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EP 0 367 930 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.1993 Patentblatt 1993/09 |
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Anmeldetag: 30.08.1989 |
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Regalanlage
Shelving unit
Installation pour rayonnage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
07.11.1988 DE 3837731
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.1990 Patentblatt 1990/20 |
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Patentinhaber: Neuhäuser, Helmut, Dipl.-Ing. |
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D-44532 Lünen (DE) |
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Erfinder: |
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- Neuhäuser, Helmut, Dipl.-Ing.
D-44532 Lünen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Honke, Manfred, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Partner,
Postfach 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 310 088
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US-A- 3 485 389
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Regalanlage mit nebeneinander angeordneten Regalen mit
jeweils einer Mehrzahl übereinander angeordneten Regalfächern, mit einem auf und entlang
der Regale verfahrbaren Tragrahmen mit vertikalen Führungsprofilen für eine heb- und
senkbare Beschick- und Entnahmevorrichtung mit zumindest einem auf der den Regalfächern
abgewandten Seite vorkragenden und in die Regalfächer ein- bzw. ausfahrbaren Beschick-
und Entnahmetisch für das ein- bzw. auszulagernde Lagergut.
[0002] Es ist eine derartige Regalanlage bekannt, bei welcher der Tragrahmen für die Beschick-
und Entnahmevorrichtung nicht nur auf den Regalen verfahren wird, sondern außerdem
auf dem Boden. Dazu ist eine entlang der Regale verlaufende Fahrschiene auf dem Boden
verlegt. Ferner ist ein Beschick- und Entnahmewagen vorgesehen, der ein zu den Regalen
hin offenes C-förmiges Fahrgestell aufweist. Diese bekannte Regalanlage dient im wesentlichen
zum Ein- und Auslagern von Paletten, die mittels ein- bzw. ausfahrbarer Beschick-
und Entnahmeholme von dem Beschick- und Entnahmewagen abgenommen und in die Regalfächer
eingelegt werden bzw. umgekehrt. Eine derartige Regalanlage läßt sich dort nicht einsetzen,
wo der untere Raum für den Materialfluß freibleiben soll, beispielsweise für in gewichtsmäßiger
Hinsicht schweres und sperriges Lagergut wie Preßwerkzeuge oder dergleichen.-Hier
setzt die Erfindung ein.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Regalanlage der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, bei welcher der untere Raum für den Materialfluß freibleibt und dennoch
eine einwandfreie Beschickung bzw. Entnahme des Lagergutes in diesem unteren Raum
gewährleistet ist.
[0004] Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Regalanlage dadurch, daß
der Tragrahmen als unten offener bzw. umgekehrt U-förmiger Rahmen ausgebildet ist
und die vertikalen Führungsprofile mit vorgegebenem Höhenabstand vom Boden enden sowie
endseitig Anschläge aufweisen, daß in dem Tragrahmen ein Hubrahmen heb- und senkbar
geführt und unten aus dem Tragrahmen teleskopartig ausfahrbar ist, daß der Hubrahmen
vertikale Fahrschienen für den in dem Hubrahmen höhenverfahrbaren Beschick- und Entnahmetisch
aufweist, daß der Hubrahmen an dem angetriebenen Beschick- und Entnahmetisch abgehängt
ist und nach Erreichen der Anschläge an den vertikalen Führungsprofilen des Tragrahmens
im Zuge des teleskopischen Ausfahrens an diesen Anschlägen abgehängt ist und der Beschick-
und Entnahmetisch in dem Hubrahmen allein bis zum Erreichen des unteren Rahmenendes
mit Anschlägen für den Beschick- und Entnahmetisch verfahrbar ist. - Diese Maßnahmen
der Erfindung haben zur Folge, daß auf eine Fahrbahn gebundene Führung für den Tragrahmen,
der die gesamte Beschick- und Entnahmevorrichtung trägt, verzichtet wird, vielmehr
der Tragrahmen mit vorgegebenem Höhenabstand vom Boden endet und in üblicher Weise
auf einer Laufschiene verfahrbar ist, die auf den Regalen verlegt ist, im übrigen
mittels Laufrollen am unteren Ende der vertikalen Führungsprofile gegen eine horizontale
Laufschiene entlang der Regale abgestützt ist. Dabei sind die Abmessungen von Tragrahmen
und Hubrahmen selbstverständlich so gewählt, daß der Tragrahmen den gesamten Hubrahmen
mit dem Beschick- und Entnahmetisch aufnehmen kann. Dennoch ist eine Beschickung der
Regalfächer unterhalb des Tragrahmens möglich, weil der Hubrahmen bei Bedarf teleskopartig
nach unten ausfahrbar und in dem Hubrahmen der Beschick- und Entnahmetisch nach unten
verfahrbar gelagert ist. Der Hubrahmen ist an dem Beschick- und Entnahmetisch aufgehängt.
Wird also der Beschick- und Entnahmetisch nach unten verfahren, dann folgt zwangsläufig
der daran aufgehängte Hubrahmen. Erst beim Erreichen der Anschläge an den unteren
Enden des Tragrahmens wird der Hubrahmen praktisch auf diesen Anschlägen aufgehängt
und ist der Beschick- und Entnahmetisch alleine in dem Hubrahmen nach unten zum Beschicken
der dort befindlichen Regalfächer verfahrbar bzw. um das in diesen Regalfächern gelagerte
Lagergut zu entnehmen. Wird der Beschick- und Entnahmetisch anschließend wieder hochgefahren,
so nimmt er schließlich den abgehängten Hubrahmen wieder auf und kann gemeinsam mit
dem Hubrahmen bis in seine obere Ausgangsposition bzw. jede Zwischenposition verfahren
werden. Stets ist sichergestellt, daß der untere Raum, also der sich unterhalb des
Tragrahmens befindliche Raum für den Materialfluß freibleibt und dennoch wahlweise
die dort befindlichen Regalfächer einwandfrei beschickt bzw. entleert werden können.
[0005] Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So lehrt die
Erfindung, daß die vertikalen Führungsprofile des Tragrahmens und die vertikalen Fahrschienen
des Hubrahmens jeweils beidseitige Laufflächen für wangenartige Laufwerke einerseits
beidseitig am oberen Ende des Hubrahmens und andererseits beidseitig des Beschick-
und Entnahmetisches aufweisen. Dadurch ist eine verkantungsfreie und einwandfreie
Verfahrbarkeit einerseits des Hubrahmens in dem Tragrahmen bis dessen unterem Ende
gewährleistet, andererseits des Beschick- und Entnahmetisches zwischen dem oberen
und unteren Ende des Hubrahmens. Vorzugsweise sind die Anschläge an den unteren Enden
der vertikalen Führungsprofile des Tragrahmens als plattenartige Anschläge zum Auflaufen
der unteren Laufräder der Laufwerke an dem Hubrahmen ausgebildet. Unterhalb dieser
Anschläge können nach weiterer Empfehlung der Erfindung horizontale Laufrollen mit
vertikalen Laufachsen gelagert sein, welche gegen eine horizontale Laufschiene entlang
der Regale anliegen, um dort eine einwandfreie Abstützung des Tragrahmens zu erreichen.
Vorzugsweise bilden die Wangen der Laufwerke des Beschick- und Entnahmetisches die
Aufhängung für den Hubrahmen, welcher die beiden Wangen mit einer Traverse übergreift.
Der Beschick- und Entnahmetisch kann mittels eines angetriebenen Seilzuges unter Zwischenschaltung
von Seilrollen bzw. Umlenkrollen an dem Tragrahmen und an den Wangen der Laufwerke
aufgehängt und höhenverfahrbar sein. Das Antriebsaggregat für den Seilzug kann seitlich
an dem Tragrahmen befestigt sein. Das Antriebsaggregat für den Tragrahmen selbst ist
oberhalb der Regale an der U-Basis des Tragrahmens befestigt. Der Beschick- und Entnahmetisch
kann in Einzeltische unterteilt sein, z.B. als Zwillingstisch ausgebildet sein, wobei
die Einzeltische unabhängig voneinander in die Regalfächer ein- bzw. ausfahrbar sind.
Für die Einzeltische sind Antriebsmotoren und davon angetriebene Reibräder oder Ritzel
vorgesehen, wobei die Ritzel in Zahnstangen oder Zahnstangenprofile unterhalb der
Einzeltische eingreifen. Das ist im einzelnen nicht gezeigt. Letzteres gilt auch für
die Möglichkeit, die Beschick- und Entnahmetische mit Beschick- bzw. Entnahmeketten
auszurüsten, die unabhängig voneinander angetrieben sind und dem Beschick- und Entnahmetisch
in Einlagerungs- bzw. Auslagerungsrichtung umlaufen, damit die Übergabe von in gewichtsmäßiger
Hinsicht schwerem Lagergut wie Preßwerkzeuge erleichtert wird.
[0006] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Regalanlage in Frontansicht,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1 mit nach unten ausgefahrenem Hubrahmen und Beschick- und
Entnahmetisch, und
- Fig. 3
- den Gegenstand nach Fig. 2 in Seitenansicht.
[0007] In den Figuren ist eine Regalanlage mit nebeneinander angeordneten Regalen 1 mit
jeweils einer Mehrzahl übereinander angeordneten Regalfächern 2 dargestellt, die in
ihrem grundsätzlichen Aufbau einen auf und vor den Regalen 1 verfahrbaren Tragrahmen
3 mit vertikalen Führungsprofilen 4 für eine heb- und senkbare Beschick- und Entnahmevorrichtung
mit zumindest einem auf der den Regalfächern 2 abgewandten Seite vorkragenden und
in die Regalfächer ein- bzw. ausfahrbaren Beschick- und Entnahmetisch 5 für das ein-
bzw. auszulagernde Lagergut aufweist. Der Tragrahmen 3 ist als unten offener bzw.
umgekehrt U-förmiger Rahmen ausgebildet. Die vertikalen Führungsprofile 4 enden mit
vorgegebenem Höhenabstand H vom Boden und weisen endseitig einerseits Anschläge 6,
andererseits horizontale Laufrollen 7 mit vertikalen Laufachsen auf. Mittels dieser
Laufrollen 7 ist der Tragrahmen 3 gegen eine horizontale Laufschiene 8 entlang der
Regale 1 abgestützt. In dem Tragrahmen 3 ist ein Hubrahmen 9 heb- und senkbar geführt.
Dieser Hubrahmen 9 ist unten aus dem Tragrahmen 3 teleskopartig ausfahrbar. Der Hubrahmen
9 weist vertikale Fahrschienen 10 für den in dem Hubrahmen 9 höhenverfahrbaren Beschick-
und Entnahmetisch 5 auf. Der Hubrahmen 9 ist an dem angetriebenen Beschick- und Entnahmetisch
5 abgehängt und wird nach Erreichen der Anschläge 6 an den vertikalen Führungsprofilen
4 des Tragrahmens 3 im Zuge des teleskopartigen Ausfahrens abgehängt. Der Beschick-
und Entnahmetisch 5 ist danach in dem Hubrahmen 9 allein bis zum Erreichen des unteren
Rahmenendes verfahrbar, welches Anschläge 11 für den Beschick- und Entnahmetisch 5
aufweist. Die vertikalen Führungsprofile 4 des Tragrahmens 3 und die vertikalen Fahrschienen
10 des Hubrahmens 9 weisen jeweils beidseitige Laufflächen 12 bzw. 13 für wangenartige
Laufwerke 14 bzw. 15 einerseits beidseitig am oberen Ende des Hubrahmens 9 und andererseits
beidseitig des Beschick- und Entnahmetisches 5 auf. Aus diesem Grunde sind die Anschläge
6 an den unteren Enden der vertikalen Führungsprofile 4 als plattenartige Auflageflächen
für die unteren Laufräder 16 der Laufwerke 14 an dem Hubrahmen 9 ausgebildet. Die
Wangen 17 der Laufwerke 15 des Beschick- und Entnahmetisches 5 bilden die Aufhängung
für den Hubrahmen 9, welcher die beiden Wangen 17 mit einer Traverse 18 übergreift.
Insoweit handelt es sich bei dem Hubrahmen 9 zugleich um einen Schlepprahmen. Der
Beschick- und Entnahmetisch 5 ist mittels eines angetriebenen Seilzuges 19 unter Zwischenschaltung
von Seilrollen 20 bzw. Umlenkrollen an dem Tragrahmen 3 und an den Wangen 17 der Laufwerke
15 aufgehängt und höhenverfahrbar. Ein Antriebsaggregat 21 für den Seilzug 19 ist
seitlich an einem vertikalen Führungsprofil 4 des Tragrahmens 3 befestigt. Das Antriebsaggregat
22 für den Tragrahmen 3 selbst befindet sich oberhalb der Regale 1 und ist an der
U-Basis des Tragrahmens 3 befestigt. Das ist lediglich angedeutet. Der Beschick- und
Entnahmetisch 5 ist in holmenartige Einzeltische 5a, 5b unterteilt, nämlich als Zwillingstisch
ausgebildet. Jeder dieser Einzeltische 5a, 5b ist unabhängig voneinander in die Regalfächer
2 ein- bzw. ausfahrbar. Der Antriebsmechanismus für die Einzeltische ist nicht gezeigt.
1. Regalanlage mit nebeneinander angeordneten Regalen (1) mit jeweils einer Mehrzahl
übereinander angeordneter Regalfächer (2), mit einem auf und entlang der Regale verfahrbaren
Tragrahmen (3) mit vertikalen Führungsprofilen (4) für eine heb- und senkbare Beschick-
und Entnahmevorrichtung mit zumindest einem auf der den Regalfächern abgewandten Seite
vorkragenden und in die Regalfächer ein- bzw. ausfahrbaren Beschick- und Entnahmetisch
(5) für das ein- bzw. auszulagernde Lagergut, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (3) als umgekehrt U-förmiger Rahmen ausgebildet ist und die vertikalen
Führungsprofile (4) mit vorgegebenem Höhenabstand (H) vom Boden enden sowie endseitig
Anschläge (6) aufweisen, daß in dem Tragrahmen (3) ein Hubrahmen (9) heb- und senkbar
geführt und unten aus dem Tragrahmen (3) teleskopartig ausfahrbar ist, daß der Hubrahmen
(9) vertikale Fahrschienen (10) für den in dem Hubrahmen (9) höhenverfahrbaren Beschick-
und Entnahmetisch (5) aufweist, daß der Hubrahmen (9) an dem angetriebenen Beschick-
und Entnahmetisch (5) abgehängt ist und nach Erreichen der Anschläge (6) an den vertikalen
Führungsprofilen (4) des Tragrahmens (3) im Zuge des teleskopischen Ausfahrens an
diesen Anschlägen abgehängt ist und der Beschick- und Entnahmetisch (5) in dem Hubrahmen
(9) allein bis zum Erreichen des unteren Hubr Rahmenendes mit Anschlägen (11) für
den Beschick- und Entnahmetisch (5) verfahrbar ist.
2. Regalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Führungsprofile
(4) des Tragrahmens (3) und die vertikalen Fahrschienen (10) des Hubrahmens (9) jeweils
beidseitige Laufflächen (12 bzw. 13) für wangenartige Laufwerke (14 bzw. 15) beidseitig
am oberen Ende des Hubrahmens (9) und andererseits beidseitig des Beschick- und Entnahmetisches
(5) aufweisen.
3. Regalanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (17) der
Laufwerke (15) des Beschick- und Entnahmetisches (5) die Aufhängung für den Hubrahmen
(9) bilden.
4. Regalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschick-
und Entnahmetisch (5) mittels eines angetriebenen Seilzuges (19) unter Zwischenschaltung
von Seilrollen (20) an dem Tragrahmen (3) und an den Wangen (17) der Laufwerke (15)
aufgehängt und höhenverfahrbar ist.
5. Regalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschick-
und Entnahmetisch (5) in holmartige Einzeltische (5a, 5b) unterteilt ist, z.B. als
Zwillingstisch ausgebildet ist, wobei die Einzeltische (5a, 5b) unabhängig voneinander
in die Regalfächer (2) ein- bzw. ausfahrbar sind.
6. Regalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschick-
und Entnahmetisch (5) bzw. die Einzeltische (5a, 5b) von unabhängig voneinander angetriebenen
Beschick- und Entnahmeketten umlaufen sind.
1. A storage unit with racks (1) arranged side by side, each with a multiplicity of rack
compartments (2) arranged on top of one another, with a support frame (3) which can
travel on and along the racks with vertical guide sections (4) for a raisable and
lowerable loading and removal device with at least one loading and removal platform
(5) projecting on the side remote from the rack compartments and movable into and
out of the rack compartments for the stored goods to be placed in store or taken out
of store, characterised in that the support frame (3) is formed as an inverted U-shaped
frame and the vertical guide sections (4) end at a predetermined height (H) from the
floor and have end stops (6), that a lifting frame (9) is guided in the support frame
(3) so that it can be raised and lowered and can travel telescopically out of the
support frame (3) at the bottom, that the lifting frame (9) has vertical running rails
(10) for the loading and removal platform (5) which can travel up and down in the
lifting frame (9), that the lifting frame (9) is suspended on the driven loading and
removal platform (5) and after reaching the stops (6) on the vertical guide sections
(4) of the support frame (3) in the course of its telescopic outward travel is suspended
on these stops and only the loading and removal platform (5) can travel in the lifting
frame (9) until it reaches the lower end of the lifting frame with stops (11) for
the loading and removal platform (5).
2. A storage unit according to Claim 1, characterised in that the vertical guide sections
(4) of the support frame (3) and the vertical running rails (10) of the lifting frame
(9) each have running surfaces (12 and 13, respectively) on both sides for cheek-type
running gear (14 and 15, respectively), on both sides of the upper end of the lifting
frame (9) and secondly on both sides of the loading and removal platform (5).
3. A storage unit according to Claim 1 or 2, characterised in that the cheeks (17) of
the running gear (15) of the loading and removal platform (5) form the suspension
for the lifting frame (9).
4. A storage unit according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the loading
and removal platform (5) is suspended and can be moved up and down by means of a driven
cable pull (19) running between cable rollers (20) on the support frame (3) and on
the cheeks (17) of the running gear (15).
5. A storage unit according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the loading
and removal platform (5) is subdivided into spar-like individual platforms (5a, 5b),
e.g. is constructed as a twin platform, wherein the individual platforms (5a, 5b)
can travel in and out of the storage compartments (2) independently of each other.
6. A storage unit according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the loading
and removal platform (5) or the individual platforms (5a, 5b) have loading and removal
chains running round them, which are driven independently of each other.
1. Installation pour rayonnages avec des rayonnages (1) juxtaposés avec respectivement
une pluralité de casiers (2) superposés, un cadre porteur (3) déplaçable sur et le
long des rayonnages et muni de profilés de guidage verticaux (4) pour un dispositif
de chargement et de prélèvement mobile dans les sens ascendant et descendant avec
au moins un plateau de chargement et de prélèvement (5) pour les produits à entreposer
ou à retirer, qui dépasse du côté opposé aux casiers et peut être engagé dans ou retiré
desdits casiers, caractérisée par le fait que le cadre porteur (3) est conformé en cadre en U renversé et que les profilés
de guidage verticaux (4) se terminent à une hauteur (H) prédéterminée du sol et portent
à leurs extrémités des butées (6), que dans le cadre porteur (3) est guidé en montée
et en descente un cadre de levage (9) qui peut sortir en bas de manière télescopique
du cadre porteur (3), que le cadre de levage (9) comporte des rails de roulement verticaux
(10) pour le plateau de chargement et de prélèvement (5) déplaçable en hauteur dans
le cadre de levage (9), que le cadre de levage (9) est accroché au plateau de chargement
et de prélèvement (5) entraîné et, après avoir atteint les butées (6) sur les profilés
de guidage verticaux (4) du cadre porteur (3), auxdites butées au cours de la sortie
télescopique, et que le plateau de chargement et de prélèvement (5) peut être déplacé
seul dans le cadre de levage (9) jusqu'à l'atteinte de l'extrémité inférieure dudit
cadre de levage avec des butées (11) pour le plateau de chargement et de prélèvement
(5).
2. Installation pour rayonnages selon la revendication 1, caractérisée par le fait que
les profilés de guidage verticaux (4) du cadre porteur (3) et les rails de roulement
verticaux (10) du cadre de levage (9) présentent respectivement des deux côtés des
surfaces de roulement (12 et respectivement 13) pour des mécanismes de roulement (14
et respectivement 15) en forme de coulisses, et ce d'une part des deux côtés à l'extrémité
supérieure du cadre de levage (9) et, d'autre part, des deux côtés du plateau de chargement
et de prélèvement (5).
3. Installation pour rayonnages selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par
le fait que les coulisses (17) des mécanismes de roulement (15) du plateau de chargement
et de prélèvement (5) forment la suspension pour le cadre de levage (9).
4. Installation pour rayonnages selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par
le fait que le plateau de chargement et de prélèvement (5) est suspendu au cadre porteur
(3) et aux coulisses (17) des mécanismes de roulement (15) au moyen d'une commande
par câble (19) entraînée, avec interposition de poulies (20), et qu'il est déplaçable
en hauteur.
5. Installation pour rayonnages selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par
le fait que le plateau de chargement et de prélèvement (5) est subdivisé en plateaux
individuels (5a, 5b) en forme de longerons, par exemple en plateau jumelé, les plateaux
individuels (5a, 5b) pouvant être engagés dans ou retirés des casiers (2) indépendamment
les uns des autres.
6. Installation pour rayonnages selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par
le fait que le plateau de chargement et de prélèvement (5) ou les plateaux individuels
(5a, 5b) sont entourés de chaînes de chargement et de prélèvement entraînées indépendamment
les unes des autres.