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EP 0 366 606 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.12.1992 Patentblatt 1992/53 |
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Anmeldetag: 04.10.1989 |
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Heissgaskühlanlage zu einer Kohlevergasungsanlage
Hot gas cooler for a coal gasification plant
Refroidisseur de gaz chauds pour une installation de gazéification de charbon
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
26.10.1988 CH 3986/88
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.1990 Patentblatt 1990/18 |
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Patentinhaber: GEBRÜDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT |
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CH-8401 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Ziegler, Georg
CH-8404 Winterthur (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 077 851 GB-A- 889 221
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DE-A- 3 512 830 GB-A- 2 068 095
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Heissgaskühlanlage zu einer kohlevergasungsanlage mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Eine Heissgaskühlanlage dieser Art ist aus der US-PS 4,328,007 bekannt. Hierbei durchdringt
die Gasaustrittsleitung mit einem geraden Abschnitt die zylindrische Wand des Druckgefässes
der konvektionskühleinrichtung und führt dann mit einem gebogenen Abschnitt zu einem
die konvektionsheizflächen enthaltenden kanal innerhalb des Druckgefässes. Diese konstruktion
hat den Nachteil, dass sich die Gasaustrittsleitung nicht demontieren lässt, weil
sie zum grössten Teil innerhalb des Druckgefässes verläuft. Ausserdem ist die Gasaustrittsleitung
nicht gekühlt, so dass die obere Temperatur des die Strahlungskühlvorrichtung verlassenden
Gases begrenzt ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Heissgaskühlanlage der eingangs genannten
Art auf konstruktiv einfache Weise so zu verbessern, dass die Gasaustrittsleitung
gekühlt werden kann und zusammen mit einer kühlvorrichtung leicht demontierbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichens des Anspruchs
1 gelöst. Durch diese Gestaltung der Gasaustrittsleitung ist diese auf ihrer ganzen
Länge jederzeit voll zugänglich und lässt sich zusammen mit dem Rohrkörper auf einfache
Weise durch Lösen der Flanschverbindungen demontieren. Damit werden auch etwaige Unterhaltsarbeiten
in der konvektionskühlvorrichtung wesentlich erleichtert, sofern sie von oben her
durchgeführt werden. Ferner kann wegen des Kühlrohrkörpers die Temperatur des die
Strahlungskühlvorrichtung verlassenden Gases höher sein als in der Gasaustrittsleitung
der bekannten kühlanlage.
[0005] Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis
7 angegeben.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der folgenden Beschreibung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch vereinfacht einen Vertikalschnitt durch eine Heissgaskühlanlage
nach der Erfindung und
Fig. 2 in grösserem Massstab als Fig. 1, den Verbindungsbereich zwischen der Strahlungskühlvorrichtung
und der Konvektionskühlvorrichtung.
[0007] Gemäss Fig. 1 besteht die Heissgaskühlanlage im wesentlichen aus einer Strahlungskühlvorrichtung
1 und einer Konvektionskühlvorrichtung 2, von der nur der obere Teil dargestellt ist.
Die Strahlungskühlvorrichtung 1 weist ein zylindrisches Druckgefäss 3 auf, das an
seinem oberen Ende von einem Gaszufuhrkanal 4 durchdrungen wird, der mit einem nicht
gezeichneten Kohlevergasungsreaktor in Verbindung steht. Koaxial zum Druckgefäss 3
ist in diesem ein Einsatz 42 vorgesehen, der aus vertikalen, eng nebeneinanderliegenden
Rohren 50 gebildet ist und der einen vom Heissgas von oben nach unten durchströmten
ersten Gaszug 5 umschliesst. Der Einsatz 42 ist von einem Hemd 43 umgeben, das ebenfalls
aus vertikalen Rohren gebildet ist, die nach Art einer Membranwand dicht zusammengeschweisst
sind. Das Hemd 43 umgibt den Einsatz 42 mit Abstand, so dass dazwischen ein Ringraum
freibleibt, der vom Gas von unten nach oben durchströmt wird und einen zweiten Gaszug
6 bildet. Die Rohre des Einsatzes 42 und des Hemdes 43 sind an ihren unteren und oberen
Enden mit Ringkollektoren 7 bzw. 8 verbunden. Dem Kollektor 7 wird über eine Leitung
9 ein Kühlmittel, z.B. Wasser, zugeführt, das beim Durchströmen der Rohre verdampft
und aus dem oberen Kollektor 8 über eine Leitung 10 abgeleitet wird.
[0008] Die Rohre des Einsatzes 42 und des Hemdes 43 sind nahe ihrem oberen Ende an einem
aus Profilträgern 11 bestehenden Tragsystem aufgehängt, so dass sie sich nach unten
frei dehnen können. Unterhalb des unteren Kollektors 7 ist ein sich nach unten verjüngender,
den Boden des Druckgefässes 3 durchdringender Trichter 12 vorgesehen, der teilweise
mit Wasser gefüllt ist und zum Auffangen von Asche und Schlacketeilchen dient, die
vom Heissgasstrom mitgeführt werden und bei dessen Umlenkung vom ersten Gaszug 5 in
den zweiten Gaszug 6 ausgeschleudert werden.
[0009] Die Konvektionskühlvorrichtung 2 weist ebenfalls ein Druckgefäss 15 mit vertikaler
Achse auf und in seinem Innern sind mehrere Kühlrohrbündel 13 angeordnet, von denen
in Fig. 1 nur eines dargestellt ist. Das Druckgefäss 15 ist nach oben durch einen
Deckel 16 verschlossen, der über eine Flanschverbindung 17 mit dem Druckgefäss 15
lösbar verbunden ist. Die beiden nebeneinanderstehenden Druckgefässe 3 und 15 sind
in ihrem oberen Bereich über Pratzen 19 und 20 auf einem gemeinsamen Fundament 18
abgestützt.
[0010] Nahe dem oberen Ende des Ringraumes oder zweiten Gaszuges 6 ist am Druckgefäss 3
ein radialer Gasaustrittsstutzen 30 angeschlossen, der sich konisch verjüngt und an
seinem verjüngten Ende einen Flansch 29 aufweist. Im Bereich dieses Austrittsstutzens
30 sind die Rohre des Hemdes 43 schleifenartig so nach aussen gebogen, dass sie die
Innenfläche des Stutzens und des Flansches bedecken. Durch die konische Form des Stutzens
30 wird die Gasströmung beruhigt. An den Flansch 29 schliesst sich eine Verbindungsleitung
26 an, die hier die Form eines 90°-Krümmers aufweist und die an ihren beiden Enden
mit je einem Flansch 27 und 28 versehen ist. Der Flansch 27 ist über nicht dargestellte
Schrauben mit dem Flansch 29 lösbar verbunden. Dem Flansch 28 steht ein Flansch 32
gegenüber, der über einen Stutzen 33 am Deckel 16 des Druckgefässes 15 befestigt ist
und der ebenfalls über mehrere Schrauben mit dem Flansch 28 lösbar verbunden ist.
Die Flansche 27 und 29 einerseits und 28 und 32 andererseits stehen also im rechten
Winkel zueinander. Innerhalb der Verbindungsleitung 26 ist eine den Gasstrom führende
Leitung 25 angeordnet, die am Flansch 27 beginnt und in einem 90°-Bogen von oben her
den Deckel 16 durchdringt und in das Innere des Druckgefässes 15 ragt. Dank der lösbaren
Flanschverbindungen lässt sich die Verbindungsleitung 26 zusammen mit der Gasführungsleitung
25 von den Druckgefässen 3 und 15 demontieren.
[0011] Gemäss Fig. 2 ist die Gasführungsleitung 25 vom Flansch 27 aus bis zu ihrem in das
Innere des Druckgefässes 15 ragenden Ende als gekühlte Leitung ausgebildet. Zu diesem
Zweck besteht die Leitung 25 aus einer Anzahl, z.B. sechzehn, dem Leitungsverlauf
entsprechend gebogener Rohre 35, die an ihrem oberen Ende mit einem Ringkollektor
36 und an ihrem unteren Ende mit einem Ringkollektor 37 verbunden sind. Jeweils nebeneinanderliegende
Rohre 35 sind über zwischengelegte Stege 38 miteinander verschweisst, so dass sie
einen zusammenhängenden gekrümmten Körper bilden. Nahe dem oberen Ringkollektor 36
ist das mit dem kleinsten Krümmungsradius gebogene Rohr 35 mit einem Kühlmittelzufuhrrohr
39 verbunden, das radial angeordnet ist und die Verbindungsleitung 26 durchdringt.
Der Ringkollektor 36 ist durch zwei Trennwände in zwei Räume unterteilt, und zwar
so, dass fünf in Fig. 2 auf der Krümmungsinnenseite liegende Rohre 35 an den einen
Raum des Kollektors angeschlossen sind, während die übrigen elf auf der Krümmungsaussenseite
befindlichen Rohre 35 an den zweiten Kollektorraum angeschlossen sind. Das Rohr 35
mit dem grössten Krümmungsradius weist ein radiales Kühlmittelabfuhrrohr 39′ auf,
das die Verbindungsleitung 26 durchdringt. Auf diese Weise ergibt sich ein Naturumlauf
des Kühlmittels, indem das über das Rohr 39 zugeführte Kühlmittel in den fünf Rohren
35 auf der Krümmungsinnenseite abwärts strömt und dann nach Sammlung und Verteilung
im Kollektor 37 in den elf Rohren 35 auf der Krümmungsaussenseite aufwärts strömt,
wonach das erwärmte Kühlmittel über das Rohr 39′ abgeführt wird. Das im Rohr 39 zuströmende
Kühlmittel teilt sich an der Verbindungsstelle mit dem Rohr 35 in zwei Teilströme,
von denen der eine direkt in den abwärts gerichteten Abschnitt dieses Rohres weiterströmt,
wogegen der andere Teilstrom zum Ringkollektor 36 strömt und sich dort auf die übrigen
vier Fallrohre verteilt. Analog kommen im Abfuhrrohr 39′ zwei Kühlmittelteilströme
zusammen, nämlich ein aufwärtsströmender Teilstrom im Rohr 35 mit dem grössten Krümmungsradius
und ein Teilstrom aus den übrigen Steigrohren, der über den oberen Raum des Ringkollektors
36 zum Rohr 39′ gelangt.
[0012] Der Ringkollektor 36 ist mit dem Flansch 27 der Verbindungsleitung 26 über einen
Kompensator 40 verbunden. Im übrigen sind über die Länge der Leitung 25 verteilt mehrere
radiale Stützbleche 41 angeschweisst, die im zusammengebauten Zustand an der Innenfläche
der Verbindungsleitung 26 anliegen. Die Durchdringungsstelle des Zufuhrrohres 39 und
des Abfuhrrohres 39′ an der Verbindungsleitung 26 kann als dehnbewegliche dichte Verbindung
ausgebildet sein, z.B. in Form von sogenannten Thermosleeves.
[0013] Im oberen Bereich der beiden nebeneinanderstehenden Kühlvorrichtungen 1 und 2 ist
gemäss Fig. 1 zwischen den beiden Druckgefässen 3 und 15 eine Lasche 14 vorgesehen,
die gelenkig mit zwei einander gegenüberstehenden Pratzen 19 und 20 verbunden ist.
Die Lasche 14 nimmt an den Druckgefässen wirkende Horizontalkräfte auf und entlastet
damit die Verbindungsleitung 26 von diesen Kräften. Falls der Abstand zwischen den
Druckgefässen 3 und 15 grösser als in Fig. 1 gezeichnet sein sollte, so kann zwischen
die Flansche 27 und 29 ein geradliniges Rohrstück eingesetzt werden, wobei die Lasche
14 entsprechend länger zu bemessen ist. In einem solchen Fall kann es sich empfehlen,
die Lasche 14 hohl auszubilden und in den Kühlmittelkreislauf einzuschalten, der in
der Gasführungsleitung 25 zirkuliert.
[0014] Abweichend von der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform der Gasführungsleitung 25
in Rohr-Steg-Rohr-Konstruktion kann diese Leitung auch aus einem gebogenen Rohr mit
glatter Innenseite und auf dessen Aussenseite aufgeschweissten, kühlmitteldurchströmten
Rohren bestehen. Eine glatte Innenseite der Gasführungsleitung erhält man auch, wenn
die Leitung aus kühlmitteldurchströmten, an sich bekannten Ω-Rohren zusammengeschweisst
wird.
1. Heissgaskühlanlage zu einer Kohlevergasungsanlage, mit einer Strahlungskühlvorrichtung
und mindestens einer Konvektionskühlvorrichtung, wobei die Strahlungskühlvorrichtung
aus einem im wesentlichen zylindrischen Druckgefäss mit vertikaler Längsachse, einem
im Druckgefäss koaxial angeordneten Einsatz aus Rohren und einem den Einsatz umgebenden
Hemd aus Rohren besteht, wobei der Einsatz an seinem oberen Ende über einen das Druckgefäss
durchdringenden Gaszufuhrkanal mit der Kohlevergasungsanlage verbunden ist und der
Einsatz einen ersten Gaszug und ein Ringraum zwischen dem Einsatz und dem Hemd einen
zweiten, gasseitig nachgeschalteten Gaszug bilden, wobei ferner die neben der Strahlungskühlvorrichtung
stehende Konvektionskühlvorrichtung aus einem im wesentlichen zylindrischen Druckgefäss
mit vertikaler Längsachse und darin angeordneten Kühlrohrbündeln besteht und wobei
nahe dem oberen Ende des Ringraumes am Druckgefäss eine Gasaustrittsleitung angeschlossen
ist, die, gebogen verlaufend, in das Innere des Druckgefässes der Konvektionskühlvorrichtung
führt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasaustrittsleitung von oben her an das Druckgefäss der Konvektionskühlvorrichtung
herangeführt ist und mittels Flanschverbindungen mit den beiden Druckgefässen lösbar
verbunden ist, dass in der Gasaustrittsleitung von einem Kühlmittel durchströmte Rohre
angeordnet sind, die dem Verlauf der Gasaustrittsleitung entsprechend gebogen und
miteinander zu einem Rohrkörper verbunden sind, dass die Rohre an der Gaseintrittsseite
der Gasaustrittsleitung mit einem Ringkollektor verbunden sind, der innerhalb der
Gasaustrittsleitung angeordnet ist, und dass der Ringkollektor durch zwei Trennwände
in zwei Räume unterteilt ist, von denen der eine mit einer Kühlmittelzufuhr und der
andere mit einer Kühlmittelabfuhr in Verbindung steht.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre in Strömungsrichtung
des Gases über das Ende der Gasaustrittsleitung hinaus verlängert sind und in das
Innere des Druckgefässes des Konvektionskühlers ragen.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre an ihrem anderen Ende
in einen Ringkollektor münden.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Rohren
strömende Kühlmittel das gleiche ist, das in den übrigen Heizflächen der Kühlanlage
zirkuliert.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem
Druckgefäss der Strahlungskühlvorrichtung und der Gasaustrittsleitung ein sich in
Strömungsrichtung des Gases verjüngender Gasaustrittsstutzen vorgesehen ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich
der beiden Druckgefässe, aber unterhalb der Gasaustrittsleitung eine die beiden Druckgefässe
verbindende, von einem Kühlmittel durchströmte Lasche angeordnet ist.
7. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den mit der Kühlmittelzufuhr
in Verbindung stehenden Ringkollektorraum eine kleinere Anzahl von Rohren als an den
mit der Kühlmittelabfuhr in Verbindung stehenden Ringkollektorraum angeschlossen ist,
so dass das Kühlmittel im Naturumlauf die geringere Anzahl Rohre fallend und die grössere
Anzahl Rohre steigend durchströmt.
1. Hot gas cooling plant for a coal gasification plant, with a radiant cooling device
and at least one convection cooling device, the radiant cooling device consisting
of an essentially cylindrical pressure vessel with a vertical longitudinal axis, an
insert arranged coaxially in the pressure vessel and formed from pipes, and a shell
surrounding the insert and formed from pipes, the insert being connected at its top
end to the coal gasification plant via a gas supply duct, which penetrates the pressure
vessel, and forming a first gas flue, while an annular space between the insert and
the shell forms a second gas flue, which is arranged downstream on the gas side, the
convection cooling device disposed next to the radiant cooling device consisting of
an essentially cylindrical pressure vessel with a vertical longitudinal axis and cooling
pipe assemblies arranged therein, and a gas outlet conduit being joined to the pressure
vessel near the top end of the annular space and, extending in a curved manner, leading
into the pressure vessel of the convection cooling device, characterised in that the
gas outlet conduit leads up to the pressure vessel of the convection cooling device
from above and is connected in a detachable manner to the two pressure vessels by
means of flanged connections, that pipes through which a coolant flows are arranged
in the gas outlet conduit, are curved so as to correspond to the shape of the gas
outlet conduit and are connected together to form a pipe body, that the pipes are
connected on the gas inlet side of the gas outlet conduit to an annular collector
which is arranged inside the gas outlet conduit, and that the annular collector is
divided by two partitions into two spaces, one of which communicates with a coolant
supply system and the other with a coolant discharge system.
2. Plant according to claim 1, characterised in that the pipes are extended in the gas
flow direction beyond the end of the gas outlet conduit and project into the pressure
vessel of the convection cooler.
3. Plant according to claim 2, characterised in that the pipes lead into an annular collector
at their other ends.
4. Plant according to one of claims 1 to 3, characterised in that the coolant flowing
in the pipes is the same as that circulating in the other heating surfaces of the
cooling plant.
5. Plant according to one of claims 1 to 4, characterised in that a gas outlet connection
piece, which tapers in the gas flow direction, is provided between the pressure vessel
of the radiant cooling device and the gas outlet conduit.
6. Plant according to one of claims 1 to 5, characterised in that a strap which connects
the two pressure vessels and through which a coolant flows is arranged in the top
area of the two pressure vessels, yet below the gas outlet conduit.
7. Plant according to claim 1, characterised in that a smaller number of pipes adjoin
the annular collector space which communicates with the coolant supply system than
adjoin the annular collector space which communicates with the coolant discharge system,
so that the coolant flows through the smaller numbers of pipes in the downward direction
and the greater number of pipes in the upward direction in a natural circulation.
1. Installation de refroidissement de gaz chauds d'une installation de gazéification
de charbon, comprenant un dispositif de refroidissement par rayonnement et au moins
un dispositif de refroidissement par convection, le dispositif de refroidissement
par rayonnement se composant d'une cuve sous pression sensiblement cylindrique dont
l'axe longitudinal est vertical, d'une pièce rapportée formée de tubes et disposée
coaxialement dans la cuve sous pression ainsi que d'une chemise formée de tubes et
entourant la pièce rapportée, l'extrémité supérieure de la pièce rapportée communiquant
avec l'installation de gazéification de charbon par un canal d'arrivée de gaz qui
traverse la cuve sous pression et la pièce rapportée formant un premier parcours de
gaz et l'espace annulaire compris entre la pièce rapportée et la chemise formant un
second parcours de gaz qui est situé en aval dans le sens de la circulation du gaz
et, par ailleurs, le dispositif de refroidissement par convection qui est monté à
côté du dispositif de refroidissement par rayonnement se composant d'une cuve sous
pression sensiblement cylindrique, dont l'axe longitudinal est vertical et à l'intérieur
duquel sont disposés des faisceaux de tubes de refroidissement, une canalisation de
sortie du gaz étant raccordée à la cuve sous pression à proximité de l'extrémité supérieure
de l'espace annulaire, puis formant un coude pour pénétrer à l'intérieur de la cuve
sous pression du dispositif de refroidissement par convection, caractérisée en ce
que la canalisation de sortie du gaz mène du haut dans la cuve sous pression du dispositif
de refroidissement par convection et elle est assemblée de manière amovible par des
fixations à brides aux deux cuves sous pression, en ce que des tubes dans lesquels
circule un agent réfrigérant sont disposés dans la canalisation de sortie du gaz,
sont coudés de manière à épouser le contour de la canalisation de sortie du gaz et
sont reliés les uns aux autres de manière à former un corps tubulaire, en ce que les
tubes sont raccordés sur le côté de sortie du gaz de la canalisation de sortie de
gaz à un collecteur annulaire qui est disposé à l'intérieur de la canalisation de
sortie du gaz et en ce que le collecteur annulaire est subdivisé par deux cloisons
en deux chambres dont l'une communique avec l'arrivée de l'agent réfrigérant et l'autre,
avec l'évacuation de l'agent réfrigérant.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que les tubes sont prolongés
dans le sens de la circulation du gaz au-delà de l'extrémité de la canalisation de
sortie de gaz et pénètrent à l'intérieur de la cuve sous pression du réfrigérant par
convection.
3. Installation selon la revendication 2, caractérisée en ce que les tubes débouchent
à l'autre extrémité dans un collecteur annulaire.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'agent
réfrigérant qui circule dans les tubes est le même que celui qui circule sur les autres
surfaces chaudes de l'installation de refroidissement.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une tubulure
de sortie de gaz qui se rétrécit dans le sens de la circulation du gaz est prévue
entre la cuve sous pression du dispositif de refroidissement par rayonnement et la
canalisation de sortie du gaz.
6. installation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'une plaque
reliant les deux cuves sous pression et dans laquelle circule un agent réfrigérant
est disposée dans la région supérieure des deux cuves sous pression, mais au-dessous
de la canalisation de sortie de gaz.
7. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un nombre de tubes qui
est plus petit que celui des tubes raccordés à la chambre du collecteur annulaire
communiquant avec l'évacuation de l'agent réfrigérant est raccordé à la chambre du
collecteur annulaire qui communique avec l'arrivée de l'agent réfrigérant, de sorte
que l'agent réfrigérant s'écoule en circuit naturel en descendant dans le plus petit
nombre de tubes et en montant dans le plus grand nombre de tubes.

