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(11) |
EP 0 365 764 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.1992 Patentblatt 1992/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.08.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B63H 21/21 |
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Steuereinrichtung, insbesondere zur Steuerung von Motor, Kupplung und Getriebe von
Schiffen
Control system, especially for the control of engine, clutch and gearbox of ships
Système de commande, notamment pour la commande du moteur, embrayage et engrenage
de bateaux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR IT LI NL SE |
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Priorität: |
24.09.1988 DE 3832501
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.1990 Patentblatt 1990/18 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN REXROTH PNEUMATIK GMBH |
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30453 Hannover (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kemner, Axel
D-3004 Isernhagen (DE)
- Oberländer, Andreas
D-3000 Hannover 1 (DE)
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Vertreter: Flaig, Siegfried |
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c/o Mannesmann AG,
Hauptabteilung Patente und Lizenzen,
Mannesmannufer 2 40213 Düsseldorf 40213 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 151 680
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US-A- 4 213 353
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung, insbesondere zur Steuerung von Motor,
Kupplung und Getriebe von Schiffen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Eine derartige Steuereinrichtung ist aus der FR-A-1151680 bekannt.
[0003] Diese bekannte Steuereinrichtung weist einen Steuerhebel auf, der aus einer Neutralstellung
in eine oder mehrere weitere Stellungen bewegbar ist. Des weiteren ist eine Schalteinrichtung
vorgesehen, die bezüglich des Steuerhebels ortsfest angeordnet und in einer Neutralstellung
des Steuerhebels mittels eines Betätigungsgliedes betätigbar ist. Bei dieser bekannten
Steuereinrichtung sind keine elektrischen Betätigungsmittel vorgesehen, die auf die
zu steuernde Kupplung oder auf die Gesamtfunktion der Steuereinrichtung einwirken.
Somit ergibt sich der Nachteil, daß bei dieser bekannten Steuereinrichtung nach dem
heute üblichen Sicherheitsstandard keine sogenannte elektrische Rückfallebene gegeben
ist, die im Falle einer Fehlfunktion der mechanischen Elemente den Störfall stabilisieren
würde.
[0004] Eine weitere Steuereinrichtung ist aus der DE-PS 22 19 486 bekannt.
[0005] Die bekannte Steuereinrichtung weist eine Einrichtung auf, mittels-welcher eine Betätigung
der Stellglieder zum Einrücken der Kupplung verhindert werden kann, wenn der Steuerhebel
zwecks Warmlaufenlassen des Motors in eine Stellung gebracht wird, in welcher die
Motordrehzahl so weit erhöht wird, daß normalerweise die Kupplung eingerückt werden
würde, um eine Verbindung zwischen Motorgetriebe herzustellen.
[0006] Diese Einrichtung besteht aus mehreren miteinander in Wirkverbindung bringbaren,
zum Teil mit Zähnen und Nocken versehenen Scheiben. Die Herstellung dieser Einrichtung
ist relativ aufwendig und der Platzbedarf ist relativ groß.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, die zusätzlich zur mechanischen Betätigung auch elektrische Bauteile
betätigt, über die die Funktionen zusätzlich gesichert sind und die zudem einfach
im Aufbau und leicht herstellbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird mit der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst. Weiterbildungen
und Vorteil ..... hafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0009] Die Erfindung bietet insbesondere den Vorteil, durch die Verwendung einer Schalteinrichtung,die
mittels eines in einer Führungseinrichtung des Geräteträgers und in einer Ausnehmung
des Steuerhebels verschiebbar angeordneten, geteilt ausgebildeten Betätigungsgliedes
betätigbar ist, eine im Aufbau sehr einfache und sichere Einrichtung zum Verhindern
eines ungewollten Betätigens der Kupplung zu erhalten. Die erfindungsgemäße Steuereinrichtung
bietet noch den Vorteil, daß die Schalteinrichtung nur in der Neutralstellung des
Steuerhebels mittes des Betätigungsgliedes schaltbar ist.
[0010] Wenn das Betätigungsglied in eine Stellung gebracht worden ist, in welcher es die
Schalteinrichtung betätigt, dient der Steuerhebel oder ein mit dem Steuerhebel verbundenes
Teil außerhalb seiner Neutralstellung als Verriegelungselement für das Betätigungsglied.
[0011] Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert.
[0012] Die Abbildung zeigt eine als Kommandogeber ausgebildete Steuereinrichtung mit einem
elektrischen Schalter für die Aktivierung der Kupplung sowie mit einem geteilt ausgebildeten
Betätigungsglied für einen mit diesem Schalter in Reihe geschalteten weiteren Schalter.
[0013] In der Abbildung ist ein Geräteträger (1) dargestellt, der eine als Bohrung (2) ausgebildete
Durchgangsöffnung aufweist. Die Bohrung (2) dient als Lager für eine Welle (3), die
an ihrer einen Stirnseite mit einem topfförmig ausgebildeten Teil (4) eines Steuerhebels
(5, 4) mittels einer Schraube (6) drehfest verbunden ist.
Der dem Geräteträger (1) zugewandte Randbereich des topfförmigen Teiles (4) weist
eine ebene Fläche (7) auf. In gleicher Weise ist die der ebenen Fläche (7) des topfförmigen
Teiles (4) zugewandte Seite des Geräteträgers (1) mit einer ebenen Ringfläche (8)
versehen, die der ebenen Fläche (7) des topfförmigen Teiles (4) gegenüberliegt.
[0014] Auf der dem Steuerhebel (4, 5) abgewandten Seite des Geräteträgers (1) ist auf der
Welle (3) eine als Betätigungseinrichtung für Schalt- und Steuermittel dienende Steuerscheibe
(9) angeordnet. Die Steuerscheibe (9) ist drehfest mit der Welle (3) verbunden.
[0015] Eine Platte (10), die als Träger für die als Schalt- und Steuermittel ausgebildeten
elektrischen Bauteile vorgesehen ist, ist auf der dem Geräteträger (1) abgewandten
Seite gelegen.
Die Platte (10) verläuft im wesentlichen parallel zum Geräteträger (1) und ist mit
diesem verbunden.
[0016] Als Schalt- und Steuermittel für z.B. Fahrt-voraus, Fahrt-zurück, Stop, Drehzahlregelung
für den Motor und Kupplungsbetätigung sind Elektroschalter und ein Potentiometer (11)
vorgesehen. In der Zeichnung sind ein erster elektrischer Schalter (30) zum Aktivieren
des der Kupplung zugeordneten Stellgliedes und ein zum Schalter (30) parallel geschalteter
als Schalteinrichtung dienender zweiter elektrischer Schalter (14, 15) zur Unterbrechung
der Spannungsversorgung für das der Kupplung zugeordnete Stellglied dargestellt. Das
Potentiometer (11) weist eine Antriebswelle (12) auf, die koaxial zur Welle (3) angeordnet
und drehfest mit der Welle (3) verbunden ist.
[0017] Auf der den Schalt- und Steuermitteln abgewandten Seite der Platte (10) ist in deren
unteren Randbereich eine Klemmleiste (13) mit elektrischen Klemmen für elektrische
Anschlüsse vorgesehen. Die Klemmen sind über auf der Platte (10) angeordnete oder
in die Platte (10) eingearbeitete Leiterbahnen mit den als elektrische Bauteile ausgebildeten
Schalt- und Steuermitteln elektrisch verbunden.
[0018] Zur Betätigung der Schalt- und Steuermittel dienen an der Steuerscheibe (9) angeordnete
Nocken.
[0019] Dem Schaltglied (15) des zweiten elektrischen Schalters (14, 15) gegenüber ist im
Geräteträger (1) eine als Führung für ein Betätigungsglied für die Schalteinrichtung
(14, 15) dienende abgestufte Bohrung (16, 17, 18) vorgesehen, in welcher ein erstes
Teilstück (19) des quer zu seiner Betätigungsrichtung geteilt ausgebildeten Betätigungsgliedes
in Richtung auf den Schalter (14, 15) zu bzw. von diesem weg verschiebbar angeordnet
ist.
[0020] Das erste Teilstück (19) des Betätigungsgliedes ist als ein Stößel mit einem umlaufenden
Bund (20) ausgebildet. Der Stößel wird mit seinem Bund (20) in dem den größeren Querschnitt
aufweisenden Bereich (17) und einem einen kleineren Querschnitt aufweisenden Bereich
(16) der Bohrung (16, 17, 18) geführt, der die Bohrung (16, 17, 18) auf ihrer dem
Schalter (14, 15) zugewandten Seite begrenzt.
[0021] Ein in der Bohrung (16, 17, 18) angeordnetes, z.B. als Zylinderfeder ausgebildetes,
als Rückstellkraft für das Betätigungsglied dienendes Federelement (22) beaufschlagt
den Stößel (19, 20) in Richtung vom Schalter (14, 15) weg. Das Federelement (22) stützt
sich dabei mit seinem einen Ende an einer Abstufung der Bohrung (16, 17, 18) ab und
liegt mit seinem anderen Ende am Bund (20) des Stößels (19, 20) an. Auf seiner dem
Federelement (22) abgewandten Seite besitzt der Stößel einen Fortsatz (21) mit welchem
er in den ebenfalls einen geringeren Querschnitt aufweisenden Bereich (18) der Bohrung
(16, 17, 18) eintaucht, welcher die Bohrung (16, 17, 18) auf der dem topfförmigen
Teil (4) des Steuerhebels (4, 5) zugewandten Seite begrenzt.
[0022] Gleichachsig zu der Bohrung (16, 17, 18) im Geräteträger (1) ist im Randbereich des
topfförmigen Teiles (4) des Steuerhebels (4, 5) eine als abgestufte Bohrung ausgebildete
Ausnehmung (23, 24) vorgesehen, in welcher ein Betätigungselement (25) für das Betätigungsglied
in Richtung der Längsachse der Bohrung (23, 24) verschiebbar angeordnet ist.
[0023] Das Betätigungselement ist als ein zweiter Stößel ausgebildet, welcher einen Bund
(26) aufweist. Der zweite Stößel wird in einer Außengewinde aufweisenden Buchse (28)
geführt, welche auf der dem Geräteträger (1) abgewandten Seite des Steuerhebels (4,
5) in die Bohrung (23, 24) des Steuerhebels (4, 5) eingeschraubt ist. Der zweite Stößel
weist auf seiner dem Geräteträger (1) zugewandten Seite einen Fortsatz (27) auf, welcher
bei einer Verschiebebewegung des zweiten Stößels in Richtung auf den ersten Stößel
zu in den den geringeren Querschnitt aufweisenden Bereich (23) der Bohrung (23, 24)
eintaucht.
[0024] Zwischen den einander zugewandten Seiten des ersten Teilstücke (19) des Betätigungsgliedes
und des Betätigungselementes (25) ist ein vorzugsweise als Kugel ausgebildetes zweites
Teilstück (29) des Betätigungsgliedes angeordnet. Das zweite Teilstück kann jedoch
auch eine andere Form haben, z.B. eine zylindrische Form.
Das zweite Teilstück (29) weist vorzugsweise den gleichen Querschnitt auf wie der
Fortsatz (21) des ersten Teilstückes (19) bzw. wie der Fortsatz (27) des Betätigungselementes
(25, 26, 27).
[0025] Der Querschnitt der aneinander angrenzenden Bereiche (18) bzw. (23) der ersten Bohrung
(16, 17, 18) und der zweiten Bohrung (23, 24) sowie der Querschnitt des zweiten Teilstückes
(29) sind so bemessen, daß das zweite Teilstück (29) mit nur geringem Spiel in diesen
Bereichen (18 bzw. 23) geführt wird.
[0026] Die axiale Erstreckung dieser Bereiche (18 bzw. 23) der Bohrungen (16, 17, 18 bzw.
22, 23) und der Weg des ersten Teilstückes (19) und der Weg des Betätigungselementes
(25) sind so bemessen, daß das zweite Teilstück (29) nicht in die den größeren Querschnitt
aufweisenden Bereiche (17 bzw. 23) der Bohrungen (16, 17, 18 bzw. 23, 24) gelangen
und so seine Führung verlieren kann.
[0027] Die Bohrungen (16, 17, 18 bzw. 23, 24) brauchen selbstverständlich nicht abgestuft
ausgebildet zu sein. Sie können über ihre gesamte axiale Erstreckung den gleichen
konstanten Querschnitt aufweisen. Sie können zylindrisch ausgebildet sein oder auch
eine andersartige Querschnittsform aufweisen (z.B. quadratisch oder oval).
[0028] Desgleichen können auch die beiden Teilstücke (19 bzw. 29) und das Betätigungselement
(25) den gleichen konstanten Querschnitt aufweisen. Auf einen Bund und einen zusätzlichen
Fortsatz kann beim ersten Teilstück (19) und beim Betätigungselement (25) verzichtet
werden.
[0029] Bei einer solchen Ausführung der Bohrungen und der Stößel müssen an den Stößeln jedoch
außerhalb der Bohrungen angeordnete Anschläge vorgesehen werden, um den Hub der Stößel
zu begrenzen.
[0030] Die Funktion der im vorstehenden beschriebenen Steuereinrichtung wird nachfolgend
näher erläutert.
[0031] Es wird angenommen, daß nach dem Starten des Motors eines Schiffes der Motor bei
erhöhter Drehzahl warmlaufen soll, ohne daß bei einer zu diesem Zweck erforderlichen
Verschwenkbewegung des Steuerhebels (4, 5) um die Längsachse der Welle (3) die Kupplung
mittels des das Stellglied für die Kupplung aktivierenden Schalters geschaltet wird.
[0032] Das aus dem Steuerhebel (4, 5) herausragende Betätigungselement (25) für das Betätigungsglied
wird in Richtung auf den Geräteträger (1) zu in die Bohrung (23, 24) des Steuerhebels
(4, 5) hineingedrückt. Da in der Neutralstellung des Steuerhebels (4, 5) die Bohrung
(16, 17, 18) im Geräteträger (1) und die Bohrung (23, 24) im Steuerhebel (4, 5) einander
gegenüberliegen, wird das zweite Teilstück (29) des Betätigungsgliedes aus der Bohrung
(23, 24) des Steuerhebels (4, 5) heraus und in die Bohrung (16, 17, 18) des Geräteträgers
(1) hineingedrückt. Bei diesem Vorgang wird das erste Teilstück (19, 20, 21) des Betätigungsgliedes
vom zweiten Teilstück (29) in Richtung auf das Schaltglied (15) des elektrischen Schalters
(14, 15) zu verschoben. Das erste Teilstück (19, 20, 21) des Betätigunsgliedes bringt
dabei das Schaltglied (15) des Schalters (14, 15) in eine Stellung, in welcher der
Schalter (14, 15) derart geschaltet wird, daß die Spannungsversorgung zum Stellglied
der Kupplung unterbrochen wird.
[0033] Bei diesem Vorgang ist das zweite Teilstück (29) so weit in die Bohrung (16, 17,
18) des Geräteträgers (1) eingetaucht, daß der Steuerhebel (4, 5) um die Längsachse
der Welle (3) zwecks Erhöhung der Motordrehzahl verschwenkt werden kann.
[0034] Beim Verschwenkvorgang des Steuerhebels (4, 5) aus seiner Neutralstellung heraus
wird die ebene Fläche des topfförmigen Teiles (4) des Steuerhebels (4, 5) an der Bohrung
(16, 17, 18) im Geräteträger (1) vorbeigeführt und deckt die Bohrung (16, 17, 18)
ab. Der Steuerhebel (4, 5) oder ein mit diesem verbundenes Teil dient jetzt als Verriegelungselement
für das Betätigungsglied. Das zweite Teilstück (29) wird vom Randbereich des topfförmigen
Teiles (4) des Steuerhebels (4, 5) in der Bohrung (16, 17, 18) des Geräteträgers (1)
gehalten. Das Betätigungsglied (erstes Teilstück 19 und zweites Teilstück 29) und
das Schaltglied (15) des Schalters (14, 15) verbleiben in ihrer eingenommenen Stellung.
[0035] Hat der Motor die gewünschte Temperatur erreicht, so wird der Steuerhebel (4, 5)
wieder in seine Neutralstellung gebracht. Durch die Kraft des Federelementes (22)
wird das erste Teilstück (19, 20, 21) des Betätigungsgliedes in Richtung auf den Steuerhebel
(4, 5) zu verschoben. Das zweite Teilstück (29) wird aus der Bohrung (16, 17, 18)
des Geräteträgers (1) heraus und in die Bohrung (23, 24) des Steuerhebels (4, 5) hineingedrückt.
Dabei taucht das zweite Teilstück (29) so weit in die Bohrung (23, 24) des Steuerhebels
(4, 5) ein, daß der Steuerhebel (4, 5) wieder um die Längsachse der Welle (3) verschwenkt
werden kann. Da die Spannungsversorgung zum Schalter für die Aktivierung des Stellgliedes
der Kupplung jetzt nicht mehr unterbrochen ist, kann die Kupplung wieder geschaltet
werden.
[0036] Das zweite Teilstück (29) wird außerhalb der Neutralstellung des Steuerhebels (4,
5) bei nicht betätigter Schalteinrichtung (14, 15) von der dem Steuerhebel (4, 5)
zugewandten Seite (ebene Fläche) des Geräteträgers (1) in der Bohrung (23, 24) des
Steuerhebels (4, 5) gehalten. Ein unbeabsichtigtes Schalten (Ausrücken) der Kupplung
ist jetzt nicht möglich, da das Betätigungsglied (19, 29) verriegelt ist. Die beiden
Teilstücke (19 und 29) werden bei Nichtbetätigen des Betätigungsgliedes aneinander
vorbeigeführt.
[0037] Der Fortsatz an dem ersten Teilstück des Betätigungsgliedes (19, 29) und der Fortsatz
an dem Betätigungselement für das Betätigungsglied sind so bemessen, daß der Fortsatz
des ersten Teilstückes (19) nicht in die zum zweiten Teilstück gehörige Bohrung und
der Fortsatz des Betätigungselementes (25) nicht in die zum ersten Teilstück (19)
gehörige Bohrung eintauchen und so ein Verschwenkendes Steuerhebels (4, 5) verhindern
kann.
[0038] Um ein derartiges Eintauchen des Fortsatzes des ersten Teilstückes (19) bzw. des
Fortsatzes des Betätigungselementes (25) in die Bohrung des jeweils anderen Teiles
zu verhindern, können diese Bohrungen abgestuft ausgebildet sein und die Abstufungen
mit dem am ersten Teilstück (19) bzw. mit dem am Betätigungselement (25) angeordneten
Bund Anschläge bilden. Die Teilstücke (19, 29) des Betätigungsgliedes und das Betätigungselement
können auch unterschiedliche Querschnittsformen aufweisen.
[0039] Die im vorstehenden beschrieben Steuereinrichtung läßt sich selbstverständlich nicht
nur in Schiffssteuerungen einsetzen, sondern kann in jeder Einrichtung oder Anlage
eingesetzt werden, für die eine Steuereinrichtung mit einer Schalteinrichtung benötigt
wird, mittels welcher die Steuereinrichtung zusätzlich zu ihren sonstigen durch die
Bewegung des Steuerhebels bewirkten Steuerfunktionen eine Schaltfunktion ermöglichen
soll.
[0040] Die Schalteinrichtung (14, 15) kann als ein elektrischer Schalter ausgebildet sein,
sie kann aber auch als eine mechanische Schalteinrichtung ausgebildet sein, welche
z.B. mit einer auf der Welle (3) verschiebbar angeordneten Steuerscheibe zusammenwirkt.
Die übrigen Schalt- und Steuermittel, die im Ausführungsbeispiel als elektrische Schalter
ausgewiesen sind, können selbstverständlich auch durch rein mechanische Schalt- und
Steuermittel ersetzt werden.
1. Steuereinrichtung, insbesondere zur Steuerung von Motor, Kupplung und Getriebe von
Schiffen, mit einem Steuerhebel(4,5), der aus einer Neutralstellung in eine oder mehrere
weitere Stellungen bewegbar ist, einer Schalteinrichtung, die bezüglich des Steuerhebels
(4,5) ortsfest angeordnet und in der Neutralstellung des Steuerhebels mittels eines
betätigungsgliedes (19,29) betätigbar ist, über welche die Steuereinrichtung zusätzlich
zu ihren sonstigen durch die Bewegung des Steuerhebels (4,5) bewirkten Steuerfunktion
eine Schaltfunktion ermöglicht, wobei das Betätigungsglied in einer bezüglich des
Steuerhebels ortsfesten Führungseinrichtung (16,17,18) angeordnet ist und in der Neutralstellung
des Steuerhebels aus einer ersten in eine zweite Stellung bewegbar ist, in der das
betätigungsglied auf die Schalteinrichtung einwrirkt und über den Steuerhebel oder
ein mit ihm gekoppeltes Teil in dieser Stellung verriegelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das betätigungsglied (19,29) quer zu seiner Betätigungsrichtung geteilt ausgebildet
ist, derart, daß sich der eine Teil (29) des betätigungsgliedes (19,29) in einer Ausnehmung
(23,24) des Steuerhebels (4,5) oder eines mit ihm verbundenes Teiles dann befindet,
wenn sich das betätigungsglied in der ersten Stellung befindet und die Ausnehmung
(23,24) in der sich der Teil (29) des betätigungsgliedes befindet mitsamt des Teiles
(29) so bemessen sind, daß der Steuerhebel mit diesem Teil an dem anderen Teil (19)
des betätigungsgliedes vorbeibewegbar ist, daß der Steuerhebel (4,5) über eine Welle
(3) mit einer Steuerscheibe (9) drehfest gekoppelt ist,
daß der Steuerscheibe (9) koaxial gegenüberliegend eine Trägerplatte (10) angeordnet
ist,
daß auf der Trägerplatte (10) ein Elektroschalter (30) zum Aktivieren des der Kupplung
zugeordneten Stellgliedes angeordnet ist, der über die Steuerscheibe (9) betätigbar
ist und auf der Trägerplatte (10) ein zweiter elektrischer Schalter (14) angeordnet
ist, der über das betätigungsglied (19,29) betätigbar ist.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Schalter (14) derart mit der Steuereinrichtung verschaltet ist, daß
die Spannungsversorgung für das der Kupplung zugeordnete Stellglied in Abhängigkeit
der Schaltstellung des Schalthebels (4,5) unterbrechbar ist.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Führungseinrichtung für das betätigungsglied vorgesehen ist, die als abgestufte
Bohrung (16,17,18) ausgebildet ist.
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmung im Steuerhebel (4,5) oder in einem mit dem Steuerhebel (4,5) verbundenen
Teil als abgestufte bohrung (23,24) ausgebildet ist, die den Steuerhebel (4,5) durchdringt.
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerhebel (4,5) drehbar an einem Geräteträger (1) angeordnet ist und daß
der Steuerhebel (4,5) und der Geräteträger (1) auf ihren einander zugewandten Seiten
im Bereich ihrer zugehörigen Führung (16,17,18) bzw. Ausnehmung (23,24) für die Teilstücke
(19 bzw. 29) des betätigungsgliedes (19,29) eine ebene Fläche aufweisen.
6. Steuereinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teilstück (19) des Betätigungsgliedes (19, 29) als Stößel ausgebildet
ist, welcher von einem als Rückstellkraft dienenden Federelement (22) in Richtung
auf das zweite Teilstück (29) des Betätigungsgliedes (19, 29) zu belastet wird.
7. Steuereinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teilstück (29) des Betätigüngsgliedes (19, 29) als Kugel ausgebildet
ist.
8. Steuereinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teilstück (19) des Betätigungsgliedes (19, 29) und die Führungseinrichtung
(16, 17, 18) für das Betätigungsglied (19, 29) im Geräteträger (1) in Richtung ihrer
axialen Erstreckung so bemessen sind, daß ein Eintauchen des zweiten Teilstückes (29)
des Betätigungsgliedes (19, 29) in die Führungseinrichtung (16, 17, 18) verhindert
wird, wenn sich das zweite Teilstück (29) des Betätigungsgliedes (19, 29) bei einer
Verschwenkbewegung des Steuerhebels (4, 5) in der Ausnehmung (23, 24) des Steuerhebels
(4, 5) befindet.
9. Steuereinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teilstück (19) des Betätigungsgliedes (19, 29) und das Schaltelement
(25) für das Betätigungsglied (19, 29) einen quer zu seiner Längsachse verlaufenden
Vorsprung (20 bzw. 26) aufweisen, der an einem Anschlag am Geräteträger (1) bzw. an
einem Anschlag am Steuerhebel (4, 5) zur Anlage bringbar ist, derart, daß ein Eintauchen
des ersten Teilstückes (19) des Betätigungsgliedes (19, 29) in die Ausnehmung (23,
24) des Steuerhebels (4, 5) bzw. daß ein Eintauchen des Betätigungselementes (25)
für das Betätigungsglied (19, 29) in die Führungseinrichtung (16, 17, 18) verhindert
wird.
10. Steuereinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) Der Steuerhebel (4, 5) ist drehfest mit einer Welle (3) verbunden;
b) die Welle (3) ist drehbar im Geräteträger (1) gelagert;
c) die Welle (3) weist Betätigungsmittel (9) für Schalt- und Steuermittel (11 bzw.
30) auf;
d) das Betätigungsglied (19, 29) ist einem Schaltglied (15) der Schalteinrichtung
(14, 15) gegenüberliegend derart angeordnet, daß das Schaltglied (15) mittels des
Betätigungsgliedes (19, 29) in zwei Schaltstellungen bringbar ist;
e) das erste Teilstück (19) des Betätigungsgliedes (19, 29) ist in der im Geräteträger
(1) vorgesehenen Führungseinrichtung (16, 17, 18) in Richtung auf das Schaltglied
(15) der Schalteinrichtung (14, 15) zu bzw. von diesem weg verschiebbar angeordnet;
f) das zweite Teilstück (29) des Betätigungsgliedes (19, 29) ist in der im Steuerhebel
(4, 5) vorgesehenen Ausnehmung (23, 24) in Richtung auf das erste Teilstück (19) des
Betätigungsgliedes (19, 29) zu bzw. von diesem weg verschiebbar angeordnet;
g) auf der dem ersten Teilstück (19) des Betätigungsgliedes (19, 29) abgewandten Seite
des zweiten Teilstückes (29) des Betätigungsgliedes (19, 29) ist in der Ausnehmung
(23, 24) des Steuerhebels (4, 5) ein Schaltelement (25) verschiebbar angeordnet, mittels
welchem das Betätigungsglied (19, 29) in Richtung auf die Schalteinrichtung (14, 15)
zu bewegbar ist;
h) die Führungseinrichtung (16, 17, 18) im Geräteträger (1) und die Ausnehmung (23,
24) im Steuerhebel (4, 5) sind aneinander angrenzend und im wesentlichen gleichachsig
zueinander angeordnet;
i) die Führungseinrichtung (16, 17, 18) im Geräteträger (1) und die Ausnehmung (23,
24) im Steuerhebel (4, 5) sowie das erste Teilstück (19) und das zweite Teilstück
(29) des Betätigungsgliedes (19, 29) sowie das Betätigungselement (25) sind so bemessen,
daß bei einer Verschiebebewegung des ersten Teilstückes (19) bzw. des Betätigungselementes
(25) in Richtung auf das jeweils andere Teil zu das zweite Teilstück (29) vollständig
in die das erste Teilstück (19) enthaltende Führungseinrichtung (16, 17, 18) bzw.
vollständig in die Ausnehmung (23, 24) des Steuerhebels (4, 5) eintaucht und bei einer
anschließenden Verschwenkbewegung des Steuerhebels (4, 5) vom Steuerhebel (4, 5) bzw.
vom Geräteträger (1) in der Führungseinrichtung (16, 17, 18) bzw. in der Ausnehmung
(23, 24) gehalten wird.
1. Control device, in particular for controlling the engine, clutch and transmission
of boats, with a control lever (4, 5), which can be moved from a neutral position
into one or more further positions, a switching device, which is arranged to be stationary
with respect to the cotnrol lever (4, 5) and in the neutral position of the control
lever can be actuated by means of an actuating member (19, 29), by means of which
the control device, in addition to its other control function brought about by the
movement of the control lever (4, 5), facilitates a switching function, the actuating
member being located in a guide device (16, 17, 18), which is stationary with respect
to the control lever and in the neutral position of the control lever can be moved
from a first into a second position, in which the actuating member acts on the switching
device and by way of the control lever or a part connected thereto, can be locked
in this position, characterised in that the actuating member (19, 29) is constructed
to be divided transversely with respect to its actuating direction so that one part
(29) of the actuating member (19, 29) is located in a recess (23, 24) of the control
lever (4, 5) or of a part connected thereto, when the actuating member is located
in the first position and the recess (23, 24), in which the part (29) of the actuating
member is located, together with the part (29) are dimensioned so that the control
lever with this part is able to be moved past the other part (19) of the actuating
member, that the control lever (4, 5) is connected in a non-rotary manner by way of
a shaft (3) to a control disc (9), that a support plate (10) is located coaxially
opposite the control disc (9), that located on the support plate (10) is an electric
switch (30) for activating the control member associated with the clutch, which control
member can be actuated by way of the control disc (9) and located on the support plate
(10) is a second electrical switch (14), which can be actuated by way of the actuating
member (19, 29).
2. Control device according to Claim 1, characterised in that the second switch (14)
is wired to the control device so that the voltage supply for the control member associated
with the clutch can be interrupted depending on the switching position of the switching
lever (4, 5).
3. Control device according to Claim 1 and 2, characterised in that a guide device for
the actuating member is provided, which is constructed as a stepped bore (16, 17,
18).
4. Control device according to Claim 3, characterised in that the recess in the control
lever (4, 5) or in a part connected to the control lever (4, 5) is constructed as
a stepped bore (23, 24), which penetrates the control lever (4, 5).
5. Control device according to Claim 4, characterised in that the control lever (4, 5)
is arranged to rotate on an instrument support (1) and that the control lever (4,
5) and the instrument support (1) have a flat surface on their facing sides in the
region of their associated guide (16, 17, 18) or recess (23, 24) for the segments
(19 or 29) of the actuating member (19, 29).
6. Control device according to at least one of the preceding Claims, characterised in
that the first segment (19) of the actuating member (19, 29) is constructed as a plunger,
which is loaded by a spring member (22) serving as a restoring force, in the direction
of the second segment (29) of the actuating member (19, 29).
7. Control device according to at least one of the preceding Claims, characterised in
that the second segment (29) of the actuating member (19, 29) is constructed as a
ball.
8. Control device according to at least one of the preceding Claims, characterised in
that the first segment (19) of the actuating member (19, 29) and the guide device
(16, 17, 18) for the actuating member (19, 29) in the instrument support (1) are dimensioned
in the direction of their axial extent so that a penetration of the second segment
(29) of the actuating member (19, 29) in the guide device (16, 17, 18) is prevented,
when the second segment (29) of the actuating member (19, 29) is located in the recess
(23, 24) of the control lever (4, 5), at the time of a tilting movement of the control
lever (4, 5).
9. Control device according to at least one of the preceding Claims, characterised in
that the first segment (19) of the actuating member (19, 29) and the switching member
(25) for the actuating member (19, 29) comprise a projection (20, 26) extending transversely
to its longitudinal axis, which can be brought into abutment with a stop on the instrument
support (1) or a stop on the control lever (4, 5) so that a penetration of the first
segment (19) of the actuating member (19, 29) in the recess (23, 24) of the control
lever (4, 5) or that a penetration of the actuating element (25) for the actuating
member (19, 29) in the guide device (16, 17, 18) is prevented.
10. Control device according to at least one of the preceding Claims, characterised by
the following features:
a) the control lever (4, 5) is connected in a non-rotary manner to a shaft (3);
b) the shaft (3) is mounted to rotate in the instrument support (1);
c) the shaft (3) comprises actuating means (9) for switching and control means (11
or 30);
d) the actuating member (19, 29) is located opposite a switching member (15) of the
switching device (14, 15) so that the switching member (15) can be brought into two
switching positions by means of the actuating member (19, 29);
e) the first segment (19) of the actuating member (19, 29) is arranged to slide in
the guide device (16, 17, 18) provided in the instrument support (1), in the direction
of the switching member (15) of the switching device (14, 15) towards or away from
the latter;
f) the second segment (29) of the actuating member (19, 29) is arranged to slide in
the recess (23, 24) provided in the control lever (4, 5) in the direction of the first
segment (19) of the actuating member (19, 29) towards or away from the latter;
g) on the side of the second segment (29) of the actuating member (19, 29) remote
from the first segment (19) of the actuating member (19, 29), a switching member (25)
is arranged to slide in the recess (23, 24) of the control lever (4, 5), by means
of which switching member (25) the actuating member (19, 29) can be moved in the direction
of the switching device (14, 15);
h) the guide device (16, 17, 18) in the instrument support (1) and the recess (23,
24) in the control lever (4, 5) are arranged adjacent each other and substantially
coaxial with each other;
i) the guide device (16, 17, 18) in the instrument support (1) and the recess (23,
24) in the control lever (4, 5) as well as the first segment (19) and the second segment
(29) of the actuating member (19, 29) as well as the actuating element (25) are dimensioned
so that at the time of a sliding movement of the first segment (19) or of the actuating
element (25) in the direction of the respective other part, the second segment (29)
penetrates completely in the guide device (16, 17, 18) containing the first segment
(19) or completely in the recess (23, 24) of the control lever (4, 5) and at the time
of a subsequent tilting movement of the control lever (4, 5) is held by the control
lever (4, 5) or by the instrument support (1) in the guide device (16, 17, 18) or
in the recess (23, 24).
1. Installation de commande notamment pour commander un moteur en embrayage ou une transmission
de navire, comportant un levier de commande (4, 5) qui peut passer d'une position
neutre dans une ou plusieurs autres positions, et une installation de commutation
qui est fixe par rapport au levier de commande (4, 5) et peut être actionnée lorsque
le levier de commande occupe sa position neutre, à l'aide d'un organe de manoeuvre
(19, 29) qui permet pour l'installation de commande, une fonction de commutation en
plus de ses autres fonctions de commande assurées par le mouvement de levier de commande
(4, 5), l'organe de manoeuvre étant monté dans une installation de guidage (16, 17,
18) fixe par rapport au levier de commande et lorsque le levier de commande est en
position neutre, cet organe peut passer d'une première à une seconde position pour
laquelle, cet organe de manoeuvre agit sur l'installation de commutation et peut être
verrouillé dans cette position par le levier de commande ou une partie associée à
celui-ci, installation caractérisée en ce que l'organe de manoeuvre (19, 29) est divisé
transversalement par rapport à sa direction de manoeuvre de façon qu'une partie (29)
de cet organe (19, 29) se trouve dans une cavité (23, 24) du levier de commande (4,
5) ou une partie reliée à ce levier lorsque l'organe de manoeuvre se trouve dans la
première position et la cavité (23, 24) dans laquelle se trouve la partie (29) de
l'organe de manoeuvre avec la partie (29) dimensionnée pour que le levier de commande
avec cette partie puisse passer devant l'autre partie (19) de l'organe de manoeuvre,
Le levier de commande (4, 5) étant couplé solidairement en rotation par un axe
(3) à un disque de commande (9),
Le disque de commande (9) étant coaxialement en regard d'une plaque de support
(10),
- un commutateur électrique (30) pour activer l'organe de commande associé à l'embrayage
étant monté sur cette plaque de support (10), ce commutateur pouvant être actionné
par le disque de commande (9) et un second commutateur électrique (14) est monté sur
la plaque de support (10), commutateur qui peut être actionné par l'organe de manoeuvre
(19, 29).
2. Installation de commande selon la revendication 1, caractérisée en ce que le second
commutateur (14) est combiné à l'installation de commande pour que l'alimentation
électrique de l'organe de commande associé à l'embrayage puisse être coupée suivant
la position de commutation du levier de commutation (4, 5).
3. Installation de commande selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par une installation
de guidage pour l'organe de manoeuvre en forme d'alésage à gradin (16, 17, 18).
4. Installation de commande selon la revendication 3, caractérisée en ce que la cavité
dans le levier de commande (4, 5) ou d'une pièce reliée à ce levier de commande (4,
5) est en forme d'alésage à épaulement (23, 24) traversé par le levier de commande
(4, 5).
5. Installation de commande selon la revendication 4, caractérisée en ce que le levier
de commande (4, 5) est monté à rotation sur un support d'appareil (1) et ce levier
de commande (4, 5) et le support d'appareil (1) comporte sur leur face plane en regard,
une surface plane au niveau d'un passage correspondant (16, 17, 18) ou d'une cavité
(23, 24) pour les parties (19, 29) de l'organe de manoeuvre (19, 29).
6. Installation de commande selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la première partie (19) de l'organe de manoeuvre (19, 29) est en forme de
poussoir chargé en direction de la seconde partie (29) de cet organe de manoeuvre
(19, 29) par un élément à ressort (22) exerçant une force de rappel.
7. Installation de commande selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la seconde partie (29) de l'organe de manoeuvre (19, 29) est en forme de
bille.
8. Installation de commande selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la première partie (19) de l'organe de manoeuvre (19, 29) et l'installation
de guidage (16, 17, 18) de l'organe de manoeuvre (19, 29) ont une longueur axiale
dimensionnée dans le support d'appareil (1) pour éviter que la seconde partie (29)
de l'organe de manoeuvre (19, 29) ne pénètre dans le moyen de guidage (16, 17, 18)
lorsque la seconde partie (29) de l'organe de manoeuvre (19, 29) se trouve dans la
cavité (23, 24) du levier de commande (4, 5) lors du pivotement de ce levier (4, 5).
9. Installation de commande selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la première partie (19) de l'organe de manoeuvre (19, 29) et l'élément de
commutation (25) de l'organe de manoeuvre (19, 29) possède un prolongement (20, 26)
transversale par rapport à l'axe longitudinal susceptible de venir contre une butée
du support d'appareil (1) ou une butée du levier de commande (4, 5) de façon à interdire
la pénétration de la première partie (19) de l'organe de manoeuvre (19, 29) dans la
cavité (23, 24) du levier de commande (4, 5) ou une pénétration de l'élément de manoeuvre
(25) de l'organe de manoeuvre (19, 29) dans le moyen de guidage (16, 17, 18).
10. Installation de commande selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée
par les caractéristiques suivantes :
a) Ce levier de commande (4, 5) est relié solidairement en rotation à un axe (3);
b) L'axe (3) est monté en rotation dans le support d'appareil (1);
c) L'axe (3) comporte un moyen de manoeuvre pour les moyens de commutation et de commande
(11, 30);
d) L'organe de manoeuvre (19, 29) est monté en regard d'un organe de commutation (15)
de l'installation de commutation (14, 15) de manière que l'organe de commutation (15)
puisse être conduit dans deux positions de commutation à l'aide de l'organe de manoeuvre
(19, 29);
e) La première partie (19) de l'organe de manoeuvre (19, 29) est montée coulissante
dans un moyen de guidage (16, 17, 18) prévu dans le support d'appareil (1), le coulissement
se faisant en direction de l'organe de commutation (15) de l'installation de commutation
(14, 15);
f) La seconde partie (29) de l'organe de manoeuvre (19, 29) est prévue dans la cavité
(23, 24) du levier de commande (4, 5) en pouvant coulisser par rapport à la première
partie (19) de l'organe de manoeuvre (19, 29);
g) Sur le côté de la seconde partie (29) de l'organe de manoeuvre (19, 29) opposé
à la première partie (19) de l'organe de manoeuvre (19, 29), la cavité (23, 24) du
levier de commande (4, 5) comporte un élément de commutation (25) monté coulissant
qui peut déplacer l'organe de manoeuvre (19, 29) en direction de l'installation de
commutation (14, 15);
h) Les moyens de guidage (16, 17, 18) du support d'appareil (1) et la cavité (23,
24) du levier de commande (4, 5) sont adjacents et coaxiaux;
i) Les moyens de guidage (16, 17, 18) du support d'appareil (1) et la cavité (23,
24) du levier de commande (4, 5) ainsi que la première partie (19) et la seconde partie
(29) l'organe de manoeuvre (19, 29) ainsi que l'élément de manoeuvre (25) sont dimensionnés
pour qu'à l'occasion d'un mouvement de coulissement de la première partie (19) ou
de l'élément de manoeuvre (25) en direction de l'autre partie respective (29), celle-ci
pénètre complètement dans le moyen de guidage (16, 17, 18) de la première partie (19)
ou complètement dans la cavité (23, 24) du levier de commande (4, 5) et lors d'un
mouvement de basculement consécutif du levier de commande (4, 5) cette partie est
maintenue par le levier de commande (4, 5) ou le support d'outil (1) dans le moyen
de guidage (16, 17, 18) ou la cavité (23, 24).
