(19)
(11) EP 0 360 956 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.04.1990  Patentblatt  1990/14

(21) Anmeldenummer: 89103231.0

(22) Anmeldetag:  24.02.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A47K 3/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 03.09.1988 DE 8811153 U

(71) Anmelder: WENKO-WENSELAAR GMBH & CO. KG
D-40721 Hilden (DE)

(72) Erfinder:
  • Köllner Hans-Joachim
    D-4000 Düsseldorf (DE)

(74) Vertreter: Cohausz & Florack Patentanwälte 
Postfach 33 02 29
40435 Düsseldorf
40435 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Badewannenablage


    (57) Die Erfindung betrifft eine Badewannenablage die Wannenöffnung quer überbrückend und mit ihren zwei Enden auf den Wannenlängsrändern aufliegend, wobei sie zweigeteilt ist und die zwei Ablageteile (1) aneinander lösbar und/oder durch Gelenk(e) befestigt sind.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Badewannenablage die Wannenöffnung quer überbrückend und mit ihren zwei Enden auf den Wannenlängsrändern aufliegend.

    [0002] Es sind einteilige Badewannenablagen bekannt, die die Wanne überbrücken und insbesondere während des Badens zur Ablage von Seife, Waschlappen, Glas und Literatur verwendet werden können. Diese bekannten einteiligen Badewannenbrücken sind nach ihrer Benutzung sperrig in der Aufbewahrung als auch beim Transport. Ferner muß ein verhältnismäßig großes Teil hergestellt werden.

    [0003] Aufgabe der Erfindung ist es eine Badewannenablage der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß sie einfach und preiswert in der Herstellung ist und für Transport und Aufbewahrung kleine Außenabmessungen aufweist.

    [0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sie zweigeteilt ist und die zwei Ablageteile aneinander lösbar und/oder durch Gelenk(e) befestigt sind.

    [0005] Eine solche Badewannenablage muß nur zur einen Hälfte hergestellt werden, da sie aus zwei gleichen Teilen zusammensetzbar ist. Hierdurch werden die Herstellungskosten erheblich verringert und ferner sind die Außenabmessungen im auseinander genommenen Zustand nur halb so groß, so daß die Ablage vorteilhaft zu transportieren und zu lagern ist. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die beiden Ablageteile dieselbe Größe und Form aufweisen, wobei im aneinander befestigten Zustand die Ablageteile in der Weise gegeneinander stehen, daß die für die Wannenlängsränder vorgesehenen Auflagebereiche jeweils außen liegen.

    [0006] Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß zwischen den zwei Ablageteilen ein oder zwei Steckteile befestigt sind. Auch können die Steckteile das oder die Scharniere bilden. Hierbei ist eine besonders einfache Befestigungsweise dann erreichbar, wenn die einander zugewandten Stirnseiten der Ablageteile Öffnungen für die Steckteile aufweisen.

    [0007] Eine gute und unverschiebliche Auflage als auch ein tiefer Schwerpunkt werden dadurch erreicht, wenn die Unterseite in dem Bereich, mit dem sie auf dem Wannenrand aufliegt, nach oben stufenförmig zurückspringt.

    [0008] Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß in der Oberseite Ausnehmungen für abzulegenden Gegenstände eingeformt sind. Hierbei können die weiter außen liegenden Ausnehmungen eine geringere Tiefe aufweisen, als die weiter innen liegenden Ausnehmungen. Um verschieden breite Wannen überbrücken zu können wird vorgeschlagen, daß die Befestigungsteile zwischen den zwei Ablageteilen, insbesondere die Steck- und/oder Scharnierteile verschieden tief, insbesondere rastend in die Ablageteile einschiebbar sind.

    [0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

    [0010] Es zeigen

    Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Ablagehälfte und

    Figur 2 eine perspektivische Ansicht der Ablage im zusammengesetzten Zustand.



    [0011] Die Badenwannenablage besteht aus zwei flachen Ablageteilen 1 gleicher Form und Größe. Jedes Ablageteil 1 hat Quaderform und eine geringe Höhe H, wobei die Breite B ein mehrfaches der Höhe H beträgt und die Länge L ein zwei- bis dreifaches der Breite B ist.

    [0012] In die flache Oberseite 2 sind zwei Ausnehmungen 3, 4 als Ablagefläche eingebracht. Die aus Ausnehmung 3 weist eine größere Tiefe auf als die Ausnehmung 4, da unterhalb der Ausnehmung 4 die Unterseite 5 einen stufenförmigen Rücksprung 6 bildet, um damit einen Auflagebereich für den Badewannenrand zu schaffen.

    [0013] Die dem zweiten Ablageteil 1 zugekehrte senkrechte Stirnseite 7 bzw. Seitenwand weist jeweils nahe den zwei Ecken jeweils eine Öffnung 8 auf, die achsparallel zur Längsachse des Ablageteils 1 sind. In diese zwei im Querschnitt runden oder rechteckförmigen Öffnungen 8 werden profilförmige Steckteile 9 (Figur 2) gesteckt, um die zwei gleichen Ablageteile 1 aneinander lösbar befestigen zu können. Hierbei sind die beiden Stirnseiten 7 beider Ablageteile 1 einander zugekehrt.

    [0014] Die Steckteile 9 sind verschieden tief in die Öffnungen 8, insbesondere mehrfach rastend einschiebbar um die Länge der gesamten brückenförmigen Badewannenablage entsprechend der jeweiligen Breite der Badewanne verändern zu können. Die Steckteile 9 können nicht dargestellte Scharniere aufweisen, um die gesamte Ablage zusammenklappen zu können. Alternativ können aber auch statt der Steckteile 9 zwei oder mehr Scharniere zwischen den Ablageteilen 1 befestigt sein.


    Ansprüche

    1. Badewannenablage die Wannenöffnung quer überbrückend und mit ihren zwei Enden auf den Wannenlängsrändern aufliegend, dadurch gekennzeichnet, daß sie zweigeteilt ist und die zwei Ablageteile (1) aneinander lösbar und/oder durch Gelenk(e) befestigt sind.
     
    2. Ablage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ablageteile (1) die selbe Größe und Form aufweisen, wobei im aneinander befestigten Zustand die Ablageteile (1) in der Weise gegeneinander stehen, daß die für die Wannenlängsränder vorgesehenen Auflagebereiche (6) jeweils außen liegen.
     
    3. Ablage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zwei Ablageteilen (1) ein oder zwei Steckteile (9) befestigt sind.
     
    4. Ablage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckteile (9) das oder die Scharniere bilden.
     
    5. Ablage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Stirnseiten (7) der Ablageteile (1) Öffnungen (8) für die Steckteile (9) aufweisen.
     
    6. Ablage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (5) in dem Bereich, mit dem sie auf dem Wannenrand aufliegt, nach oben stufenförmig (6) zurückspringt.
     
    7. Ablage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberseite (2) Ausnehmungen (3, 4) für abzulegenden Gegenstände eingeformt sind.
     
    8. Ablage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weiter außen liegenden Ausnehmungen (4) eine geringere Tiefe aufweisen, als die weiter innen liegenden Ausnehmungen (3).
     
    9. Ablage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsteile zwischen den zwei Ablageteilen (1), insbesondere die Steck- und/oder Scharnierteile verschiedene tief insbesondere rastend in die Ablageteile (1) einschiebbar sind.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht