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<ep-patent-document id="EP89810677A1" file="EP89810677NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0360743" kind="A1" date-publ="19900328" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>....CHDE..ESFRGB..ITLI............................</B001EP><B005EP>S</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0360743</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19900328</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>89810677.8</B210><B220><date>19890912</date></B220><B230></B230><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3479/88</B310><B320><date>19880919</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19900328</date><bnum>199013</bnum></B405><B430><date>19900328</date><bnum>199013</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5D 06L   1/14   A</B511><B512> 5D 06P   1/613  B</B512><B512> 5C 11D   1/825  B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Nichtionogene Tensidgemische und ihre Verwendung als Textilveredlungsmittel</B542><B541>en</B541><B542>Mixtures of non-ionic surfactants and their use as textile finishing agents</B542><B541>fr</B541><B542>Mélange d'agents tensio-actifs et leur utilisation comme apprêts textiles</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>CIBA-GEIGY AG</snm><iid>00201300</iid><irf>2-17225/=</irf><adr><str>Klybeckstrasse 141</str><city>4002 Basel</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Guth, Christian</snm><adr><str>Rheinstrasse 25</str><city>CH-4127 Birsfelden</city><ctry>CH</ctry></adr></B721><B721><snm>Stehlin, Albert</snm><adr><str>Rue de Bougue 6</str><city>F-68300 Rosenau</city><ctry>FR</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="10"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Nichtionogenes Tensidgemisch als Textilveredlungsmittel, welches einen HLB-Wert von 13 bis 14 aufweist und aus
<ul id="ula01" list-style="none">
<li>1) einer nichtionogenen oberflächenaktiven Verbindung mit einem HLB-Wert von 0,1 bis 10 und</li>
<li>2) einer nichtionogenen oberflächenaktiven Verbindung mit einem HLB-Wert von 15 bis 20</li>
</ul> besteht, wobei Komponenten 1) und 2) in einem Gewichtsverhältnis von 1:0,4 bis 1:7 vorhanden sind.  </p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft neue nichtionogene Tensidgemische sowie ihre Verwendung als Textilveredlungsmittel, insbesondere als Netzmittel.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die erfindungsgemässen nichtionogenen Tensidgemische sind dadurch gekennzeichnet, dass sie einen HLB-Wert von 13 bis 14 aufweisen und aus
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>1) einer nichtionogenen oberflächenaktiven Verbindung mit einem HLB-Wert von 0,1 bis 10 und</li>
<li>2) einer nichtionogenen oberflächenaktiven Verbindung mit einem HLB-Wert von 15 bis 20</li>
</ul> bestehen, wobei die Komponenten 1) und 2) in einem Gewichtsverhältnis von 1:0,4 bis 1:7 vorhanden sind.</p>
<p id="p0003" num="0003">Sowohl Komponente 1) als auch Komponente 2) können einzeln oder bereits als Mischungen vorliegend eingesetzt werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die erfindungsgemässen Tensidgemische werden durch geeignete Mischung der Komponenten 1) und 2) hergestellt, wodurch sie einen HLB-Wert von 13 bis 14 aufweisen und überraschenderweise ein ausgezeichnetes Netzver­mögen besitzen. Bekanntlich weisen als Netzmittel geeignete oberflächen­aktive Stoffe einen HLB-Wert von 5 bis 12 auf. Die Prüfung des Netzver­mögens der Tensidmischungen wird in Anlehnung an die Norm DIN 53901 durchgeführt, indem die Netzzeit für 1-2 g Produkt pro Liter Netzflotte bestimmt wird.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Der HLB-Wert ist ein Mass für die "<u style="single">H</u>ydrophilic-<u style="single">L</u>ipophilic-<u style="single">B</u>alance" in einem Molekül. Bekanntlich ist ein Molekül einer oberflächenaktiven Verbindung teilweise hydrophil und teilweise lipophil. Das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Teilen beeinflusst die oberflächenaktiven Eigen­schaften des Moleküls massgeblich. Eine Zahl kann nun angegeben werden, die ungefähr das Mass der Wasser- und Fettfreundlichkeit (den HLB-Wert) definiert; höhere Zahlen sind bei hauptsächlich hydrophilen Molekülen und niedrigere Zahlen bei hauptsächlich lipophilen Molekülen gegeben. Die HLB-Werte können experimentell bestimmt [W.C. Griffin, JSCC <u style="single">5</u>, 249 (1954)] oder berechnet werden (J.T. Davis, Tenside Detergents 11 (1974) Nr. 3, S. 133). Es ist davon auszugehen, dass alle hier benutzten HLB-Werte Näherungswerte von experimentellen oder berechneten Bestimmun­gen sind und mit Aenderungen in der Zusammensetzung einer bestimmten oberflächenaktiven Verbindung bzw. Mischung leicht variieren können.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die erfindungsgemässen Tensidgemische bestehen vorzugsweise aus 13,4 bis 70 Gewichtprozent der Komponente 1) und 30 bis 86,6 Gewichtsprozent der Komponente 2).</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei der Komponente 1) handelt es sich vorzugsweise um einen gegebenen­falls ethoxylierten, aliphatischen Monoalkohol mit 8 bis 22 Kohlenstoff­atomen, um ein ethoxyliertes, mit C₄-C₁₂-Alkyl oder Phenyl substituiertes Phenol oder um eine ethoxylierte Fettsäure von 8 bis 24 Kohlenstoff­atomen, wobei der Ethoxylierungsgrad jeweils höchstens 4 und der HLB-Wert zweckmässigerweise 0,5 bis 10,0 beträgt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Der aliphatische Monoalkohohl kann gesattigt oder ungesättigt und verzweigt oder geradkettig sein. Es können natürliche Alkohole, wie z.B. Lauryl-, Myristyl-, Cetyl-, Stearyl-, Arachyl-, Behenyl- oder Oleylalko­hol oder synthetische Alkohole wie vorzugsweise 2-Ethylhexanol, Tri­methylhexanol, Trimethylnonylalkohol, Tridecylalkohol, Isotridecanol oder Hexadecylalkohol verwendet werden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Als alkyl- oder phenylsubstituierte Phenole eignen sich beispielsweise o-Phenylphenol, Butylphenol, Tributylphenol, Octylphenol und besonders Nonylphenol. Diese Phenolverbindungen sind vorzugsweise mit 2 oder 3 Mol Ethylenoxid verethert.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Die Fettsäuren können gesättigt oder ungesättigt sein, wie z.B. Caprin-, Laurin, Kokosfett-, Myristin-, Palmkernfett-, Palmitin-, Talgfett-, Stearin-, Arachin-, Behen-, Oel-, Ricinolein-, Linol-, Linolen-, Eruca- oder Lignocerinsäure. Es können auch Gemische dieser Säuren, wie sie bei der Spaltung von natürlichen Oelen oder Fetten gewonnen werden, zur Ethoxylierung verwendet werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Weitere als Komponente 1) in Betracht kommende nichtionogene oberflä­chenaktive Verbindungen sind mit Fettsäuren von 8 bis 24 Kohlenstoff­atomen veresterte oder partiell veresterte zwei- bis sechswertige Alkanole. Die Alkanole enthalten vorzugsweise 2 bis 6 Kohlenstoffatome und sind beispielsweise Ethylenglykol, Diethylenglykol, Propylenglykol, Glycerin, Trimethylolpropan, Erythrit, Mannit, Pentaerythrit, Sorbit oder vor allem Sorbitan. Als Beispiele solcher Fettsäureester seien Ethyl­glykoldilaurat, Ethylenglykolmono- oder -dilaurat, Ethylenglykoldi­stearat, Diethylenglykoldioleat, Propylenglykolmonolaurat, Glycerinmono- oder -dilaurat, Glycerinmonooleat, Glycerindioleat, Sorbitanmonolaurat, Sorbitanmonostearat, Sorbitanmonooleat, Sorbitanmonopalmitat, Sorbitan­trioleat oder Sorbitansesquioleat genannt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Bevorzugte Komponenten 1) sind Laurylalkohol, Cetylalkohol oder Anlage­rungsprodukte von 2 bis 4 Mol Ethylenoxid an Nonylphenol oder Isotri­decylalkohol.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Komponente 2) weist einen HLB-Wert auf, der vorzugsweise über 16 liegt und zweckmässigerweise um mindestens 7 Einheiten grösser ist als der HLB-Wert der Komponente 1).</p>
<p id="p0014" num="0014">Vorzugsweise weisen Komponenten 2) einen HLB-Wert von 16 bis 19 auf.</p>
<p id="p0015" num="0015">Als nichtionogene Komponenten 2) verwendet man vorzugsweise aliphatische C₈-C₂₂-Monoalkohole oder C₄-C₁₂-Alkylphenole sowie auch Fettsäureester, wie Sorbitanmonolaurat, die jeweils mit 10 bis 100 Mol, vorzugsweise 18 bis 85 Mol Ethylenoxid verethert sind. Gut geeignet sind das Anlage­<!-- EPO <DP n="4"> --> rungsprodukt von 35 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Nonylphenol, das Anlage­rungsprodukt von 80 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleylalkohol oder das Anlagerungsprodukt von 36 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Stearylalkohol.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die erfindungsgemässen Tensidmischungen können unverdünnt oder mit Wasser verdünnt in Applikationsbäder zur Textilbehandlung verwendet werden. Insbesondere eignen sie sich als Netzmittel in Zubereitungen zur Ent­schlichtung von cellulosehaltigen Fasermaterialien, vorzugsweise von Baumwolle. Es kann sich dabei um eine enzymatische oder oxydative Entschlichtung handeln. Vorteilhafterweise wird das Entschlichtungs­verfahren mit einem Bleichprozess kombiniert, der vor, während oder nach dem Entschlichtungsvorgang durchgeführt werden kann. Vorzugsweise erfolgt die kombinierte Bleiche während oder nach der Entschlichtung des Textil­materials. Im letzteren Falle wird das Substrat nach dem Entschlich­tungsvorgang mit einer wässrigen Flotte, welches Wasserglas (Natrium­silikat), Alkalihydroxide und Peroxide enthält, imprägniert, z.B. durch Klotzen und dann einer Hitzebehandlung, z.B. Dämpfen, oder einem Kalt­lagerverfahren unterworfen. Anstelle der Peroxidbleiche kann auch eine Bleiche mit Alkalihypochloriten z.B. Natriumhypochlorit oder Natrium­chlorit erfolgen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Gewünschtenfalls können die erfindungsgemässen Tensidgemische auch beim Färben von Baumwolle insbesondere mit Küpenfarbstoffen eingesetzt werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Einsatzmengen, in denen die Tensidmischungen den Behandlungsflotten bzw. Färbeflotten zugesetzt werden, bewegen sich von 0,5 bis 10 g vorzugsweise von 1 bis 5 g pro Liter Behandlungsflotte.</p>
<p id="p0019" num="0019">In den folgenden Beispielen sind die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<heading id="h0001"><u style="single">Herstellungsbeispiele</u></heading>
<heading id="h0002"><u style="single">Beispiel 1:</u></heading>
<p id="p0020" num="0020">339 g eines Anlagerungsproduktes von 2 Mol Ethylenoxid an 1 Mol p-Nonylphenol mit einem HLB-Wert von 6,8 werden unter Rühren mit 661 g eines Anlagerungsproduktes von 35 Mol Ethylenoxid am 1 Mol p-Nonyl­phenol mit einem HLB-Wert von 17,7 bei Raumtemperatur gemischt. Man erhält 1000 g eines Tensidgemisches mit einem HLB-Wert von 14.</p>
<heading id="h0003"><u style="single">Beispiel 2:</u></heading>
<p id="p0021" num="0021">536 g eines Anlagerungsproduktes von 3 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Isotridecylalkohol (HLB-Wert: 9,0) werden unter Rühren mit 464 g eines Anlagerungsproduktes von 80 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleylalkohol (HLB-Wert: 18,7) bei 25°C gemischt. Man erhält 1000 g eines Tensidge­misches mit einem HLB-Wert von 13,5.</p>
<heading id="h0004"><u style="single">Beispiel 3:</u></heading>
<p id="p0022" num="0022">233 g Laurylalkohol (HLB-Wert: 1,8) werden unter Rühren mit 767 g eines Anlagerungsproduktes von 35 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Nonyl­phenol (HLB-Wert: 17,7) bei Raumtemperatur von 25°C gemischt. Man erhält 1000 g eines Tensidgemisches mit einem HLB-Wert von 14.</p>
<heading id="h0005"><u style="single">Beispiel 4:</u></heading>
<p id="p0023" num="0023">Das Netzvermögen der gemäss Beispielen 1, 2 und 3 erhaltenen Tensidmischungen wird in Anlehnung an DIN 53901 ermittelt, indem man die Netzzeit für 1 g Produkt pro Liter Netzflotte bestimmt wird. Die Ergeb­nisse sind in der Tabelle veranschaulicht. 
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="all">
<tgroup cols="3" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="52.50mm"/>
<thead valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung bzw. Komponenten 1) und 2)</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">HLB-Wert</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="center">Netzzeit</entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Beispiel 1</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">14</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">4,2 Sek.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Nonylphenol + 2 Mol EO</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">6,8</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">nicht messbar*</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Nonylphenol + 35 Mol EO</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">17,7</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">&gt; 5 Min.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Beispiel 2</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">13,5</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">8,2 Sek.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Isotridecanol + 3 Mol EO</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">9,0</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">17,0 Sek.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Oleylalkohol + 80 Mol EO</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">18,7</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">&gt; 5 Min.</entry></row><!-- EPO <DP n="6"> -->
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Beispiel 3</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">14</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">12,2 Sek.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Laurylalkohol</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">1,8</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">nicht messbar*</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Nonylphenol + 35 Mol EO</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">17,7</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">&gt; 5 Min.</entry></row></tbody></tgroup>
<tgroup cols="3" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="52.50mm"/>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col3" align="justify">*Produkt unlöslich in Wasser</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col3" align="justify">EO = Ethylenoxid</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<heading id="h0006"><u style="single">Beispiel 5:</u></heading>
<p id="p0024" num="0024">395 g des Sorbitanmonolaurats (HLB-Wert 8,6) werden unter Rühren mit 605 g des Anlagerungsprodukt von 20 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Sorbitanmonolaurat (HLB-Wert 16,7) bei 25°C gemischt. Man erhält 1000 g eines Tensidgemisches in Form einer leicht viskosen Flüssigkeit mit einem HLB-Wert von 13,5.</p>
<p id="p0025" num="0025">Das Netzvermögen wurde in Anlehnung an DIN 53901 in einer Flotte ermittelt, die 2 g/l Tensidlösung enthält. 
<tables id="tabl0002" num="0002">
<table frame="all">
<tgroup cols="3" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="52.50mm"/>
<thead valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1"/>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="center">HLB-Wert</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="center">Netzzeit</entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">13,5</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="right">140 Sek.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Sorbitanmonolaurat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">8,6</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="right">220 Sek.</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">ethoxyliertes Sorbitanmonolaurat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">16,7</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="right">240 Sek.</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<heading id="h0007"><u style="single">Beispiel 6:</u></heading>
<p id="p0026" num="0026">Ein Gewebe aus stärkegeschlichteter Rohbaumwolle von 210 g/m² wird mit einer Flotte, die in Wasser von 10° dH pro Liter<br/>
4,5g der Tensidmischung gemäss Beispiel 1<br/>
5 g eines enzymatischen Entschlichtungsmittels z.B. Amylase, und 4 g Natriumchlorid<br/>
enthält und einen pH-Wert von 6-7 aufweist, imprägniert. Das Gewebe wird auf eine Flottenaufnahme von 100 % abgequetscht und 5 Minuten im Satt­dampf bei 98°C gedämpft. Anschliessend wird das Gewebe kochend ausge­waschen und getrocknet. Durch die Verwendung der genannten Tensidmischung wird das Gewebe schnell benetzt und gut entlüftet. Man erhält eine gleichmässige Entschlichtung.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<heading id="h0008"><u style="single">Beispiel 7:</u></heading>
<p id="p0027" num="0027">Ein Gewebe aus entschlichteter und mercerisierter Baumwolle von 210 g/m² wird mit einer Bleichflotte imprägniert, die im Liter<br/>
2 g der Tensidmischung gemäss Beispiel 2,<br/>
4 g des wässrigen Gemisches aus dem Oligomerengemisch von Phosphor­säureestern gemäss US-PS 4 254 063, Monoethanolamin und Magnesium­chlorid (Verhältnis 2:1:0,5)<br/>
12 ml Natriumsilikatlösung 38° Bé<br/>
15 ml Natriumhydroxidlösung 36° Bé und<br/>
15 ml Wasserstoffperoxid 35 %<br/>
enthält. Alsdann wird das Gewebe auf eine Flottenaufnahme von 100 % abgequetscht und 6 Minuten bei 98°C gedämpft. Anschliessend wird das Gewebe heiss und kalt gespült und getrocknet. Durch den Einsatz der genannten Tensidmischung wird das Gewebe schnell benetzt und gut ent­lüftet.</p>
<heading id="h0009"><u style="single">Beispiel 8:</u></heading>
<p id="p0028" num="0028">In einem Zirkulationsapparat wird eine Kreuzspule mit 70 g Baumwolle bei 30°C in 500 ml Flotte, welche 2 g/l der Tensidmischung gemäss Beispiel 3 enthält, eingenetzt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Hierauf werden zur Flotte folgende Zusätze gegeben:<br/>
10 ml einer wässrigen 30%igen NaOH-Lösung,<br/>
3 g einer 86%igen Natriumhydrosulfitlösung<br/>
0,5 g eines Küpenfarbstoffes (Mischung von Vat Blue 4 C.I. 69800 und Vat Blue 6 C.I. 69825 im Verhältnis 1:3), welcher mit Wasser und 5 ml einer 30%igen wässrigen NaOH-Lösung vordispergiert worden ist.</p>
<p id="p0030" num="0030">Nach der gleichmässigen Verteilung der Zusätze wird die Färbeflotte im Verlauf von 30 Minuten auf 60°C erwärmt. Die Baumwolle wird 30 Minuten bei dieser Temperatur gefärbt. Anschliessend werden 6 g Natriumchlorid zugesetzt, worauf weitere 30 Minuten bei 60°C gefärbt wird. Nach warmem und kaltem Spülen wird die gefärbte Ware getrocknet. Man erhält eine egale und echte blaue Färbung.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Nichtionogenes Tensidgemisch als Textilveredlungsmittel, welches einen HLB-Wert von 13 bis 14 aufweist und aus<br/>
1) einer nichtionogenen oberflächenaktiven Verbindung mit einem HLB-Wert von 0,1 bis 10 und<br/>
2) einer nichtionogenen oberflächenaktiven Verbindung mit einem HLB-Wert von 15 bis 20<br/>
besteht, wobei die Komponenten 1) und 2) in einem Gewichtsverhältnis von 1:0,4 bis 1:7 vorhanden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Tensidgemisch gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus 13,4 bis 70 Gewichtsprozent der Komponente 1) und 30 bis 86,6 Gewichts­prozent der Komponente 2) besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Tensidgemisch gemäss einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekenn­zeichnet, dass Komponente 1) ein gegebenenfalls ethoxylierter, alipha­tischer Monoalkohol mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, ein ethoxyliertes, mit C₄-C₁₂-Alkyl oder Phenyl substituiertes Phenol oder eine ethoxylierte Fettsäure von 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, wobei der Ethoxylierungsgrad jeweils höchstens 4 beträgt, ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Tensidgemisch gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Kompo­nente 1) Laurylalkohol, Cetylalkohol oder ein Anlagerungsprodukt von 2 bis 4 Mol Ethylenoxid an Nonylphenol oder Isotridecylalkohol ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Tensidgemisch gemäss einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekenn­zeichnet, dass Komponente 1) ein zwei- bis sechswertiges Alkanol ist, das mit einer Fettsäure von 8 bis 24 Kohlenstoffatomen verestert oder partiell verestert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Tensidgemisch gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich­net, dass Komponente 2) das Anlagerungsprodukt von 10 bis 100 Mol Ethylenoxid an 1 Mol eines aliphatischen C₈-C₂₂-Monoalkohols oder eines C₄-C₁₂-Alkylphenols ist.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Tensidgemisch gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Kompo­nente 2) das Anlagerungsprodukt von 35 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Nonyl­phenol, das Anlagerungsprodukt von 36 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Stearyl­alkohol oder das Anlagerungsprodukt von 80 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleylalkhol ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Tensidgemisch gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekenn­zeichnet dass Komponente 2) das Anlagerungsprodukt von 18 bis 85 Ethylen­oxid, vorzugsweise 20 Mol Ethylenoxid an Sorbitanmonolaurat ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Verwendung des Tensidgemisches gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Veredelung von Textilmaterialien, insbesondere als Netzmittel beim Entschlichten oder Färben von Cellulosematerialien.</claim-text></claim>
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