[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befüllen von Behältern mit einer dosierten
Menge Flüssigkeit mittels einer Dosierpumpe, bei welchem am Ausgang eines Füllrohres
eine Fülldüse angeordnet ist und ein am Eingang des Füllrohres angeordnetes Steuerventil
intermittierend geöffnet und geschlossen wird und die Flüssigkeit über einen Pufferbehälter
zugeführt wird. Außerdem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Befüllen von
Behältern mit einer dosierten Menge Flüssigkeit, und diese Vorrichtung weist einen
mit einer Speiseleitung und einer Vakuumpumpe verbundenen Pufferbehälter auf, unter
dem ein Steuerventilgehäuse mit einem Steuerventil angeordnet ist, welches ein darunter
befindliches, am Ausgang mit einer Fülldüse verschließbares Füllrohr oberhalb des
Eintritts einer Anschlußleitung für eine Dosierpumpe verschließt oder mit dem Pufferbehälter
verbindet.
[0002] Das Einsetzen von Vakuum in Befüllungsanlagen ist aus der GB-A-2 160 182 an sich
schon bekannt. Danach dient die bekannte Vorrichtung zum intermittierenden Zuführen
von Flüssigkeit mit einem tropfenfreien Ventil, wobei die Flüssigkeit einem Pufferbehälter
zugeführt wird, unterhalb dem Ventile angeordnet sind. Einrichtungen sorgen für die
Erzeugung eines Vakuums im Pufferbehälter. Dieses Vakuum ist aber dafür vorgesehen,
den hydrostatischen Druck im Leitungsbereich mit den Ventilen zu verringern, den die
Flüssigkeit sonst an den Ventilen erzeugen würde. Durch das Vakuum können die Rückstellfedern
der Ventile so eingestellt werden, daß sie immer im richtigen Augenblick schließen
oder öffnen, was insbesondere bei der schaumbildenden Milch als Füllgut wichtig ist.
Zum Entlüften der Befüllungsanlage kann das nach diesem bekannten Verfahren vorgesehene
Vakuum aber nicht verwendet werden. Außerdem hat sich gezeigt, daß das Ansprechen
von federbelasteten Ventilen zu stark verzögert ist.
[0003] Bei der bekannten Vorrichtung befindet sich in der Abflußleitung unter dem Pufferbehälter
ein oberes federbelastetes Ventil, welches aber in der Mitte eine nicht verschließbare
Bohrung hat derart, daß auch dann, wenn sich der Kegel dieses oberen Ventiles auf
seinem Sitz befindet, die Leitung nicht verschlossen ist. Ohne Abschluß durch ein
weiteres Ventil befindet sich direkt unterhalb der erwähnten Leitung der Füllkolben
der Pumpe. Zwischen dem Füllkolben und dem oberen Ventil mündet ein gekrümmtes Füllrohr,
an dessen unterem Auslaufende eine Fülldüse angeordnet ist, welche durch ein zweites
unteres federbelastetes Ventil verschließbar ist. Beim Aufwärtshub des Kolbens wird
das obere Ventil geschlossen, während sich durch den erhöhten Druck das Ventil am
Ende des Füllrohres öffnet, bis der Überdruck durch Ausfließen des Füllgutes abgebaut
ist und die Rückholfeder das untere Ventil wieder schließt. An ein Entlüften dieser
Befüllungsanlage ist nicht in besonderer Weise gedacht. Stattdessen sorgt die durchgehende
vertikale Bohrung im oberen Ventil dafür, daß zur richtigen Steuerwirkung der Rückholfeder
des unteren Ventils ständig eine Saugkraft nach oben durch das Vakuum erhalten bleibt,
wenn der Kolben der Pumpe stationär ist.
[0004] Im Falle von Flüssigkeitspackungen, deren Hauptkörper aus einem einseitig oben offenen
Tubus besteht, ist ferner aus einem praktischen Betrieb eine Anlage zum Befüllen mit
einer dosierten Menge Flüssigkeit ohne Lufteinschluß bekannt, beispielsweise Milch.
Das Befüllen ohne Lufteinschluß setzt aber verschiedene Maßnahmen voraus, insbesondere
das Entlüften zu Beginn des Befüllungsbetriebes, wenn beispielsweise auf einen anderen
Packungstyp oder ein anderes Füllgut umgestellt worden ist. Im bekannten Falle wird
Milch aus einer Zentralverteilung über eine Speiseleitung dem Pufferbehälter zugeführt
und über Ventile gesteuert in ein unter den Ventilen angeordnetes Füllrohr gefördert,
an dessen Ausgang unten die tubusförmige Milchpackung steht, die gefüllt werden soll.
In diesem Füllrohr kann sich nun Luft sammeln, und die Erfindung zielt daraus ab,
Maßnahmen zu scharfen, um diese Lust zu entfernen.
[0005] Zu Beginn des Ganzen Füllvorganges befindet sich an verschiedenen Teilen der Anlage
eingeschlossene Luft, die mit Beginn des Pumpens und Füllens der Packungen zwangsläufig
mit in die Packungen gefördert wird. Dies wünscht man zu vermeiden.
[0006] Bei den bisherigen Füllanlagen werden daher im Falle von Milch 10 Packungen im Vorlauf
mit Milch aus den Anlagenteilen mit Lufteinschlüssen gefüllt, so daß die Packungen
nicht vollständig gefüllt sind. Deshalb werden sie als Ausschuß behandelt. Füllt man
ein in der Konsistenz dickeres Produkt ein, wie z.B. Joghurt, dann werden für den
Vorlauf eines Füllvorganges im allgemeinen 25 Packungen als Ausschuß gefüllt, weil
man aus Erfahrung annimmt, daß sich nach Durchlauf der 25. Packung kein Lufteinschluß
mehr erwarten läßt.
[0007] Im Produktionszustand sollen alle Rohre im System vollständig ohne Luft und nur mit
Füllgut gefüllt sein, so daß die Packungen tatsächlich mit dosierter Menge befüllbar
sind. Die bekannten Dosierpumpen haben im allgemeinen einen Kolben, dessen Pumphub
die dosierte Menge Flüssigkeit vorgibt, welche in die Packung gefüllt wird.
[0008] Für eine Molkerei oder einen anderen Füllbetrieb, bei dem Flüssigkeiten in eine große
Anzahl Packungen unterschiedlicher Chargen oder mit unterschiedlichem Füllgut gefüllt
werden müssen, versteht es sich, daß jedesmal vor dem Produktionsbetrieb oder nach
einer Umstellung der Anlage die Erzeugung von Ausschußware nur wegen der Entlüftung
der Anlage unerwünscht ist.
[0009] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe Zugrunde, ein Verfahren einer Anlage mit den
eingangs genannten Merkmalen zu schaffen, bei weichem zum Entlüften einer solchen
Anlage der Vorlauf von Produktionsgut zu Beginn des Füllvorganges mit Fehlbefüllung
vermieden wird; und möglichst eine genaue Einschaltzeit für den eigentlichen Füllvorgang
vorgegeben werden kann, bei welchem sichergestellt ist, daß keine Lufteinschlüsse
in der Anlage mehr vorhanden sind.
[0010] Die Aufgabe gilt auch für die Verbesserung einer Vorrichtung einer solchen Anlage
mit den vorstehnd erwähnten Merkmalen, welche eine zeitlich genau bestimmbare Arbeitsweise
zum Entlüften erlaubt, wonach der Füllbetrieb vorzugsweise durch einen einfachen Knopfdruck
zu einem Zeitpunkt begonnen werden kann, bei welchem der Bedienungsmann mit Berechtigung
erwarten kann, daß die Anlage keine Lufteinschlüsse mehr hat.
[0011] Hinsichtlich des Verfahrens wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zum Entlüften
einer Anlage und zum Befüllen ohne Lufteinschluß in dem Füllrohr und in dem Pufferbehälter
unter Schließen der Fülldüse ein Vakuum erzeugt wird, wobei das Steuerventil geöffnet
wird, und das nach dem Ausperlen der Luft nach oben nach einem einsteilbaren Zeitintervall
das Steuerventil geschlossen wird. Erfindungsgemäß wird das Anlegen eines Vakuums
an den Raum oberhalb des Flüssigkeitspegels in einem Pufferbehälter dazu benutzt,
etwaige Lufteinschlüsse, die sich im Pufferbehälter oder in Anlagenteilen darunter
befinden, ausperlen zu lassen bzw. eine größere Auftriebskraft zum Hochsteigen als
ohne Vakuum zu erzeugen. Lufteinschlüsse werden zwar im allgemeinen im Laufe der Zeit,
durch Erschütterungen und dergleichen, nach oben getrieben, durch Krümmungen der Rohranlage
und dergleichen dauert es aber im allgemeinen eine längere Zeit, bis mit großer Sicherheit
alle Lufteinschlüsse entfernt sind. Zu Beginn des Füllbetriebes wünscht man eine möglichst
kurze Zeit für das Austreiben der Lufteinschlüsse. Durch die Erzeugung des Vakuums
gelingt dies überraschend gut und einfach. Ist das Füllrohr oben durch das erwähnte
Steuerventil verschlossen, dann wird zum Entlüften das Steuerventil geöffnet, so daß
im Füllrohr vorhandene Flüssigkeit gehalten undgleichzeitig etwa darin eingeschlossene
Luft nach oben wegsteigen kann. Nach einem Zeitintervall wird dieses Steuerventil
geschlossen, etwaige andere Arbeiten, einschließlich des Entlüftens, können durchgeführt
werden, und dann kann der Produktionsbetrieb beginnen. Dieses Zeitintervall wird nach
der Erfahrung und von qualifizierten Fachleuten eingestellt. Für dieselbe Anlage und
dasselbe Füllgut gilt dann dieselbe Einstellung des Zeitintervalls, so daß nach Abschluß
der Entwicklungsarbeiten für das neue Entlüftungsverfahren auf diese Erfahrungswerte
zurückgegriffen werden kann, ohne bei jedem Füllvorgang erneut einen qualifizierten
Fachmann zur Einstellung des Zeitintervalls heranziehen zu müssen.
[0012] Da das Füllrohr mit der Fülldüse ausgangsseitig verschlossen ist, kann das Entlüftungsverfahren
erfindungsgemäß ohne Befüllen von Packungen durchgeführt werden, so daß erheblich
an Ausschußware gespart werden kann.
[0013] Besonders zweckmäßig ist es gemäß der Erfindung, wenn zum Entlüften des Füllrohres
und der fit diesem verbundenen Dosierpumpe zwei hintereinandergeschaltete Steuerventile
getrennt voneinander derart gesteuert werden, daß beim Erzeugen des Vakuums im Pufferbehälter
beide Steuerventile geöffnet werden; nach dem Ausperlen des wesentlichen Teils der
Luft nach oben zuerst das obere Steuerventil und nach einer einstellbaren Zeit das
untere Steuerventil geschlossen werden; und dann das obere Steuerventil geöffnet und
nach einem weiteren Zeitintervall geschlossen wird. Wenn mehrere Anlagenteile nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren entlüftet werden, sollten mehrere Steuerventile getrennt
voneinander angeordnet und in der beschriebenen Weise betätigt werden. Bei einer bevorzugten
Befüllungsanlage gibt es außer dem Füllrohr auch die in dessen Anlagenbereich angeschlossene
Dosierpumpe, d.h. also Zwei Anlagenzweige, die entlüftet werden müssen, weshalb die
zwei Steuerventile getrennt voneinander angeordnet und getrennt voneinander betätigt
werden. Auf diese Weise kann nämlich zuerst der eine Zweig entlüftet und in diesem
sauberen Zustand abgeschlossen und dann der andere Zweig der Anlage entlüftet werden.
[0014] Weiterhin ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, wenn zuerst das Vakuum im Pufferbehälter
erzeugt, das untere Steuerventil geschlossen wird und das obere Steuerventil geöffnet
wird; dann beide Ventile gleichzeitig geöffnet werden; wonach das obere geschlossen,
dann das untere geschlossen, das obere geöffnet und schließlich das obere Steuerventil
wieder geschlossen wird, während die Fülldüse die ganze Zeit über geschlossen bleibt.
Bei einem solchen Verfahren können Lufteinschlüsse mit Sicherheit nach einer bestimmten
Zeit beseitigt werden, so daß ein bestimmtes Programm mit fest eingestellten Zeitintervallen
durchlaufen wird, nach dessen Abschluß automatisch die Startbereitschaft der Anlage
signalisiert werden kann. Auch ungeübtes Bedienungspersonal kann dann den Füllbetrieb
durch einen einfachen Knopfdruck in Gang setzen. Das aber bedeutet eine automatische
Entlüftung ohne Abfallprodukt. Man spart auch das erfahrene Betriebspersonal ein,
welches durch die Erfahrung beim herkömmlichen Entlüften solcher Füllmaschinen erst
abschätzen muß, wann wohl kein Lufteinschlüsse mehr in der Anlage vorhanden sind.
Diese Automatisierung des Befüllungsverfahrens bzw. des vorgeschalteten Entlüftungsverfahrens
ist einfach, störunanfällig und erlaubt die Einsparung von Personal im allgemeinen
Betrieb des Anlagenbenutzers.
[0015] Das Entlüftungsverfahren dieser Art ist schon sehr durchdacht, kann aber hinsichtlich
einer weiteren Einzelheit verbessert werden. Beispielsweise wird von einem ausgangsseitig
durch eine Fülldüse geschlossenen Füllrohr ausgegangen, und über der aussgangsseitigen
Fülldüse ist eine Flüssigkeitssäule anzunehmen, die ein bestimmtes Gewicht hat. Werden
aus dieser Flüssigkeitssäule Lufteinschlüsse durch das erfindungsgemäße Verfahren
entfernt, muß man mit einer Gewichtszunahme oder Erhöhung der Flüssigkeitssäule rechnen,
denn die ausgetriebene Luft wird durch die Flüssigkeit ersetzt, so daß ein größeres
Gewicht auf der ausgangsseitigen Fülldüse wirkt. Deshalb ist es erfindungsgemäß vorteilhaft,
wenn beim ersten Öffnen des unteren Steuerventils das Vakuum im Pufferbehälter erhöht
wird. Mit dem erfindungsgemäßen Entlüftungsverfahren können Lufteinschlüsse aus dem
Füllrohr über der ausgangsseitigen Fülldüse durch das erste Öffnen des unteren Steuerventils
entfernt werden, so daß in diesem Augenblick die Gewichtszunahme beginnt, die durch
das erhöhte Vakuum wieder neutralisiert wird.
[0016] Dieses Ausgleichen der Druckkraft auf die Fülldüse am ausgangsseitigen Ende des Füllrohres
durch die erhöhte Saugkraft des erhöhten Vakuums ist nämlich besonders dann zweckmäßig,
wenn eine durch den Unterdruck im Füllrohr sich schließende Fülldüse verwendet wird.
Durch die Gewichtszunahme beim Austreiben der Lufteinschlüsse könnte es nämlich sonst
passieren, daß sich die Fülldüse teilweise öffnet, weil die Schließkraft nicht mehr
ausreicht. Diese Gefahr ist durch den Zwischenschritt, das Vakuum im Pufferbehälter
und damit über der Flüssigkeitssäule des Füllrohres zu erhöhen, vorteilhaft und mit
einfachen Mitteln wieder ausgeschaltet.
[0017] Hinsichtlich der Vorrichtung zum Entlüften der Befüllungsanlage wird die vorstehend
erwähnte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Entlüften der Anlage und
zum Befüllen ohne Lufteinschluß im Abstand unter dem oberen Steuerventil, das von
außen zwangsgesteuert ist, ein unteres, von außen getrennt zwangsgesteuertes Steuerventil
angeordnet ist, und daß die Anschlußleitung der Dosierpumpe am Steuerventilgehäuse
zwischen dem unteren und dem oberen Steuerventil angeschlossen ist. Die Zwangssteuerung
wirkt erfindungsgemäß einerseits auf das Steuerventil und andererseits auf den Antrieb
der Vakuumpumpe, so daß beide Aggregate, das Steuerventil und die Vakuumpumpe, nach
einem bestimmten Programm ihre Wirkungen in der Entlüftungsanlage entfalten. Die oben
beschriebenen, bekannten Ventile sind durch den Zustand des benachbarten Fließmittels
angesteuert worden, wobei im Falle der Flüssigkeitsbefüllungsanlagen der Druck des
Füllgutes im Inneren der Anlage eine Federkraft überwinden mußte, bevor das betreffende,
mit dieser Feder versehene Ventil betätigt werden konnte. Durch die Zwangssteuerung
des neuen Ventils bei der Entlüftungsvorrichtung ist nicht nur seine Funktion zuverlässiger
gestaltet, so daß ein 100 %-iges Schließen nach Durchlauf des Schaltzuganges sichergestellt
ist (das gleiche beim Öffnen), sondern die Schaltfunktion wird auch verkürzt, weil
von außen gesteuerte Ventile schneller reagieren können.
[0018] Durch die Verbindung des Pufferbehälters mit der Vakuumpumpe, die ebenfalls im Rahmen
des Programmes steuerbar ist, kann in der vorstehend beschriebenen Weise das Austreiben
der Lufteinschlüsse erheblich beschleunigt werden. Durch die Merkmale der Entlüftungsvorrichtung
gemäß der Erfindung ist es also möglich, eine Befüllungsanlage in einer kürzestomöglichen
Zeit zu entlüften, so daß der Betreiber der Füllanlage in optimal kurzer Zeit die
Anlage in den normalen Betriebszustand ohne Lufteinschlüsse bringen kann.
[0019] Durch das im Abstand über dem unteren Steuerventil angeordnete obere, von außen getrennt
zwangsgesteuerte Steuerventil und den Anschluß der Dosierpumpe am Steuerventilgehäuse
zwischen dem unteren und dem oberen Steuerventil ist die in einem von zwei unterhalb
des Pufferbehälters angeordneten Betriebszweigen der Anlage befindliche Dosierpumpe
unabhängig und/oder gleichzeitig mit dem Füllrohr in der gewünschten Weise zu entlüften.
[0020] Zweckmäßig ist es gemäß der Erfindung ferner, wenn die Fülldüse aus einem elastomeren
Material besteht. Beispielsweise kann man eine Fülldüse aus Gummi verwenden, die im
geschlossenen Zustand zwei kreuzförmig zueinander angeordnete Schlitze aufweist, die
durch den dahinter im Inneren des Füllrohres befindlichen Unterdruck geschlossen gehalten
werden. In anderem Zusammenhang gibt es bereits solche Gummidüsen, die sich bei Unterdruck
im Füllrohr schließen. Eine solche Gummidüse hat die natürliche Neigung, sich zu verschließen,
weshalb ein bereits geringer Unterdruck in dem Rohr über der Gummidüse gegenüber der
Außenatmosphäre ausreicht, um die Düse zu verschließen bzw. geschlossen zu halten.
Mit einer solchen Gummidüse kann man eine Flüssigkeitssäule in einem vollständig geschlossenen
Füllrohr über der geschlossenen Düse ohne Tropfgefahr halten. Die Verwendung einer
solchen Gummidüse bei einer Entlüftungsvorrichtung der hier beschriebenen Art ist
aber bislang nicht bekannt gewesen.
[0021] Wenn man bei weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die Steuerventile
und/oder die Vakuumpumpe mit einer Computersteuerung verbindet, kann man die oben
schon beschriebenen Vorteile einer schnellen und zuverlässigen Entlüftung erreichen.
Es ist heute Stand der Technik, einfache oder komplizierte Programme in einen Rechner
einzuspeisen, der zeitgesteuert mit großer Genauigkeit Steuersignale abgeben kann,
so daß das hier beschriebene Entlüftungsverfahren zeitlich exakt gesteuert mit großer
Zuverlässigkeit durchgeführt werden kann.
[0022] Weitere Vorteile, Ausgestaltungen und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch und abgebrochen die wesentlichen Teile der Entlüftungsvorrichtung gemäß
der Erfindung in einem ersten Zustand,
- Figuren 2 bis 4
- die gleiche abgebrochene Darstellung wie Figur 1, wobei jedoch die Zustände 2 bis
4 gezeigt sind und
- Figur 5
- in vollständigerer Darstellung einen Teil einer Füllanlage, um eine Flüssigkeit in
eine Reihe von auf einem Förderband befindlichen Packungen einzufüllen.
[0023] Die allgemeinen Merkmale lassen sich am besten aus der Darstellung der Figur 5 erläutern,
wo auf dem schematisch angeordneten Förderband 1 eine einseitig oben offene Flüssigkeitspakkung
2, das untere, mit einer Fülldüse 3 aus Gummi verschlossene Ende eines Füllrohres
4 umgibt. Im Zustand der Figur 5 ist die Fülldüse 3 in die Packung 2 weitgehend eingetaucht
gezeigt. Es kann bei einer geeigneten Anlage zum Befüllen von Papierpackungen mit
einer dosierten Menge Milch eine Relativbewegung zwischen dem Füllrohr 4 und der Packung
2 vorgesehen sein, so daß bei leerer Packung die Fülldüse 3 bis fast auf den Boden
der Packung 2 gelangt und hier den Füllvorgang während eines langsamen Herausziehens
des Füllrohres 4 aus der Packung 2 durchführt. Da es für die Erläuterung der hier
interessierenden Verfahrensschritte und Vorrichtungsmerkmale nicht auf den Füllvorgang
als solchen ankommt, sollte die vorstehende Beschreibung des Befüllens genügen.
[0024] Auf der dem Ausgang des Füllrohres 4 unten mit der Fülldüse 3 gegenüberliegenden
Eingangsseite 5 des Füllrohres ist nach oben hin angeschlossen ein Steuerventilgehäuse
6 vorgesehen, das zylindermantelförmig ausgebildet ist mit einer Seitenöffnung 7,
von der die Anschlußleitung 8 einer Dosierpumpe 9 abgezweigt ist, und zwar von einem
Raum 10 über dem Sitz 11 des unteren Steuerventils 11′ sowie unter dem Ventilsitz
12 des oberen Steuerventils 12′. Beide Steuerventile 11′ und 12′ sind im Zustand der
Figur 5 geschlossen gezeigt. Außerdem erscheinen sie stark schematisiert mit den nach
außerhalb des Steuerventilgehäsues 6 ragenden Betätigungsstangen, die lediglich symbolhaft
die Zwangssteuerung der Steuerventile 11′, 12′ von außen veranschaulichen sollen.
[0025] Über dem Steuerventilgehäuse 6 befindet sich ein Pufferbehälter 13, der auf der einen
Seite (hier links unten) mit einer Speiseleitung 14 und auf der anderen Seite (hier
rechts oben) mit einer Vakuumleitung 15 und Vakuumpumpe 16 versehen ist. Der schwarze,
über der gewellten Trennlinie 20 über der Flüssigkeitsmasse 17 angeordnete Raum 18
mit dem gasdicht verschlossenen Deckel 19 des Pufferbehälters 13 stellt das Vakuum
dar.
[0026] Im Betrieb arbeitet die Entlüftungsvorrichtung mit den beiden im Abstand a übereinander
angeordneten Steuerventilen 11′ und 12′ wie folgt:
Es wird angenommen, daß unter dem Niveau 20 der Flüssigkeit 17 die gesamte Anlage,
einschließlich der Dosiermpumpe 9, mit der abzufüllenden Flüssigkeit zu Beginn eines
Produktionsbetriebes gefüllt ist. Eingeschlossene Luft muß nun wie folgt ausgetrieben
werden. Der Pufferbehälter 13 wird über die Vakuumpumpe 16 evakuiert, so daß sich
im Raum 18 ein erstes bestimmtes Vakuum einstellt. Es versteht sich, daß über dem
geschlossenen oberen Steuerventil 12′ eingeschlossene Luft durch dieses Vakuum über
die Vakuumleitung 15 abgezogen wird. Es wird dabei angenommen, daß aus dem Zustand
der Figur 5 ausgegangen wird, wobei im Raum des Füllrohres 4 ebenfalls ein Teilvakuum
erzeugt ist, durch welches die Fülldüse 3 geschlossen wird.
[0027] In den weiteren Figuren 1 bis 4 ist die Packung 2 nicht mehr gezeigt, und es ist
auch der Pufferbehälter 13 oben abgebrochen. Während des ganzen Betriebsablaufes bei
der Entlüftung gemäß den Figuren 1 bis 5 ist die Fülldüse 3 als geschlossen anzusehen.
[0028] Nach dem Einstellen des Vakuums im Raum 18 wird nun in den Zustand der Figur 1 geschaltet,
d.h. das obere Steuerventil 12′ wird geöffnet. Im Bereich der Dosierpumpe 9 befindliche
Lufteinschlüsse können sich nun in Richtung der Pfeile 21 nach oben in den Pufferbehälter
13 entfernen. Auch die über dem Kolben der Dosierpumpe 9 befindliche Flüssigkeitssäule
steht damit unter dem gezeigten Vakuum. Der erste Teilraum, d.h. der linke Zweig der
Entlüftungsvorrichtung mit der Anschlußleitung 8 ist damit entlüftet.
[0029] Es wird weiterhin in den Zustand der Figur 2 umgeschaltet, d.h. auch das untere Steuerventil
11′ wird geöffnet. Dabei bleibt das obere Steuerventil 12′ geöffnet. Im Füllrohr 4
eingeschlossene Luft kann nun gemäß den Pfeilen 22 nach oben in den Pufferbehälter
13 hinein entweichen, wobei gegebenenfalls die Vakuumpumpe 16 zu arbeiten beginnt,
um das durch eintretende Luft verminderte Vakuum wieder auf den angestrebten Wert
zu bringen.
[0030] Durch das Öffnen des unteren Steuerventils 11′ wird die Flüssigkeitssäule im Füllrohr
4 größer und außerdem durch die zusätzliche Flüssigkeit, welche die entweichende Luft
ersetzt, schwerer. Damit die Fülldüse 3 geschlossen bleibt und als Ausgleich für diese
Gewichtszunahme wird nach einem Sonderteil des Rechnerprogrammes die Vakuumpumpe 16
eingeschaltet, um das Niveau des Vakuum im Raum 18 auf einen erhöhten Wert zu setzen.
Hierdurch bleibt die Fülldüse 3 aus Gummi geschlossen, wenngleich bei zwar tropfenfreier
Dichtigkeit das Einsaugen geringer Gasmengen (Luft) von unten in das Füllrohr 4 hinein
nicht ganz auszuschließen ist. Auch diese von unten eingeperlte Luft wandert gemäß
der durch die Pfeile 22 gezeigten Wege nach oben ab.
[0031] Wird nun in den Zustand der Figur 3 geschaltet dadurch, daß das obere Steuerventil
12′ geschlossen wird, dann geschieht zweierlei; erstens wird die hohe Flüssigkeitssäule
von der Linie 20 bis unten zur Fülldüse 3 verringert, weil der über dem oberen Steuerventil
12′ befindliche Teil der Flüssigkeitssäule abgeschnitten wird; und außerdem tritt
eine geringfügige Verkleinerung des Vakuums im Füllrohr 4 auf, so daß das Einsaugen
kleinster Luftbläschen von der Atmosphäre unten in die Fülldüse 3 hinein aufhört.
Es wird nun abgewartet, bis diese eingesaugten Luftbläschen aus dem Zustand, als das
obere Steuerventil 12′ noch offen war, nach oben in den Raum 10 innerhalb des Steuerventilgehäuses
6 hochgestiegen sind, so daß sie sich in der in Figur 3 oben gezeigten Form bei 23
sammeln. Jetzt wird das untere Steuerventil 11′ ebenfalls geschlossen, und man kann
davon ausgehen, daß die Flüssigkeit im Füllrohr 4 von der Fülldüse 3 bis zum unteren
Steuerventil 11′ einwandfrei entlüftet ist.
[0032] Die bei 23 angesammelte Luft wird nun dadurch aus der Anlage entfernt, daß man in
den Zustand der Figur 4 weiterschaltet.
[0033] Das heißt bei geschlossenem unteren Steuerventil 11′ wird nun das obere Steuerventil
12′ geöffnet, so daß sich die Lufteinschlüsse entsprechend dem Pfeil 24 nach oben
in den Pufferbehälter 13 hinein entfernen. Man kann jetzt mit Recht und Erfahrung
annehmen, daß auch der linke Zweig mit der Anschlußleitung 8 und der Dosierpumpe 9
ebenso einwandfrei entlüftet ist wie das Füllrohr 4. Deshalb kann nach einem bestimmten
Zeitintervall das obere Steuerventil 12′ geschlossen werden, so daß wieder der Zustand
der Figur 5 erreicht ist.
[0034] Das Entlüftungsverfahren ist hiermit abgeschlossen, und der Betrieb der Befüllung
mit Hilfe der Dosierpumpe 9 in die Packungen 2 hinein kann - ohne Lufteinschlüsse
- beginnen.
1. Verfahren zum Befüllen von Behältern (2) mit einer dosierten Menge Flüssigkeit mittels
einer Dosierpumpe (9), bei welchem am Ausgang eines Füllrohres (4) eine Fülldüse (3)
angeordnet ist und ein am Eingang des Füllrohres (4) angeordnetes Steuerventil (11',
12') intermittierend geöffnet und geschlossen wird und die Flüssigkeit (17) über einen
Pufferbehälter (13) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entlüften einer Anlage und zum Befüllen ohne Lufteinschluß in dem Füllrohr
(4) und in dem Pufferbehälter (13) unter Schließen der Fülldüse (3) ein Vakuum erzeugt
wird, wobei das Steuerventil (11', 12') geöffnet wird, und daß nach dem Ausperien
der Luft nach oben nach einem einstellbaren Zeitintervall das Steuerventil (11', 12')
geschlossen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entlüften des Füllrohres
(4) und der mit diesem verbundenen Dosierpumpe (9) zwei hintereinandergeschaltete
Steuerventile (11′, 12′) getrennt voneinander derart gesteuert werden, daß beim Erzeugen
des Vakuums im Pufferbehälter (13) beide Steuerventile (11′, 12′) geöffnet werden;
nach dem Ausperlen des wesentlichen Teils der Luft nach oben zuerst das obere Steuerventil
(12′) und nach einer einstellbaren Zeit das untere Steuerventil (11′) geschlossen
werden; und dann das obere Steuerventil (12′) geöffnet und nach einem weiteren Zeitintervall
geschlossen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst das Vakuum im
Pufferbehälter (13) erzeugt, das untere Steuerventil (11′) geschlossen wird und das
obere Steuerventil (12′) geöffnet wird; dann beide Steuerventile (11′, 12′) gleichzeitig
geöffnet werden; wonach das obere (12′) geschlossen, dann das untere (11′) geschlossen,
das obere (12′) geöffnet und schließlich das obere Steuerventil (12′) wieder geschlossen
wird, während die Fülldüse (3) die ganze Zeit geschlossen bleibt.
4. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim ersten Öffnen des
unteren Steuerventils (11′, 12′) das Vakuum im Pufferbehälter (13) erhöht wird.
5. Vorrichtung zum Befüllen von Behältern (2) mit einer dosierten Menge Flüssigkeit,
mit einem mit einer Speiseleitung (14) und einer Vakuumpumpe (16) verbundenen Pufferbehälter
(13), unter dem ein Steuerventilgehäuse (6) mit einem Steuerventil (12') angeordnet
ist, welches ein darunter befindliches, am Ausgang mit einer Fülldüse (3) verschließbares
Füllrohr (4) oberhalb des Eintritts einer Anschlußleitung (8) für eine Dosierpumpe
(9) verschließt oder mit dem Pufferbehälter (13) verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entlüften der Anlage und zum Befüllen ohne Lufteinschluß im Abstand (a) unter
dem oberen Steuerventil (12'), das von außen zwangsgesteuert ist, ein unteres, von
außen getrennt zwangsgesteuertes Steuerventil (11') angeordnet ist und daß die Anschlußleitung
(8) der Dosierpumpe (9) am Steuerventilgehäuse (6) zwischen dem unteren (11') und
dem oberen Steuerventil (12') angeschlossen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fülldüse (3) aus einem
elastomeren Material besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile
(11', 12') und/oder die Vakuumpumpe (16) mit einer Computersteuerung verbunden sind.
1. A method of filling containers (2) with an apportioned quantity of liquid by means
of a dispensing pump (9) in which at the outlet of a filler pipe (4) there is a filler
nozzle (3) while a control valve (11', 12') disposed at the intake of the filler pipe
(4) is intermittently opened and closed, the liquid (17) being supplied via a buffer
container (13), characterised in that for venting a plant and filling without the inclusion of air a vacuum is created
in the filler pipe (4) and in the buffer container (13) by closing the filler nozzle
(3), the control valve (11', 12') being opened, and in that after the air has bubbled
out upwardly and after an adjustable time lapse, the control valve (11', 12') is closed.
2. A method according to Claim 1, characterised in that for venting of the filler pipe
(4) and of the dispensing pump (9) connected thereto, two serially connected control
valves (11', 12') are so controlled independently of each other that upon creation
of the vacuum in the buffer container (13) both control valves (11', 12') are opened;
after the major part of the air has bubbled out upwardly, firstly the upper control
valve (12' ) and, after an adjustable period, the bottom control valve (11') are closed
after which the upper control valve (12') is opened and closed again after a further
lapse of time.
3. A method according to Claim 1 or 2, characterised in that firstly the vacuum is created
in the buffer container (13), the bottom control valve (11') is closed and the upper
control valve (12') is opened; then, both control valves (11', 12' ) are simultaneously
opened after which the upper control valve (12') is closed, the bottom control valve
(11') is closed, the upper control valve (12') is opened and finally the upper control
valve (12') is closed again, while the filler nozzle (3) remains closed for the whole
time.
4. A method according to Claim 3 or 4, characterised in that upon the initial opening
of the bottom control valve (11', 12'), the vacuum in the buffer container (13) is
increased.
5. An apparatus for filling containers (2) with an apportioned quantity of liquid, with
a buffer container (13) connected to a feed line (14) and a vacuum pump (16) and under
which there is a control valve housing (6) with a control valve (12') which, above
the intake of a connecting line (8) for a dispensing pump (9) closes a filler pipe
(4) disposed beneath it and provided at its outlet with a filler nozzle (3), or alternatively
connects it to the buffer container (13), characterised in that for venting the plant and for filling without the inclusion of air at a distance
(a) below the upper control valve (12') which is positively controlled from the outside
there is a lower externally and separately positively controlled control valve (11')
and in that the connecting line (8) of the dispensing pump (9) is connected to the
control valve housing (6) between the lower (11') and upper (12') control valves.
6. An apparatus according to Claim 5, characterised in that the filler nozzle (3) consists
of an elastomeric material.
7. An apparatus according to Claim 5 or 6, characterised in that the control valves (11',
12') and/or the vacuum pump (16) are connected to a computer control arrangement.
1. Procédé pour remplir des récipients (2) d'une quantité dosée de liquide, à l'aide
d'une pompe doseuse (9), procédé dans lequel, en sortie d'un tube de remplissage (4)
se trouve une buse de remplissage (3), une vanne de commande (11', 12'), disposée
à l'entrée du tuba de remplissage (4), étant ouverte et fermée par intermittences,
le liquide (17) étant amené par l'intermédiaire d'un réservoir tampon (13), caractérisé
en ce que, pour désaérer l'installation et assurer le remplissage sans inclusions
d'air, on produit un vide dans le tube de remplissage (4) et dans le réservoir tampon
(13) tout en fermant la buse de remplissage (3), la vanne de commande (11', 12') étant
ouverte, et en ce que, après que l'air s'est échappé vers le haut, on ferme la vanne
de commande (11', 12') au bout d'un certain intervalle de temps pouvant être prédéfini.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour désaérer le tube de
remplissage (4) et la pompe doseuse (9) reliée à ce dernier, on commande séparément
l'une de l'autre deux vannes de commande (11', 12'), montées en aval l'une de l'autre,
de telle sorte que les deux vannes de commande (11', 12' soient ouvertes lors de la
production du vide dans le réservoir tampon (13) ; que, après que la plus grande partie
de l'air s'est échappée vers le haut, on ferme d'abord la vanne de commande supérieure
(12') puis, au bout d'un laps de temps pouvant être ajusté, on ferme la vanne de commande
inférieure (11') ; puis qu'on ouvre la vanne de commande supérieure (12') et, au bout
d'un certain intervalle de temps, on la ferme.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'on produit d'abord le
vide dans le réservoir tampon (13), on ferme la vanne de commande inférieure (11')
et on ouvre la vanne de commande supérieure (12') ; puis on ouvre simultanément les
deux vannes de commande (11', 12') ; puis on ferme la vanne de commande supérieure
(12'), on ferme la vanne de commande inférieure (11'), on ouvre la vanne de commande
supérieure (12') et finalement on referma la vanne de commande supérieure (12'), la
buse de remplissage (3) étant fermée pendant toute la durée de ces opérations.
4. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que, lors de la première
ouverte de la vanne de commande inférieure (11', 12'), on augmente le vide dans le
réservoir tampon (13).
5. Dispositif pour remplir des récipients (2) d'une quantité dose de liquide, comportant
un réservoir tampon (13) relié à une conduite d'alimentation (14) et à une pompe à
vide (16), réservoir tampon en-dessous duquel est disposé un corps de vanne de commande
(6) comportant une vanne de commande (12'), qui obture un tube de remplissage (4),
situé en-dessous, pouvant être obturé an sortie à l'aide d'une buse de remplissage
(3), et ce au-dessus du point d'entrée de la conduite de raccordement (8) à une pompe
doseuse (9), ou encore le relie au réservoir tampon (13), caractérisé en ce que, pour
désaérer l'installation t assurer un remplissage sans inclusions d'air, on dispose
à une distance (a) en-dessous de la vanne de commande supérieure (12'), qui est commandée
de l'extérieur par un système forcé, une vanne de commande inférieure (11'), commandée
séparément et de l'extérieur par commande forcée, et que la conduite de raccordement
(8) de la pompe doseuse (9) est raccordée au corps de la vanne de commande (6) entre
la vanne de commande inférieure (11') et la vanne de commande supérieure (12').
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la buse de remplissage
(3) est en un matériau élastomère.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les vannes de commande
(11', 12') et/ou la pompe à vide (16) sont reliés par l'intermédiaire d'une commande
informatisée.