(19)
(11) EP 0 360 963 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.11.1992  Patentblatt  1992/48

(21) Anmeldenummer: 89106220.0

(22) Anmeldetag:  08.04.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5G04B 19/23

(54)

Uhr

Watch

Montre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI

(30) Priorität: 24.09.1988 DE 3832514

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.04.1990  Patentblatt  1990/14

(73) Patentinhaber: IWC International Watch Co. AG
CH-8201 Schaffhausen (CH)

(72) Erfinder:
  • Kurt, Klaus
    CH-8201 Schaffhausen (CH)

(74) Vertreter: Klein, Thomas, Dipl.-Ing. (FH) et al
Sodener Strasse 9
65824 Schwalbach/Ts.
65824 Schwalbach/Ts. (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 173 230
FR-A- 2 124 469
US-A- 2 654 213
US-A- 3 785 141
CH-B- 563 608
US-A- 2 305 508
US-A- 3 633 354
US-A- 4 634 287
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit einem durch einen Antrieb um eine Drehachse drehbar antreibbaren Stundenrad und einem dazu koaxial angeordneten drehbaren Weltzeit-Stundenrad, mit einem Einstellelement, durch das das Weltzeit-Stundenrad stufenweise relativ zum Stundenrad drehbar verstellbar ist, wobei das Einstellelement zur Verstellung des Weltzeit-Stundenrads mit diesem kuppelbar und nach der Verstellung entkuppelbar ist, mit einem mit dem Stundenrad verbundenen Stundenzeiger und einem mit dem Weltzeit-Stundenrad verbundenen Weltzeit-Stundenanzeiger, durch die auf einem festen Zifferblatt die Uhrzeiten zweier verschiedener Zeitzonen anzeigbar sind, wobei das Einstellelement ein konzentrisch zur Drehachse angeordneter, stufenweise drehbar verstellbarer Zeitzonenring ist, durch den ein Übertragungselement zum Verstellen des Weltzeit-Stundenrads antreibbar ist.

    [0002] Bei derartigen sogenannten Weltzeituhren wird durch den Stundenzeiger die Zeit angezeigt, die in der Zeitzone gültig ist, in der der Träger der Uhr normalerweise lebt. Der Weltzeit-Stundenzeiger hingegen dient zur Anzeige der Zeit in einer anderen der insgesamt 24 Zeitzonen der Welt.

    [0003] Damit der Weltzeit-Stundenzeiger auf eine gewünschte dieser 24 Zeitzonen relativ zum Stundenzeiger verstellbar ist und Stundenzeiger und Weltzeit-Stundenzeiger durch einen gemeinsamen Antrieb antreibbar sind, sind diese beiden Zeiger über eine federnde Rastverbindung miteinander verbunden. Durch Überwindung der Federkraft der Rastverbindung ist mittels eines Einstellelements eine stufenweise Relativverstellung der Zeiger um Stundenstufen möglich.

    [0004] Eine derartige Uhr ist aus der CH-B-563 608 bekannt. Eine derartige Weltzeituhr, bei der aber die Getriebestränge von Stundenrad, Weltzeitstundenrad und Einstellelement permanent miteinander in Eingriff stehen, ist aus der US-A-3 633 354 bekannt.

    [0005] Weiterhin ist aus der EP-A-0 173 230 eine Weltzeituhr bekannt, in der das Stundenrad und das Weltzeit-Stundenrad durch eine federnde Rastverbindung miteinander verbunden sind, deren Federkraft durch Drehen des Zeitzonenrings überwindbar ist. Der Zeitzonenring weit einen Zahnkranz auf, mit dem ein Übertragungselement in Eingriff steht, dessen Zähne bei Verdrehen des Zeitzonenrings von einer Rastposition zur nächsten Rastposition mit den Zähnen eines mit dem Weltzeit-Stundenrad fest verbundenen Weltzeit-Zahnrads in Eingriff bringbar sind und das Weltzeit-Stundenrad aus seiner momentanen Position um eine Stufe relativ zum Stundenrad verstellt.

    [0006] Aus der US-A-23 05 508 ist eine Weltzeituhr bekannt, in der das Stundenrad und das Weltzeit-Stundenrad durch eine federnde Rastverbindung miteinander verbunden sind.

    [0007] Aus der US-A-37 85 141 ist eine Weltzeituhr herleitbar, in der darüber hinaus der Übertragungsschaltstern, dessen Zähne bei Verdrehen des Zeitzonenrings von einer Rastposition zur nächsten Rastposition mit den Zähnen eines Weltzeit-Zahnrads in Eingriff bringbar sind und das WeltzeitStundenrad aus seiner momentanen Position um eine Stufe relativ zum Stundenrad verstellbar ist.

    [0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Uhr nach dem Oberbegriff zu schaffen, die einen einfach mit wenigen Bauteilen aufgebauten Einstellmechanismus zum Verstellen des Weltzeit-Stundenzeigers aufweist.

    [0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Stundenrad und Weltzeitstundenrad durch eine federnde Rastverbindung miteinander verbunden sind, deren Federkraft durch Drehen des Zeitzonenrings überwindbar ist und, daß der Zeitzonenring einen Zahnkranz aufweist, mit dem ein Übertragungsschaltstern in Eingriff steht, dessen Zähne bei Verdrehen des Zeitzonenrings von einer Rastposition zur nächsten Rastposition mit den Zähnen eines mit dem Weltzeit-Stundenrad fest verbundenen Weltzeit-Zahnrads in Eingriff bringbar sind und das Weltzeit-Stundenrad aus seiner momentanen Position um eine Stufe relativ zum Stundenrad verstellbar ist.

    [0010] Dabei sind nur wenige einfach aufgebaute Bauteile erforderlich um eine Verstellung des Weltzeit-Stundenrads und damit des Weltzeit-Stundenzeigers durchführen zu können.

    [0011] Der Zeitzonenring weist vorzugsweise an seinem Umfang gleichmäßig verteilt 24 den Zeitzonen entsprechende Rastpositionen auf und das Weltzeit-Stundenrad ist stufenweise um einen einer Stunde entsprechenden Winkel verstellbar, wobei das Weltzeit-Stundenrad um einen Winkel von 30 Grad pro, Verstellstufe verstellbar sein kann.

    [0012] Zum einfachen Antrieb des Zeitzonenrings kann dieser durch einen in den Zahnkranz des Zeitzonenrings eingreifenden Zeitzonenstelltrieb drehbar verstellbar sein, der mittels einer Krone manuell drehbar antreibbar ist.

    [0013] Ein exaktes Positionieren und Fixieren des Zeitzonenrings in dieser Position wird dadurch erreicht, daß ein ortsfest angeordnetes Rastelement radial in die Zahnlücken des Zahnkranzes des Zeitzonenrings bewegbar federbeaufschlagt und an den einander zugewandten Zahnflanken zweier benachbarter Zahne abstützbar ist.

    [0014] Um dem Träger der Uhr auch anzuzeigen, auf welche Zeitzone der Weltzeit-Stundenzeiger eingestellt ist, kann der Zeitzonenring einen Zeitzonenanzeigering tragen, der auf seinem Umfang verteilt den Rastpositionen zugeordnete Zeitzonenmarkierungen trägt, die mit einer ortsfest angeordneten Identifizierungsmarkierung in Überdeckung bringbar sind. Damit dient der Zeitzonenring nicht nur zum Verstellen sondern gleichzeitig auch zum Anzeigen der eingestellten Zeitzone.

    [0015] Vorzugsweise ist der Zahnkranz des Zeitzonenrings ein Innenzahnkranz.

    [0016] Ist der Zeitzonenring in jeder Richtung um Drehachse drehbar antreibbar, so kann immer der kürzeste Verstellweg benutzt werden, um die gewünschte Zeitzone einzustellen.

    [0017] Damit der Verstellmechanismus des Weltzeit-Stundenrads in seiner Ruheposition auf einfache Weise von dem vom Antrieb fortwährend angetriebenen Stundenrad und Weltzeit-Stundenrad entkoppelt ist, kann bei in einer Rastposition befindlichem Zeitzonenring eine Zahnlücke des Übertragungsschaltsterns eine Berührung des Übertragungsschaltsterns mit dem Weltzeitzahnrad des Weltzeit-Stundenrads verhindernd dem Zahnrad des Weltzeit-Stundenrads zugewandt sein.

    [0018] In einer einfachen Ausbildung weist die Rastverbindung zwischen Weltzeit-Stundenrad und Stundenrad eine an dem Stundenrad angeordnete Raste auf, die radial in am Umfang des Weltzeit-Stundenrades gleichmäßig verteilt ausgebildete Rastvertiefungen bewegbar federbeaufschlagt ist.

    [0019] Um eine exakte Positionierung des Weltzeit-Stundenzeigers zum Stundenzeiger zu gewährleisten, kann die Raste sich in eine zentrischen Ruhelage in der Rastvertiefung bewegend ausgebildet sein. Dies wird auf einfache Weise dadurch erreicht, daß die Raste an ihrem in die Rastvertiefung ragenden Bereich als Rastzahn mit symmetrisch in beide Drehrichtungen sich erstreckenden rampenartigen Flanken ausgebildet ist.

    [0020] Dabei können die Rastvertiefungen Zahnlücken des als Zahnrad ausgebildeten Weltzeit-Stundenrades mit vorzugsweise zwölf Zähnen sein. Die rampenartigen Flanken gleiten leicht an den Flanken der Zahnlücke entlang, bis der Rastzahn mit beiden Flanken an den Flanken der Zahnlücke in Anlage ist.

    [0021] Eine geringe Baugröße wird dadurch erreicht, daß das Weltzeit-Stundenrad und das damit fest verbunden Weltzeit-Zahnrad koaxial parallel nebeneinander angeordnet sind.

    [0022] Besitzt der kleinstmögliche Führungswinkel, in dem der Übertragungsschaltstern mit dem Weltzeit-Zahnrad in Eingriff steht, eine solche Größe, daß die Zahnspitze des Rastzahns aus dem Bereich einer Zahnlücke in den dieser unmittelbar angrenzenden Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrades bewegbar ist und daß der größtmögliche Führungswinkel, in dem der Übertragungsschaltstern mit dem Weltzeit-Zahnrad in Eingriff steht, eine solche Größe besitzt, daß die Zahnspitze des Rastzahns as dem Bereich einer Zahnlücke in den dieser entferntesten Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads bewegbar ist, so erfolgt unabhängig von der jeweils momentanen Stellung der Zähne des Weltzeit-Zahnrads immer eine einwandfreie Fortschaltung des Weltzeit-Stundenrades um eine Rastposition.

    [0023] Vorzugsweise besitzt das Weltzeit-Zahnrad vierundzwanzig Zähne.

    [0024] Der Weltzeit-Stundenzeiger kann mit zwei Umdrehungen pro vierundzwanzig Stunden drehbar antreibbar sein.

    [0025] Ist zusätzlich zur normalen Skala des Ziffernblatts von dem Weltzeit-Stundenrad eine konzentrisch zur Drehachse angeordnete 24-Stundenanzeige drehbar antreibbar, die eine vierundzwanzig Stundenmarkierungen tragende Ring-Skala aufweist, der eine ortsfeste Markierung zugeordnet ist, so kann an der Ring-Skala die Zeit in 24-Stunden-Unterteilung des Tages abgelesen werden.

    [0026] In Doppelfunktion kann dabei die ortsfeste Markierung die Identifizierungsmarkierung sein.

    [0027] Die Ring-Skala kann eine im Drehsinn des Weltzeit-Stundenzeigers ansteigende Wertigkeit besitzen und entgegen dem Drehsinn des Weltzeit-Stundenzeigers mit halber Drehgeschwindigkeit des Weltzeit-Stundenzeigers drehbar antreibbar sein.

    [0028] Zum Antrieb der 24-Stunden-Anzeige kann diese mit einem um die Drehachse drehbaren, als Zahnrad ausgebildeten 24-Stunden-Anzeigerad fest verbunden sein, das über ein Untersetzungsgetriebe von dem Weltzeit-Zahnrad antreibbar ist, wobei der Antriebsstrang vom Weltzeit-Zahnrad zum 24-Stunden-Anzeigerad untrennbar ist. Dadurch ist für die 24-Stunden-Anzeige kein zusätzlicher Antrieb erforderlich.

    [0029] Um eine Verstellung des Weltzeit-Stundenzeigers gegenüber dem Stundenzeiger zu ermöglichen, ohne daß auch der Zeitzonenring dabei verstellt wird, kann das Weltzeit-Stundenrad bei entkuppeltem Einstellelement durch eine Korrekturstelleinrichtung die Federkraft der Rastverbindung überwindend, stufenweise relativ zum Stundenrad drehbar verstellbar sein. Dadurch kann jede Zeitzone der Uhr als die Zeitzone eingestellt werden, in der der Träger der Uhr normalerweise lebt.
    Eine Beeinträchtigung des normalen Antriebs der Uhr wird dadurch vermieden, daß die Korrekturstelleinrichtung zur Korrekturverstellung des Weltzeit-Stundenrads mit diesem kuppelbar und nach der Korrekturverstellung entkuppelbar ist. Eine Verstellung des Weltzeit-Stundenrads ist dadurch möglich, daß durch die Korrekturstelleinrichtung ein Zahnrad des Antriebsstranges vom Weltzeitzahnrad zum 24-Stunden-Anzeigerad drehbar antreibbar ist, wobei das Zahnrad ein Zwischenrad des Untersetzungsgetriebes sein kann.

    [0030] Sowohl eine einfache Ausgestaltung als auch eine einfache Betätigung wird dadurch erreicht, daß die Korrekturstelleinrichtung einen manuell längsverschieblichen Drücker aufweist, durch den entgegen einer Federkraft ein Schaltstift aus einer Außereingriffruheposition in das Zahnrad des Antriebsstranges eingreifend und dieses derart verdrehend bewegbar ist, daß das Weltzeit-Stundenrad gegenüber dem Stundenrad um eine Verstellstufe relativ verdrehbar ist.

    [0031] Besitzt der kleinstmögliche Führungswinkel, in dem der Schaltstift mit dem Zahnrad in Eingriff steht, eine solche Größe, daß die Zahnspitze des Zahnrads aus dem Bereich einer Zahnlücke in den dieser unmittelbar angrenzenden Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads bewegbar ist und daß der größtmögliche Führungswinkel, in dem der Schaltstift mit dem Zahnrad in Eingriff steht, eine solche Große besitzt, daß die Zahnspitze des Rastzahns aus dem Bereich einer Zahnlücke in den dieser entferntesten Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads bewegbar ist, so erfolgt unabhängig von der jeweils momentanen Stellung der Zähne des Weltzeit-Zahnrades immer eine einwandfreie Fortschaltung des Weltzeit-Stundenzeigers um eine Rastposition.

    [0032] In einer einfachen Ausgestaltung ist der Schaltstift an einem durch den Drücker um eine Korrektur-Schwenkachse schwenkbaren Schwenkhebel angeordnet.

    [0033] Um eine Rückführung des Schaltstifts in seine Ruheposition zu ermöglichen, ohne daß dabei eine Berührung und damit Beeinträchtigung des Zahnrads erfolgt, kann der Schwenkhebel nach einer Korrekturverstellung derart geführt in die Außereingriffruheposition zurückbewegbar sein, daß der Schaltstift sich in einer Bewegungsbahn außerhalb des Zahnrads bewegt. Dies wird auf einfache Weise dadurch erreicht, daß der Schwenkhebel nach einer Korrekturverstellung durch Federkraft in eine Rückstelllage verschiebbar und um eine Rückstellschwenkachse in die Außereingriffruheposition verschwenkbar ist, deren Abstand zum Schaltstift geringer ist als der Abstand zwischen Korrekturachse und Schaltstift.

    [0034] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden beschrieben. Es zeigen
    Figur 1
    eine Ansicht des Ziffernblatts einer Uhr,
    Figur 2
    eine Ansicht des Zeitzonen- und 24-Stundenanzeigemechanismusses der Uhr nach Figur 1 in Ruheposition,
    Figur 3
    eine Seitenansicht der Baugruppe aus Weltzeit-Stundenrad und Stundenrad nach Figur 1,
    Figur 4
    eine Draufsicht der Baugruppe nach Figur 3,
    Figur 5
    die Ansicht nach Figur 2 in Verstellposition des Zeitzonenrings,
    Figur 6
    die Ansicht nach Figur 2 in Ruheposition mit den Endstellungen des Übertragungsschaltsterns,
    Figur 7
    eine Ansicht von Übertragungsschaltstern und Weltzeitzahnrad nach Figur 2 in der Stellung des größtmöglichen Führungswinkels,
    Figur 8
    eine Ansicht von Übertragungsschaltstern und Weltzeitzahnrad nach Figur 2 in die Stellung des kleinstmöglichen Führungswinkels,
    Figur 9
    eine Ansicht des Antriebsstranges vom Welteitzahnrad zum 24-Stunden-Anzeigerad nach Fig. 2,
    Figur 10
    den Antriebsstrang nach Figur 9 mit einer Korrekturstelleinrichtung in Ruheposition,
    Figur 11
    den Antriebsstrang nach Figur 9 mit der Korrekturstelleinrichtung in Verstellposition,
    Figur 12
    den Antriebsstrang nach Figur 2 mit der Korrekturstelleinrichtung in einer Zwischenstellung zwischen Verstellposition und Ruheposition,
    Figur 13
    eine Ansicht von Zwischenrad und Schaltstift nach Figur 2 in der Stellung des größtmöglichen Führungswinkels,
    Figur 14
    eine Ansicht von Zwischenrad und Schaltstift nach Figur 2 in der Stellung des kleinstmöglichen Führungswinkels.


    [0035] Das in Figur 1 dargestellte Ziffernblatt besitzt eine feststehende ringförmige innere Stundenskala 1 mit zwölf Stundenmarkierungen, die von einem Stundenzeiger 2 und von einem Weltzeit-Stundenzeiger 3 überstrichen werden. Umschlossen ist die Stundenskala 1 von einer ebenfalls feststehenden Minutenskala 4, die sowohl von einem Minutenzeiger 5 als auch von einem Sekundenzeiger 6 überstrichen werden. Eine drehbar antreibbare Ring-Skala 7 einer 24-Stundenanzeige mit vierundzwanzig Stundenmarkierungen umschließt die Minutenskala 4.

    [0036] Die Ring-Skala 7 ist von einem ebenfalls drehbar angeordneten Zeitzonenring 8 umschlossen, der mit gleichmäßig verteilten vierundzwanzig Städtenamen versehen ist, die Symbole der vierundzwanzig verschiedenen Zeitzonen sind.

    [0037] Radial außerhalb des Zeitzonenrings 8 ist eine feststehende als Pfeil ausgebildete Identifizierungsmarkierung 9 angebracht, die sowohl dem Zeitzonenring 8 als auch der Ring-Skala 7 zugeordnet ist. Alle Skalen und Ringe sind konzentrisch zu einer Drehachse 10 angeordnet, um die auch die Zeiger drehbar angeordnet sind.

    [0038] Figur 2 zeigt einen Innenzahnkranz 11, der mit dem Zeitzonenring 8 fest verbunden ist. Auf dem Innenzahnkranz 11 sind den Städtenamen des Zeitzonenrings 8 entsprechend vierundzwanzig Markierungen angeordnet. Vom Innenzahnkranz 11 ist über einen Übertragungsschaltstern 12 ein Weltzeit-Stundenrad 13 drehbar antreibbar. Weiterhin ist eine nicht dargestellte 24-Stunden-Anzeige mit der Ring-Skala 7 vom Weltzeit-Stundenrad 13 über einen Antriebsstrang drehbar antreibbar, der ein Untersetzungsgetriebe 14 aufweist. In den Antriebsstrang greift eine Korrekturstelleinrichtung 15 ein, die durch einen Drücker 16 betätigbar ist. Eine nähere Beschreibung der einzelnen in Figur 2 dargestellten Baugruppen erfolgt anhand der folgenden Figuren.

    [0039] In den Figuren 3 und 4 sind um die Drehachse 10 drehbar ein Stundenrad 17 und das Weltzeit-Stundenrad 13 gelagert. Das Stundenrad 17 besitzt ein Stundenrohr 18, auf welchem das Weltzeit-Stundenrad 13 und ein Weltzeit-Stundenrohr 19 drehbar gelagert sind. An dem Stundenrohr 18 ist der Stundenzeiger 2 und an dem Weltzeit-Stundenrohr 19 ist der Weltzeit-Stundenzeiger 3 befestigbar.

    [0040] Nicht dargestellt sind die durch das Stundenrohr 18 koaxial hindurchgeführten Minuten- und Sekundenrohre, die den Minutenzeiger 5 bzw. den Sekundenzeiger 6 tragen.

    [0041] Parallel neben dem mit zwölf Zähnen ausgebildeten Weltzeit-Stundenrad 13 ist ein vierundzwanzig Zähne aufweisendes Weltzeit-Zahnrad 20 angeordnet, das fest mit dem Weltzeit-Stundenrohr 19 verbunden ist. Zwischen Weltzeit-Stundenrad 13 und Weltzeit-Zahnrad 20 ist eine Zwischenscheibe 21 angeordnet.

    [0042] Axial neben dem Weltzeit-Stundenrad 13 ist eine mit dem Stundenrohr 18 fest verbundene Stundenradscheibe 22 angeordnet, die einen um eine Achse 23 schwenkbaren Rastzahn 24 trägt.

    [0043] Der Rastzahn 24 besitzt symmetrisch in beide Drehrichtungen sich erstreckende rampenartige Flanken 25, mit denen er radial in die Zahnlücken 27 des als Zahnrad mit zwölf Zähnen ausgebildeten Weltzeit-Stundenrads 13 bewegbar ist. Der Rastzahn 24 ist mit einem vorgespannt an der Stundenradscheibe 22 abgestützten Federarm 26 versehen, der den Rastzahn 24 in die Zahnlücke 27 federbeaufschlagt. Bei seiner Bewegung in die Zahnlücke 27 gleiten die Flanken 25 des Rastzahns 24 an den Flanken der Zahnlücke 27 entlang, bis der Rastzahn 24 an beiden Zahnflanken der Zahnlücke 27 anliegend mittig in diese hineinragt.

    [0044] Der in die Zahnlücke 27 eingerastete Rastzahn 24 bildet eine Rastverbindung zwischen Weltzeit-Stundenrad 13 und dem mit zwei Umdrehungen pro vierundzwanzig Stunden von einem nicht dargestellten Antrieb angetriebenen Stundenrad 17. Unter Kraftbeaufschlagung kann das Weltzeit-Stundenrad 13 relativ zu dem Stundenrad 17 verdreht werden. Dabei wird der Rastzahn 24 aus seiner Zahnlücke 27 herausgezogen und rastet in die benachbarte Zahnlücke wieder ein. Dadurch wird der Weltzeitstundenzeiger 3 um einen Stundenschritt gegenüber dem Stundenzeiger 2 verstellt. Die Identifizierungsmarkierung 9 zeigt dann auf den Städtenamen, dessen Zeitzone der nun durch den Weltzeit-Stundenzeiger 3 angezeigten Zeit entspricht.

    [0045] Eine solche Verstellung des Weltzeit-Stundenzeigers 3 um eine Stunde gegenüber dem Stundenzeiger 2 erfolgt dadurch, daß das Zahnrad eines Zeitzonenstelltriebs 28 mittels einer nicht dargestellten Krone so verdreht wird, daß ein ortsfest angeordnetes, durch eine Feder 31 radial in eine der vierundzwanzig Zahnlücken 29 des Innenzahnkranzes 11 des Zeitzonenrings 8 beaufschlagtes Rastelement 30 aus seiner Zahnlücke 29 herausgedrückt wird und in die dazu benachbarte Zahnlücke wieder einrastet (Figur 5). Dabei wird gleichzeitig der Übertragungsschaltstern 12, dessen Zähne in die Zahnlücken 29 des Innenzahnkranzes 11 eingreifen, von dem Innenzahnkranz verdreht.

    [0046] Wie Figur 6 zeigt, ist das Bewegungsspiel des Übertragungsschaltsterns 12 relativ zum Innenzahnkranz 11 bei eingerastetem Rastelement 30 so, daß keine Berührung des Weltzeitzahnrads 20 durch den Übertragungsschaltstern 12 möglich ist.

    [0047] Durch Verdrehen des Zeitzonenrings 8 gelangt aber ein Zahn des Übertragungsschaltsterns 12 in Eingriff mit dem Weltzeitzahnrad 20 und verdreht dieses und damit auch das Weltzeit-Stundenrad 13 so weit, daß der Rastzahn 24 aus seiner Zahnlücke 27 herausgehoben wird und in den Bereich der benachbarten Zahnlücke gelangt, in die er einrastet.

    [0048] Da das Weltzeitzahnrad 20 über das mit ihm verbundene Stundenrad 17 permanent vom Antrieb der Uhr bewegt wird, können sich die Zähne des Weltzeitzahnrads 20 in unterschiedlicher Stellung zu den Zähnen des Übertragungsschaltsterns 12 befinden. Je nach dieser Stellung erfolgt daher ein Eingriff des Übertragungsschaltsterns 12 in das Weltzeitzahnrad 20 zwischen einem größtmöglichen Führungswinkel (Figur 7) und einem kleinstmöglichen Führungswinkel (Figur 8).

    [0049] Bei einem Eingriff mit größtmöglichem Führungswinkel wird das Weltzeitzahnrad 20 so weit verdreht, daß der Rastzahn 24 sich aus seiner momentanen Zahnlücke 27 herausbewegt, bis seine Zahnspitze sich in dem dieser Zahnlücke 27 entferntesten Bereich der dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads 13 befindet.

    [0050] Bei einem Eingriff mit kleinstmöglichem Führungswinkel wird das Weltzeitzahnrad 20 so weit bewegt, daß der Rastzahn 24 sich aus seiner momentanen Zahnlücke 27 herausbewegt, bis seine Zahnspitze sich in dem dieser Zahnlücke 27 unmittelbar angrenzenden Bereich der dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads 13 befindet.

    [0051] Da der Rastzahn 24 mit Federkraft in die neue Zahnlücke beaufschlagt wird, sucht er sich nach Außereingriffkommen von Übertragungsschaltstern 12 und Weltzeitzahnrad 20 durch Gleiten seiner Flanken 25 an den Flanken der neuen Zahnlücke die Mittellage in dieser Zahnlücke, so daß wieder eine korrekte Lagezuordnung von Stundenrad 17 und Weltzeit-Stundenrad 13 vorhanden ist. Damit ist das Weltzeit-Stundenrad 13 exakt um eine Stunde gegenüber dem Stundenrad 17 verdreht. Je nach Drehrichtung des Zeitzonenstelltriebes 28 ist diese Verstellung nach vorn oder zurück erfolgt.

    [0052] Wie Figur 9 zeigt, greift in das Weltzeitzahnrad 20, das vierundzwanzig Zähne aufweist, auch ein Zwischenrad 32 des Untersetzungsgetriebes 14 ein, über das ein Drehantrieb eines mit 80 Zähnen ausgebildeten 24-Stunden-Anzeigerads 34 erfolgt. Das Untersetzungsgetriebe 14 ist derart, daß das 24-Stunden-Anzeigerad 34 mit einer Umdrehung pro vierundzwanzig Stunden vom Weltzeitzahnrad 20 entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben wird. Eine Entkupplung des Antriebsstranges vom Weltzeitzahnrad 20 zum 24-Stunden-Anzeigerad 33 ist nicht möglich, so daß ein permanenter Antrieb des 24-Stunden-Anzeigerads 34 durch den Antrieb der Uhr erfolgt.

    [0053] Mit dem 24-Stunden-Anzeigerad 34 ist die Ring-Skala 7 fest verbunden, die mit vierundzwanzig Stundenmarkierungen versehen ist. Die Identifizierungsmarkierung 9 zeigt immer auf die Stundenmarkierung der Ring-Skala 7, die der durch den Weltzeit-Stundenzeiger 3 auf der Stundenskala 1 angezeigten Zeit entspricht. Da die Ring-Skala 7 aber vierundzwanzig Stundenmarkierungen trägt, kann hier sofort festgestellt werden, ob die Zeit vor Mittag oder nach Mittag ist.

    [0054] In den Figuren 10 bis 14 ist eine Korrekturstelleinrichtung 15 vorhanden, die in Eingriff in das Zwischenrad 32 des Untersetzungsgetriebes 14 bringbar ist und durch die das Weltzeit-Stundenrad 13 die Rastverbindung überwindend, gegenüber dem Stundenrad 17 verdrehbar ist. Dies ist erforderlich, um die Uhr auf eine bestimmte Zeitzone zu eichen, die die Zeitzone sein soll, in der der Träger der Uhr normalerweise lebt. Dazu wird mittels der Korrekturstelleinrichtung 15 der Weltzeit-Stundenzeiger 3 mit dem Stundenzeiger 2 in Überdeckung gebracht, wobei der Zeitzonenring 8 in der Position sein muß, daß die Identifizierungsmarkierung 9 die Zeitzone anzeigt, in der der Träger der Uhr normalerweise lebt.

    [0055] Nach dieser Eichung kann die Uhr mittels des Zeitzonenstelltriebs 28 auf jede andere Zeitzone eingestellt werden, deren Zeit dann durch den Weltzeit-Stundenzeiger 3 angezeigt wird und der Stundenzeiger 2 die Zeit in der Zeitzone anzeigt, in der der Träger der Uhr normalerweise lebt.

    [0056] Die Korrekturstelleinrichtung 15 besitzt den manuell radial zur Drehachse 10 verschiebbaren Drücker 16, der entgegen der Kraft einer Feder 35 gegen einen Schwenkhebel 33 diesen in Verstellposition verschwenkend bewegbar ist (Figur 10). Der Schwenkhebel 33 ist bei einer Bewegung aus einer Außereingriffsruheposition in die Verstellposition um eine Korrekturschwenkachse verschwenkbar, die durch einen feststehenden Achsbolzen 36 gebildet wird, der ein Langloch 38 des Schwenkhebels 33 durchragt. Durch das Beaufschlagen des Schwenkhebels 33 durch den Drücker 16 wird das dem Achsbolzen 36 entgegengesetzte Ende, das einen Schaltstift 37 trägt, so verschwenkt, daß der Schaltstift 37 etwa tangential in Eingriff mit dem Zwischenrad 32 gelangt und dieses um einen bestimmten Weg mitnimmt und verdreht, ehe er wieder außer Eingriff vom Zwischenrad 32 kommt und seine Maximalauslenkung erreicht (Figur 11).

    [0057] Bei der folgenden Bewegung des Schwenkhebels aus der Maximalauslenkung in die Außereingriffruheposition (Figur 12) verschiebt die Feder 35 den Schwenkhebel 33 zuerst derart, daß der Achsbolzen 36 eine andere Position im Langloch 38 einnimmt und nun eine Rückstellschwenkachse bildet, deren Abstand zum Schaltstift 37 geringer ist als der Abstand der Korrekturachse zum Schaltstift 37.

    [0058] Während dieser Bewegung des Schwenkhebels 33 aus der Maximalauslenkung in die Außereingriffruheposition wird der Schwenkhebel 33 zusätzlich von einer Führungsfeder 39 in Außereingriffsrichtung des Schaltstifts 37 von dem Zwischenrad 32 beaufschlagt. Dabei liegt die als Blattfeder ausgebildete Führungsfeder 39 an einem Anschlagbolzen 40 des Schwenkhebels 33 an, der während der Rückstellbewegung an der Führungsfeder 39 entlanggleitet.

    [0059] Durch die Verschiebung des Schwenkhebels 33 und die Beaufschlagung und Führung durch die Führungsfeder 39 bewegt sich der Schaltstift 37 von der Maximalauslenkung in die Außereingriffsruheposition auf einer Bewegungsbahn außerhalb des Zwischenrads 32.

    [0060] Kurz vor Erreichen der Außereingriffsruheposition wird der Schwenkhebel 33 durch die Feder 35 auch wieder in die Position verschoben, in der der Achsbolzen 36 wieder die Korrekturschwenkachse bildet.

    [0061] Da das Zwischenrad 32 permanent dreht, ist die Position seiner Zähne gegenüber dem Schaltstift 37 unterschiedlich. Dadurch erfolgt eine Verstellung des Zwischenrads 32 durch den Schaltstift 37 zwischen einem kleinstmöglichen Führungswinkel und einem größtmöglichen Führungswinkel, in dem der Schaltstift 37 mit dem Zwischenrad 32 in Eingriff steht.

    [0062] Dabei besitzt der größtmögliche Führungswinkel (Figur 13) eine solche Größe, daß die Zahnspitze des Rastzahns 24 aus dem Bereich einer Zahnlücke 27 in den dieser Zahnlücke 27 entferntesten Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads 13 bewegbar ist. Der kleinstmögliche Führungswinkel (Figur 14) besitzt eine solche Größe, daß die Zahnspitze des Rastzahns 24 aus dem Bereich einer Zahnlücke 27 in den dieser Zahnlücke unmittelbar angrenzenden Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads 13 bewegbar ist. Eine anschließende Ausrichtung des Weltzeit-Stundenrads 13 gegenüber dem Stundenrad 17 erfolgt auf die bereits beschriebene Art durch den Rastzahn 24.


    Ansprüche

    1. Uhr mit einem durch einen Antrieb um eine Drehachse drehbar antreibbaren Stundenrad (17) und einem dazu koaxial angeordneten drehbaren Weltzeit-Stundenrad (13), mit einem Einstellelement, durch das das Weltzeit-Stundenrad (13) stufenweise relativ zum Stundenrad (17) drehbar verstellbar ist, wobei das Einstellelement zur Verstellung des Weltzeit-Stundenrads (13) mit diesem kuppelbar und nach der Verstellung entkuppelbar ist, mit einem mit dem Stundenrad (17) verbundenen Stundenzeiger und einem mit dem Weltzeit-Stundenrad (13) verbundenen Weltzeit-Stundenzeiger, durch die auf einem festen Zifferblatt die Uhrzeiten zweier verschiedener Zeitzonen anzeigbar sind, wobei das Einstellelement ein konzentrisch zur Drehachse (10) angeordneter, stufenweise drehbar vestellbarer Zeitzonenring (8) ist, durch den ein Übertragungselement zum Verstellen des Weltzeit-Stundenrads (13) antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stundenrad (17) und das Weltzeitstundenrad (13) durch eine federnde Rastverbindung miteinander verbunden sind, deren Federkraft durch Drehen des Zeitzonenrings (8) überwindbar ist und, daß der Zeitzonenring (8) einen Zahnkranz aufweist, mit dem ein Übertragungsschaltstern (12) in Eingriff steht, dessen Zähne bei Verdrehen des Zeitzonenrings (8) von einer Rastposition zur nächsten Rastposition mit den Zähnen eines mit dem Weltzeit-Stundenrad (13) fest verbundenen Weltzeit-Zahnrads (20) in Eingriff bringbar sind und das Weltzeit-Stundenrad (13) aus seiner momentanen Position um eine Stufe relativ zum Stundenrad (17) verstellbar ist.
     
    2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitzonenring (8) an seinem Umfang gleichmäßig verteilt vierundzwanzig den Zeitzonen entsprechende Rastpositionen aufweist und das Weltzeit-Stundenrad (13) stufenweise um einen einer Stunde entsprechenden Winkel verstellbar ist.
     
    3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Weltzeit-Stundenrad (13) um einen Winkel von 30 Grad pro Verstellstufe verstellbar ist.
     
    4. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitzonenring (8) durch einen in den Zahnkranz des Zeitzonenrings (8) eingreifenden Zeitzonenstelltrieb (28) drehbar verstellbar ist, der mittels einer Krone manuell drehbar antreibbar ist.
     
    5. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein ortsfest angeordnetes Rastelement (30) radial in die Zahnlücken (29) des Zahnkranzes des Zeitzonenrings (8) bewegbar federbeaufschlagt und an den einander zugewandten Zahnflanken zweier benachbarter Zähne abstützbar ist.
     
    6. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitzonenring (8) einen Zeitzonenanzeigering trägt, der auf seinem Umfang verteilt den Rastpositionen zugeordnete Zeitzonenmarkierungen trägt, die mit einer ortsfest angeordneten Identifizierungsmarkierung (9) in Überdeckung bringbar sind.
     
    7. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz des Zeitzonenrings (8) ein Innenzahnkranz (11) ist.
     
    8. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitzonenring (8) in jede Richtung um die Drehachse (10) drehbar antreibbar ist.
     
    9. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei in einer Rastposition befindlichem Zeitzonenring (8) eine Zahnlücke des Übertragungsschaltsterns (12) eine Berührung des Übertragungsschaltsterns (12) mit dem Weltzeit-Zahnrad (20) des Weltzeit-Stundenrads (13) verhindernd dem Zahnrad des Weltzeit-Stundenrads (13) zugewandt ist.
     
    10. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung zwischen Weltzeit-Stundenrad (13) und Stundenrad (17) eine an dem Stundenrad (17) angeordnete Raste aufweist, die radial in am Umfang des Weltzeit-Stundenrads (13) gleichmäßig verteilt ausgebildete Rastvertiefungen bewegbar federbeaufschlagt ist.
     
    11. Uhr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste sich in eine zentrische Ruhelage in der Rastvertiefung bewegend ausgebildet ist.
     
    12. Uhr nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste an ihrem in die Rastvertiefungen ragenden Bereich als Rastzahn (24) mit symmetrisch in beide Drehrichtungen sich erstreckenden rampenartigen Flanken (25) ausgebildet ist.
     
    13. Uhr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvertiefungen Zahnlücken (27) des als Zahnrad ausgebildeten Weltzeit-Stundenrads (13) sind.
     
    14. Uhr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Weltzeit-Stundenrad (13) zwölf Zähne besitzt.
     
    15. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Weltzeit-Stundenrad (13) und das damit fest verbundene Weltzeit-Zahnrad (20) koaxial parallel nebeneinander angeordnet sind.
     
    16. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinstmögliche Führungswinkel, in dem der Übertragungsschaltstern (12) mit dem Weltzeit-Zahnrad (20) in Eingriff steht, eine solche Größe besitzt, daß die Zahnspitze des Rastzahns (24) aus dem Bereich einer Zahnlücke (27) in den dieserunmittelbar angrenzenden Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads (13) bewegbar ist, und daß der größtmögliche Führungswinkel in dem der Übertragungsschaltstern (12) mi dem Weltzeit-Zahnrad (20) in Eingriff steht, eine solche Größe besitzt, daß die Zahnspitze des Rastzahns (24) aus dem Bereich einer Zahnlücke (27) in den dieser entferntesten Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads (13) bewegbar ist.
     
    17. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Weltzeit-Zahnrad (20) vierundzwanzig Zähne besitzt.
     
    18. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Weltzeit-Stundenzeiger (3) mit zwei Umdrehungen pro 24 Stunden drehbar antreibbar ist.
     
    19. Uhr nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Weltzeit-Stundenrad (13) eine konzentrisch zur Drehachse (19) angeordnete 24-Stunden-Anzeige drehbar antreibbar ist, die eine vierundzwanzig Stundenmarkierungen tragende Ring-Skala (7) aufweist, der eine ortsfeste Markierung zugeordnet ist.
     
    20. Uhr nach den Ansprüchen 6 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Markierung die Identifizierungsmarkierung (9) ist.
     
    21. Uhr nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Ring-Skala (7) eine im Drehsinn des Weltzeit-Stundenzeigers (3) ansteigende Wertigkeit besitzt und entgegen dem Drehsinn des Weltzeit-Stundenzeigers (3) mit halber Drehgeschwindigkeit des Weltzeit-Stundenzeigers (3) drehbar antreibbar ist.
     
    22. Uhr nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die 24-Stunden-Anzeige mit einem um die Drehachse (10) drehbaren, als Zahnrad ausgebildeten 24-Stunden-Anzeigerad (34) fest verbunden ist, das über ein Untersetzungsgetriebe (14) von dem Weltzeit-Zahnrad (20) antreibbar ist, wobei der Antriebsstrang vom Weltzeit-Zahnrad (20) zum 24-Stunden-Anzeigerad (34) untrennbar ist.
     
    23. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Weltzeit-Stundenrad (13) bei entkuppeltem Einstellelement durch eine Korrekturstelleinrichtung die Federkraft der Rastverbindung überwindend, stufenweise relativ zum Stundenrad (17) drehbar verstellbar ist.
     
    24. Uhr nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturstelleinrichtung (15) zur Korrekturverstellung des Weltzeit-Stundenrads (13) mit diesem kuppelbar und nach der Korrekturverstellung entkuppelbar ist.
     
    25. Uhr nach den Ansprüchen 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Korrekturstelleinrichtung (15) ein Zahnrad des Antriebsstranges vom Weltzeit-Zahnrad (20) zum 24-Stunden-Anzeigerad (34) drehbar antreibbar ist.
     
    26. Uhr nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad ein Zwischenrad (32) des Untersetzungsgetriebes (14) ist.
     
    27. Uhr nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturstelleinrichtung (15) einen manuell längs verschieblichen Drücker (16) aufweist, durch den entgegen einer Federkraft ein Schaltstift (37) aus einer Außereingriffsruheposition in das Zahnrad des Antriebsstranges eingreifend und dieses derart verdrehend bewegbar ist, daß das Weltzeit-Stundenrad (13) gegenüber dem Stundenrad (17) um eine Verstellstufe relativ verdrehbar ist.
     
    28. Uhr nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinstmögliche Führungswinkel, in dem der Schaltstift (37) mit dem Zahnrad in Eingriff steht, eine solche Größe besitzt, daß die Zahnspitze des Rastzahns (24) aus dem Bereich einer Zahnlücke (27) in den den dieser unmittelbar angrenzenden Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads (13) bewegbar ist und daß der größtmögliche Führungswinkel, in dem der Schaltstift (37) mit dem Zahnrad in Eingriff steht, eine solche Größe besitzt, daß die Zahnspitze des Rastzahns (24) aus dem Bereich einer Zahnlücke (27) in den dieser entferntesten Bereich einer dazu benachbarten Zahnlücke des Weltzeit-Stundenrads (13) bewegbar ist.
     
    29. Uhr nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltstift (37) an einem durch den Drücker (16) um eine Korrekturschwenkachse schwenkbaren Schwenkhebel (33) angeordnet ist.
     
    30. Uhr nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (33) nach einer Korrekturverstellung derart geführt in die Außereingriffsruheposition zurückbewegbar ist, daß der Schaltstift (37) sich in eine Bewegungsbahn außerhalb des Zahnrads bewegt.
     
    31. Uhr nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (33) nach einer Korrekturverstellung durch Federkraft in eine Rückstelllage verschiebbar und um eine Rückstellschwenkachse in die Außereingriffsruheposition verschwenkbar ist, deren Abstand zum Schaltstift geringer ist als der Abstand zwischen Korrekturachse und Schaltstift (37).
     


    Claims

    1. A watch with an hour wheel (17) which can be rotatably driven about an axis of rotation by a drive and a rotatable world time hour wheel (13) disposed coaxially thereto, with an adjusting element by means of which the world time hour wheel (13) can be rotatably adjusted in steps in relation to the hour wheel (17), wherein the adjusting element can be coupled to the world time hour wheel (13) for adjusting the latter and can be uncoupled after the adjustment, with an hour hand attached to the hour wheel (17) and a world time hand attached to the world time hour wheel (13), by means of which the clock times in two different time zones can be indicated on a fixed watch face, wherein the adjusting element is a time zone ring (8) disposed concentrically to the axis of rotation (10) which can be rotatably adjusted in steps by means of which a transmission element can be driven for adjusting the world time hour wheel (13), characterised in that the hour wheel (17) and the world time hour wheel (13) are attached to each other by means of a sprung notch connection, the spring pressure of which can be overcome by turning the time zone ring (8), and that the time zone ring (8) has a toothed rim with which a transmission star wheel (12) engages, the teeth of which can be brought into engagement with the teeth of a world time toothed wheel (20) attached fixed to the world time hour wheel (13) on twisting the time zone ring (8) from one notch position to the next notch position, and the world time hour wheel (13) can be adjusted from its current position by one step in relation to the hour wheel (17).
     
    2. A watch according to Claim 1, characterized in that the time zone ring (8) has twenty-four uniformly distributed notch positions at its periphery corresponding to the time zones and that the world time hour wheel (13) can be adjusted stepwise by an angle corresponding to one hour.
     
    3. A watch according to Claim 2, characterised in that the world time hour wheel (13) can be adjusted by an angle of 30 degrees per adjustment step.
     
    4. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the time zone ring (8) is rotationally adjustable by means of a time zone adjusting drive (28) which engages with the toothed rim of the time zone ring (8) and which can be rotatably driven manually by means of a button.
     
    5. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that a fixedly disposed notch element (30) is acted upon by a spring so that it can move radially into the tooth spaces (29) of the toothed rim of the time zone ring (8) and can be supported on the tooth edges of two adjacent teeth which face each other.
     
    6. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the time zone ring (8) carries a time zone indicator ring which carries the time zone markings associated with the notch positions distributed on its periphery, which markings can be brought into overlap with an identification mark (9) which is disposed fixed.
     
    7. A watch according to Claim 1, characterised in that the toothed rim of the time zone ring (8) is an internal toothed rim (11).
     
    8. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the time zone ring (8) can be rotatably driven in each direction about the axis of rotation (10).
     
    9. A watch according to Claim 1, characterised in that, when the time zone ring (8) is located in a notch position, a tooth space of the transmission star wheel (12) faces the toothed wheel of the world time hour wheel (13) which prevents contact of the transmission star wheel (12) with the world time toothed wheel (20) of the world time hour wheel (13).
     
    10. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the notch attachment between the world time hour wheel (13) and the hour wheel (17) has a notch disposed on the hour wheel (17) which is acted upon radially by a spring so that it can move into the notch indentations distributed uniformly at the periphery of the world time hour wheel (13).
     
    11. A watch according to Claim 10, characterised in that the notch is formed so that it can move into a central rest position in the notch indentation.
     
    12. A watch according to Claim 11, characterised in that the notch is formed as a notch tooth (24) in its region projecting into the notch indentations, with ramp-like edges (25) extending symmetrically in both directions of rotation.
     
    13. A watch according to Claim 10, characterised in that the notch indentations are tooth spaces (27) of the world time hour wheel (13), which is formed as a toothed wheel.
     
    14. A watch according to Claim 13, characterised in that the world time hour wheel (13) has twelve teeth.
     
    15. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the world time hour wheel (13) and the world time toothed wheel (20) which is attached fixed to it are arranged coaxially parallel side by side.
     
    16. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the smallest possible guide angle within which the transmission star wheel (12) is in engagement with the world time toothed wheel (20) is of such a size that the tooth tip of the notch tooth (24) is movable from the region of one tooth space (27) into the region of a neighbouring tooth space of the world time hour wheel (13), which latter tooth space is immediately adjacent to the former tooth space, and that the largest possible guide angle within which the transmission star wheel (12) is in engagement with the world time toothed wheel (20) is of a size such that the tooth tip of the notch tooth (24) is movable from the region of a tooth space (27) into the region of a neighbouring tooth space of the world time hour wheel (13), which latter region is the most distant from the former region.
     
    17. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the world time toothed wheel (20) has twenty-four teeth.
     
    18. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the world time hour hand (3) can be rotatably driven at two revolutions per 24 hours.
     
    19. A watch according to Claim 18, characterised in that a 24-hour indicator disposed concentrically to the axis of rotation (19) can be driven by the world time hour wheel (13), which 24-hour indicator has an annular scale (7) bearing twenty-four hour markings and associated with a fixed mark.
     
    20. A watch according to Claims 6 and 19, characterised in that the fixed mark is the identification mark (9).
     
    21. A watch according to Claim 19, characterised in that the annular scale (7) has a weighting which increases in the direction of rotation of the world time hour hand (3) and can be rotatably driven opposite to the direction of rotation of the world time hour hand (3) at half the rotational speed of the world time hour hand (3).
     
    22. A watch according to Claim 19, characterised in that the 24-hour indicator is attached fixed to a 24-hour indicator wheel (34) which is formed as a toothed wheel and which can rotate about the axis of rotation (10), which indicator wheel can be driven by the world time toothed wheel (20) via a transmission gear (14), wherein the drive train from the world time toothed wheel (20) to the 24-hour indicator wheel (34) is inseparable.
     
    23. A watch according to one of the preceding Claims, characterised in that the world time hour wheel (13) is rotatably adjustable in steps in relation to the hour wheel (17) when the adjusting element is uncoupled, by means of an adjustment correction device which overcomes the spring pressure of the notch attachment.
     
    24. A watch according to Claim 23, characterised in that the adjustment correction device (15) for correcting the adjustment of the world time hour wheel (13) can be coupled to the latter and uncoupled after the adjustment correction.
     
    25. A watch according to Claims 22 to 24, characterised in that a toothed wheel of the drive train from the world time toothed wheel (20) to the 24-hour indicator wheel (34) can be rotatably driven by the adjustment correction device (15).
     
    26. A watch according to Claim 25, characterised in that the toothed wheel is an intermediate wheel (32) of the reduction gear (14).
     
    27. A watch according to one of Claims 23 to 26, characterised in that the adjustment correction device (15) has a pusher (16) which is manually movable longitudinally, by means of which an operating pin (37) can be moved against a spring pressure from a non-engaging rest position into engagement with the toothed wheel of the drive train, wherein the latter is rotatably movable in such a way that the world time hour wheel (13) can be turned in relation to the hour wheel (17) by one adjustment step.
     
    28. A watch according to Claim 28, characterised in that the smallest possible guide angle within which the operating pin (37) is in engagement with the toothed wheel is of such a size that the tooth tip of the notch tooth (24) is movable from the region of one tooth space (27) into the region of a neighbouring tooth space of the world time hour wheel (13), which latter tooth space is immediately adjacent to the former tooth space, and that the largest possible guide angle within which the operating pin (37) is in engagement with the toothed wheel is of a size such that the tooth tip of the notch tooth (24) is movable from the region of a tooth space (27) into the region of a neighbouring tooth space of the world time hour wheel (13), which latter region is the most distant from the former region.
     
    29. A watch according to Claim 28, characterised in that the operating pin (37) is disposed on a pivoted lever (33) which can be pivoted about a pivoting correction axis by means of the pusher (16).
     
    30. A watch according to Claim 29, characterised in that the pivoting lever (33) is reversibly guided into the nonengaging rest position after an adjustment correction in such a way that the operating pin (37) moves in a path of motion outside the toothed wheel.
     
    31. A watch according to Claim 30, characterised in that, after an adjustment correction, the pivoting lever (33) can be moved by spring pressure into a reset position and can be pivoted about a reset pivoting axis into the non-engaging rest position, the distance of which from the operating pin is less than the distance between the correction axis and the operating pin (37).
     


    Revendications

    1. Appareil d'horlogerie comprenant une roue des heures (17) pouvant être entraînée en rotation par un organe moteur autour d'un axe de rotation et une roue des heures de temps universel (13) disposée rotative coaxialement à elle, un élément de réglage par lequel la roue des heures de temps universel (13) est réglable en rotation, par paliers, par rapport à la roue des heures (17), l'élément de réglage étant accouplable à la roue des heures de temps universel (13) en vue du réglage de celle-ci et étant désaccouplable de cette roue après le réglage, une aiguille des heures reliée à la roue des heures (17) et une aiguille des heures de temps universel reliée à la roue des heures de temps universel (13), par lesquelles peuvent être indiquées les heures de deux fuseaux horaires différents sur un cadran fixe, l'élément de réglage étant un anneau à fuseaux horaires (8) disposé concentriquement à l'axe de rotation (10) et réglable en rotation par paliers, par lequel peut être entraîné un élément de transmission pour le réglage de la roue des heures de temps universel (13), caractérisé en ce que la roue des heures (17) et la roue des heures de temps universel (13) sont reliées entre elles par une liaison élastique à encliquetage dont la force élastique peut être surmontée par la rotation de l'anneau à fuseaux horaires (8) et que l'anneau à fuseaux horaires (8) présente une couronne dentée avec laquelle est en prise une étoile d'avance de transmission (12), dont les dents peuvent être amenées en prise, lors de la rotation de l'anneau à fuseaux horaires (8), d'une position d'encliquetage à la position d'encliquetage suivante, avec les dents d'une roue dentée de temps universel (20) reliée fixe à la roue des heures de temps universel (13), et par lesquelles la roue des heures de temps universel (13) est déplaçable d'un palier, à partir de sa position momentanée, par rapport à la roue des heures (17).
     
    2. Appareil d'horlogerie selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'anneau à fuseaux horaires (8) présente vingt-quatre positions d'encliquetage uniformément réparties à sa périphérie et correspondant aux fuseaux horaires et la roue des heures de temps universel (13) est réglable par paliers ou pas à pas d'un angle correspondant à une heure.
     
    3. Appareil d'horlogerie selon la revendication 2, caractérisé en ce que la roue des heures de temps universel (13) est réglable d'un angle de 30 degrés par palier ou pas de réglage.
     
    4. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anneau à fuseaux horaires (8) est régable en rotation par une commande de réglage de fuseau horaire (28) agissant sur la couronne dentée de l'anneau à fuseaux horaires (8) et qui peut être entraînée en rotation manuellement au moyen d'une couronne.
     
    5. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément d'encliquetage (30), disposé stationnaire, est chargé élastiquement dans le sens de son engagement radial dans les entredents (29) de la couronne dentée de l'anneau à fuseaux horaires (8) et de son appui contre les flancs, dirigés l'un vers l'autre, de deux dents voisines.
     
    6. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anneau à fuseaux horaires (8) supporte un anneau indicateur de fuseaux horaires, qui porte des marquages de fuseaux horaires répartis sur sa périphérie et coordonnés aux positions d'encliquetage, que l'on peut faire coïncider avec un marquage d'identification ou index (9) disposé fixe.
     
    7. Appareil d'horlogerie selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couronne dentée de l'anneau à fuseaux horaires (8) est une couronne à denture intérieure (11).
     
    8. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anneau à fuseaux horaires (8) peut être entraîné en rotation dans l'un ou l'autre sens autour de l'axe de rotation (10).
     
    9. Appareil d'horlogerie selon la revendication 1, caractérisé en ce que, lorsque l'anneau à fuseaux horaires (8) occupe une position d'encliquetage, un entredent de l'étoile d'avance de transmission (12) est dirigé vers la roue dentée de la roue des heures de temps universel (13) de manière à empêcher le contact de l'étoile d'avance de transmission (12) avec la roue dentée de temps universel (20) solidaire de la roue des heures de temps universel (13).
     
    10. Appareil d'horlogerie selon une des revendcations précédentes, caractérisé en ce que la liaison à encliquetage entre la roue des heures de temps universel (13) et la roue des heures (17) présente un arrêtoir disposé sur la roue des heures (17) et qui est chargé élastiquement dans le sens de son engagement radial dans des crans uniformément répartis à la périphérie de la roue des heures de temps universel (13).
     
    11. Appareil d'horlogerie selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'arrêtoir est réalisé pour s'engager dans un cran en y prenant une position de repos centrée.
     
    12. Appareil d'horlogerie selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'arrêtoir est réalisé, sur sa partie pénétrant dans les crans, comme une dent d'arrêt (24) possédant des flancs (25), semblables à des rampes, qui s'étendent symétriquement dans les deux sens de rotation.
     
    13. Appareil d'horlogerie selon la revendication 10, caractérisé en ce que les crans sont des entredents (27) de la roue des heures de temps universel (13), réalisée comme une roue dentée.
     
    14. Appareil d'horlogerie selon la revendication 13, caractérisé en ce que la roue des heures de temps universel (13) possède douze dents.
     
    15. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue des heures de temps universel (13) et la roue dentée de temps universel (20), reliée fixe à elle, sont disposées sur le même axe parallèlement l'une à côté de l'autre.
     
    16. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'angle de guidage minimal sur lequel l'étoile d'avance de transmission (12) est en prise avec la roue dentée de temps universel (20), possède une grandeur telle que le sommet de la dent d'arrêt (24) est déplaçable de la zone d'un entredent (27) dans la zone, qui lui est directement adjacente, d'un entredent voisin de la roue des heures de temps universel (13), et que l'angle de guidage maximal sur lequel l'étoile d'avance de transmission (12) est en prise avec la roue dentée de temps universel (20), possède une grandeur telle que le sommet de la dent d'arrêt (24) est déplaçable de la zone d'un entredent (27) dans la zone qui en est la plus éloignée d'un entredent voisin de la roue des heures de temps universel (13).
     
    17. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue dentée de temps universel (20) possède vingt-quatre dents.
     
    18. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'aiguille des heures de temps universel (3) est entraînée en rotation pour effectuer deux tours par 24 heures.
     
    19. Appareil d'horlogerie selon la revendication 18, caractérisé en ce que la roue des heures de temps universel (13) entraîne en rotation un affichage sur 24 heures, disposé concentriquement à l'axe de rotation (10), qui présente une échelle annulaire (7) portant vingt-quatre marquages d'heures et à laquelle est coordonné un marquage fixe.
     
    20. Appareil d'horlogerie selon les revendications 6 et 19, caractérisé en ce que le marquage fixe est le marquage d'identification ou index (9).
     
    21. Appareil d'horlogerie selon la revendication 19, caractérisé en ce que la valeur des marquages de l'échelle annulaire (7) augmente dans le sens de rotation de l'aiguille des heures de temps universel (3) et cette échelle est entraînée en rotation à la moitié de la vitesse de rotation de l'aiguille des heures de temps universel (3) et en sens contraire au sens de rotation de cette aiguille.
     
    22. Appareil d'horlogerie selon la revendication 19, caractérisé en ce que l'affichage sur 24 heures est relié fixe à une roue d'affichage sur 24 heures (34), réalisée comme une roue dentée rotative autour de l'axe de rotation (10), qui est entraînée par la roue dentée de temps universel (20) par l'intermédiaire d'un rouage de démultiplication (14), l'agencement étant tel que la chaîne cinématique allant de la roue dentée de temps universel (20) à la roue d'affichage sur 24 heures (34) ne peut pas être rompue.
     
    23. Appareil d'horlogerie selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue des heures de temps universel (13) est déplaçable en rotation, par paliers, par rapport à la roue des heures (17), alors que l'élément de réglage est désaccouplé, au moyen d'un dispositif de réglage de correction qui surmonte la force élastique de la liaison à encliquetage.
     
    24. Appareil d'horlogerie selon la revendication 23, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de correction (15) est accouplable avec la roue des heures de temps universel (13) en vue du réglage de correction et est désaccouplable de cette roue après le réglage de correction.
     
    25. Appareil d'horlogerie selon les revendications 22 à 24, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de correction (13) permet d'entraîner en rotation une roue dentée de la chaîne cinématique allant de la roue dentée de temps universel (20) à la roue d'affichage sur 24 heures (34).
     
    26. Appareil d'horlogerie selon la revendication 25, caractérisé en ce que la roue dentée est une roue intermédiaire (32) du rouage de démultiplication (14).
     
    27. Appareil d'horlogerie selon une des revendications 23 à 26, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de correction (15) comporte un poussoir (16) manuellement déplaçable longitudinalement, par lequel une cheville d'avance (37) est déplaçable, à l'encontre d'une force élastique, depuis une position de repos désaccouplée pour s'engager dans la roue dentée de la chaîne cinématique et pour faire tourner cette roue de manière que la roue des heures de temps universel (13) puisse être tournée d'un palier de réglage par rapport à la roue des heures (17).
     
    28. Appareil d'horlogerie selon la revendication 20, caractérisé en ce que l'angle de guidage minimal sur lequel la cheville d'avance (17) est en prise avec la roue dentée, possède une grandeur telle que le sommet de la dent d'arrêt (24) est déplaçable depuis la zone d'un entredent (27) dans la zone qui lui est directement adjacente d'un entredent voisin de la roue des heures de temps universel (13), et que l'angle de guidage maximal sur lequel la cheville d'avance (37) est en prise avec la roue dentée possède une grandeur telle que le sommet de la dent d'arrêt (24) est déplaçable depuis la zone d'un entredent (27) dans la zone qui en est la plus éloignée d'un entredent voisin de la roue des heures de temps universel (13).
     
    29. Appareil d'horlogerie selon la revendication 28, caractérisé en ce que la cheville d'avance (17) est disposée sur un levier pivotant (33), que le poussoir (16) permet de faire pivoter autour d'un axe de pivotement pour la correction.
     
    30. Appareil d'horlogerie selon la revendication 29, caractérisé en ce que, à la suite d'un réglage de correction, le levier pivotant (33) est rappelé à la position de repos désaccouplée en étant guidé de manière que la cheville d'avance (37) se déplace suivant une trajectoire extérieure à la roue dentée.
     
    31. Appareil d'horlogerie selon la revendication 30, caractérisé en ce que, à la suite d'un réglage de correction, une force élastique déplace le levier pivotant (33) par translation à une position de rappel et fait pivoter ce levier à la position de repos désaccouplée autour d'un axe de pivotement de rappel, dont la distance par rapport à la cheville d'avance est inférieure à la distance entre l'axe de pivotement pour la correction et la cheville d'avance (37).
     




    Zeichnung