant conforme à la revendication 1, caractérisé en ce qu'il contient, en
tant que composant (d), de l'hydroxyde de potassium.
11. Agent mouillant conforme aux revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il contient,
par rapport à l'agent, de 4 à 8 % du composant (a), de 5 à 10 % du composant (b),
de 8 à 15 % du composant (c), de 4 à 8 % du composant (d), et de 0 à 5 % du composant
(e), et de l'eau en complément à 100 %.
12. Emploi d'un agent mouillant conforme à l'une des revendications 1 à 10, en tant qu'agent
mouillant et détergent, dans le traitement préalable de matières textiles.
13. Procédé de lavage de matières textiles non traitées, caractérisé en ce que l'on traite
ces matières en milieu aqueux, en présence d'un agent mouillant qui contient :
(a) un mélange de composés monomères et oligomères correspondant à la formule :

dans laquelle Y₁ représente un atome d'hydrogène ou un groupe -CO-T₁, R₁, X₁ et T₁
représentent chacun un groupe alkyle comportant de 1 à 4 atomes de carbone, et m₁
représente un nombre valant de 1 à 17,
(b) un polymère de greffage soluble ou dispersable dans l'eau, comportant au moins
20 % en poids, par rapport au polymère de greffage, d'un constituant hydrophile lié
à un atome de carbone, ainsi qu'au moins un résidu hydrophobe lié au constituant hydrophile
par l'intermédiaire d'une chaîne poly-(éther de glycol) qui comporte de 2 à 200 groupes
-C-C-O-,
(c) un tensioactif non-ionogène
(d) un hydroxyde de métal alcalin,
et éventuellement
(e) un agent anti-mousse.
14. Procédé conforme à la revendication 13, caractérisé en ce que l'on utilise l'agent
mouillant en une quantité de 0,1 à 20 g, et de préférence de 0,5 à 10 g, par litre
de bain.