| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 361 097 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
16.12.1992 Patentblatt 1992/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.08.1989 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 5/50 |
|
| (54) |
Verpackungstablett aus verschiedensten Materialien zur Verpackung und zum Transport
von Lebensmitteln und Gütern aller Art in Behältnissen in Form von Bechern, Dosen,
Flaschen und Gefässen aller Art
Package element for packing and transport of goods in bottles, jars, etc.
Elément d'emballage pour le conditionnement des marchandises et bouteilles, pots et
semblables
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE DE ES FR GB IT NL |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.04.1990 Patentblatt 1990/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Panick, Hans Dieter |
|
D-33378 Rheda-Wiedenbrück (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Panick, Hans Dieter
D-33378 Rheda-Wiedenbrück (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 261 474 US-A- 3 734 280
|
US-A- 3 187 981
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verpackungstablett. Eine Verpackung, die dem Transport
und der Lagerung von einzeln verpackten Waren dient, ist aus der FR-A-12 61 474 bekannt.
Hier sind die die Einzelgegenstände aufnehmenden Felder einer Stützplatte innerhalb
eines Stützenkranzes vollständig offen, so daß ein Umkarton erforderlich wird, in
den die Stützplatte eingesetzt wird, so daß sich die Einzelgegenstände am Boden des
Umkartons abstützen können.
[0002] Eine derartige Verpackung ist ebenso wie das beispielsweise für den Transport von
Joghurtbechern als "Steigen" bekannte Tablett für eine Mehrwegverwendung ungeeignet,
da aufgrund der Bauhöhe eine sinnvolle Stapelfähigkeit nicht möglicht ist und der
Rücktransport dieser leeren Steigen in wirtschaftlicher Hinsicht uninteressant ist.
[0003] Diese im wirtschaftlichen Rahmen nicht mögliche Wiederverwendbarkeit der Verpackungstabletts
wirft jedoch hinsichtlich des daraus resultierenden Abfalls zunehmende Entsorgungsprobleme
auf.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verpakkungstablett
der gattungsgemäßen Art zu schaffen, das kostengünstig herstellbar und mehrfach wiederverwendbar
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Durch diese konstruktive Ausgestaltung eines Verpackungstabletts sind die zu transportierenden
Behälter sicher aufzunehmen und andererseits die Verpackungstabletts so übereinander
zu stapeln, daß für eine Vielzahl von zurückzuführenden Verpackungstabletts ein minimaler
Platzbedarf besteht.
[0007] Dabei durchtreten die Stützen des jeweils unteren Verpackungstabletts die Durchbrüche
des oder der darüberliegenden Felder, so daß letztendlich die Gesamthöhe des zu transportierenden
Verpackungstablettstapels aus der Anzahl der Verpackungstabletts multipliziert mit
der Materialdicke der Grundfläche zuzüglich der Höhe der Stützen des obersten Verpackungstabletts
resultiert.
[0008] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Stege, auf denen
sich der jeweilige Behälter abstützt, gegenüber dem umlaufenden Rand jedes Feldes
erhaben sind.
Da die zu transportierenden Behälter höher sind als die Höhe der Stützen und das lichte
Abmaß der durch die erhabene Ausformung der Stege entstandenen Vertiefung auf der
Unterseite des entsprechenden Verpackungstabletts gleich oder geringfügig größer ist
als der Durchmesser des Deckels eines Behälters, liegen diese Behälter deckelseitig
gewissermaßen formschlüssig in den Aufwölbungen eines auf den Behältern aufliegenden
oberen Verpackungstabletts.
[0009] So ist ein recht sicherer Transport mehrerer, mit Behältern gefüllter, gestapelter
Verpackungstabletts möglich, bei dem ein seitliches Verrutschen des aufliegenden Verpackungstabletts
praktisch ausgeschlossen ist.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Verpackungstablett gemäß
der Linie I-I in Figur 2,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf das Verpackungstablett,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Feld des Verpackungstabletts
entsprechend der Linie III-III in Figur 4,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das in der Figur 3 gezeigte Feld.
[0013] Ein in der Figur 2 in Draufsicht dargestelltes Verpackungstablett 10 besteht aus
einer Vielzahl von Feldern 15.
[0014] Zur Versteifung des Verpackungstabletts 10 ist ein umlaufender Rand 11 vorgesehen.
[0015] Die Felder 15 weisen gegenüber der Grundfläche des Verpackungstabletts 10 abgewinkelte,
aufragende Stützen 20 auf, die zusammen mit dem Verpackungstablett 10 einstückig ausgebildet
sind.
[0016] Weiter sind im Bodenbereich jedes Feldes 15 mehrere Durchbrüche 30 vorgesehen, die
teilweise durch miteinander und mit der Grundfläche des Verpackungstabletts 10 verbundene
Stege 25, im übrigen durch Bereiche des Verpackungstabletts begrenzt sind.
Der Verbindungsbereich 21 der Stege 25 bildet praktisch die Mitte des jeweiligen Feldes
15.
Die dem Verbindungsbereich 21 abgewandten Endbereiche 22 der Stege 25 sind etwas verbreitert,
so daß sich insgesamt eine sichere Auflage für die auf den Stegen 25 aufliegenden
Behälter ergibt.
[0017] Gegenüber dem umlaufenden Rand jedes Feldes 15 sind die Stege 25 in Richtung der
Stützen 20 erhaben, so daß sich auf der Unterseite des Verpackungstabletts 10 eine
Vertiefung ergibt, deren Tiefe vorzugsweise einer Materialstärke der Grundfläche entspricht.
[0018] Die Form und Größe des jeweiligen Durchbruches 30 ergibt sich aus der Form der zugeordneten
Stütze 20, die in an sich bekannter Weise aus der Grundfläche des Verpackungstabletts
10 ausgestanzt ist.
[0019] Das Verpackungstablett 10 kann aus gepreßtem Zellstoff, Karton, Kunststoff, Metall
oder anderen geeigneten Materialien bestehen, vorzugsweise solchen, die kostengünstig
herstellbar sind und häufig wiederverwendet werden können.
1. Verpackungstablett zur Aufnahme mehrerer, nebeneinander in jeweils einem Feld (15)
angeordneter Behälter wie Becher, Dosen, Flaschen o.dgl. mit gegenüber der Grundfläche
abgewinkelten,aufragenden Stützen (20), die in Gebrauchsstellung an der Wandung des
zugeordneten Behälters anliegen, wobei im Bodenbereich jedes Feldes (15) mehrere Durchbrüche
(30) vorgesehen sind, die teilweise durch miteinander und mit der Grundfläche des
Verpackungstabletts (10) verbundene Stege (25), auf denen sich der jeweilige Behälter
abstützt, und durch Bereiche des Verpackungstabletts (10) begrenzt sind.
2. Verpackungstablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (25) gegenüber
dem umlaufenden Rand jedes Feldes (15) erhaben sind.
3. Verpackungstablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verpackungstablett
(10) mit einem umlaufenden Rand (11) versehen ist.
4. Verpackungstablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (25) in
ihren ihrem gemeinsamen Verbindungsbereich (21) abgewandten Endbereichen (22) verbreitert
sind.
5. Verpackungstablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbereich
(21) der Stege (25) die Mitte des Feldes (15) bildet.
6. Verpackungstablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (20) und
das Verpackungstablett (10) im übrigen einstückig ausgebildet sind.
1. A packaging tray for receiving a plurality of containers such as pots, tins, bottles
or the like, which are arranged side-by-side in respective sections (15), with upstanding
supports (20) which are angled with respect to the base surface and which in the position
of use bear against the wall of the associated container, wherein provided in the
bottom region of each section (15) are a plurality of openings (30) which are delimited
partially by limb portions (25) which are connected to each other and to the base
surface of the packaging tray (10) and on which the respective container is supported,
and by regions of the packaging tray (10).
2. A packaging tray according to claim 1 characterised in that the limb portions (25)
are raised relative to the peripheral edge of each section (15).
3. A packaging tray according to claim 1 characterised in that the packaging tray (10)
is provided with a peripheral edge portion (11).
4. A packaging tray according to claim 1 characterised in that the limb portions (25)
are increased in width in their end regions (22) which are remote from their common
connecting region (21).
5. A packaging tray according to claim 1 characterised in that the connecting region
(21) of the limb portions (25) forms the middle of the section (15).
6. A packaging tray according to claim 1 characterised in that the supports (20) and
the packaging tray (10) are in one piece.
1. Plateau d'emballage destiné à recevoir plusieurs récipients tels que des pots, des
boîtes, des bouteilles ou similaires, disposés côte à côte, chacun dans un champ (15),
avec des appuis (20) saillants, coudés par rapport à la surface de base, qui s'appliquent
en position d'utilisation contre la paroi du récipient correspondant, dans lequel
sont prévus, dans la zone du fond de chaque champ (15), plusieurs ajours (30) qui
sont délimités en partie par des cloisons (25) reliées entre elles et avec la surface
de base du plateau d'emballage (10), cloisons sur lesquelles prend appui le récipient
concerné, ainsi que par des zones du plateau d'emballage (10).
2. Plateau d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cloisons (25)
sont en relief par rapport au bord entourant chaque champ (15).
3. Plateau d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le plateau d'emballage
(10) est pourvu d'un bord (11) l'entourant.
4. Plateau d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cloisons (25)
sont élargies dans leurs zones terminales (22) opposées à leur zone d'assemblage (21)
commune.
5. Plateau d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone d'assemblage
(21) des cloisons (25) forme le milieu du champ (15).
6. Plateau d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les appuis (20)
et le plateau d'emballage (10) sont réalisés pour le reste d'une seule pièce.

