[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Staubaufnahmebehältnis für einen Staubsauger gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Staubaufnahmebehältnis ist durch die DE-AS 19 51 306 bekannt. Bei
diesem bekannten Staubaufnahmebehältnis ist die Staubeintrittsöffnung durch elastische
Klappen aus Gummi oder Kunststoff verschlossen, die beim Einsetzen des Saugschlauches
in das Innere des Staubaufnahmebehältnisses gedrückt werden und so die Staubeintrittsöffnung
freigeben. Beim Entfernen des Saugschlauches schließen die Klappen unter dem Einfluß
ihrer Elastizität die Staubeintrittsöffnung selbsttätig ab. Sowohl zur Kopplung als
auch zur Entkopplung des Staubaufnahmebehältnisses mit dem Staubsauger muß der Saugschlauch
vorher zumindest teilweise aus dem Saugstutzen herausgezogen werden, um ein Zurückschwenken
der Klappen in ihre Schließstellung zu ermöglichen. Das vollständige Zurückschwenken
der Klappen in ihre Schließstellung und damit das vollständige Verschließen der Staubeintrittsöffnung
ist bei einem hohen Füllgrad des Staubaufnahmebehältnisses, wenn der angesammelte
Schmutz bis an die Klappen heranreicht, nicht sicher gewährleistet, da er ein einwandfreies
Schließen der Klappen verhindert. Darüber hinaus sind die Klappen ständig dem im Staubaufnahmebehältnis
gesammelten Schmutz ausgesetzt, so daß bei aggressivem Schmutz die Gefahr einer Schädigung
der Klappen und damit eines nicht mehr vollständigen Verschlusses der Staubeintrittsöffnung
besteht.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Staubaufnahmebehältnis der eingangs
genannten Art so auszubilden, daß bei herausgenommenem Staubaufnahmebehältnis unabhängig
vom Füllgrad ein sicherer Verschluß der Staubeintrittsöffnung gewährleistet ist.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem Staubaufnahmebehältnis der gattungsgemäßen Art durch
die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0005] Durch die erfindungsgemäß an der Frontseite des Staubaufnahmebehältnisses angeordnete
und seitlich gegen eine Rückstellkraft verschwenkbare Verschlußeinrichtung ist sowohl
ein zuverlässiges Öffnen als auch ein zuverlässiges Schließen der Staubeintrittsöffnung
gewährleistet. Da die Verschlußeinrichtung in ihrer Öffnungsstellung nicht mit dem
im Staubaufnahmebehältnis angesammelten Schmutz in Berührung kommt, ist einerseits
die sichere Funktion der Verschlußeinrichtung unabhängig vom Füllgrad des Staubaufnahmebehältnisses
gewährleistet, andererseits wird dadurch auch eine Schädigung der Verschlußklappe
und damit ein ungenügendes Verschließen derselben vermieden. Außerdem ist kein zusätzlicher
Handgriff, wie z.B. das Einstecken oder Herausziehen eines Saugschlauches in den
oder aus dem Saugstutzen, zum Öffnen bzw. Schließen der Staubeintrittsöffnung erforderlich,
da sowohl das Öffnen als auch das Schließen der Staubeintrittsöffnung ausschließlich
beim Einsetzen bzw. Herausnehmen des Staubaufnahmebehältnisses in bzw. aus dem Staubsauger
selbsttätig erfolgt.
[0006] Ein einfaches Verschwenken der Verschlußklappe und damit ein leichteres Einsetzen
des Staubaufnahmebehältnisses in den Staubsauger wird in vorteilhafter Weise dadurch
erreicht, daß die Drehachse oberhalb der Staubeintrittsöffnung auf ihrer senkrechten
Mittellinie liegt und die Verschlußklappe radial unterhalb der Staubeintrittsöffnung
mit einer Anlaufschräge versehen ist, deren Spitze seitlich zur senkrechten Mittellinie
liegt.
[0007] Staubaufnahmebehältnisse mit geringerer Bauhöhe, bei denen oberhalb der Staubeintrittsöffnung
wenig Platz zum Verschwenken der Verschlußklappe zur Verfügung steht, können eine
Verschlußklappe aufweisen, die aus zwei Klappenteilen besteht, welche gemeinsam um
eine Drehachse entgegengesetzt verschwenkbar sind, die oberhalb der Staubeintrittsöffnung
auf ihrer senkrechten Mittellinie liegt, wobei jedes Klappenteil mit einer Anlaufschräge
versehen ist, die jeweils seitlich zur senkrechten Mittellinie der Staubeintrittsöffnung
liegen. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Verschlußklappe entlang der senkrechten
Mittellinie der Staubeintrittsöffnung geteilt ist.
[0008] Ein einfaches Verschwenken der Verschlußklappe und damit ein leichteres Einsetzen
des Staubaufnahmebehältnisses in den Staubsauger wird gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung auch dadurch erreicht, daß die Drehachse radial unterhalb der waagrechten
Mittellinie der Staubeintrittsöffnung liegt und mit der Verschlußklappe ein Schwenkarm
verbunden ist, der beim Einsetzen des Staubaufnahmebehältnisses in den Staubraum des
Staubsaugers auf einen gehäusefesten Anschlag trifft. Dabei kann in besonders vorteilhafter
Weise das freie Ende des Schwenkarmes als Tragbügel ausgebildet sein, an dem das aus
dem Staubsauger herausgenommene Staubaufnahmebehältnis sicher angefaßt werden kann.
Aufgrund der vorteilhaften Anordnung des Schwenkarmes und des gegebenenfalls vorhandenen
Tragbügels ist diese Verschlußklappe ebenfalls für Staubaufnahmebehältnisse mit
geringerer Bauhöhe geeignet.
[0009] Die bei der in senkrechter Richtung verschwenkbaren Verschlußklappe durch die Schwerkraft
immer vorhandene Rückstellkraft wird dadurch verstärkt, daß mindestens eine die Verschlußklappe
bzw. die Klappenteile rückstellende Feder vorgesehen ist. Die Rückstellkraft kann
auch dadurch verstärkt werden, daß beide Klappenteile an den in Schließstellung zugewandten
Flächen der Klappenteile mit gegensinnig gepolten Permanentmagneten versehen sind.
Die Anordnung mindestens einer rückstellenden Feder bzw. gegensinnig gepolter Permanentmagnete
ermöglicht auch das selbsttätige Verschließen von waagrecht angeordneten Staubeintrittsöffnungen
in Hand- und Kesselstaubsaugern.
[0010] Als rückstellende Feder kann, abhängig vom zur Verfügung stehenden Raum zwischen
dem Saugstutzenende und der daran anliegenden Außenseite des Staubaufnahmebehältnisses,
entweder eine kostengünstige und einfach zu montierende Schraubenfeder oder eine,
im wesentlichen nur die Bauhöhe der Verschlußklappe beanspruchende Schenkelfeder vorgesehen
sein.
[0011] Durch die Anordnung von Permanentmagneten an den sich in Schließstellung berührenden
Flächen der Klappenteile erhält man in vorteilhafter Weise eine von jeglicher Materialermüdung
unabhängige Rückstellkraft und damit ein zuverlässiges selbsttätiges Verschließen
der Staubeintrittsöffnung über den gesamten Nutzungszeitraum.
[0012] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden im folgenden anhand
schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele in der Zeichnung näher erläutert;
darin zeigen:
FIG 1 eine stirnseitige Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Staubaufnahmebehältnisses,
FIG 2 eine stirnseitige Teilansicht eines erfindungsgemäßen Staubaufnahmebehältnisses
mit zwei Ausführungsformen von rückstellenden Federn,
FIG 3 eine stirnseitige Teilansicht eines erfindungsgemäßen Staubaufnahmebehältnisses,
bei dem die Verschlußklappen mit Permanentmagneten versehen sind,
FIG 4 einen Teilschnitt eines Staubsaugers mit geöffnetem Staubraum und einem auf
das Ende des Saugstutzens aufgesetzten Staubaufnahmebehältnisses,
FIG 5 eine stirnseitige Ansicht des Staubaufnahmebehältnisses gemäß FIG 2, das teilweise
radial auf das Saugstutzenende aufgeschoben ist,
FIG 6 eine stirnseitige Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Staubaufnahmebehältnisses,
FIG 7 eine stirnseitige Teilansicht des in FIG 6 dargestellten Staubaufnahmebehältnisses
mit einer anderen Ausführungsform eines mit der Verschlußklappe verbundenen Schwenkarmes.
[0013] In FIG 1 ist mit 1 ein Staubaufnahmebehältnis für einen Staubsauger bezeichnet,
dessen Frontseite 10 mit einer Staubeintrittsöffnung 2 versehen ist. Bei aus dem
Staubraum 14 des Staubsaugers herausgenommenem Staubaufnahmebehältnis 1 ist die Staubeintrittsöffnung
2 durch eine Verschlußklappe 4 verschlossen, die um eine radial oberhalb der Staubeintrittsöffnung
2 auf ihrer senkrechten Mittellinie 2a liegenden Drehachse 5 verschwenkbar angeordnet
ist. Auf der Frontseite 10 ist im Bereich der Staubeintrittsöffnung 2 eine Dichtung
3 angeordnet, auf die die Verschlußklappe 4 in ihrer Schließstellung mit ihrem unterhalb
des Drehpunktes 5 liegenden Teil vollständig aufliegt. Bei dem in FIG 5 gezeigten
Einsetzen des Staubaufnahmebehältnisses 1 in den Staubraum 14 trifft die Verschlußklappe
4 mit einer Anlaufschräge 6 auf das in den Staubraum 14 ragende Ende l3a des Saugstutzens
13. Wie FIG 1 zeigt ist die Spitze dieser Anlaufschräge 6 im Gegensatz zur Drehachse
5, außerhalb der senkrechten Mittellinie 2a der Staubeintrittsöffnung 2. Damit wirkt
beim Auftreffen der Anlaufschräge 6 auf den Saugstutzen 13 eine Schwenkkraft auf die
Verschlußklappe 4, deren Angriffspunkt seitlich zur Drehachse 5 versetzt ist. Die
Verschlußklappe 4 wird dadurch gegen die Rückstellkraft einer Schenkelfeder 15 aus
ihrer Schließstellung in die durch einen strichpunktierten Linienzug dargestellte
Öffnungsstellung verschwenkt, so daß die Staubeintrittsöffnung 2 fluchtend an das
im Staubraum 14 liegende Ende 13a des Saugstutzens 13 ankoppelbar ist. Die Schenkelfeder
15 ist mit ihrer Federwindung auf einem seitlich zur Drehachse 5 liegenden Zapfen
16 aufgesteckt. Der eine Schenkel 15a der Schenkelfeder 15 ist mittels zweier Stifte
17 und 18 an der Frontseite 10 des Staubaufnahmebehältnisses 1 festgelegt, während
der andere Schenkel 15b der Schenkelfeder 15 am Außenrand der Verschlußklappe 4 anliegt.
Beim Herausnehmen des Staubaufnahmebehältnisses 1 aus dem Staubraum 14 schwenkt die
Verschlußklappe 4 unter dem Einfluß der auf sie wirkenden Rückstellkraft in ihre durch
einen Anschlag 22 festgelegte Schließstellung.
[0014] Die Verschlußklappe gemäß FIG 2 besteht aus zwei Klappenteilen 8 und 9, die entlang
der senkrechten Mittellinie 2a der Staubeintrittsöffnung 2 geteilt sind und die gemeinsam
um die auf der senkrechten Mittellinie 2a liegenden Drehachse 5 entgegengesetzt verschwenkbar
sind. Beide Klappenteile 8 und 9 sind unterhalb der Staubeintrittsöffnung 2 mit je
einer Anlaufschräge 11 bzw.12 versehen, wobei jede Anlaufschräge 11 bzw.12 für sich
auf einer Seite der senkrechten Mittelinie 2a liegt und jeweils in einem Winkel von
etwa 45° zur senkrechten Mittellinie 2a verläuft. Die Klappenteile 8 und 9 sind durch
jeweils eine Schenkelfeder 15 in ihrer Schließstellung gehalten. Die Schenkelfedern
15 sind mit ihrer Federwindung auf seitlich zur Drehachse 5 liegende Zapfen 16 aufgesteckt
und mit ihren einen Schenkeln 15a jeweils zwischen einem an der Frontseite 10 vorstehenden
Stift 17 und der vorstehenden Oberkante 26 des Staubaufnahmebehältnisses 1 festgelegt.
Der andere Schenkel 15b der Schenkelfedern 15 liegt am jeweiligen Außenrand der Klappenteile
8 und 9 an. Anstelle der beiden Schenkelfedern 15 kann auch eine Schraubenfeder 19
vorgesehen sein, die oberhalb der Staubeintrittsöffnung 2 jeweils mit einem Ende an
einem der Klappenteile 8 bzw.9 festgemacht ist.
[0015] Sowohl die Schenkelfedern 15 als auch die Schraubenfeder 19 üben auf die beiden Klappenteile
8 und 9 eine Rückstellkraft aus, die beide Klappenteile 8 und 9 bei herausgenommenem
Staubaufnahmebehältnis 1 in ihre Schließstellung zwingt.
[0016] Die in FIG 3 dargestellte Verschlußklappe stimmt in den mechanischen Abmessungen
ihrer Klappenteile 8 und 9 mit den in FIG 2 beschriebenen Klappenteilen 8 und 9 überein.
Anstelle der die Klappenteile 8 und 9 rückstellenden Federn sind jedoch gegensinnig
gepolte Permanentmagnete 20 und 21 vorgesehen, die in die in Schließstellung einander
zugewandten Flächen der Klappenteile 8 und 9 eingesetzt sind. Durch diese Permanentmagnete
20 und 21 wird ebenfalls die in FIG 2 beschriebene Rückstellkraft erzielt.
[0017] In FIG 4 ist in einem Teilschnitt des Staubsaugers das Einsetzen des Staubaufnahmebehältnisses
1 in den geöffneten Staubraum 14 dargestellt. Von der Verschlußklappe gemäß FIG 2
ist nur das Klappenteil 8 mit seiner Anlaufschräge 11 sichtbar. Das Staubaufnahmebehältnis
1 ist bereits teilweise in den Staubraum 14 eingeschoben, so daß die Klappenteile
8 und 9 mit ihren Anlaufschrägen 11 bzw.12 auf dem Saugstutzenende 13a aufliegen.
[0018] Beim weiteren Einschieben des Staubaufnahmebehältnisses 1 in Richtung des Pfeiles
23 werden die Klappenteile 8 und 9 auf das Saugstutzenende 13a gedrückt und, wie in
FIG 5 dargestellt, über ihre Anlaufschrägen 11 und 12 seitlich in Richtung der gestrichelten
Pfeile 24 und 25 weggeschwenkt. Bei vollständig eingesetztem Staubaufnahmebehältnis
1 sind die Klappenteile 8 und 9 gegen die Rückstellkraft der Schenkelfedern 15 in
ihre Öffnungsstellung gebracht und die frei gegebene Staubeintritts öffnung 2 liegt
fluchtend vor dem Saugstutzenende 13a, wobei die Dichtung 3 an der Frontseite 10 des
Staubaufnahmebehältnisses 1 eine luftdichte Kopplung zwischen der Staubeintrittsöffnung
2 und dem Saugstutzenende 13a gewährleistet.
[0019] Das in den FIG 6 und 7 dargestellte Staubaufnahmebehältnis 1 stimmt mit dem vorher
beschriebenen Staubaufnahmebehältnis 1 im wesentlichen überein. Anstelle der in FIG
1 bis 5 beschriebenen Verschlußklappen ist in den FIG 6 und 7 jeweils eine weitere
Ausführungsform einer Verschlußklappe 40 dargestellt. Diese Verschlußklappe 40 ist
um eine radial unterhalb der waagrechten Mittellinie 2b der Staubeintrittsöffnung
2 und seitlich gegenüber der senkrechten Mittellinie 2a der Staubeintrittsöffnung
2 liegende Drehachse 5 verschwenkbar. Bei der Verschlußklappe 40 gemäß FIG 6 ist radial
unterhalb der Staubeintrittsöffnung 2 ein Schwenkarm 7 in einem Winkel von etwa 90°
angeordnet. An diesem Schwenkarm 7 kann, wie in FIG 7 dargestellt, zusätzlich noch
ein Tragbügel 7a einstückig angeformt sein. Die Verschlußklappe 40 liegt in ihrer
Schließstellung teilweise auf der Dichtung 3 auf und verschließt dadurch die Staubeintrittsöffnung
2 zuverlässig. Beim Einsetzen des Staubaufnahmebehältnisses 1 in den Staubraum 14
trifft zunächst der Schwenkarm 7 der Verschlußklappe 4 mit seiner Abwälzschräge 27
im Bereich der senkrechten Mittellinie 2a der Staubeintrittsöffnung 2 auf den als
gehäusefesten Anschlag dienenden Boden des Staubraumes 14. Beim weiteren Eindrücken
des Staubaufnahmebehältnisses 1 in Richtung des Pfeiles 23 wird damit eine Schwenkkraft
auf die Verschlußklappe 40 ausgeübt. Die Verschlußklappe 40 wird dadurch gegen die
Rückstellkraft einer Schenkelfeder 15 aus ihrer Schließstellung in die durch einen
strichpunktierten Linienzug dargestellte Öffnungsstellung verschwenkt, so daß die
Staubeintrittsöffnung 2 fluchtend an das im Staubraum 14 liegende Saugstutzenende
13a ankoppelbar ist. Die Schenkelfeder 15 ist mit ihrer Federwindung konzentrisch
zur Drehachse 5 der Verschlußklappe 40 ange ordnet. Der eine Schenkel 15a der Schenkelfeder
15 ist an der Frontseite 10 des Staubaufnahmebehältnisses 1 in einem Schlitz 28 festgelegt,
der andere Schenkel 15b der Schenkelfeder 15 dagegen an der Verschlußklappe 40. Beim
Herausnehmen des Staubaufnahmebehältnisses 1 aus dem Staubraum 14 schwenkt die Verschlußklappe
40 unter dem Einfluß der auf sie wirkenden Rückstellkraft der Schenkelfeder 15 in
ihre durch einen Anschlag 22 festgelegte Schließstellung.
1. Staubaufnahmebehältnis (1) für einen Staubsauger, das über seine Staubeintrittsöffnung
(2) fluchtend an das im Staubraum (14) des Staubsaugers liegende Ende (13) des Saugstutzens
ankoppelbar ist, und an dessen Staubeintrittsöffnung (2) eine Verschlußeinrichtung
angeordnet ist, die mechanisch gegen eine sie in Schließstellung haltende Rückstellkraft
in Öffnungsstellung bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet
, daß als Verschlußeinrichtung eine Verschlußklappe (4 bzw.40) an der am Saugstutzenende
(13) anliegenden Frontseite (10) des Staubaufnahmebehältnisses (1) um eine radial
außerhalb der Staubeintrittsöffnung (2) liegende und gegenüber dem Angriffspunkt
einer Schwenkkraft seitlich versetzte Drehachse (5) seitlich gegen die Rückstellkraft
verschwenkbar angeordnet ist.
2. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (5) oberhalb der Staubeintrittsöffnung (2) auf ihrer senkrechten
Mittellinie (2a) liegt und die Verschlußklappe (4) radial unterhalb der Staubeintrittsöffnung
(2) mit einer Anlaufschräge (6) versehen ist, deren Spitze seitlich zur senkrechten
Mittellinie (2a) liegt.
3. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußklappe (4) aus zwei Klappenteilen (8,9) besteht, die gemeinsam um
eine Drehachse (5) entgegengesetzt verschwenkbar sind, die oberhalb der Staubeintrittsöffnung
(2) auf ihrer senkrechten Mittellinie (2a) liegt, und daß jedes Klappenteil (8,9)
mit einer Anlaufschräge (11,12) versehen ist, die jeweils seitlich zur senkrechten
Mittellinie (2a) der Staubeintrittsöffnung (2) liegen.
4. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußklappe (4) entlang der senkrechten Mittellinie (2a) der Staubeintrittsöffnung
(2) geteilt ist.
5. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (5) radial unterhalb der waagrechten Mittellinie (2b) der Staubeintrittsöffnung
(2) liegt und mit der Verschlußklappe (40) ein Schwenkarm (7) verbunden ist, der beim
Einsetzen des Staubaufnahmebehältnisses (1) in den Staubraum (14) des Staubsaugers
auf einen gehäusefesten Anschlag trifft.
6. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende des Schwenkarmes (7) als Tragbügel (7a) ausgebildet ist.
7. Staubaufnahmebehältnis (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine die Verschlußklappe (4 bzw.40) bzw. die Klappenteile (8,9) rückstellende
Feder (15 bzw.19) vorgesehen ist.
8. Staubaufnahmebehältnis (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 in Verbindung
mit Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Feder eine Schenkelfeder (15) vorgesehen ist, die mit ihrer Federwindung auf
einem seitlich zur Drehachse (5) liegenden Zapfen (16) aufgesteckt und deren einer
Schenkel (15a) an der Frontseite (10) des Staubaufnahmebehältnisses (1) festgelegt
ist und deren anderer Schenkel (15b) am Außenrand der Verschlußklappe (4) bzw. des
Klappenteils (8 bzw.9) anliegt.
9. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 3 und 7 oder 4 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Feder eine Schraubenfeder (19) vorgesehen ist, die oberhalb der Staubeintrittsöffnung
(2) jeweils mit einem Ende mit einem Klappenteil (8 bzw.9) verbunden ist.
10. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Klappenteile (8,9) an den in Schließstellung einander zugewandten Flächen
der Klappenteile (8,9) mit gegensinnig gepolten Permanentmagneten (20,21) versehen
sind.
11. Staubaufnahmebehältnis (1) nach Anspruch 5 und 7 oder 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Feder eine Schenkelfeder (15) vorgesehen ist, die mit ihrer Federwindung konzentrisch
zur Drehachse (5) der Verschlußklappe (40) angeordnet ist, wobei der eine Schenkel
(15a) der Schenkelfeder (15) an der Frontseite (10) des Staubaufnahmebehältnisses
(1) und der andere Schenkel (15b) der Schenkelfeder (15) an der Verschlußklappe (40)
festgelegt ist.
12. Staubaufnahmebehältnis (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Verschlußklappe (4 bzw. 40) bzw. den Klappenteilen (8,9) und der
Frontseite (10) des Staubaufnahmebehältnisses (1) eine Dichtung (3) vorgesehen ist.