(57) Bei einer Heizvorrichtung (1) zur Erzeugung erhitzter Flüssigkeit und/oder von Dampf
enthält ein Hauptbehälter (2) sowohl einen Flüssigkeitsspeicher (3) als auch eine
gegenüber diesem im Fassungsvolumen wesentlich kleinere und abgetrennte, jedoch mit
dem Flüssigkeitsspeicher (3) zur Nachfüllung kommunizierende Aufheizkammer (10), welcher
die Beheizung (6) der Heizvorrichtung (1) direkt zugeordnet ist. Aus der Aufheizkammer
(10) über einen Brauchaustritt (11) entnommenes Medium wird aus dem Flüssigkeitsspeicher
(3) sofort selbsttätig nachgefüllt, wobei im Falle der Dampferzeugung und der druckdichten
Ausbildung des Hauptbehälters (2) der Dampfdruck auch zur Flussigkeitsförderung beispielsweise
aus dem Flüssigkeitsspeicher (3) über ein Steigrohr und einen zugehörigen Brauchaustritt
(12) dienen kann, so daß der Heizvorrichtung (1) wahlweise Dampf oder warme Flüssigkeit
entnommen werden kann. Durch das geringe Volumen der Aufheizkammer (10), deren Querschnittserstreckung
quer zur beheizten Behälterwandung (7) wesentlich kleiner als parallel zu dieser Behälterwandung
(7) ist, ergeben sich sehr kurze Aufheizzeiten.
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