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EP 0 362 831 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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11.04.1990 Patentblatt 1990/15 |
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Anmeldetag: 04.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F16L 57/00 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
07.10.1988 DE 8812626 U
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Anmelder: Ortwein, Ernst-Georg |
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D-7333 Ebersbach/Fils (DE) |
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Erfinder: |
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- Ortwein, Ernst-Georg
D-7333 Ebersbach/Fils (DE)
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Vertreter: Seemann, Norbert W., Dipl.-Ing. |
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Brehmstrasse 37 D-73033 Göppingen D-73033 Göppingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Schutzstopfen für Abflussrohre |
(57) Ein Schutzstopfen für Abflußrohre, vornehmlich bei der Sanitärinstallation von Neubauten
bzw. bei Altbausanierungen, besteht aus einem rotationssymmetrischen, mehrere Durchmesserabstufungen
(1a, 1b, 1c) aufweisenden Zapfen (1), der als an der Stirnseite (2) der kleinsten
Durchmesserstufe (1c) geschlossen ausgebildeter Hohlkörper mit vorzugsweise gleicher
Wandstärke (s) im Bereich jeder der Abstufungen (1a, 1b, 1c) ausgebildet ist, wobei
die gegenseitigen Übergänge (ü) letzterer (1a, 1b, 1c) gefast, geneigt oder ausgerundet
verlaufen.
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schutzstopfen für Abflußrohre, vornehmlich bei
der Sanitärinstallation von Neubauten bzw. bei Altbausanierungen.
[0002] Bislang war es im allgemeinen üblich, nach Verlegen der Abflußrohre für den Anschluß
eines Spültisches oder Waschbeckens die betreffende, zuvor bereits in der Wand verlegte
Rohrleitung bzw. deren Öffnung mit Knüllpapier o. dgl. auszustopfen, damit beim späteren
Verputzen oder Verfliesen der Wand keine Mörtelverschmutzungen o.ä. Dinge in die Abflußrohre
gelangten.
[0003] Der Nachteil dieser bisherigen Methode liegt aber vor allem darin, daß zumeist über
diesen Knüllpapierstopfen hinweg gegipst oder geplättelt wurde, was zur Folge hatte,
daß der Installateur dann stets durch Abklopfen der Wand recht mühsam die Abflußrohröffnung
suchen und wieder freischlagen mußte, wenn er das Waschbecken o. dgl. anschließen
wollte.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb auch darin, einen leicht wieder
entfernbaren Schutzstopfen für derartige Abflußrohröffnungen vorzuschlagen, der in
einfacher Weise letztere vor dem Eindringen von Verschmutzungen schützt und den Rohrendbereich
für den späteren Syphonanschluß freihält.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe dabei durch die in den Patentansprüchen angegebenen, baulichen
Merkmale. Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dar, das im folgenden
anhand dieser Skizzen noch näher beschrieben wird.
[0006] Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des neuen Schutzstopfens im Längsschnitt sowie im Einsatzzustand
und
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 aus Pfeilrichtung F.
[0007] Der in Fig. 1 dargestellte Schutzstopfen besteht in seinem Grundaufbau aus einem
rotationssymmetrischen, mehrere Durchmeserabstufungen 1a, 1b, 1c aufweisenden Zapfen
und ist somit für in einer Wand "W" verlegte Abflußrohre "R" unterschiedlichen Durchmessers
einsetzbar. In spezieller baulicher Ausgestaltung ist dabei vorgesehen, daß der neuerungsgemäße
Stopfen als Hohlkörper mit vorzugsweise gleicher Wandstärke "s" im Bereich jeder der
Abstufungen 1a, 1b, 1c ausgebildet ist, wobei die gegenseitigen Übergänge "ü" letzterer
1a, 1b, 1c gefast, geneigt oder ausgerundet verlaufen und sich somit gut in die Rohrenddichtung
"D" einfügen. Um in dieser Einbaulage nun auch Spülvorgänge für die Rohrleitungen
"R" durchführen zu können, ist erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen, daß die an sich
geschlossen ausgebildete Stirnseite 2 der kleinsten Durchmesserstufe 1c ggf. zusätzlich
noch mit sternförmig oder ähnlich verlaufenden Einkerbungen 3 versehen ist, wobei
die Wandstärke "s₁" der Stirnseite 2 wesentlich kleiner als diejenigen "s" der Abstufungen
1a, 1b, 1c gehalten wird, so daß die gekerbte Stirnseite 2 und 3 leicht durchstoßen
werden kann, z.B. zum Einführen eines Spülschlauches. Als Material für den Schutzstopfen
eignet sich am besten irgendein Kunststoffmaterial ausreichender Festigkeit.
Bezugsziffernverzeichnis
[0008]
1 Stopfen
1a Abstufung
1b Abstufung
1c Abstufung
2 Stirnseite
3 Einkerbung
4 Hohlraum
F Sichtrichtung
P Putz
W Wand
R Abflußrohr
D Dichtung
s Wandstärke Stopfen
s₁ Wandstärke Stopfenstirnseite
ü Übergang an den Abstufungen
1. Schutzstopfen für Abflußrohre, vornehmlich bei der Sanitärinstallation von Neubauten
bzw. bei Altbausanierungen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stopfen (1) aus einem rotationssymmetrischen, mehrere Durchmesserabstufungen
(1a, 1b, 1c) aufweisenden Zapfen besteht.
2. Schutzstopfen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zapfenförmige Stopfen (1) als an der Stirnseite (2) der kleinsten Durchmesserstufe
(1c) geschlossen ausgebildeter Hohlkörper mit vorzugsweise gleicher Wandstärke (s)
im Bereich jeder der Abstufungen (1a, 1b, 1c) ausgebildet ist, wobei die gegenseitigen
Übergänge (ü) letzterer (1a, 1b, 1c) gefast, geneigt oder ausgerundet verlaufen.
3. Schutzstopfen nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnseite (2) mit sternförmig von der Mitte aus oder ähnlich verlaufenden
Einkerbungen (3) versehen ist. 4. Schutzstopfen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandstärke (s₁) der Stirnseite (2) wesentlich kleiner als diejenige (s) der
Abstufungen (1a, 1b, 1c) ist.
