(57) Bei einer Antriebsvorrichtung (1) für eine transportable Beregnungsvorrichtung oder
dgl. weist ein Wassermotor (11) ein Untersetzungs-Getriebe (19) auf, dessen Getriebe-
bzw. Zahnräder (41, 42, 43) außerhalb der Wasserführung in einer gesonderten Getriebekammer
(19) und damit trocken liegen, wobei die Getriebekammer (19) jedoch so in das Gehäuse
(12) des Wassermotors (11) integriert ist, daß sie benachbart neben einer der Wasserführung
dienenden Umschaltkammer (23) liegt, in welcher ein Umschaltventil (22) einer Umschalteinrichtung
(21) zur alternierenden Umschaltung des Wassermotors (11) in beide Drehrichtungen
untergebracht ist. Der Wassermotor (11) ist über ein Abtriebsritzel (44) mit einer
Träger (5) antriebsverbunden, wobei in der Antriebsverbindung eine selbsteinrückende
Überlastkupplung (77) angeordnet ist. Außerdem ist zwischen der Umschaltkammer (23)
und einer axial an diese sowie an die Getriebekammer (20) anschließenden Rotorkammer
(26) eine druckabhängig arbeitende Bypass-Wasserführung (86) mit einfachen Klappenventilen
vorgesehen. Dadurch ergibt sich bei äußerst kompakter Ausbildung des Wassermotors
(11) eine hohe Funktionssicherheit.
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