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EP 0 364 709 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.1992 Patentblatt 1992/27 |
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Anmeldetag: 02.09.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: C21D 1/76 |
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Verfahren zur Herstellung einer Behandlungsgasatmosphäre in einer Wärmebehandlungseinrichtung
Method of producing a gas-annealing atmosphere in a heat-treating device
Procédé pour produire une atmosphère pour le traitement gazeux dans un appareil pour
le traitement thermique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR IT LI NL |
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Priorität: |
08.09.1988 DE 3830559
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.04.1990 Patentblatt 1990/17 |
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Patentinhaber: Linde Aktiengesellschaft |
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65189 Wiesbaden (DE) |
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Erfinder: |
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- Strigl, Reinhard, Dipl.-Ing.
D-8000 München 50 (DE)
- Dey, Andreas, Dipl.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
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Vertreter: Kasseckert, Rainer |
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Linde Aktiengesellschaft,
Zentrale Patentabteilung 82049 Höllriegelskreuth 82049 Höllriegelskreuth (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 049 488 DE-C- 1 110 675
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DE-A- 3 422 608 DE-C- 3 019 830
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Behandlungsgasatmosphäre
in einer Wärmebehandlungseinrichtung durch thermische Zersetzung von in den Behandlungsraum
der Wärmebehandlungseinrichtung eingeleiteten Ausgangsstoffen.
[0002] Es sind Verfahren zur Herstellung von Behandlungsgasatmosphären, insbesondere aus
dem Bereich der Wärmebehandlung von metallischen Werkstücken bekannt, die einerseits
aus Erdgas und Luft in außerhalb der Wärmebehandlungseinrichtung liegenden Gasgeneratoren
oder in innerhalb der Wärmebehandlungseinrichtung integrierten Katalysatorstahlrohren
ein geeignetes Behandlungsgas erzeugen. Andererseits sind Verfahren bekannt, bei denen
durch Einführen von Stickstoff und Methanol in den Behandlungsraum einer Wärmebehandlungseinrichtung
eine geeignete Behandlungsgasatmosphäre hergestellt wird (siehe Stand der Technik
und Verfahren der DE 30 19 830 B2). Die erstgenannten Verfahren besitzen jedoch den
Nachteil, daß sie sowohl bezüglich der Behandlungsgasmenge als auch bezüglich der
Behandlungsgaszusammensetzung relativ unflexibel sind. Diese Nachteile sind bei den
zweitgenannten Verfahren zwar überwunden, diese Verfahren sind jedoch aus ökonomischer
Sicht aufgrund der höheren Kosten inbesondere von Methanol weniger günstig. Des weiteren
sind Verfahren bekannt, bei denen der Behandlungsraum der Behandlungseinrichtung direkt
mit Erdgas und Luft beaufschlagt wird - bei dieser Methode ist aber ein großer Analysen-
und Regelungsaufwand notwendig.
[0003] Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein kostengünstiges Verfahren
mit hoher Flexibilität und einfacher Ausgestaltung anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß gleichzeitig und benachbart
zueinander Kohlenwasserstoffgas, Alkohol, Luft und Stickstoff in den Behandlungsraum
einer Wärmebehandlungseinrichtung eingeleitet werden und zwar in einem stöchiometrischen
Verhältnis zueinander derart, daß die Summe S der Massenverhältnisse der Masse der
einzelnen Ausgangsstoffe m
n zur Masse des Ausgangsstoffs Luft m
L, also

einen Wert im Bereich 0. 2 bis 4, vorzugsweise 0.5 bis 2.0, ergibt. Das bedeutet,
daß ein Behandlungsgas entsteht, das im wesentlichen aus Kohlenmonoxid, Wasserstoff
und Stickstoff besteht, denen durch weitere Stickstoffzugabe ein beliebiger Stickstoffanteil
über dem bereits aus der Luft vorhandenen Stickstoffanteil hinaus zugefügt werden
kann.
[0005] Das erfindungsgemäße Verfahren stellt ein Verfahren dar, das viele Vorteile der vorbekannten
Verfahren beinhaltet. Einerseits nutzt das vorgeschlagene Verfahren den ökonomischen
Vorteil, den man durch die Verwendung von preiswertem Kohlenwasserstoffgas, also beispielsweise
Erdgas, Methan, Propan, Butan, zur Atmosphärenherstellung erhält, während andererseits
die Einfachheit der Atmosphärenerzeugung durch Einleiten der Ausgangsstoffe in geeigneten,
problemlos, in Bereichen um das stöchiometrisch exakte Verhältnis herum, variierbaren
Anteilen in die Wärmebehandlungseinrichtung erhalten bleibt ohne Nachteile, wie etwa
eingangs genannt, mitzubringen. Die Reaktionsabläufe scheinen darüber hinaus, nach
Erkenntnissen der Anmelderin, durch die benachbarte Einleitung der Ausgangsmedien,
insbesondere von Kohlenwasserstoffgas und Alkohol, positiv beeinflußt. Im Behandlungsraum
der Wärmebehandlungseinrichtung sind dabei Temperaturen von etwa 700°C und mehr notwendig.
[0006] Zwei grundsätzliche Kombinationen von Ausgangsstoffen zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens sind:

[0007] Ein Vergleich mit dem bekannten Stickstoff-Methanol-Verfahren bei dem Methanol und
Stickstoff in einen Behandlungsraum wie folgt eingeführt werden,

zeigt, daß mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein gleichwertiges Behandlungsgas durch
den Einsatz von zusätzlichen, preiswerten Ausgangsstoffen wie Kohlenwasserstoffgas
und Luft der Aufwand an teuren Medien, wie Methanol und Stickstoff etwa um die Hälfte
reduziert werden kann. Dagegen bleibt die Flexibilität sowohl im Hinblick auf die
Menge als auch im Hinblick auf die Zusammensetzung erhalten.
[0008] Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in einer vorteilhaften Ausgestaltungsvariante
der Erfindung der Alkohol mit Stickstoff und/oder Luft zerstäubt in den Ofen eingebracht,
wobei direkt benachbart dazu die anderen Ausgangsstoffe in geeigneter Menge in einer
den Zerstäubungsstrahl mantelartig umgebenden Weise zugeführt werden.
[0009] Dadurch ergeben sich gute Mischungs- und Reaktionverhältnisse für die Behandlungsgasausgangsstoffe.
[0010] In einer Variante wird das Kohlenstoffpotential der erfindungsgemäß erzeugten Behandlungsgasatmosphäre
über den zugeführten Erdgas- und/oder Luftanteil geregelt, wobei die Regelung mit
Hilfe der Messung einer das Kohlenstoffpotential kennzeichnenden Größe der Atmosphäre
und durch entsprechende Variation eines oder beider betreffender Anteile erfolgt.
[0011] Die Beeinflussung des Kohlenstoffpotentials kann aber auch durch eine zusätzliche
Zugabe eines weiteren Kohlenwasserstoffmediums, insbesondere eines weiteren Kohlenwasserstoffgases,
in den Behandlungsraum der Wärmebehandlungseinrichtung erfolgen, wobei das Kohlenstoffpotential
der Atmosphäre mit Hilfe einer das Kohlenstoffpotential kennzeichnenden Größe, wie
beispielsweise der Kohlendioxid-, Wasser- oder Sauerstoffgehalt der Atmosphäre, geregelt
wird.
[0012] Die folgenden Ausgestaltungen sind günstige Varianten und Weiterbildungen der Erfindung.
In einer ersten Version wird der Alkohol vor der Zufuhr zur Wärmebehandlungseinrichtung
verdampft und mit den anderen Ausgangsstoffen in Gasform zusammengemischt und diese
fertige Vormischung in den Behandlungsraum eingeleitet. Die Umsetzung der Ausgangsstoffe
kann erfindungsgemäß auch durch einen Katalysator unterstützt erfolgen, und zwar beispielsweise
dadurch, daß die Reaktion des Kohlenwasserstoffgases mit der Luft unmittelbar beim
Eintritt in den Behandlungsraum durch einen dort angeordneten Katalysator unterstützt
ausgeführt wird oder dadurch, daß der Alkohol vor der Zufuhr zur Wärmebehandlungseinrichtung
verdampft und mit den anderen Ausgangsstoffen in Gasform zusammengemischt und diese
Mischung unmittelbar beim Eintritt in den Behandlungsraum mit Hilfe eines dort angeordneten
Katalysators zu Behandlungsgas umgesetzt wird.
[0013] Diese Katalysatorvarianten sind insbesondere bei Verfahren an der unteren Temperaturschwelle
vorteilhaft und garantieren die vollständige Umsetzung der Ausgangsstoffe.
[0014] Im folgenden soll anhand einer schematischen Skizze beispielhaft die Erzeugung von
Behandlungsgas in erfindungsgemäßer Weise beschrieben werden.
[0015] In einen Ofen 1, von dem in der Zeichnung lediglich ein Teil der Ofenwand dargestellt
ist, mündet ein Rohr 10. Über ein erstes Einmündungsstück 5 und ein zweites Eimündungsstück
6 mit einem Stopfbuchsenkopf 7 mit Dichtung 8 und Überwurfmutter 9 ist ein Injektor
2 an das Rohr 10 angeschlossen. Der Injektor 2 ragt koaxial mit Abstand zu Rohr 10
und dem Rohr 11 des zweiten Einmündungsstücks etwa bis zur Höhe der Innenseite der
Ofenwand in Rohr 10 hinein. An die Einleitungsstücke 5 und 6 sind Versorgungsleitungen
für eines der Ausgangsgase ankuppelbar. Der Injektor 2 besitzt zwei Eingänge 3 und
4. Über Eingang 3 wird der Injektor über eine nicht dargestellte Leitung in regelbarer
Weise mit Stickstoff gespeist. Der Stickstoff tritt mit hoher Geschwindigkeit in eine
Mischdüse und saugt dabei über Eingang 4 und eine ebenfalls nicht dargestellte Leitung
Methanol an. Das nebelförmige Gemisch aus Stickstoff und feinen Methanoltröpfchen
strömt innerhalb des Injektors 2 mit hoher Geschwindigkeit zum Ofen und tritt strahlförmig
in diesen ein. Beim Eintritt in den Ofen wird der Strahl von einem vorgemischten Gemisch
aus Erdgas und Luft mantelförmig umgeben, das über das Einmündungsstück 6 mit dazugehörigem
Rohr 11 eingeleitet wird. Über das Einmündungsstück 5 wird darüber hinaus weiterer
Stickstoff bis zu einem gewünschten Stickstoffanteil zugeführt. Grundsätzlich ist
auch eine andere Belegung der zwei Einmündungen und auch eine Verdüsung des Alkohols
mit Luft möglich.
[0016] Der Durchsatz aller Ströme in dieser Eindüsvorrichtung ist grundsätzlich einstellbar.
Damit kann das Behandlungsgas im wesentlichen bestehend aus Kohlenmonoxid, Wasserstoff
und Stickstoff insbesondere im Hinblick auf sein Kohlenstoffpotential wunschgemäß
geregelt werden. Eine Vergrößerung des Anteils des Kohlenwasserstoffgases in der Ausgangsmischung
führt dabei prinzipiell zu einer Erhöhung des Kohlenstoffpotentials, wogegen die Erhöhung
des Anteils der Luft zu einer Erniedrigung des Kohlenstoffpotentials führt. Durch
Messung einer kohlenstoffpotential- anzeigenden Große in der Behandlungsgasatmosphäre
und entsprechende Regelung einer oder beider auf das Kohlenstoffpotential im wesentlichen
Einfluß nehmenden Ausgangsgase, ist die Regelbarkeit einer erfindungsgemäß erzeugten
Behandlungsgasatmosphäre gegeben.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich so insbesondere zum aufkohlenden und kohlungsneutralen
Glühen von Eisenmetallwerkstücken und ist - bei geeigneter Regelung - auch für entkohlende
Glühvorgänge einsetzbar. Das erfindungsgemäße Verfahren stellt also ein vielseitig
anwendbares und ökonomisch günstiges Verfahren dar.
1. Verfahren zur Herstellung einer Behandlungsgas-Atmosphäre in einer Wärmebehandlungseinrichtung
durch thermische Zersetzung von in den Behandlungsraum der Wärmebehandlungseinrichtung
eingeleiteten Ausgangsstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig und benachbart
zueinander Kohlenwasserstoffgas, Alkohol, Luft und Stickstoff in den Behandlungsraum
einer Wärmebehandlungseinrichtung eingeleitet werden und zwar in einem stöchiometrischen
Verhältnis zueinander derart, daß die Summe S der Massenverhältnisse der Masse der
einzelnen Ausgangsstoffe m
n zur Masse des Ausgangsstoffs Luft m
L, also

einen Wert im Bereich 0.2 bis 4, vorzugsweise 0.5 bis 2.0, ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkohol mit Stickstoff
und/oder Luft zerstäubt in den Ofen eingebracht wird, wobei direkt benachbart dazu
die anderen Ausgangsstoffe in geeigneter Menge in einer den Zerstäubungsstrahl mantelartig
umgebenden Weise ebenfalls in den Ofen eingeleitet werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenstoffpotential
des Behandlungsgases über den zugeführten Erdgas- und/oder Luftanteil geregelt wird,
wobei die Regelung des Kohlenstoffpotentials der Atmosphäre mit Hilfe einer den C-Pegel
indizierenden Größe der Atmosphäre durch Variation eines oder beider Anteile erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung
des Kohlenstoffpotentials durch eine zusätzliche Zugabe eines weiteren Kohlenwasserstoffmediums,
insbesondere weiteres Kohlenwasserstoffgases, erfolgt, wobei das Kohlenstoffpotential
der Atmosphäre anhand einer den C-Pegel indizierenden Größe der Atmosphäre durch Variation
der Zugabe des zusätzlichen Kohlenwasserstoffes geregelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkohol
vor der Zufuhr zur Wärmebehandlungseinrichtung verdampft und mit den anderen Ausgangsstoffen
in Gasform zusammengemischt wird und diese Mischung in den Behandlungsraum eingeleitet
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion
des Kohlenwasserstoffgases mit der Luft unmittelbar beim Eintritt in den Behandlungsraum
durch einen dort angeordneten Katalysator unterstützt ausgeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkohol
vor der Zufuhr zur Wärmebehandlungseinrichtung verdampft und mit den anderen Ausgangsstoffen
in Gasform zusammengemischt und diese Mischung unmittelbar beim Eintritt in den Behandlungsraum
mit Hilfe eines dort angeordneten Katalysators zu Behandlungsgas umgesetzt wird.
1. A method of producing a treatment gas atmosphere in a thermal treatment device
by thermal decomposition of starting substances introduced into the treatment chamber
of the thermal treatment device, characterised in that simultaneously and adjacent
to one another, hydrocarbon gas, alcohol, air and nitrogen are introduced into the
treatment chamber of a thermal treatment device in a stoichiometric ratio to one another
such that the sum S of the mass ratios of the mass of the individual starting substances
m
n to the mass of the starting substance air m
L, thus

has a value in the range of 0.2 to 4, preferably 0.5 to 2.0.
2. A method as claimed in Claim 1, characterised in that the alcohol is introduced
into the furnace atomized with nitrogen and/or air, the other starting substances
likewise being introduced into the furnace, directly adjacent thereto, in a suitable
quantity and so as to surround the atomization jet in the form of a casing.
3. A method as claimed in one of Claims 1 to 2, characterised in that the carbon potential
of the treatment gas is regulated via the supplied natural gas- and/or air constituent,
where the carbon potential of the atmosphere is regulated by means of a parameter
of the atmosphere which indicates the C-level, by varying one or both constituents.
4. A method as claimed in one of Claims 1 to 2, characterised in that the carbon potential
is regulated by an additional addition of a further hydrocarbon medium, in particular
further hydrocarbon gas, where the carbon potential of the atmosphere is regulated
by means of a parameter of the atmosphere which indicates the C-level, by varying
the addition of the additional hydrocarbon.
5. A method as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that before it is
supplied to the thermal treatment device, the alcohol is vaporized and mixed with
the other starting substances in gaseous form, and this mixture is introduced into
the treatment chamber.
6. A method as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that the reaction
of the hydrocarbon gas with the air takes place directly on entry into the treatment
chamber, assisted by a catalyst arranged at this point.
7. A method as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that before it is
supplied to the thermal treatment device, the alcohol is vaporized and mixed with
the other starting substances in gaseous form, and this mixture is converted into
treatment gas directly on entry into the treatment chamber with the assistance of
a catalyst arranged at this point.
1. Procédé pour la fabrication d'une atmosphère gazeuse de traitement dans une installation
de traitement thermique par pyrogénation de matières de départ introduites dans la
chambre de traitement d'une installation de traitement thermique, caractérisé en ce
que simultanément et dans le voisinage immédiat les uns des autres, un gaz hydrocarbure,
de l'alcool, de l'air et de l'azote sont introduits dans la chambre de traitement
d'une installation de traitement thermique et cela dans des rapports mutuels stoechiométriques
de telle sorte que la somme S des rapports de masse de la masse de chaque matière
de départ m
n à la masse de l'air de départ m
L, soit:

prenne une valeur comprise entre 0,2 et 4, de préférence entre 0,5 et 2.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alcool pulvérisé par
de l'azote et/ou de l'air est introduit dans le four tandis qu'à proximité immédiate
et de façon à envelopper le jet de pulvérisation, les autres matériaux de départ sont
également introduits dans le four en quantité appropriée.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que le potentiel
de carbone du gaz en traitement est régulé au-dessus de la teneur en gaz naturel et/ou
de la teneur en air introduits tandis que le réglage du potentiel de carbone de l'atmosphère
a lieu au moyen d'une grandeur de l'atmosphère devant caractériser le niveau de carbone
par variation d'une ou des deux teneurs.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que la régulation
du potentiel en carbone est obtenue par addition supplémentaire d'un autre agent contenant
un hydrocarbure, en particulier un autre gaz hydrocarbure, le potentiel en carbone
de l'atmosphère étant réglé au moyen de la grandeur de ladite atmosphère devant indiquer
le niveau en carbone par variation de l'addition de l'hydrocarbure supplémentaire.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'alcool est
vaporisé avant d'être amené à l'installation de traitement thermique et est mélangé
sous forme gazeuse avec les autres matériaux de départ (sortie) et en ce que ce mélange
est introduit dans la chambre de traitement.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la réaction
du gaz hydrocarbure avec l'air est exécutée directement lors de l'entrée dans la chambre
de traitement avec adjonction d'un catalyseur qui y est disposé.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'alcool est
vaporisé avant d'être amené à l'installation de traitement thermique et est mélangé
avec les autres matières de départ (sortie) sous forme gazeuse et en ce que ce mélange
est directement transformé en gaz de traitement lors de l'entrée dans la chambre de
traitement avec l'aide d'un catalyseur qui y est disposé.
