[0001] Die Erfindung betrifft eine Trennwandeinheit, wie sie z.B. zum Unterteilen von Gebäuderäumen
als variable Leichtbau-Zwischenwand verwendet wird, die demontierbar ist und vor allem
zum Sicht- bzw. Schallschutz dient.
[0002] Durch die EP-A-0 085 630, die GB-A-1 532 095 und die GB-A-2 085 503 sind Trennwandeinheiten
bekanntgeworden, bei welchen jeweils zwei Flanschplatten beiderseits über einen Profilanschluß
an den Profilquerteil anschließen und im Anschluß an diesen Profilanschluß lose an
der zugehörigen Außenseite des Profilquerteiles anliegen oder mit geringem Abstand
von dieser Außenseite liegen. Spreizkräfte können dadurch sehr leicht zum Abheben
der Flanschplatte von dem Profilquerteil sowie zu bleibenden Profilverformungen führen,
wodurch die Festigkeit und Genauigkeit der herzustellenden Trennwand stark beeinträchtigt
werden kann. Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausbildungen liegt darin, daß die
jeweilige Profilstütze durch die Fuge zwischen benachbarten Trennwandplatten sichtbar
ist, sofern nicht durch die Fuge hindurch Tragelemente mit der Profilstütze verbunden
sind.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trennwandeinheit der genannten Art
zu schaffen, bei welcher Nachteile bekannter Lösungen vermieden sind und die insbesondere
bei einfachem Aufbau und leichter Montierbarkeit eine hohe Festigkeit gewährleistet.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Patentanspruches 1 geeignet. Erfindungsgemäß
werden die Trennwände durch solche Profilstützen gehalten, die zwischen Boden und
Decke des Gebäuderaumes durch Verspannung oder dgl. gesichert werden und rasterartig
im Abstand zueinander liegen und an denen als Ständer der Trennwandeinheit verschalungsartig
Trennwandplatten befestigt werden können, so daß sich ein vorteilhafter Aufbau ergibt.
Zweckmäßig bildet jede Profilstütze einander gegenüber und an den Innenseiten der
Trennwandplatten liegende Flanschplatten und jeweils einen Profilquerteil, der diese
Flanschplatten verbindet.
[0005] Profilstützen der genannten Art können z.B. aus einzelnen Stahlblechprofilen derart
zusammengesetzt sein, daß der Profilquerteil durch ein Profil, die Flanschplatten
durch Flachstreifen und diese Teile verbindende Verstärkungen durch zwei weitere Blechprofile
gebildet sind. Liegen die einzelnen Profile verhältnismäßig großflächig unmittelbar
aneinander an, so kann sich nicht nur ein komplizierter und schwer herstellbarer Aufbau,
sondern auch eine wesentlich geringere Festigkeit als mit den verwendeten Profilquerschnitten
bzw. mit dem spezifischen Profilgewicht erreichbar ergeben. Quertraversen zur Verbindung
dieser Profilstützen greifen in den nutförmigen Raum zwischen den Flanschplatten ein
und können mit Schrauben befestigt werden, wodurch sich jedoch eine aufwendige Montage
ergeben und ein annähernd über die ganze Höhe der Profilstützen reichender, von Unterteilungen
freier Hohlraum zwischen den Trennwandplatten kaum geschaffen werden kann.
[0006] An den Innenseiten der Trennwandplatten zu befestigende Plattenriegel zum Einhängen
der Trennwandplatten in die Profilstützen können durch nach unten frei ausragende
Haken gebildet sein, wobei diese beiderseits einer Trennfuge zwischen benachbarten
Trennwandplatten dann unterschiedlich, nämlich im wesentlichen spiegelsymmetrisch
ausgebildet werden sollten. Höhenverstellbare Stützfüsse können in Fußhaltern gelagert
sein, die am Profilquerteil der jeweiligen Profilstütze mit Schrauben zu befestigen
sind, was jedoch aufwendig sowie hinsichtlich der zu erzielenden Festigkeiten nachteilig
sein kann.
[0007] Vorteilhaft ist mindestens eine Profilstütze im wesentlichen einteilig als Biegeprofil
ausgebildet, das nur auf verhältnismäßig begrenzter Fläche unmittelbar aneinander
anliegende Profilabschnitte aufweist, die jedoch in Profillängsrichtung miteinander
formsteif über Formschlußglieder oder dgl. verbunden sind und über im Abstand zu diesen
Verbindungsstellen liegende Biegeabschnitte einteilig ineinander übergehen. Dadurch
kann die Profilstütze mindestens ein, insbesondere zwei oder mehr annähernd rohrartig
geschlossene Profilbereiche bilden, von denen jeder nur entlang einer einzigen Längsnaht
durch doppellagige Verbindung zu schließen ist, so daß sich bei niedrigem Gewicht
und damit leichter Montierbarkeit eine sehr hohe Festigkeit ergibt. Außerdem läßt
sich das Profil verhältnismäßig einfach herstellen.
[0008] Je nach den aufzunehmenden Belastungen könnte das Profil aus einem nichtmetallischen,
flächigen Streifen geformt sein, jedoch wird für die meisten Anwendungsfälle eine
Ausbildung aus Stahlblech bevorzugt. In jedem Fall ist es vorteilhaft, wenn die Profilstütze
falzfrei in dem Sinne ausgebildet ist, daS die Schenkel der jeweiligen Biegung im
direkten Anschluß an die gebogene Zone nicht aneinander anliegen oder daß die Flanschplatten
im Anschluß an ihre Längskanten nicht doppellagig ausgebildet sind, weshalb für sämtliche
Biegeabschnitte ein Biegewinkel von weniger als 180° bevorzugt wird.
[0009] Es ist zwar denkbar, die Profilabschnitte der Profilstütze durch Punktschweißung,
Nieten oder dgl. festzulegen, jedoch ergibt sich eine weitere Vereinfachung sowie
Erhöhung der Stabilität, wenn die Formschlußglieder einteilig aus dem Materialstreifen
herausgeformt und vorzugsweise durch Biegelaschen gebildet sind, welche nach Art von
Hakenlaschen gebogen sind.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung kann der Profilquerteil wenigstens im Bereich
eines die einzige Querverbindung zwischen den Flanschplatten bildenden Querteilmittelsteges
im wesentlichen einlagig ausgebildet sein, so daß dieser Querteilmittelsteg eine verhältnismäßig
dünne Distanzverbindung zwischen den Flanschplatten bildet. Dadurch wird auch die
Wirkung des Querteilmittelsteges als Wärmebrücke reduziert, was noch weiter durch
großflächige Lochungen bzw. Durchbrüche verbessert werden kann, da der Querteilmittelsteg
dann eine gitterartig aufgelöste Struktur erhält.
[0011] Dies wird noch weiter verbessert, wenn die Flanschplatten nur entlang schmaler Streifenzonen
an dem Profilquerteil vorzugsweise an zu ihren Außenseiten etwa parallelen Querteilschenkeln
unmittelbar benachbart zum Querteilmittelsteg anliegen. Dadurch kann jeder Flanschplatte
nur eine einzige, insbesondere zwischen ihren Längskanten liegende doppellagige Anordnung
zugeordnet werden, wobei die Streifenzone wesentlich kleiner als die Hälfte der Breite
der Flanschplatte, vorzugsweise kleiner als ein Sechstel davon sein kann.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung können mindestens zwei, insbesondere alle Längskanten
der Flanschplatten der Profilstütze durch schnittkantenfreie Längskanten, nämlich
z.B. durch abgewinkelte Kanten, gebildet sein. Wenigstens im Übergangsbereich des
Profilquerteiles in die jeweilige Flanschplatte kann die Profilstütze auch zwischen
den Flanschplatten von Schnittkanten des Materialstreifens vollständig frei und von
beiderseits an die Flanschplatten anschließenden Kantenstreifen begrenzt sein, so
daß Schnittverletzungen durch Metallgrate oder dgl. völlig ausgeschlossen sind.
[0013] Profilstützen der beschriebenen oder anderer Art weisen zweckmäßig rasterartig über
ihre Höhe verteilte Einhängeglieder in Form beispielsweise von Lochreihen auf, in
welche durch die Fuge zwischen benachbarten Trennwandplatten hindurch Tragelemente,
beispielsweise Tragwinkel, eingehängt werden können. Im Bereich dieser Einhängeglieder
können die Profilstützen daher besonders hohen örtlichen Belastungen ausgesetzt sein,
weshalb gemäß der Erfindung vorgesehen ist, die Profilstütze im Bereich der Einhängeglieder
mindestens zweilagig, insbesondere dreilagig, auszubilden. Dies kann ohne zusätzlichen
Aufwand dadurch erreicht werden, daß die insbesondere nach unten gerichteten, die
Formschlußglieder bildenden Biegelaschen die Einhängeglieder an einer Kante, vorzugsweise
an der unteren Kante, begrenzen. Durch die mehrlagige Ausbildung können auch die hakenartigen
Gegenglieder der Tragelemente zur Vermeidung von Kerbwirkungen relativ weite bzw.
mit großem Krümmungsradius konkav ausgerundete Hakenöffnungen aufweisen.
[0014] Um die Einhängeglieder in vorteilhafter Weise abdecken zu können sowie zur Erhöhung
der Festigkeit der Flanschplatte im Bereich der Einhängeglieder sind diese gegenüber
der Außenseite der Flanschplatte zurückversetzt. Dies kann ohne zusätzlichen Aufwand
dadurch erreicht werden, daß die Einhängeglieder in demjenigen Bereich der Flanschplatte
vorgesehen sind, der zur Verbindung mit dem Profilquerteil nach innen z.B. U-förmig
ausgeformt ist. Die dadurch gebildete, nutartige Vertiefung an der Außenseite der
Flanschplatte kann mit einem durch Kleben oder dgl. befestigten Band ohne weiteres
in den Bereichen abgedeckt werden, in welchen die Einhängeglieder nicht genutzt werden.
Zweckmäßig ist das Band so angeordnet, daß seine Außenseite mit der benachbarten Außenseite
der Flanschplatte bündig abschließt.
[0015] Gemäß der Erfindung wird des weiteren eine zweilippige Fugendichtung zur Abdichtung
der Fuge zwischen benachbarten Trennwandplatten von deren Innenseite her vorgeschlagen,
wobei diese Fugendichtung zweckmäßig ein ggf. für die genannte Abdeckung bestimmtes
Tragband und zwei im Bereich von dessen Längskanten abstehende Dichtlippen aufweist,
die beiderseits der Fuge an den Innenseiten der Tragbandplatten anliegen können. Weist
das Abdeck- bzw. Tragwand entlang einer beispielsweise vor den Einhängegliedern liegenden
Längslinie eine über ihre Länge im wesentlichen durchgehende, linienförmige Sollbruchzone
auf, so kann das Tragband jederzeit durchstoßen werden, um die dahinter liegenden
Einhängeglieder für ein Tragelement zugänglich zu machen. Besonders vorteilhaft ist
es, wenn das Tragband beiderseits der Sollbruchzone so ausgebildet ist, daß bei deren
Bruch zwei gegeneinander gerichtete Lippendichtungen gebildet werden, die dann beiderseits
an dem plattenförmigen Tragelement im wesentlichen dicht anliegen. Auch ist die Sollbruchzone
dafür geeignet, die Fugendichtung in zwei Einzeldichtungen zu trennen und entsprechend
zu verwenden.
[0016] Um die Trennwandplatten möglichst spielfrei bzw. mit einer gewissen Vorspannung auf
lange Zeit sicher halten zu können, weist die durch Einhängeglieder an der Flanschplatte
und Plattenriegel an den Trennwandplatten gebildete Einhängeverbindung mindestens
ein vorzugsweise einteilig mit wenigstens einem der ineinandergreifenden Glieder ausgebildetes
Federelement auf, das die Trennwandplatte bzw. den Plattenriegel rechtwinklig zur
Plattenebene gegen die Profilstütze mit Vorspannung festlegt. Zweckmäßig ist dabei
an einem winkelförmig durch die jeweilige Riegelöffnung der Flanschplatte begrenzten
und daher geringfügig federnd nachgiebigen Profilteil ein nach innen vorstehender
Spann-Nocken vorgesehen, auf welchen der Plattenriegel mit einem Gegennocken beim
Einhängen zunächst schräg ansteigend unter zunehmender Federspannung aufläuft und
dann auf einer zur Einhängerichtung etwa parallelen Nockenfläche ruht. Sind die Plattenriegel
durch Riegelhaken gebildet, deren Hakenende horizontal und nicht vertikal frei vorsteht,
so kann jeder Plattenriegel im wesentlichen symmetrisch zu einer horizontalen Mittelebene
ausgebildet und wahlweise auf der linken wie rechten Seite der jeweiligen Fuge gleich
wirkend verwendet werden.
[0017] Damit die Quertraversen einerseits einfach zu befestigen sind und andererseits raumsparend
angeordnet werden können, ist für das jeweilige Ende der Quertraverse ein Traversenverbinder
vorgesehen, der für die Befestigung an der Flanschplatte und nicht am Profilquerteil
ausgebildet ist. Stattdessen oder zusätzlich hierzu ist es vorteilhaft, wenn die Quertraverse
bzw. der Traversenverbinder durch die jeweils zugehörige, eingehängte Trennwandplatte
lagegesichert oder zumindest zusätzlich lagegesichert ist, wenn also der Traversenverbinder
so ausgebildet ist, daß er zum Lösen von der Profilstütze gegen die Innenseite der
Trennwandplatte bewegt werden müßte. Dadurch genügt es, den Traversenverbinder zunächst
nur durch eine druckknopfartige Verbindung gegenüber der Profilstütze und ohne jegliche
zusätzliche Befestigungsglieder festzulegen, weil die Quertraverse nach dem Einhängen
der Trennwandplatte durch deren formschlüssige Verbindung mit der Profilstütze dann
ebenfalls formschlüssig gesichert ist.
[0018] Der Traversenverbinder ist zweckmäßig als gegen Vertikalbewegungen formschlüssig
gesichertes Steckglied ausgebildet, das vorzugsweise von der Außenseite her in die
Flanschplatte einzustecken ist. Hierzu müssen in der Flanschplatte nicht unbedingt
gesonderte Stecköffnungen vorgesehen sein, wenn der Traversenverbinder so ausgebildet
ist, daß er in eine oder mehrere benachbarte Riegelöffnungen der Flanschplatte eingreifen
kann. Der Traversenverbinder ist dadurch seitlich gegenüber den in der Mitte der Breite
der Flanschplatte vorgesehenen Einhängeöffnungen nach außen versetzt und außerdem
gegenüber der Profilstütze über eine Höhe gesichert, die wesentlich größer als die
Profilhöhe der Quertraverse sein kann. Insofern bildet der Traversenverbinder einen
T-förmigen Abschluß des zugehörigen Endes der Quertraverse.
[0019] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß die Außen- bzw. Innenseite
der Quertraverse im wesentlichen bündig mit der Außenseite und/oder der Innenseite
der jeweils zugehörigen Flanschplatte abschließt, so daß zwischen Profilquerteilen
benachbarter Profilstützen auch dann ein über die gesamte Höhe der Profilstützen von
Unterteilungen freier Raum für die Aufnahme von Isoliermatten oder dgl. verbleibt,
wenn zwischen den Enden der Profilstützen Quertraversen vor- gesehen sind. Vorteilhaft
sind jeweils zwei Quer- traversen einander im Abstand gegenüberliegend in gleicher
Höhe ange- ordnet. Durch die beschriebene Ausbildung kann auch der Traversenverbinder
als Stanzbiegeteil aus Blech in ein- facher Weise und mit hoher Festigkeit hergestellt
werden.
[0020] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß die jeweilige Quertraverse
im wesentlichen gleiches Profil wie eine Flanschplatte der Profilstütze hat, so daß
sich zur Herstellung der Profile geringe Werkzeugkosten ergeben und außerdem die genannte
fluchtende Anordnung besonders einfach erreicht werden kann.
[0021] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für das untere und/oder obere Ende der
jeweiligen Profilstütze jeweils ein höhenverstellbarer Stützfuß vorgesehen, der vorzugsweise
lediglich durch eine Steckverbindung an der Profilstütze lagegesichert anzubringen
ist. Vorteilhaft weist der Stützfuß eine mit einem Außengewinde versehene Stellspindel
auf, die über ihre Länge durchgehend am Außenumfang und daher im Bereich des Gewindes
mit Schlüsselflächen versehen, beispielsweise als Sechskantstab ausgebildet ist, so
daß jeder jeweils frei liegende Abschnitt dieser Stellspindel dafür geeignet ist,
zum Einstellen in Eingriff mit einem geeigneten Werkzeug gebracht zu werden. Die Stellspindel
ist zweckmäßig an einem als Stanzbiegeteil aus Blech hergestellten Fußlager mit Gewinde
gelagert, das in Längsrichtung der Profilstütze auf diese aufzustecken ist, und zwar
bis zur Anschlagbegrenzung an der zugehörigen Endfläche der Profilstütze, so daß durch
diese Anschlagbegrenzung sämtliche Stützkräfte auf einfache Weise aufgenommen werden
können.
[0022] Am Boden, an der Decke und/oder an Seitenwänden des Gebäuderaumes schließt die Trennwand
zweckmäßig über Anschlußblenden an, welche an der jeweiligen Begrenzung des Gebäuderaumes
zu befestigen sind und mit Blendenschenkeln die Trennwandplatten an den Innenseiten
bzw. die Flanschplatten der Profilstützen an ihren Außenseiten übergreifen. Diese
Anschlußblenden lassen sich besonders einfach herstellen und montieren, wenn beide
Blendenschenkel jeweils durch ein einteiliges bzw. eine einzige Baugruppe bildendes
U-Profil gebildet sind, das z.B. als gebogenes Blechprofil ausgebildet sein kann.
Damit dieses Profil auch an relativ unebenen Raumbegrenzungen sicher anliegt, weist
es an der Außenseite seines U-Quersteges linienförmig vorstehende Anlagewülste oder
dgl. auf, wobei jeder Blendenschenkel in einen solchen seitlichen Anlagewulst übergehen
kann und/oder in der Mitte der Breite des U-Quersteges ein Anlagewulst vorgesehen
ist.
[0023] Gemäß der Erfindung wird des weiteren ein Zargenprofil vorgeschlagen, das insbesondere
dafür geeignet ist, einen Durchbruch durch die Trennwand rahmenartig zu umschließen.
Ein solcher Durchbruch kann eine Türöffnung, eine Fensteröffnung, eine mit einer Verglasung
zwar geschlossene, jedoch transparente Öffnung oder dgl. sein. Vorteilhaft ist das
Zargenprofil durch ein extrudiertes Aluminium-Strangprofil gebildet, das im Querschnitt
von über den Umfang geschlossenen Hohlkammern vollständig frei ist, so daß es sich
sehr einfach herstellen läßt. Dieses Zargenprofil hat zweckmäßig an einer Profilseite
einen Profilschlitz, der an die Breite der Profilstütze zwischen den Außenseiten von
deren Flanschplatten so angepaßt ist, daß diese Profilstütze mit geringem Spiel in
den Profilschlitz und damit in das Zargenprofil eingreifen kann. Dadurch läßt sich
der Zargenrahmen sehr sicher und einfach ausrichten sowie befestigen.
[0024] Stattdessen oder zusätzlich hierzu weist das Zargenprofil zweckmäßig im Innern Schraubkanäle
auf, die durch nach innen vorstehende Profilabschnitte gebildet und nur über einen
Teil ihres Umfanges umschlossen sind, so daß auf Gehrung aneinandergesetzte Profilzargen
mit Schrauben gegeneinander gesichert werden können. Entsprechend weist das Zargenprofil
im Innern zweckmäßig flache Steckkanäle auf, die vorzugsweise an den Innenseiten der
zur Schlitzmittelebene des Profilschlitzes parallelen Profilwandungen beiderseits
des Profilschlitzes liegen und für die Aufnahme von Schenkeln von Flachwinkeln geeignet
sind, die parallel zur Rahmenebene liegen und die Profilzargen im Gehrungsbereich
sicher gegeneinander ausrichten.
[0025] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die
einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen
bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein
und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die
hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Trennwandeinheit im Vertikalschnitt,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 3
- die Trennwandeinheit gemäß Fig. 1 im Horizontalschnitt,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt der Fig. 3 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 5
- einen der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt, jedoch im Bereich eines Wandanschlusses,
- Fig. 6
- eine Profilstütze im Querschnitt und in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 7
- einen Abschnitt der Profilstütze in Ansicht von oben gemäß Fig. 6,
- Fig. 8
- die Profilstütze gemäß Fig. 7 in Ansicht von links,
- Fig. 9
- einen Plattenriegel in Ansicht auf den Plattenhaken parallel zur Plattenebene,
- Fig. 10
- den Plattenriegel gemäß Fig. 9 in Ansicht von rechts,
- Fig. 11
- den Plattenriegel gemäß Fig. 10 in Ansicht von rechts,
- Fig. 12
- den Plattenriegel gemäß Fig. 9 in Draufsicht,
- Fig. 13
- eine Anschlußblende im Querschnitt,
- Fig. 14
- eine Fugendichtung im Querschnitt,
- Fig. 15
- einen Fußhalter eines Stützfusses in Draufsicht,
- Fig. 16
- den Fußhalter gemäß Fig. 15 in Ansicht,
- Fig. 17
- den Fußhalter gemäß Fig. 16 in Ansicht von rechts,
- Fig. 18
- einen Stellfuß für den Fußhalter in Ansicht,
- Fig. 19
- den Stellfuß gemäß Fig. 18 in Draufsicht,
- Fig. 20
- einen Traversenverbinder gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 21
- den Traversenverbinder gemäß Fig. 20 in Ansicht von links,
- Fig. 22
- den Traversenverbinder gemäß Fig. 21 in Ansicht von links,
- Fig. 23
- den Traversenverbinder gemäß Fig. 21 in Draufsicht,
- Fig. 24
- zwei über Traversenverbinder an eine Profilstütze angeschlossene Quertraversen in
Draufsicht,
- Fig. 25
- eine für die Verbindung mit einer Profilstütze bestimmte Bücherstütze in Ansicht,
- Fig. 26
- die Bücherstütze gemäß Fig. 25 in Draufsicht,
- Fig. 27
- einen Hängeschrankbeschlag in Ansicht,
- Fig. 28
- den Hängeschrankbeschlag gemäß Fig. 27 in Draufsicht,
- Fig. 29
- einen Tafelhängebeschlag in Ansicht,
- Fig. 30
- den Tagelhängebeschlag gemäß Fig. 29 in Draufsicht und
- Fig. 31
- ein Tür-Zargenprofil im Querschnitt mit zugeordneter Profilstütze.
[0026] Die erfindungsgemäße Trennwandeinheit 1 bzw. Trennwand ist als Bausatz aus Einzelteilen
zusammensetzbar sowie wieder demontierbar und stellt im montierten Zustand einen fest
verankerten Bestandteil des jeweiligen Gebäuderaumes dar, der auch als Tragwand für
Bücherregale, Hängeschränke, Schreibtafeln und ähnliches geeignet ist.
[0027] Die Trennwand ist im wesentlichen aus im Abstand in einem Raster nebeneinanderstehenden,
annähernd über die gesamte Raum- bzw. Trennwandhöhe reichenden, gleichen Profilstützen
2, diese jeweils in Höhe von Querfugen verbindenden horizontalen Quertraversen 3,
an den unteren Enden der Profilstützen 2 angebrachten Stützfüssen 4, Anschlußprofilen
5, 6, 7 zur Verbindung mit den Raumwänden, eingehängten Trennwandplatten 8 und zwischengefügten
Isolierungen 9 in Form beispielsweise von Mineralwollematten zusammengesetzt. Die
Profilstützen 2 dienen als Ständer und die Quertraversen 3 als Querriegel, während
das Anschlußprofil 5 als Bodenanschluß, das Anschlußprofil 6 als Deckenanschluß und
das Anschlußprofil 7 als Seitenwandanschluß dient. Die in der Hauptsache tragenden,
zu einem Gitterrahmen zusammensetzbaren Teile, nämlich die Profilstützen 2 und die
Quertraversen 3, sind zweckmäßig als Stahl-Kaltwalz-Profile mit einer Blechdicke in
der Größenordnung von 1 mm ausgebildet, was im wesentlichen auch für die Anschlußprofile
5, 6, 7 gilt, während die in die Profilstützen einzuhängenden Beschläge demgegenüber
zweckmäßig eine etwa 1 1/2- bis 2-fach größere Blechdicke aufweisen. Die Trennwandplatten
8 können durch Spanplatten mit einer Dicke in der Größenordnung von 20 mm gebildet
sein und sind über an ihren Innenseiten verdeckt liegende Einhängeverbindungen 10
ausschließlich an den Profilstützen 2 in zwei zueinander parallelen Ebenen derart
befestigt, daß sie beiderseits der Profilstützen 2 einander gegenüberstehen und eine
doppelschalige Trennwand bilden. Die vertikalen sowie die horizontalen Fugen 11, 12
zwischen benachbarten Trennwandplatten 8 haben eine Breite in der Größenordnung von
etwa 5 mm.
[0028] Jede Quertraversenverbindung zwischen benachbarten Profilstützen 2 ist durch zwei
baugleiche, jedoch vollständig gesonderte, zueinander parallele sowie in gleicher
Höhe liegende Quertraversen 3 gebildet, die einander vollständig berührungsfrei bzw.
ohne gegenseitige starre Verbindung mit ihren einander zugekehrten Innenseiten spiegelsymmetrisch
gegenüberliegen und nur jeweils mit ihren Enden über die zugehörige Profilstütze miteinander
im wesentlichen formsteif verbunden sind. Zu diesem Zweck ist an jedem Ende jeder
Quertraverse 3 ein nach Art eines Querstückes nach oben und unten über die Längskanten
der Quertraverse 3 vorstehender, im wesentlichen stumpf an die jeweilige Endfläche
der Quertraverse anschließender Traversenverbinder 13 vorgesehen, der mit verhältnismäßig
großem Hebelarm, nämlich im Abstand oberhalb und/oder unterhalb der Quertraverse,
gegen die auftretenden Biegekräfte formschlüssig in die zugehörige Profilstütze 2
eingreift. Da die Profilstützen 2 die vertikalen Fugen 11 und die Quertraversen 3
die horizontalen Fugen 12 unmittelbar hinter den jeweils zugehörigen Trennwandplatten
8 überdecken und daher durch die Fugen 11, 12 hindurch sichtbar sein könnten, sind
bandförmige Fugenabdeckungen 14 vorgesehen, die parallel zu den Trennwandplatten 8
im Abstand hinter deren Innenseiten liegend an den zugehörigen Außenseiten der Profilstützen
2 und der Quertraversen 3 so befestigt sind, daß sie die Fuge 11 bzw. 12 auf einer
gegenüber ihrer Breite größeren Breite mit Abstand vollständig überdecken. Des weiteren
sind im wesentlichen sämtliche Fugen 11, 12 mit Fugendichtungen 15 abgedichtet, die
einerseits dicht mit den zugehörigen Außenflächen der Profilstützen 2 sowie der Quertraversen
3 verbunden sind als auch beiderseits der jeweiligen Fuge 11 bzw. 12 an den Innenseiten
der zugehörigen Platten 8 benachbart zu deren Längskanten dicht und vorgespannt anliegen
sowie durch die Platten 8 verdeckt sind. Die Fugendichtungen 15 bzw. die Fugenabdeckungen
14 können bandförmig aus gummielastischem bzw. gummiartigem Werkstoff bestehen und
jeweils annähernd flach U-profilförmig derart einteilig ausgebildet sein, daß die
U-Schenkel Dichtlippen und der U-Quersteg sowohl die Fugenabdeckung als auch die Abdichtung
des Fugenbodens und von Durchbrüchen der Profilstütze bildet.
[0029] Die Ausbildung der jeweiligen Profilstütze 2 ist insbesondere aus den Figuren 6 bis
8 erkennbar. Die Profilstütze 2 ist nach Art eines I-Profiles ausgebildet, dessen
I-Hauptsteg durchgehend einlagig und zur thermischen sowie zur Schalltrennung beider
Schalenbereiche der Trennwand großflächig von Durchbrüchen durchsetzt ist, so daß
er zumindest in seiner Mittelzone nach Art einer Gitter- bzw. Leiter-Struktur ausgebildet
ist, deren Leitersprossen ebenfalls von Durchbrüchen durchsetzt sind. Jeder der beiden,
durch den Hauptsteg miteinander verbundenen I-Querstege, die rechtwinklig zum Hauptsteg
stehende Flanschplatten 16 bilden, steht mit seinen beiden Stegschenkeln unterschiedlich
weit über den Hauptsteg vor, wobei der weiter vorstehende Stegschenkel ein Rohrprofil
bildet, während der andere Stegschenkel nach Art eines nach innen offenen U-Profiles
ausgebildet ist. Die voneinander abgekehrten Außenseiten der Flanschplatten 16 bzw.
nahezu die gesamten Flanschplatten 16 sind jedoch im wesentlichen symmetrisch zu einer
gemeinsamen Mittelebene ausgebildet, gegenüber welcher der dazu parallele I-Quersteg
seitlich entsprechend versetzt ist. Außerdem ist die Profilstütze im wesentlichen
spiegelsymmetrisch zu einer zwischen den Flanschplatten 16 liegenden Längsmittelebene
ausgebildet.
[0030] Der I-Quersteg ist im wesentlichen durch einen zwischen den Flanschplatten 16 liegenden,
U-förmigen Profilquerteil 17 gebildet, dessen im wesentlichen ebene sowie zueinander
parallele Profilschenkel 18 die zuerst genannte Mittelebene schneiden und an den Innenseiten
der beiden Flanschplatten 16 liegen, während der den I-Hauptsteg bildende, als Querteilmittelsteg
19 vorgesehene U-Quersteg ebenfalls durchgehend im wesentlichen eben ausgebildet ist.
Die über mehr als die Hälfte der Profilbreite reichenden Querteilschenkel 18 erstrecken
sich nahezu bis an die zugehörige, quer zur Trennwandebene liegende Profilseite der
Profilstütze 2 und gehen über annähernd rechtwinklig voneinander weggerichtete, im
wesentlichen viertelkreisförmige Biegeabschnitte 20 in zueinander ebenengleich liegende
Kantenstreifen 22 über. Die Kantenstreifen 22 gehen über vierteilkreisförmige, gleichsinnig
abgewinkelte Biegeabschnitte 21 in die jeweils zugehörige Flanschplatte 16 über, so
daß die Kantenstreifen 22 Bodenstege von U-Profilen bilden. An der gegenüberliegenden
Kantenseite ragen die Flanschplatten 16 im Querschnitt frei aus, wobei sie über viertelkreisförmige
Biegeabschnitte 23 in gegeneinander gerichtete, annähernd ebenengleiche Kantenstreifen
24 übergehen, deren Breite geringfügig kleiner als die der Kantenstreifen 22 ist und
die jeweils praktisch einen Schenkel eines Winkelprofiles bilden.
[0031] In der Mitte zwischen den genannten Kantenseiten bzw. den Kantenstreifen 22, 24 weist
jede Flanschplatte 16 eine nach innen gerichtete, im Querschnitt U-förmige Ausformung
25 auf, deren Profilbreite größer als ihre Profilhöhe ist und deren U-Bodensteg 26
mit seiner von den U-Schenkeln 27 abgekehrten Seite unmittelbar an der Außenseite
des zugehörigen Querteilschenkels 18 nahe benachbart zur Abwinklung für den Querteilmittelsteg
19 im wesentlichen eben anliegt. Die zueinander im wesentlichen parallelen Schenkel
27 der Ausformung 25 gehen mit ihren Enden über voneinander weggerichtete Abwinkelungen
in streifenförmige Aufnahmeabschnitte 28 über, die etwa um die Dicke der Fugenabdeckung
14 gegenüber den benachbarten und jeweils annähernd bis zu den Kantenstreifen 22,
24 reichenden Außenseiten der Flanschplatten 16 zurückversetzt sind. Die Breite der
durch die beiden Aufnahmeabschnitte 29 gebildeten, die Längsnut der Ausformung 25
beidseitig begrenzenden, streifenförmigen Vertiefung entspricht etwa der Breite der
Fugenabdeckung 14, die somit diese Vertiefung bündig ausfüllt, wobei die Vertiefung
beiderseits über Kröpfungsabschnitte 29 in die benachbarten ebenen und zueinander
ebenengleichen Abschnitte der jeweiligen Flanschplatte 16 übergeht.
[0032] Jede Flanschplatte 16 ist mit dem Profilquerteil 17 über Formschlußglieder 30 verbunden,
die in gleichmäßigen Abständen und in großer Anzahl über die gesamte Länge jeweils
in einer einzigen Reihe verteilt sind. Die Abstände können in der Größenordnung der
Hälfte der Profilbreite liegen. Die Formschlußglieder verbinden zweckmäßig den jeweiligen
Bodensteg 26 mit dem zugehörigen Querteilschenkel 18 dadurch, daß sie mindestens einen
dieser beiden Profilteile durchsetzen bzw. hintergreifen sowie diese Profilteile gegeneinander
spannen. Zu diesem Zweck sind Biegelaschen 31 vorgesehen, die einteilig mit einem
dieser beiden Profilteile ausgebildet sind, wobei vorzugsweise alle Biegelaschen 31
aus demselben Profilteil, nämlich dem Bodensteg 26, verschnittfrei so herausgeformt
sind, daß in diesem jeweils eine entsprechende, vorzugsweise in Profillängsrichtung
länglich rechteckige Stanzöffnung 33 gebildet wird. Diese Stanzöffnung 33 liegt im
wesentlichen deckungsgleich zu einer annähernd gleich großen bzw. gleichen Stanzöffnung
im Querteilschenkel 18, deren untere Querkante von der die untere Querkante der Stanzöffnung
33 begrenzenden Biegelasche 31 so übergriffen wird, daß der Querteilschenkel 18 an
seiner Innenseite von dem nach unten gerichteten Laschenschenkel 34 der Biegelasche
31 hintergriffen wird. Die im Querschnitt annähernd halbkreisförmige, den Laschenschenkel
34 mit dem Bodensteg 26 verbindende Laschenkrümmung 35 bildet eine entsprechend abgerundete
untere Begrenzung der jeweiligen Einhängeöffnung 32, die durch die beiden annäherend
deckungsgleichen Stanzöffnungen in den beiden Profilteilen gebildet ist. Außerdem
ergibt sich durch die beschriebene Ausbildung im Bereich des unteren Begrenzungsrandes
jeder Einhängeöffnung 32 eine dreilagige Materialanordnung des Profilbleches, wobei
der Laschenschenkel 31 geringfügig nach innen konvex gekrümmt sein kann, so daß er
zusätzlich nach Art einer den einzuhängenden Haken nach innen spannenden Blattfeder
bzw. Nocke wirkt. Durch die starre, ausschließlich durch Biegeglieder und Aufnahmeöffnungen
gebildete Formschlußverbindung, die stattdessen oder zusätzlich auch durch Punktschweißungen,
Nietverbindungen und/oder dgl. gebildet sein könnte, bildet der jeweilige I-Querstegschenkel
der Profilstütze 2 ein annähernd flachrechteckiges Rohrprofil, dessen größere Querschnittserstreckung
rechtwinklig zur gemeinsamen Mittelebene der Flanschplatten 16 liegt und das mit einer
Schmalseite die im Boden die Einhängeöffnungen 32 aufweisende, nutartige Vertiefung
der zugehörigen Flanschplatte 16 flankiert. Die Breite der Biegelaschen 31 bzw. der
Einhängeöffnungen 32 ist nur geringfügig kleiner als die Breite des Bodensteges 26.
[0033] In jedem I-Querstegschenkel jeder Flanschplatte 16 ist eine über die Profillänge
durchgehende Reihe von hintereinander liegenden Riegelöffnungen 37 vorgesehen, wobei
jeweils zwei Riegelöffnungen 37 beiderseits der gemeinsamen Mittelebene der Flanschplatten
16 einander im wesentlichen spiegelsymmetrisch gegenüberliegen, die Riegelöffnungen
37 annähernd über die gesamte Breite des zugehörigen I-Querstegschenkels reichen und
einen Längsabstand voneinander haben, der nur geringfügig, nämlich um ein Drittel
größer als ihre jeweilige Gesamterstreckung in Profillängsrichtung ist. Jede Riegelöffnung
37 weist eine oben liegende, von annähernd parallelen Seitenkanten begrenzte, weitere
Einführöffnung 38 auf, die annähernd über die gesamte Breite des zugehörigen I-Querstegschenkels,
nämlich annähernd von dem Biegeabschnitt 23 über den Kröpfungsabschnitt 29 bis in
den Aufnahmeabschnitt 28 nahe bis an den Schenkel 27 der Ausformung 25 reicht. Diese
Einführöffnung 38 geht nach unten in eine Überführöffnung 39 über, die durch eine
einzige, an die innere Seitenkante der Einführöffnung 38 stumpfwinklig anschließende
schräge Seitenkante nach unten spitzwinklig bzw. trichterartig in der Breite verjüngt
ist und an ihrem unteren, verjüngten Ende in einen Riegelschlitz 40 übergeht, dessen
Breite nur geringfügig größer als die Materialdicke des einzuhängenden Beschlagteiles
ist. Die der Schrägkante 41 der Überführöffnung 39 gegenüber- und benachbart zum zugehörigen
Biegeabschnitt 21 bzw. 23 liegende Öffnungskante 42 geht über die gesamte Länge der
zugehörigen Riegelöffnung 37, also über die Einführöffnung 38, die Überführöffnung
39 und den Riegelschlitz 40 geradlinig durch. Das untere Ende des Riegelschlitzes
40 ist durch eine Querkante 43 begrenzt, während das obere Ende der Einführöffnung
38 durch eine dazu parallele, zur Profillängsrichtung rechtwinklige Querkante 44 begrenzt
ist.
[0034] Durch die Schrägkante 41 sowie die an diese stumpfwinklig anschließende Schlitzkante
des Riegelschlitzes 40 ist eine annähernd dreieckförmig frei vorstehende Federlasche
45 begrenzt, die an die zugehörige Seite des Riegelschlitzes 40 anschließt und einteilig
mit dem Profil bzw. der Flanschplatte 16 ausgebildet sowie durch den Kröpfungsabschnitt
29 profiliert abgesetzt ist. An der zur jeweils gegenüberliegenden Flanschplatte 16
weisenden Innenseite dieser Federlasche 45 ist ein parallel zum zugehörigen Riegelschlitz
40 und nahe benachbart zu diesem bzw. dem Riegelschlitz 40 und dem Kröpfungsabschnitt
29 liegender Spann-Nocken 46 vorgesehen, der trapezartig bzw. walmdachförmig nach
innen vorsteht. Der Spann-Nocken 46 ist durch einen einteilig und verschnittfrei aus
dem zugehörigen I-Querstegschenkel bzw. der Federlasche 45 herausgestanzten Nockenstreifen
47 gebildet, dessen Breite etwa gleich groß wie die lichte Breite des Riegelschlitzes
40 ist und der mit seinem oberen und unteren Ende einteilig an das übrige Profil anschließt,
wobei das untere Ende etwa in Höhe der Querkante 43 liegt. Benachbart zur Schrägkante
41 steigt der Spann-Nocken 46 mit einer Nockenschräge 48 spitzwinklig nach innen an,
wobei die Nockenschräge 48 in einen zur Profillängsrichtung parallelen Nockenscheitel
49 übergeht, der in demjenigen Bereich liegt, in welchem sich in Montagelage ein einzuhängender
Plattenriegel 50 befindet.
[0035] Der insbesondere in den Figuren 3, 4 und 9 bis 12 erkennbare, einteilig als Stanzbiegeteil
ausgebildete Plattenriegel 50 weist einen als ebene Schraubplatte ausgebildeten Plattensockel
51 zur Befestigung an der Innenseite der jeweiligen Trennwandplatte 8 nahe benachbart
zu deren Fugenkante auf. Im Bereich der Mitte einer Längskante steht von dem Riegelsockel
51 ein in dem Sinne winkelprofilförmiger Riegelhaken 52 ab, als dieser Riegelhaken
52 in Richtung seiner Riegelprofilierung eine gegenüber seiner Materialstärke größere
Breite aufweist. Der eine Schenkel des Riegelhakens 52 schließt annähernd rechtwinklig
an den Riegelsockel 51 an, während der frei ausragende, etwa parallel zum Riegelsockel
51 liegende Hakenschenkel 53 von der zugehörigen Außenkante des Riegelsockels 51 weg
ragt, so daß also in Ansicht gemäß Fig. 12 ein annähernd rechtwinkliges Z-Profil gebildet
ist. Der Hakenschenkel 53 weist an seiner der Ebene des Riegelsockels 51 zugekehrten
Seite einen in der Mitte seiner Breite vorstehenden, kufenartig gekrümmten Laufnocken
54 auf, der durch in Ansicht gemäß Fig. 9 stumpfwinklig V-förmige Profilierung des
Hakenschenkels 53 gebildet ist. Der an der Innenseite der jeweiligen Trennwandplatte
befestigte Plattenriegel 50, dessen Hakenschenkel 53 horizontal bzw. zur zugehörigen
Fugenkante hin frei ausragt, wird quer zur Plattenebene sowie zur Profillängsrichtung
in die jeweilige Einführöffnung 38 eingeführt und dann nach unten bewegt, wobei sein
an dem Riegelsockel 51 anschließender Schenkel durch die Schrägkante 41 in den Riegelschlitz
40 geleitet wird. Nachdem dieser Schenkel etwa mit der Hälfte seiner Breite in den
Riegelschlitz 40 eingreift, läuft der Laufnocken 54 auf die Nockenschräge 48 auf,
so daß der an den Riegelsockel 51 anschließende Schenkel tiefer in die Flanschplatte
16 gezogen und dadurch im wesentlichen querspielfrei in dem Riegelschlitz 40 gesichert
wird. Am Ende der Einhängebewegung liegt der Laufnocken 54 auf dem Nockenscheitel
49 mit Vorspannung an, während der Riegelsockel 51 noch einen geringen Abstand von
der Außenseite der zugehörigen Flanschplatte 16 hat. Durch den Laufnocken 54 hat der
Plattenriegel 50 trotz Spielfreiheit in Querrichtung des Riegelschlitzes 40 noch ein
gewisses Kippspiel um eine horizontale, zur Trennwandebene parallele Achse, was das
Ein- und Aushängen der Trennwandplatten 8 erleichtert. Die Federlasche 46 wirkt ausschließlich
über den Laufnocken 54 auf den Plattenriegel 50 im Sinne eines Heranziehens der Trennwandplatte
gegen die Profilstütze. Trotzdem sind die Trennwandplatten 8 gegenüber den Profilstützen
2 und/oder den Quertraversen 3 vollständig berührungsfrei und mit den Profilstützen
2 nur über die Plattenriegel 50 verbunden, so daß eine Weiterleitung von Schwingungen,
beispielsweise Schallschwingungen, kaum zu befürchten ist. Durch die beschriebene
Ausbildung greifen die Plattenriegel 50 auf einer Seite der jeweiligen Flanschplatte
16 unmittelbar in das Innere des Rohrprofiles 36 ein.
[0036] Wie insbesondere Fig. 7 zeigt, weist der Querteilmittelsteg 19 der Profilstütze 2
in deren Längsrichtung längliche, hintereinander liegende und annähernd über die Hälfte
der Breite des Querteilmittelsteges 19 reichende Installationsöffnungen 56 auf, deren
Zwischenabstand kleiner als ihre Länge ist und zwischen denen rasterartig verteilt
kreisrunde Löcher in zwei benachbarten Reihen vorgesehen sind. Dadurch sind Durchbrüche
55 gebildet, welche den Querteilmittelsteg 90 in zwei thermisch bzw. hinsichtlich
Schwingungsübertragungen nahezu getrennte Seitenstreifen unterteilen, wobei durch
die Installationsöffnungen 56 Leitungen verlegt werden oder auch die Isolierung hindurchtreten
und dadurch fixiert werden kann.
[0037] Den Figuren 16 bis 19 ist die Ausbildung des Stützfusses 4 gemäß Fig. 1 deutlicher
zu entnehmen, der im wesentlichen aus einem Fußhalter 57 und einem Stellfuß 64 zusammengesetzt
ist. Der Fußhalter 57 kann lediglich durch eine parallel zur Längsrichtung der Profilstütze
2 gerichtete Steckverbindung am zugehörigen Ende der Profilstütze 2 befestigt und
gegen die auftretenden Stützkräfte sowie gegen alle Bewegungen quer zur Profillängsrichtung
lagegesichert werden. Zu diesem Zweck weist der als Stanzbiegeteil aus Stahlblech
hergestellte Fußhalter 57, der in Seitenansicht gemäß Fig. 17 annähernd U-förmig mit
unterschiedlicher Schenkelhöhe ist, im Bereich seiner einen Schenkelseite zwei annähernd
ebenengleiche Außenschenkel 58 und zwischen diesen einen um seine Dicke zuzüglich
der Materialdicke des Querteilmittelsteges 19 nach innen versetzten Innenschenkel
59 auf. Die Außenschenkel 58 liegen im Montagezustand an der Außenseite des Querteilmittelsteges
19 an, während der Innenschenkel 59 an dessen Innenseite mit Vorspannung anliegt.
Zum leichten Einführen sind die freien Enden der Außenschenkel 58 geringfügig nach
außen abgewinkelt und ist der Innenschenkel 59 geringfügig länger als die Außenschenkel
58. Die voneinander abgekehrten Seitenkanten der Außenschenkel 58 können nahezu an
den Innenseiten der Flanschplatten 16 anliegen. Auf der den Außen- und Innenschenkeln
58, 59 gegenüberliegenden Seite des U-Quersteges 61 des Fußhalters 57 ist ein verhältnismäßig
niedriger, nur stegförmig über den Quersteg 61 vorstehender Schenkel 60 vorgesehen,
der in seiner Stegkante zwei trichterförmig erweiterte und annähernd bis in die Ebene
der Innenseite des Quersteges 61 reichende Ausschnitte 62 aufweist, in welche die
Querteilschenkel 18 zentrierend eingreifen. Dadurch steht die zugehörige Endfläche
der Profilstütze 2 großflächig auf der Innenseite des U-Quersteges 61 nach Art eines
Anschlages auf.
[0038] In der Mitte des U-Quersteges 61 ist ein über dessen Außenseite vorstehendes, kragenförmiges
Lagerauge 63 herausgeformt, das mit einem Innengewinde für die Aufnahme einer Stellspindel
65 des Stellfusses 64 versehen ist. Dieser Stellfuß 65 ragt somit benachbart zum Innenschenkel
59 und zum Querteilmittelsteg 19 zwischen den Querteilschenkeln 18 in die Profilstütze
2. Die Stellspindel 65 trägt an ihrem über die Außenseite des Quersteges 61 vorstehenden
Ende eine über einen nietartigen Spindelkopf drehbar mit ihr verbundene, quadratische
Fußplatte 66 und ist annähernd über ihre ganze Länge mit einem Außengewinde versehen.
Im Bereich dieses Außengewindes und somit die Gewindewendel abflachend ist die Stellspindel
65 annähernd über ihre gesamte Länge mit Schlüsselflächen 67 derart versehen, daß
die Stellspindel 65 praktisch ein mit einem Außengewinde versehenes Sechskantprofil
bildet. In der von der Fußplatte 66 abgekehrten Endfläche weist die Stellspindel 65
außerdem einen Innensechskant 68 oder ein ähnliches Eingriffsglied für ein Werkzeug
zum Drehen auf. Dadurch kann der Stützfuß 4 zum Zwecke der Höhenverstellung der Profilstütze
2 sehr leicht und genau eingestellt werden.
[0039] In den Figuren 20 bis 24 ist der Traversenverbinder 13 gemäß den Figuren 1 und 2
deutlich erkennbar. Der Traversenverbinder 13 weist an einem Flanschschenkel 70 zur
formstarren Verbindung mit der jeweils zugehörigen Quertraverse 3 zwei quer zu dieser
bzw. in Längsrichtung der Profilstütze 2 im Abstand zueinander liegende Profilvorsprünge
69 auf, die für den Eingriff in zwei übereinander liegende benachbarte Riegelöffnungen
37 der Profilstütze 2 derart bestimmt sind, daß der obere Profilvorsprung 69 in den
Riegelschlitz 40 der oberen Riegelöffnung 37 und der untere Profilvorsprung 69 in
die Einführöffnung 38 der unteren Riegelöffnung 37 eingreift. Die beiden Profilvorsprünge
69 sind derart miteinander fluchtend U-förmig, daß ihr einer Schenkel durch einen
Querschenkel 71 gebildet ist, welcher annähernd rechtwinklig vom Flanschschenkel 70
absteht, jedoch zwischen den Profilvorsprüngen 69 niedriger als im Bereich der Profilvorsprünge
69 ist. Dieser Schenkel geht jeweils in einen zum Flanschschenkel 70 etwa parallelen
und entgegengesetzt zu diesem vom Querschenkel 71 ausragenden Quersteg 72 über, dessen
Innenseite etwa um die Profildicke der Quertraverse 3 gegenüber der dieser Innenseite
gegenüberliegenden Innenseite des Flanschschenkels 70 versetzt ist. Von dem Quersteg
72 ragt ein kürzerer Steckschenkel 73 gegen die Ebene des Flanschschenkels 70, wobei
die lichte Weite zwischen dem Querschenkel 71 und dem Steckschenkel 73 dem Abstand
zwischen der Außenseite des jeweiligen Kantenstreifens 22 bzw. 24 und der benachbarten
Öffnungskante 42 entspricht. An ihren einander zugekehrten Enden weisen die Profilvorsprünge
69, und zwar an den zugehörigen Endkanten der Steckschenkel 73, jeweils eine zahnartig
vorstehende Rastnase 74 auf, die etwa um die Materialdicke der Profilstütze 2 gegenüber
der Innenseite des Quersteges 72 zurückversetzt und an einer Seitenflanke von einer
Einführschräge 82 begrenzt ist. Wird der Traversenverbinder 13 quer zur Längsrichtung
der Profilstütze 2 bzw. rechtwinklig zur Wandebene mit seinen Profilvorsprüngen 69
in die beiden gewünschten Riegelöffnungen 37 eingeführt, so richten sich die bei den
Steckschenkel 73 aufgrund der Einführschrägen 82 selbsttätig an den beiden zugehörigen
Querkanten 43, 44 aus, bis die Rastnasen 74 diese Querkanten 43, 44 wenigstens nahezu
überspringen und die Flanschplatte 16 an der Innenseite hintergreifen. Die Maßverhältnisse
können dabei so getroffen sein, daß die Steckschenkel 73 mit Hammerschlägen eingetrieben
und dabei die Rastnasen 74 einer geringen Verformung unterworfen werden, so daß ein
in Höhenrichtung völlig spielfreier, druckknopfartiger Sitz erzielt wird. Es ist aber
auch denkbar, das Einschnappen der Rastnasen 74 dadurch zu bewirken, daß der Traversenverbinder
13 zwischen den Profilvorsprüngen 69 einer gewissen, elastisch rückfedernden Durchbiegung
unterworfen wird, so daß der Abstand zwischen den Rastnasen 74 maulartig geringfügig
aufweitet.
[0040] Das insbesondere in Fig. 2 gut erkennbare Profil der Quertraverse 3 ist praktisch
identisch mit dem Profil einer Flanschplatte 16 der Profilstütze 2, wenn man diese
Flanschplatte 16 in entsprechender Höhe des Kantenstreifens 22 sowie im Bereich der
Formschlußglieder 30 vom übrigen Profil so trennt, daß der an der Flanschplatte 16
verbleibende Kantenstreifen 22 die gleiche Höhe wie der Kantenstreifen 24 hat. Insofern
gilt die vorstehende Beschreibung der Flanschplatte 16 sinngemäß auch für die Quertraverse
3, wobei im Falle dieser Quertraverse 3 die Ausformung das Bezugszeichen 75, der Bodensteg
das Bezugszeichen 76, die Schenkel das Bezugszeichen 77, der Aufnahmeabschnitt das
Bezugszeichen 78, der Kröpfungsabschnitt das Bezugszeichen 79, das Formschlußglied
das Bezugszeichen 80 und die Biegelasche das Bezugszeichen 81 hat. Letztere, nämlich
das Formschlußglied 80 bzw. die Biegelasche 81, können ggf. bei der Quertraverse 3
auch entfallen, obwohl die Biegelasche 81 dafür geeignet sein kann, die Quertraverse
3 gegenüber dem Traversenverbinder 13 durch Eingriff in den Flanschschenkel 70 und/oder
den Querschenkel 71 zwischen den Profilvorsprüngen 69 zu fixieren.
[0041] Wie die Figuren 2 und 24 zeigen, ist die Quertraverse 3 nur mit einem schmalen, in
der Mitte ihrer Breite innenseitig liegenden streifenförmigen Bereich mit dem Traversenverbinder
13 durch Anlage an der Innenseite von dessen Flanschschenkel 70 verbunden, wobei dieser
Bereich durch den Bodensteg 76 der Ausformung 75 gebildet ist, im Abstand gegenüber
beiden Profilvorsprüngen 69 liegt und geringfügig näher beim oberen Profilvorsprung
69 vorgesehen sein kann. Die gegen den Flanschschenkel 70 gerichteten Kantenstreifen
der Quertraverse 3 sind dagegen gegenüber diesem Flanschschenkel 70 berührungsfrei.
Dadurch kann über die Quertraverse 3 auf den mittleren Längsbereich des Traversenverbinders
13 derjenige Druck ausgeübt werden, der zum beschriebenen Einschnappen der Rastnasen
74 erforderlich ist. Die Endfläche der Quertraverse 3 stößt nahezu an die zugehörige
Seite des Querschenkels 71 an. Im montierten Zustand liegt die Quertraverse 3 in einer
Ebene mit den rechtwinklig zu ihr stehenden und an sie anschließenden Flanschplatten
16 der Profilstützen, während sie nach innen über den zugehörigen Querteilschenkel
18 nicht vorsteht. Der Querschenkel 71 liegt ggf. mit geringer Vorspannung an der
Außenseite des jeweils zugehörigen Kantenstreifens 22 bzw. 24 an, so daß ein sehr
sicherer Halt gewährleistet ist. Die Außenseite des Quersteges 72 liegt annähernd
in der Ebene der Innenseite der zugehörigen, durch Einhängen verriegelten Trennwandplatte
8, so daß der Traversenverbinder 13 durch diese gegen selbsttätiges Lösen formschlüssig
gesichert ist, ohne daß zusätzliche Sicherungsglieder, wie Schrauben oder dgl., erforderlich
wären. In montiertem Zustand liegt der jeweilige Flanschschenkel 70 praktisch in der
Ebene des zugehörigen Querteilschenkels 18.
[0042] In den Figuren 25 und 26 ist eine Bücherstütze 83 zum Einhängen in die Einhängeöffnungen
32 dargestellt, wobei die Bücherstütze 83 an der hinteren Hochkante eines vertikal
plattenförmigen Stützenteiles mindestens zwei, insbesondere drei oder vier entsprechend
dem Rastabstand der Einhängeöffnungen 32 übereinander liegende, einteilig mit ihm
ausgebildete Einhängehaken 84 aufweist, von denen zwei oder drei obere in unmittelbar
benachbarte Einhängeöffnungen 32 eingreifen, während ein unterer Einhängehaken 84
einen Abstand vom darüber liegenden Einhängehaken hat, der einem ganzzahligen Mehrfachen,
beispielsweise dem 3- bis 4-fachen des Rasterabstandes zwischen den Einhängeöffnungen
32 entspricht, wobei dieser unterste Einhängehaken 84 unterhalb eines horizontal abgewinkelten
Tragschenkels 88 für die Aufnahme einer Regalplatte oder dgl. liegen kann. Zur Befestigung
dieser Regalplatte sind im Tragschenkel 88 Bohrungen 89 vorgesehen.
[0043] In den Figuren 27 und 28 ist ein Hängeschrankbeschlag 86 dargestellt, der ebenfalls
durch eine Trennfuge 11 hindurch mit drei übereinander liegenden Einhängehaken in
gewünschter Höhe in entsprechende Einhängeöffnungen 32 einer Profilstütze 2 eingehängt
werden kann und einen an der Außenseite der zugehörigen Trennwandplatte liegenden,
abgekröpften vertikalen Tragschenkel 88a mit Bohrungen 89a aufweist, so daß zwischen
zwei Hängeschrankbeschlägen 86 ein Hängemöbel oder dgl. sicher befestigt werden kann.
[0044] Gemäß den Figuren 29 und 30 kann auch ein Tafelhängebeschlag 87 mit entsprechenden
Einhängehaken vorgesehen sein, der an der Außenseite der Trennwandplatten einen parallel
zu diesen abgewinkelten Tragschenkel 88b aufweist, so daß an zwei in benachbarte Profilstützen
eingehängten Tafelhängebeschlägen 87 ein geeignetes Möbel, z.B. eine Schreibtafel,
befestigt werden kann. Das jeweilige Möbel oder dgl. kann gemeinsam mit den an ihm
befestigten Beschlägen von der Trennwand gelöst werden. Die Hakenöffnungen 85 der
Einhängehaken 84 sind annähernd halbkreisförmig konkav ausgerundet und an die Laschenkrümmung
35 der Biegelaschen 31 angepaßt, so daß sie gegen Bruch aufgrund von Kerbwirkungen
weitestgehend geschützt sind, sich sehr niedrige spezifische Flächendrücke ergeben
und außerdem ein besonders sicherer und spielfreier Halt gewährleistet ist. Da die
Einhängehaken in einem Bereich der Profilstütze 2 eingreifen, in welchem der innere
Profilteil mit dem äußeren Profilteil eine formschlüssig bzw. formsteif verbundene
Baueinheit bildet, werden die aufzunehmenden Traglasten praktisch momentenfrei auf
beide Profilteile übertragen, so daß die Profilteile unter diesen Kräften nicht auseinander
gezogen werden.
[0045] Mobile Trennwände können auch in vorteilhafter Weise mit Durchgangs- bzw. Türöffnungen
oder dgl. versehen sein, wofür in sie ein an vier Seiten geschlossener oder an der
Unterseite unterbrochener bzw. U-förmiger Türrahmen einzubauen ist. Zur Herstellung
eines solchen oder für andere Anwendungen bestimmten Rahmens wird erfindungsgemäß
ein Zargenprofil 90 gemäß Fig. 31 vorgeschlagen, das als Aluminium-Strangprofil ausgebildet
und von über den Umfang geschlossenen Hohlprofilbereichen vollständig frei ist, so
daß es verhältnismäßig einfach und mit hoher Genauigkeit hergestellt werden kann.
Drei oder vier Abschnitte dieses Zargenprofiles 90 werden im Winkel auf Gehrung zur
Bildung des Rahmens aneinandergesetzt und im Eckbereich jeweils mit Schrauben aneinander
befestigt, die parallel zu der ihren Schraubschaft aufnehmenden Rahmenzarge liegen
und in der quer dazu liegenden Rahmenzarge eine nachträglich von außen eingebrachte
Senkbohrung durchsetzen.
[0046] An derjenigen Profilseite, die für die Lage an der Rahmenaußenseite bestimmt ist,
bildet das Zargenprofil 90 einen etwa in der Mitte seiner Breite liegenden, zu seinem
Profilinnern offen durchgehenden Profilschlitz 91, dessen Breite mit dem erforderlichen
Bewegungsspiel bzw. für die zusätzliche Aufnahme von seitlichen Dichtungen an die
durch den Abstand der Flanschplatten 16 bestimmte Breite der Profilschlitze 2 derart
angepaßt ist, daß die Profilstütze 2 in den Profilschlitz 91 annähernd bis zur Ausformung
25 eingreifen kann. Dadurch ergibt sich zwischen der Außenseite des Zargenprofiles
90 und den benachbarten, beiderseits in diese Profilstütze 2 eingehängten Trennwandplatten
die genannte Fugenbreite, wobei die Außenseiten der Trennwandplatten praktisch ebenengleich
zu den Außenseiten der zugehörigen Profilwandungen 94 des Zargenprofiles 90 stehen.
[0047] Im Inneren weist das Zargenprofil 90 mindestens zwei, insbesondere mindestens drei
an den Ecken eines gedachten Dreieckes liegende Schraubkanäle 92 auf, von denen zwei
beiderseits des Profilschlitzes 91 und mit Abstand innerhalb der äußeren Profilwandung
sowie der seitlichen Profilwandungen 94 liegen, während ein weiterer Schraubkanal
92 etwa in der Mitte der dem Profilschlitz 91 gegenüberliegenden, inneren Profilwandung
95 vorgesehen ist und annähernd in deren Ebene liegen kann. Jeder, über einen Bogenwinkel
von mehr als 180°, nämlich mindestens 250°, von einem annäherend U-förmigen Profilansatz
umschlossene und daher nach Art einer hinterschnittenen Nut ausgebildete Schraubkanal
92 ist zu der zwichen den äußeren und inneren Profilwandungen liegenden Profilmittelebene
hin nutartig offen sowie dafür geeignet, den selbstschneidenden Schraubschaft einer
Befestigungsschraube so aufzunehmen, daß er nach dem Einschrauben dieser Befestigungsschraube
im Bereich des Schraubschaftes mit einem entsprechenden Innengewinde versehen ist,
das nicht vorgefertigt zu werden braucht. Im Innern des Zargenprofiles 90 befinden
sich außerdem mindestens, insbesondere ausschließlich, zwei Steckkanäle 93, die nach
Art flacher, hinterschnittener bzw. T-förmiger Nuten so ausgebildet sind, daß ihr
Nutboden zweckmäßig parallel zur Innenseite einer benachbarten Profilwandung 94 liegt
bzw. durch diese Innenseite gebildet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel liegen
die Nutböden der beiden in zueinander parallelen Ebenen vorgesehenen Steckkanäle 93
an den Innenseiten der beiden einander gegenüberliegenden seitlichen Profilwandungen
94 unmittelbar im Anschluß an die äußere Profilwandung, so daß sie von der inneren
Profilwandung 95 einen etwa ihrer Nutbreite entsprechenden Abstand haben. Außerdem
sind an den Nutböden jeweils mindestens zwei im Abstand nebeneinander liegende, geringfügig
vorstehende Profilstege vorgesehen, wobei jeder Steckkanal 93 an einer Seite durch
eine Profilwand mit über deren Innenseite vorstehendem Steg und an der gegenüberliegenden
Seite durch einen im Querschnitt winkelförmigen Profilsteg begrenzt ist, der über
die Innenseite der zugehörigen Profilwandung 94 vorsteht. Die Nuttiefe des hinterschnittenen
Nutbereiches jedes Steckkanales 93 ist an die, beispielsweise etwa 2 mm betragende,
Materialdicke eines Flach- bzw. Blechwinkels angepaßt, der mit einem Winkelschenkel
nach Art eines Preßsitzes in Längsrichtung des Zargenprofiles 90 in diesen Steckkanal
93 eingetrieben werden kann und mit seinem anderen Winkelschenkel dann in das quer
dazu anschließende Zargenprofil eingreift. Dadurch ergibt sich eine sehr genau ausgerichtete
und sichere Verbindung der Rahmenzargen, ohne daß Schweiß-, Klebe- oder ähnliche Verbindungsmittel
erforderlich sind.
[0048] Über die Außenseite der inneren Profilwandung 95 steht ein auch den zugehörigen Schraubkanal
92 aufnehmender Profilvorsprung vor, welcher einen winkelförmig einspringenden Rahmenfalz
96 mit der Außenseite der Profilwandung 95 für den Eingriff eines Türblattes oder
dgl. begrenzt. In der Seitenfläche dieses Profilvorsprunges bzw. des Rahmenfalzes
96 ist eine nutförmige, an den Seitenflanken gezahnte Dichtungsaufnahme 97 vorgesehen,
in welche eine Türblattdichtung eingesetzt werden kann.
[0049] Zur Befestigung bzw. Sicherung der Rahmenzarge 90 gegenüber der Profilstütze 2 sind
in deren Längsrichtung hintereinander liegende Halter in Form beispielsweise von Winkelhaltern
109 vorgesehen, die vollständig innerhalb des gemeinsam von dem Zargenprofil 90 und
der Profilstütze 2 umschlossenen Profilraumes liegen. Der z.B. aus Blech gebogene
Winkelhalter 109 greift mit einem quer zur Profillängsrichtung liegenden Schenkel
sowohl in das Innere des Zargenprofiles 90 als auch in die Profilstütze 2 ein, wobei
dieser Winkelschenkel so geformt ist, daß er durch verspannte Kantenanlage spielfrei
in der Rahmenzarge 90 gesichert ist. Der andere Winkelschenkel liegt an der zugehörigen
Seite des praktisch den Profilschlitz 91 schließenden Querteilmittelsteges 19 an und
kann vor Einhängen der Trennwandplatten von dessen anderen Seite her durch Verschrauben
gesichert werden. In den Profilschlitz der oberen Rahmenzarge können in entsprechender
Weise zwei Quertraversen eingreifen, wobei die Isolierung dann bis in das Innere dieser
Rahmenzarge hineinragen kann.
[0050] In Fig. 13 ist die Ausbildung eines der Anschlußprofile erkennbar, wobei alle oder
zumindest die Anschlußprofile 6, 7 gleich ausgebildet sein können, während das Anschlußprofil
5 sich von den übrigen Anschlußprofilen nur dadurch unterscheidet, daß es längere
Profilschenkel 101 aufweist. Jedes Anschlußprofil bildet ein U-Profil 100, dessen
Profilsteg 102 durchgehend einteilig ausgebildet und so profiliert ist, daß über die
Außenseite des Profilquersteges 102 drei parallele Anlagestege 98 vorstehen bzw. zwischen
diesen Anlagestegen 98 flache Längsnuten für die Aufnahme von Dichtungsstreifen gebildet
sind. Die äußeren Flanken der Anlagestege 98 liegen in einer Ebene mit den Profilschenkeln
101, und der mittlere Anlagesteg liegt in der Mitte der Breite des U-Profiles, so
daß er an der Innenseite des Profilquersteges 102 eine Längsnut bildet, durch welche
beispielsweise im Falle des Anschlußprofiles 5 eine genau definierte Anlage der Fußplatte
66 des Stützfusses 4 beiderseits dieser Längsnut gewährleistet ist. Durch die sickenartigen
Anlagestege 98 ergibt sich auch eine wesentliche Versteifung des U-Profiles 100, so
daß dieses aus verhältnismäßig dünnem Blech hergestellt werden kann. Die zwischen
den Anlagestegen 98 liegenden Bereiche des Profilquersteges 102 sind zweckmäßig mit
großflächigen, beispielsweise langrunden Durchbrüchen versehen, wodurch das Gewicht
des U-Profiles 100 noch weiter verringert und seine Verformbarkeit zur Anpassung an
Unregelmäßigkeiten der jeweiligen Befestigungsfläche durch Verformung noch weiter
verbessert werden kann. Zur Befestigung sind im Profilquersteg 102 zweckmäßig zwischen
den Anlagestegen 98 und den Durchbrüchen Schraubdurchgangslöcher vorgesehen. Die Enden
der Profilschenkel 101 sind geringfügig nach innen derart abgekröpft, daß sie im Querschnitt
nach außen geneigte Stege bilden und im Bereich dieser Stege an den Außenseiten der
Profilschenkel 101 zurückversetzte Dichtungsaufnahmen 99 vorgesehen sind. In diese
Dichtungsaufnahmen 99 können Dichtungsbänder eingesetzt und beispielsweise durch Selbstklebebänder
befestigt werden, wobei diese Dichtungen dann an den Innenseiten der Trennwandplatten
8 anliegen.
[0051] In Fig. 14 ist eine besonders vorteilhafte Ausbildung für die Fugenabdeckung 14 bzw.
die Fugendichtung 15 gemäß Fig. 2 gezeigt, die auch für andere Abdeck- und Abdichtzwecke
geeignet ist. Zu diesem Zweck ist ein flaches Tragband 103 vorgesehen, das entlang
seiner Längskanten auf einer Seite mit zwei im Abstand zueinander liegenden Streifen
aus Selbstklebeband 104 versehen ist und mit diesen Streifen an den Aufnahmeabschnitten
28 bzw. 78 der Flanschplatten 16 bzw. der Quertraversen 3 befestigt werden kann. Etwa
in der Mitte seiner Breite bildet das Tragband 103 eine linienförmig über seine Länge
im wesentlichen ununterbrochen durchgehende Sollbruchzone 105, die z.B. durch eine
Reißkerbe 106 an der von der Befestigungsseite abgekehrten Außenseite des Tragbandes
103 gebildet ist. Diese Sollbruchzone 105 kann in jedem beliebigem Längsbereich des
Tragbandes 103 so aufgerissen werden, daß ein an einem oder beiden Enden begrenzter
Schlitz gebildet ist, an dessen Enden der Tragstreifen 103 wieder undurchbrochen anschließt.
Im Bereich des so gebildeten Schlitzes bilden dann dessen Seitenbegrenzungen bzw.
die zugehörigen Seitenstreifen des Tragbandes 103 gegeneinander gerichtete, elastisch
auslenkbare Lippendichtungen 107 mit verhältnismäßig feinen Lippenkanten, da diese
jeweils durch eine Flanke der Kerbe 106 begrenzt sind. Das Tragband 103 wird z.B.
in der gewünschten Höhe mit einem der Beschläge gemäß den Figuren 25 bis 30 unmittelbar
durchstoßen, so daß es nur im Bereich dieses Beschlages geteilt wird und dann an den
in den Ebenen der Einhängehaken 84 liegenden Seitenflächen dieses Beschlages mit den
Lippendichtungen 107 anliegt. Dadurch wird praktisch die Abdichtung bzw. die Fugenhinterblendung
in keinem sichtbaren Bereich unterbrochen.
[0052] An der von der Befestigungsseite abgekehrten Seite ist das Tragband 103 einteilig
mit zwei quer zu ihm vorstehenden und im Bereich seiner Längskanten anschließenden
Dichtlippen 108 ausgebildet, die annähernd spiegelsymmetrisch zu ihren freien Längskanten
aufeinander zu verlaufen bzw. sich der Symmetrieebene des Tragbandes 103 annähern
und im Querschnitt eine geringe Krümmung haben können. In den Bereichen, in denen
vertikale und horizontale Fugen 11, 12 ineinander übergehen, können die die Fugenabdeckung
14 bzw. die Fugendichtung 15 bildenden Bandprofile auf Gehrung aneinander stoßen,
so daß auch die Dichtlippen 108 im Winkel aneinander anschließen und praktisch eine
ununterbrochene Abdichtung gewährleistet ist.
[0053] Durch die beschriebene Ausbildung der Einhängeverbindungen 10 werden die Trennwandplatten
8 bein Einhängen sowohl gegen die Fugendichtungen 15 als auch gegen die Dichtungen
der Anschlußprofile 5, 6, 7 gezogen, so daß sich der erwünschte Anpreßdruck für die
Dichtungen ergibt. Da der Profilquerteil 17 der Profilstützen 2 zwischen den Querteilschenkeln
18 gegenüber der Dicke der Isoliermatten enger ist, können diese zwischen den Querteilschenkeln
18 durch geringfügige Verklemmung gesichert werden. Auf der anderen Seite des Querteilmittelsteges
19 können die Isoliermatten durch Verhakung zwischen den Kantenstreifen 24 gesichert
werden. An den Trennwandplatten 8 müssen keinerlei Dichtungen befestigt werden, wobei
durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine selbst im Bereich der Fugen völlig zugluftdichte
Trennwand geschaffen ist.
1. Trennwandeinheit für Gebäuderäume oder dgl. mit mindestens einer Profilstütze (2)
und ggf. wenigstens einer Trennwandplatte (8), wobei wenigstens eine Profilstütze
(2) mindestens eine seitliche Flanschplatte (16) sowie einen mit dieser über einen
Profilanschluß verbundenen Profilquerteil (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Profilquerteil (17) und die jeweilige Flanschplatte (16) zusätzlich zum Profilanschluß
über im wesentlichen unmittelbar ineinandergreifende Verbindungen (30) profilversteifend
fest miteinander verbunden sind.
2. Trennwandeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Flanschplatte
(16) mit dem Profilquerteil (17) im wesentlichen einteilig aus einem flachbandförmigen
Materialstreifen, wie einem Stahlblechstreifen, gebogen und/oder mit diesem über wenigstens
einen im Bereich einer Längskante der Flanschplatte (16) liegenden Biegeabschnitt
(20, 22) verbunden ist, wobei die Profilstütze (2) vorzugsweise im wesentlichen einteilig
bzw. flazfrei gebogen ist, insbesondere ihre Biegeabschnitte (20, 21, 23) einen Biegewinkel
von weniger als 180° bzw. von höchstens etwa 90° aufweisen und/oder Verbindungen (30)
durch ineinandergreifende Formschlußglieder gebildet sind.
3. Trennwandeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ineinandergreifende
Profilabschnitte der Profilstütze (2) als gegeneinander sichernde Formschlußglieder
(30) einteilig mit einem die Profilstütze (2) bildenden Materialstreifen ausgebildet
und insbesondere durch ausgestanzte Biegelaschen (31) sowie diese aufnehmende Öffnungen
(32) im wesentlichen derart gebildet sind, daß im Bereich der Formschlußglieder (30)
drei Lagen des Materialstreifens im wesentlichen flach aneinander anliegen, wobei
vorzugsweise mindestens eine Profilstütze (2) zur tragenden Aufnahme wenigstens einer
Trennwandplatte (8) ausgebildet ist und/oder zwei Flanschplatten (16) einander gegenüberstehen.
4. Trennwandeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Profilquerteil (17) der Profilstütze (2) mindestens einen Querteilschenkel
(18) aufweist, der an der Innenseite der jeweiligen Flanschplatte (16) im wesentlichen
distanziert anliegend befestigt ist und dessen Schenkelende insbesondere über zwei,
den Profilanschluß bildende Biegeabschnitte (20, 21) und einen dazwischen liegenden
Kantenstreifen (22) in die zugehörige Flanschplatte (16) übergeht, daß vorzugsweise
mindestens ein Querteilschenkel (18) des Profilquerteiles (17) in geringem Abstand
von einem insbesondere durchgehend ebenen Querteilmittelsteg (19) und in größerem
Abstand von seinem Schenkelende an einer vorzugsweise U-förmigen Ausformung (25) der
zugehörigen Flanschplatte (16) befestigt ist, daß vorzugsweise etwa in der Mitte der
Breite der jeweiligen Flanschplatte (16) rasterartig übereinander vorgesehene Einhängeglieder,
wie Einhängeöffnungen (32), im Bereich einer mindestens zweilagigen Anordnung des
die Profilstütze (2) bildenden Materialstreifens liegen, insbesondere von den Formschlußgliedern
(30) begrenzt sind, daß vorzugsweise etwa in der Mitte der Breite der jeweiligen Flanschplatte
(16) rasterartig übereinander vorgesehene Einhängeglieder, wie Einhängeöffnungen (32),
gegenüber der Außenseite der Flanschplatte (16) vertieft liegen, insbesondere am Bodensteg
der U-förmigen Ausformung (25) vorgesehen sind und daß vorzugsweise etwa in der Mitte
der Breite der jeweiligen Flanschplatte (16) rasterartig übereinander vorgesehene
Einhängeglieder, wie Einhängeöffnungen (32), eine abgerundete Einhängekante aufweisen,
wobei insbesondere die aus der jeweiligen Flanschplatte (16) herausgebogenen Biegelaschen
(31) um eine untere Begrenzungskante einer Stanzöffnung (33) des Profilquerteiles
(17) nach unten gebogen sind und mit ihren im Querschnitt annähernd halbkreisförmigen
Laschenkrümmungen (35) die unteren Begrenzungskanten der Einhängeöffnungen (32) bilden.
5. Trennwandeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweilige Flanschplatte (16) an der Außenseite eine vertiefte Aufnahme für
eine mindestens zweilippige Fugendichtung (15) aufweist, daß insbesondere die Schenkel
(27) der U-förmigen Ausformung (25) in voneinander weggerichtete, gegenüber der Außenseite
der Flanschplatte (16) etwa um die Dicke eines die Ausformung (25) überdeckenden Tragbandes
(103) der Fugendichtung (15) zurückversetzte Aufnahmeabschnitte (28) übergehen und/oder
daß eine mindestens zweilippige Fugendichtung (15) mit einem Tragband (103) und von
diesem abstehenden Dichtlippen (108) am Tragband (103) zwischen den Dichtlippen (108)
entlang einer Längslinie eine Sollbruchzone (105), insbesondere eine durch eine Kerbe
(106) gebildete Reißtrennzone aufweist, deren Trennabschnitte gegeneinander gerichtete
Lippendichtungen (107) bilden.
6. Trennwandeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß beiderseits der Mitte der Breite in einer jeweiligen Flanschplatte (16) der Profilstütze
übereinander vorgesehene Einhängeglieder für Plattenriegel (50) der Trennwandplatten
(8) durch bajonettverschlußartige Riegelöffnungen (37) mit abgestufter Weite gebildet
sind, die jeweils eine weitere Einführöffnung (38), einen schmaleren Riegelschlitz
(40) und insbesondere eine beide verbindende, durch schräge Begrenzung (41) auf wenigstens
einer Seite trichterartig verengte Überführöffnung (39) bilden und daß vorzugsweise
an der Innenseite der jeweiligen Flanschplatte (16) im Bereich von Riegelöffnungen
(37) zum Einhängen der Trennwandplatten (8), insbesondere benachbart zur einseitigen
schrägen Begrenzung (41) sowie zu der zur Mitte der Flanschplatte (16) benachbarten
Schlitzkante eines Riegelschlitzes (40), ein schräg ansteigender Spann-Nocken (46)
für einen Plattenriegel (50) der Trennwandplatte (8) vorgesehen ist, wobei der Spann-Nocken
(46) vorzugsweise durch einen rampenartig aus der Flanschplatte (16) herausgestanzten,
etwa walmdachförmigen Nockenstreifen (47) an einer an der Flanschplatte (16) vorgesehenen
Federlasche (45) gebildet ist.
7. Trennwandeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Innenseite der jeweiligen Trennwandplatte (8) im Bereich beider Plattenseitenkanten
zu befestigende Plattenriegel (50) für die Verbindung mit zwei Profilstützen (2) im
wesentlichen gleich ausgebildet sind, wobei der jeweilige Plattenriegel (50) vorzugsweise
einen Riegelhaken (52) mit quer zur Plattenseitenkante vorstehendem freiem Hakenschenkel
(53) aufweist, der insbesondere durch im Querschnitt etwa V-förmige Ausbildung an
seiner Innenseite einen Laufnocken (54) für den Spann-Nocken (46) bildet.
8. Trennwandeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Traversenverbinder (13) zur Verbindung einer Quertraverse (3) mit
mindestens einer Profilstütze (2) zur Befestigung an einer Flanschplatte (16) der
Profilstütze (2) und/oder zur Lagesicherung durch die eingehängte Trennwandplatte
(8) und insbesondere als Stanzbiegeteil ausgebildet ist, daß vorzugsweise mindestens
ein Traversenverbinder (13) zur Verbindung einer Quertraverse (3) mit mindestens einer
Profilstütze (2) für den Eingriff in mindestens eine Öffnung der Profilstütze (2),
insbesondere für den druckknopfartigen Eingriff in zwei benachbarte Riegelöffnungen
(37) der Flanschplatte (16) ausgebildet ist, daß vorzugsweise mindestens ein Traversenverbinder
(13) zur Verbindung einer Quertraverse (3) mit mindestens einer Profilstütze (2) für
die, insbesondere eine Längskante der Profilstütze (2) bzw. der Flanschplatte (16)
umgreifende, Anordnung an der Außenseite der jeweiligen Flanschplatte (16) ausgebildet
ist bzw. zwei im Abstand voneinander liegende, etwa U-förmige fluchtende Profilvorsprünge
(69) mit gegeneinander gerichteten Rastnasen (74) aufweist und/oder daß mindestens
eine Quertraverse (3) zur Verbindung zweier benachbarter Profilstützen (2) als Biegeprofil,
insbesondere als Teilprofil der Profilstütze (2), ausgebildet ist, wobei vorzugsweise
der Profilquerschnitt der Quertraverse (3) im wesentlichen gleich dem Profilquerschnitt
einer Flanschplatte (16) der Profilstütze (2) ist.
9. Trennwandeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Quertraverse (3) zur Verbindung benachbarter Profilstützen (2)
für die Anordnung ausschließlich etwa in der Ebene der Flanschplatte (16) der Profilstütze
(2) ausgebildet und insbesondere nur mit einer etwa in der Mitte ihrer Breite liegenden
Ausformung (75) zwischen den Profilvorsprüngen (69) an einem etwa in der Ebene des
zugehörigen Querteilschenkels (18) liegenden Flanschschenkel (70) des Traversenverbinders
(13) befestigt ist und/oder daß benachbarte Profilstützen (2) mit sie verbindenden
Quertraversen (3) annähernd über ihre gesamte Höhe rahmenartig einen unterteilungsfreien
Aufnahmeraum für eine Isolierfüllung (9) begrenzen, wobei vorzugsweise die jeweilige
Traversenverbindung zwischen benachbarten Profilstützen durch zwei gesonderte, entsprechend
den Flanschplatten (16) im Abstand einander gegenüberliegende Quertraversen (3) gebildet
ist.
10. Trennwandeinheit, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen höhenverstellbaren Stützfuß (4) für die Trennwand zur Verbindung, insbesondere
zur Steckverbindung, mit einem Ende der Profilstütze (2), wobei der Stützfuß (4) vorzugsweise
mit einer annähernd über ihre gesamte Länge Schlüsselflächen (67) aufweisenden Stellspindel
(65) in einem zentriert gegen die zugehörige Endfläche der Profilstütze (2) anzulegenden
Fußlager (57) geführt ist.
11. Trennwandeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein am Rand der Trennwand anzuordnendes Anschlußprofil (5, 6, 7) als
durchgehendes bzw. einteiliges U-Profil (100) ausgebildet ist und/oder am jeweiligen
Blendenschenkel (101) eine Aufnahmevertiefung (99) für einen Dichtungsstreifen aufweist,
der für die Anlage an der Innenseite der jeweiligen Trennwandplatte (8) bestimmt ist.
12. Trennwandeinheit, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein insbesondere von geschlossenen Hohlkammern freies Zargenprofil
(90) für eine rahmenartige Umschließung eines Durchbruches der Trennwand, wie einer
Türöffnung vorgesehen ist, das insbesondere einen Profilschlitz (91) für den Eingriff
einer Profilstütze (2) bzw. zweier Quertraversen (3) aufweist, daß das Zargenprofil
(90) vorzugsweise im Innern Schraubkanäle (92) für Eckverbindungs-Schrauben und/oder
Steckkanäle (93) für Eckverbindungs-Flachwinkel aufweist und daß insbesondere alle
Kanäle nutartig zum Innern des als Aluminium-Strangprofil ausgebildeten Zargenprofiles
(90) offen sind und daß vorzugsweise zur Befestigung des Zargenprofiles (90) an der
Trennwand mindestens ein Winkelhalter (109) vorgesehen ist, dessen einer Schenkel
für die insbesondere verspannte Aufnahme im Innern des Zargenprofiles (90) und/oder
dessen anderer Winkelschenkel für die Verbindung mit dem Querteilmittelsteg (19) der
Profilstütze (2) ausgebildet ist.
1. Dividing wall unit for the rooms of buildings or the like, with at least one profile
support (2) and optionally at least one dividing wall plate (8), in which at least
one profile support (2) has at least one lateral flange plate (16) and a profile cross
part (17) connected thereto by means of a profile connection, characterized in that
the profile cross part (17) and the flange plate (16), besides by the profile connection,
are firmly interconnected in profile-stiffening manner by means of substantially directly
interengaging connections (30).
2. Dividing wall unit according to claim 1, characterized in that the flange plate (16)
with the profile cross part (17) is bent in substantially one piece from a flat band-like
material strip, such as a sheet metal strip and/or is connected thereto by means of
at least one bending portion (20, 22) in the vicinity of one longitudinal edge of
the flange plate (16), the profile support (2) being preferably bent substantially
in one piece or in fold-free manner and in particular its bending portions (20, 21,
23) have a bending angle of less than 180° or max. approximately 90° and/or connections
(30) are formed by interengaging interlocking members.
3. Dividing wall unit according to claims 1 or 2, characterized in that interengaging
profile portions of the profile support (2) are constructed, as interlocking members
(30) secured against one another, constructed in one piece with a material strip forming
the profile support (2) and are in particular substantially formed by punched out
bent fish plates (31) and openings (32) receiving the same in such a way that in the
vicinity of the interlocking members (30) three layers of the material strip are substantially
flat superimposed and preferably at least one profile support (2) is constructed for
the bearing reception of at least one dividing wall plate (8) and/or two flange plates
(16) face one another.
4. Dividing wall unit according to any one of the preceding claims, characterized in
that a profile cross part (17) of the profile support (2) has at least one cross part
leg (18), which is fixed to the inside of the flange plate (16) in spaced engaging
manner and whose leg end in particular passes by means of two bending portions (20,
21) forming the profile connection and an edge strip (22) located between them into
the associated flange plate (16), that preferably at least one cross part leg (18)
of the profile cross part (17) is fixed at a limited distance from a through, planar
cross part central web (19) and at a greater distance from its leg end to a preferably
U-shaped portion (25) of the associated flange plate (16), that preferably approximately
in the centre of the width of the flange plate (16) there are grid-like, superimposed
hanging in members, such as hanging in openings (32), in the vicinity of an at least
two-layer arrangement of the material strip forming the profile support (2) and are
in particular bounded by the interlocking members (30), that preferably roughly in
the centre of the width of the flange plate (16) there are in grid-like manner, superimposed
hanging in members, such as hanging in openings (32), which are lower than the outside
of the flange plate (16) and are in particular located on the bottom web of the U-shaped
portion (25) and that preferably roughly in the centre of the width of the flange
plate (16) there are grid-like, superimposed hanging in members, such as hanging in
openings (32), which have a rounded hanging in edge and in particular the bending
fish plates (31) bent out of the flange plate (16) are bent downwards around a lower
boundary edge of a punching opening (33) of the profile cross part (17) and form with
their cross-sectionally approximately semicircular fish plate curvatures (35) the
lower boundary edges of the hanging in openings (32).
5. Dividing wall unit according to any one of the preceding claims, characterized in
that the flange plate (16) has on the outside a lowered receptacle for an at least
two-lip joint seal (15), that in particular the legs (27) of the U-shaped portion
(25) pass into reception portions (28) directed away from one another and set back
roughly by the thickness of a support bend (103) of the joint seal (15) covering the
shaped-out portion (25) and/or that an at least two-lip joint seal (15) with a support
band (103) and sealing lips (108) projecting therefrom on the band (103) has between
the sealing lips (108), along a longitudinal line a predetermined breaking zone (105),
particularly a tearing zone formed by a notch (106), whose separation portions form
oppositely directed lip seals (107).
6. Dividing wall unit according to any one of the preceding claims, characterized in
that on either side of the centre of the width in a flange plate (16) of the profile
support are formed superimposed hanging in members for plate bolts (50) of the dividing
wall plates (8) in the form of bayonet closure-like bolt openings (37) with a stepped
width and which have a further insertion opening (38), a narrower bolt slot (40) and
in particular a transfer opening (39) tapered in funnel-like manner on at least one
side by a sloping boundary (41) and connecting the two first-mentioned parts and that
preferably on the inside of the flange plate (16) in the vicinity of the bolt openings
(37) for hanging in the dividing wall plates (8) and in particular adjacent to the
one-sided sloping boundary (41) and the slot edge of a bolt slot (40) adjacent to
the centre of the flange plate (16), is provided an upwardly sloping locking cam (46)
for a plate bolt (50) of the dividing wall plate (8), the locking cam (46) preferably
being formed by a ramp-like, hip roof-shaped cam strip (47) punched out of the flange
plate (16) on a spring shackle (45) provided on the flange plate (16).
7. Dividing wall unit according to any one of the preceding claims, characterized in
that plate bolts (50) for the connection of two profile supports (2) to be fixed to
the inside of the dividing wail plate (8) in the vicinity of both plate lateral edges
are substantially identically constructed, the plate bolt (50) preferably having a
bolt hook (52) with a free hook leg (53) projecting transversely to the plate lateral
edge and which, in particular by a cross-sectionally roughly V-shaped construction
on its inside, forms a bearing cam (54) for the locking cam (46).
8. Dividing wall unit according to any one of the preceding claims, charac-terized in
that there is at least one crossbar connector (13) for connecting a crossbar (3) with
at least one profile support (2) for fixing to a flange plate (16) of the profile
support (2) and/or for securing the position through the hung in dividing wall plate
(8) and is in particular in the form of a punched bent part, that preferably at least
one crossbar connector (13) is constructed for connecting a crossbar (3) to at least
one profile support (2) for engagement in at least one opening of the latter, particularly
for the pushbutton-like engagement in two adjacent bolt openings (37) of the flange
plate (16), that preferably at least one crossbar connector (13) is constructed for
the connection of a crossbar (3) to at least one profile support (2) for arrangement
on the outside of the flange plate (16) so as to engage round a longitudinal edge
of the profile support (2) or the flange plate (16), or has two spaced, roughly U-shaped
aligned profile projections (69) with detents (74) directed against one another and/or
that at least one crossbar (3) is constructed for the connection of two adjacent profile
supports (2) as a bent profile, particularly as a partial profile of the profile support
(2) and preferably the profile cross-section of the crossbar (3) is substantially
the same as the profile cross-section of a flange plate (16) of the profile support
(2).
9. Dividing wall unit according to any one of the preceding claims, characterized in
that at least one crossbar (3) for the connection of adjacent profile supports (2)
is constructed for arrangement exclusively roughly in the plane of the flange plate
(16) of the profile support (2) and in particular is only fixed with a shaped-out
portion (75) located roughly in the centre of its width between the profile projection
(69) to a flange leg (70) of the crossbar connector (13) located roughly in the plane
of the associated cross part leg (18) and/or that adjacent profile supports (2) with
connecting crossbars (3) approximately over their entire height bound in frame-like
manner a subdivision-free reception space for an insulating filling (9), the particular
crossbar connection between adjacent profile supports preferably being formed by two
separate, facing crossbars (3), with a spacing corresponding to the flange plate (16).
10. Dividing wall unit, particularly according to any one of the preceding claims, characterized
by a vertically adjustable support foot (4) for the dividing wall for connection,
particularly plug connection, to one end of the profile support (2), the support foot
(4) being preferably guided by an adjusting spindle (65) having key faces (67) over
approximately its entire length in a foot bearing (57) to be engaged in centred manner
against the associated end face of the profile support (2).
11. Dividing wall unit according to any one of the preceding claims, characterized in
that at least one connecting profile (5, 6, 7) to be arranged on the edge of the dividing
wall is constructed as a through or one-piece U-profile (100) and/or on the particular
shield leg (101) has a reception depression (99) for a sealing strip, which is intended
for engagement on the inside of the particular dividing wall plate (8).
12. Dividing wall unit, particularly according to any one of the preceding claims, characterized
in that at least one frame profile (90), more particularly free from closed hollow
chambers, is provided for a frame-like surrounding of an opening in the dividing wall,
such as a door opening, which in particular has a profile slot (91) for the engagement
of a profile support (2) or two crossbars (3), that the frame profile (90) preferably
has in the interior screw channels (92) for corner connection screws and/or plug-in
channels (93) for corner connection flat angles and that in particular all the channels
are open in groove-like manner towards the interior of the frame profile (90) constructed
as an aluminium strand profile and that preferably for fixing the frame profile (90)
to the dividing wall there is at least one angle holder (109), whose one leg is constructed
for braced reception in the interior of the frame profile (90) and/or whose other
angle leg is constructed for connection to the cross part central web (19) of the
profile support (2).
1. Elément de paroi de séparation pour pièces de bâtiment ou similaires, comprenant au
moins un poteau profilé (2) et, le cas échéant, au moins une plaque de paroi de séparation
(8), cependant qu'au moins un poteau profilé (2) comporte au moins une plaque latérale
(16) formant bride, ainsi qu une partie transversale profilée (17) reliée à cette
dernière par l'intermédiaire d'un raccordement profilé, caractérisé par le fait que
la partie transversale profilée (17) et la plaque formant bride associée (16), en
plus du raccordement profilé, sont rendues solidaires entre elles par l'intermédiaire
de liaisons (30) qui s'interpénètrent directement, pour l'essentiel, et qui raidissent
le profilé.
2. Elément de paroi de séparation selon la revendication 1, caractérisé par le fait que
la plaque formant bride associée (16) est obtenue par pliage à partir d'une bande
de matériau en forme de bande plate, comme une bande en tôle d'acier, pour l'essentiel
d'un seul tenant avec la partie transversale profilée (17), et/ou qu'elle est reliée
à cette dernière par l'intermédiaire d'au moins une partie pliée (20, 22) qui est
située dans la région d'un bord longitudinal de la plaque formant bride (16), cependant
que le poteau profilé (2) est plié de préférence, pour l'essentiel, d'un seul tenant
ou sans pliage à double épaisseur, respectivement, que ses parties pliées (20, 21,
23) présentent en particulier un angle de pliage inférieur à 180° ou, respectivement,
de 90° environ au maximum, et/ou que les liaisons (30) sont constituées par des organes
à conjugaison des formes qui s'interpénètrent.
3. Elément de paroi de séparation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait
que des parties profilées du poteau profilé (2) qui s'interpénètrent sont réalisées
sous la forme d'organes à conjugaison des formes (30) qui se bloquent entre eux, d'un
seul tenant avec une bande de matériau constituant le poteau profilé (2), et qu'en
particulier, grâce à des pattes pliées (31) qui sont obtenues par découpage à la matrice,
ainsi qu'à des ouvertures (32) qui reçoivent ces dernières, elles sont constituées
pour l'essentiel d'une manière telle que trois couches de la bande de matériau portent
à plat les unes contre les autres, pour l'essentiel, dans la région des organes à
conjugaison des formes (30), cependant que, de préférence, au moins un poteau profité
(2) est conformé de façon à recevoir et à porter au moins une plaque de paroi de séparation
(8) et/ou que deux plaques formant brides (16) se font face entre elles.
4. Elément de paroi de séparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait qu'une partie transversale profilée (17) du poteau profilé (2) comporte
au moins une aile de partie profilée (18) qui est fixée au côté intérieur de la plaque
formant bride correspondante (16) en s'appuyant à distance de celle-ci, pour l'essentiel,
et dont l'extrémité de l'aile se prolonge par la plaque formant bride correspondante
(16), en particulier par l'intermédiaire de deux parties pliées (20, 21) qui constituent
le raccordement profité et d'une bande de bord (22) qui est située entre ces dernières,
par le fait que, de préférence, au moins une aile de partie profilée (18) de la partie
transversale profilée (17) est fixée à une partie déformée (25), de préférence en
forme de U, de la plaque formant bride associée (16), et ce, à une faible distance
d'une semelle de partie transversale (19) qui est en particulier continûment plane,
et à une plus grande distance de l'extrémité de son aile, par le fait que, de préférence,
à peu près au milieu de la largeur de la plaque formant bride correspondante (16),
des organes d'accrochage, comme des ouvertures d'accrochage (32), lesquels sont prévus
les uns au-dessus des autres d'une manière régulière, sont situés dans la région d'une
disposition à deux couches au moins de la bande de matériau qui forme le poteau profilé
(2), en étant délimités en particulier par les organes à conjugaison des formes (30),
par le fait que, de préférence, à peu près au milieu de la largeur de la plaque formant
bride correspondante (16), des organes d'accrochage, comme des ouvertures d'accrochage
(32), lesquels sont prévus les uns au-dessus des autres d'une manière régulière, sont
situés en retrait par rapport au côté extérieur de la plaque formant bride (16), en
étant en particulier prévus sur la semelle de fond de la partie déformée en forme
de U (25), et par le fait que, de préférence, à peu près au milieu de la largeur de
la plaque formant bride correspondante (16), des organes d'accrochage, comme des ouvertures
d'accrochage (32), lesquels sont prévus les uns au-dessus des autres d'une manière
régulière, présentent un bord d'accrochage arrondi, cependant qu'en particulier, les
pattes pliées (31) qui sont dégagées par pliage de la plaque formant bride correspondante
(16) sont pliées vers le bas autour d'un bord inférieur de délimitation d'une ouverture
estampée (33) de la partie transversale profilée (17), et qu'elles constituent les
bords inférieurs de délimitation des ouvertures d'accrochage (32) par leurs courbures
de pattes (35) qui sont approximativement en forme de demi-cercles en section transversale.
5. Elément de paroi de séparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que chaque plaque formant bride (16) présente sur son côté extérieur un
logement en retrait destiné à une garniture de joint (15) qui comporte au moins deux
lèvres, par le fait qu'en particulier, les ailes (27) de la partie déformée en forme
de U (25) se prolongent par des parties formant logement (28) qui sont dirigées à
l'opposé l'une de l'autre et qui sont décalées vers l'arrière par rapport au côté
extérieur de la plaque formant bride (16), à peu près de l'épaisseur d'une bande porteuse
(103) de la garniture de joint (15) qui recouvre la partie déformée (25), et/ou par
le fait qu'une garniture de joint (15), laquelle comporte au moins deux lèvres et
comprend une bande porteuse (103) et des lèvres d'étanchéité (108) en saillie sur
cette dernière, présente sur la bande porteuse (103), entre les lèvres d'étanchéité
(108) et selon une ligne longitudinale, une zone préférentielle de rupture (105),
et en particulier une zone de séparation par déchirure qui est constituée par une
entaille (106) et dont les parties une fois séparées constituent des étanchéités présentant
des lèvres (107) dirigées l'une vers l'autre.
6. Elément de paroi de séparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que des organes d'accrochage, lesquels sont prévus les uns au-dessus des
autres des deux côtés du milieu de la largeur dans chaque plaque formant bride (16)
du poteau profilé en étant destinés à des verrous de plaques (50) des plaques de paroi
de séparation (8), sont constitués par des ouvertures de verrouillage (37) à largeur
échelonnée analogues à des fermetures à baïonnette qui forment à chaque fois une autre
ouverture d'introduction (38), une fente de verrouillage plus étroite (40) et, en
particulier, une ouverture de transition (39) reliant ces deux dernières en étant
rétrécie en entonnoir sur un côté au moins par une délimitation oblique (41), et par
le fait qu'il est prévu de préférence, sur le côté intérieur de la plaque formant
bride correspondante (16), et dans la région d'ouvertures de verrouillage (37) destinées
à l'accrochage des plaques de paroi de séparation (8), et en particulier au voisinage
de la délimitation oblique unilatérale (41), ainsi qu'au voisinage du bord d'une fente
de verrouillage (40) qui est voisin du milieu de la plaque formant bride (16), une
came de serrage (46) qui monte obliquement et qui est destinée à un verrou de plaque
(50) de la plaque de paroi de séparation (8), cependant que la came de serrage (46)
est de préférence constituée sur une patte élastique (45) prévue sur la plaque formant
bride (16) sur une bande de came (47) à peu près en forme de toit à double pente et
analogue à une rampe qui est dégagée par estampage de la plaque formant bride (16).
7. Elément de paroi de séparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que, sur le côté intérieur de la plaque de paroi de séparation correspondante
(8), et dans la région des deux bords latéraux des plaques, des verrous de plaques
(50) à fixer qui sont destinés à la liaison avec deux poteaux profilés (2) sont conformés
d'une manière identique pour l'essentiel, cependant que le verrou de plaque correspondant
(50) comporte de préférence un crochet de verrouillage (52) comprenant une aile de
crochet libre (53) qui fait saillie transversalement par rapport au bord latéral de
la plaque et qui constitue en particulier une rampe (54) pour la came de serrage (46)
grâce à sa conformation à peu près en forme de V en section transversale sur son côté
intérieur.
8. Elément de paroi de séparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait qu'au moins une liaison de traverse (13) est réalisée en particulier sous
la forme d'une pièce pliée par estampage pour relier une traverse (3) à au moins un
poteau profilé (2) en vue de la fixation à une plaque formant bride (16) du poteau
profilé (2) et/ou en vue du blocage en position par la plaque de paroi de séparation
(8) lorsqu'elle est accrochée, par le fait que, de préférence, au moins une liaison
de traverse (13) destinée à relier une traverse (3) à au moins un poteau profilé (2)
est conformée en vue de sa pénétration dans au moins une ouverture du poteau profilé
(2), et en particulier en vue de sa pénétration à la manière d'un bouton-pression
dans deux ouvertures de verrouillage voisines (37) de la plaque formant bride (16),
par le fait que, de préférence, au moins une liaison de traverse (13) destinée à relier
une traverse (3) à au moins un poteau profilé (2) est conformée en vue de sa disposition
sur le côté extérieur de la plaque formant bride correspondante (16) de manière à
entourer en particulier un côté longitudinal du poteau profilé (2) ou, respectivement,
de la plaque formant bride (16), ou, respectivement, qu'elle comporte deux saillies
profilées (69) qui sont situées à distance l'une de l'autre, qui sont alignées à peu
près en forme de U et qui sont pourvues de becs d'encliquetage (74) dirigés l'un vers
l'autre, et/ou par le fait qu'au moins une de traverse ( 3) destinée à relier deux
poteaux profilés voisins (2) est réalisée sous la forme d'un profilé plié, et en particulier
sous celle d'une partie de profilé du poteau profilé (2), cependant que, de préférence,
la section transversale profilée de la traverse (3) est identique pour l'essentiel
à la section transversale profilée d'une plaque formant bride (16) du poteau profilé
(2).
9. Elément de paroi de séparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait qu'au moins une de traverse ( 3) destinée à relier des poteaux profilés
voisins (2) est conformée en vue d'être disposée uniquement à peu près dans le plan
de la plaque formant bride (16) du poteau profilé (2), et, en particulier, qu'elle
n'est fixée à une aile formant bride (70) de la liaison de traverse (13) qui est située
à peu près dans le plan de l'aile associée (18) de la partie transversale que par
une partie déformée (75) située à peu près au milieu de sa largeur entre les saillies
profilées (69), et/ou par le fait que des poteaux profilés voisins (2), avec les traverses
(3) qui les relient, délimitent à la manière d'un cadre, sur la totalité de leur hauteur,
un logement non subdivisé destiné à un remplissage isolant (9), cependant que, de
préférence, la liaison de traverse correspondante entre des poteaux profilés voisins
est constituée par deux traverses séparées (3) qui sont situées en face l'une de l'autre
à distance, en correspondance avec les plaques formant brides (16).
10. Elément de paroi de séparation, en particulier selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par un pied d'appui (4) réglable en hauteur qui est destiné à la paroi
de séparation en vue de sa liaison, et en particulier de sa liaison par enfoncement,
avec une extrémité du poteau profilé (2), cependant que le pied d'appui (4) est guidé,
de préférence dans un support de pied (57) qui est destiné à être posé d'une manière
centrée contre la surface d'extrémité associée du poteau profilé (2), par une tige
filetée de réglage (65) qui présente des surfaces (67) destinées à une clef, approximativement
sur la totalité de sa longueur.
11. Elément de paroi de séparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait qu'au moins un profilé de raccordement (5, 6, 7) destiné à être disposé
sur le bord de la paroi de séparation est réalisé sous la forme d'un profilé en U
(100) continu ou d'un seul tenant, respectivement, et/ou qu'il comporte, sur l'aile
correspondante formant cache (101), un renfoncement formant logement (99) pour une
bande d'étanchéité qui est destinée à porter sur le côté intérieur de la plaque de
paroi de séparation correspondante (8).
12. Elément de paroi de séparation, en particulier selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'il est prévu au moins un châssis profilé (90) qui est exempt
en particulier de volumes creux fermés, qui est destiné à entourer en forme de cadre
un passage ménagé dans la paroi de séparation, comme une baie de porte, et qui comporte
en particulier une fente profilée (91) pour la pénétration d'un poteau profilé (2)
ou de deux traverses (3), respectivement, par le fait que le châssis profilé (90)
comporte de préférence intérieurement des canaux de vissage (92) destinés à des vis
de liaison dans les coins et/ou des canaux à enfoncement (93) destinés à des équerres
plates de liaison dans les coins, par le fait qu'en particulier tous les canaux sont
ouverts à la manière de rainures vers l'intérieur du châssis profilé (90) qui est
réalisé sous la forme d'un profilé en aluminium extrudé, et par le fait que, pour
la fixation du châssis profilé (90) sur la paroi de séparation, il est prévu de préférence
au moins un support coudé (109) dont une aile est conformée en vue d'être reçue à
l'intérieur du châssis profilé (90), en particulier d'une manière déformée, et/ou
dont l'autre aile est conformée en vue de sa liaison avec la semelle centrale (19)
de la partie transversale du poteau profilé (2).